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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Was wird wiedergeboren?

  • Sili
  • October 3, 2019 at 12:22 PM
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  • Sotapannabumm
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    Buddhist Tradition
    es hilft nicht dieses Feld ernst zu nehmen
    • February 5, 2024 at 2:16 AM
    • #226
    Quote from Qualia
    Quote from Helmut

    Wenn der Fragestellung dieses Threads die Auffassung zugrunde liegt, dass ein eigenständig-substantielles, also ein unabhängiges und aus sich selbst heraus existierendes, Phänomen von Existenz zu Existenz weitergeht, dann geht die Fragestellung von einer falschen Auffassung aus, weil es eigenständig-substantiell existierende Phänomene nicht gibt.

    Wenn etwas von Existenz zu Existenz weitergeht, dann können dies nur abhängige Phänomene sein.

    Auch Metta ist ein abhängiges Phänomen, das nur als Qualität des eigenen Bewusstseins existiert. Wenn es wiedergeboren wird, wie Qualia es dargelegt hat, dann nur weil das eigene Bewusstseinskontinuum von Existenz zu Existenz weitergeht. Mit dem eigenen Bewusstseinskontinuum, das in die nächste Existenz übergeht, geht nicht nur Metta in die nächste Existenz über, sondern auch all die heilsamen und unheilsamen karmischen Prägungen, die wir durch unsere eigenen Handlungen angesammelt haben.

    :like: meine ich durchaus ernst.

    Du hast mich schließlich dazu gebracht. Bewusstseinskontinuum näher auf Realität zu prüfen.

    Mein Ergebnis ist nur ein anderes.

    Es geht nichts weiter, außer Metta und das die nicht Bewusstseinskontinuum.

    Mag sein, dass ich mich irre, egal

    Display More

    Wie hast du das auf ‚die Realität hin geprüft‘?

    Ich würde sagen, die Ansicht dass nach der Existenz aufgrund einmaliger Geburt ein immerwährendes Nichts an Bewusstsein und Gefühl andauert, ist prüfbar, insofern das eine existierende Ansicht ist, die man von anderen übernehmen kann bzw sie von anderen übernommen wurde.

    Das lässt sich feststellen. Und dazu das Denken dass in dieser Ansicht wurzelt.

  • Qualia
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    Buddhist Tradition
    Lehre Buddha, Chan
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    • February 5, 2024 at 10:05 AM
    • #227
    Quote from Sotapannabumm

    Wie hast du das auf ‚die Realität hin geprüft‘?

    Es gibt nichts unveränderliches, nichts beständiges und nur Leben kann bewusst sein.

    Das Leben entstand hier vor 4,2 Milliarden Jahren.

    https://www.phoenix.de/geschichte-des…Zeit%20komplexe.

    Evolution ist Leben und Leben muss bewusst sein haben, aber nur die DNA wird vererbt und das Wesen aus dieser DNA wird bewusst.

    Da kann man unmöglich ableiten, dass es ein Bewusstseinskontinuum gibt.

    Es gibt ein DNA-Kontinuum, ganz sicher. Charles Darwin hat das wissenschaftlich entdeckt.

    Aber Bewusstsein seiner Art entsprechend entwickelt nur das geborene Lebewesen, das nicht Bestandteil der DNA ist, aber durch den Bauplan der DNA in der Möglichkeit erscheint, wie der Bauplan entwickelt wird. Wenn Fehler im Bau auftreten, kann sich auch nur fehlerhaftes Bewusstsein bilden. Fehlerhaftes Bewusstsein seiner Umwelt führt meist zu frühen Sterben und Aussterben.

    Buddha hat das Fehlerhafte über dem Bewusstsein des Menschen erkannt, die Vorstellungen, einer Person, die individuell/Alleinständlich alles machen kann, ohne auf die Umwelt zu achten, nur selbstbezogen, über die Umwelt bestimmen führt zur Zerstörung der Umwelt. Die Welt nicht sehen so, wie sie ist, sondern einfach drauflos benutzen ist heute doch wohl deutlich genug zu erkennen.

    Das sicher individuelle Person sein hat ein Ende erreicht und sein vorläufiges Aussterben ist von denen, die diese Geister riefen, nicht mehr zu verhindern. Der Mensch als Person wird wohl eine Jahrtausende Jahre Pause machen.

    Ich hoffe, dass ich richtig sehen, denn wenn es ein Bewusstseinskontinuum gibt wird die Biologie der Erde wohl nie in Frieden leben.

    Wenn es eine Quelle gibt, bin ich es.

    Ich lebe. Im inneren bedingten Entstehen und im äußeren bedingten Entstehen.

  • mukti
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    • February 5, 2024 at 1:32 PM
    • #228

    Wenn nach dem Tod Körper und Geist zerfallen, hören die Bestandteile nicht auf zu existieren, sie wandeln sich nur um. Zugleich mit dem Vergehen entsteht also etwas, die Frage der Wiedergeburt betrifft aber die Frage was dabei mit dem "Ich" geschieht - gibt es mich dann noch oder nicht?

    Das Ich ist ein geistiges Gebilde, eine Vorstellung die nicht für sich alleine existieren kann, sie ist eine Identifikation mit Körperlichem und Geistigem. Die Ursache der Identifikation ist die Unwissenheit bzw. Verblendung etwas zu sein dass man nicht ist. Die Verblendung hängt zusammen mit dem Begehren, vom Willen zu sein.

    Aufgrund von Verblendung entsteht also der Eindruck "Ich bin", demnach ist die Ansicht "Ich werde nach dem Tod sein" oder "Ich werde nach dem Tod nicht sein", ebenfalls Verblendung.

    Wenn das intellektuell nachvollziehbar ist, fragt sich noch ob man die große Mühe auf sich nehmen soll, diese Verblendung zu beseitigen. Das macht wohl nur Sinn mit der Ansicht "Ich werde nach dem Tod sein", sonst hat man ja keinen Antrieb und kann einfach auf den Tod warten. Man muss es schon für sehr wahrscheinlich halten dass es dann weitergeht, bis hin zu Gewissheit und unerschütterlichem Vertrauen, wenn man den Weg des Buddha tatsächlich zu Ende gehen will.

    Mit Metta, mukti.


  • Jan87
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    • February 5, 2024 at 1:48 PM
    • #229
    Quote from Qualia

    Da kann man unmöglich ableiten, dass es ein Bewusstseinskontinuum gibt.

    Bewusstseinskontinuum ist ein wichtiger Begriff aus der Theravada-Lehre, von dem wird hier wohl gesprochen. Der wird in der Lehre auch wiedergeboren.

