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  1. Buddhaland Forum
  2. Samadhi1876

Posts by Samadhi1876

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • June 9, 2026 at 7:28 PM
    Quote from ewald

    Jedoch entweder habe ich es überlesen oder es taucht nicht auf, worin das Trauma besteht habe ich nicht mitbekommen.

    Ja, ich dachte es reicht wenn ich Schocktrauma nur sagen:


    In meinem Fall entstand dieses Schocktrauma durch als Kind plötzlich unerwartet von einem Bekannten überfallen und vergewaltigt worden zu sein. Bei dem ich aus dem Körper ausgestiegen bin. Und danach nicht wirklich wusste „was mit mir los ist“. Und das blieb so lange getrennt in mir bis ich mich wieder beginnend unter Hypnose an sich daran erinnerte aber nicht an wann wer und wo.


    Genauere Erinnerungen kamen wie gesagt erst nachdem mir ein Reh plötzlich vors auto lief. Einmal vor und einmal zurück und dann sah ich wie das Reh auf dem Feld zusammen brach und seine Beine schüttelte und damit die aufgestaute Energie entlud während ich noch ein Stück weiter fuhr. Dann drehte ich mich um und fuhr zurück um zu schauen was mit dem Reh ist. Und dachte wenn es da noch liegt rufst du die Polizei. Aber das Reh war weg. Wieder aufgestanden und fort gelaufen.


    Im Grunde war das eine ähnliche Situation die ich als Kind erlebt hatte. Auch wenn ich dieses Mal ungewollt Täter und damals Opfer war. Nur lief es dieses Mal anders ab. Ich hatte dieses Mal gefühlt mehr Kontrolle und war auch bereit die Polizei (Hilfe) zu rufen.


    Damals blieb ich als Kind damit ganz allein. Es gab kein Hilferuf von mir. Auch an meine Eltern nicht.


    Ich denke mein System hat sich durch die Erfahrung mit dem Reh wieder selbstsicherer gefühlt. Selbstsicherer sich wieder mehr zu erinnern. Bzw besser zu erinnern. Denn eine wage etwas genauere Erinnerung hatte ich bereits ein halbes Jahr zuvor. Das sich aber als False Memory entpuppte wo der wahre Täter durch jemand anders verdeckt wurde: der aber Mittäter, Mit Auslöser des Ganzen war.

    Peter Levine beschreibt in Somatic Experiencing einen ähnlichen Fall von Traumaheilung. Glaube es ging dabei um einen Eskimo der mal von einem Wolf angefallen wurde. Und wo er mit dem Eskimo noch mal durch die Situation geht und sich die immer noch gebundene Energie bzw immer neue Energie die im Körper solange entsteht bis das System erkennt die Gefahr ist endlich vorrüber. Es ist heute und nicht mehr damals. Das läuft im Unterbewusstsein ab.


    Unter Hypnose habe ich die Vergewaltigung auch noch mal durchlebt. Aber wie gesagt ich wusste es nicht zuzuordnen und dachten vielleicht hat einer meiner Ahnen das mal erlebt.


    Die Trigger im Alltag und damit aufkommenden körperliche Unruhe entstanden weil mein Bewusstsein bis dahin noch nicht unterscheiden konnte, noch nichts vom Unterbewusstsein wusste, wann, wo, wer, außer die aufkommende Unruhe vom Unterbewusstsein.


    Seit dem mein Bewusstsein das weiß sind die Trigger allmählich langsam verschwunden: Es brauchte danach noch ein paar Monate das immer besser zu realisieren.

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • June 9, 2026 at 5:22 PM
    Quote from Samadhi1876

    Allerdings hatte ich auch nicht immer die besten Begleiter dabei.

    Eine therapeutische Gemeinschaft (Sangha), egal ob spirituell oder psychosomatisch in einer Klink, ist an sich auch hilfreich um gemeinsam an etwas zu arbeiten oder aufzuarbeiten.


    Hängt halt auch immer etwas von der Institution und deren Leiter ab.

    (s.a. manche kontroverse Diskussionen über „Meister“ und „Gemeinschaften“ hier).


    Genauso ist es hilfreich manchmal auch nur mit dem Therapeuten selbst etwas aufzuarbeiten oder aber ganz allein:


    Denn letztendlich muss man gewisse Dinge auch allein im Alltag schaffen oder regulieren können, auch wenn es in einer „geschlossenen Gemeinschaft“ manches einfacher erscheint und immer jemand da ist der einem hilft.

