Der Sinn des Zazen.
Posts by Mentus
-
-
Allem voran geht die Selbstliebe ohne den Vorwurf des Egoismus, dann hat der Mensch die Chance selbstständig und frei zu leben in der gegebenen Umwelt.
Das Thema "Selbstliebe & und wie komme ich dahin" wär fast ein eigenes Thema wert, die Sufu ergibt keine besonders aufschlussreichen Ergebnisse...
-
Kein uninteressanter Thread... was ich trotz Praxis weiterhin tue, und zwar aus guten Gründen:
- Zu spät ins Bett gehen.
Grund: Weil ich den Tag noch nicht beenden/loslassen will.
- Zu wenig bzw. garnicht arbeiten.
Grund: Ich habe keine Lust auf arbeiten. Ich mag nicht und es dauert meisstens auch recht lange...
- Andere innerlich abwerten/geringschätzen. Grund: Ja... weil ich schon einiges kann, und was können die anderen? In der U-Bahn sitzen und aufs Handy glotzen, blöd rumlachen vielleicht noch. Vielleicht noch sich gut anziehen, Eindruck schinden und möglichst gut ausschauen. zzz.
-
Das ist offensichtlich keine mindere Frage für dich...
Was mir auffällt: Man kann z.B. fragen: "Was ist der Sinn dieses Verkehrsschildes (für mich, oder für die anderen, die am Verkehr beteiligt sind)", Der Sinn eines Arbeitsvertrages (für mich oder den Chef) ect.
Aber ohne einen Bezugspunkt macht eine Sinn-Frage generell keinen Sinn, weil sich ein Sinn immer auf einen praktischen Nutzen oder Bedeutung für irgendwen bezieht. Wenn du jetzt frägst "Was ist der Sinn meines Daseins", dann ist da erstmal gar kein Bezugspunkt und du frägst ins Leere, weil es einen Sinn nur in Bezug auf irgendwas oder irgendwen geben kann. Was ist der Sinn eines Steins könnte man da genauso gut fragen. Oder der Sonne. Oder des Denkens.
Oder du beziehst die Frage auf dich selbst und müsstest dann noch dazu ergänzen "...für mich?" (dabei jagt aber der Hund irgendwie seinem eigenen Schwanz nach) In dem Fall kannst auch nur du selbst die Antwort geben. Vielleicht ist ja dein Leben selbst schon die Antwort auf die Frage. Mir reicht das - zumindest meisstens.
Soweit zum logischen Teil... aber ich kenn bei mir z.B. auch ein "was soll das alles?", "Warum der ganze Schmarrn?" Für den Fall, dass deine Frage in die Richtung geht, denk ich, es ist ein Hinterfragen, und ein Zeichen/Vermutung, dass man merkt, dass irgendwas nicht stimmt. Und vielleicht auch ein Ausdruck der Unzufriedenheit/Frust ect.
-
Hallo zusammen,
ab und zu les ich eine Geschichte ausm Shinji Shobogenzo (heute 2-100) und zum Nachlesen zum Schluss des Buches sind allen Koans die entsprechenden Kapitel im Shobogenzo zugeordnet, als Quellenangebe sozusagen zum nachlesen. Jetzt sind aber jeweils die letzten 3/6/6 Geschichten der 3 "Bücher" nicht in der Liste, warum auch immer.
Ist da schon mal wer drübergestolpert bzw. weis da wer eine Quelle zum Nachlesen? Ich hab das Shobogenzo von Nishijima in pdf-Form und eine Volltextsuche hat auch nichts ergeben, im Netz find ich auch nichts... alle Geschichten sind schön zugeordnet, nur die letzten paar nicht...
-
Ich lese zufällig „Anweisungen für den Koch“ von Bernard Glassman. Darin geht es auch um Zen Praxis im Alltag und Beruf…
Vielleicht auch interessant für Dich…
Vor allem geht es in dem Buch darum, als Koch nicht wahnsinnig zu werden. So habe ich es als Koch verstanden.
