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  1. Buddhaland Forum
  2. Igor07

Posts by Igor07

  • Wie zuverlässig ist die sogenannte „Drei-Leben-Theorie“ im Theravāda-Buddhismus?

    • Igor07
    • February 15, 2026 at 8:20 PM

    Kay Zumwinkel (also Mettiko Bhikkhu) hatte sich ausführlich mit der Drei-Leben-Theorie befasst.
    Eigentlich hält er nichts davon, aber alle Hinweise kann ich ausgerechnet auf der Seite Pali-Kanon finden, das ist echt bemerkenswert.


    Also:


    Quote

    19. "Gut, ihr Bhikkhus. Also sagt ihr folgendes, und auch ich sage folgendes: 'Wenn dies existiert, ist jenes; mit der Entstehung von diesem, entsteht jenes. Das heißt, bedingt durch Unwissenheit sind Gestaltungen; bedingt durch Gestaltungen ist Bewußtsein; bedingt durch Bewußtsein ist Name-und-Form; bedingt durch Name-und-Form ist die sechsfache Sinnesgrundlage; bedingt durch die sechsfache Sinnesgrundlage ist Kontakt; bedingt durch Kontakt ist Gefühl; bedingt durch Gefühl ist Begehren; bedingt durch Begehren ist Anhaften, bedingt durch Anhaften ist Werden; bedingt durch Werden ist Geburt; bedingt durch Geburt sind Altern und Tod, Sorge, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung. So ist der Ursprung dieser ganzen Masse von Dukkha [5]'.

    Was mir hier einfällt, ist, dass es hier um die Geburt geht, aber nicht um die Wiedergeburt, nur am Rande bemerkt.

    Und was sagt dazu die Fußnote, hm?


    Quote

    [5] Eine weitverbreitete Interpretation der bedingten Entstehung deutet die ganze Kette als zeitliche Abfolge von Kamma und seiner Frucht, die sich über drei Leben erstreckt. Auf das Prinzip reduziert wäre das: "Wenn dies aufgehört hat, entsteht jenes," was sich nicht mit den Aussagen des Buddha deckt. Eine befriedigendere Herangehensweise sieht in der bedingten Entstehung eine Darstellung der selbsterhaltenden Struktur von Unwissenheit, Begehren und Dukkha, welche gemeinsam entstehen und eigentlich nur verschiedene Aspekte von Dukkha sind.

    Sehr klare Position , wie ich finde.


    Quote

    "Gut, ihr Bhikkhus. Also wurdet ihr von mir in diesem Dhamma geleitet, welches hier und jetzt sichtbar ist, zeitlos ist [6], zum Überprüfen einlädt, das vorwärts führt, das von jedem Weisen selbst zu erfahren ist. Denn es geschah in Bezug auf dieses Thema, daß gesagt wurde: 'Ihr Bhikkhus, dieses Dhamma ist hier und jetzt sichtbar, ist zeitlos, lädt zum Überprüfen ein, führt vorwärts, ist von jedem Weisen selbst zu erfahren.'"

    Das ist bestimmt keine höhere Mathematik, denn wenn Dhamma zeitlos ist, wozu braucht man eigentlich diese Drei-Leben-Theorie? Passt leid-er nicht.

    Und die Fußnote:


    Quote

    [6] "Hier und jetzt sichtbar" und "zeitlos" (nicht zeitabhängig) sind Charakteristika des Dhamma, welche auch für die bedingte Entstehung gelten müssen (Erkennen des Dhamma und der bedingten Entstehung werden in M28 gleichgesetzt). Oben erwähnte Drei-Leben-Theorie wird diesen Ansprüchen nicht gerecht.

    Aha, auch sehr eindeutig und klar, oder? Bestimmt!


    Die längere Lehrrede über die Vernichtung des Begehrens - Mahātaṇhāsaṅkhaya Sutta


    Das ist nicht alles, wenn sich jemand die Mühe gibt, weiter zu bohren.

    Kommen wir jetzt zu MN 9:


    Quote

    53. "Freunde, wenn ein edler Schüler Name-und-Form [7] versteht, den Ursprung von Name-und-Form, das Aufhören von Name-und-Form, und den Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt, dann ist er auf jene Weise einer mit Richtiger Ansicht, dessen Ansicht geradlinig ist, der vollkommene Zuversicht in Bezug auf das Dhamma hat und bei diesem wahren Dhamma angelangt ist."

    Name und Form und Bewusstsein sind beide zugleich bedingt, das wurde auch früher zitiert, ohne die eine Seite gäbe es keine andere, und umgekehrt, so was.

    Und die Fußnote:


    Quote

    [7] Nāmarūpa bedeutet wörtlich Name-und-Form, wird aber oft mit Geistigkeit und Körperlichkeit wiedergegeben. Dies ist eine interpretative Übersetzung, die auf einer weitverbreiteten Deutung der Kette des bedingten Entstehens beruht, der sogenannten "Drei-Leben-Theorie". Diese Theorie versteht die bedingte Entstehung als Beschreibung des Wiedergeburtsmechanismus und interpretiert die zwölf Glieder in einer zeitlichen Abfolge. Die Drei-Leben-Theorie findet im Dhammavinaya keine Stütze und ist in den letzten Jahrzehnten vermehrt ins Kreuzfeuer der Kritik durch namhafte zeitgenössische Gelehrte und Denker geraten, u.a. Ajahn Buddhadāsa, Ñānavira Bhikkhu, Phra Payutto (Dschau Khun Dhammapiñaka). Diese Übersetzung folgt o.a. Gelehrten und versteht die bedingte Entstehung als Beschreibung der Struktur von Unwissenheit und Dukkha, etwas, das ständig - also nicht in zeitlicher Abfolge - stattfindet. Nāma als Geistigkeit zu bezeichnen, ist ungenau, da Bewußtsein ausdrücklich ausgeklammert ist. Rūpa in diesem weiteren Sinne, ist das Objekt des Erlebens. Bewußtsein ist die reine Gegenwart des Erlebten, nāma ist dessen Name, die Platzzuweisung durch den unwissenden Geist.