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • June 9, 2026 at 3:36 PM
    Quote from Iris

    Ob und inwiefern Spiritualität beim Auflösen von Traumata hilft, ist wahrscheinlich individuell verschieden.

    Ich kenne ausnahmslos Menschen, denen Buddhas Weg und Meditation richtig weiter geholfen haben. Und das auch bei gravierenden Problemen. Dein Beitrag bestätigt das, denn du hast etwas sehr Tiefgreifendes erlebt und zugelassen, dass es sichtbarer werden darf.

    Ja manches wie Schocktrauma oder Entwicklungstrauma bedarf auch anderer spezieller Hilfe. Je nach Fall und Schwere und Dauer.


    Meditation an sich andererseits war für mich selbst auch ein Anfang von wahrer Liebe (sich bedingungslos zuwenden) und wahres Mitgefühl (bedingungslos zu fühlen was alles erscheint) zu mir selbst. Mich selbst allein besser als zuvor regulieren zu können. Dadurch auch autonomer werden zu können von etwas außerhalb von mir mit dem ich mich zuvor versucht habe besser zu regulieren.


    Und rückblickend konnte sich dadurch auch erst manches verdrängte alte Leid erst wieder zeigen. Durch innere Einkehr… Wenn auch nicht vollständig. Mit dem man anschließend weiter arbeiten und heilen konnte.


    Allerdings hatte ich auch nicht immer die besten Begleiter dabei.


    Letztendlich musste ich nach und nach selbst herausfinden, was hilft, wer helfen kann. Das brauchte halt auch viel Zeit. Und Rückschläge waren rückblickend auch normal. Am Anfang erscheint manches auch unglaublich schwer. Aber rückblickend bin ich sehr dankbar dafür Meditation oder andere Hilfe und auch andere helfende Menschen kennengelernt zu haben.

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • June 8, 2026 at 10:58 PM

    Iris fragte mich vor einiger Zeit in diesem Thread, aber ich hatte bis jetzt noch nicht die passenden Worte gefunden:

    Hallo Samadhi 1876,

    Was bedeutet es denn für dich, dass du deinen Traumata begegnet bist?


    Es bedeutete den Anfang von Befreiung. Da es sich um ein Schocktrauma und etwas aus der Kindheit handelte hatte ich lange Zeit nur Symptome. Ab Anfang 30. Die Symptome verstärkten sich als ich immer tiefer mich in der Meditation versenkte.


    Es kamen aber keine gedanklichen Erinnerungen oder Bilder dazu. Das Geschehen (Ursache des Traumas) erlebte ich erst unter Hypnose konnte es aber zuerst nicht mir persönlich zuordnen. Obwohl ich mich von außen sah. Weil ich mich nicht erinnern konnte wann das gewesen sein sollte. Und mehr als mich selbst sah ich nicht.

    Die fehlenden Erinnerungen kamen erst viele Jahre später als mir plötzlich ein Reh vors Auto lief und ich mich am Tag danach plötzlich wieder immer mehr erinnern konnte.

    Diese Erinnerungen allein lösten das Trauma aber noch nicht ganz. Es war nur ein zweiter Anfang. Und der Anfang von mehr Sicherheit jetzt genau zu wissen woher die Symptome überhaupt kommen. Und heute erst dadurch besser von „gestern“ unterscheiden zu können. Ansonsten war da oft einfach nur ein ähnlicher Trigger wie damals. Aber das Bewusstsein wusste nicht mehr warum. Nur das Unterbewusstsein wusste das.

    Es brauchte anschließend auch noch die richtigen Gefühle dazu. Die mit der Zeit immer deutlicher wurde. Und Richtige Gefühle für die damals kein Platz wahr: Stattdessen falsche Gefühle und Angst die seit damals geblieben sind.

    Das Bewusstsein hat das nun auch verstanden und fühlt sich deshalb heute auch sicherer im unterscheiden von Triggern und löst diese Symptome deshalb nicht mehr aus.


    Bevor das Reh vors Auto lief habe ich Meditation bewusst reduziert und stattdessen auf Somatic Experiencing angesetzt. Um auch mal zu erfahren wie sich „das Leben ohne Meditation“ anfühlt. Wie die Selbstregulierung ohne Meditation ist.


