QuoteEinstellen der Printausgabe einer eindeutig unwirtschaftlichen Zeitschrift ist sicher sinnvoll.
Ob eine Printausgabe heute noch sinnvoll ist, kann sicher diskutiert werde. Aber dass eine gemeinnützige Organisation wie die DBU gewinnorientiert arbeiten sollte, stelle ich in Frage. Gut wäre es, wenn die Zeitschrift einfach so aus dem Etat finanzierbar wäre. Daran sollte vielleicht gearbeitet werden.
Andererseits gibt es neben mir noch viele andere Einzelmitglieder, die sich keiner der großen buddhistischen Organisationen anschließen mögen oder sie verlassen haben (einige der Hinderungsgründe wurde bereits genannt). Für unabhängige Praktizierende hält das Blatt immer wieder Inspirationen bereit, die ich und andere nicht missen möchten.
Erfreulicherweise begreift sich die DBU eben nicht nur als Dachverband von oft durchaus gut (oft zu gut?) organisierten Großgemeinschaften, sondern auch als Verband von Buddhisten, die ungebunden – aber nicht notwendig traditionslos – auf dem Pfad sind.
Warum die vielen asiatischen Buddhisten in Deutschland, aber auch in anderen Ländern der Diaspora (selbst die große US-Zeitschrift „Tricycle“ wird von meist Nachfahren der europäischen Invasoren getragen) sollte ebenfalls analysiert werden. Die Antwort wäre sicherlich interessant.
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"The mind is like a parachute -
it doesn't work unless it is open."
Frank Zappa (1940-1993)