    Harte Nuss eigentlich, aber wer sucht, der wird bestimmt mehr finden.


    Richtige Ansicht - Sammādiṭṭhi Sutta

  • Rechte Rede

    • Igor07
    • February 15, 2026 at 6:35 PM
    Quote from Wetering

    Drei grundlegende Kriterien:
    • Ist das, was wir sagen, ehrlich und wahr oder nicht?
    • Ist es hilfreich oder verletzend?
    • Ist das Gesagte sinnvoll oder nicht?

    Wenn du einen Beitrag hier im Forum liest, den ich aus prinzipiellen Gründen nicht verlinken würde, dann fallen alle drei Kriterien durch.

  • Rechte Rede

    • Igor07
    • February 14, 2026 at 9:10 PM
    Quote from Anna Panna-Sati

    sondern darum, letztlich so frei und unabhängig (auch von Zuschreibungen Anderer) zu sein, dass nicht reagiert werden "muss", sondern Gleichmut ermöglicht, entweder sachlich zu korrigieren oder zu schweigen, also Provokationen schlicht zu ignorieren.

    Das kann ich aber sehr gut sogar kontern:


    Quote

    Wenn Gerechtigkeit bedeutet, andere daran zu hindern, noch mehr Schaden anzurichten, macht das sehr viel Sinn. Aus buddhistischer Sicht leiden diejenigen, die großen Schaden angerichtet haben, und haben wenig Kontrolle über ihren Geist und ihre Gefühle. Daher könnten sie auch anderen schaden. Wir müssen sie daran hindern, dies zu tun, sowohl um ihrer selbst willen als auch um der potenziellen Opfer willen.


    Wir müssen proaktiv handeln und künftigen Schaden verhindern. Wir müssen die Menschen finden, die den Terrorismus unterstützen, und ihre Aktivitäten stoppen. Aber wir tun es motiviert durch Mitgefühl – nicht durch Hass, Wut, oder Rache.

    Thread

    Thema Gewalt im Buddhismus

    Hallo, mich beschäftigt das Thema wie gehe ich als Buddhist mit Gewalt um. Ich sehe diese schlimmen Bilder aus Israel wo Familien bedroht, gequält und ermordet werden.

    Was wäre wenn ich in diese Situation komme würde?

    Was wäre meine richtige Haltung? Die richtige Reaktion?

    Wie könnte ich meine Familie schützen?

    Ich weiß dies ist ein spezielles Thema doch leider sehr aktuell auf der Welt.

    Mich bedrückt dies schon sehr und ich muss da für mich eine Haltung entwickeln da ich denke dies kann uns allen…
    Klang
    October 8, 2023 at 8:55 PM


    Anna Panna-Sati .


    „Gar nicht“, wie du es ausdrückst, würde zum Beispiel bedeuten, dass ich mit Gelassenheit beobachte, wenn jemand meine Frau vergewaltigen will, und genau das würde dann dem Ahimsa-Prinzip entsprechen. Oder?

    Das war ein Gespräch von Paul Debes mit den Schülern. Da sagte er, niemand sollte Hitler bekämpfen, also auch kein Attentat sei notwendig. Na ja, die ganze Klasse war perplex und sprachlos. Dann wollte der Lehrer die Wogen glätten. Er sagte etwa, das sei aber der Buddhismus, also sollten die Schüler brav sein. Sollten wir alle so brav sein? Weiß ich nicht...

  • Rechte Rede

    • Igor07
    • February 14, 2026 at 8:16 PM
    Quote from mukti

    Das würde ich nicht als Feigheit bezeichnen, sondern als Klugheit.

    Ach, bitte, wie kann man sonst mit Verschwörungstheoretikern oder mit Leuten, die für rechte Parteien stimmen, diskutieren?


    Sie leben in einer anderen Realität, also wäre es sinnvoll, nach den Prinzipien des Pali-Kanons mit ihnen zu sprechen? Wirklich? :?


    Egal welche Demokratie sollte sich auch verteidigen, aber nicht wegschauen, was ich aber beobachte, wenn ich ab und zu Nachrichten lese. Mit der ganzen Kraft, scheint mir.

    Zum Thema: Der historische Buddha war politisch kaum engagiert; er arrangierte sich mit den Herrschern seiner Zeit, da der Orden auf Unterhalt angewiesen war, also auf Verpflegung und medizinische Versorgung.

    Nähere, sehr interessante Details kann man bei Stephen Batchelor nachlesen.

