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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Mitgefühl im Alltag

  • KarmaHausmeister
  • September 10, 2025 at 7:32 PM
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  • KarmaHausmeister
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    • September 10, 2025 at 7:32 PM
    • #1

    Was bedeutet für euch Mitgefühl im Alltag? Eher eine innere Haltung oder konkrete Handlungen?

    "Es gibt nur eine falsche Sicht: Der Glaube, meine Sicht ist die einzig richtige."

    Nagarjuna / 塞翁失馬 – 焉知非福

  • Monikamarie
    Globale Moderation
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    • September 10, 2025 at 8:45 PM
    • #2

    Sowohl als auch _()_

  • chilli68
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    • September 10, 2025 at 9:21 PM
    • #3

    Bei mir ebenso sowohl als auch.

    Es ist meine innere Haltung, mein derzeitiges Ich. Und

    ich habe das Glueck, diese Haltung ausleben zu koennen.

    Privat im kleineren Kreis und beruflich.

    Ich kommuniziere staendig mit Schwerkranken in allen Alters-

    gruppen. 5 bis 6 mal 8 bis 10 Stunden Tage die Woche.

    Ehrlich liebevoll, sehr ruhig in der Stimme und im Tempo.

    Klar, ehrlich und offen und dem Menschen wirklich zugewandt.

    Weil es mir ein inneres Beduerfnis (geworden) ist.

  • Samadhi1876
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    • September 10, 2025 at 10:46 PM
    • #4

    Wahres Mitgefühl zu anderen

    Bedingt zuerst

    Wahres Mitgefühl und Liebe

    Zu sich selbst

  • Tim1
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    • September 13, 2025 at 10:25 PM
    • #5

    Man begegnet oft Situationen, in denen überwiegend negative Themen wie Krankheit, Tod oder Beschwerden besprochen werden. Ich versuche bewusst, mich auf positive und konstruktive Inhalte zu konzentrieren, ohne dass dies fehlendes Mitgefühl bedeutet.

    Persönliche Belastungen anderer Menschen aufzunehmen, insbesondere von weniger nahestehenden Personen, kann auf Dauer überfordern. Als Praktizierender ist es wichtig, Mitgefühl zu zeigen, ohne sich selbst zu überlasten.

  • chilli68
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    • September 14, 2025 at 7:08 PM
    • #6

    Ich stand auch schon manchmal da und mir wurde schwummrig. Jeder hat seine Leistungsgrenze.

    Für Bedürfige kenne ich keine Grenzen des Zugrwandtseins. Das kann weit gehen. Bis in die Schatten (und Lichter) eines sterbendes Kindes ...

    Tue gutes ist alles was ich von mir erwarte.

  • chilli68
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    • September 14, 2025 at 7:35 PM
    • #7

    Andererseits gerate ich in fast handgreifliche Konflikte mit

    meinem (hyper kapitlistschen) Chef.

    Stehe ich auch dazu.

    Karma

  • Samadhi1876
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    • September 15, 2025 at 11:02 AM
    • #8

    Ich habe heute diesen Artikel entdeckt. Und denke deshalb das es auch eine Rolle dabei spielt, Mitgefühl zeigen zu können, inwiefern man selbst (tief) zuvor gekränkt worden ist.

    Narzissmus-Experte Reinhard Haller: "Wir sollten Putin die Chance geben, sein Gesicht zu wahren"
    Psychiater Reinhard Haller erstellt Gutachten in spektakulären Kriminalfällen. Seine Thesen über "Die Macht der Kränkung" haben das ZDF zu einem Mehrteiler…
    www.stern.de
  • Anna Panna-Sati
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    • September 15, 2025 at 2:53 PM
    • #9
    Quote from Hendrik

    Was bedeutet für euch Mitgefühl im Alltag? Eher eine innere Haltung oder konkrete Handlungen?

    Das eine bedingt m.E. das andere, dementsprechend kann es eigentlich nur die Antwort "Sowohl als auch." geben.