Hört sich ja witzig an^^
Die grobe Richtlinie, dass man anderen Wesen wenigstens nicht schaden - besser noch helfen sollte - setz ich mal vorraus.
Wurde schon Telefon-Seelsorge vorgeschlagen?
Da braucht man einen umfassenden psychologischen Werdegang dafür... aber ja, die Idee wäre sicher gut - für Leute, die nicht selber schon ein Leben voller Probleme haben...
Ihr werdet es nicht glauben, aber Aktienanalyse hat was beruhigendes, passt vielleicht zu Zen.
Absolut. Der Finanzmarkt ist ein Dojo, eines der härtesten der Welt.
Nirgendwo zeigen sich Euphorie und Panik, Gier und Angst, und Verblendung offener.
"Der Finanzmarkt ist der teuerste Ort, um herauszufinden, wer Du bist", wie ein Star-Investor mal meinte....
Da kannst auch gleich zum Roulette-Tisch gehen - ich war letzte Woche im Rahmen einer Diskothek (nicht, dass ihr denkt ich gehe in die Spielbank) am Roulette-Tisch, es hat Freimarken am Eingang gegeben: Einmal auf schwarz gesetzt: Und tschüss.
Dann hab ich nachher nochmal eine Marke herrenlos auf einem Tisch gefunden und bin nochmal hin: wieder schwarz, Erfolg - ("is ja klar, dieses schwarz-weis Schema geht doch immer irgendwie"). Und dann alles gleich nochmal auf schwarz, um eine exponenzielle Kurve zu erzeugen - und dann wars das auch schon wieder. Nach einer homöopathischen Dosis Ärger und Enttäuschung war ich dankbar, dass ich wenigstens nur wenig verloren hab und dafür auch nicht bezahlt hab. Aber ein Höllenspiel ists trotzdem.
-
In den Thread hab ich doch garnichts gepostet?
-
Also als Zwischenantwort habe ich jetzt mal eine körperliche Arbeit (als Hausmeister und Handwerker) angefangen, das ist immerhin Teil der meissten Klosteralltäger - Alltage - und erdet und wird gebraucht und hilft. Zwar nicht mein Traumjob, aber irgendwo muss ich ja anfangen. Klar ist die Berufswahl großteils Typsache, aber ich hab nach wie vor das Gefühl, dass manche Berufe auch unabhängig vom Individuum besser zum Zen-Weg passen als andere.
Und jez gets a moi a bissl aufd-zeitn, i muas do hi!
-
Das Laub raschelt sanft,
Ein Tigerbiss! Ich trotze,
und bin jetzt gewarnt.
-
Achso, du hast vermutlich gemeint, dass das mit der Ganzkörperaufmerksamkeit und dem "mehr im Moment sein" das selbe behandelt, ist aber nicht so... da hab ich 2 verschiedene Sachen gemeint, trotzdem lieb, dein Angebot...
-
Ja... mein letzter Beitrag ist zugegeben in einer Intensiv-Phase entstanden, da kommt es bei mir gern mal zu Situationen oder Problemen, die ich so normalerweise nicht hab. Was nicht heissen soll, dass die Sache nichtig ist, aber permanent beschäftigt mich die Frage zumindest nicht.
Eine Antwort zu einer ähnlichen Frage hab ich von Muho bekommen, die beantwortet das hier vielleicht auch etwas, sinngemäß: "Vielleicht bin ich ja nicht ganz im Moment, wenn ich mich immer so mit mir selbst beschäftige, bzw. mein Selbst mich beschäftigt."
Darüber hinaus kann man sich am ganzen Körper Aufmerksamkeit schenken/geben, ich schätze auch, dass das eine erdende Wirkung hat. (Zumindest schützt es etwas vor Leuten, die einen verwirren wollen, oder einem sonst wie nicht gut tun.)
-
Es passt finde ich auch zum Thema Ausgleich, vielleicht aber nicht für alle verständlich, folgendes:
(Spieglein, Spieglein an der Wand...
Freud und Lieb wärn mal galant.