    Das mir das Reh dann etwas später vors Auto gelaufen ist, kann ich nur als ein Geschenk des Universums, oder „Gott“ betrachten und ihnen sehr dafür danken das sie mir dabei geholfen haben…


    Kann es nicht anders erklären:

    Aber das Universum hält manchmal vielmehr für uns bereit als wir verstehen oder ahnen können…

    Aber ich glaube es hat sehr viel damit zu tun wie sehr wir uns selbst und dem Universum gleichzeitig öffnen…


    Spiritualität an sich hat mir bei etwas anderem geholfen…

    Bei dem Traumatherapie oder Psychotherapie nicht helfen kann…


    Und das ich auch nicht mit Worten beschreiben kann…

    Das jeder Mensch nur selbst erfahren kann…

  • Wer kennt Monroe Coulombe alias Shi Heng Zong vom Shaolin Tempel Europe

    • Samadhi1876
    • June 8, 2026 at 9:46 PM
    Quote from verrückter-narr

    wurde ein aktuelles Video mit Shi Heng Yi veröffentlicht, aber die Vorfälle wurden nur ganz kurz angesprochen und er spricht nur sehr distanziert davon, als ob er nur ein Außenstehender und Zuschauer wäre, der mit der ganzen Sache nichts zu tun hätte. Dabei hat er ja den Shaolin Temple Europe GmbH 2011 gegründet und ist seitdem auch in den anderen beiden Verein Shaolin Tempel e. und Buddhistischer Orden von Shaolin e.V. mit Monroe Coloumb aktiv gewesen und hätte auch etwas von den Missbrauch mitbekommen müssen

    Ich kann mir das auch nur schwer vorstellen das sonst keiner da was von mit bekommen hat. Falls das im Kloster geschehen ist. Bei 100! Betroffenen…


    Aber „der Rubel muss ja weiter rollen“ und der „Schein gewahrt bleiben“…


    Und eigentlich wären Mitwisser zur Anzeige verpflichtet gewesen oder hätte das viel früher unterbinden oder verhindern müssen…


    Mehr Details weiß man als Außenstehender bis jetzt noch nicht.

    Mal abwarten was sonst noch raus kommt…

  • Wer kennt Monroe Coulombe alias Shi Heng Zong vom Shaolin Tempel Europe

    • Samadhi1876
    • June 8, 2026 at 8:38 AM

    Es gab in diesen früheren Jahren schon mal einen Anfangsverdacht bezüglich Missbrauch dort, der nach einer Untersuchung der Behörden sich aber anscheinend nicht erhärten ließ. Da gibt es auch einen Artikel in den Medien dazu. Wie man sehen kann folgten dann 2020/2021 noch mal welche. Womöglich war zum Zeitpunkt der Pressemitteilung des Klosters dem Kloster schon klar das die Person nicht mehr haltbar ist und man hat sich versucht davon zu distanzieren.


    Generell ist es auch erschreckend wie anders herum öffentlich „eine heile Gesunde Welt“ über die Webseite des Klosters Interessierten suggeriert wird. Und wie gutgläubig und hoffnungsvoll die Menschen sind, und deshalb dort hingehen in Erwartung um Hilfe.


    Das Thema Missbrauch in Klöstern oä kommt ja immer wieder vor, auch im original Shaolin Kloster wie man kürzlich lesen konnte.


    Eigentlich kann man Interessierten fast nur noch sagen:


    „Passt immer gut auf wo ihr hin geht und lasst Euch vom (An)Schein anderer nicht (be)trügen und kommerziell nur ausbeuten oder sogar missbrauchen“.


    Aber viele Menschen denken sich vielleicht auch, wenn ich mein Glück nicht im Kloster (Sekte) finden kann, wo dann, wem soll ich dann noch vertrauen oder glauben…


    Ähnlich ist es manchmal auch mit Ärzten, oder anderen öffentlichen Institutionen, wo man negative Erfahrungen rückblickend gemacht hat und sich gesagt hat: wäre ich mal nicht dorthin gegangen, zu dem, und hätte dem vertraut:


    Als Hilfesuchender sucht man oft Hilfe bei Menschen, von denen man allein nur auf Grund ihres „Titels“ (oder weil da viele hin gehen) glaubt sie könnten einem helfen.

  • Wer kennt Monroe Coulombe alias Shi Heng Zong vom Shaolin Tempel Europe

    • Samadhi1876
    • June 8, 2026 at 8:10 AM
    Quote from verrückter-narr

    Von den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauch und Vergewaltigung u.a. von Kindern finden sich aber keine Hinweise in der Pressemitteilung.

