Milarepa hatte überall nach Erleuchtung gesucht, aber nirgends eine Antwort gefunden, bis er eines Tages einen alten Mann langsam einen Bergfpad herabsteigen sah, der einen schweren Sack auf der Schulter trug. Milarepa wusste augenblicklich, dass dieser alte Mann das Geheimnis kannte, nach dem er so viele Jahre verzweifelt gesucht hatte. „Alter, sage mir bitte, was du weißt. Was ist Erleuchtung?“ Der alte Mann sah ihn lächelnd an, dann ließ er seine schwere Last von der Schulter gleiten und richtete sich auf. „Ja, ich sehe!“ rief Milarepa. „Meinen ewigen Dank! Aber bitte erlaube mir noch eine Frage: Was kommt nach der Erleuchtung?“ Abermals lächelte der Mann, bückte sich und hob seinen schweren Sack wieder auf. Er legte ihn sich auf die Schulter, rückte die Last zurecht und ging lachend seines Weges.
Zen-Zitate die mich berühren
-
nikaya -
December 24, 2007 at 2:12 PM
-
-
bist du dir sicher, dass das Milarepa war??
-
-
Siehe hier:
[lz]Angaben gemäß § 5 TMG:
Thorsten Heisan Schäffer
Burggasse 14
34633 Ottrau
Vertreten durch:
Thorsten Heisan Schäffer
Kontakt:
Telefon: 0171-5224738
E-Mail: info@heisan-zen.de[/lz]
-
Jetzt zitier ich mal mich:
Wer etwas bekannt gibt, ist immer der Verursacher der Worte.
Er mag viele Quellen zitieren, er allein ist die Quelle am Bergfuß.
-
Jetzt zitier ich mal mich:
Was ist aber "Ich"? Was als ob "mir" gehört?
Wenn ich alte Fotos von mir oder meiner Familie betrachte, was eine sehr gute Übung ist, sehe" ich "das kleine Kind, dann den jungen Mann, aber am Ende "mich" als den Greis, der bald ins Gras beißt.
Aber ich sage über die ganze Reihe: „Ich“. Das entpuppt sich sehr schnell als Illusion, wenn man gründlich darüber nachdenkt.
OT: Und das war fatal, als ich die Studien von W. Britton las. Denn wenn der normale Mensch das eigene „Ich“ als leere Konstruktion durchschaut, kann er damit( manchmal) nicht umgehen. So eine Frau tickte absolut nicht normal, als sie bei Rot über die Ampel fuhr. Kein "Ich", am Ende die Leiche. Und wem gehört die Leiche?
.
Besser wäre es, bei ‚Ich‘ zu bleiben – Zen-Scherz am Rande.
-
Display More
Jetzt zitier ich mal mich:
Was ist aber "Ich"? Was als ob "mir" gehört?
Wenn ich alte Fotos von mir oder meiner Familie betrachte, was eine sehr gute Übung ist, sehe" ich "das kleine Kind, dann den jungen Mann, aber am Ende "mich" als den Greis, der bald ins Gras beißt.
Aber ich sage über die ganze Reihe: „Ich“. Das entpuppt sich sehr schnell als Illusion, wenn man gründlich darüber nachdenkt.
OT: Und das war fatal, als ich die Studien von W. Britton las. Denn wenn der normale Mensch das eigene „Ich“ als leere Konstruktion durchschaut, kann er damit( manchmal) nicht umgehen. So eine Frau tickte absolut nicht normal, als sie bei Rot über die Ampel fuhr. Kein "Ich", am Ende die Leiche. Und wem gehört die Leiche?
.
Besser wäre es, bei ‚Ich‘ zu bleiben – Zen-Scherz am Rande.
Wieso trägst du einen ganze Arm voll Eulen nach Athen? Aber das erkennst du wohl nicht. Weißt du immer noch nicht, wer Qualia ist???
-
Weißt du immer noch nicht, wer Qualia ist???
Sieh hier:
Gibt es Qualia wirklich? (Daniel Dennett)
Alles Gute!
-
Aus "An Dich" vom Sawaki:
Zazen ist gut. Denn Zazen ist die Gestalt des großen Todes.
Ich weis ja nicht, wie es euch geht, aber seit ich mich mit Zen beschäftige, gibts für mich nix fesselnderes mehr... alles hat im Vergleich dazu für mich an Geschmack verloren.
-
Gesang von Meister Liēu Quán
Während der siebzig oder mehr Jahre,
Die ich in dieser Welt gelebt habe,
Sind Form und Leerheit immer dasselbe gewesen.
Heute, nachdem alle Gelübde erfüllt sind,
Kehre ich in mein Zuhause zurück.
Quält euch nicht mit Fragen
Über Schulen und Patriarchen.
Die große Weite der Wirklichkeit
Ist der reine Ozean der wahren Natur.
Die Quelle des Geistes
Hat alles durchdrungen.
Aus dem Boden der Tugend
Entspringt die Tradition des Mitgefühls.
Die Natur und das Wirken der drei ist eins.
Die Frucht der transzendenten Weisheit
Kann im wunderbaren Zusammensein verwirklicht werden.
Bewahrt die wunderbare Grundwahrheit und reicht sie weiter,
Damit die wahre Lehre bekannt werde!
Damit wahre Leerheit verwirklicht werden kann,
Müssen Weisheit und Tun zusammen entstehen.