    Quote

    Im Theravada-Buddhismus bezieht sich der Begriff "Bewusstseinskontinuum" auf die Vorstellung eines fortlaufenden Flusses von Bewusstsein oder Gewahrsein, der von einem Leben zum nächsten reicht. Diese Vorstellung steht im Einklang mit der buddhistischen Lehre von der Wiedergeburt (Samsara).

    Gemäß dem Theravada-Buddhismus setzt sich das Bewusstsein nicht in einem Leben fest, sondern setzt seinen Fluss fort. Es durchläuft verschiedene Zustände und Ebenen, die als "Bhavanga" bezeichnet werden. Bhavanga ist eine Art Grundzustand des Geistes zwischen den bewussten Wahrnehmungen und mentalen Aktivitäten. Dieses Bewusstseinskontinuum wird durch die karmischen Handlungen (Kamma) beeinflusst, die ein Individuum während seines Lebens ausführt. Das Karma beeinflusst nicht nur das gegenwärtige Leben, sondern setzt sich auch im Bewusstseinskontinuum fort und beeinflusst die Bedingungen für zukünftige Leben.

    Die Vorstellung des Bewusstseinskontinuums betont die Vergänglichkeit aller Dinge und die Verbindung zwischen den verschiedenen Lebenszyklen. Das Ziel im Theravada-Buddhismus ist es, das Leiden (Dukkha) zu überwinden und durch die Erreichung von Nirvana aus dem Kreislauf der Wiedergeburt auszusteigen. Die Praxis von Achtsamkeit, Meditation und ethischem Verhalten wird als Weg betrachtet, um das Bewusstseinskontinuum positiv zu beeinflussen und letztendlich die Befreiung zu erreichen.

    (GPT)

    Zu Metta: Das ist eine der 10 Perfektionen, die entwickelt werden sollte. Gutmütige und Selbstlose Gedanken, die als direktes Gegenmittel gegen Übelwollen und Gier wirken.

    Die Meditation hier hat mir selber sehr geholfen, meine Gedankengänge in eine positivere Richtung zu lenken.
    Die Qualitäten mögen jedem innewohnen, aber nach buddhistischer Lehre würde ich klar sagen, dass sie entwickelt werden müssen :)

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    „Alleinsein ist Glück beim Zufriedenen,

    der die gehörte Wahrheit erschaut.
    Glück ist Freisein von Bedrückung in der Welt
    und Selbstbeherrschung gegenüber Lebewesen.
    Glück ist Gierlosigkeit in der Welt,
    das Überwinden von Begierde.
    Die Beseitigung der ‘Ich bin’-Einbildung ist höchstes Glück.“

    विहाय कामान्यः सर्वान्पुमांश्चरति निःस्पृहः।
    निर्ममो निरहंकारः स शान्तिमधिगच्छति।।

  • Igor07
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    • February 5, 2024 at 3:58 PM
    • #230
    Quote from Jan87

    Bewusstseinskontinuum ist ein wichtiger Begriff aus der Theravada-Lehre, von dem wird hier wohl gesprochen. Der wird in der Lehre auch wiedergeboren.

    https://www.palikanon.com/wtb/bhavanga_sota_citta.html

    Quote

    Dieser unterbewußte Daseinsstrom ist eben das, was die Psychologen als Unterbewußtsein, auch als das Unbewußte oder die Seele, bezeichnen. Es ist das, worauf alle Erinnerung beruht und wodurch sich das aus früheren Existenzen Ererbte erklären läßt.


    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Jan87
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    • February 5, 2024 at 4:20 PM
    • #231
    Quote from Igor07
    Quote

    Dieser unterbewußte Daseinsstrom ist eben das, was die Psychologen als Unterbewußtsein, auch als das Unbewußte oder die Seele, bezeichnen. Es ist das, worauf alle Erinnerung beruht und wodurch sich das aus früheren Existenzen Ererbte erklären läßt.


    Der Bewusstseinsstrom sind auch die Gedanken, die würde ich eher nicht als unterbewusst sehen. Den Begriff "Unterbewusstsein" aus dem Kommentar beißt sich auch etwas mit Narada Mahatheras Erklärung, im Kanon findet sich dieser Begriff soweit ich weiß nicht.


    [lz]

    Einige Gelehrte identifizieren Bhavanga mit dem Unterbewusstsein. Laut dem Dictionary of Philosophy ist das Unterbewusstsein „ein Fach des Geistes, von bestimmten Psychologen und Philosophen behauptet, unterhalb der Schwelle des Bewusstseins zu existieren.“

    Nach Meinung westlicher Philosophen existieren Unterbewusstsein und Bewusstsein nebeneinander. Aber laut buddhistischer Philosophie existieren keine zwei Arten von Bewusstsein nebeneinander.[1]

    Auch ist Bhavanga keine Unterebene. Es entspricht auch nicht F. W. Meyers unterschwelligem Bewusstsein. Es scheint keinen Platz für Bhavanga in der westlichen Philosophie zu geben. Vielleicht verwenden wir diese philosophischen Begriffe mit unterschiedlichen Bedeutungen.

    [1] Gemäß der buddhistischen Philosophie gibt es keinen Moment, in dem wir nicht gewöhnlich eine bestimmte Art von Bewusstsein erleben, das an irgendeinem Objekt - sei es physisch oder geistig - haftet. Die zeitliche Begrenzung eines solchen Bewusstseins wird als ein Gedankenmoment bezeichnet. Auf jedes Gedankenmoment folgt ein weiteres. Die Geschwindigkeit der Abfolge solcher Gedankenmomente ist kaum vorstellbar für das Wissen der menschlichen Erkenntnis. Es gefällt den Kommentatoren zu sagen, dass während der Zeit, die ein Blitz einnimmt, Milliarden und Abermilliarden von Gedankenmomenten entstehen können.

    The Buddha and His Teachings (buddhanet.net) Seite 274-275[/lz]

    „Alleinsein ist Glück beim Zufriedenen,

    der die gehörte Wahrheit erschaut.
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    und Selbstbeherrschung gegenüber Lebewesen.
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  • Igor07
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    • February 5, 2024 at 4:56 PM
    • #232
    Quote from Jan87

    Den Begriff "Unterbewusstsein" aus dem Kommentar beißt sich auch etwas mit Narada Mahatheras Erklärung, im Kanon findet sich dieser Begriff soweit ich weiß nicht.

    Klar, im Kanon nicht. Aber in Abhidharma und Visuddhi Magga. Was ich bemerkenswert finde, beide waren von Nyanatiloka übersetzt. Man sollte bei ihm nachfragen, um die Klarheit zu kriegen. ( Ironie). LG.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Jan87
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    • February 5, 2024 at 5:13 PM
    • #233

    Also GPT weiß auch nicht so genau, was damit gemeint ist und deckt sich soweit dann mit dem von Narada.

