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  1. Buddhaland Forum
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Posts by sarvamitra

  • Ist der Geistkörper eine Suppe?

    • sarvamitra
    • April 17, 2013 at 6:36 PM

    freeman:

    Quote

    "Das Ich und sein Gehirn" von John C. Eccles und Karl Popper. EIn interessantes, ein bemerkenswertes Buch, wirklich

    .

    ein faszinierendes Buch. Habs vor Jahren mal gelesen. Vor allem die verschiedene Herangehensweise zwischen einem Gehirnforscher und einem Philosophen machts aus. Sehr empfehlenswert.

    Was ich zu meiner Äußerung "Ich bin mein Gehirn" noch zufügen will: 1. Mein Gehirn bzw. seine Leistung umfaßt viel mehr als das bißchen Produktion "meines Ichbewußtseins" und auch das bin ich , nur davon bekomm ich bewußt nicht mit. 2. Alles was über mein Gehirn hinaus geht, evtl. existiert, darüber kann ich keine Aussage treffen. Da bleibt nur Spekulation und Glaube.


    Viele Grüße
    Sarvamitra

  • Wie praktiziert Ihr Mitgefühl ?

    • sarvamitra
    • April 17, 2013 at 10:25 AM
    Quote from Sumedhâ
    Quote from Mirco


    Ein heftiger Böse-Knoten.

    :) Gruß


    verstehe nich Mirco....
    .

    Liebe Sumedha, es geht um Macht
    hab das mal für Dich rausgesucht. Bezieht sich auf das Buch "Anatomie der menschlichen Destruktivität"


    Fromm unterscheidet zwei Formen des manifesten destruktiven Charakters: Sadismus und Nekrophilie. Sadismus definiert er als Wunsch, einer Person physische oder psychische Schmerzen zuzufügen, sie zu demütigen, in Ketten zu legen, zu unbedingtem Gehorsam zu zwingen. Nach Fromm kommen nichtsexuelle Formen des Sadismus viel häufiger vor als sexuelle. Sie äußern sich zum Beispiel in der Misshandlung von Kindern, Gefangenen, Sklaven, Kranken (vor allem Geisteskranken) oder Hunden.

    In einer kurzen Studie porträtiert Fromm Josef Stalin als klinischen Fall von nichtsexuellem Sadismus. Er zitiert mehrere von Roi Alexandrowitsch Medwedew überlieferte Fälle, in denen deutlich wird, dass Stalin es bei der Verfolgung und Ermordung von Kommunisten genoss, der vollkommen unberechenbare Herr über Leben, Tod und Selbstachtung seiner Untertanen zu sein. Er ließ zum Beispiel den Bruder des Politbüromitglieds Lasar Kaganowitsch verhaften und ergötzte sich daran, wie Kaganowitsch ihm gegenüber die Verhaftung seines eigenen Bruders begrüßte.

    Als Wesen des Sadismus leitet Fromm aus diesen Beispielen die Leidenschaft ab, absolute und uneingeschränkte Herrschaft über ein lebendes Wesen auszuüben. Das Musterexemplar eines Sadisten in diesem Sinne ist die Figur des Caligula in Albert Camus’ gleichnamigem Theaterstück. Fromm schlägt einen Bogen von dieser Leidenschaft zu dem von Freud beschriebenen »anal-hortenden Charakter« und zum »bürokratischen Charakter«. Beiden ist gemeinsam, dass sie das Unberechenbare und Ungewisse im Leben ihrer Mitmenschen fürchten und deshalb einen starken Drang entwickeln, alles Leben ringsum in eine feste Ordnung zu bringen und unter rigider Kontrolle zu halten.

    In einer ausführlichen, 28-seitigen Studie porträtiert Fromm Heinrich Himmler als klinischen Fall des anal-hortenden Sadismus. Seine Studie stützt sich vor allem auf die Himmler-Biographie von Bradley F. Smith (Heinrich Himmler. A Nazi in the Making. Stanford 1971), die sich auf Himmlers Jugendjahre konzentriert. Als Schlüsselstelle greift Fromm eine Episode heraus, in der der 21-Jährige die Braut seines älteren Bruders Gebhard wegen angeblicher Flirts mit anderen Männern bespitzeln ließ, sie seinem persönlichen Strafgericht unterzog und schließlich ihre Verbannung aus der Familie durchsetzte. Fromm beschreibt mehrere Parallelfälle, bei denen der spätere SS-Führer untergebene Offiziere ganz ähnlich behandelt hatte

    Liebe Grüße
    Sarvamitra

  • Ist der Geistkörper eine Suppe?