Und wer mich bringt um den Verstand,
der soll gewinnen meine Hand.)
Und wenn ich wem sehr vertrau,
Dann stell ich mich auch mal zur Schau.
So tus mir gerne gleich, weil dann sind beide reich.
Solang die Uhr sich rückwärts dreht,
ist es ja noch nicht zu spät.
Doch wenn ein Sandkorn ins Getriebe fällt,
Dann wird es schwierig mit der Welt.
Kommt die Uhr dann stehts zum Stillstand?
Oder rutscht das Seil irgendwann ganz aus der Hand?
Wenn normale Bücher nichts mehr sagen,
könnnte man ja um andre Bücher fragen?
Ein Zauberlehrling ist kein Meister -
kann es jetzt noch werden dreißter?
Oder ist es besser mit der Stille,
und zufrieden sein mit nem Tilde?
-
Ich war anfangs auch Zuviel in der Leerheit. War immer „sehr schön dort“. Wollte dort gerne „immer bleiben“. Oder ich meinte ständig Satoris haben zu müssen.
Das war aber nicht richtig wie ich später erst feststellte:
Der „Weg“ ist eigentlich mehr der, ganz wach und klar im Hier und Jetzt zu sein und ergibt sich mit der Zeit eigentlich von selbst ohne das man noch „drüber nachdenkt“.
Es ist irgendwie wie „in der Mitte“ zu sein. Eine Praxis. Eine ewige Übung auch.
Hört sich gut an, zumindest deckt es sich von der Idee her mit dem, was mir die Leute sagen, von denen ich viel halte... dieses weder noch. "Der höchste Weg ist nicht schwer, nur ohne Wahl"...
Vielleicht ist das dann Erdung 2.0 - jedenfalls nicht uninteressant.
Der Thread ist zwar ursprünglich für Erdung 1.0 gedacht, aber vielleicht muss ich mich ja auch gar nicht mehr so damit beschäftigen und ich sollte mir langsam Gedanken um Erdung 2.0 machen. Naja, Erdung 1.5 triffts glaub ich eher.
Weil eine Leere weis ich nicht, was das ist, das hat mir noch keiner gesagt. Es gibt zwar das Gefühl, dass nicht mehr ich sitze, sondern da ist so ein latent anderes Gefühl, begleitet von Schwummrigkeit. Aber dass das die besagte Leere sein soll, würde mich schon enttäuschen. Ich stell mir da eher eine endlose Schwärze vor, die mein Bewusstsein durchwandert oder gar ist, und das Geschehen ist begleitet mit dem Maximum an Adrenalin, das der Körper nur auszuschütten vermag... aber ja, ist ja anscheinend auch nicht die letzte Wahrheit. Ich hab aber schon öfter gehört, dass es eine große Falle sein soll, der Leere zu verfallen... naja, Offtopic - Ende.
-
Wenn Reiki jemandem hilft ist doch gut.
Ich bin schon offen, so ists nicht, sonst hätt ich mit Zazen schon aufgehört irgendwann. Aber potenziell Minderwertiges ist bei mir halt nicht willkommen, nachdem ich einen Einstieg ins Zen gefunden hab. Und ich pack alles von der Bewertung her (die ich mir ja eigentlich nur teilweise leisten kann) in eine Schiene, nämlich Spiritualität/Geistiges.
-
Ich habe als Teenager mal eine Reiki-Behandlung bekommen...
Ein schöner und nüchterner Beitrag von dir... danke... ich hab zwar mittlerweile meine bereits gebuchte Reiki-Ausbildung wieder gecancelt, und der Lehrer, zu dem ich tendiere, hält von Jin Shin Jyutsu was, er sagt, es ist (fast) das selbe, nur dass man beim Reiki mehr dem anderen gibt und beim Heilströmen es sich selbst gibt. Keine Ahnung. Wenn ich mich mit sowas beschäftigen soll und will, weis ich jetzt auch nicht, was ich als erstes anfangen soll^^ Zum Schluss muss ich beides machen, wenn ich neugierig genug bin -.- Aber irgendwie sind bei mir gerade weltliche Themen mehr im Fokus... ich brauch einen neue Küche und ein Auto und so weiter...
