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  1. Buddhaland Forum
  2. nuk

Posts by nuk

  • Woran merke ich, dass ich im Jetzt verweile?

    • nuk
    • July 18, 2021 at 1:53 PM
    Quote from seinistsein

    Nein eigentlich nicht... oder ist das wirklich so? Was würdest du eig. sonst so machen wenn die Situation nicht so wäre wie sie wäre und gibt es neben der Situation andere Situationen gleichzeitig? Und - Du solltest das Erkennen hinterfragen... Setz dich hin und mache die Praxis, Erkennen kommt und geht -

    Dann noch was es dir gibt, oder ob es dir etwas gibt zu erkennen - es kommt und geht doch?

    Was erkennst du denn, alles oder nur ein Teil von alles und nun weil wir schon wissen, es kommt und geht?

    Wenn die Situation (mein Geisteszustand) nicht so wäre wie sie wäre, dann wäre ich wahrscheinlich meinen Launen/Trieben stärker ausgeliefert und ich hätte wahrscheinlich das innere Bedürfnis, mich zu zerstreuen oder so. Denke ich mal.

    Ob es neben der Situation noch andere Situationen gleichzeitig gibt?

    Ich weiß nicht, was du damit meinst.

    Was ich erkenne, ist schwer zu beschreiben. Vielleicht drückt es das Herzsutra am ehesten aus.

  • Woran merke ich, dass ich im Jetzt verweile?

    • nuk
    • July 18, 2021 at 7:18 AM

    Hallo liebe User,

    bei mir ist es so, dass ich psychisch krank bin, leide auch unter Aufmerksmkeitsdefizitstörung (ADS). Da kippe ich manchmal einfach so in einen Zustand der geistigen Abwesenheit, den Andere vielleicht mit "träumen" bei mir wahrnehmen. Deshalb habe ich bei mir Mühe, festzustellen, ob ich nicht gerade ins "träumen" abgekippt bin, oder ob ich, wie eigentlich von mir gewünscht, im Moment verweile.

    Also zu dem Zeitpunkt, wo ich diese Zeilen schreibe, habe ich das Gefühl, dass ich eins mit meiner Umwelt bin, nehme meinen Körper nicht mehr als abgeschlossene Einheit wahr und habe auch kein richtiges Zeitgefühl mehr.

    Es bereitet mir große Mühe, zu erkennen, ob das Gefühl nun krankheitsbedingt aufgekommen ist, oder ich mein Selbst ganz im buddhistischen Sinne verloren habe.

    Habt ihr irgendwelche Tipps, die mir helfen könnten, wie ich diese Geisteszustände voneinander unterscheiden kann?

    Vielen Dank.

    _()_

  • Warum gibt es so wenig Erleuchtete?

    • nuk
    • July 11, 2021 at 9:00 AM
    Quote from seinistsein
    Quote from nuk

    Was verstehst du unter dem Begriff "Bereich"?

    Was verstehst du unter "Mitte" und "Ausdehnung"?

    Ich weiß, dass ich nicht weiß ;) Einfach mal wirken lassen, genau wie eine Lösung von c^2 die eher plus-minus ist ;)

    Eig. ein Weder-Noch, nicht mehr wenn man sich entscheidet (stehenbleibt), festhält - Kausalität zb.

    Dann bräuchte man gar nicht darüber zu diskutiern, wenn man nicht benennen kann was man damit meint. Ist hier vielleicht auch besser so.

  • Warum gibt es so wenig Erleuchtete?

    • nuk
    • July 11, 2021 at 2:57 AM
    Quote from Ellviral
    Quote from nuk
    Quote from daistnichts

    Im Grunde geht es darum den Zustand all umfassenden Mitgefühls der in der Meditation erlebt werden kann auf einen dauerhaften Zustand auszudehnen. Das ist alles.

    Ich bezweifle, dass dies möglich ist. Ich denke mal, dass beim Kippen in diesen Zustand einige Botenstoffe im Gehirn ausgeschüttet werden, die sich dann nach und nach wieder abbauen. Vergleichbar mit einem Runner's High.