  • Rechte Rede

    • Igor07
    • February 14, 2026 at 2:57 PM
    Quote from mukti
    Quote from Igor07

    Das Heimtückische daran ist, dass das Opfer nicht sofort den ganzen Trick durchschauen kann, also der konkrete Mensch weiß nicht mehr, was falsch und was richtig ist, was weiß und was schwarz ist. Das ist ein sehr raffiniertes Spiel der Manipulation, die auf lange Sicht krank macht, und zwar rein klinisch gesehen.

    Das ist ein Problem, wenn sich das Opfer dem Täter nicht entziehen kann, was ja in einem Forum nicht der Fall ist. Da ist niemand gezwungen, an einer Diskussion teilzunehmen, die ihn zu sehr verwirrt.

    Ich war aktiv in sehr vielen Foren. Wenn jemand dich beleidigt oder bewusst und absichtlich provoziert, dann wäre es die Feigheit, mich nicht zu verteidigen. Oder das ganze Zitat kann aus dem Kontext gerissen werden, was dann einen absolut anderen Sinn ergibt.

    Und man sollte sich vorstellen, wie viele Menschen heutzutage in der virtuellen Welt kommunizieren. Die rechten Parteien sind immer präsent. Sie präsentieren es dann als ob Fakten, die nur teilweise wahr sind, aber sie machen gewaltige Schlüsse daraus, also einfach weg-zu-weichen kommt nicht in Frage.

    Das war nur meine eigene Meinung. Mehr kann ich nicht hinzufügen. Alles Gute!_()_

  • Rechte Rede

    • Igor07
    • February 14, 2026 at 1:25 PM
    Quote from mukti

    Die Absicht beim Gaslighting ist, dass dem Gesprächspartner seine Aussage falsch vorkommen soll, obwohl sie richtig ist. In einem bestimmten Zusammenhang ist sie richtig, aber es wird ein anderer Zusammenhang hergestellt in den sie nicht mehr passt. Das ist ein rhetorischer Kunstgriff um sich selber als besser darzustellen indem man den Anderen herabsetzt.

    Nein, das ist nicht so einfach, also kein Richtig und Falsch. So zum Beispiel: Ein Ehemann sagt zu seiner eigenen Frau, dass er Sex wollte, aber die Frau sagt dann, dass sie müde ist, dann denkt der Mann, sie lügt.

    Lügt sie oder nicht? Er kann es nicht überprüfen. Aber es wird schlimm, wenn die Frau sich daran schuldig fühlt. Denn sie hatte die Wahrheit gesagt.

    Ein anderes Beispiel: Der Chef sagt einem Mann, dass er ohne ihn auskommen könnte, obwohl er weiß, dass dieser Angestellte der echte Profi ist und praktisch nicht ersetzbar.

    Das ganze Phänomen kann man wie in der Politik, in der Wirtschaft, also überall betrachten.

    Das Heimtückische daran ist, dass das Opfer nicht sofort den ganzen Trick durchschauen kann, also der konkrete Mensch weiß nicht mehr, was falsch und was richtig ist, was weiß und was schwarz ist. Das ist ein sehr raffiniertes Spiel der Manipulation, die auf lange Sicht krank macht, und zwar rein klinisch gesehen.

  • Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    • Igor07
    • February 14, 2026 at 12:23 PM

    Mahasi .


    Du zitierst:


    Quote

    ‚Person‘ bezeichnet den Kontinuum‑Strom der Daseinsgruppen. Denn dieser Strom der Daseinsgruppen, der ohne Unterbrechung bis zum endgültigen Nibbāna fortbesteht, erscheint in der Welt, als trüge er die Last der Daseinsgruppen – wobei es kein von diesem Strom verschiedenes Wesen gibt.

    Post

    RE: Das richtige Verständnis der Wiedergeburt im frühen Buddhismus.

    […]



    Du schreibst "Dort steht, dass es nicht um eine Person geht", aber das steht dort nicht. Das ist deine Interpretation. Du solltest schon näher am Text arbeiten. "Persönliche Wiedergeburt" ist auch dein persönlicher Begriff und nicht der von Analayo. Also wie kann Analayo der Profi für deine selbstgewählten Begriffe sein und nicht du.

    […]



    Das korrekte Verstehen ist in diesem Fall kontextabhängig und der Kontext ist der Theravada-Bereich. Das theravadisch-korrekte Verstehen mittels eines Textes…
    Mahasi
    January 23, 2026 at 6:17 PM


    Was mich echt in dieser Definition verwirrt, ist, wie diese Person als nur reiner Kontinuum-Strom der Skandha festgelegt wird. Mein zweiter Einwand wäre diese feine Einfügung, die das Wort „als“ verkörpert, also als ob, nicht wirklich.

    Und das ist auch im buddhistischen Wörterbuch von Nyanatiloka zu finden.
    Aber wem gehört cetanā, also die bewusste Absicht, und genau das bestimmt Karma? Wer übt mettā oder folgt dem Pfad usw.? Diese Person ist nicht auffindbar, sie besteht aus den Skandhas, die alle reziprok bedingt und vergänglich, also flüchtig sind.
    Kein Platz für mich, der im Saṃsāra wandert und die Angst vor dem Sterben und dem Tod hat, nur als Illustration.

    Ich habe vor Kurzem im einen Buch des Indologen Hans Wolfgang Schumann, „Siebzig Schlüsselbegriffe des Pali-Buddhismus“, gelesen, dass der Buddha ein rein empirisches Selbst niemals verneint hatte.
    Da sind sehr verschiedene Ebenen sozusagen.