-
Ich habe heute germerkt, dass ich da von etwas anderem ausging als Qualia und evt auch der Zen- Lehrer den ich mir manchmal anhöre was Erdung ist. Sie meinen etwas anderes damit.
Was genau meinen die Meister, die du dir anschaust, was Erdung sei und wer ist das?
Hm, unter "Erdung" verstehe ich den Kontakt mit der Erde, dem Körperlichen, unter "Nichterdung" den Verlust dieses Kontakts. Etwa wenn ich in Gedanken versunken bin und nicht darauf achte dass ich gehe. Wenn ich dann an einem Laternenpfahl anrenne, bringt mich das sofort auf die Erde zurück - hoppla, das ist ja die Wirklichkeit in der ich mich befinde, hatte ich ganz vergessen.
So kann man auf mannigfaltige Art getrennt vom Körper im Geist herumschwirren, in Abstraktionen, Vorstellungen, Phantasien, irrationalen Ängsten, Erinnerungen an die Vergangenheit, Zukunftsplänen und was noch alles. Nur halt nicht oder zu wenig in der gesamten Wirklichkeit, in der man sich hier und jetzt nun mal befindet und das ist auf Dauer ungesund.
Naja, also es versteht unter Erdung wohl jeder ein bissl was anderes, abhängig von seinem Standpunkt, Erfahrung, Vergangenheit, Praxisjahre und Person ect.
Den Verlust des Kontaktes zum Körper, kommt mir etwas bekannt vor... aber gehts nicht darum, das zu erleben, vielleicht sogar zu festigen? Dann wäre ja Erleuchtung eine ständiges ungeerdet-sein... vielleicht muss man mit dem Ungeerdetsein halt dann nur klarkommen und seine Tolleranz erhöhen?
Ansonsten interessieren mich halt immer konkrete Dinge, was tut ihr im Fall des Falles, wenn es "schwierig" wird?
-
(..) Dinge nicht zu sehr utensiliert.
Was bedeutet das Wort ?
Irgendwas zu einem bestimmten Zweck gebrauchen/benutzen. Bewerkstelligen.
"Sich sicher in der Welt (und mit sich selbst) fühlen", ist eine gute Zusammenfassung zu dem Erdungsbegriff von dir...
Und bisher fühlte ich mich immer geführt, sobald ich mich hingegeben habe.
Ja, kenn ich schon auch, aber dafür muss ich ja erstmal immer durch die Verzweiflung durch, und das ist meisstens bis immer nicht unbedingt ganz so komfortabel
Aber es ist auch schon länger her, also ich fühl mich okay im Moment.
Ich hab halt in der Psychosezeit und auch insgesamt gelernt, dass manches einen mehr zurückbringen kann auf den Boden. Sprudelwasser trinken kann auch dazu zählen. Oder sich eine Packung Chips kaufen oder ein gescheites Nuttellabrot (Empfohlene Mindestaufstrich-dicke: 1 cm
)
-
Bei Ängsten hilft es mir, das Angstgefühl einfach zu beobachten. Je mehr das gelingt desto weniger bin ich darin involviert, es entsteht eine Distanz, und damit eine Beruhigung und Entspannung.
Also hmmm... hat bei mir in der Vergangenheit nur zum Teil funktioniert... wenn etwas Angst da ist, vielleicht gehts dann so. Aber wo mich die Angst/Panik schon ziemlich ergriffen und gepackt hat, hab ich immer keine Chance mehr zum beobachten gehabt. Vor allen, wenn die Angst sinnvoll ist, als Warnzeichen oder Sicherheitsfunktion, kann beobachten - zumindest meiner Meinung nach - vielleicht sogar negative Auswirkungen haben, Stichwort Psychose.
Aber logisch anhören tut sich dein Vorschlag für "normale" Fälle schon... vielleicht erweist er sich ja nochmal als nützlich.