    Darum ist es so "stabil" die Mitte und da sie keine Emotionen kennt haben die Botenstoffe keinen so großen Einfluss, sie können den Bereich nur verkleinern, aber wenn sie nachlassen gewinnt er seine normale Ausdehnung, eben auch bis zur vollen beim SitZen.

    Was verstehst du unter dem Begriff "Bereich"?

    Was verstehst du unter "Mitte" und "Ausdehnung"?

  • Warum gibt es so wenig Erleuchtete?

    • nuk
    • July 10, 2021 at 11:29 PM
    Quote from daistnichts

    Im Grunde geht es darum den Zustand all umfassenden Mitgefühls der in der Meditation erlebt werden kann auf einen dauerhaften Zustand auszudehnen. Das ist alles.

    Ich bezweifle, dass dies möglich ist. Ich denke mal, dass beim Kippen in diesen Zustand einige Botenstoffe im Gehirn ausgeschüttet werden, die sich dann nach und nach wieder abbauen. Vergleichbar mit einem Runner's High.

  • Warum gibt es so wenig Erleuchtete?

    • nuk
    • July 10, 2021 at 11:08 PM

    Habe nicht alles gelesen von diesem Thread, aber ich behaupte zu sagen, dass Erleuchtung einfacher möglich ist, als vielleicht von vielen hier im Forum gedacht wird. Ich sage das nicht, weil ich hier den Larry raushängen lassen will, dass ich es geschafft habe, sondern einfach nur, um Mut zu machen, es weiter zu versuchen.

    Was ich über den Weg hin zur Erleuchtung sagen kann:

    Es ist hilfreich, nicht zu wollen, einfach machen, bzw nicht machen. Gedanken kommen und gehen, kommen und gehen, kommen und gehen... irgendwann kommt kein Gedanke nach, und Bam! der Zustand hat sich eingestellt.

    Es ist nicht erforderlich, irgend einer Lehre anzuhängen. Vielleicht ist das sogar hinderlich, wegen dem Erwartungsdruck. Bei mir war es so, dass ich medikamentenbedingt unter Schlafstörung litt und einfach nur, um die Zeit sinnvoll zu nutzen, anfing, im Bett aktiv zu meditieren. Ich ließ die Gedanken wie Wolken an mir vorbeiziehen, oder auch wie Wasser aus einer Bachquelle sprudeln, mehr nicht. Von der buddhistischen Lehre hatte ich noch nicht allzuviel gewusst, eigentlich so gut wie nichts.

    Wie fühlt sich der Erleuchtungszustand an?

    Es ist ein seltsames Gefühl. Ich weiß, dass ich Gedanken denke, Arme, Beine steuere, sehe, höre usw, gleichzeitig kann ich mein Ego nicht mehr fühlen. Ich bin nur noch ein Teil der Welt, kein in sich geschlossenes Individuum. Gleichzeitig ist alle Emotion von mir abgefallen und es bleibt nur ein wohliges Gefühl von tiefer Dankbarkeit übrig. Weil keine Emotionen mehr die Gedankenflüsse steuern, ist die Wahrnehmung und das logische Denken schnell und präzise. Gedanken werden nicht mehr von den Emotionen verbogen oder unterdrückt. Es ist keinesfalls so, dass ich dann dauergrinsend oder so herumlaufe, sondern bin eher von tiefem Glück beseelt.

    Es ist auch so, dass sich mein Geist immer nach diesem Zustand sehnt und bestrebt ist, wieder in ihn hineinzukippen. Es gibt bestimmte Trigger, die ihn immer wieder mal spontan hervorrufen lassen können. Der Buddha dreht bedächtig eine Blume zwischen Daumen und Zeigefinger, und ich verstehe und lächele.

    Lieben Gruß, und Mut, weiter zu praktizieren.

  • Neuer Höhepunkt menschlicher Weisheit!

