Es gibt keine meine oder deine Bücher oder die Lehre. Es geht um Sutra-Besprechung, die im Pali-Kanon steht. Und mehr darüber würde ich nicht diskutieren. Denn wie Professor Micheal Zummermann, so zählen alle möglichen Autoritäten hier für dich nicht, sondern nur deine eigenen Positionen. Deswegen lohnt es sich nicht, sich darüber weiter auszulassen
Posts by Igor07
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Hab ich behauptet, dass es echt ist? Was oder wen liest du?
Ich lese sehr gut, wie du „Ich“ postulierst, aber es ist nicht fest, das ist wie Seifenblasen, die jeden Augenblick geboren werden, also wieder etwas nicht Statisches, sondern abhängig entstanden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Was du sagst, ist etwas anderes. Denn in der Realität gibt es kein „Ich“, alles stellt einen Fluss der bedingten Entstehung dar. Also gestalte ich selbst mein Selbst, weil ich an etwas klammere oder es als zu mir gehörend betrachte: meine Frau, mein Körper, meine Krankheit und mein Tod und so weiter. Und genau deswegen leide ich. So kann ich es meiner Enkelin erklären, ohne sehr komplizierte Fachbegriffe und Wörter, die kein normaler Mensch versteht.
Mach’s gut, Qualia -
Wer nicht begreift, dass ein Ich gibt,
Natürlich gibt es,
weil der Prozess des Angreifens und der inneren Identifikation automatisch immer abläuft. Aber es ist nicht echt, und das stellt die ganze Essenz der Lehre dar.
Na gut. Ewig diskutieren macht keinen Sinn.
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Kannst du das bitte in den Veranstaltungskalender eintragen, statt hier zu posten? Danke.
Ich kenne mich nicht aus. Ist es möglich, einfach das ganze dort zu verschieben?
Habe gemacht. Sorry tausendmal.
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Ich poste einfach das:
Das Gesprächsthema des ersten Termins wird sein: Kapitel 1: Fünf Aggregate – Die fünf Bausteine des Lebens (Ab Seite 21)
Ab dem 22.03.2026 wollen wir mit einer Reihe von gemeinsamen Besprechungen beginnen.
In dieser Serie wollen wir damit beginnen, gemeinsam das umfangreiche Buch des Ehrw. Bhikkhu P. A. Payutto (Somdet Phra Buddhaghosacariya) „Buddhadhamma – Naturgesetze und ihr Nutzen für das Leben“ bedachtsam zu lesen und zu besprechen.
Das Buch erklärt die Lehren des Buddha auf zwei Ebenen: die grundlegenden theoretischen Lehren über die Wahrheit und die praktischen Lehren über persönliches Verhalten und gesellschaftliches Engagement, die sich unmittelbar auf die theoretischen Lehren stützen.
Zum Buch:
„Das Buddhadhamma ist das bedeutendste Werk von P. A. Payutto (Somdet Phra Buddhaghosacariya), der weithin als der brillanteste thailändische Gelehrte des Buddhismus in jüngster Zeit anerkannt wird. Als Hauptwerk des ehrwürdigen Autors ist dieses Buch gleichzeitig das mit Abstand bedeutsamste akademische Werk zum Buddhismus, das im zwanzigsten Jahrhundert in Thailand veröffentlicht wurde. Das Buddhadhamma ist seit über dreißig Jahren mein ständiger Begleiter und es ist jenes Buch, welches ich wählen würde, wenn ich auf eine einsame Insel ziehen müsste.“ Ajahn Jayasaro
Das Buch kann von folgender Seite heruntergeladen werden: https://tivagaro.de/buddhadhamma/
Die Veranstaltung findet online statt.
Zugang zum Zoom Meeting:Nehmen Sie an unserem Cloud-HD-Videomeeting teilZoom ist führend in der modernen Cloud-basierten Unternehmenskommunikation.us06web.zoom.usMeeting-ID: 238 753 5926, Passwort: BGM
Teilnahme auf Spendenbasis (Dana)
> Spende für die Buddhistische Gesellschaft München -
Darum:
Kein Skandha ist Ich.
Kein Skandha ist mein.
Kein Skandha ist Identität.Das widerspricht der ganzen Theravada, mein Lieber Qualia,
denn es gibt dort kein „Ich“.