    Ñāṇavīra Thera veranschaulicht das Ganze mit der Kutsche. Wenn ich alle Teile der Kutsche auseinandernehme, dann ist es keine Kutsche mehr, oder? Aber wenn ich alles wieder zusammenbaue, also dann die Kutsche weiterfährt, dann ist sie wieder eine Kutsche. Logisch, oder? Also existiert die Kutsche oder nicht?

    Lange Rede, kurzer Sinn: Das Individuum leidet, es handelt bewusst und absichtlich, aber die Person bleibt wie die Kutsche, die am Ende nicht mehr auffindbar ist, als ob es nur den Strom gäbe. Also diese absolute Wahrheit oder Wahrheit im höchsten Sinne benutzt einen sehr billigen Trick, den jeder nachdenkliche Mensch durchschauen kann.


    Samanera Bodhesako und Mettiko Bhikkhu gehen noch weiter, denn sie demonstrieren, wie dieses tief verwurzelte und verinnerlichte Gefühl von atta sich immer der Reflexion entzieht, also ist dukkha auf allen Ebenen der Kette der bedingten Entstehung anwesend und immer im Hier und Jetzt.
    Der lebendige Mensch wird praktisch degradiert und herabgewürdigt auf die sogenannte absolute Ebene des unpersönlichen Stromes.


    Also:


    Das Individuum wird herabgewürdigt und auf dieser absoluten Ebene praktisch abgekillt.

    Wofür also, für welchen Zweck?

    Ich nehme an, um diese rein persönliche Wiedergeburt zu erklären, denn im letzten Buch von Mettiko Bhikkhu finde ich kein einziges Wort darüber. Ich nehme an, dass er diese ganze, echt verkehrte Hypothese des Flux, also dieses Stromes, der so still immer dahinterplätschert, als nicht haltbar und nicht solide aufdeckt.

    Und es reicht deswegen das Leben im Hier und Jetzt, denn dukkha entsteht jetzt, nicht in der Vergangenheit oder Zukunft, also deswegen ist Dhamma akālika, zeitlos.

    Da spielt es bitte keine Rolle, wer den ganzen Faden eröffnet hatte, Zen oder ein einfacher Laie, es geht um die konkrete und inhaltliche Argumentation.


    Plus dazu:


    Ich stimme hier total Ñāṇavīra Thera zu, wie er diese Schwachstellen des Begriffs "puggala" aufdeckt, wie auch die Konventionen, oder so wie Wahrheit im „höchsten Sinne“, paramatthato, denn das würde bedeuten, dass das lebendige und fühlende Selbst nicht mehr als die Versammlung der Skandhas sei, und das ist bitte schön die andere Interpretation, wo die rein deutschen Wörter oder Begriffe Individuum und Person nicht dasselbe bedeuten. Das passt nicht ins Schema, aber die Modelle der Realität haben mit der lebendigen Wahrheit nichts zu tun.:shrug:

  • Zitate aus dem Theravada

    • Igor07
    • February 14, 2026 at 10:58 AM

    Gar kurz, Brahmane, ist das Leben der Menschen, begrenzt und flüchtig, voller Qualen. Weise sollte man dies erkennen, Gutes tun und den Reinheitswandel führen — denn kein Geborener entrinnt dem Tod.

    Gleichwie etwa Brahmane, der Tautropfen an der Spitze eines Grashalmes beim Aufgehen der Sonne gar schnell vergeht, nicht lange bleibt, so auch ist das dem Tautropfen vergleichbare Leben der Menschen...

    ...wenn eine mächtige Regenwolke sich ergießt, die Blasen auf dem Wasser gar schnell vergehen, nicht lange bleiben, so auch ist das der Wasserblase vergleichbare Leben der Menschen...

    ...die mit einem Stocke im Wasser gezogene Furche gar schnell vergeht, nicht lange bleibt, so auch ist das der Wasserfurche vergleichbare Leben der Menschen...

    ...der fernhin eilende, schnell strömende, alles mit sich fortreißende Gebirgsstrom auch nicht für einen Augenblick, eine Weile, eine Minute still steht, sondern immer weitereilt, weiterfließt, weiterströmt, so auch ist das dem Gebirgsstrom vergleichbare Leben der Menschen...

    ...ein kräftiger Mann mit der Zungenspitze einen Speichelkloß bildet und ihn ohne jede Anstrengung ausspeit, so auch ist das dem Speichelkloß vergleichbare Leben der Menschen...

    ...wenn man in einen tagsüber erhitzten Metalltopf ein Stück Fleisch wirft, dasselbe gar schnell vergeht, nicht lange bleibt, so auch ist das dem Fleischklumpen vergleichbare Leben der Menschen...

    Gleichwie etwa Brahmane... ein Schlachtvieh, das zur Schlachtstelle geführt wird, ganz gleich welchen Fuß es auch hochhebt, ganz nahe der Schlachtung ist, ganz nahe dem Tod, so auch ist das dem Schlachtvieh vergleichbare Leben der Menschen...

    ... begrenzt und flüchtig, voller Leiden und Qualen.

    Weise sollte man dies erkennen, Gutes tun und den Reinheitswandel führen —

    denn kein Geborener entrinnt dem Tod.