    Du meinst wahrscheinlich die Pressemitteilung des Klosters

    Erschreckend mal wieder…


    In einem der anderen Medien zuvor heißt es:


    Die Taten sollen sich zwischen 2010 und Sommer 2012 sowie 2020 und 2021 ereignet haben und 100 Betroffene gegeben haben.


    Ich frage mich, falls das im „Kloster“ stattgefunden hat, warum hat das niemand anderer (Kloster Beschäftigte) dort angezeigt. Bei der hohen Anzahl Betroffener (Vorfälle), oder ob das im Privaten geschah.

  • MN 19: Dvedhāvitakkasutta / Zwei Arten von Gedanken

    • Samadhi1876
    • June 7, 2026 at 7:21 AM

    Wenn man das auf den Alltag anwendet bedeutet das:


    Zuerst seine eigene „Wiese“ zu betrachten und damit umgehen zu können. Und dann die andere „Wiese“, die direkten Menschen um einen herum um damit umgehen zu können. Durch die Medien heute kommen auch noch mal sehr viele „Kühe“ hinzu die weit entfernt von uns sind.

  • MN 19: Dvedhāvitakkasutta / Zwei Arten von Gedanken

    • Samadhi1876
    • June 7, 2026 at 6:59 AM

    Das mit der Weide erinnert mich an:

    S. Suzuki erzählt in „Anfängergeist“ auch von Kühen (Menschen) und ihnen eine große Weide zu geben wo sie ihren Unfug treiben können. Sie nicht zu kontrollieren. Sie gar nicht zu beachten wäre aber die schlechteste Lösung: Man sollte sie schon beachten (Also im Umgang mit anderen Menschen im Alltag und diese nicht kontrollieren aber auch nicht völlig ignorieren oder weg haben wollen).


    Und irgendwie ist es ja auch genauso mit dem eigenen Geist und seinen eigenen Gedanken und Emotionen:


    Man sollte ihnen schon eine große Weide geben (wo sie genug Platz bekommen und wo man sie einfach sein lassen kann - zB Meditation). Sie gar nicht zu beachten würde bedeuten sie kontrollieren, zu ignorieren oder verdrängen (weg haben) zu wollen das wiederum zum ewigen Kampf mit dem eigenen Geist führen kann. Oder zu „Dissoziation“ und sich selbst nicht mehr gewahr sein wollen, bis hin zur tiefsten Versenkung wo alles gedankenlos und ohne übliche Sinne, augenblicklich nur noch „Eins“ erscheint ohne Raum und Zeit (wie nach dem Tod des Körpers). Das wäre das andere extrem zu „den Kühen zu Lebzeiten hinter her jagen oder sie einfangen oder kontrollieren zu wollen“.


    Der „Weg“ liegt eher in der Mitte zwischen den Extremen.


    Fällt mir spontan dazu ein.

  • Probleme? Was zeigt Buddha zur Lösung

    • Samadhi1876
    • June 5, 2026 at 10:57 AM
    Quote from JoJu91

    Das ist immer noch eine echte Herausforderung, bei dem meinem kleinen Geist regelmässig das Messer in der Tasche aufgeht, bewusst abwaschen, weil er das als "bewusst wertvolle Lebenszeit verschwenden" interpretiert, denn er glaubt, in dieser Abwasch-Zeit viel viel wichtigere Dinge zu versäumen

    Dasselbe ist ja auch oft wenn man meditiert. Dann kommt einem auch in den Sinn man könnte ja jetzt besser aufstehen und was anderes machen. Besonders dann wenn man regelmäßig und lange meditiert. Und darum wird in den „Zen Klöstern“ wie Antai Ji ja auch von morgens bis abends manchmal mehrere Tage hintereinander Za Zen geübt.

    Za Zen Fördert auch die Konzentration auf das Hier und Jetzt egal wie es ist. Aber wenn man nebenbei berufstätig ist oder zu Hause Familie, oa. ist das in dem Umfang wie in einem Kloster sicher nicht einfach möglich. Und man hat auch noch andere Ablenkungen die man im Kloster nicht hat. Bzw. Im Kloster kann es umgekehrt auch schon mal sehr langweilig werden.


    Aber manchmal reicht es schon regelmäßig und etwas länger zu meditieren um die Achtsamkeit und Konzentration an sich wieder etwas zu verbessern.


    Ganz frei ist man meist ohnehin nie von irgend welchen „Schwankungen“.