Wenn sich Igor mit den Skandha identifiziert, also ergreift, dann entsteht diese innere Aufgeblasenheit, etwas wie „Ich“ als ob
der Herrscher im eigenen Hause, denn alle bedingten Phänomene sind vergänglich.
Schauen wir nochmal:
QuoteDisplay MoreMönche, wenn es eine Form gibt, entsteht durch das Festhalten an der Form,
durch das Anhaften an der Form, die Ansicht: „Das, was das Selbst ist, ist die
Welt. Nachdem ich vergangen bin, werde ich dauerhaft, beständig, ewig sein,
nicht dem Wandel unterworfen.“ Wenn es Gefühl (...) Wahrnehmung (...)
Willensbildungen (...) Bewusstsein (...) gibt, entsteht durch Festhalten am
Bewusstsein (...) die Ansicht: „Das, was das Selbst ist, ist die Welt. Nachdem ich
vergangen bin, werde ich dauerhaft, beständig, ewig sein, nicht der
Veränderung unterworfen.“
R¯upe kho bhikkave sati (...) vedana¯ya sati (...) sañña¯ya sati (...) san˙ kha¯resu sati (...) viñña¯n. e sati,
r¯upal. (...) vedanam. (...) saññam. (...) sa ˙ nkh¯are (...) viññ¯an. am. up¯ad¯aya (...) abhinivissa evam. dit.t.
hi
uppajjati so att¯a so loko so pecca bhaviss¯ami nicco dhuvo sassato aviparin. ¯amadhammo.
(S. III. 182-83)Das wäre vie etwa verkehrte Ansicht, aber keinen "Ich".
https://tivagaro.de/wp-content/uploads/BuddhadhammaDigital.pdf
S. 20.
Vergleiche mit dem:
QuoteDisplay MoreWarum hängst du [2] so am Wort "Lebewesen"?
Das ist nur deine Irrlehre, Māra.
Wo da nur eine Anhäufung von bloßen Gestaltungen ist,
da nimmt man kein Lebewesen wahr [3].
Denn wie bei Ansammlung der Bestandteile das Wort "Wagen" entsteht,
So entsteht, wenn die Lebensbestandteile vorhanden sind,
der Ausdruck "Lebewesen [4] ".
Aber nur das Leiden entsteht da, Leiden ist vorhanden und vergeht.
Nichts außer dem Leiden entsteht, nichts andres als das Leiden wird aufgehoben."
7. Da merkte Māra, der Böse: es kennt mich die Bhikkhunī Vajirā, und verschwand auf der Stelle leidvoll und betrübt.
S.5.10. Vajirā - 10. Vajirā Sutta
Nochmal:
QuoteDisplay MoreAlles, was in der Welt existiert, existiert als eine Ansammlung zusammenlaufender
Teile. Es existiert kein innewohnendes Selbst oder eine den Dingen
innewohnende substanzielle Essenz. Trennt man die Bestandteile voneinander,
bleibt kein Selbst oder Kern übrig. Eine häufig genutzte Analogie aus den Ursprungstexten
ist hierfür ein „Vehikel“.2 Setzt man die verschiedenen Teile entsprechend
der gewünschten Bauart zusammen, spricht man dem Endprodukt
den herkömmlichen Begriff „Wagen“ zu. Zerlegt man diese Teile wieder, lässt sich
keine Essenz eines Wagens finden. Alles, was bleibt, sind die verschiedenen Teile;
keine Substanz eines Wagens kann gefunden werden. Es finden sich lediglich
verschiedene Einzelteile, von denen wiederum jedes einen eigenen, spezifischen
Namen trägt.Wo ist bitte dieses "Ich"?
Buddhadhamma
Kapitel 1: Fünf Aggregate
Die fünf Bausteine des Lebens. S. 21. -
Diese Spekulationen sind äußerst schädlich, nicht für Buddha, der ist tot, aber für seine Eine Lehre.
Da erzähle das Professor Michael Zimmermann, der sehr viele Sprachen einwandfrei beherrscht und genau weiß, was und wovon er spricht.
Denn es gibt keine Lehre, sondern nur bestimmte Interpretationen.
So mein eigenes Beispiel:
Die Waldkloster-Tradition setzt andere Akzente als die traditionelle Theravada, egal welche Richtung. Wer dann hat recht?
