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  1. Buddhaland Forum
  2. JoJu91

Posts by JoJu91

  • Wie kann ich die 8 Jhanas erreichen

    • JoJu91
    • February 25, 2026 at 8:16 AM

    Die Jhanas sind der Weg vom Komplizierten zum Einfachen, vom Rausch zur Klarheit.


    Ein einfacher Test:

    Du setzt Dich hin, mit offenen Augen.

    Du bist hellwach und entspannt.

    Dann hörst Du auf zu denken.

    Je wacher und entspannter Du in der Lücke zwischen den Gedanken bist, "desto höher ist das Jhana" ...


    Das ist einfach, zu einfach für viele kompliziert denkende Menschen.


    Bei hartnäckigen Schwierigkeiten:

    Ein naher Freund der "niederen" Jhanas ist die romantische Liebe.

    Begegne Deinem Traum-Mann (oder Deiner Traum-Frau).

    Und erlebe in seiner Gegenwart - ohne zu denken - "wenn jetzt die Welt untergeht, ist es der Höhepunkt meines Lebens". Wie Romeo und Julia, ein archetypisches Tantra-Paar.


    :taenzerin::taenzer::mediw::medim:

  • Wie geht ihr damit um, wenn nahestehende Menschen euren Glauben nicht ernst nehmen?

    • JoJu91
    • February 25, 2026 at 7:47 AM

    Ich stelle oft Menschen bei privaten und manchmal sogar beruflichen Zusammenkünften Fragen über buddhistische Themen, vermeide aber jegliche buddhistische Terminologie.


    Und bin immer wieder überrascht über das brennende Interesse der Menschen und ihre tiefgründigen Antworten.

  • Ist Erleuchtung im Chan möglicherweise nur ein künstliches Konzept?

    • JoJu91
    • February 23, 2026 at 8:16 AM
    Quote from RobertNesta

    Man kann Erlösung nicht wollen - gleichzeitig muss man es so wollen wie ein Ertrinkender, der nach der Luft zum Atmen kämpft.

    Ich vergleiche es mit dem Einschlafen.

    Dem von Schlaflosigkeit Geplagten nutzt das Einschlafen-Wollen nichts, weil er von seinen Gedanken und Emotionen nicht loslassen kann.

    Er kann aber sein tägliches Leben so ändern, dass er irgendwann sich dem Schlaf hingeben kann.

  • Sich gut fühlen

    • JoJu91
    • February 19, 2026 at 7:26 AM
    Quote from RobertNesta

    Kann man schlussendlich einen Grund dafür angeben, warum man Zazen (Meditation, spirituelle Praxis) machen sollte?

    Ja. Zazen bringt, richtig praktiziert, ganz konkrete weltliche Vorteile mit, die spirituelle Kraft (Joriki), eine verbesserte Konzentration und einen klareren Geist. Das ist schon mal was.


    Spirituelle Praxis bringt Selbstdistanz.

    Menschen zahlen gutes Geld, um sich im Kino ein Liebesdrama anzusehen.

    Der spirituell Praktizierende spart sich das Geld, weil er das Drama mit seiner Partnerin live erlebt.

    Er erlebt sich als Schauspieler in einer tragischen Rolle.

    So wie die Fans der Münchner Löwen, die rein rational betrachtet zum Grossen Bruder FC Bayern überlaufen müssten.


    Nicht anhaften bedeutet zum Beispiel aus Freude arbeiten, auch wenn 95% der Arbeit "für den Papierkorb ist", um Karl Lagerfeld zu zitieren.


    Du bist im besten Zazen-Alter, in den Dreissigern hat mann noch unendlich viel Kraft.

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • JoJu91
    • February 19, 2026 at 6:21 AM
    Quote from mukti

    Rechte Achtsamkeit bedeutet für mich darauf zu achten, dass kein Dukkha entsteht.

    :like:

  • Warum der Buddhismus in Indien verschwand

    • JoJu91
    • February 16, 2026 at 9:37 AM
    Quote from Railex

    Wenn man natürlich sich als Hindu ,als reines Bewusstsein, jenseits von Raum und Zeit versteht :om: , dann ist der Buddhismus in seiner Phänomenologie :rad: ,wahrscheinlich gar nicht notwendig.

    So könnte es sein.

    Und umgekehrt, wer sich als Buddhist als reines Bewusstsein jenseits von Raum und Zeit erlebt hat, benötigt nicht den Hinduismus in seiner Phänomenologie.


