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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

LEBEN ist Leiden.

  • Noreply
  • October 20, 2015 at 1:14 PM
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  • Noreply
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    • October 20, 2015 at 1:14 PM
    • #1

    Hallo
    Da hab ich mal eine Frage, ja ich hab auch sowas:
    Wo hat Buddha diesen Satz getan: Leben ist Leiden.
    Selbst im ersten Sutra finde ich sowas nicht. http://www.palikanon.com/samyutta/sam56.html#s56_11
    Also: wo sagt er : LEBEN ist Leiden /Dukkha. Nicht Geburt oder sonst was sondern Leben.
    Ich bin daran wirklich interessiert mal die Zusammenhänge mit Diesem Satz zu lesen.
    Vielen Dank!
    Helmut

  • mukti
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    • October 20, 2015 at 1:37 PM
    • #2

    Vielleicht hier?

    Quote

    Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Sterben ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden, was man begehrt nicht erlangen, das ist Leiden, kurz gesagt: die fünf Daseinsgruppen (khandha) sind Leiden. (M.141)

    Die fünf Daseinsgruppen machen das Leben aus, ein Leben ohne sie gibt es nicht, daher dürfte hier geagt sein, dass Leben Leiden ist.

    Mit Metta, mukti.


  • Stero
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    October 18, 2015
    • October 20, 2015 at 1:49 PM
    • #3

    Der Begriff "Leiden" hat ganz offensichtlich im Kontext deutschsprachiger Buddhisten eine Umdeutung erfahren. Außerdem mussten sie den nichtdeutschen Begriff "dukkha" dann so übersetzen. Kann man machen, muss man aber nicht.

  • Noreply
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    • October 20, 2015 at 1:53 PM
    • #4
    Quote from mukti

    Vielleicht hier?

    Quote

    Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Sterben ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden, was man begehrt nicht erlangen, das ist Leiden, kurz gesagt: die fünf Daseinsgruppen (khandha) sind Leiden. (M.141)

    Die fünf Daseinsgruppen machen das Leben aus, ein Leben ohne sie gibt es nicht, daher dürfte hier geagt sein, dass Leben Leiden ist.


    Das kenn ich ja. Doch wo sagt er das das Leben selbst Leiden ist. Denn das sagen ja diese unschuldigen Worte. Es geht mir gerade darum, um das was Buddha sagte und das was MAN sagen könnte. Außerdem ist die erste Wahrheit das nicht ausführen der Zwei Extreme. Das würde dann auch passen den Leben ist Leiden ist ein Extrem, also kann ich mich wohl totsuchen. Er hat beschrieben was Leiden ist doch darin sehe ich nirgends das Leben selber Leiden ist.

  • Noreply
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    • October 20, 2015 at 1:55 PM
    • #5
    Quote from Stero

    Der Begriff "Leiden" hat ganz offensichtlich im Kontext deutschsprachiger Buddhisten eine Umdeutung erfahren. Außerdem mussten sie den nichtdeutschen Begriff "dukkha" dann so übersetzen. Kann man machen, muss man aber nicht.

    Egal welcher Begriff im Deutschen dafür verwendet wird er ist gleichwertig. Alles nur Ausreden zu Leiden. Ich bleibe bei dem Begriff weil alle anderen Begriffe nur Synonyme für Leiden sind oder Leiden beschreiben.

  • Lucky Luke
    Guest
    • October 20, 2015 at 1:58 PM
    • #6
    Quote from Ellviral

    Also: wo sagt er : LEBEN ist Leiden /Dukkha. Nicht Geburt oder sonst was sondern Leben.

    Ich kenne folgende Formen des Leidens:

    Das Leid des Leidens (offensichtliches Leid, Schmerz)
    Das Leid der Veränderung und
    Das bedingte Leid (also das Nichterkennen der Leerheit)

    Alles zusammen genommen ist vielleicht = Leid des Lebens ?