    Es geht dabei auch nicht um perfekt sein zu wollen. Dann haftet man wieder einem anderen Extrem an: die „Wahrheit“ liegt in der Mitte der Extreme. Aber durch Za Zen wird man etwas freier von gewöhnlichen Neigungen und Abneigungen und kommt dadurch automatisch mehr „in seine innere Mitte“ und man hält Schwankungen durch äußere und innere Einflüsse auch besser stand. Und dann empfindet man auch gegen zB Abwasch nicht mehr so eine große Abneigung wie zuvor. Im Grunde handelt man mit der Zeit mehr intuitiv und gleichmütiger und gelassener.

  • Polizei aus buddhistischer Sicht – notwendige Institution oder Ausdruck gesellschaftlicher Probleme?

    • Samadhi1876
    • June 4, 2026 at 10:03 PM

    zu dem Thema ist dieser Artikel vielleicht auch interessant:

    A Buddhist Cop's Approach to Justice
    Cheri Maples, a student of Thich Nhat Hanh and former police officer, addresses the current crisis in policing and how a Buddhist outlook could help.
    www.lionsroar.com
  • Probleme? Was zeigt Buddha zur Lösung

    • Samadhi1876
    • June 3, 2026 at 11:02 PM

    Und wenn „Nabe“ und „Rad“ sind auf einmal plötzlich verschwunden…


    Dann ist auch nur noch das Eine Da…

  • Probleme? Was zeigt Buddha zur Lösung

    • Samadhi1876
    • June 3, 2026 at 10:03 PM

    Eine Metapher die mir soeben noch eingefallen ist:


    Wie eine ruhende Nabe eines Rads am Wagen zu sein und bleiben zu können…


    Während das Rad (alles in der Welt und eigene Gedanken und Emotionen und Sinneseindrücke) sich weiterhin um einen dreht…


    Und von dieser ruhenden Nabe aus zu betrachten was wirklich! getan werden muss und was nicht…


    Das auch so etwas wie einen inneren Halt zu gründen braucht…


    Mehr in seiner eigenen Mitte (Hara) (Nabe) zu sein und bleiben.zu können als im Kopf (Rad) (Gedanken, Sinneseindrücke)…


    Und dafür ist regelmäßig Za Zen zb eine gute Übung…

  • Probleme? Was zeigt Buddha zur Lösung

    • Samadhi1876
    • June 2, 2026 at 7:46 PM

    Joshu fragte Nansen einst:

    Was ist der wahre Weg?

    Nansen antwortete gewöhnlicher Geist, keine spezielle Vorstellung…


    Damit meinte Nansen aber nicht:


    Einfach nur den gewöhnlichen Geist immer zu folgen…

    Sondern das der gewöhnliche Geist immer wieder neu hervor kommt und dass man üben muss damit umzugehen…


    Und das es auch so etwas wie einmal zu Erwachen bedingt…


    Um zwischen gewöhnlichem und erwachten Geist unterscheiden zu können…



    Dogen sagte:


    Man muss sich selbst vergessen…


    Aber dafür muss man auch das Spiel des Selbst und Egos zuvor durchschauen und loslassen können…



    Wo könnten wir auch anders sein…


    Je gewesen sein…


    Oder zukünftig sein…


    Als in diesem einen Universum…



    Aber der Alltag und andere Menschen


    Stellen uns halt auch oft vor immer neue Herausforderungen


    Und trennen uns mal mehr mal weniger


    Wieder von unserem wahren Selbst


    Und dem ganzen Universum…



    Der kleine Geist beginnt oft je nachdem wie die Umstände sind, wieder schnell zu bewerten und zu trennen…


    Und die Tasse Tee und die Stimme der Amsel…


    Sind augenblicklich nicht mehr die eigene…



    Die anderen Probleme wie Krankheiten, woher soll das Geld kommen, wie mache ich dies oder das…


    Sind eigentlich unabhängig davon…


    Und manche Probleme sind auch einfach nicht zu vermeiden…

  • Probleme? Was zeigt Buddha zur Lösung

    • Samadhi1876
    • June 2, 2026 at 5:56 PM
    Quote from Monikamarie

    So hab ich es immer gehalten, denn mein Vertrauen in "andere Kräfte" ist ungebrochen.