    (Quelle: Angereihte Sammlung, Siebener Buch/70 -gekürzte Zusammenfassung)

  • Zitate aus dem Theravada

    • Igor07
    • February 14, 2026 at 10:55 AM

    Dem Tautropfen vor Sonnenaufgang,

    Der an der Grashalmspitze hängt:

    Dem gleicht das Leben aller Menschen....

    Die Lebensdauer, Krankheit, Zeit,

    Der Sterbeort, der Daseinsweg:

    Das sind fünf Dinge in der Welt,

    Die nimmer man erkennen kann,

    Da ohne Anzeichen sie sind.

    (Quelle: Visuddhi Magga — Kap.8: Betrachtungen über den Tod.)

  • Zitate aus dem Theravada

    • Igor07
    • February 14, 2026 at 10:43 AM

    "Sterben ist nichts anderes als eine Rückschau auf das Leben, und die Geburt nichts anderes als eine Vorschau auf den Tod.”


    P. Dahlke.

  • Rechte Rede

    • Igor07
    • February 13, 2026 at 3:44 PM
    Quote from mukti

    Ob man selber weiß oder nicht, was Vertrauen, Sittlichkeit, großes Wissen, Freigebigkeit und Weisheit tatsächlich sind, oder ob man das überhaupt wissen kann, spielt bei der Formulierung keine Rolle, es geht wohl nur darum, jegliche Anspielung auf andere Personen zu vermeiden.

    Das ist aber echt ein guter Einsatz.:like:

    Wenn mir jemand sagt, studiere besser, du verstehst es nicht korrekt, und dazu wird Englisch als Zutat hinzugefügt, aber das ist echt irreführend, denn der Sinn ist gerade umgekehrt als die eigentliche Argumentation, und so geht es weiter.

    Dann kann der andere so verunsichert werden, wie es bei dem Begriff „Gaslighting“ sehr gut geschildert wird.

    Die Moderation kann nicht rein zeitlich die ganze Dynamik minuziös verfolgen, wer ist dann schuldig?

    Im virtuellen Raum ist für solche Spielchen echt viel Platz und praktisch unbegrenzte Möglichkeiten.

  • Vergänglichkeit beinhaltet auch Geburt ?

    • Igor07
    • February 12, 2026 at 9:43 PM
    Quote from Anna Panna-Sati

    Der bekannte Theravada-Mönch Ajahn Brahm erzählt(e) dazu gerne die Geschichte von seinem Lehrer Ajahn Chah, der Vergänglichkeit veranschaulichen wollte, indem er eine Tasse hochhielt und erklärte, dass diese Tasse für ihn bereits zerbrochen sei.

    _()__()__()_


    Quote

    Ihr sagt zu jemandem: „Hey, mach mein Glas nicht kaputt!“ Könnt ihr
    verhindern, dass etwas Zerbrechliches zerbricht? Wenn es jetzt nicht
    zerbricht, dann eben später. Wenn ihr es nicht zerbrecht, dann jemand
    anderes. Und wenn es nicht von jemand anderem kaputt gemacht wird,
    dann von einem der Hühner! Der Buddha rät, das zu akzeptieren. Er
    durchdrang die Wahrheit dieser Dinge und sah, dass dieses Glas bereits
    zerbrochen ist. Wann immer ihr das Glas verwendet, solltet ihr daran
    denken, dass es bereits zerbrochen ist. Versteht ihr das? So war das
    Verständnis des Buddha. Er sah das zerbrochene Glas im unversehrten.
    Wann immer seine Zeit abgelaufen ist, wird es zerbrechen. Entwickelt
    dieses Verständnis. Benutzt das Glas, kümmert euch darum, bis es euch
    eines Tages aus der Hand fällt. „Klirr!“ Kein Problem. Und warum nicht?
    Weil ihr seine Zerbrechlichkeit bereits gesehen habt, bevor es zerbrach!

    Display More

    https://cdn.amaravati.org/wp-content/uploads/2021/05/11/gesammelten-lehren-2021-01-21.pdf

  • Über die Vergänglichkeit des Lebens.

    • Igor07
    • February 12, 2026 at 2:07 PM
    Quote from Qualia

    Die Wiedergeburt ist wahr“ war ein guter Schutz, obwohl er wusste, dass er sich damit nur verblendet, damit er nicht erkannt wird.

    Qualia -


    Doch!:!: Für ihn war die Wiedergeburt wirk-lich wahr.

    Aber nicht dieses traditionelle Drei-Leben-Modell, wie auch die Wahrheit im höchsten Sinne.

    Diese Sichtweise verspottete er sogar.

    Er meinte, er sei der in den Strom Eingetretene, das beweisen auch seine früheren und späteren Briefe.

    Die klingen anders und setzen andere Akzente.

    Und noch eins. Ihm war auch egal, wie diese Orthodoxie sein Werk empfinden würde.

    Er war der Brite, also der Europäer, konvertiert, und dann diese ganze Rebellion.

    Wenn nur einige mich lesen, schrieb er, dann hätte es sich gelohnt.

    Jetzt gibt es sogar sehr viele Monografien und auch seine Nachfolger, die den existenziellen Zugang mit Theravada verbinden.

    Mit meinen persönlichen Interessen war es eigentlich ein totaler Volltreffer.