    • sarvamitra
    • April 17, 2013 at 8:15 AM
    Quote

    freeman hat geschrieben:

    Entscheidend ist die Einheit, bzw Gleichzeitigkeit „geistig-körperlicher“ Phänomene, die Unterscheidung ist illusorisch.

    Zu sagen, der Geist entstünde aus dem Körper, ist falsch, zu sagen, der Körper entstünde aus dem Geist, ist falsch.

    Beides entsteht gleichzeitig, nicht nacheinander.


    Genau, wie oben in dem Beispiel mit der Suppe, kann man in der Meditation oder wo auch immer keinen Unterschied zwischen Körper und Geist feststellen.

    Wo fängt der Körper an und wo hört der Geist auf?
    Wo fängt der Geist an und wo hört der Körper auf?

    Wo ist die Scheidung, die Grenze, die Unterscheidung zwischen Körper und Geist?
    Wie oben in der Suppe findet sich keine Unterscheidung, weil es sie nicht gibt.

    Display More

    Ha! Da spricht einer aus der Seele!

    Im Thema "Freier Wille " schrieb ich mal " mein Ich ist mein Gehirn und mein Gehirn ist ich"
    Das gilt für mich für den ganzen Körper: Ich bin mein kleiner Zeh wie ich mein Gehirn bin. Das merkt man spätestens, wenns irgendwo "Zwickt".
    Diese Geist, Seele - Körper -trennung hat uns (mich) in kath. Welt geprägt, wobei "natürlich alles Körperliche "schlecht" ist.
    Wie kann etwas das ich Bin in diesem Sinne "schlecht" sein???

    Muß jetzt weg
    Bis später
    Sarvamitra

  • Wie praktiziert Ihr Mitgefühl ?

    • sarvamitra
    • April 16, 2013 at 9:29 PM

    Könnt ihr Euer Thema "Empathie+Sadismus " bitte rüber nehmen ins andere Thema?
    Da paßts glaub ich besser hin.
    Danke
    Sarvamitra

  • Wie praktiziert Ihr Mitgefühl ?

    • sarvamitra
    • April 16, 2013 at 8:12 PM
    Quote from Matthias65
    Quote from Sumedhâ

    wenn alles rot ist (meine umgebung und ich auch) kann ich rot nicht erkennen...noch mal die frage: "was ist für einen sadist, eine sadistische handlung"?

    Liebe Zorita, stehe gerade auf dem Schlauch wie Du das meinst im Zusammenhang mit Empathie/ Mitgefühl.

    Kannst Du es erklären ?

    Nach meinem Vertständnis ist hier Empathie Mittel zum Zweck, nicht die Motivation; da sehe ich Macht.
    Muß mich da aber erst noch tiefer einarbeiten, siehe neuen Thread. Werd ich heut nicht mehr schaffen, da ich aufgrund eines med. Eingriffs nicht lange Sitzen kann.

    Viele Grüße
    Sarvamitra

  • Wie praktiziert Ihr Mitgefühl ?

    • sarvamitra
    • April 16, 2013 at 7:46 PM
    Quote

    Sumedhâ hat geschrieben:
    Sadisten sind überhaupt garnicht emphatisch, sonst wären sie unfähig zu sadistischen Handlungen.

    Genau darüber wollen "wir" im neuen Thread reden.

    Gruß
    Sarvamitra

  • Wie praktiziert Ihr Mitgefühl ?

    • sarvamitra
    • April 16, 2013 at 6:42 PM
    Quote

    Doris hat geschrieben:
    Empathisch sind auch Sadisten. Gerade aus der Fähigkeit den Schmerz des anderen mitzufühlen, beziehen sie ihre Lust.


    Da gehts hauptsächlich um Macht nicht den Schmerz des anderen mitzufühlen. Thread in Arbeit.

    Liebe Grüße

  • Wie praktiziert Ihr Mitgefühl ?

    • sarvamitra
    • April 16, 2013 at 5:54 PM
    Quote from Doris Rasevic-Benz
    Quote

    Da wär mal der Begriff "Empathie" ein Thema (Sarvamitra)

    Empathisch sind auch Sadisten. Gerade aus der Fähigkeit den Schmerz des anderen mitzufühlen, beziehen sie ihre Lust.

    fragliche Logik!