    Aber ebenso dürfte es ohne eine Haltung von Wohlwollen/liebender Güte (Metta/Maitri)) schwierig werden, echtes Mitgefühl zu entfalten und zu praktizieren.

    Hilfsbedürftigen (Schwachen, Kranken, Leidenden,...) zu helfen, ihnen beiseite zu stehen, fällt dabei i.d.R. viel leichter

    (es gehört quasi zum angeborenen und erlernten Sozialverhalten eines "Gruppenwesens"), als beispielsweise

    Mitgefühl mit Menschen zu zeigen, die Nahestehende oder einen selbst kränk(t)en, verletz(t)en oder anderweitigen Schaden zufüg(t)en.

    Mitgefühl - im Buddhismus - wird erklärt als der "Wunsch, dass alle Wesen glücklich und befreit von Leiden und den Ursachen des Leidens sein mögen".

    Dies müsste sich konsequenterweise auch auf die uns eher "Unlieben" erstrecken...

    Aber, wehe, uns greift "jemand" an, womöglich noch (aus unserer Perspektive heraus gesehen) - grundlos.... :eek: :x

    Dabei böte sich jetzt doch die günstige Gelegenheit, Mitgefühl praktisch anzuwenden und es sowohl für sich, als auch für den "Aggressor" zu entfalten... :angel: ;)


    Aktuelles persönliches Beispiel:

    Kürzlich schrieb mir ein (bis dato) unbekannter User dieses Forums eine angriffslustige PN, in der er sich u.a. über meinen - seiner Meinung nach unangebrachten - Nicknamen mokierte, da ich ja "ohne Panna" sei (womit er ärgerlicherweise recht hat... :erleichtert: ) und mich aufforderte, doch "loszulassen", vor allem das Schreiben im Forum....

    Also ein echt frecher Post und - scheinbar - ohne Grund.

    (Obendrein hatte er sich direkt nach seiner "Gift-Träufelei" wieder vom Forum abgemeldet und damit einer Antwortreaktion entzogen...)

    Meine erste Reaktion: Lachen (allein sein Name verriet schon, wes Geistes Kind er war)! :lol:

    Als nächstes nahm ich leichten Ärger wahr, das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein... :x :roll:

    Drittens: Analyse des Textes (z.B. auf etwaigen Wahrheitsgehalt + Versuch, die Motivation des Schreibers zu eruieren,...) und der bei mir ausgelösten Emotionen. :?

    Viertens: Mitgefühl entfalten - mit mir UND dem Schreiber. ^^ :)

    Fünftens: Abhaken... 8) :)

    (Hm... Anscheinend habe ich es doch noch nicht ganz abgehakt, da es mir zum Thema dieses Fadens wieder hochkam. :shrug:

    Aber vielleicht gibt es da noch etwas zu lernen...)


    Liebe Grüße, Anna :) _()_ :heart:

    "...Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg..." (AN.VI.63)

    "In dieser Stunde hörte Siddhartha auf, mit dem Schicksal zu kämpfen, hörte auf zu leiden. Auf seinem Gesicht blühte die Heiterkeit des Wissens, dem kein Wille mehr entgegensteht, das die Vollendung kennt, das einverstanden ist, mit dem Fluss des Geschehens, mit dem Strom des Lebens, voll Mitleid, voll Mitlust, dem Strömen hingegeben, der Einheit zugehörig." (H.Hesse)

  • Tim1
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    • September 15, 2025 at 3:06 PM
    • #10

    Reinhard Haller ist sehr gut, ich habe mehrere Vorträge von ihm bereits gesehen.

    Abschließend möchte ich die eigentliche Frage von Henrik beantworten. Mitgefühl im täglichen Denken oder Handeln. Ich kann da nur für mich sprechen, Beides natürlich, wobei wie erwähnt mit Grenzen, die mich selbst im Bedarfsfall schützen.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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