Ich würde es mir ersparen, noch einmal „Ursache-Wirkung“ zu zitieren, dass es keinen Buddhismus gibt. Gar keinen.
Aber du missachtest all diese Versionen, egal welche Richtung, was nur meine persönliche Meinung ist. Also wenn ich keinen blassen Schimmer über diese Begriffe hätte, hätte ich wirklich gedacht, dass der Buddha über „Ich“ oder „Selbst“ redet. Das gibt es nicht in allen, absolut allen Versionen und Übersetzungen, sondern nur bei dir. Und wie viele Leute schauen im Forum einfach vorbei? Mehr würde ich nicht darüber sprechen.
Es war einmal Leonie, die nicht mehr aktiv ist. Sie sagte, es passt in die persönliche Chronik, aber nicht in den Buddhismus, egal welche Richtung. Und du hast damals nachgegeben.
Wie gesagt, ich studiere die Quellen, ich frage keine bescheuerte KI, egal welche, aber so viele meinen, dass alles stimmt. Nicht meine Sache, Punkt.
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Na ja, ich wollte nur noch eine Episode aus dem Buch erzählen, die mich sehr nachdenklich gemacht hat.
Also, der Buddha wollte zuerst nicht lehren, das steht fest. Der Autor präzisiert die Schärfe der Situation, er schreibt, es war das Resultat des klaren Erwägens, wie der Begriff heißt, es spielt keine Rolle. Er wollte weiter zurückgezogen leben, und apropos, so etwas wie Leben im Sutta-Nipata, sehr dichterisch, finde ich.
Dann erscheint diese Gottheit, aber es stellt sich die Frage, war es wirklich so, oder der Buddha zweifelte zuerst, aber dann hat er alles anders überlegt. Am Ende, wir wissen es nicht. Diese Gottheit sollte sogar dreimal den Buddha bitten, und dann hat er nachgegeben.
Ist es ein Kunstgriff oder rein stilistischer Trick? Gute Frage.
Das passt wieder zum Thema hier, über den Buddha und seine Menschlichkeit.Und wenn nicht diese Gottheit?
Ha, kein Buddhismus?
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Der Abt bleibt - dem Anschein nach - völlig ungerührt sitzen, sein Gesicht strahlt Ruhe und Gleichmut aus. Ab etwa Minute 4:47 wendet er sich mit kurzem Lächeln dem Bhikkhu zu und tätschelt ihn etwas an der Schulter....
(Ich musste irgendwie an Buddha und Ananda denken....so in etwa stelle ich mir Buddhas Reaktion auf Anandas Trauer um Sariputta oder auch den Buddha selbst vor, als dieser seinen baldigen Tod/Eintritt ins Parinibbana ankündigte.)
Na ja, liebe Anna Panna-Sati was der Autor des Buches über die Äbte dort schreibt, hat nichts mit der Gelassenheit zu tun. NULL!
Diese ganze Organisation dort in Thailand ist eher innerlich korrupt; für viele ist alles absolut egal. Sie schlagen sich ins Gesicht, die anderen malträtieren die Tiere wie echte Sadisten, und das sind alles Mönche. Es war sogar schockierend, das Ganze zu lesen.Und er konnte es nicht mehr aushalten, scheint mir.
Das ist die Wahrheit. Sie ist echt bitter.
P.S. Ich benutze "smileys" sehr selten, die alle irritieren mich total.
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Ich richte mich nach Buddha aus.
Da habe ich doch gefragt, nach welchem Buddha?
Siehe hier:
QuoteFrage: Woher wissen wir denn überhaupt,
welche Erfahrungen der Buddha
gemacht hat? Ist nicht im Nachhinein
viel in ihn projiziert worden?
Antwort: Natürlich! Die ganze Lebensgeschichte
des Buddha ist Fiktion.Interview mit Michael Zimmermann
von Birgit Stratmann32 Tibet und Buddhismus 1/2010
Sigmund Freud lebte in unserer modernen Zeit und schrieb auf Deutsch, das ist etwas anderes, lieber Qualia.
Plus: Du verwendest die Begriffe aus Theravada, aber mit eigenem Inhalt. Ich würde mich echt der Idee von Anna Panna-Sati anschließen. Punkt.