    Also kein Thread Empathie? Hab mit schon überlegt einen zu eröffnen: Empathie-Mitgefühl-Mitleid

    Fände da Definitionen ganz interessant. Auch was Empathie im Tierreich (nachgewiesen) betrifft

    Sarvamitra

  • Wie praktiziert Ihr Mitgefühl ?

    • sarvamitra
    • April 16, 2013 at 7:52 AM
    Quote

    brigittefoe hat geschrieben:
    Die Praxis, das Mitgefühl auch wirklich und wahrhaft umzusetzen
    bedeutet: LEIDEN

    Nein und nochmals Nein! Mitgefühl (karuna) ist kein Mitleid. Das schließt Engagement für andere nicht aus!
    Bei Mitleid leiden gleich zwei: Der zu Bedauernde und der Mitleidende. Das ist eine Form des Anhaftens.
    Daß auf solche Weise noch einer leidet hat, meiner Meinung nach, Buddha nicht gewollt.

    Ganz liebe Grüße
    Sarvamitra

    PS: gelingt mir aber nicht immer, nicht mitzuleiden!
    Da wär mal der Begriff "Empathie" ein Thema

  • Wie praktiziert Ihr Mitgefühl ?

    • sarvamitra
    • April 15, 2013 at 6:47 PM
    Quote

    Karnataka hat geschrieben:
    uff – und ich dachte schon, es wäre ganz egal, was ich hier poste, liest eh keiner…
    Danke! :)

    Dem ist durchaus nicht so. Ich hab nur Hemmungen als very beginner zu solch "praktischen Dingen" im Forum Stellung
    zu nehmen. 1. Mitgefühl nicht Mitleid. 2, Bin in Praxis mit silas genug beschäftigt. 3. In dem Zusammenhang halt ich mich an Ahimsa im Sinne Mahatma Ganghis als das Größte, das Alles andere umfaßt. 4. Hab vor über einem Jahr "Noch eine Runde auf dem Karussel"von Tiziano Terzani (antiqiurisch 1 Euro) gelesen. Er war Jahrzehnte Journalist für den Spiegel in Indien. Als unheilbar Krebskranker hat er alles ausprobiert, von westlicher Medizin bis etliche "Kurse" in Indien. Ist in so einem Kurs Vegetarier geworden und geblieben. (gibst ne schöne Doku mit Bruno Ganz in der Hauptrolle). Er beschreibt, daß ihn dieser Entschluß bzgl. karuna/metta entscheidend beeinflußt hat. Im Sinne "das Tun verändert das Bewußtsein".
    Letzlich ist er in einer Einsiedelei im Himayala gelandet. Dort hatte er ein Problem mit einer Maus, die ihm jede Nacht seine bescheidenen Nahrungsvorräte geklaut hat. Er beschreibt wie ihn sein Vegetarismus bzgl. seiner Einstellung zur Maus (karuna) verändert hat. Das hat mich tief beeindruckt und mich zum Vegetarier werde lassen. Ich wollt das wissen.
    Uns ich habs an mir gemerkt, da dies "mein karuna", neben der Beschäftigung mit Buddhismus, entscheidend gestärkt hat.

    Sarvamangalam
    Sarvamitra

  • Erleuchtung

    • sarvamitra
    • April 14, 2013 at 8:16 PM
    Quote from peeter
    Quote from crazy-dragon

    Über Erleuchtung sollte man sich keine Vorstellungen machen, das ist kontraproduktiv. Denn dann ist man schon wieder auf etwas, ein geistiges Gebilde, fixiert. Das verhindert die freie eigene Erfahrung.
    _()_ c.d.


    Korrekt :D


    Lieber peeter, dann vertstehe ich den Zweck Deines Anfangsposts nicht.

    Gruß
    Sarvamitra

  • Erleuchtung

    • sarvamitra
    • April 14, 2013 at 11:29 AM
    Quote

    "Geronimo":

    Echter Frieden gibt sich als solcher zu erkennen. Im Gegensatz zu dem scheinbaren Frieden den wir bei einem guten Essen, bei schönem Sex oder nach einem guten Workout empfinden.