  • Rechte Rede

    • Igor07
    • February 12, 2026 at 1:39 PM
    Quote from mukti

    Wenn man sich eingesteht, dass man die höchste Wahrheit nicht verwirklicht hat, kann eine Diskussion dazu beitragen, ihr näherzukommen.

    Na ja, aber was ist dann diese sogenannte höchste Wahrheit? Das ist eigentlich eine Frage der Definition.

    Zen sagt es anders als Theravada, und der säkulare Buddhismus ist wieder anders. Nicht zu vergessen, wie viele verschiedene Strömungen es schon in der modernen Theravada-Tradition gibt.

    Ich denke, was das Forum betrifft, geht es um die gegenseitige Akzeptanz und die Toleranz. Es gibt keine endgültige Wahrheit in der letzten Instanz, also die andere Person oder den User nicht verbal in die Enge zu treiben, das finde ich wirklich sinnvoll. Und auch durchsetzbar._()_

  • Über die Vergänglichkeit des Lebens.

    • Igor07
    • February 12, 2026 at 1:09 PM
    Quote from Railex

    Heidegger bleibt phänomenologisch, während Buddha einen Weg zur Befreiung aufgezeigt hat.

    Konstitutiv ist die Tatsache des Todes in beiden Philosophien und die Existenz deshalb nicht neutral, sondern immer schon "angespannt".

    Na ja, der Buddha war eher der Heilspragmatiker, aber kein trockener Philosoph, scheint mir.
    Ñāṇavīra befasst sich sehr ausführlich damit, weil er nicht mehr praktizieren konnte. Ansonsten hätten wir das Ganze nicht gelesen. Dieses Gefühl, so wie hinein( "hinaus")-geworfen zu sein in ein fremdes Universum, kann ich beim historischen Buddha nicht finden. Damals waren die Upanishaden und die Veden in Mode, auch sehr viele religiöse Strömungen, so wie seine zwei ehemaligen Lehrer, die beide die Kunst der tiefen Versenkung einwandfrei beherrscht hatten.
    Und das war der Grund für die mystischen Erfahrungen. Ñāṇavīra distanziert sich entschieden auch von dieser Art des Mystizismus, so auch von Mahayana und Zen.
    Aber er bestreitet niemals die Wiedergeburt als Fakt, denn es steht so in den Sutren. Nur sie spielt für ihn keine Rolle mehr.

    A. Camus stellt doch diese Frage über den Suizid, oder? Wahrscheinlich war es am Ende die zentrale Frage für Ñāṇavīra. Weiß nicht...:?

  • Über die Vergänglichkeit des Lebens.

    • Igor07
    • February 12, 2026 at 11:01 AM

    Das sind wieder meine eigenen Reflektionen zum Thema. Wenn ich Ñāṇavīra Thera in der letzten Zeit lese, berühren mich sein tragisches Schicksal wie auch seine nicht traditionelle Position auf sehr tieferer Ebene.

    Bei Martin Heidegger geht es um das "Man"( =niemand), das ist etwas Vages, etwas Verschwommenes, nicht Fassbares.

    Aber das Alter, Krankheit und Tod gehören mir, meiner Mein-ig-keit, meiner Eigentlichkeit. Dhamma kann man nur am eigenen Leib er-leid-en, durch den eigenen Leib erleben, erfahren, egal welche Diskussionen gehen verloren, wenn dieser wichtige Faktor außer Acht gelassen würde.

    Wenn ich jeden Tag als den letzten lebe, dann die letzte Stunde, dann diese letzte Minute, als ich diese Wörter schreibe, was hinterlasse ich in diesem letzten Augenblick vor dem endgültigen Tod des Körpers?

    Sehr viele glauben an das Leben nach dem Tod, wie auch an die Wiedergeburt. Das alles sind die Schlupflöcher, die meine eigene Praxis des Dhamma nur hindern, es reicht mir aus, dass ich vor dem eigenen Gewissen niemals fliehen kann.

    In einem Sutta sagt der Buddha, wer so meditiert, als wäre es sein letzter Atemzug, nur das wäre die richtige Praxis, die auch transformativ wirken könnte, wie es mein lieber Autor Analayo immer betont.

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • Igor07
    • February 11, 2026 at 10:53 PM
    Quote from Michael Haardt

    Rechthaberei, Zurechtweisungen, Frechheiten ... gehören nicht dazu.

    Ajahn Buddhadasa Buddhadasawar ein sehr bekannter Mönch des Theravada. Ich habe ihn überall zitiert und sein Wissen über die Praxis auch. Dann wäre es Meuterei, denke ich. Wer bestimmt das, was zum Faden gehört und was nicht?

    Ich hoffe, du hast sehr profunde Sachkenntnisse in diesem Bereich. Wenn nicht, was sagt dann TE?


    Gehört er dem eigenen Haus? Für mich – bestimmt.


    Siehe hier, zum Beispiel:


    Ajahn Buddhadāsa - Dhamma-Vorträge


    Oder:


    Suan Mokkh - Garden of Liberation
    Suan Mokkh is one of the most reowned and prominent temple in Thailand. It was founded by Ajahn Buddhadasa Bhikkhu in 1931. Even since, it has been sharing the…
    www.suanmokkh.org


    Eine Gute Frage, Mahasi ?


    P.S. Oder Kay Zumwinkel? Hm? ... auch Mettiko Bhikkhu? Wer bestimmt diese Einheit, und wer betreibt Meuterei?