    Quote

    User

    kannst du mir sagen was im Abhidharma und Visuddhi Magga über das unterbewusstsein steht?

    ChatGPT

    Das Abhidharma ist eine buddhistische Schriften-Sammlung, die systematische Analysen und Abhandlungen über die Natur der Realität, den Geist und die menschliche Erfahrung enthält. Der Visuddhimagga ist ein Kommentar zum buddhistischen Pali-Kanon, der als "Pfad der Reinigung" übersetzt wird. Beide Texte stammen aus der buddhistischen Tradition, insbesondere aus der Theravada-Schule.

    In Bezug auf das Unterbewusstsein im westlichen Sinne gibt es möglicherweise keine direkten Entsprechungen in diesen Texten, da die Konzepte und Terminologien sich zwischen den kulturellen und philosophischen Kontexten unterscheiden.

    Jedoch behandeln sowohl das Abhidharma als auch der Visuddhimagga detailliert die Struktur des Geistes, die Natur der mentalen Prozesse und die Mechanismen der Wahrnehmung. Diese Schriften betonen die Notwendigkeit, die Natur des Geistes zu verstehen, um Leiden zu überwinden und den Weg zur Erleuchtung zu beschreiten. Die Konzentration auf Bewusstsein, Achtsamkeit und die Natur von Geisteszuständen sind zentrale Themen.

    Es ist wichtig zu beachten, dass die buddhistische Psychologie und Philosophie ihre eigenen Begrifflichkeiten haben, die nicht immer direkt mit westlichen Konzepten wie dem Unterbewusstsein übereinstimmen. Wenn Sie spezifische Informationen zu einem Thema suchen, wäre es hilfreich, direkt in den entsprechenden Abschnitten dieser Texte nachzuschlagen oder sich an Experten in der buddhistischen Philosophie zu wenden.

    Display More

    Mal GPT etwas weiter gefragt, da wird der Unterschied denke ich klar. Mit Unterbewusstsein ist in der deutschen Übersetzung etwas anderes gemeint, als was die westliche Psychologie als Unterbewusstsein sieht.[lz]

    User

    Wie werden bhavanga-sota und bhavanga-citta ins englische übersetzt?

    ChatGPT

    ChatGPT

    Die Begriffe "bhavanga-sota" und "bhavanga-citta" stammen aus der buddhistischen Abhidharma-Philosophie, insbesondere der Theravada-Tradition. Hier sind die Übersetzungen der Begriffe ins Englische:

    Bhavanga-sota:

    Übersetzung: "Stream of Existence" oder "Life-continuum"

    Erklärung: Der Bhavanga-sota repräsentiert einen grundlegenden, latenten Zustand des Geistes. Es ist ein Kontinuum des Unterbewusstseins oder der Grundströmung des Lebens. In bestimmten Zuständen, wie dem Tiefschlaf oder zwischen bewussten Wahrnehmungen, wird angenommen, dass der Geist im Bhavanga-Zustand ruht.

    Bhavanga-citta:

    Übersetzung: "Life-continuum Consciousness" oder einfach "Bhavanga-consciousness"

    Erklärung: Der Bhavanga-citta ist eine Form des Unterbewusstseins oder der Grundbewusstseinsströmung. Es ist eine bewusste mentale Aktivität im Bhavanga-Zustand. Dieses Bewusstsein wird als eine Art Ruhezustand des Geistes betrachtet, der zwischen den Phasen bewusster Wahrnehmung existiert.

    Es ist wichtig zu beachten, dass Übersetzungen variieren können und dass diese spezifischen Begriffe innerhalb der buddhistischen Philosophie oft Gegenstand von Diskussionen und Interpretationen sind. Wenn Sie sich für eine tiefere Untersuchung interessieren, könnte es hilfreich sein, auf die originale Quellenliteratur zuzugreifen oder sich mit Fachleuten in der buddhistischen Philosophie zu beraten.[/lz]

    Bhavanga-Momente sind Momente, in dem der Geist sich nichts bewusst ist und er so in einem unterbewussten Zustand ist. So würde ich das jetzt erklären. Deckt sich dann auch mit Narada, dass immer nur ein Zustand vorliegen kann.

    „Alleinsein ist Glück beim Zufriedenen,

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    Glück ist Freisein von Bedrückung in der Welt
    und Selbstbeherrschung gegenüber Lebewesen.
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    das Überwinden von Begierde.
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    • February 5, 2024 at 5:48 PM
    • #234
    Quote from Jan87

    Bhavanga-Momente sind Momente, in dem der Geist sich nichts bewusst ist und er so in einem unterbewussten Zustand ist. So würde ich das jetzt erklären. Deckt sich dann auch mit Narada, dass immer nur ein Zustand vorliegen kann.

    Das ist alles genug verwirrend. Aus der Sicht der modernen Psychoanalyse ( James Hollis is an American Jungian psychoanalyst, author, and public speaker. He is based in Washington, D.C.[1][2]

    , so als der Beispiel), mehr als 90% von unserem Verhalten verläuft nach den bestimmten Patterns, Mustern, also ich kann, folglich, nicht absolut bewusst in genau diesen Augenblick sein. Ich konnte es sogar nicht abtippen. Denn dazu ich brauche ( unbewusst) die duale Logik der Sprache und der Kommunikation, und das ganze ist /!/ schon im meinem Unbewusstem abgespeichert. Deswegen der ganze Vergleich mit der modernen Psychologie hinkt, denn auch mein Herz ( genau) und die alle Drüsen funktionieren unbewusst, als ich das schreibe. Bin ich aber der ganzen Arbeit im Körper nicht bewusst, das ist absolut logisch.

    Inwiefern ich erinnere, E. Conze oder Stcherbatsky sprechen über die „Augenblicklichkeit (kshanikavada), der zufolge die Daseinsfaktoren im selben Moment entstehen und vergehen. „

    Sieh hier:


    Sautrantika – Wikipedia

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    Sokrates

  • Jan87
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    • February 5, 2024 at 6:17 PM
    • #235
    Quote from Igor07

    Das ist alles genug verwirrend. Aus der Sicht der modernen Psychoanalyse ( James Hollis is an American Jungian psychoanalyst, author, and public speaker. He is based in Washington, D.C.[1][2], so als der Beispiel), mehr als 90% von unserem Verhalten verläuft nach den bestimmten Patterns, Mustern, also ich kann, folglich, nicht absolut bewusst in genau diesen Augenblick sein.

    Je erleuchteter und bewusster man ist, desto weniger wird man von seinen unterbewussten Mustern gelenkt. Das, was James Hollis meint, kann man auch gut aus buddhistischer Sicht erklären.

    Die Pattern sind mit Karma zu erklären, konditionierte Aktivitäten finden wir ja in der bedingten Entstehung wieder.