    Da ist schon ein kleiner Unterschied: "le petit mort" verstanden als Ekstase "außer sich sein", diese Sekunde. Hat, gehirnphysiologisch mal abgesehen, wirklich etwas wie ein kleiner Tod, das Ich ist "draußen" aus dem Schädel, ja ich trau es mich kaum sagen, wie bei blitzartiger Zustand im Sinne von "Entrückung" im spirituellen Sinn. Erinnert mich an Wachbewußtsein-, Schlaf- ,Taum- Differenzierung in den Upanishaden. Nur leider hälts nicht an. Eine Art Frieden vom Ich.

    Hony soit qui mal y pense
    Sarvamitra

  • Erleuchtung

    • sarvamitra
    • April 13, 2013 at 12:37 PM
    Quote

    Geronimo hat zitiert:
    sondern es wird eben die Zeit kommen, wo dem Mönche, der sich in hoher Sittlichkeit, hoher Geistigkeit und hoher Weisheit übt, sein Geist haftlos von den Trieben befreit wird.


    Da seh ich jetzt keinen Widerspruch zu Shantideva, der Weg ists, und dann kommts halt oder nicht, wie Du sagtest.

    Grüße
    Sarvamitra

  • Erleuchtung

    • sarvamitra
    • April 13, 2013 at 12:19 PM

    Da hat der Peeter ein Thema reingestellt, an dem ich mir schon wieder die Zähne ausbeiße.
    Versuche krampfhaft eine Definition zu finden die mögl. Allgemein und Traditionübergreifend gilt.
    Wie ichs auch versuche, etymolog., religionswissenschaftlich etc. etc., da hilft alles Suchen nichts, wie soll ich über etwas reden, was ich nicht erfahren habe?. Ich bin wieder auf mich selber reingefallen. Eine rationale Herangehensweise hilft mir nichts. Zuletzt bin ich wieder bei Shantidevas Bodhicaryavatara ( nach Umweg über Lama A. Govinda, Grundlagen tib. Mystik , Seite 334ff.Thema Erleuchtung, Bodhi-citta) gelandet. Dort Kapitel I.:"Lob des Erleuchtungsgedankens" Vers.9 : "Der Elende, der an den Kreislauf des Daseins gefesselt ist, ..ein Buddhasohn, sobald das Erleuchtungsdenken in ihm entstanden ist...". Vers 15: " Dieses Erleuchtungsdenken ist kurz als zweifach anzusehen: als die geistige Haltung des Vorsatzes (pranidhi) zur Erleuchtung und als Streben (prasthana) nach der Erleuchtung."
    Damit laß ichs gut sein!

    Sarvamangalam! (mind 3x)
    Sarvamitra

    Zu den Tauben sag ich nichts mehr

  • Jhana pflegen

    • sarvamitra
    • April 11, 2013 at 7:44 PM

    Eins weiß ich sicher: bei der nächsten Taube die mir begegnet, denk ich an Euch!

  • Ehemalige Christen hier?

    • sarvamitra
    • April 11, 2013 at 11:44 AM

    An Ellviral:

    Quote

    Du hast geschrieben:Das Bekenntnis zu einer Gruppe und festhalten an ihr ist ein Hindernis zum Menschen unter seinen Vorstellungen

    .
    Jetzt glaub ich Dich zu verstehen! Für mich ist das kein Thema, siehe meine Äußerungen bzgl. anderer
    Spezies. Wir sitzen alle im selben Boot, wie ich schon mal gepostet hab. Das gilt für meine eigene Tierart erst recht!
    Verschiedene Religionen zu haben ist für mich kein Grund, den Menschen in seiner Existenz als solchen nicht zu sehen. Hab lang gebraucht in meinem Leben den Menschen zu akzeptieren wie er nun mal ist ( da würd ich jetzt ins politische abschweifen), letztlich wiederholen sich die existentiellen Probleme des Menschen jede Sekunde, egal welche Kultur etc..... .Was aber nicht heißt, daß ich alles kommentarlos hinnehme was andere so vom Stapel lassen.

    In diesem Sinne
    liebe Grüße
    Sarvamitra

  • "Verkopfte" Herangehensweise lockern

    • sarvamitra
    • April 11, 2013 at 10:34 AM
    Quote

    Turmalin hat geschrieben:
    man fragt nicht tausend Fragen- man kriecht zum Lehrer und sagt, dass man keine Ahnung hat, wie man auch nur für eine Sekunde die Lampe des Erleuchtungsgeistes entzünden kann.man bekommt Einweihungen. Belehrungen.Man versucht, sich in der Nähe der Lehrer aufzuhalten, indem man ihnen z. B. ein Essen kocht und dann mitessen darf.