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ch richte mich nur nach Buddha
Die Frage ist nur, nach welchem Buddha?
Ich war nicht dabei.
Ich bin kein Richter, also sage ich nur, was ich denke.
Alles Gute!
Was du, welcher Unterschied zwischen uns beiden besteht? Ich betrachte mich als ewigen Schüler, denn ich weiß, dass ich nicht weiß, und so bleibt es für immer. Aber du lehrst, denn du meinst, dass du besser weißt als alle Meister, die ihr ganzes Leben damit gewidmet hatten, einwandfrei Pali, Sanskrit, Tibetisch und sogar sehr viele Dialekte jener Zeit zu beherrschen. Und am Ende sagten sie nicht, dass sie die Tod- sicher wissen, denn der Buddhismus war für die alle das Mysterium, aber keine Lehre, die in irgendeine Schablone oder in Schema passt. Mehr kann ich hier absolut nicht hinzufügen. Viel Spaß und Erfolg.
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Das ist eine sehr spannende Szene im Buch, über die ich kurz sprechen wollte. Nach dem Erwachen des Buddha trifft er Upaka, der ein Asket war. Diese Stelle gilt in vielen Übersetzungen als gesichert, merkt der Autor.
Na gut, dann sagt dieser Upaka, wie der Buddha auf ihn wirkt, also er ist verdammt beeindruckt, so kann man es hier verstehen, nicht anders. Das war die echte innere Ausstrahlung in der Gestalt des Erwachten, und klar, es gibt solche Leute, die so auf uns wirken, dass wir ihnen sofort vertrauen.
Ha, aber wie geht es weiter?
Der Buddha erklärt einfach, dass er keinen Lehrer hatte und dass er erwacht ist. Und so weiter.
Hier kommt aber die überraschende Wendung, die auf mich total bestechend wirkt.
Denn dieser Upaka sagt einfach: „Ach, so kann das sein“, und geht einfach weiter, also seinen eigenen Weg.
Auf der Seite 156 im Buch zitiert der Autor dazu die Meinung von Ajahn Sumedho:Quote"Ich bezeichne dies gerne als seine erste Predigt. Sie war ein Fehlschlag, weil sein Gegenüber dachte, der Buddha habe zu hart praktiziert und überschätze sich selbst. Wenn jemand diese Worte zu uns sagen würde, würden wir sicherlich ähnlich reagieren. Wie hätten Sie getan, wenn ich gesagt hätte: ‚Ich bin der vollkommene Erleuchtete?‘"
Ha, und das war die erste Predigt eigentlich. Keine Gottheit hatte sich eingegriffen, nicht absolut passierte.
Verdammt interessant, wenn ich darüber nachdenke.
Was würde den Buddha erwarten, wenn er heute in der modernen Welt die ganze Lehre darstellen würde?
Kann sein, er könnte auch als geistgestörte Person einfach in der Klappmühle eingesperrt sein, wie dazu sehr treffend woanders Thanissaro Bhikkhu schreibt.
Tja, das Lesen solcher Passagen kann sehr viel geben, wenn man darüber echt kontempliert, finde ich. -
Ich postulierte überhaupt nicht. Ich gebe meine Erkenntnisse aus den Reden des Buddha bekannt, ohne darauf zu bestehen, dass es der Weisheit letzter Schluss ist, Postulat.
Da bitte schön, wir werden deswegen bestimmt kein großes Drama machen.
Ich bin nur leider mit deiner Interpretation nicht einverstanden, aber es spielt sowieso keine Rolle. Denn was wirklich der Buddha sagte, darüber kann man nur spekulieren; dazu wurde von mir mehr als genug von Professor Michael Zimmermann zitiert.
Ich würde es mir selbst aber nicht anmaßen, anders als Mettiko Bhikkhu oder Nyanatiloka zu interpretieren, oder auch das ganze Buddhistische Seminar, denn sie haben jahrzehntelang Pali studiert und ganze Reden, meistens rund um die Uhr.
Dazu schreibst du im Bereich Allgemeines über den Buddhismus, aber es passt eher in die Chronik.
Aber das ist nicht meine Sorge. Ich moderiere nicht, und wenn mir etwas nicht gefällt, dann lese ich nicht weiter.
