Die Intention macht den Unterschied. Es kann beim anderen schlecht ankommen, aber wenn keine schlechte Intention dabei war, hat es karmisch keine Auswirkungen.
Meine ältere Schwester muss irgendwie immer die große überlegene Schwester spielen. Sie freut sich über jeden Gelgenheit, jemanden als ihr gegenüber minderwertig hinstellen zu können - besonders bei den Geschwistern. Das ist ein Problem, das sich oft bei erstgeborenen Kindern entwickelt, wenn ein neues Kind kommt und sie plötzlich nur noch die 2. Geige spielen. Es hätte in ihrer Jugend bei einem Therapeuten behandelt werden müssen. Aber sowas wie einen Schulpsychologen gab es damals noch nicht. Dennoch kann man mit 60 Jahren langsam angefangen haben über die Dinge nachzudenken und sich überlegen, was man eigentlich macht. Das nicht zu tun ist karmisch wirksam, denn es fehlt eine positive Intention.