    Das ist doch das "Problem". Was Du beschreibst ist das klassische, altindische "Guru-Schüler- Verhältnis".
    Ja wer kann das denn? Dieses sich einem anderen völlige Überantworten. Als "Westler" mit allem Skeptizismus den man so mit bringt, geht das überhaupt noch? Wer sagt mir denn, daß der ein "Wahrer Guru" (Guru=Lehrer, Adjektiv guru=gut) ist. Ich kanns nicht!

    Viele Grüße
    Sarvamitra

  • wer ist wichtiger, Mensch oder Tier?

    • sarvamitra
    • April 11, 2013 at 10:07 AM

    An Freddykruemel:

    Quote

    Du hast geschrieben: das weiss ich, dass du das darauf beziehst. ich wollte deinen beitrag nur unterstützen, das sollte keine erwiderung sein

    Dann hab ich Dich total mißverstanden. Du hast das mit dem "Dualismus" auf die Frage "Wert" überhaupt bezogen?!

    Danke für Deine Unterstützung.
    Sarvamitra

  • Ehemalige Christen hier?

    • sarvamitra
    • April 11, 2013 at 9:58 AM

    An Ellviral:

    Quote

    Du hast geschrieben: Ich kann auch deine Welt des Buddhismus erkennen. Als Buddhist kommt es da zu Widerspruch, als Mensch habe ich mit deinem Buddhismus keinerlei Probleme.


    Aber mir fehlt Deine Antwort bzgl. meiner Frage an Dich, siehe hier weiter oben.
    Oder hab ich Dich schon wieder nicht verstanden?

    Liebe Grüße
    Sarvamitra

  • Jhana pflegen

    • sarvamitra
    • April 11, 2013 at 9:49 AM

    An Joram:
    Danke für Deinen Kommentar! Aber ich laß mich da halt immer wieder hinreißen. Ich kann da nicht aus meiner Haut. Ich bin halt so wie ich bin.

    Liebe Grüße
    Sarvamitra

  • Jhana pflegen

    • sarvamitra
    • April 11, 2013 at 8:09 AM
    Quote from freeman
    Quote from Joram


    ... eine Taube ist auch „Still“ und doch nicht erleuchtet.

    Kann man das so genau wissen?

    Ist ein Lotos oder ein Hund erleuchtet? Was ist eigentlich Erleuchtung? :grinsen:

    _()_

    Zum Thema Erleuchtung gibts jetzt ein eigenes Thema von peeter.

    Was Tauben etc. betrifft:

    Vorausgesetzt man versteht unter Erleuchtung irgendwas wie die letzte Wahrheit erkennen, Unio mystica, "Erwachen" im Sinne Buddhas, Erkennen der Leere oder der eigenen Buddhanatur, Satori etc: dies trifft auf Tiere mit Sicherheit nicht zu. Denn es ist ja auch immer etwas Zu Erreichendes, ein Ziel auf einem Weg, ein Transzendieren.

    Wie ich zu meinen Mitlebewesen stehe, das hab ich schon genügend in anderen Themen dargestellt.
    Das "Sein", die "Welt" der Tiere ist die der Immanenz und Unmittelbarkeit, "In der Welt Sein" wie Wasser in Wasser.Diese Welt ist uns verschlossen! Da hätten wir den berühmten Apfel nicht essen dürfen. Diese Welt kann sich auch nicht transzendieren. Es wird schon wieder zu philosophisch... .
    Daß Tiere denken können, ab einer bestimmten Evolutionsstufe, da bin ich sicher. Nur Denken ist nicht Vernunft. Erleuchtung in obigem Sinn hat da nichts zu suchen. Wir beneiden nur manchmal die Tierwelt um diesen "Urzustand" vor dem Apfel, obwohl sie genauso leiden wie wir, nicht bewußt! Tragisch wirds bei den uns nahen Spezies wo (Nachgewiesen!) Selbstbewußtsein und Zukunftsdenken existiert. Da bekommt auch Leiden eine ganz andere Qualität. Aber ich schweif schon wieder ab.

    Zusammenfassend: Erkennen ja, Erleuchtung nein, und ob der uns verschlossene "Urzustand" erstrebenswert wäre, weiß ich nicht.