    Quote from Igor07

    mehr als 90% von unserem Verhalten verläuft nach den bestimmten Patterns, Mustern, also ich kann, folglich, nicht absolut bewusst in genau diesen Augenblick sein. Ich konnte es sogar nicht abtippen. Denn dazu ich brauche ( unbewusst) die duale Logik der Sprache und der Kommunikation, und das ganze ist /!/ schon im meinem Unbewusstem abgespeichert.

    Damit meinst du aber wieder etwas anderes. Man kann wohl sagen, dass die Sprache auch in dem Bewusstseinskontinuum gespeichert ist (wissenschaftlich müsste man da sicher mehr auf das Sprachzentrum im Gehirn eingehen, da reichen meine Kenntnisse aber nicht weit genug ;) ).

    Quote from Igor07

    Deswegen der ganze Vergleich mit der modernen Psychologie hinkt, denn auch mein Herz ( genau) und die alle Drüsen funktionieren unbewusst, als ich das schreibe. Bin ich aber der ganzen Arbeit im Körper nicht bewusst, das ist absolut logisch.

    Körperfunktionen sind ja wieder etwas anderes, da laufen die meisten komplett unbewusst und nicht psychologisch unterbewusst ab. Ausnahme der Atem, den wir bewusst oder unbewusst laufen lassen können ;)

    „Alleinsein ist Glück beim Zufriedenen,

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    Die Beseitigung der ‘Ich bin’-Einbildung ist höchstes Glück.“

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  • Jan87
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    • February 5, 2024 at 7:08 PM
    • #236

    Kleine Ergänzung noch, nachdem ich den nächsten Teil da nochmal gelesen habe:
    Das Bhavanga-Bewusstsein steht direkt in Verbindung zum Karma.

    Daher lässt es sich aus ultimativer Sicht denke ich sehr schlecht mit dem vergleichen, was die westliche Psychologie als Unterbewusstsein benennt.

    Dann verstehe ich auch Naradas aussage, dass es dafür keine Entsprechung in der westlichen Psychologie gibt.

    Im Bhavanga-Bewusstsein entsteht kein Kamma und im Javana-Bewusstsein wird Kamma erzeugt. Bei Buddhas und Arahats kommt der Prozess dann zum erliegen, wobei Bewusstsein in Form von citta oder viññāna auch bei ihnen noch vorliegt.

    Quote

    Dieses Bhavanga-Bewusstsein, das man immer erlebt, solange es nicht von externen Reizen unterbrochen wird, vibriert einen Gedankenmoment lang und vergeht, wenn ein physisches oder mentales Objekt in den Geist eintritt. Angenommen, das präsentierte Objekt ist eine physische Form. Nun, wenn der Bhavanga-Strom des Bewusstseins unterbrochen wird, entsteht das Bewusstsein der Sinnespforte (pañcadvārāvajjana), dessen Funktion darin besteht, das Bewusstsein auf das Objekt zu richten und entsteht und vergeht. Unmittelbar danach entsteht das Seh-Bewusstsein (cakkhuviññāna), dass das Objekt sieht, aber noch nichts darüber weiß. Diese Sinnesoperation wird von einem Moment des Empfangs des gesehenen Objekts (sampaticchana) gefolgt. Als Nächstes entsteht der untersuchende Gedankenmoment (santīrana), der das gesehene Objekt momentan untersucht. Dies wird gefolgt von dem bestimmenden Gedankenmoment (votthapana), wenn Diskriminierung ausgeübt wird und der freie Wille seine Rolle spielen kann. Davon hängt die darauffolgende psychologisch wichtige Stufe Javana ab. In dieser Stufe wird eine Handlung beurteilt, ob sie moralisch oder unmoralisch ist. Kamma wird in dieser Stufe ausgeführt.

    Wenn es richtig betrachtet wird (yonisomanasikāra), wird es moralisch; wenn es falsch betrachtet wird (ayonisomanasikāra), unmoralisch. Unabhängig von der Wünschenswertigkeit oder Unerwünschtheit des dem Geist präsentierten Objekts ist es möglich, den Javana-Prozess moralisch oder unmoralisch zu gestalten. Wenn man zum Beispiel einem Feind begegnet, wird automatisch Ärger aufkommen. Eine weise Person könnte dagegen mit Selbstkontrolle einen Gedanken der Liebe gegenüber ihm ausstrahlen. Das ist der Grund, warum der Buddha sagt:

    „Durch sich selbst wird Böses getan,

    Durch sich selbst wird man befleckt,

    Durch sich selbst wird kein Böses getan,

    Durch sich selbst wird man gereinigt.

    Sowohl Befleckung als auch Reinheit hängen ab von einem

    selbst.

    Niemand wird von einem anderen gereinigt.“

    Es ist eine anerkannte Tatsache, dass Umgebung, Umstände, Gewohnheitstendenzen und dergleichen unsere Gedanken beeinflussen. In solchen Situationen wird der freie Wille untergeordnet. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass wir diese externen Kräfte überwinden und durch die Ausübung unseres eigenen freien Willens moralische und unmoralische Gedanken produzieren können.

    Ein externes Element kann ein verursachender Faktor sein, aber wir selbst sind direkt verantwortlich für die Handlungen, die schließlich folgen. Es ist äußerst schwierig, eine geeignete Übersetzung für Javana vorzuschlagen.

    Von einigen wird Wahrnehmung vorgeschlagen. Impuls wird als alternative Übersetzung vorgeschlagen, die jedoch weniger zufriedenstellend zu sein scheint als Wahrnehmung. Hier wird der Pāli-Begriff beibehalten.

    Javana bedeutet buchstäblich Laufen. Es wird so genannt, weil es im Verlauf eines Gedankenprozesses für sieben Gedankenmomente oder bei Todeszeitpunkten für fünf Gedankenmomente mit einem identischen Objekt konsequent läuft. Die mentalen Zustände in all diesen Gedankenmomenten sind ähnlich, aber die Potenzialkraft unterscheidet sich.

    Dieser gesamte Gedankenprozess, der in einem unendlich kleinen Teil der Zeit stattfindet, endet mit dem erfassenden Bewusstsein (tadālambana), das zwei Gedankenmomente lang anhält. Auf diese Weise ist ein Gedankenprozess am Ende von siebzehn Gedankenmomenten abgeschlossen.

    Der Gedankenprozess

    1

    Atīta Bhavanga (Vergangenes Bhavanga)

    2

    Bhavanga Calana (Vibrierendes Bhavanga)

    3

    Bhavanga Upaccheda (Gestopptes Bhavanga)

    4

    Āvajjana (Sinnespfortenbewusstsein)

    5

    Panca Viññāna (Sinnesbewusstsein)

    6

    Sampaticchana (Empfangsbewusstsein)

    7

    Santīrana (Bestimmungsbewusstsein)

    8

    Votthapana (Entscheidungsbewusstsein)

    9,10,11,12,13,14,15

    Javana

    16,17

    Tadālambana (Erfassungsbewusstsein)

    Bücher ziehen das Gleichnis vom Mangobaum heran, um diesen Gedankenprozess zu veranschaulichen.