  • Stero
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    October 18, 2015
    • October 20, 2015 at 2:01 PM
    • #7
    Quote from Ellviral
    Quote from Stero

    Der Begriff "Leiden" hat ganz offensichtlich im Kontext deutschsprachiger Buddhisten eine Umdeutung erfahren. Außerdem mussten sie den nichtdeutschen Begriff "dukkha" dann so übersetzen. Kann man machen, muss man aber nicht.

    Egal welcher Begriff im Deutschen dafür verwendet wird er ist gleichwertig. Alles nur Ausreden zu Leiden. Ich bleibe bei dem Begriff weil alle anderen Begriffe nur Synonyme für Leiden sind oder Leiden beschreiben.


    :?: Verstehe ich jetzt nicht. Weder wollte ich irgendjemandem seine bevorzugten Begriffe ausreden, noch musst du dich für deine begrifflichen Präferenzen rechtfertigen.

  • Stero
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    • October 20, 2015 at 2:14 PM
    • #8
    Quote from Sherab Yönten

    Alles zusammen genommen ist vielleicht = Leid des Lebens ?


    Das ist nun aber ein anderer Ausdruck als "Leben ist Leid". "Leben ist Leid" ist Gleichsetzung, wogegen "Leid des Lebens" mMn keine Gleichsetzung ist, weil es neben dem "Leid des Lebens" ja durchaus auch noch das "Glück des Lebens" geben könnte ... also nur so als theoretische Möglichkeit ;)

  • Lucky Luke
    Guest
    • October 20, 2015 at 2:23 PM
    • #9
    Quote from Stero
    Quote from Sherab Yönten

    Alles zusammen genommen ist vielleicht = Leid des Lebens ?


    Das ist nun aber ein anderer Ausdruck als "Leben ist Leid". "Leben ist Leid" ist Gleichsetzung, wogegen "Leid des Lebens" mMn keine Gleichsetzung ist, weil es neben dem "Leid des Lebens" ja durchaus auch noch das "Glück des Lebens" geben könnte ... also nur so als theoretische Möglichkeit ;)

    Ja, sehr theoretisch :lol:
    Denn das Glück des Lebens ist ja auch vergänglich.

  • keks
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    • October 20, 2015 at 2:26 PM
    • #10
    Quote from Ellviral

    Doch wo sagt er das das Leben selbst Leiden ist.

    Nirgends, aber dennoch viel Spass beim Suchen :)

    Bubu :clown::oops:

  • Mirco
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    • October 20, 2015 at 2:39 PM
    • #11

    Woher kommt den 'Dein' Satz "Leben ist Leiden"? Vom Buddha ja anscheinend nicht... :?:

  • keks
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    • October 20, 2015 at 2:43 PM
    • #12

    https://www.google.de/#q=leben+ist+leiden+buddhismus da wimmelts nur so von Seiten. Im Pk steht aber nichts darüber wo Leben mit Leid gleichgesetzt wird.

    Bubu :clown::oops:

  • fotost
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    • October 20, 2015 at 3:22 PM
    • #13

    Wenn Leben gleich Leiden wäre, dann wäre ein Überwinden des Leidens nur durch das Ende des Lebens möglich.

  • JazzOderNie
    Guest
    • October 20, 2015 at 3:31 PM
    • #14
    Quote

    "Gar kurz ist das Leben der Menschen, begrenzt und flüchtig, voller Leiden und Qualen. Weise sollte man dies erkennen, Gutes tun und den heiligen Wandel führen, denn kein Geborener entrinnt dem Tode.
    Gleichwie der Tautropfen an der Spitze eines Grashalmes beim Aufgehen der Sonne gar schnell zergeht, nicht lange bleibt: so auch ist das dem Tautropfen vergleichbare Leben der Menschen gar begrenzt und flüchtig.
    Oder gleichwie beim Herabgießen einer mächtig geballten Regenwolke die Blasen auf dem Wasser gar schnell zergehen, nicht lange bleiben: so auch ist das der Wasserblase vergleichbare Leben der Menschen gar begrenzt und flüchtig. Oder gleichwie die mit einem Stocke im Wasser gezogene Furche gar schnell verschwindet, nicht lange bleibt: so auch ist das der Wasserfurche vergleichbare Leben der Menschen gar begrenzt und flüchtig." (Ang. Nik.)

