Ellaestla = Ella est là = "Ella ist da" auf französisch
Sehr schön und willkommen
Ellaestla = Ella est là = "Ella ist da" auf französisch
Sehr schön und willkommen
Ja, im Zen ist es ähnlich. Es ist oft eher so, dass die japanische Lehrer uns deren Kultur (mit-) aufzwingen, obwohl Zazen per se nichts damit zu tun hat. Ich persönlich mag die japanische Esthetik, aber man kann es ja auch lassen. Und die japanische Überheblichkeit sowieso
Ich engagiere mich seit Jahren (mal mehr, mal weniger) bei Extinction Rebellion. Wichtig ist, sich nicht zu viel vorzunehmen und seine eigenen Grenzen beachten.
Die Debatte, ob politische Aktivismus mit Buddhismus vereinbar oder gar verpflichtend ist, finde ich aber eher uninteressant. Mach halt!
Die Lage in den Zen-Zentren in Nordamerika ist ähnlich: es gibt kaum eine bedeutende Linie mehr, die bislang ohne Missbrauchsfällen ausgekommen ist. Man kann wahrlich nicht mehr von den "paar Faulen Äpfeln" reden.
Nein, im Gegenteil zu Dir bin ich mir einfach sicher, dass die überwiegende Mehrheit der Buddhisten ganz normal miteinander umgeht
es wäre in diesem Zusammenhang auch wichtig, mal darauf hinzuweisen, dass wahrscheinlich die überwiegende Mehrheit der Buddhisten ganz normal miteinander umgeht
Das "wahrscheinlich" ist bezeichnend
Mir scheint, dass die ganzen [Name angeben]-Sprossen zu Missbrauch neigen
Interessant, es gibt wenige Berichte über Mißbrauch durch Frauen. Klingt alles ein bisschen harmloser als bei den Männern, aber vielleicht bin ich nicht mehr objektiv. Jedenfalls hängen diese Sachen schlicht mit der Gruppendynamik zusammen. Je größer die Gruppe und die Hingabe, desto größer die Gefahr.
"Ich bin absolut für die Homo-Ehe. Homosexuelle haben jedes Recht, genauso unglücklich zu sein wie wir anderen auch."
PS: nur so nebenbei: http://www.deepl.com
Interessant, wenn auch schwer zu lesen, da zu weitschweifig. Den kannte ich noch nicht und weiß auch nicht, wer sich dahinter verbirgt oder wieso das nicht klar wird.
[...]
Dieser Jo spricht also von "Vergewaltigungen" des Eido Shimano.
[...]
Zudem scheint ihm auch Kritik an seinem.verehrten Soen entgangen zu sein,
Er heißt mit bürgerlichen Namen Johannes Schaueble und ist einer der wirklich wenigen, der mit seiner (sehr langen) Zen-Erfahrung null Kapital schlagen möchte. Er versteckt sich auch nicht sondern verwendet einfach Künstlernamen, denn er ist schließlich auch Künstler. Und ja, das Lesen der Webseite ist tatsächlich anstrengend - ich bevorzuge seine gedruckten Sachen.
Er ist vom Charakter her auch ein sehr spiritueller Mensch und nimmt es dann mit Begriffen wie "Vergewaltigung" halt nicht so genau. Das verzeihe ich ihm; wir sind aber tatsächlich verschiedener Meinung bzgl. Soen.
Zufälligerweise war Stuart Lachs kürzlich wieder bei mir zu Besuch und ich hatte immer den Wunsch, Stuart und Jo irgendwie zusammen zu bringen, um zu sehen, wie das in Punkto Soen ausgeht. Weil die beiden hatten ihn ja noch erlebt. Eine Debatte zwischen Jo und Dir wäre sicherlich in ähnlicher Weise interessant - wenn auch mit absehbarerer Ausgang
"Queerbeet" ist gut und wäre eigentlich auch einer Diskussion wert
Sonst hätte er ja auch kein dickes Portemonnaie gehabt, um es auf den Porsche zu legen
(und ja, ich weiß, man kann die BA auch abonnieren ohne Mitglied zu sein)
Diese Konstellation hat sich für mich bewahrt.
Zu den Frauengeschichten: ich habe nie jemanden liebevolleren, Frauen gegenüber, als ihn erlebt. Vergewaltigungsvorwürfe halte ich deshalb für absurd. Aber er hatte sicherlich ein 50er Jahre Frauenweltbild (Zitat: "Erleuchtung ist wie eine Frau, wenn man sein dickes Portemonnaie auf den Porsche legt, kommt sie von selbst").
Danke für Deinen ehrlichen Bericht Kauai. Ich würde nur ergänzen, dass Deine Einschätzung von Nydahls "Frauengeschichten" eventuell auch nicht mehr ganz zeitgemäß sein könnte. Missbrauch (und Sexismus sowieso) können ja auch ohne Vergewaltigungen weit verbreitet sein.
Ich finde es schon immer merkwürdig, wenn einer Zen mit Großbuchstaben schreibt.
Ich kenn das auch. Wahrscheinlich merken es bzw. denken sich die meisten gar nichts dabei. Was wiederum vielleicht doch ganz angebracht ist
Ich hatte auch sehr lange ein kleines Dojo geleitet und habe eine gewissen Ahnung woran es liegen mag, dass mancher kommt und nicht dabei bleibt.
Da bist Du mir voraus. Ich biete jeden Monat seit gut 20 Jahren eine "Einführung in Zen" an und kann immer noch nicht recht einschätzen, welcher Spruch bei wem gut ankommen wird. Anders als dem Threadöffner ist es mir aber inzwischen Wurscht, ob die Leute dann bleiben oder nicht
Aber im ernst: wenn Du Dein Angebot bewusst niederschwellig hälst, dann werden die Leute halt mittel- statt kurzfristig wieder aussteigen. Deswegen gebe ich mir keine Mühe, "Marketing" zu betreiben.
Guten Abend Ursula,
sorry, das Ganze war eigentlich nur als Witz gemeint. Es handelt sich um ein Buch, das "Zen ohne Meister" heißt. Wenn Du auf das Bild klickst, siehst Du das auch. Wird Deine Ursprungsfrage wohl nicht beantworten, aber das Buch ist als "Graphic Novel" immerhin kurzweilig
dann bräuchte ich keinen Joshu, Dogen, Rinzai, Takuan etc. lesen, denn die sind ja tot und ich kann ihre moralische Integrität nicht wirklich beurteilen
Dass die Klöster von Rinzai oder Dogen etwa wie "Jonestown" endeten, ist historisch nicht verbrieft, insofern können sie wohl kaum schlimmer als Sasaki oder Shimano gewesen sein
Wenn da bei einem Lehrer nur ein Hauch von Unmoralität erscheint - sei es dass er einen blöden Witz macht
Dann fliege wohl auch ich aus Deiner White List heraus
Also mein persönlicher Standard liegt irgendwo zwischen "wurde noch nicht strafrechtlich verurteilt" und "sogar seine Witze sitzen alle perfekt"