    Ein Mann liegt tief schlafend am Fuße eines Mangobaums mit bedecktem Kopf. Ein Wind bewegt die Äste, und eine Frucht fällt neben den Kopf des schlafenden Mannes. Er entfernt seine Kopfbedeckung und wendet sich dem Objekt zu. Er sieht es und hebt es dann auf. Er untersucht es und stellt fest, dass es eine reife Mangofrucht ist. Er isst es und schluckt die Reste mit Speichel hinunter und resigniert wieder in den Schlaf.

    Der traumlose Schlaf entspricht dem ungestörten Strom von Bhavanga. Das Schlagen des Windes gegen den Baum entspricht dem vergangenen Bhavanga, und das Schwanken der Äste entspricht dem vibrierenden Bhavanga. Das Fallen der Frucht repräsentiert das gestoppte Bhavanga. Das Wenden zum Objekt entspricht dem Bewusstsein der Sinnespforte; das Sehen des Objekts der Wahrnehmung; das Aufheben dem Empfangsbewusstsein; die Untersuchung dem Bestimmungsbewusstsein; das Feststellen, dass es eine reife Mangofrucht ist, dem Entscheidungsbewusstsein.

    Das eigentliche Essen ähnelt dem Javana-Prozess, und das Schlucken der Reste entspricht der Retention. Sein Resignieren in den Schlaf gleicht dem erneuten Absinken des Geistes in Bhavanga.

    Von den sieben Gedankenmomenten, wie oben angegeben, kann man die Wirkung des ersten Gedankenmomentes, die schwächste in der Potenzialität, bereits in diesem Leben ernten. Dieses Kamma wird als „unmittelbar wirksam“ (dittha-dhammavedaniya) bezeichnet. Wenn es in diesem Leben nicht wirkt, wird es unwirksam (ahosi).

    Der Nächstschwächste ist der siebte Gedankenmoment. Seine Wirkung kann man in der darauffolgenden Geburt ernten. Daher wird dieses Kamma als „nachfolgend wirksam“ (upapajjavedaniya) bezeichnet, das automatisch unwirksam wird, wenn es in der zweiten Geburt nicht wirkt.

    Die Wirkung der Zwischengedankenmomente kann zu jedem Zeitpunkt im Verlauf der Wanderungen im Samsāra erfolgen, bis zur endgültigen Befreiung. Diese Art von Kamma wird als „unbestimmt wirksam“ (aparāpariyavedaniya) bezeichnet.

    Es gibt also eine Klassifizierung von Kamma in Bezug auf seine Wirkungszeit: —

    1. Ditthadhammavedaniya Kamma (Unmittelbar wirksames Kamma)

    2. Upapajjavedaniya Kamma (Nachfolgend wirksames Kamma)

    3. Aparāpariyavedaniya Kamma (Unbestimmt wirksames Kamma) und

    4. Ahosi Kamma (Unwirksames Kamma)

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    „Alleinsein ist Glück beim Zufriedenen,

    der die gehörte Wahrheit erschaut.
    Glück ist Freisein von Bedrückung in der Welt
    und Selbstbeherrschung gegenüber Lebewesen.
    Glück ist Gierlosigkeit in der Welt,
    das Überwinden von Begierde.
    Die Beseitigung der ‘Ich bin’-Einbildung ist höchstes Glück.“

    विहाय कामान्यः सर्वान्पुमांश्चरति निःस्पृहः।
    निर्ममो निरहंकारः स शान्तिमधिगच्छति।।

  • Igor07
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    • February 5, 2024 at 7:14 PM
    • #237
    Quote from Jan87

    Körperfunktionen sind ja wieder etwas anderes, da laufen die meisten komplett unbewusst und nicht psychologisch unterbewusst ab. Ausnahme der Atem, den wir bewusst oder unbewusst laufen lassen können ;)

    Und das:


    Quote from Jan87

    Damit meinst du aber wieder etwas anderes. Man kann wohl sagen, dass die Sprache auch in dem Bewusstseinskontinuum gespeichert ist (wissenschaftlich müsste man da sicher mehr auf das Sprachzentrum im Gehirn eingehen, da reichen meine Kenntnisse aber nicht weit genug ;)

    Also, wie ich es sehe, man sollte immer das Leib/ Seele Problem berücksichtigen, ansonsten man riskiert Sprache oder die der Magen( Verdauung) vom Geist zu trennen. Das erinnert mir immer die erste Drei Versen im Dhammapada.

    Am Rande bemerkt, : „Jeder Versuch, das Leib-Seele-Problem zu beantworten, stößt auf massive, insbesondere auch begriffliche Probleme. „

    Philosophie des Geistes – Wikipedia


    Ich wollte damit sagen, dass alles bedingt oder abhängig entstanden ist, diese Trennung Geist/ Leib/ Materie, usw, existiert in der Wirklichkeit nicht, denn alles ist Dharmadhatu oder Indra-Netz, siehe hier:

    Dharmadhatu - Wikipedia

    Indras Netz


    Quote

    Der Huayan-Patriarch Fazang (643–712) verwendete die goldene Statue eines Löwen, um die Huayan-Vision der gegenseitigen Durchdringung der Kaiserin Wu zu demonstrieren:

    In jedem Auge des Löwen, in seinen Ohren, Gliedmaßen usw., bis hin zu jedem einzelnen Haar, befindet sich ein goldener Löwe.Alle Löwen, die von jedem einzelnen Haar gleichzeitig und augenblicklich umarmt werden, treten in ein einziges Haar ein.So gibt es in jedem Haar eine unendliche Anzahl von Löwen... Der Fortschritt ist unendlich, wie bei den Juwelen von Celestial Lord Indras Netz: Auf diese Weise wird ein Reich umarmendes Reich ad infinitum eingerichtet, das als Reich von Indra bezeichnet wird Netz.

    Ein Leben ohne Selbsterforschung verdiente gar nicht gelebt zu werden.

    Sokrates

  • Sotapannabumm
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    • February 5, 2024 at 9:45 PM
    • #238
    Quote from Qualia
    Quote from Sotapannabumm

    Wie hast du das auf ‚die Realität hin geprüft‘?

