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  1. Buddhaland Forum
  2. fotost

Posts by fotost

  • Eine Bitte

    • fotost
    • May 23, 2011 at 3:31 PM
    Quote from mirco

    Hallo Alex,

    bestimmt kannst Du hiermit etwas anfangen:

    Alles Gute :) _()_

    Grüße Mirco,

    danke für den Link. Das ist eine schöne Darstellung der Gedanken, das hilft weiter 8)

  • Eine Bitte

    • fotost
    • May 23, 2011 at 7:39 AM
    Quote from Alex Gruber

    ....
    Lieber fotost,
    "Mögen alle Lebewesen wohlauf und glücklich sein" steht das nicht in deiner Signatur?

    stimmt :D

    Das ist eine Zeile aus einer Meditation - Metta Bhavana. Vielleicht kennst Du den Text ja, wenn nicht liefert Tante Google beliebig viele verschiedenste Ausprägungen dazu, auch als schöne geführte Meditationen.

    Fast alle beginnen mit dem der Konzentration auf das eigene Wohlbefinden, manchmal in der Form

    "Ich richte meine Aufmerksamkeit zunächst auf mich selbst.
    ... Möge ich gesund sein und frei von Leiden.
    ... Möge ich frei sein von Haß, Gier und Verblendung.
    ... Möge ich angefüllt sein mit Ruhe, Gelassenheit und Frieden.
    ... Möge ich glücklich sein. "

    Am Anfang habe ich es als etwas seltsam empfunden, zuerst an sich selbst zu denken aber irgendwann wird es klar.

    Eher unheimlich empfinde ich heute viele Christen, die mit einem 'Liebe Deinen Nächsten (wie Dich selbst)' Gedanken arbeiten. Wenn ich sehe, wie verkniffen und verhärmt viele davon wirken möchte ich denen sagen - "bitte tut uns das nicht an.." :lol:


    Dir eine gute Woche

  • Eine Bitte

    • fotost
    • May 23, 2011 at 12:31 AM
    Quote from bel
    Quote from Alex Gruber

    Mein außergewöhnlicher Gerechtigkeitssinn sorgt dafür das ich zunehmend bedrückter werde, die Welt ist ganz und gar verkehrt geworden.

    Genau das ist der Punkt. Du leidest, weil die Welt nicht nach Deinem Maßstab funktioniert.

    Liebe Grüße Alex,

    wahrscheinlich würde ich mich häufig besser fühlen, wenn sich die Welt an Deinen Gedanken zu Gerechtigkeit orientieren würde... Andererseits würden dann wahrscheinlich andere darunter leiden ;)

    Ich möchte nicht die Gesprächspositionen Deines Diskussionspartners übernehmen, aber manchmal kann man sich in Gedanken wie 'alles wird immer schlechter' auch hinein steigern. Das reale Leiden in der Welt abzustreiten wäre in einem buddhistisch orientiertem Forum merkwürdig. Aber die Überwindung des Leidens muss für Dich bei Dir beginnen. Dazu gehört auch das Loslassen-können.

  • Ernährungsvorschriften im Buddhismus ?

    • fotost
    • February 27, 2010 at 9:15 PM

    Hallo Astrild,

    die grundlegenden Überlegungen zum Fleischkonsum stehen in 55. (VI,5) Jívaka Sutta (Jivako)

    Quote

    Daß übrigens auch der Buddha selber bisweilen Fleisch gegessen hat geht unzweideutig aus vielen Stellen des Kanons hervor (z. B. A.V. 44; A.VIII. 12; usw.). Des weiteren wird im Vinaya berichtet, daß der Buddha den Vorschlag Devadattas, den Mönchen den Fleischgenuß zu verbieten, scharf zurückgewiesen hat. Daß der Buddha selbst den Mönchen nicht allen Fleischgenuß verboten hat, läßt sich auch schon aus der Tatsache schließen, daß nach dem Vinaya der Genuß von zehn Fleischarten untersagt ist, und zwar des Fleisches von Menschen, Elefanten, Pferden, Hunden, Leoparden, Löwen, Tigern, Hyänen, Bären und Schlangen.

    ok, also in Zukunft keine Pferdewürstchen mehr auf dem Rummelplatz. Das sollte machbar sein.. :D

    in Metta
    Uwe


    Ich vermute, daß neben der Erklärung aus der Lehre wie bei den meisten religiös/weltanschaulich motivierten Ernährungsvorschriften auch durchaus pragmatische Erklärungen eine Rolle gespielt haben, die dann einen religiösen Überbau bekommen haben.