Abschiedsgedicht von Liēu Quán (1670-1742),Buddha-Mönch und Zen-Meister aus Vietnam.
Übersetzung Irene Knauf, InterSein 11/1997,
mit freundlicher Genehmigung von Irene Knauf
und der Zeitschrift InterSein.
-
Quote from Garma C. Chang, Die Praxis des Zen"Je größer der Zweifel, umso größer das Erwachen; je kleiner der Zweifel, umso kleiner das Erwachen. Kein Zweifel, kein Erwachen."
Das Zitat erinnert mich an "Kein Schlamm, kein Lotus"
-
Alle Orte, alle Dinge
aus der Stille nur entspringen
Alles Wissen und Erkennen
wird am Ende doch verrinnen
Shi Wu Qing Gong (1272–1352)
-
Xie Lingyun (385-433)
Am weißen Ufer mit dem Pavillon
Mein Gewand streift über den sandigen Uferwall
Mit gemächlichen Schritten den Strohhütten entgegen
Über dunkle Steine plätschern unablässig die Wasser
Zwischen treibendem Holz das Spiegelbild der fernen Berge
Das Blau des weiten Himmels – nicht in Worte zu fassen
Ohne Mühe folgt das Fischerboot den Windungen des Flusses
Am grünen Fels lausche ich dem Wachsen der Ranken
Mein Geist und alle Dinge dem Frühling zugeneigt
Das welke Gelb weicht dem frischen Grün
O sieh nur die Hirsche beim Wassergras!
Verflogen ist alle Trauer. Geschwunden sind hundert Schmerzen
Ein Schatzkästlein voller Freude und Glück ist dieser Ort
Aufblühen und Verfall – ein ewiger Wechsel
Wo dies erkannt, kann alle Sorge ruhen
Die Zukunft ist offen und ohne Bedeutung
Im tiefsten Grunde schlicht und einfach die Dinge der Welt.
Aus: Unvollkommen die Worte und alle Rede darüber —
Die Lyrik des Chan-Buddhismus, Band 1 (2009), hrsg. und
übersetzt von Hans-Günter Wagner. Stammbach: Beyerlein &
Steinschulte.
-
„Die ganze Idee des Mitgefühls beruht auf dem klaren Bewusstsein
der wechselseitigen Abhängigkeit aller Lebewesen,
die alle Teil voneinander sind
und in Beziehung miteinander stehen.“
Thomas Merton
in seiner letzten Rede -
zwei Stunden vor seinem Tod,
1968
-
Quote from Siddharta Gautama
Beobachte für Dich selbst und begibt Dich nicht in Abhängigkeit von Anderen.
-
Emanzipiere dich von jeder unangemessenen Herrschaft, hauptsächlich von der eigenen Meinung über dich.
-
Verweile nicht im dualistischen Zustand;
vermeide sorgfältig jedes Streben danach.
Gibt es auch nur eine Spur
von dies und das, von richtig und falsch,
wird sich die Geist-Essenz in Verwirrung verlieren.
~ ‘Hsin Hsin Ming, Verses of the third Ch’an Patriarch’, Richard B.
Clarke trans.
-
Es gibt einen einfachen Weg Buddha zu werden: Tue nichts Schlechtes, halte nicht an Leben-und-Tod fest, habe tiefes Mitgefühl mit allem Lebenden, respektiere die über dir und nimm dich der unter dir an, hege gegen nichts Abscheu, berge keine Wünsche in deinem Herz, trage dich nicht mit Gedanken und mache dir keine Sorgen. Das nennt man einen Buddha. Suche nach nichts anderem.
Shôbôgenzô Shôji
-
Quote„Alles, was wir sehen, ist im Wandel, verliert gerade seine Balance. Der Grund, warum alles so schön ist, ist, weil es aus der Balance fällt. Aber im Hintergrund ist immer vollkommene Harmonie. So existiert alles in der Welt der Buddha-Natur: Es verliert Balance vor dem Hintergrund vollkommener Harmonie.“
- Shunryu Suzuki Roshi
-
Ich habe kein Leben,
weil ich im Leben bin,
ich vergehe,
das Leben nie.
Qualia
-
Ich habe kein Leben,
weil ich im Leben bin,
ich vergehe,
das Leben nie.
Qualia
Das gefällt mir!
-
Klar sieht, wer von Ferne sieht - nebelhaft wer Anteil nimmt [Lao Tse]
-
„Wenn du in Eile bist, mache einen Umweg.“ (Weisheit des Zen-Buddhismus)
-
Auch Mönche möchten Zufriedenheit finden. Und so kamen einmal ein paar Suchende zu einem alten Zen-Meister.
“Herr“, fragten sie “was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du es bist.“
Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: “Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“
Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: “Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir doch auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?“
Es kam die gleiche Antwort: “Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ist und wenn ich esse, dann esse ich.“
Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend fügte der Meister nach einer Weile hinzu:
“Sicher liegt auch Ihr und Ihr geht auch und Ihr esst. Aber während Ihr liegt, denkt Ihr schon ans Aufstehen. Während Ihr aufsteht, überlegt Ihr wohin Ihr geht und während Ihr geht, fragt Ihr Euch, was Ihr essen werdet. So sind Eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo Ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst Euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und Ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.“
Quelle unbekannt
-
und noch Einer:
Der Schüler ruft dem Meister zu: "Meister, Meister ICH bin erleuchtet !"
darauf der Meister: "Halt den Mund und meditiere weiter."
-