    In der Meditation zeigt sich Zeit als Unterschied zwischen dem Gedanken, der gerade vergangen ist, und dem Gedanken, der gerade entstanden ist. Da ist eine Differenz, ein vorher und nachher.

    Es gibt aber keine Differenz zwischen den wachen Lücken zwischen den Gedanken eins, zwei, drei, vier ...

    Die Erfahrung des "leeren Raumes" zwischen den Gedanken ist zeitlos, auch wenn die Uhr weiterläuft. Zeitlos, aber nicht bewusstlos.

  • Achtsamkeit: Auf was?

    • JoJu91
    • February 16, 2026 at 9:17 AM

    Die "Katze vor dem Mauseloch"-Meditation:

    Die hellwache Achtsamkeit auf den nächsten Gedanken:

    Wieso zeigt er sich nicht, wo bleibt er ?

    Da, endlich, da ist er: Aus welcher Ecke des Raumes ist er aufgetaucht ?


    Ohne Gedanken wach mit offenen Augen sitzen, gehen, die Tür öffnen, sogar lesen und verstehen.

    Fußball spielen wie Günther Netzer, ohne Gedanken, aus der Tiefe des Raumes ...


    Die Achtsamkeit auf die Achtsamkeit selbst ...

  • Warum der Buddhismus in Indien verschwand

    • JoJu91
    • February 16, 2026 at 8:56 AM
    Quote from Railex

    Der Buddha hat zudem den Hindus ihren geliebten Eternalismus genommen

    Kommt auf die Perspektive an.

    Ein Hindu würde vielleicht argumentieren, dass Zeit und Ewigkeit zwei völlig verschiedene Dinge sind. Ewigkeit ist unveränderlich und gleichzeitig.


    Anicca, anatta, dukkha gehören zum Reich der Formen innerhalb von Raum und Zeit.

    Atman und Brahman sind ewig jenseits von Raum und Zeit, reines Bewusstsein bevor die Formen geboren wurden.


    :?

  • Vergänglichkeit beinhaltet auch Geburt ?

    • JoJu91
    • February 13, 2026 at 7:44 AM

    Vielleicht haben die Betrachtungen, wie alle existenziellen Betrachtungen, wenn sie intensiv und mit gesammeltem Geist stattfinden, nur den Sinn, eine wache, bewusste Lücke im Fluss der Gedanken und Emotionen zu schaffen, und in dieser Lücke gibt es kein Alter, keine Krankheit, kein Karma, keine Geburt, keinen Tod, nur die Qualität von Sat-Chit-Ananda.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • February 9, 2026 at 7:41 AM

    "Ehrwürdiger Abt Patronius, wir freuen uns, Sie heute als Interviewpartner in unserer Sendung begrüßen zu dürfen.

    Sie sind ja einer der bekanntesten Persönlichkeiten des Musitanier-Ordens.
    Meine erste Frage:

    Von den Musitanier-Mönchen heisst es, sie würden jede Frage mit einer Gegenfrage beantworten.

    Was antworten Sie auf diesen Vorwurf ?"


    "Wer hat Ihnen denn DAS erzählt ?"


    :buddha:

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • February 7, 2026 at 8:29 AM
    Quote from Igor07

    OT: Wahrscheinlich habt ihr beide keine Angst, im Reich der hungrigen Geister oder Dämonen wiedergeboren zu werden. Oder ?

    Wenn es keine Wiedergeburt gibt, warum sollten wir dann Angst haben, im Reich der hungrigen Geister oder Damönen wiedergeboren zu werden ?


    :?

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • February 5, 2026 at 7:30 AM
    Quote from Igor07

    aber die ganze Kette der bedingten Entstehung ist real in meinem eigenen Inneren und nachvollziehbar.

    Du sagst es.


    Dazu zwei Fragen:


    (1)

    Kann man das Erleben dieser Kette nicht auch schon als "Erleben der Wiedergeburt" bezeichnen ?


    (2)

    Gibt es etwas Unbedingtes ausserhalb dieser Kette der bedingten Entstehung ?

    Wenn ja, wie nennt man den, der dieses Unbedingte konkret im Hier und Jetzt erlebt ?

    Oder hat diese Frage nichts mit Wiedergeburt zu tun ?