    • nuk
    • December 2, 2020 at 10:40 AM
    Quote from E1NER

    Der Staat subventioniert es ja, dass Agrarprodukte möglichst billig auf Kosten der Tiere & der Umwelt in Massen produziert werden können. Das ist sarkastisch gesagt, auch gut für unsere Wirtschaft, wenn unsere Agrarerzeugnisse so billig sind, dass sie in Entwicklungsländern den dortigen Binnenmarkt kaputt machen.

    Der Staat sind wir. Zumindest in der Theorie. Und wenn die große Mehrheit der Bevölkerung nicht will, dass Agrarpodukte und Tiere auf Kosten der Umwelt und des Tierwohls produziert werden, so denke ich, gibt es auch Wege, das zu beenden. Es ist ja - besonders bei der Tierhaltung - keine Absicht von irgend jemandem, dass so schlimme Zustände herrschen. Es ist meiner Ansicht nach einfach ein Rat Race, die sogenannte unsichtbare Hand des freien Marktes.

  • Neuer Höhepunkt menschlicher Weisheit!

    • nuk
    • December 2, 2020 at 9:37 AM
    Quote from xiaojinlong

    Wenn du sie nur in Deutschland machst und der Import nicht mit geregelt wird, dann bringt dir das absolut gar nichts. Denn dann wird es für deutsche Bauern einfach noch schwieriger.

    Also ich dachte da schon an EU-weit gültige Gesetze. Und entsprechenden Handelsabkommen mit externen Wirtschaftsräumen. Und eventuell einen Hebel mittels Zöllen und Einfuhrverboten.

    Quote from xiaojinlong
    Quote from nuk

    ich glaube nicht, dass bei passenden Auflagen/Verordnungen irgendwer einen Vorteil/Nachteil erlangen könnte.

    Dann kennst du wohl nicht was tatsächlich im Landwirtschaftsbereich so los ist.

    Ich habe leider in der Tat keine oder kaum Ahnung davon. ich sehe nur, dass Wurst und Fleisch beim Discounter extrem billig sind.

  • Neuer Höhepunkt menschlicher Weisheit!

    • nuk
    • December 2, 2020 at 8:52 AM
    Quote from xiaojinlong

    Das Landwirtschaftsthema, rein aus einem Tierethischen Standpunkt zu betrachten ist einfach. Fängt man aber an die Landwirte miteinzubeziehen, dann wird es schnell deutlich komplizierter. Der Markt, so wie er gerade ist, lässt es nur schwer zu, dass Landwirte das Tierwohl einfach mal hochschrauben. Bekommt ein Tier mehr Platz, heißt das direkt, dass der Landwirt weniger Tiere halten kann. Bekommt ein Huhn Spielzeug, dann ist das zwar erstmal eine geringe Investition, aber dennoch rechnet sie sich nicht. Das heißt nicht, dass diese Landwirte ihre Tiere Misshandeln - ob das aber ein "gutes" Leben ist, ist eine andere Frage. Die Extremfälle mit richtiger Misshandlung gibt es immer wieder, ja. Aber im Verhältnis zur Menge an Bauern ist das ein kleiner Anteil.

    Und hier denke ich, dass entsprechend wirkungsvolle Gesetze was bringen würden. Die gelten dann nämlich für alle Bauern, und niemand könnte auf legalem Wege einen Vorteil daraus ziehen, indem er die Vorgaben umgeht. Ich verstehe nicht, warum Bauernverbände/Lebensmittelindustrie Lobbyarbeit gegen entsprechende Gesetze ausübt. Wie gesagt, ich glaube nicht, dass bei passenden Auflagen/Verordnungen irgendwer einen Vorteil/Nachteil erlangen könnte.

  • Neuer Höhepunkt menschlicher Weisheit!

    • nuk
    • November 30, 2020 at 8:40 PM

    Vielleicht wäre "containern" erst mal eine gute Alternative für alle, die es noch nicht geschafft haben, von Fleisch zu lassen. Denn was ist unheilsamer als ein Tier des Fleisches wegen zu schlachten zu lassen und dann mangels Profits wegzuwerfen? Jedenfalls würde durch containern kein Anreiz geschaffen, einen Beitrag zur "Fleischmühle" der Lebensmittelindustrie zu leisten.