     Die Lehrreden des Buddha aus der Mittleren Sammlung: Majjhima Nikaya Gebundene Ausgabe – Ungekürzte Ausgabe, 15. Mai 2021 von Kay Zumwinkel (Übersetzer)


    Siehe hier:


    Quote

    Ich danke denjenigen Menschen, die mich freigiebig an ihrem Verständnis des Buddhadhamma Anteil haben ließen, und es mir überhaupt erst ermöglichten, das große Werk bewältigen zu können: Luang Pu Lah, Luang Phor Thuhn Khippapaṭṭo, Ajahn Jayasāro, Ajahn Saṃvaro, Ayya Khema, Anila Karen, Steve und Rosemary Weissman. Ich danke Angelika Wild und Patcharaphorn Zumwinkel für ihre Geduld und Unterstützung, und Dank auch an Phra Charles Nirodho und Brian Elliot für wichtige Hinweise zur Sekundärliteratur, sowie an Claus Sandler für wichtige Hinweise zur Schlußbearbeitung.

    Möge dieses Buch den Lesern heilsame Früchte bringen.

    Kay Zumwinkel
    Nürnberg, August 1999

    Und er ist kein Orthodoxer, denn Ñāṇavīra Thera ist für ihn der beste Lehrer, was das Dhamma anbelangt.


    Also:


    Gehören die alle ins eigene Haus des Theravada?


    Majjhima Nikāya Worte von Kay Zumwinkel (1999)


    Und was ist mit diesem Autor?


    Veränderlichkeit – Erlebte Vergänglichkeit im Lichte der Buddhalehre


    Veränderlichkeit – Erlebte Vergänglichkeit im Lichte der Buddhalehre
    von Samanera Bodhesako übersetzt und eingeleitet von Mettiko Bhikkhu136 Seiten, PaperbackISBN 978-3-931095-38-3 Dieses Werk ist ein Plädoyer für ein…
    buddhareden.de
  • Vergänglichkeit beinhaltet auch Geburt ?

    • Igor07
    • February 11, 2026 at 10:35 PM
    Quote from Kaiman

    nicht jedem.

    Was hatte doch der junge Prinz gesucht, der noch kein Buddha war? Dass diese Übung nicht für jeden gilt, das betont Analayo im praktischen Ratgeber zu Satipatthana. Alles Gute._()_

  • Vergänglichkeit beinhaltet auch Geburt ?

    • Igor07
    • February 11, 2026 at 10:33 AM
    Quote from Kaiman

    Ich finde das es einseitig auf den Verfall gerichtet ist.

    Geburt oder das werden/entstehen von den Dingen ist doch auch ein Aspekt von Vergänglichkeit.

    Weil der Tod Angst macht, das ist bestimmt tod-sicher. Aber ohne den Tod wäre es keine neue Geburt.
    Der Buddha wollte doch die Todlosigkeit verwirklichen. Das bedeutet, auf die normale alltägliche Sprache übersetzt, keine Angst mehr vor der Vergänglichkeit und dem Verfall, wie du es ausdrückst. Das ist der zentrale Gedanke von Analayo.

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • Igor07
    • February 11, 2026 at 12:58 AM
    Quote from mukti

    Solange der Vinaya besteht, besteht die Lehre.

    Ich denke, mit der Lehre Vinaya hat das alles nichts zu suchen, sondern mit dem Orden, also dem gemeinsamen friedlichen Leben, wo es hier leider missachtet ist, wie egal welche Netiquette. Es reicht aus, das Wort „Meute“ im Duden nachzuschauen, das ist schon mehr als genug über respektvollen Umgang mit und füreinander gesagt. Da würde ich mir das Zitieren ersparen.
    Zum Theravada: Egal, ob Buddhas erschienen sind oder nicht, es geht darum, die Dinge oder die Phänomene so zu sehen, wie sie wirklich sind.
    Dazu zwei Quellen:


    Quote

    Einer, der bedingte Entstehung sieht, sieht das Dhamma; einer, der das Dhamma sieht, sieht bedingte Entstehung.

     Mahāhatthipadopama Sutta


    und:


    Quote

    Ob Tathāgatas aufgestanden sind oder ob keine Tathāgatas aufgestanden sind: fest steht dieses Grundgesetz, der gesetzmäßige Zustand, der gesetzmäßige Verlauf, das Bedingtsein durch ein Gegebenes.

    S.12.20. Die Ursachen - 10. Paccaya Sutta

  • Zitate aus dem Theravada

    • Igor07
    • February 10, 2026 at 8:26 PM

    "Vergangenheit ist dämlich, Zukunft ist dämlich, Gegenwart ist Dhamma. Schafft euch zunächst einmal
    eine Grundlage in diesem Sinne. Wenn ihr in Verblendung versunken seid, dann nehmt das zur
    Kontemplation auf: Vergangenheit und Zukunft sind dämlich. Gegenwart ist Dhamma. Wir gehen
    altem Plunder auf den Leim. …
    Wenn ihr in Verblendung steckt, müsst ihr euch auf deren Ursprungsort besinnen, nämlich die Essenz
    der Gestaltungen. Sie neigen dazu, in vergangene Dämlichkeiten und künftige Dämlichkeiten
    überzugehen. Die Gegenwart ist Dhamma!...
    Gerede findet kein Ende. Mal geht es so, mal geht es anders. Wir lassen uns darauf ein und finden kein
    Ende. Und so vergessen wir unsere Basis. Praktiziert in eben dieser Gegenwart. …
    Vergangenheit ist dämlich, Zukunft ist dämlich, Gegenwart ist Dhamma. Mal greift man dieses auf, mal
    greift man jenes auf. Es findet kein Ende. Wir greifen eben diesen alten Plunder auf. Wir erkennen alten
    Plunder nicht. Wenn wir alten Plunder erkennen würden, wäre es egal. Solange wir alten Plunder noch
    nicht erkennen, wächst er uns über den Kopf."