    Ja das ist auch oft sehr hilfreich…


    Wenn man seinem Herzen und seiner Seele oder dem Universum und „Gott“ einfach wieder mehr vertraut…


    Und dadurch eine Antwort auf ein Problem von selbst erst erscheinen kann…


    Aber oft erwartet man sofort eine Antwort und kann es nicht abwarten oder „der Kopf ist noch Zuviel dazwischen“…


    Und man ist sich deshalb nur noch nicht ganz sicher…


    Man würde es auch als Intuition bezeichnen…


    Seiner Intuition folgen…


    Und oft ist es auch einfacher wenn man ganz allein mit etwas ist, etwas einen nur ganz allein betrifft…


    Und man ganz allein mit seinem Herzen, Seele und Universum ist…

  • Probleme? Was zeigt Buddha zur Lösung

    • Samadhi1876
    • June 2, 2026 at 4:29 PM

    Manche „Probleme“ kann man nur durch Nachdenken lösen:


    Meist gewöhnliche Alltagsprobleme, wie zB etwas reparieren oder kochen oder etwas Neues Lernen für den Beruf…


    Andere „Probleme“ wie zB zu viele Gedanken die sich ewig vergeblich um dieselbe Sache kreisen oder Zuviel Dualismus zB durch Meditation und Gedanken loslassen können…


    Wiederum andere Probleme bei Krankheiten zB durch Medizin oder Operation zB bei Borreliose und Zahnschmerzen…


    Wiederum andere durch Traumatherapie insofern Trauma noch vorhanden…


    Wiederum andere durch wahre Liebe und Mitgefühl und was das ist und wie das geht…


    Manche gemeinsame Probleme kann man nur gemeinsam mit anderen lösen…


    Manche eigene Probleme kann man nur ganz allein lösen…


    Manche eigene Probleme kann man nur mit Hilfe anderer lösen…


    Manche Probleme kann man selbst auch nie lösen sondern nur noch loslassen, oder Abstinenz wahren…


    Letztendlich bedarf es halt auch Wissenheit und Weisheit darüber, und Selbsterfahrung, oder andere um Rat fragen, was wann wirklich helfen kann…


    Und die Illusion oder Traum von immer einfach perfekt sein und immer einfach über alles erhaben sein zu können als Illusion oder Traum zu erkennen…


    Manche Kulturen oder Länder erlauben auch kein einfaches Leben wie der Buddha ohne Dach über dem Kopf und betteln gehen und als Mönch automatisch von Mitmenschen geachtet und respektiert zu werden…


    Sonst sucht man die Lösung für bestimmte Probleme vergeblich an den „falschen Stellen“…


    Fällt mir spontan dazu ein…


    Unabhängig davon „was der Buddha gesagt hat oder nicht“

  • Polizei aus buddhistischer Sicht – notwendige Institution oder Ausdruck gesellschaftlicher Probleme?

    • Samadhi1876
    • June 1, 2026 at 7:30 PM
    Quote from Matthie

    In der tibetischen Tradition gibt es die Kunst der Sandmandalas. Wo über mehrere Tage/ Wochen ein Mandala aus Sand gestreut wird.

    Sehr aufwendig um nach der Vollendung weggewischt und verstreut zu werden.

    Ich Glaube im Buddhismus drückt das die Vergänglichkeit aus.

    An so etwas kann ich mich auch erinnern, habe ich mal in einem Film gesehen, glaube Samsara hieß der…


    Habe den Sinn damals auch nicht verstanden, erst nachdem ich mit dem Meditieren begonnen hatte, und anhaftende Gedanken erstmals besser loslassen konnte…


    Zum Einen ist es mE ein Ausdruck von Vergänglichkeit an sich, und zum Anderen ein Ausdruck von Nicht mehr Anhaften, oder Streben nach Gewinn, oder Besitz oder Erhalt, auch wenn es noch so viel Mühe gekostet hat „etwas zu errichten oder zu erschaffen“…


    Am Ende blasen die Kinder das Sandmandala auch selbst wieder weg, etwas das sie selbst in langer Zeit und Mühe erschaffen haben…


    Es ist ein langer mühseliger Prozess, auch Ausdruck von Geburt, Altern und Tod…


    Und sicherlich auch noch mal anders wenn ein ungebetener Gast dazu gekommen wäre und das halbfertige Sandmandala aus Freude am Zerstören hätte zerstört und danach gelacht…


    Aber die Kinder waren ganz allein und ungestört in diesem Prozess, ganz anders als wenn man im Westen „sich ein Sandmandala“ zu Hause oder auf der Arbeit aufbauen möchte…


    Von daher ist manches in einer buddhistischen Gemeinschaft oder Sangha auch einfacher zu praktizieren als allein und mit „Anders denkenden und fühlenden“, und die Sangha wird ja auch als ein „Juwel“ von Buddha Shakyamuni genannt, das Helfen kann.