    Viele Grüße
    Sarvamitra

  • Ehemalige Christen hier?

    • sarvamitra
    • April 10, 2013 at 5:48 PM
    Quote

    MonikaMarie1:
    Für mich bedeutet "Buddhist-Sein" alle anderen Religionen verstehen können, denn bevor Siddhartha ein Buddha wurde, war er mit der damaligen Götterwelt vertraut. Die hat er keineswegs aus seiner Lehre ausgeschlossen...

    Liebe Monika, gefährliches Plaster! wie ich schon mal geschrieben habe. Habe meine Meinung über den historischen Buddha, "Kind seiner Zeit" und seine damalige "Geistige Welt", (ich meine Religionen des alten Indiens zu seinen Lebzeiten) gepostet. Da kam schon Widerspruch! So langsam werd ich noch zum Verteidiger der religösen/philosophischen Welt des alten Indiens im Forum, wenn ich mir manche Beiträge von mir so anschaue. Da herrscht hier irgendwie eine Aversion.

    Ganz liebe Grüße
    Sarvamitra

  • Ehemalige Christen hier?

    • sarvamitra
    • April 10, 2013 at 4:28 PM
    Quote from Ellviral

    Ich bin nicht in der Lage mein Christ sein aufzugeben, das führte mich mal in einen Isolation die ich nicht wollte.
    Ich lebe in einem christlichen Land und das ist es unerlässlich auch christlich handeln zu können.
    Ich kann Buddhist, Christ ein wenig Islam und Judentum. Mein Gegenüber ist ein Mensch und der hat nun mal seine Vorstellungen die ich erkennen und in denen ich handeln können muss um mein Mensch sein nicht zu verlieren.

    Lieber Ellviral ich versteh Dich leider nicht:
    Ich versteh zwar was vom Christentum (ne Menge), Judentum(einiges), Islam(wenig) aber ich kann nicht Buddhist und...
    Wenn ich davon überzeugt bin, daß Gott nicht existiert, "ihn los bin" wie ich oben geschrieben habe, geht das nicht.
    Oder meinst Du Buddhist als Weg dazu, z.B. Zen. Paradebeispiel Enomiya-Lassalle Zenmeister als Jesuit?

    ebendrum, verstehs nicht, bitte um Erläuterung

    Danke
    Sarvamitra

  • Probleme mit Visualisierungen

    • sarvamitra
    • April 10, 2013 at 4:06 PM
    Quote from Turmalin
    Quote from raterZ

    wenn man das ganze wirklich wirklich üben will, kann man auch mit anderen dingen üben, wie einfache geometrische formen oder einfache gegenstände, die man vor sich hinlegt und immer wieder die augen aufmacht, wenn das bild "verschwimmt".
    imo. ist es auch hilfreich das bild in bewegung zu halten, also die perspektive andauernd zu verändern.


    exakt. so muss man das machen und es führt auch kein Weg daran vorbei. Ich hatte das Glück, mit diesem Training mit 6 Jahren zu beginnen, in der Waldorfschule. leider fehlen mir andere Fähigkeiten durch diese Schule, aber das gehört hier nicht in den Thread.


    Das trifft jetzt aber meine Frage/Problem von heute Morgen nicht. Soll ich mit der Blume üben? da hab ich das Problem ja nicht.

    Danke Sarvamitra

  • Jhana pflegen

    • sarvamitra
    • April 10, 2013 at 2:10 PM
    Quote

    Elliot hat geschrieben:Ok, ich habe es stark verkürzt. Dennoch: Bei all den vielfältigen Yoga-Philosophien läuft es immer darauf hinaus, dass entweder eine "Wesenhaftigkeit" (Atman, Brahma, Purusha, ...) oder eine "(Seelen-)Substanz" (Brahman, Prakriti, ...) als "letzte (und auffindbare) Wahrhaftigkeit" gelten.


    Ich glaub bei Dir steht "Yoga-Philosophien" für Religionen/Philosophien des alten Indiens.( den Begriff "Hinduismus" vermeid ich absichtlich, ist eigentl. eher ein Sammelbegriff ), ich glaub ich weiß jetzt was du gemeint hast: um dies alles vom Buddhismus abzugrenzen. Ansonsten laß ichs kommentarlos stehen, die Spitzfindigkeiten diesbzgl. interessieren jetzt in einem buddhisten Forum nicht soooo.

    Sarvamangalam
    Sarvamitra

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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