    Es gibt nichts unveränderliches, nichts beständiges

    Allerdings suggeriert die Vorstellung über einen immerwährenden Tod, bzw die Vorstellung über ein ewiges Nichts nach dem Tod eines biologischen Wesens, Unveränderlichkeit und Beständigkeit. Gibt es nun wirklich nichts Unveränderliches, wie du es schreibst, oder gibt es das Unveränderliche ('Nichts') nach dem Tod (wenigstens)?

    🤔

    Damit wäre es von mir eigentlich gut beantwortet bzw mal zurückgefragt. Allerdings fragte ich ja, wie du das was über den hiesigen Tod hinaus (ich nenne das aus meiner Perspektive einmal so) sein soll, prüfen konntest.


    [lz]

    gebracht. Bewusstseinskontinuum näher auf Realität zu prüfen.

    Mein Ergebnis ist nur ein anderes.

    Es geht nichts weiter,[/lz]

    Vielleicht habe ich diesen Gedanken bzw den Kontext dazu auch falsch interpretiert?

    Jedenfalls kann ich deine klaren Urteile zu dem was nach dem (dieseitigen) Tod sein soll (kein veränderliches Bewusstsein, stattdessen wohl eine Art gefühls- und bewusstseinslose unendliche Ewigkeit?) als provokant empfinden. Oder auch herzbeschwerend, ganz offen gesprochen (muss aber nicht, keine Sorge) Angesichts meiner Erfahrungen und Einsichten auf dem mittleren Weg (oder eben abseitig davon aber immerhin noch so, dass ich ihn manchmal klar und deutlich sehe - so kommt es mir jedenfalls vor) und auch Angesichts der Schönheit und eindeutigkeit mancher Passagen in den Lehrreden aus denen doch klar hervorgehen kann, dass die Ursache für das Bewusstsein in letzter Konsequenz nicht eine angenommene, also nur gedachte (!) 'objektive Umgebung' mit gewissen objektiven Bedingungen ist, durch die schliesslich 'Das Leben' entsteht oder entstanden ist.

    Mal ohne starke Empfindungen, ein sachlicher Versuch: 'Das Leben' ist ein grosses Wort. Wenn man bei dem bleibt, was anscheinend ausgegraben und dieser Periode der Erdgeschichte zugeordnet wurde (vor 4,5 Milliarden Jahren) dann ist sachlicher die Rede von Mikroorganismen. Dass unter den damals gegebenen Bedingungen diese ersten Mikroorganismen auf der Erde entstanden sind, ist kein Widerspruch zu der Erklärung Buddhas über die Ursachen also Bedingungen der Entstehung des Bewusstseins. Man könnte die empirisch anscheinend gut gesicherte Tatsache bzw diesen wissenschaftlichen Fakt (vor 4, 5 Milliarden Jahren hier auf der Erde Bedingungen für 'sehr primitives Leben' bzw für solche Daseinserfahrung) genauso gut auch in diesem Sinn auslegen. Letztlich ist es eine Frage der Perspektive und insbesondere und vor allem der Vereinnahmungswille beim Annehmen und auch Ausgeben von Erklärungen über die Ursachen des Daseins bzw der Ursachen des Entstehens von Lebewesen und der eigenen Wesenhaftigkeit.

    Über DNA und DNS kann ich nicht mitreden. Eigentlich fragte ich ja nur, wie du das 'über den Tod hinaus sein bzw Nichtssein' geprüft hast. Und letztlich sind es ja keine Erklärungen, die aus eigener Erfahrung bzw Forschungstätigkeit resultieren (nehme ich an). Wäre es so, könnte man dir ja entsprechend tiefergehende Fragen stellen; vielleicht sogar versuchen einen begrifflichen bzw theoretischen Rahmen zu finden, in welchem die Erklärung Buddhas über das bedingte Entstehen des Bewusstseins als auch die Theorie über die Entstehung der Arten (bzw auch Genetik) aus harmonischer bzw weniger widersprüchlich bzw sogar einander ergänzend erscheinen, wenn man sie nebeneinander stellt. Das entspräche mehr einer Perspektive die ich für vorzustellen nicht so schlecht fände.

  • Leonie
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    • February 5, 2024 at 10:53 PM
    • #239
    Quote from Sili

    Ich weis eine endlose reihe fon fragen diese ist aber bereits erledigt wen nur eine der fragen oben beantwortet werden kann.

    Da es hier sicher auch erleuchtete gibt wird mir das sicher jemand erklären können, und ich danke bereits jetzt für die geduld und die zeit die derjenige und alle anderen auf sich nehmen.

    Deine Frage hast du im Oktober 2019 gestellt und viele Antworten (?) sind hier zusammen gekommen.

    Was lässt sich sagen? In jedem Fall wird dieses Thema "Wiedergeburt" immer wieder geboren. Es gibt Fragen, die soll man einfach fallen lassen, weil sie in den Unsinn führen - ich will da nicht Irrsinn sagen, denn das würde dies hier arg überbewerten.

    Nur so viel - bei Ajahn Brahm in - Jeder Lotos hat ein schönes Herz - findet sich im letzten Kapitel die Geschichte, wie er einen berühmten thailändischen Mönch besuchen konnte - Ajahn Tate, den er auch sehr mochte. Und so hat er sich für diese ganz besondere Begegnung alle möglichen Fragen zurecht gelegt, die er diesem weise Menschen stellen wollte. Und als er nach der langen Reise zu ihm kam, waren die Fragen verschwunden und er sagte zu Ajahn Tate: Die Antworten selbst zu finden, sei besser als anderen Fragen zu stellen. Tate antwortete ihm: Ja das ist die richtigen Einstellung.

    Deshalb sollten wir die Fragen und die Antworten selbst finden, uns um die Wahrheit selbst bemühen -den Buddhaweg gehen heißt, selbst gehen; selbst gehen, heißt sich selbst erforschen usw.

    Vielleicht kommst du mal wieder vorbei und guckst nach deinem Thema und sagst "hi".

    :zen:

  • Sotapannabumm
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    • February 5, 2024 at 11:13 PM
    • #240

    Qualia

    Ich habe deinen Kommentar ‚Lachen‘ registriert. Ich möchte dir gerne sagen, ich finde das unhöflich bzw sehe ich hierin keinen Versuch eines Gespräches unter Erwachsenen bezüglich grundsätzlichen also existentiellen Fragen. Schade.

  • Jan87
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    • February 6, 2024 at 8:27 AM
    • #241
    Quote from Sotapannabumm

    Über DNA und DNS kann ich nicht mitreden. Eigentlich fragte ich ja nur, wie du das 'über den Tod hinaus sein bzw Nichtssein' geprüft hast. Und letztlich sind es ja keine Erklärungen, die aus eigener Erfahrung bzw Forschungstätigkeit resultieren (nehme ich an). Wäre es so, könnte man dir ja entsprechend tiefergehende Fragen stellen; vielleicht sogar versuchen einen begrifflichen bzw theoretischen Rahmen zu finden, in welchem die Erklärung Buddhas über das bedingte Entstehen des Bewusstseins als auch die Theorie über die Entstehung der Arten (bzw auch Genetik) aus harmonischer bzw weniger widersprüchlich bzw sogar einander ergänzend erscheinen, wenn man sie nebeneinander stellt.

