Da wären noch ein paar Fragen an euch....
- Glaubt ihr den Erfahrungsberichten eurer (oder auch fremder) Dharmalehrer?
- Habt ihr das Gefühl, an bestimmte Vorgaben glauben zu "müssen", um euch als "Buddhist" zu fühlen?
- Glaubt ihr wortwörtlich an die Inhalte wichtiger Suttas oder interpretiert ihr euch vieles "zeitgemäß" um, bzw. ignoriert manches Unglaubwürdige (z.B. Siddhis/übernatürliche Kräfte...)?
Ich glaube schon an den Buddha, an Karma und Wiedergeburt, also die drei Punkte die du angeführt hast, sowie an Erfahrungsberichte bestimmter Lehrer, an Inhalte wichtiger Suttas und an Siddhis.
Allerdings glaube ich nicht bedingungslos, wenn sich etwas eindeutig als falsch herausstellt, glaube ich daran nicht mehr. Ich halte nicht unter allen Umständen am Glauben fest, es ist eher ein Vertrauen, das sich nach Überlegungen und Erfahrungen gebildet hat.
Buddhist zu sein, bedeutet für mich vor allem die Wahrheit zu suchen, bzw. allmählich alles so wahrzunehmen, wie es in Wirklichkeit ist. Die endgültige Befreiung von Dukkha hängt damit zusammen. Dukkha entsteht aufgrund von Verblendung und mein Vertrauen hat ein Ende, wenn es nicht zu Unverblendung führt. Bislang gibt es keine Anzeichen, dass dies der Fall wäre.