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  1. Buddhaland Forum
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Kwan Um School of Zen

  • Wohlwollen
  • April 13, 2010 at 11:58 PM
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  • Wohlwollen
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    January 21, 2010
    • April 13, 2010 at 11:58 PM
    • #1

    Liebe Forumsmitglieder!

    Ab Herbst werde ich einige Monate in Dresden leben und habe mir vorgenommen u.a. die örtlichen Meditationszentren zu besuchen. Drei Zentren, die zugleich Mitglied der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) sind, existieren in Dresden:

    -) Buddhistisches Zentrum Dresden - Diamantweg
    -) Dzogchen Gemeinschaft
    -) Kwan Um School of Zen

    Hat jemand bereits (persönliche) Erfahrungen mit der zuletzt genannten Richtung gemacht, über die er/sie erzählen möchte?

    Worin unterscheidet sich der koreanische Seon vom (japanischen) Zen?

    Vielen Dank!
    Mit lieben Grüßen,
    Wohlwollen :)

    Mögen alle Wesen frei sein von Gier, Hass und Verblendung.

  • pali
    Guest
    • April 14, 2010 at 7:41 AM
    • #2

    WIESO bist du an Vorgekauten interessiert ? Wieso gehst du nicht einfach selber hin und machst dir ein Bild

    _()_

  • bel
    Guest
    • April 14, 2010 at 10:24 AM
    • #3
    Quote from Wohlwollen

    Worin unterscheidet sich der koreanische Seon vom (japanischen) Zen?


    Jo Potter kenne ich persönlich - die wird aber nicht so häufig in Dresden sein. Ich mag sie, aber ob sie jemanden als Lehrer paßt, ist eine andere Frage

    Letztlich sind es nur äußerliche Unterschiede zu japanischen Zen-Formen.
    Im Jogye-Seon (dem dominierende Orden) sind die Mönche Vinaya-ordiniert, es gibt noch einen sehr kleinen Orden - Taego - da sind sie entsprechend Brahmajala ordiniert (wie in Japan). Kwan-Um ist aber eine Laienorganisation, der auch Mönche angehören können.
    Die formale (regelmäßig gemeinsame) Praxis besteht aus einem weiteren Spektrum als in den japanischen Richtungen.
    Mehr Rezitation, spezifische "Meditationsformen", wie "Kido" (Langzeit-Rezitationen eines Buddhanamens, durchaus 90 Minuten am Stück), "Pae" (Niederwerfungen, 108-3000) - dies auch kombiniert. Find ich ganz schön ausgebufft, man lernt dabei zwangsläufig, wie Zazen funktioniert.
    Macht man aber bei Kwan-Um wohl nur zu besonderen Gelegenheiten.
    Es gibt eine spezifische Sitz"meditation" mit "Hwadu", das ist der Schlüsselsatz aus einem Koan. Es wird aber nicht über diesen Koan meditiert, sondern das Hwadu fungiert wie eine Anker, so wie beim Soto "nur Sitzen".
    Was das bedeutet, darüber verständigen sich Schüler und Lehrer persönlich in Frage und Antwort.

    _()_

  • Wohlwollen
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    January 21, 2010
    • April 14, 2010 at 10:26 PM
    • #4
    Quote from pali

    WIESO bist du an Vorgekauten interessiert ? Wieso gehst du nicht einfach selber hin und machst dir ein Bild

    _()_

    Hallo pali!

    Das würde ich machen, wenn ich mit dieser Schule vor Ort Kontakt (zurzeit bin ich noch einige hundert Kilometer davon entfernt) hätte. Ich hatte die Frage gestellt, da ich an Erfahrungen, die andere mit dieser Schule gemacht hatten, interessiert bin. Es gibt ja immer wieder Schulen, wo andere - aus welchen Gründen auch immer - mehrfach schlechte Erfahrungen gemacht haben.

    Quote from bel

    Letztlich sind es nur äußerliche Unterschiede zu japanischen Zen-Formen.
    Im Jogye-Seon (dem dominierende Orden) sind die Mönche Vinaya-ordiniert, es gibt noch einen sehr kleinen Orden - Taego - da sind sie entsprechend Brahmajala ordiniert (wie in Japan). Kwan-Um ist aber eine Laienorganisation, der auch Mönche angehören können.
    Die formale (regelmäßig gemeinsame) Praxis besteht aus einem weiteren Spektrum als in den japanischen Richtungen.
    Mehr Rezitation, spezifische "Meditationsformen", wie "Kido" (Langzeit-Rezitationen eines Buddhanamens, durchaus 90 Minuten am Stück), "Pae" (Niederwerfungen, 108-3000) - dies auch kombiniert. Find ich ganz schön ausgebufft, man lernt dabei zwangsläufig, wie Zazen funktioniert.
    Macht man aber bei Kwan-Um wohl nur zu besonderen Gelegenheiten.
    Es gibt eine spezifische Sitz"meditation" mit "Hwadu", das ist der Schlüsselsatz aus einem Koan. Es wird aber nicht über diesen Koan meditiert, sondern das Hwadu fungiert wie eine Anker, so wie beim Soto "nur Sitzen".
    Was das bedeutet, darüber verständigen sich Schüler und Lehrer persönlich in Frage und Antwort.