Ich weiß nicht so wirklich was es bedeuten soll " Erdung ". Ich habe eine Frage, die könnte mit dem Wort zu tun haben. Könnte es sein, dass alleine das gerade und still zu sitzen ( also bewegungslos ) trotz eines stark abschweifenden Geistes, erdet ? Könnte mir Erdung gemeint sein, man ist nicht mehr aufgewühlt, unruhig -vom Emotionalen her ? Dann scheint das nur sitzen bleiben und ruhig atmen zu helfen, um sich zu erden. Selbst wenn der Geist ganz woanders war.
Wenn es so ist, dass es beruhigt, muss man sich ja nicht über sich selbst ärgern, weil der Geist so viel umherrirrt dabei. Denn alleine das Sitzen ist schon eine Hilfe für den Menschen. Er wird emotional ruhiger. Geistig aber nicht immer, muss ich sagen. Da braucht es dann mehr Anstrengung zu. Manchmal scheint es unmöglich zu sein, den Geist länger auf ein Objekt zu richten.
Man kann statt Erdung vielleicht auch Normalisierung sagen. Zumindest in einem beruhigten Zustand sein, damit es angenehm und auszuhalten ist. Damit haben vielleicht auch eher Leute Probleme, die jetzt nicht so das normale Leben haben. Wenn man z.B. keine Arbeit, keine sozialen Kontakte, keinen Partner ect. hat, fällt schon viel weg, was einem Halt gibt.
Dann werde zumindest ich tendenziell entweder unstabil oder fange an, abzuheben^^
Naja xD
Man kann vermutlich in verschiedensten Situationen nicht geerdet sein, auch im normalen Leben wenn man auf der Arbeit Stress hat und zu Hause die Gedanken nicht mehr zu kreisen aufhören, oder wenn man gerade heftig gestritten hat. Ich hab mit diesem Thread aber speziell die Art von Erdung gemeint, die entsteht, wenn sich die Effekte der Zen-Praxis häufen und man dann irgendwann nicht mehr damit umgehen kann, warum auch immer.
Deine Idee hat aber trotzdem was, einfach unaufmerksam Sitzen und vor sich hinträumen - wenn das dann auch funktioniert, dass man gezielt unaufmerksam ist
- ist ja nur eine theoretischer Vorschlag, so wie ich das gelesen hab. Aber interessant... Also Quasi ANTI-Zazen.
-
Die Frage ist zwar schon etwas her, trotzdem hier mal noch ein Kommentar von mir:
Die Aufmerksamkeit entspannt auf den Atem zu legen. Und wenn das mal nicht so sein sollte und du das merkst, einfach wieder zum Atem zurückkehren, fertig. Die Sitzhaltung zwar möglichst aufrecht, aber trotzdem noch entspannt. Das sind die Empfehlungen für den Anfang, die mir gegeben wurden und an die halte ich mich.
Es hat aber eine gute Zeit gedauert bis ich mal soweit war - immer wieder hab ich gemeint, da irgendetwas anderes zu tun und versuchen zu müssen... Ich glaub, es muss jeder selber praktisch rausfinden, wie Zazen funktioniert. Selbst, wenn ich es auf den Punkt genau in einer umfangreichen Doktorarbeit serviert bekommen hätte, hätte ich trotzdem Unsicherheiten, Probleme und vor allem weitere Fragen gehabt.
Da fällt mir noch die Ziegel-Polier-Geschichte von Meister Nangaku und Baso dazu ein, die ist mir immer wieder unter die Nase gerieben worden: https://mystikaktuell.wordpress.com/tag/ziegel/
Und eine langjährig erfahrene Person, ein persönlicher Kontakt, das ist sehr wichtig.
Schönes Profilbild übrigens...
-
Aus "An Dich" vom Sawaki:
Zazen ist gut. Denn Zazen ist die Gestalt des großen Todes.