  • Neuer Höhepunkt menschlicher Weisheit!

    • nuk
    • November 30, 2020 at 8:05 PM
    Quote from Deepa

    Oder man hält das Tier - Mitgeschöpf, Lebewesen (versus Nutz-Tier) seinen Bedürfnissen entsprechend und tötet es nicht. Weshalb ein Lebewesen töten, wenn es Alternativen gibt? Weil es schmeckt?

    Zugegebenermaßen, es ist (jedenfalls für mich) ein harter Prozess, meine Ernährung auf fleischlos umzustellen. Nicht nur, dass mir Fleisch verflucht gut schmeckt, sondern auch, weil mein Körper bislang daran gewöhnt war, mit wenig Kohlehydraten zu funktionieren. Aber das ist hier off topic und ich habe es in meinem Thread Komme nicht vom Fleisch weg schon erwähnt.

  • Neuer Höhepunkt menschlicher Weisheit!

    • nuk
    • November 30, 2020 at 7:42 PM
    Quote from Deepa

    Oder man hält das Tier seinen Bedürfnissen entsprechend und tötet es nicht. Weshalb ein Lebewesen töten, wenn es Alternativen gibt.

    Weil es schmeckt?

    Ich sehe es nach wie vor so, dass das ein Prozess ist und es nicht nur schwarz/weiß gibt. Gleichzeitig möchte ich verdeutlichen, dass es andere Wege gibt.

    Das wäre etwas worüber manche meditieren könnten.

    Ich lese gerade ein Buch Was gerade in meinem Bewusstsein erscheint

    Es ist das Kernproblem des "Du sollst nicht töten." (Habe leider das passende Wort Buddhas dazu gerade nicht griffig).

    Der natürliche Tod ist fast immer mit Leid und/oder Schmerz verbunden. Das Aufgeworfene Problem bei Haustieren ist nun:

    Angenommen, man hat ein altes Haustier, das dem Tode nahe ist. Wäre es nun besser, das Tier einschläfern zu lassen, oder ist es besser, es in seinem natürlichen Leiden sterben zu lassen?

    Es gibt nun drei Möglichkeiten:

    1) Das Tier verspürt eventuell kein Leiden, da es gemaess einer Buddhanatur vielleicht in Nibana verweilt.

    2) Das Tier wird schmerzlos getötet, um das weiteres Leid zu verhindern.

    3) Es wurde dafür Sorge getragen, dass das Tier erst gar nicht gezeugt wurde.

    Ich erachte 2) u. 3) als gleichwertig. Ein echter Buddhist würde 2) ausschließen, da es gegen das Nichttötungsgebot verstößt.

  • Neuer Höhepunkt menschlicher Weisheit!

    • nuk
    • November 30, 2020 at 6:46 PM

    Meines Erachtens wäre es der Idealfall, wenn ein Nutztier sich unter der Obhut des Menschen wohler fühlen würde als sein verwandter wilder Artgenosse in freier Natur. In der freien Natur ist das Überleben mehr oder weniger ein ständiger Kampf. Diesen Stress kann man Nutztieren ersparen. Und auch der Tod ist in der Natur meistens ein grausames Unterfangen (im Sinne, dass die Tiere dabei oft großes Leid verspüren). Im Idealfall könnte ein Nutztier getötet werden, ohne dass es vorher etwas davon erahnt, und auch ohne dass es Schmerz verspürt. Wenn all das gegeben ist, könnte man sagen, dass das ganze Leben des Tieres von Geburt bis zum Tod glücklich war, oder zumindest niemals leidvoll.

  • Achtsamkeit - wie uebe ich es richtig im Alltag (auf der Arbeit)?