    :?:

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • February 3, 2026 at 7:31 AM
    Quote from Igor07

    Bei dem Prozess des Werdens, also technisch: bhava, da gibt es keinen Träger (der Wiedergeburt), kein inhärentes Subjekt( "Via "Person")

    Aber leider gibt es eine einzige "Sache", die sich nicht bezweifeln lässt.

    Alles andere lässt sich bezweifeln, aber dieses Eine nicht.

    Selbst wenn JoJu91 nur träumt, in einem Forum namens Buddhaland mit einem Igor07 zu kommunizieren ...

    Auch dann lässt sich dieses Eine nicht bezweifeln, weil es unmittelbar und direkt erfahren wird.


    :?:

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • January 31, 2026 at 12:56 PM

    Zum Thema "das vierte Jhana entwickeln ist sehr schwierig".


    Ist es sehr schwierig, einzuschlafen ?

    Für den sorgengeplagten Schlaflosen ja.

    Weil er nicht loslassen kann von seinem inneren Chaos.


    Nehmen wir an, ich stehe um fünf Uhr morgens auf, weil ich eine Stunde meditieren will und um sieben aus dem Haus muss zur Arbeit. Ich setze mich um 5:15 aufs Kissen und stelle den Wecker auf fünfzig Minuten.


    Wenn der Wecker klingelt, und ich bin entspannt, munter und voller Tatendrang, weil ich die fünfzig Minuten wach und weitgehend frei von Gedanken auf dem Kissen verbracht habe, kann ich davon ausgehen, dass ich in den fünfzig Minuten zumindest längere Zeit im dritten Jhana war.


    Wenn sich die fünfzig Minuten wie fünfzehn angefühlt haben und ich mich danach topfit wie aus einem Jungbrunnen entsprungen fühle, spricht einiges dafür, dass "ich" während der fünfzig Minuten im - mindestens - vierten Jhana war.


    Mehr ist es nicht, eine klare, wache, bewusste Auszeit aus dem verrückten Gedanken-Hamsterrad.


    Die Jhanas sind zu einfach für den komplizierten Menschengeist.


    :mediw::medim:...


    So wie oben beschrieben war es eine ruhe Ruhe- (Samatha-) Meditation.

    Der klare Geisteszustand kann auch genutzt werden , um die Geheimnisse des (eigenen ?) Geistes kennenzulernen, die Kernaussagen der Buddha-Lehre aus einer höheren Warte zu reflektieren, also Vipassana-Meditation zu üben, was auch über das vierte Jhana hinausgeht.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • January 31, 2026 at 12:39 PM
    Quote from Igor07

    wenn jemand behauptet, diese Wiedergeburt nur dank Jhana als echten, authentischen Beweis zu erreichen.

    Du hast mich völlig missverstanden.


    Jhana hat mit dem Erreichen von Wiedergeburt nichts zu tun.

    Die Jhanas stehen einfach für einen klareren, wacheren Geisteszustand als das Alltagsbewusstsein. Sie können ein "Instrument" sein, so wie ein trainierter Körper ein Instrument sein kann, einen Dauerlauf machen zu können.


    Die Jhanas sind auch nicht "schwer zu erreichen".

    Den Körper zu trainieren, um eine Minute im Boxring mit Mike Tyson zu überleben, ist extrem schwieriger.


    Wirklich schwer ist es, im Alltagsbewusstsein diese verrückte Welt ohne Alkohol, Drogen und Psychopharamka zu ertragen. Da tun fünf Minuten weitgehend gedankenfreie Auszeit im dritten Jhana ab und zu ganz gut.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • January 31, 2026 at 9:13 AM

    Leider funktioniert die Zitierfunktion bei mir gerade nicht.


    Igor #69:


    "Und Skandha-Bewusstsein ist auch vergänglich und bedingt entstanden, wie alle anderen Skandhas. ... Anatman war für den Buddha keine Allegorie, sondern die unmittelbare lebendige innere Erfahrung ..."


    Richtig, und diese unmittelbare lebendige innere Erfahrung ist konkret hier und jetzt in der Meditation erfahrbar. Im Normalfall setze ich mich "im Skandha-Bewusstsein", also im Alltagsbewusstsein oder im kleinen Krämergeist mit all seinen tausend Problemen, aufs Kissen.