    Der Buddha hat explizit nicht den Anfang des Bewusstsein erklärt, sondern nur die Beendigung des konditionierten Bewusstseins und des Leidens. Ein Versuch, das mit der Evolutionslehre in Einklang zu bringen, ist sinnlos, das ist nicht das Ziel des Dhamma

    Quote

    „Ohne erkennbaren Anfang ist dieses Samsāra. Der früheste Punkt der Wesen, die, behindert durch Unwissenheit und gefesselt durch Verlangen, wandern und fortgehen, ist nicht wahrnehmbar.“[1]

    [1] „Anamataggo yam bhikkhave samsāro, pubbākoti na paññāyati avijjānivaranānam sattānam tanhā samyojanānam sandhāvatam.“

    „Unberechenbar ist der Anfang, Brüder, dieses Fortbestehens. Der früheste Punkt wird nicht offenbart, dieses Laufens, dieses Fortbestehens von Wesen, die von Unwissenheit umhüllt sind, an das Verlangen gebunden sind.” - F. L. Woodward - Kindred Sayings, Teil iii, Seite 118.

    „Unvorstellbar ist der Anfang dieses Samsāra, nicht zu entdecken ein erster Anfang von Wesen, die, durch Unwissenheit behindert und von Verlangen eingeschlossen, durch diesen Kreislauf der Wiedergeburten eilen und hasten.” - Nyānatiloka Thera.

    Samsāra bedeutet wörtlich wiederkehrendes Wandern. Atthasālini definiert Samsāra folgendermaßen: —

    „Khandhānam patipāti dhātu-āyatanāna ca abbhocchinnam vattamānāsamsāro ti pavuccati.“

    Samsāra ist die ununterbrochene Abfolge von Aggregaten, Elementen und den Sinnesgrundlagen.

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    Die bedingte Entstehung erklärt nicht den Ursprung, sie ist als Rad zu verstehen.

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    • February 6, 2024 at 9:04 AM
    • #242

    Ich fand meine Versuche, diese verschiedenen Perspektiven bzw. die hieran geknüpften Verständnisse miteinander in Einklang zu bringen, gar nicht sinnlos bzw. sogar erhellend.

    Natürlich gibt es Interpretationsweisen die grosse Widersprüche andeuten - es ist dann eben eine Frage wie man damit umzugehen gewillt ist.

  • Jan87
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    Theravāda
    • February 6, 2024 at 9:46 AM
    • #243
    Quote from Sotapannabumm

    Ich fand meine Versuche, diese verschiedenen Perspektiven bzw. die hieran geknüpften Verständnisse miteinander in Einklang zu bringen, gar nicht sinnlos bzw. sogar erhellend.


    Natürlich gibt es Interpretationsweisen die grosse Widersprüche andeuten - es ist dann eben eine Frage wie man damit umzugehen gewillt ist.

    Bei der Frage ist der Buddha halt sehr eindeutig gewesen.

    Auch die Aussage von Ihm "Früher wie heute lehre ich nur Leiden und die Beendigung des Leidens" zeigt deutlich, dass der Buddhismus keine Evolutionstheorie erklären will.


    [lz]

    Bei einer bestimmten Gelegenheit näherte sich ein bestimmter Bhikkhu namens Mālunkyaputta dem Buddha und forderte ungeduldig eine sofortige Lösung einiger spekulativer Probleme unter Androhung der sofortigen Abwerfung des Gewandes.

    „Herr“, sagte er, „diese Theorien wurden nicht erläutert, wurden beiseitegelegt und vom Erhabenen abgelehnt - ob die Welt ewig ist oder nicht ewig; ob die Welt endlich oder unendlich ist; ob das Lebensprinzip (jīva) dasselbe ist wie der Körper oder ob das Lebensprinzip eins und der Körper ein anderes ist; ob der Tathāgata nach dem Tod ist oder nicht; ob der Tathāgata nach dem Tod sowohl ist als auch nicht ist; ob der Tathāgata nach dem Tod weder ist noch nicht ist.“[1]

    Der Buddha riet ihm, keine Zeit und Energie mit solchen nutzlosen Spekulationen zu verschwenden, die dem moralischen Fortschritt abträglich waren.

    „Es ist, als ob eine Person von einem mit Gift dick eingeschmierten Pfeil durchbohrt wird und sie sollte zum Chirurgen sagen, der ihn entfernen will: Ich werde nicht zulassen, dass der Pfeil entfernt wird, bis ich die Details der Person kenne, die mich verletzt hat, die Natur des Pfeils, mit dem ich durchbohrt wurde, usw. Diese Person würde sterben, bevor dies jemals ihr bekannt wäre. Auf die gleiche Weise würde diese Person sterben, bevor diese Fragen jemals erläutert worden wären.“

    Die Lösung dieser metaphysischen Fragen führte nicht zu Abwendung, Leidenschaftslosigkeit, Erleuchtung oder Nibbāna.

    [1] Majjhima Nikāya, Cūta Malunkya Sutta, Nr. 63[/lz]

    Igor07

    Zu deinem Wiki-Link und dem Leib-Seele-Problem: Buddhismus wird da als seperate Geistestheorie unter Punkt 4 aufgeführt.
    Wenn ich dich richtig verstehe, meinst du auch eher Mind-Body-Unity, Zusammenhang zwischen geistiger und körperlicher Gesundheit, oder?
    Das Körper und Geist als Einheit zu sehen ist, ist den östlichen Lehren ja klar.

    Das Wort "Bewusstsein" muss ja immer in der entsprechenden Lehre gesehen werden.
    Buddhistisches Bewusstsein ist etwas anderes als Bewusstsein nach einer bestimmten westlichen Psychologie und beide unterscheiden sich z.B. von Eckhart Tolles Lehre, der Bewusstsein als das eigentliche Ich bezeichnet ("Ich bin formloses Bewusstsein in meiner Essenz").

    In den Yoga-Sutras wird Bewusstsein auch wieder etwas anders definiert, aber deckt sich auch, wenn man es richtig betrachtet, mit der buddhistischen und Tolles Lehre.