  • Ich brauche mal ein bisschen Hilfe^^

    • fotost
    • February 27, 2010 at 4:12 PM

    Grüß Dich DoctorCrank,

    also niemand sollte für die Verbreitung de Lehre Geld nehmen. Es ist ok, wenn Umlagen für Raummieten, Heizung, Versicherung etc. genommen werden, aber die Lehre selbst ist unbeschränkt und frei.
    Wo wohnst Du? Wahrscheinlich gibt es in Deiner Nähe ein vernünftiges Zentrum. Du kannst hier gut suchen http://www.dharma.de/dbu/frameset.php

    Vielleicht sollte man am Anfang ruhig etwas experimentieren und verschiedene Richtungen ansehen. Die persönliche Festlegung und die Zweifel und die Auflösung der Zweifel kommen noch früh genug. :D

    Es gibt nur einen Weg und der hat viele parallele Pfade

    in Metta
    Uwe

  • limitierte Lebensspanne - wovon abhängig?

    • fotost
    • January 29, 2010 at 2:10 PM
    Quote from accinca
    Quote from fotost


    ...Denk zum Beispiel an das entsetzliche Erdbeben in Haiti. Kannst Du Dir irgendwie vorstellen, daß frühere Leben von 170.000 Menschen genau so abgestimmt/synchronisiert gewesen sind, daß die jetzt alle in wenigen Augenblicken sterben mussten? Jeder Versuch, daß mit Karma zu untermauern muss zu einer ziemlichen Gedankenakrobatik führen, die dann auch irgendwie vom entsetzlichen Unglück dieser Menschen, ihrer Familien und Freunde wegführt.
    Konzentrieren wir uns auf unser Leben heute. Wer richtig handelt schafft damit Karma, daß das weitere Leben vielleicht nicht verlängert aber auf jeden Fall reicher und lebenswerter macht.
    ...

    Allerdings ist das überhaupt keine Antwort warum einer früh stirbst und der andere überlebt.
    Ausblenden geht natürlich auch.


    Liebe Grüße accinca,

    nein, ich habe wirklich keine Antwort auf die Frage 'warum einer früh stirbst und der andere überlebt'. Zu meinem konkreten Beispiel: die Erklärungen der Naturwissenschaftler mit tektonischen Platten, Magmaströmen etc. erscheinen mir mehr oder weniger (intellektuell) verständlich, aber am Kern meiner Gedanken, meines Mitgefühls vorbei gehend.

    Und um das Bild des Ausblendens zu benutzen - ja, ich blende im Augenblick ziemlich viel aus. Ich versuche, mich auf mein 'hier und jetzt' zu konzentrieren.

    Leider schätze ich das Moment der intellektuellen Herausforderung viel zu sehr.. :D Wie wäre also Deine Antwort auf die Frage, weshalb in Haiti 170.000 Menschen gestorben sind?

    Schicksal, göttliche Fügung, kollektives Karma?

    in Metta
    Uwe

  • limitierte Lebensspanne - wovon abhängig?

    • fotost
    • January 29, 2010 at 11:00 AM

    Hallo Taen,

    auch von mir ein freundliches Guten Morgen,

    ich möchte die Antwort von monikamarie unterstützen. Denk zum Beispiel an das entsetzliche Erdbeben in Haiti. Kannst Du Dir irgendwie vorstellen, daß frühere Leben von 170.000 Menschen genau so abgestimmt/synchronisiert gewesen sind, daß die jetzt alle in wenigen Augenblicken sterben mussten? Jeder Versuch, daß mit Karma zu untermauern muss zu einer ziemlichen Gedankenakrobatik führen, die dann auch irgendwie vom entsetzlichen Unglück dieser Menschen, ihrer Familien und Freunde wegführt.