    Im ersten Schritt beobachte ich dann diesen Denker, ich erkenne sein Wirken, seine Strategien, ..., sein "aus Gedanken, Gefühlen, Emotionen ein Selbst machen". Bei weiter steigender Aufmerksamkeit des Beobachters löst er sich wie ein Spuk auf, im vierten Jhana und in den höheren Jhanas ist er so gut wie vollständig verschwunden. Das klare Erkennen des Auflösens (und Wieder-Erscheinens) ist das Erkennen von An-Atman, von Nicht-Selbst.

    "Danach" ist aber keine tote Leere, kein "Nichts", sondern es erscheint eine klare, lebendige Präsenz, die kein Ich mehr hat, vielleicht anfangs noch ein Hintergrundgefühl von "bin", aber ohne Ich. Diese Präsenz ist Heilung.


    mukti #70


    "Indem ein Raum als leer erkannt wird, ist er nicht mehr leer, weil dabei etwas vorhanden sein muss, das den Raum erkennt. "


    Genau, das was ich oben beschrieben habe, ist die Praxis zur Analogie.

    Das "leere" Bewusstsein, das in der Meditation im Hier und Jetzt konkret erfahrbar ist, ist das "geistige" oder "innere" Analogon zur Leeren des "äusseren" Raumes.

    In der wachen Lücke zwischen zwei Gedanken gibt es keine skhandas mehr und keinen kleinen Ich-Geist mehr, aber die Lücke ist nicht tot, sondern unendlich lebendiger und intelligenter, weiser als das aus den skhandas gebildete Ich, das natürlich als Werkzeug für praktische Zwecke genutzt werden kann.

  • Pratyeka Buddha

    • JoJu91
    • January 28, 2026 at 8:14 AM
    Quote from void

    Wie will er herausfinden , ob es sich um so einen Deva-Zustand handelt oder schon um das Ende des Weges?

    Wenn er sich an den politisch-gesellschaftlichen Diskussionen in Buddhaland beteiligen kann, ohne auch nur eine Millisekunde die göttlichen Verweilzustände (Brahmaviharas) zu verlassen, dann ist er am Ende des Weges angekommen.

    Ausser er ist Mann und lebt mit mindestens einer Frau zusammen.


    :cry:

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • January 28, 2026 at 7:55 AM
    Quote from Igor07

    Aber nicht im Sinne einer festen Identität, denn dann wäre es Atman oder die Seele, da ist etwas anderes.

    Wieder die Analogie:

    Ein Punkt hat keine feste Identität, so wie Atman keine feste Identität hat, oder der leere Raum ohne Wände keine feste Identität hat.


    JoJus (S)Khanda-Bewusstsein hat illusorische Identität, denn es identifiziert sich mit seinen Bestandteilen, deren konkrete Zusammensetzung sich natürlich ständig ändert.


    Das (S)Khanda-Bewusstsein ist der Wissenschaft prinzipiell zugänglich, wenn auch aufgrund seiner Komplexität nicht wirklich verstehbar. Man kann ein Software-Modell (*) basteln und Computer-Programme bauen, die das Modell in Trillionen Varianten simulieren. Das (S)Khanda-Bewusstsein hat einen materiellen Träger, von dem zumindest ein Teil das Gehirn ist.


    (*) Stichwort u.a. Ontological Engineering

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • January 28, 2026 at 7:50 AM
    Quote from Igor07

    Das ist doch Theravada-Buddhismus, wo es keinen Platz für Atman gibt. Und KEIN! "das höchste individuelle Bewusstsein", denn alles ist vergänglich.

    Ist ja nur eine Analogie.

    Ein Punkt ist nicht vergänglich, weil er keine Teile hat.

    Der leere Raum ohne Wände ist nicht vergänglich, weil er er keine Teile hat.


    Das (S)Khanda-Bewusstsein ist eine Analogie, ein Modell, Atman ist eine Analogie, An-Atman eine andere, eine, die Siddharta Gautama vielleicht als Erster der breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht hat.


    Der Weg von der Analogie zur konkreten Erfahrung geht zum Beispiel über Zazen, oder Vipassana, oder Mahamudra, oder ...

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • January 26, 2026 at 8:09 AM
    Quote from Igor07

    Was haben alle diese Beiträge mit dem Thema zu tun? :?:

    Wiedergeburt setzt Tod voraus, Tod den Zerfall von etwas, das vorher Bestand hatte.

    Im klassischen buddhistischen "Ich-Modell" sind die Teile des sterbenden und wiedergeboren werdenden Ich die fünf (S)Khandas.