    Luang Pú Wän: Gegenwärtige Dinge sind Dhamma


    https://muttodaya.org/mediathek/illustrationen/18-03-24_wann_ist_jetzt_mettiko.pdf

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • Igor07
    • February 10, 2026 at 10:22 AM
    Quote from Mahasi

    Die Einheit im Denken und Sinnen;

    Ein einiges Theravada tut uns not,

    Einig nach außen und innen.

    Ich bin leider noch nicht fertig. ÑāṇanandaVen. Kaṭukurunde Ñāṇananda Mahāthera wettert in drei Bänden „Nibbāna“ auch gegen die Orthodoxie und auch gegen die Visuddhi-Magga-Interpretation. Also gibt es keine Einheit, sondern nur verschiedene Sichtweisen und auch Interpretationen.
    Und wir leben in einer Demokratie, oder täusche ich mich?:?

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • Igor07
    • February 10, 2026 at 1:26 AM
    Quote from Mahasi

    Mit des Wahnsinns fetter Beute

    Das,


    Quote from Mahasi

    Der Theravada gilt nirgend weniger
    Denn in seinem Hause dort

    Wird die gerade Lehre krumm
    Die Stimme Buddhas stumm
    Und die hohe Lehre dumm

    Das.


    Quote

    Die Meute, die die hohe Lehre nun deute
    Und die wahren Leute reute

    Mahasi


    Wer sind diese ganze Meute, die die sogenannte Reine Lehre revidieren wollten?
    Da sind nur einige. Die ganze Buddhistische Gesellschaft München, die praktisch fast den ganzen Buddhadasa auf Deutsch übersetzt haben, das sind Kay Zumwinkel, dank dem wir enorm viele Sutren auf Deutsch lesen können, das sind Ñāṇavīra, sein Herausgeber und auch der glänzende Essayist dazu Samanera Bodhesako. Da sind auch S. Batchelor, denn ausgerechnet ihn zitiert am Ende der deutschen Ausgabe " Notizen zu Dhamma" Mettiko Bhikkhu. Also dazu gehört auch, ich schlussfolgere nur, der ganze säkuläre Buddhismus, der kein Leben nach dem Tod akzeptiert und keine wie die traditionelle Wiedergeburt und Karma.

    Und sie alle:


    Quote from Mahasi

    Dieses Pfeifen, Zwitschern, Tiriliern!

    Sie in Vielfalt brillieren

    Und so die eine Lehre revidieren

    So schreibt man über die Leute, die Theravada und den ganzen Buddhismus anders sehen.

    Mit welchem Recht?


    Das ist das Forum der Zeitschrift „Ursache/Wirkung“, da gehört kein Leben nach dem Tod dazu. Fakt!


    Die alle verderben die Reinheit der Lehre, also?


    Wer hat das Recht, die anderen so zu beurteilen und auch abzuwerten?


    Ich enthalte mich, das alles zu kommentieren.


    Dazu sind die Moderation und der Betreiber des Forums zuständig._()_

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • Igor07
    • February 9, 2026 at 9:05 PM
    Quote from void

    Mit dieser komplexen Situation müsste jemand, der diesen Bereich moderiert umgehen können. Während ich mich da eher als "Aushilfe" sehe. Jemand aus dem Zen der dieser Aufgabe nur ganz rudimentär gerecht wird.

    void


    Es geht um Theravāda, die anders sieht als die Orthodoxie. So einfach, keine höhere Mathematik.

    Ist es erlaubt, anders zu denken, ohne mit dem ganzen Anspielungen und Heruntermachen konfrontiert zu werden?

    Es geht um die freie Diskussion und die freie Meinung, selbst wenn diese nicht der Orthodoxie entspricht. So sehe ich das._()_

  • Zum Theravada im eigenem Hause

    • Igor07
    • February 9, 2026 at 8:42 PM
    Quote from void

    wo der qualifizierte Moderator dafür sorgt, dass alles im Rahmen bleibt und keine Leute aus anderen Traditionen mit anderer Denkungsart die obgleich wohlwollend dennoch anders denken. Schön ein Kern aus 10 engagierten Leuten und einem Moderator könnten das Ruder herumreißen.

    void -


    Wie ich schon mit der Anlehnung an Michael Zimmerman sagte, es gibt keine einzige und endgültig richtige Lehre, es gibt die Orthodoxie, die versucht, mit allen möglichen Mitteln andere Meinungen oder andere Sichtweisen im Keim zu ersticken, plus die anderen zu diskreditieren und mit Anspielungen dazu verbal zu verunglimpfen.

    Genau das passiert an diesem Faden, als Reaktion auf den anderen.

    Da hilft keine Moderation, es geht um die andere Sichtweise, egal welche Richtung eigentlich.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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