Woanders schreibt Helmut über das bloße Ich, das ist die Schule von Chandrakirti, was echt sehr subtil ist, aber er bezieht sich wenigstens auf die konkreten Quellen, aber du fabulierst einfach.
Denn es gibt keine Definition von "Ich" oder "Selbst" im Theravada, das kann man mehr als genug im Buddhadhamma von Payutto nachlesen, das kann man bei Kay Zumwinkel nachlesen, und so weiter, wie F. Schäfer.
Für dich sind die alle keine Profis, also du weißt es besser.
Bitte schön, mach es weiter.
Notizen zu Dhamma erinnern mich auch an Ñāṇavīra, aber du weißt es auch besser als er.
Ich würde hier keine Person, also keine User belehren, denn ich bin dazu nicht geeignet und sehr bescheiden, hoffe ich.
Ich lerne aber von den Meistern, aber nicht, meine eigene Dhamma zusammenzubasteln.
War nur meine Meinung. Nimm es mir nicht übel und nicht persönlich.
LG und in Metta.
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kein Bestandteil eines Lebewesens ist ein Selbst. SN 22.59
Also du postulierst ein Selbst, obwohl es in den deutschen Übersetzungen, auf die du dich beziehst, genau um Nicht-Selbst geht, also Nicht-Ich. OK, das war deine Korrektur, aber keine deutsche offizielle Übersetzung. Keine weiteren Fragen.
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„Buddha sagt: Die Skandha sind das Selbst.“ Das ist ein Übersetzungsfehler im Deutschen, mit katastrophalen Folgen.
Qualia .
Darf ich bitte fragen, wo steht das ?
Schauen wir:
Quote(Diese Rede ist das berühmte Anattā-Lakkhana-Sutta, die 'Lehrrede von den Merkmalen des Nicht-Ich', d.i. von den Kennzeichen, welche die Abwesenheit jeder beharrenden Ich-Substanz deutlich machen. Diese Lehrrede wurde an dieselbe 'Gruppe der fünf' früheren Asketengefährten des Buddha gerichtet, welche durch die erste Lehrverkündung, die 'Predigt von Benāres' (Dhammacakka-Pavattana-Sutta) die Stufe des Stromeintritts erreicht hatten. Für die Wichtigkeit der Nicht-Ich-Lehre (anattā) ist es bezeichnend, daß erst nach Hören und Verstehen der davon handelnden zweiten Lehrrede des Buddha jenen fünf ersten Jüngern der Durchbruch zur Heiligkeit gelang. Diese Rede findet sich auch in Vinaya, Mahāvagga I 6, wo es noch zum Abschluß heißt: "Zu dieser Zeit nun gab es sechs Heilige in der Welt" - d.i. mit Einschluß des Buddha selber.)
S.22.59. Die Merkmale des Nicht-Ich - 7. Anattalakkhaṇa Sutta
In der anderen Übersetzung:
QuoteWelches Gefühl auch immer … welche Wahrnehmung auch immer … welche Gestaltungen auch immer … welches Bewusstsein auch immer, vergangen, künftiftlig oder gegenwärtig, innerlich oder äußerlich, grob oder subtil, niedrig oder erlesen, ob nah oder fern, für jegliches Bewusstsein gilt: »Dieses ist nicht mein, dieser bin ich nicht; dieser ist nicht mein Selbst.«
(SN 22, 59 – Übers.: Mettitteiko Bhikkhu)
So lese ich im buddhistischen Wörterbuch vo Nyānatiloka :
QuoteWenn also in den Texten von einem Wesen, einer Person, einem Selbst oder gar von der Wiedergeburt eines Wesens die Rede ist, so ist das selbstverständlich nicht im absoluten und höchsten Sinne (paramattha) gesagt, sondern als bloße 'konventionelle Ausdrucksweise' (vohāra-vacana) aufzufassen.
Paramattha-sacca, -dhamma, -vacana, -desanā
Wo ist dieses "Ich" im "Fluss" des paṭicca samuppāda?
Da finde ich Nichts.

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Ich wollte kurz meinen ersten Eindruck von dem Buch über die Katze ausdrücken.
Was mich wirklich erschüttert hatte, war die innere Atmosphäre oder das Klima in den Klöstern dort in Thailand. Die Schlägerei zwischen den Mönchen, die Erniedrigung der Tiere, die Äbte mischen sich einfach nicht ein, und das ist, nehme ich an, nur die Spitze des Eisbergs.