    [lz]

    Die Yoga-Sutras, verfasst von dem indischen Gelehrten Patanjali, bieten eine umfassende Anleitung zum Yoga und zur Entwicklung des Bewusstseins. In den Sutras wird das Bewusstsein auf verschiedene Weisen beschrieben und definiert. Eine grundlegende Definition des Bewusstseins in den Yoga-Sutras könnte wie folgt lauten:

    Bewusstsein (im Sanskrit: Chitta) wird als der gesamte mentale Prozess oder die mentale Substanz betrachtet, die Gedanken, Emotionen, Eindrücke und Wahrnehmungen umfasst. Es ist das Feld des Geistes, das durch die Praxis von Yoga diszipliniert und beruhigt werden kann. In einem Zustand reiner Bewusstheit oder Samadhi erreicht das individuelle Bewusstsein die höchste Stufe der Reinheit und Erleuchtung, wo die Trennung zwischen dem Selbst und dem Objekt der Wahrnehmung aufgehoben ist.

    Es ist wichtig anzumerken, dass die Yoga-Sutras viele Aspekte des Bewusstseins und der Bewusstseinsentwicklung behandeln, einschließlich der verschiedenen Stufen der Meditation, der Kontrolle über die Gedanken und Emotionen sowie der Erreichung von Einheit und Erleuchtung.

    (GPT)[/lz]

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    • February 6, 2024 at 9:58 AM
    • #244
    Quote from Jan87
    Quote from Sotapannabumm

    Ich fand meine Versuche, diese verschiedenen Perspektiven bzw. die hieran geknüpften Verständnisse miteinander in Einklang zu bringen, gar nicht sinnlos bzw. sogar erhellend.


    Natürlich gibt es Interpretationsweisen die grosse Widersprüche andeuten - es ist dann eben eine Frage wie man damit umzugehen gewillt ist.

    Bei der Frage ist der Buddha halt sehr eindeutig gewesen.

    Auch die Aussage von Ihm "Früher wie heute lehre ich nur Leiden und die Beendigung des Leidens" zeigt deutlich, dass der Buddhismus keine Evolutionstheorie erklären will.

    Weder zeigt das dass ein Buddhismus etwas erklären will oder nicht (wie könnte er?), noch zeigt es dass Buddha eine Evolutionstheorie lediglich nicht erklären wollte.

    Das Erkennen der offenen Fragen und ungeklärten Implikationen in nicht wenigen Erklärungen über das Bewusstsein und die Triebe mit Hilfe evolutionstheoretischer Modelle, sowie schließlich die Erkenntnis dass es lediglich Interpretationen von empirischen Befunden sind, die Widersprüchlich zu der Lehre vom Bedingten Entstehen erscheinen (können) kann schon hilfreich sein, den Zweifel an der Lehre Buddhas zu verringern bzw. das Vertrauen hierhinein zu stärken.

  • Jan87
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    Theravāda
    • February 6, 2024 at 10:07 AM
    • #245
    Quote from Sotapannabumm

    Das Erkennen der offenen Fragen und ungeklärten Implikationen in nicht wenigen Erklärungen über das Bewusstsein und die Triebe mit Hilfe evolutionstheoretischer Modelle, sowie schließlich die Erkenntnis dass es lediglich Interpretationen von empirischen Befunden sind, die Widersprüchlich zu der Lehre vom Bedingten Entstehen erscheinen (können) kann schon hilfreich sein, den Zweifel an der Lehre Buddhas zu verringern bzw. das Vertrauen hierhinein zu stärken.

    Die bedingte Entstehung ist in dir selber zu verstehen, da hilft die Evolutionstheorie nicht viel.
    Neurowissenschaft würde ich da eher empfehlen, die hilft mehr, die eigenen Gedanken und kammischen Prozesse zu verstehen.
    Da ist dann auch die Antwort zu finden, was wiedergeboren wird ;)

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    • February 6, 2024 at 10:39 AM
    • #246
    Quote from Jan87
    Quote from Sotapannabumm

    Das Erkennen der offenen Fragen und ungeklärten Implikationen in nicht wenigen Erklärungen über das Bewusstsein und die Triebe mit Hilfe evolutionstheoretischer Modelle, sowie schließlich die Erkenntnis dass es lediglich Interpretationen von empirischen Befunden sind, die Widersprüchlich zu der Lehre vom Bedingten Entstehen erscheinen (können) kann schon hilfreich sein, den Zweifel an der Lehre Buddhas zu verringern bzw. das Vertrauen hierhinein zu stärken.

    Die bedingte Entstehung ist in dir selber zu verstehen, da hilft die Evolutionstheorie nicht viel.
    Neurowissenschaft würde ich da eher empfehlen, die hilft mehr, die eigenen Gedanken und kammischen Prozesse zu verstehen.
    Da ist dann auch die Antwort zu finden, was wiedergeboren wird ;)

    Ich stimme dir da zu. Meine Bemühungen hier zielen darauf ab, ein wenig zur Ansichtsüberwindung beizutragen.


    ein schöner Gruss

  • Monikamarie
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    • February 6, 2024 at 11:56 AM
    • #247

    Leider trägst Du, Sotapannabumm, nur zur Verwirrung bei.

    Danke an Jan87.

  • Thorsten Hallscheidt
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    • #248
    Quote from Sotapannabumm

    Meine Bemühungen hier zielen darauf ab, ein wenig zur Ansichtsüberwindung beizutragen.

    Warum sollte man das tun? Ansichten kann jeder bei sich nur selbst erkennen und überwinden. Zudem ist es problematisch, eine Ansicht gegen eine andere einzutauschen, indem man die eine zugunsten einer anderen "überwindet".

    Das ist denn doch nur der Abendwind, der heute mit ordentlich verständlichen Worten flüstert.

  • Hotte
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    • #249
    Quote from Monikadie4.

    Leider trägst Du, Sotapannabumm, nur zur Verwirrung bei.


    Findest du? Die Evolutionstheorie erklärt die Veränderungen in der Natur/in unserem Dasein und ist insofern für mich auch ein Teilaspekt des bedingten Entstehens.

    DON'T HATE, MEDITATE.

  • Qualia
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    • #250
    Quote from Thorsten Hallscheidt
    Quote from Sotapannabumm

    Meine Bemühungen hier zielen darauf ab, ein wenig zur Ansichtsüberwindung beizutragen.

    Warum sollte man das tun? Ansichten kann jeder bei sich nur selbst erkennen und überwinden. Zudem ist es problematisch, eine Ansicht gegen eine andere einzutauschen, indem man die eine zugunsten einer anderen "überwindet".

    Aber genau das ist doch die Lehre Buddha! Ansichten gegenüberstellen, Ansichten austauschen, Ansichten überprüfen, Rechte Ansicht erlangen. Das geht nur so.

    Alles andere ist Verblendung und Schweigen ist tödlich für Menschen.

    Wenn es eine Quelle gibt, bin ich es.

    Ich lebe. Im inneren bedingten Entstehen und im äußeren bedingten Entstehen.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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