    • nuk
    • November 8, 2020 at 2:40 PM

    Es ist ja auch so, dass jede Taetigkeit an sich "Arbeit" ist. Jetzt kann man die Arbeit bewerten nach dem "Spass", den bei der Ausfuehrung empfindet. Aber im Grunde genommen haengt der Spassfaktor von der momentanen inneren Verfassung ab. So kann einem die spannendste Taetigkeit abtraeglich sein, wenn man gerade "keinen Bock" hat. Und bei guter Laune machen einem hingegen oft auch eintoenige Taetigkeiten Freude. Somit betrachte ich es als Herausforderung, meine Gefuehle der Arbeit gegenueber nur von der Inneren Einstellung abhaengig zu machen. Also will ich "Liebe" und innere Ruhe empfinden unabhaengig von der Taetigkeit die ich jeweils verrichte.

    S-Mater fragte, ob ich etwas von der Arbeit berichten koenne.

    Nun, es gibt da nicht allzu viel zu sagen. Wie schon erwaehnt, arbeite ich als Behinderter im geschuetzten Bereich. Es gibt keinen Leistungsdruck. Die Gaertnerei besitzt ein grosses Gewaechshaus, einen Kraeutergarten, und eine Obstplantage. Die zu verrichtenden Taetigkeiten koennen wir selbst waehlen, aus einem Pool von noch unerledigten Aufgaben. Wir koennen jeweils mit den Mitarbeitern zusammenarbeiten mit denen wir gerade Lust haben. Wir haben einige Pausen zwischen der Arbeitszeit. Vor Arbeitsbeginn und am Ende der Arbeitszeit gibt es jeweils eine Befindlicheitsbefragungsrunde. Jetzt zum Winter hin sind wir viel ausserhalb des Werksgelaendes mit Laubsammeln beschaeftigt. Oder auch mit dem Durchsieben von Mutterboden. Weihnachtskraenze und Grabgesteck basteln wir auch. Aber wie schon gesagt, bin ich erst seit einer Woche im Team, und lasse mich ueberraschen, welche Taetigkeiten im Winter noch so anfallen. Und manchmal gibt es auch nichts zu tun, dann sitzen wir in geselliger Runde mit Kaffee und Tee.

  • Achtsamkeit - wie uebe ich es richtig im Alltag (auf der Arbeit)?

    • nuk
    • November 7, 2020 at 7:54 PM

    Ja, es ist zum Teil sinnlos, Laub zu harken wenn noch das meiste davon an den Aesten haengt. :oops: Das ist die grosse Herausforderung, gelassen dabei aufzugehen bei einer sinnlosen Taetigkeit. Habe auch schon mal gesehen, dass Moenche Sand und Kies harken um sich in Achtsamkeit zu ueben. Nacher macht mir das Laubharken so viel Freude, dass ich nicht mehr davon lassen kann. (:

  • Achtsamkeit - wie uebe ich es richtig im Alltag (auf der Arbeit)?

    • nuk
    • November 7, 2020 at 6:15 PM

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe seit voriger Woche in einer Behindertenwerkstatt im geschuetzten Arbeitsbereich eine Stelle als Garten- und Landschaftsbauer angefangen. Die Taetigkeiten sind an sich sehr stupide, und auch auf Arbeitsgeschwindigkeit wird kein Wert gelegt. Momentan harken wir viel Laub zusammen, stundenlang.

    Ich denke, das ist eine gute Uebung um mich in Achtsamkeit zu ueben. Nur weiss ich nicht, was ich dabei genau machen muss. Also was ich denken soll. Ich versuche immer, mich ganz auf die Taetigkeit an sich zu konzentrieren und moeglichst zu versuchen, meine Gedanken nicht abschweifen zu lassen. Ist das so richtig, und/oder gibt es noch andere Dinge, die dabei zu beachten sind?

    _()_

  • Selbstbezogenheit

    • nuk
    • September 1, 2020 at 2:01 PM

    Schreibt nur weiter an eurem Thema der Jana-Thematik, das stört mich nicht. ich habe eh schon alles gesagt, was es zu sagen gibt.