    Konzentrieren wir uns auf unser Leben heute. Wer richtig handelt schafft damit Karma, daß das weitere Leben vielleicht nicht verlängert aber auf jeden Fall reicher und lebenswerter macht.

    in Metta
    Uwe

  • Geburt & "Beseelung"

    • fotost
    • January 25, 2010 at 4:13 PM
    Quote from rex

    Hallo, ich werde bald Vater und habe mir die Frage gestellt ob es denn im Buddhismus einen festgelegten Zeitpunkt gibt, ab dem der Phötus oder Körper "beseelt" wird.
    Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Auch über allgemeines zum Thema Geburt und Kinder (Buchtipps, Erfahrungen; usw.) würden mich interessieren.
    mfG Reinhard


    Hallo rex Reinhard,

    also zuerst mal Glückwunsch für Partnerin und Dich :D

    und mal ganz ehrlich, wenn Dein Kind erstmal geboren ist, wirst Du keine Zeit mehr für Theorien haben.
    Kümmere Dich um Deine Frau, sorge für Dein Kind und wenn dann noch Zeit bleibt, freue Dich über das, woran Du ein Teil sein durftest....

    in Metta
    Uwe

  • Fragen zum Thema Nirvana und "Ich"

    • fotost
    • January 18, 2010 at 12:49 AM
    Quote from Feuerbach


    .....
    Mal eine Metapher.

    Der gesamte Wald ist "Ich" und verschiedene Bäume sind die Skandhas. Jetzt kann der Wald größer oder kleiner werden, grün oder kahl werden, doch existiert der Wald.

    Doch er existiert nicht als "Eins", sondern nur als Zusammensetzung der verschiedenen Bäume.

    Das "Ich" ist demnach kein Baum neben den anderen Bäumen, kann also nicht sagen "das ist mein Körperbaum" oder "mein Gedankenbaum".

    Das "Ich" ist nichts weiter als ein Titel den man der Zusammensetzung seines Körpers/Geistes gibt, aber deshalb nicht minder existent.
    Natürlich existiert "Ich", aber nur als Zusammenfassung .

    Mein Körper, Geist, Wahrnehmungen gehören nicht "mir", sie gehören zum "mir"
    ...

    Display More


    Grüße Feuerbach,

    würdest Du eine Umformulierung akzeptieren? Nicht Zusammensetzung/Zusammenfassung - sondern eher Wechselwirkung oder Interaktion?
    Damit würden die Momente der Unstetigkeit, nicht-Beständigkeit, nicht-Eigentlichkeit etc. deutlicher werden.

    Im Augenblick hilft mir dieses Bild weiter, wenn es später überflüssig wird, überholt oder durch besseres ersetzt, um so besser.

    In Metta
    Uwe

  • Fragen zum Thema Nirvana und "Ich"

    • fotost
    • January 17, 2010 at 6:44 PM
    Quote from Akuma
    Quote from Feuerbach


    Meiner bisherigen Ansicht nach ist "Ich" kein eigenständiges, starres etwas.
    Natürlich existiert "Ich", aber nur als Zusammenfassung .

    Mach nicht den Fehler, den viele deutsche Buddhisten machen und nimm Dich und Deine eigenen Definitionen als Startpunkt. Du hast Dich entschieden Dich mti einer kulturfremden Religion zu beschäftigen, welche bis heute in Deutschland noch nicht soweit Fuss gefasst hat, dass man problemlos an unverfälschte Infos herankommen oder diesen gar studieren kann. Du brauchst Offenheit, zeit und Studium, sonst kannstes gleich knicken, dann haste am Ende nurn Häppchen Wellness- oder Stickerbuddhismus oder sitzt halt alle paar Wochen mal auf nem Kissen und weisst eigtl nicht wirklich, was Du da eigtl machst.