Der Buddha hat im Pali-Kanon bestimmt recht gehabt, als er sagte, seid ihr selbst die eigene Leuchte, denn im realen Leben lässt die Sangha viel zu wünschen übrig.
Aber alle grundlegenden Begriffe im Theravada sind so prägnant und klar erklärt, dass ich es schon viele Male einlesen würde. Für die beste Orientierung ist, wie ich finde, die Übersetzung dieses Autors von Buddhadhamma das Beste, was ich überhaupt gelesen habe.
Ich verlinke das englische Original noch. -
Dass rupa (Form, Körper) vor nama (Geist) kommt, da bist du dir ganz sicher?!
Die Frage "Kann Geist ohne Körper existieren?" ist ja noch ungeklärt...
Nāma Rūpa und Bewusstsein sind beide reziprok bedingt, also bleibt die Frage, was zuerst war, ohne Antwort.
Siehe hier:
QuoteDisplay MoreGerade so, Verehrter, wie wenn da zwei Rohrbündel an einander gelehnt
stünden. Ganz ebenso, Verehrter, entsteht aus Geist und Körper
als Ursache das Bewußtsein; aus dem Bewußtsein als Ursache entsteht
Geist und Körper (. . . )
Auf solche Art kommt der Ursprung der ganzen Masse des Leidens zustande.
– Wenn man aber, Verehrter, von diesen Rohrbündeln das eine
an sich zöge, so fiele das andere um, und wenn man das andere an
sich zöge, so fiele das erste um. Ganz ebenso, Verehrter, folgt aus der
Aufhebung von Geist und Körper die Aufhebung des Bewußtseins; aus
der Aufhebung des Bewußtseins folgt Aufhebung von Geist und Körper
(. . . )73S.307, Buddhadhamma
Naturgesetze und ihr Nutzen für das Leben
geschrieben von Bhikkhu P. A. Payutto
(Somdet Phra Buddhaghosacariya)https://tivagaro.de/wp-content/uploads/BuddhadhammaDigital.pdf
Und hier:
S.12.67. Das Rohrbündel - 7. Naḷakalāpī Sutta
QuoteWie ist das dann bitte schön möglich, wenn genau diese Skandha auf kein „Ich“ hinweisen? Also anders betrachtet: Nur durch das Ergreifen entsteht diese Illusion des „Ich“ als der sozusagen "Herrscher" im eigenen Hause.
Das widerspricht sowohl der bedingten Entstehung als auch Anatta. Da lasse ich es lieber alles und schweige einfach.
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Im Theravada ist doch alles sehr traditionell und geregelt, wenn ich das richtig verstanden habe.
Das stimmt einfach nicht, denn die echte Wahrheit kann man nur im eigenen Herzen finden, aber in keiner Lehre, die dann wirklich buchstäblich leer ist. Aber es spielt am Ende keine Rolle mehr, wie es Aravind treffend bemerkte.
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Die Vernunft geht für mich aber noch ein Stück weiter. Sie sorgt dafür, dass ich nicht nur schaue, was möglich ist, sondern auch, was wirklich sinnvoll und richtig ist. Und genau das bewahrt mich oft davor, unüberlegte Entscheidungen zu treffen.
Nur merke ich gerade, dass meine Herzensentscheidung irgendwie blockiert ist.Im Theravāda, und das ist mein Weg, sollte man auf das eigene Herz, Citta, hören. Ganz egal, wie der Begriff übersetzt wird, stellt es für mich so etwas wie die innere Essenz dar, den Kern. Also wenn ich als Mensch sterbe, vergehe, wie alle bedingten Phänomene eigentlich, bleibt es bestehen. Was das ist, kann ich nicht mit dem Verstand erklären. Aber ich kann es spüren, tief in mir drin, jedoch nicht fassbar und auch nicht vermittelbar. Aber ich denke inzwischen, nein, ich weiß es: Es ist das Einzige Echte, was in mir und in uns allen überhaupt existiert.