    Hatte vorhin meinen Termin bei meiner Neurologin und habe meine Sache vorgetragen. Aber sie hatte auch kein passendes Patentrezept im Ärmel, daher bin ich schon wegen euren Tipps hier dankbar. Denke, da waren ganz brauchbare dabei und werde sie ausprobieren wenn wieder so eine unangenehme Situation auftritt.

  • Selbstbezogenheit

    • nuk
    • August 31, 2020 at 11:21 AM
    Quote from Deepa

    Die Doofen - Mief (Nimm mich jetzt, auch wenn ich stinke..)

    Ja, ich weiß was du mir damit schmunzelnd sagen willst. Es kommt eben auf das innere Selbstwertgefühl an. Das Glas ist halb voll oder halb leer. Es ist nun so, dass ich einen starken Drang habe, nicht unangenehm aufzufallen.

    Ich werde versuchen, mein Ich-Gefühl durch Meditation und Achtsamkeit auszulöschen, dann sollte mein Problem eigentlich nebenbei verschwinden.

  • Selbstbezogenheit

    • nuk
    • August 31, 2020 at 9:50 AM
    Quote from Deepa

    Was die Selbstbezogenheit („Ich im Zentrum“?) betrifft: „alle beobachten mich“ - da kann ein Realitätscheck helfen: Sind es tatsächlich alle?

    Beobachten sie mich kontinuierlich oder schauen x von ihnen mich zwischendurch an, während ihr Blick durch die Gegend schweift?

    Wie ist es mit Dir nuk - wen schaust Du an und schaut die Person ggf. zurück, da sie mitbekommt, dass Du sie anschaust?

    Objektiv betrachtet ist es natürlich nicht so, dass ich beachtet werde. Es ist eher wie ein mulmiges Gefühl, eine Unsicherheit, dass ich beobachtet werden KÖNNTE. So sage ich mir immer, dass ich wahrscheinlich nicht beachtet werde. Und dann aber:
    Was, wenn doch? Was ist, wenn ich mich nicht ausreichend geduscht habe und nun unangenehm rieche? Oder wenn ich wegen einer Panikattacke Angstschweiß aussondere, den sie alle mitbekommen, aber niemand traut sich was zu sagen?

    Es sind solche Gedanken, die sich dann aufschaukeln und dann oft in Panikattacken ausarten. Manchmal verlasse ich dann die Bahn am nächsten Halt, obwohl ich noch nicht am Zielort angekommen bin.

  • Selbstbezogenheit

    • nuk
    • August 31, 2020 at 7:50 AM
    Quote from S-Mater

    So ist es sehr wichtig in sich eine gesunde SELBSTbeziehung aufzubauen um damit im Aussen dem ständigen Bezug über unsere Sinne entgegen treten zu können.

    Ja, das ist wohl wahr. Ich finde es nur verflucht schwer, eine positive Selbst-Beziehung zu mir zu entwickeln. Bei mir artet schon es in Selbsthass bis hin zu Suizidversuchen aus. Ich finde es schwer, da das Ruder herumzureißen.

  • Selbstbezogenheit

    • nuk
    • August 30, 2020 at 10:31 PM

    Danke lieber Thorsten, das werde ich probieren, wenn es wieder auftritt. Obwohl es nicht einfach sein wird, das mit dem Loslassen. Vielleicht sollte ich generell mehr Achtsamkeit üben.

  • Selbstbezogenheit

    • nuk
    • August 30, 2020 at 8:10 PM

    Hallo liebe Forenten, ich möchte hier mal fragen, wie ich am besten meine Selbstbezogenheit überwinde.

    Ich habe im Alltag folgendes Problem:

    Viele Dinge, die ich so erlebe, beziehe ich immer automatisch auf mich selbst, ohne dass ich das will. Also ich sitze z.B. in der Bahn, und dann kommt oft ein Kreisdenken so ala ich bin hässlich, ich stinke, alle beobachten mich scheinbar.

    Welche Technik empfiehlt ihr in so einer Situation?

    Ich versuche immer, zu meditieren, aber das ist in so einer Situation verdammt schwierig, weil ich mich immer beobachtet fühle.

    Lieben Gruß

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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