    “Polizei“ dient zur Erhalt von „Recht und Ordnung“.

    Und auch nicht immer hat die Polizei angemessen gehandelt.

    Sie ist auch ein Diener des Staates halt, und Ausdruck von Staatsgewalt an sich. Auch wenn sie Räuber und Mörder fängt. Manche gehen auch bewusst zur Polizei um ein Gefühl von Macht über andere zu haben. Polizei ist nur eine Institution wie viele andere in einer Gesellschaft wie andere Institutionen auch.

    Wahrscheinlich hat auch jeder mal gute als schlechte Erfahrungen damit gemacht, weil man sich nicht immer von der Polizei (vielmehr demjenigen dem man dort begegnet ist, denn nicht alle Polizisten sind gleich wie nicht alle andern Menschen gleich sind) angemessen behandelt gefühlt hat.


    Und so ist die „Polizei“ auch nur ein bestimmtes „Begegnungsfeld“ mit anderen Menschen, mit spezielleren Menschen. Wie es auch täglich viele andere verschiedene „Begegnungsfelder“ mit Menschen gibt. Wo man selbst jedes Mal auch wieder neu „mit klar kommen muss“, weil was heute ist kann morgen schon wieder ganz anders sein, die Laune des Polizisten von heute Morgen eine andere sein kann, genauso wie die Launen anderen Mitmenschen und auch die ganz eigene Laune…

  • Der Buddhist im Krieg

    • Samadhi1876
    • May 27, 2026 at 10:24 AM

    Ein kurzer Überblick gibt die KI:


    Im Buddhismus ist Krieg und Gewalt strikt untersagt, da das erste der fünf ethischen Grundsätze (Sila) die Gewaltlosigkeit und das Nicht-Verletzen (Ahimsa) gebietet. Tötung und Waffenbesitz widersprechen der Lehre grundlegend. Dennoch gibt es in der historischen Realität Fälle von buddhistisch legitimiertem Konflikt und dem Einsatz von Kampfkünsten, wie etwa die Praxis der Shaolin-Mönche. [1, 2, 3, 4, 5]

    Historische und moderne Perspektiven

    • Die Lehre: Buddha lehnte Krieg und das Töten grundsätzlich ab. Ein Geisteszustand, der auf Kampf und Vernichtung ausgerichtet ist, erzeugt negatives Karma. Gewalt ist nie eine Lösung und führt in einen Kreislauf von Leid. [1, 2]
    • Gerechter Krieg: Im Gegensatz zum Christentum oder Islam kennt der klassische Buddhismus kein Konzept eines "heiligen Krieges". In bestimmten Mahayana-Schriften, wie dem Kalachakra-Tantra, existieren jedoch philosophische Auslegungen, die einen bewaffneten Kampf zur Abwehr der Zerstörung des Dharma (der Lehre) rechtfertigen. [1, 2]
    • Soziale Realität: In der Geschichte haben sich Buddhisten oder buddhistisch geprägte Herrscher an Kriegen beteiligt. Ein bekanntes Beispiel findet sich in den historischen Chroniken Sri Lankas (Mahavamsa), wo Krieg zur Verteidigung des buddhistischen Glaubens historisch legitimiert wurde. [1, 2, 3, 4, 5]
    • Engagierter Buddhismus: Als Reaktion auf Krieg und Gewalt entstand im 20. Jahrhundert, besonders während des Vietnamkriegs, der sogenannte "Engagierte Buddhismus" (u.a. geprägt durch Thich Nhat Hanh). Hierbei setzen sich Buddhisten aktiv und gewaltfrei für Frieden, Versöhnung und die Linderung von Kriegsleiden ein. [1, 2]

    Buddhistische Prinzipien in extremen Situationen

    Buddhistische Ethik fordert auch in extremen Situationen einen achtsamen Umgang mit Handlungen. Umfassende wissenschaftliche und historische Aufarbeitungen dieses Themenkomplexes finden sich in der Forschung zum Thema Buddhist Warfare. Analysen zum humanitären Völkerrecht zeigen auf, wie buddhistische Prinzipien im Kriegsfall helfen können, das Leid zu minimieren, und sind beispielsweise in der Publikation zum Thema Buddhismus im Krieg des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) zusammengefasst. [1, 2]

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • May 26, 2026 at 9:18 PM
    Quote from ewald

    Sagen wir mal so, Ole Nydahl und die Praktizierenden im Diamantweg waren nicht gewillt oder in der Lage sich mit psychisch betroffenen Menschen auseinander zu setzen.