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    Vielen Dank für deine Antwort, bel!

    Ein paar Fragen sind aufgetaucht:
    Kwan Um School of Zen ist also eine Laienorganisation, in der auch Mönche praktizieren. Sind die grau gekleideten Personen, die in dieser Schule immer wieder auftreten ordiniert? Werden in Zen keine Niederwerfungen/Verbeugungen praktiziert? Ist es im Allgemeinen üblich bei Zen-/Seonmeditationen Kursgelder zu bezahlen?

    Vielen Dank!
    MfG,
    Wohlwollen :)

    Mögen alle Wesen frei sein von Gier, Hass und Verblendung.

  • bel
    Guest
    • April 15, 2010 at 9:32 AM
    • #5
    Quote from Wohlwollen


    Ein paar Fragen sind aufgetaucht:
    Kwan Um School of Zen ist also eine Laienorganisation, in der auch Mönche praktizieren. Sind die grau gekleideten Personen, die in dieser Schule immer wieder auftreten ordiniert?.


    Ja, Laien-Ordination. Es gibt aber unterschiedliches "Grau" :lol:, wobei die Robe der Dharma-Meister im Kwan-Um kaum von der von Mönchen zu unterscheiden ist, deswegen tragen sie das nur außerhalb Koreas. Und nur Mönche tragen das große braune Kesa.

    Quote from Wohlwollen

    Werden in Zen keine Niederwerfungen/Verbeugungen praktiziert?


    Doch, aber nicht so wie im Seon. Das ist schon ziemlich speziell, die japanischen Niederwerfungen sehen dagegen aus, als ob da eben mal ein paar nasse Säcke von der Rampe kippen.
    Und dann gibts das da nicht in diesem Ausmaß und als eigenständige formale Übung wie im Seon. Mehr als 3x kenn ich nicht aus dem Soto.

    Quote from Wohlwollen

    Ist es im Allgemeinen üblich bei Zen-/Seonmeditationen Kursgelder zu bezahlen?


    Ja allgemein üblich, es gibt aber auch Ausnahmen. I.d.R sind die aber sehr moderat, nur die Selbstkosten, bei Kwan-Um müßte es auf der Seite stehen.

    _()_

  • Wohlwollen
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    January 21, 2010
    • April 15, 2010 at 11:44 PM
    • #6

    Hallo bel!

    Vielen Dank für deine Antworten! :)

    Quote from bel
    Quote from Wohlwollen

    Werden in Zen keine Niederwerfungen/Verbeugungen praktiziert?


    Doch, aber nicht so wie im Seon. Das ist schon ziemlich speziell, die japanischen Niederwerfungen sehen dagegen aus, als ob da eben mal ein paar nasse Säcke von der Rampe kippen.
    Und dann gibts das da nicht in diesem Ausmaß und als eigenständige formale Übung wie im Seon. Mehr als 3x kenn ich nicht aus dem Soto.

    Meinst Du mit "nasse Säcke von der Rampe" (bel) Verbeugungen im Sitzen, bei der die Stirn den Boden berührt?

    MfG,
    Wohlwollen :)

    Mögen alle Wesen frei sein von Gier, Hass und Verblendung.

  • bel
    Guest
    • April 15, 2010 at 11:58 PM
    • #7
    Quote from Wohlwollen


    Meinst Du mit "nasse Säcke von der Rampe" (bel) Verbeugungen im Sitzen, bei der die Stirn den Boden berührt?


    Nein, ich meine die Niederwerfungen aus dem Stand heraus.

    _()_

  • Yönten
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    August 2, 2009
    • May 8, 2010 at 9:03 PM
    • #8

    Falls nicht schon bekannt:

    http://www.vesakh-dresden.de

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“
    A. Gide, franz. Literat
    "Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen."
    W. Churchill, brit. Staatsmann

  • Wohlwollen
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    January 21, 2010
    • May 17, 2010 at 12:40 AM
    • #9
    Quote from Yönten

    Falls nicht schon bekannt:

    http://www.vesakh-dresden.de

    Vielen Dank für den Link, Yönten! :) Schade, dass ich zu dieser Zeit nicht in Deutschland sein werde. Vielleicht passt es ja, dass ich in Österreich eine Vesakh-Feier besuche.

    Liebe Grüße,
    Wohlwollen

    Mögen alle Wesen frei sein von Gier, Hass und Verblendung.