    Grüße Akuma,

    Buddhismus als kulturfremde Religion? Also fremd für die europäische Kultur der Nachaufklärung, ok, vielleicht. Aber doch bestimmt keine Religion/Weltanschauung, die man nur in einem einzigen kulturellen Kontext sehen kann.
    Möglicherweise kommen die Impulse für einen Buddhismus heute eher aus Europa oder den USA.
    Die Verkündung der Lehre war ein nahezu vollständiger Bruch mit der kulturellen Landschaft, die Buddha vorgefunden hat und die Lehre selbst steht oberhalb jeder spezifischen, zeitlich oder räumlich festzuschreibenden Kulturausformung

    in Metta
    Uwe

  • Fragen zum Thema Nirvana und "Ich"

    • fotost
    • January 17, 2010 at 1:10 AM
    Quote from Bambus

    Es gibt kein Ich. Wer oder was verursacht durch seine bewussten und mit freiem Willen begangenen Handlungen dann die Ansammlung von Karma?

    Und wer oder was wird je nach angesammelten Karma in "früheren Leben" in dieser oder jener Form wiedergeboren? Um dann wiederum bewusst und mit freien Willen Entscheidungen zu treffen.

    Für mich schlüssig ist dies, wenn es ein "x" gibt, dass die Buddhanatur besitzt. Dieses "x" hat in diesem Leben durch in früheren Leben begangeneTaten die Voraussetzung geschaffen in dem Körper (wieder-)geboren worden zu sein, dessen Finger gerade diese Sätze schreiben. Das Gehirn dieses Körpers besitzt eine Komplexität, die es möglich macht dass sich die Illusion eines "Ichs" bildet. Dieses Ich bildet sich ein im Moment etwas sinnvolles zu tippen. Und wenn dieses Ich seine Anhaftung an diesen Körper und an die durch seine Sinne wahrgenommenen Eindrücke, z.B. durch Meditation, überwindet, dann kann "x" Befreiung oder Erleuchtung erreichen.

    Aber ist dieses "x" nicht gerade Atta?

    Ich (als Wortkonstrukt für das, was hier gerade tippt) bilde mir ein die Illusion des "Ichs" intellektuell erfassen zu können. Zumindest finde ich keinen Widerspruch gegen die Annahme, dass es sich um eine Illusion handelt. Die Existenz eines "x" ist dafür aber unabdingbar.

    Antworten wie: "Setz Dich hin und finde es heraus" mögen sinnvoll und richtig sein. Sie vermitteln mir rein subjektiv aber die Notwendigkeit an etwas glauben zu müssen. Ich würde viel lieber zumindest den Ansatz intellektuell verstehen und nachvollziehen können. Um dann mit Vertrauen auf eine selbstgewonnene, bzw. nachvollzogene, Erkenntnis mich mit gutem Gefühl (mehr) hinsetzen zu können.

    Und ja, ich sitze. Zu selten, aber so oft, wie ich es mit den Verpflichtungen gegenüber meiner Familie und Umwelt meine verantworten zu können.

    Display More


    Liebe Grüße Bambus,

    wenn ich nicht gut drauf bin, komme ich manchmal auf ganz ähnliche Gedanken. Alleine schon die Schwierigkeit, ohne Selbstbezug über das Thema zu reden, schreiben oder zu denken. :roll:
    "Ich denke, das es kein 'Ich gibt"..
    Während ich hier schreibe, stelle ich mir gerade vor, daß jemand konsequent versucht, alle Personalpronomen 1.Person zu vermeiden. Wahrscheinlich würde die/der ziemlich wunderlich erscheinen. :lol:

    Mir helfen die kleinen Schritte. Erstmal klar darüber werden, was Du meinst, wenn Du "Ich" sagst. Die buddhistische Idee des Ichs als ständiges, unbeständiges Wechselspiel der 5 Komponenten betrachten.

    In Metta
    Uwe

  • Was bleibt nach dem Erlöschen noch übrig?

    • fotost
    • January 13, 2010 at 1:31 AM
    Quote from Pilger


    Aber wenn meine ganze Wahrnehmung mein Ich usw doch letztlich sowieso alles nur eine Illusion ist, warum sollte ich mir dann überhaupt Sorgen um Leid oder Erleuchtung machen? :?

    Liebe Grüße

    Raimund


    Grüße Raimund,

    weil Leid unangenehm ist, schmerzhaft, weh tut, quält und wir die Wiederholung von Leid vermeiden möchten.
    Weil Du ein Mensch bist.

    in Metta
    Uwe

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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