    Der Punkt (nicht der empirische Punkt, der entweder eine unendlich kleine Scheibe ist oder eine unendlich kleine Kugel) hat definitionsgemäß keine Teile, keine skhandas, er ist leer, deshalb kann er weder zerfallen ("sterben") noch wiedergeboren werden.


    Der Punkt, der weiss, dass er ein Punkt ist, ist ein Symbol für den Atman, das höchste inviduelle Bewusstsein, jenseits der skandhas und des "skandha-Bewusstseins".

    Das Bewusstsein, bevor es in Form der skandhas sich manifestiert.

    Die lebendige Quelle des individuellen Seins, leer, aber lebendig und schöpferisch.


    Das etwas "Leeres" bewusst, lebendig und schöpferisch sein kann, wie ein Magier eine - wenn auch illusionäre - Welt schaffen kann, ist für das Alltagsbewusstsein offenbar nicht akzeptierbar.


    Deshalb ist es m.E. so wichtig, möglichst bald durch "Meditation" auch öfter über das Alltagsbewusstsein hinaus zu gehen.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • JoJu91
    • January 22, 2026 at 7:57 AM

    Wie steht es mit der Dualität zwischen Punkt und Raum, leerem Raum ohne Wände ?

    Ein Punkt ist das, was keine Teile hat, er ist leer wie der leere Raum, der keine Wände hat.

    Besteht der Raum (*) aus unendlich vielen Punkten, die keine Teile haben ?

    Kann der Raum ohne Punkte existieren und umgekehrt ?


    Es gibt die Analogie, Atman ist der Punkt und Brahman ist der leere Raum.

    Brahman ist der leere Raum, der weiss, dass er ein leerer Raum ist.

    Atman ist der Punkt, der keine Teile hat, und der weiss, dass ...


    :?

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • JoJu91
    • January 22, 2026 at 7:45 AM
    Quote from KarmaHausmeister

    Das Festhalten an (religösen) Überzeugungen ohne eine valide argumentative Grundlage ist in seiner harmloseren Form spirituelles Bypassing. Im schlimmeren Falle führt diese dann geradewegs in den Fundamentalismus.

    Oder wie Nietzsche (sinngemäss) meinte, Überzeugungen sind gefährlicher als Lügen.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • JoJu91
    • January 22, 2026 at 7:44 AM
    Quote from Qualia

    Daraus ergibt sich, dass alles Bewusstsein nicht wissenschaftlich an der Natur der Dinge erforscht werden kann. Das Ich kann sich nicht als real existierend beweisen, denn seine Forschungen scheitern am anatta seiner Grundlage, Bewusstsein.

    Richtig, es kann von einem ICH nicht erkannt werden.


    Aber ...


    :angel:

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • JoJu91
    • January 21, 2026 at 8:36 AM
    Quote from Rimi Dalv

    Was bedingen die niederen Bewusstseine?

    Chaos, Verwirrung, alles, was einen Alptraum ausmacht.


    Ein für mich einfacher Test ist das Lesen eines anspruchsvollen kleinen Kapitels, etwa in einem Mathe- oder Physik-Buch.


    Mit einem unruhigen Geist, zappelig, nervös bekomme ich schon Panik, wenn ich die Formeln sehe.

    Wird der Geist etwas ruhiger, kann ich beginnen zu lesen, schweife aber in kurzer Zeit ab oder werde müde.

    Wird der Geist noch ruhiger, kann ich versuchen, die Kern-Aussage der Formel zu verstehen.

    Ist der Geist ganz klar, fast gedankenfrei und ohne Emotionen, kann es passieren, dass ich beim x-ten mal lesen die inhaltliche Bedeutung der Formel verstehe. Sie nicht etwa in einer Prüfung ausswendig hersagen und mit ihr rechnen kann, sondern sie wirklich verstehe.

    Einmal verstanden, kann ich in der Prüfung Fragen zu dem Thema beantworten, auf die ich mich nicht zuvor vorbereitet habe.

  • Contemplative Lab: Gemeinsam eine Bewusstseinskultur entstehen lassen

    • JoJu91
    • January 21, 2026 at 8:18 AM
    Quote from Rimi Dalv

    Was ist damit gemeint? Ein weiteres Bewusstsein, unabhängig von den 6 Sinnesbereichen?

    "Das, was alles erkennt, und von keinem erkannt wird"


    Aber durchaus erkannt werden kann.


    :medim::mediw:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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