  • Ryonin
    Guest
    • May 27, 2010 at 4:36 PM
    • #10

    Um mal das ganze ein wenig zu erweitern:

    Es gibt noch ein großes NKT-Zentrum, eine Gelug-Gruppe (zur Buddhistischen Klosterschule Ganden Tashi Choeling gehörig, einer NKT-Abschpaltung) und zumindest noch eine Zengruppe um Bernd Groschupp (Joûn ken) (Ob er noch der Sanbo-Kyodan oder inzwischen der Willigis-Jäger-Zenlinie angehört, weiss ich nicht). Einmal im Monat ist gemeinsames Praktizieren am Wochenende in der Nähe von Meißen bei Schülern von Genpo Merzel. Aber meisst nur in der warmen Jahreszeit, weil das Zendo dort zwar riesig, aber nicht heizbar ist.

    Bei den Kwan Um Zen-Leuten hab ich ne Weile mitgesessen. Die damaligen fand ich eigentlich ganz nett, aber es ist auch schon so zwei Jahre her. Auch mit den Lehrern gab es wohl etliches hin und her. Hyong Gak Sunim wollte wohl nach Dresden, durfte aber nicht. Ich hatte den Eindruck, daß es Niederwerfungs- und rezitierlastiger ist als Zen. Und die Wochenend-Retreats waren mir ab irgendwann zu teuer. (weiß eigentlich jemand, warum das Zen heisst, wo es doch Seon ist, die selbe frage stellt sich ja auch bei TNH und anderen Thienleuten auch).

    _()_
    Ryonin

    Namu Amida Butsu

  • bel
    Guest
    • May 27, 2010 at 5:47 PM
    • #11
    Quote from Ryonin

    weiß eigentlich jemand, warum das Zen heisst, wo es doch Seon ist, die selbe frage stellt sich ja auch bei TNH und anderen Thienleuten auch.


    Da ich Soto und Chogye seit langem aus eigener Erfahrung kenne, habe ich mit ber Bezeichnung "Zen" für Seon überhaupt kein Problem - die Unterschiede sind ebenso klein (oder groß - wie man halt will) wie zwischen Soto und Rinzai. Kido und Niederwerfungen finde ich ziemlich ausgebufft, besonders für Neulinge, die sonst wohl mindestens die doppelte Zeit brauchen um zu kapieren, wie man sitzt.

    Übrigens glaube ich nicht, daß Hyong Gak Sunim irgendjemanden im Kwan-Um um Erlaubnis bitte müßte.

    _()_

  • Ryonin
    Guest
    • June 1, 2010 at 9:33 AM
    • #12
    Quote from bel
    Quote from Wohlwollen

    Worin unterscheidet sich der koreanische Seon vom (japanischen) Zen?


    Jo Potter kenne ich persönlich - die wird aber nicht so häufig in Dresden sein. Ich mag sie, aber ob sie jemanden als Lehrer paßt, ist eine andere Frage

    _()_

    Ich habe sie zum Vesakh zum ersten mal erlebt. Sehr berührend.
    Sie kommt wohl alle 2-3 Monate nach Dresden, Hyong Gak Sunim wohl auch ab und zu.

    _()_
    Ryonin

    Namu Amida Butsu

  • Ryonin
    Guest
    • June 4, 2010 at 10:18 AM
    • #13

    Ich hab gleich mal noch ne Frage zum koreanischen Buddhismus. Es gibt da so quasi den Chogye Orden und davon ausgehend als Neugründung die Kwan Um Zen. Ich bin letztens (durch zwei Bücher) auf die Hanmaum-Seon-Schule und (im Netz) auf die Won-Schule gestoßen (beide sind ja auch in Deutschland präsent). Wie gliedern die sich da ein?

    _()_
    Ryonin

    Namu Amida Butsu

  • bel
    Guest
    • June 4, 2010 at 11:25 AM
    • #14
    Quote from Ryonin

    Ich hab gleich mal noch ne Frage zum koreanischen Buddhismus. Es gibt da so quasi den Chogye Orden und davon ausgehend als Neugründung die Kwan Um Zen.


    Laienorganisation, durch einen Chogye-Mönch gegründet. "Gehört" nicht zum Chogye.

    Quote from Ryonin

    Ich bin letztens (durch zwei Bücher) auf die Hanmaum-Seon-Schule und (im Netz)


    Keine eigenständige "Schule", auch kein "Orden", Daehaeng Kunsunim ist Nonne des Chogye.

    Quote from Ryonin

    auf die Won-Schule gestoßen (beide sind ja auch in Deutschland präsent). Wie gliedern die sich da ein?


    synkretistische Neo-Religion, Laienorganisation.

    _()_

  • Ryonin
    Guest
    • June 6, 2010 at 10:26 PM
    • #15

    Danke.

    _()_
    Ryonin

    Namu Amida Butsu

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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