Ich weis ja nicht, wie es euch geht, aber seit ich mich mit Zen beschäftige, gibts für mich nix fesselnderes mehr... alles hat im Vergleich dazu für mich an Geschmack verloren.
-
Mentus du hast gefragt, es gibt verschiedenste antworten und das Thema wird von allen Seiten beleuchtet mit allerlei Meinungen. Ich glaube nicht dass du erwarten kannst dass die buddhaland Community nur Schmalspur antwortet. Also überspitzt zusammengefasst “bitte eure Meinung zu Reiki, aber nur wenn ihr die Idee von Reiki schon so gut fandet dass ihr Geld für ne Reiki Behandlung ausgegeben habt und bitte keine kritische Beleuchtung der Hintergründe” wirkt als ob du einfach eine Bestätigung suchst dass es schon ok sei Reiki zu bestellen?
Naja... der Kommentar verdients schon fast, ignoriert zu werden.
Nein, eben nicht allerlei Meinungen. Lies bei Bedarf den 1. Beitrag einfach nochmal.
Ich hab mich bis jetzt finde ich sehr klar ausgedrückt.
-
Jan87 also, jeder kann hier schreiben, ob ers gut findet oder nicht. Du hast deine Stimme abgegeben, verrückter-narr auch, fertig.
-
könntest du bitte in meinem ersten Post hinzufügen, dass hier nur die (bejahende oder verneinende) Meinung von Leuten mit persönlicher Erfahrung gefragt ist? Sonst geht das hier die ganze Zeit so weiter... und ich kann den ersten Post nicht mehr ändern.
-
Aber dieses Gefühl auf der Kopfhaut ist mir nicht unbekannt.
Wenn ich lese, was so ein Reiki Kurs kostet, das ist für mich unseriös.
Kann ich verstehen, geht mich auch so... 2 Tage, dann hast den 1. Grad schon... zumindest die Einweihung.
Das Gefühl auf dem Kopf, womit verbindest du das, oder wann kommt das bei dir?
Auf den Inhalt des Beitrages von https://www.psiram.com/de/index.php/Reiki würde ich mich auch nicht verlassen, denn viele der dort gemachten behauptungen sind falsch. Der Ursprung von Reiki entstammt nicht dem tibetischen Buddhismus, sondern ganz klar dem japanischen Buddhismus...
Danke für deine Ausführungen... hast du selbst irgendwie gute oder schlechte Erfahrungen mit Reiki gemacht?
Mein Fazit - Selbstanwendung ist die kostengünstigste Variante und ggfl. mit Unterstützung eines Freundes bei den Körperteilen, bei denen man nicht hinreicht.
Außerdem kann man sich die "Ausbildung" schenken, denn sie ist nutzlos, auch wenn es da Versuche gibt, "Berufsverbände" zu etablieren.
Also Mut und greife zur Selbstetikettierung - wer heilt hat recht!
In Zeiten des home-office ist es auch sehr nützlich, dass Reiki ebenso als Fern-Reiki wirkt.
Du schreibst ja was von wegen Selbstanwendung... das heisst, für dich funktioniert es, oder was?
-
Reiki ist sicherlich keine Spinnerei, genauso wenig wie die fernöstlichen Kampfkünste, Qigong, Yoga und so weiter. Sie alle wirken auf den subtilen oder feinstofflichen Körper ein, ähnlich dem System der Meridiane in der chinesischen Medizin oder den Chakras im Kundalini-Yoga. Einmal hatte ich KI die Fragen gestellt, ob das Ganze rein wissenschaftlich nachweisbar sei. Die Antwort lautet nein. Die moderne Wissenschaft verfügt über kein Instrumentarium, um dies zu erfassen oder rein objektiv zu verifizieren. Doch das bedeutet nicht, dass es nicht existiert. Diejenigen, die es praktizieren, erleben es unmittelbar und bedürfen keiner weiteren Beweise.
Okay, hat es sich für dich persönlich bewahrheitet? Oder hast du schon einige glaubwürdige Kontakte/Leute kennenlelernt, bei denen es so war?