Wenn es so abgehoben oder mystisch klingt, bleibt mir nichts mehr übrig, als Ludwig Wittgenstein zu zitieren:
Quote„Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“
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Im Zweifelsfall könnte die subjektiv erlebte Realität, durch Abgleich mit anderen Menschen überprüft und damit - zumindest teilweise - objektiviert werden, weil Außenstehende manchmal eher in der Lage sind, persönliche Täuschungen/Wahrnehmungsverzerrungen und Fehlbeurteilungen zu identifizieren.
Ha, wie kann man etwas objektivieren, wenn absolut alle der Illusion anhängen?
Der springende Punkt scheint mir darin zu bestehen, dass wir als Homo sapiens die Welt so wahrnehmen, um zu überleben und nicht weiter zu verschwinden.
Die andere Frage wäre: Entspricht es der Realität, wie sie ist?
Letztlich konstruiert sich aber wohl jeder selbst "seine" Wirklichkeit mithilfe der Sinne und kognitiver Filter und natürlich gibt es auch "kollektive Fehlwahrnehmungen".
Ja, so ist es:
Quote- Vergängliches für unvergänglich halten: das, ihr Mönche, ist eine Verkehrtheit in der Wahrnehmung, den Gedanken und den Ansichten.
- Leiden für Glück halten: das, ihr Mönche, ist eine Verkehrtheit in der Wahrnehmung, den Gedanken und den Ansichten.
- Was ichlos ist, für ein Ich halten: das, ihr Mönche, ist eine Verkehrtheit in der Wahrnehmung, den Gedanken und den Ansichten.
- Was widerlich ist, für lieblich halten: das, ihr Mönche, ist eine Verkehrtheit in der Wahrnehmung, in Gedanken und in Ansichten.
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Igor, ich weiß, dass du den Thread nicht unbedingt wolltest,
Warum sprichst du mich an?
Schreibe bitte, was du wolltest, das ist überhaupt nicht mein Thema.
Alles Gute!
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Igor07 Für mich geht es beim Glühen der Chakren nicht darum, dass ich den Fokus darauf setze, dass sie aufhören zu glühen. Ich lasse es zu und bleibe in der Aufmerksamkeit, ohne Panik zu bekommen oder etwas bewerten zu müssen.
Ich glaube nicht daran, das ist hier kein Thema. Das wurde von der Moderation erstellt, wegen der Nebenwirkungen der Meditation. Mehr kann ich nicht hinzufügen.
LG.
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Einfach präsent sein, im Moment bleiben, ruhig werden.
Ach, das stimmt aber. Man sollte wirklich präsent im Hier und Jetzt geerdet sein, damit keine Chakren mehr glühten, ganz egal, ob sie real sind oder nicht. Gute Lösung.
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. Ich will einfach nur wissen, was Wirklichkeit bedeutet.
Schaue mal hier, es geht genau darum, es hatte mir enorm geholfen.
QuoteAuf den Geist kommt's an
2022
Ajahn Amarohttps://muttodaya.org/books/auf_den_geist_kommts_an.pdf
QuoteNoch einmal: „Die Welt“ ist die Welt unserer Erfahrung. Gerade innerhalb dieses Lebens – innerhalb dieses Körpers und dieses Geistes, mit seinen Wahrnehmungen und Gedanken – erleben wir die Welt. Unsere Version der Welt wird hier erkannt, entspringt hier und endet hier und der Weg, der zu ihrem Ende führt ist hier.
Ich habe auch das gedruckte Buch.
Gute Nacht.
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Wenn die Fantasie dir jetzt einen guten Rat geben würde, dann könnte sie mit „lebendig“ antworten auf die Frage des Fühlens. Wenn sich Unwissenheit wie „das darf und kann nicht sein“ äußert, ist sie tot und kann nur noch blind zur Welt kommen.
Lassi ..Na ja, etwas passt hier nicht zusammen.
Du sagst selbst, dass du sehr lange meditierst, dann wozu brauchst du die Orientierung?
Du arbeitest mit den Mantren und fühlst dich zum Christentum angezogen.
Das ist echt ein Puzzle, aber ich kann nicht durch den Monitor hellsehen...
Kannst du mir das Ganze erklären?
Und gute Nacht, mit glühenden Chakren oder ohne... Nicht mein Thema, ich kann sogar die ganze Geschichte mit diesem Faden nicht erinnern.
Manchmal denke ich, wie viel Müll wir alle im Netz hinterlassen... Tja...