Was ist das Koan?

Moderator: void

werte forumsgemeinde

für osho war das jedenfalls keine grosse frage: bohr weiter! wenn man sich genug lange auf das koan konzentriert, dann kommen die inneren dilemma ganz automatisch hoch, und werden einem klar.

man sollte meinen das das nicht so schwer zu durchschauen ist, man kann einfach nicht glücklich werden wenn da noch sachen im innern sind die nicht geklärt sind! man nennt das auch spirituelle suche, ich versteh nicht das man das jetzt so verpacken muss, nur mit grünem stern orginal!

grüsse, zenbo
osho hatte nicht mal zugang - die gründe habe ich vergessen - zu diesem seinem guru und dessen unterweisungen im tempel;
er war eine art gehilfe, ist abgehauen und hat sich mit einem yogaverschnitt selbstständig gemacht. es gibt einen langen dokufilm
darüber, wo leute zur sprache kommen, die seine organisation mit millionen unterstützt haben und frauen, die ihm `nahe`waren
und eben dieser guru auch. nicht, daß er nicht gute sachen gesagt hätte, aber in indien galt er nicht mal als bhagwan oder als abkömmling seines tempels. ich seh das nicht wo er was zu koan gesagt hat.
....er war eine art gehilfe, ist abgehauen und hat sich mit einem yogaverschnitt selbstständig gemacht. es gibt einen langen dokufilm....

Jikjisa, war das nicht eher Maharishi mit seinem Tranzendentalen Yoga, der seinen Leuten das levitieren beibringen wollte....?
ein Präzedenzfall
...............................................................................
......Tranzendentalen Yoga.....

ein "s" hinterherwerfe...
osho war Bhagwan, eine SEHR umstrittene Gestalt... Osho bedeuted übersetzt einfach "Meister", den Namen hat er sich selbst verliehen. Was man von Leuten halten soll, die sich selbst Meister nennen, naja... für mich ist und bleibt Bescheidenheit eine Tugend. :roll:

Ein Koan jedenfalls Ist ein scheinbar sinnfreies Textlein, das mehrere Aufgaben erfüllt: ein Koan soll sowohl dem Schüler was zu denken geben als auch dem Meister einen kleinen Einblick in den Zustand / die Fortschritte des Schülers verleihen, bzw diesem etwas beibringen.

"Meister, hat ein Hund Buddhanatur? - Mu (Leere)!"

erst denken, dann Antworten bitte
.


Im Zen geht es u.a. darum, Reflektionen über die Wirklichkeit nicht mit der Wirklichkeit selbst zu verwechseln ("der Mond ist nicht der Finger"). Eine Reflektion über die Wirklichkeit entspricht in etwa einem Gemälde in einem verschlossenen Raum, das die Landschaft "da draußen" widerspiegelt. Eine Koan ist soetwas wie ein offenes Fenster in diesem Raum, das die Landschaft "da draußen" nicht wie auf einem Gemälde darstellt, sondern unmittelbar präsentiert. Albert Low hat diese Analogie mal benutzt. Find ich nicht schlecht, obwohl man das m.E. auch noch tiefer beleuchten könnte.


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Couchkissenbikkhu hat geschrieben:
osho war Bhagwan, eine SEHR umstrittene Gestalt... Osho bedeuted übersetzt einfach "Meister", den Namen hat er sich selbst verliehen. Was man von Leuten halten soll, die sich selbst Meister nennen, naja... für mich ist und bleibt Bescheidenheit eine Tugend. :roll:

Ein Koan jedenfalls Ist ein scheinbar sinnfreies Textlein, das mehrere Aufgaben erfüllt: ein Koan soll sowohl dem Schüler was zu denken geben als auch dem Meister einen kleinen Einblick in den Zustand / die Fortschritte des Schülers verleihen, bzw diesem etwas beibringen.

"Meister, hat ein Hund Buddhanatur? - Mu (Leere)!"

erst denken, dann Antworten bitte




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Diese Frage wurde einer Katze auch schon mal gestellt. Sie gab folgende Antwort:


http://www.youtube.com/watch?v=gNMZgpYKjjI

:|

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Hallo,

Tso Wang hat geschrieben:
Im Zen geht es u.a. darum, Reflektionen über die Wirklichkeit nicht mit der Wirklichkeit selbst zu verwechseln ("der Mond ist nicht der Finger")... Eine Koan ist soetwas wie ein offenes Fenster in diesem Raum, das die Landschaft "da draußen" nicht wie auf einem Gemälde darstellt, sondern unmittelbar präsentiert.


und wie hilft ein Koan bzw. Koanarbeit genau dabei?

Gruß
Florian
.


Indem Du durch die Koans (wie durch ein Fenster) hindurchgehst. Unter der Voraussetzung, daß Du die Konzepte "Einssein", "Nichtzweiheit" und "gegenseitige Durchdringung" als für Dich "akzeptabel" betrachtest.


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Hallo,

Tso Wang hat geschrieben:
.Indem Du durch die Koans (wie durch ein Fenster) hindurchgehst. Unter der Voraussetzung, daß Du die Konzepte "Einssein", "Nichtzweiheit" und "gegenseitige Durchdringung" als für Dich "akzeptabel" betrachtest.


ein Koan ist ja nicht wirkliches, oder? Also soll ich durch Nicht-Wirklichkeit die Reflexion über die Wirklichkeit überwinden und so zur Wirklichkeit kommen?

Wie arbeitest du denn mit einem Koan?

Gruß
Florian
Wieso ist ein Koan nichts wirkliches ? Klar ist es ein wirkliches mündliches oder schriftliches Paradox, denn es besteht aus lauter Wörtern und Fragen. Das Koan hilft das Begehren zu ersticken, mithin die Eigen ( Atta ) Annahme des Bewusstseins. Außerdem und deswegen ist es ein Mittel zur Geisteskontrolle, ergo- Bemühen vorausgesetzt- unterstützt es Sati. Ist das hoch genug gestochen für "Denker" ? :wink:
Tso Wang hat geschrieben:

...

Wie arbeitest du denn mit einem Koan?

Gruß
Tso Wang


Buddhagosa hat geschrieben:
"Schau unter Deine Füsse !"
Hi Tso Wang,

schaust du dir noch einmal deine Zitate an. Du wirfst da wohl einiges durcheinander.

Gruß
Florian
Tso Wang hat geschrieben:
Tso Wang hat geschrieben:

...

Wie arbeitest du denn mit einem Koan?

Gruß
Tso Wang


Buddhagosa hat geschrieben:
"Schau unter Deine Füsse !"
.


Hast Du Deine Frage vergessen ?


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Tso Wang hat geschrieben:
Tso Wang hat geschrieben:

...

Wie arbeitest du denn mit einem Koan?

Gruß
Tso Wang


Buddhagosa hat geschrieben:
"Schau unter Deine Füsse !"


danke tso wang. hilft mir sehr :wink:

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