    Ich behaupte auch mal ganz frech das Ole nie erwacht ist sonst hätte er in dem Interview auf die Frage ob er keine Angst vor dem Sterben hätte nicht geantwortet: Nö ich bin doch schon oft mit dem Fallschirm abgesprungen…

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • May 26, 2026 at 7:30 PM
    Quote from ewald

    beherzigen die buddhistischen Mönche im Kloster, haben genug zu essen, Kleidung, ein Dach über den Kopf, aber häufen keine materiellen Dinge an des Besitzens wegen. Sie leben den buddhistischen Mittelweg als die beste Daseinsform.

    Und Leben von Spenden 🤣

  • Diamantweg

    • Samadhi1876
    • May 23, 2026 at 3:43 PM
    Quote from Iris

    Es hat zwei Seiten, will ich sagen.

    Meditation kann auch negative Nebenwirkungen haben. Hängt auch von der Dauer und Art und Weise der Meditation ab, bzw. Psychischen Vorbelastungen oder verdrängten traumatischen Erfahrungen. Als Anfänger weiß man meist noch nicht was Meditation mit einem macht. Ob eher heilend oder nicht. Selbst wenn man sagt „psychische Kranke“ nehmen wir nicht auf, bedeutet das nicht, das später nicht doch Symptome erscheinen können, je nach dem wie intensiv auch meditiert wird. Falls bei Nydahl weniger meditiert wurde sondern mehr geredet oder Mantra rezitiert dann gab es dort wahrscheinlich auch weniger Vorfälle.

    In diesem Folgenden Beitrag werden auch Statistiken zu negativen Auswirkungen der Meditation erwähnt. Meditation kann „gefährlich“ sein. In meinem Fall öffnete sich das Unterbewusstsein so weit, das alte Kindheitserinnerungen und Trauma wieder zum Vorschein kamen. Womit ich nicht gerechnet hätte. Habe allerdings vorher auch intensiv und tief meditiert.

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  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Samadhi1876
    • May 22, 2026 at 7:14 AM

    Gestern Abend habe ich diesen „Podcast“ noch gefunden. Vielleicht hilfreich und leicht verständlich zu dem Thema Gelassenheit, Ignoranz und viele Gedanken und täglich Neues in der Welt. Dabei kommt aber auch heraus das es Übung braucht wie Meditation um damit (Gedanken, etc.) besser umgehen zu können…


    Gert Scobel: Selbsterkenntnis und Meditation
    Wie gehören rationales Denken der Aufklärung und fernöstliche Zen-Meditation zusammen? Philosoph und Zen-Praktizierender Gert Scobel diskutiert mit Moderatorin…
    www1.wdr.de
  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • Samadhi1876
    • April 20, 2026 at 10:52 PM
    Quote from Qualia

    Niemals Mit-Gefühl mit Mit-Leiden verwechseln.

    Mitleid ist immer selbst gewähltes Leiden, um andere leiden zu lindern, und schon wissen das die Hilfe nicht reichen wird. Coabhängigkeit.

    Yo, das ist allerdings auch nur ein Teil der ganzen Wahrheit oder Möglichkeiten…


    Denn es gibt auch noch begrenztes Mitgefühl zu anderen was helfen kann und man selbst hat sich dabei selbst völlig vergessen (kein „Mitgefühl“ zu sich selbst da kein Ego mehr was Mitgefühl verlangt) und leidet auch nicht darunter oder mit dem Anderen…


    Wie ein Bodhisattva ohne Ego…

  • Wie geht ihr damit um? Was würde Buddha sagen, oder uns raten?

    • Samadhi1876
    • April 20, 2026 at 6:10 PM
    Quote from ewald

    Halte es grundlegend für wichtiger als das Mitgefühl zu anderen, denn wenn es kein Mitgefühl zu sich selbst gibt, gibt es gar keins

    Nee, stimmt so nicht ganz, denn manche opfern sich auch für andere förmlich auf, auf Grund von Zuviel Mitgefühl für andere und zu wenig bis gar keins für sich selbst.

  • Sinn des Zazen/eine Sammlung

    • Samadhi1876
    • April 17, 2026 at 11:26 PM

    ES fängt damit an…


    Das wir „ich“ sagen…

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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