    Diese Erkenntnis vom Leben als Leiden ist in der ersten edlen Wahrheit vom Leiden zusammengefasst:
    "Das ist die edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, von Lieben getrennt sein ist Leiden, mit Unlieben vereint sein ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden. Kurz, die fünf Gruppen des Anhaftens sind Leiden."

    Wenn auf die Geburt als Leiden verwiesen wird, so ist darunter neben dem Leidvollen des gegenwärtigen Daseins der bereits erwähnte Kreislauf ständigen Lebens und Sterbens zu verstehen, wie er sich aus dem Gesetz des ewigen Werdens ergibt. In der Heilslehre des Buddha— wie im ganzen Osten—wird Leben nicht nur als an eine Geburt gebunden angesehen, sondern das Jetzt bildet nur ein Glied einer unendlichen Kette vorherigen und nachfolgenden Lebens. Leben hat nicht mit der Geburt begonnen und endet auch nicht mit dem Tode, sondern lebt sich fort und fort, solange Durst und Haften, Gier, Haß und Wahn vorhanden sind.

    Diese Auffassung von der Wiedergeburt (nicht Seelenwanderung) ist von vielen Dichtern und Denkern des Abendlandes geteilt worden, von denen nur Empedokles und Goethe genannt seien. Der Gedanke des Vorher und Nachher klärt viele Zusammenhänge, die sonst nicht zu erklären wären. Hier, in der Lehre von der Wiedergeburt, lösen sich die vielen Fragen nach dem "Großen Warum", die gerade heute wieder Millionen Herzen bewegen. [67]

    http://www.palikanon.com/buddhbib/05heilslehre/heilslehre5a.

    Ich hab es bis jetzt immer nur als Aufzaehlung gelesen, was genau unter dukkha zaehlt. Aber vllt hab ich auch nur nicht das richtige Sutra erwischt.

  • Noreply
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    • October 20, 2015 at 3:34 PM
    • #15
    Quote from keks

    https://www.google.de/#q=leben+ist+leiden+buddhismus da wimmelts nur so von Seiten. Im Pk steht aber nichts darüber wo Leben mit Leid gleichgesetzt wird.

    Genau das meine ich. Der Satz wird als erste Wahrheit genannt und dann hat ihn Buddha nicht gesagt. Wie blöd, aber in der dritten Wahrheit geht es darum was Leiden ist. Doch nirgends sagt Buddha das Leben an sich Leiden ist. Das ist mir so wichtig weil es da zu einem Widerspruch kommt. In der ersten heißt es das Leben Leiden ist in der dritten wird gesagt was Leiden ist. Es muss also von einem allgemeinen Leiden die Rede sein und dann von besonderen Leiden. Das kann so nicht Stimmen. Wer hat die erste Wahrheit so eingeführt wie sie da steht? Wenn Buddha nirgends sagt das Leben an sich Leiden ist muss es jemand eingeführt haben ohne Buddha zu verstehen. Das kann nicht die erste Wahrheit sein, von Buddha verkündet und bestätigt. Wenn das so wäre dann wäre der Palikanon voll davon das das lebend sein Leiden ist. Nein er würde garnicht existieren.
    Das Leben des Menschen ist Leiden. Geht auch nicht denn dann gäbe es keine Befreiung von Leiden.
    Das Leben als Selbst ist Leiden. Ist dann richtig, aber das steht da ja nicht, doch aus diesem Leiden gibt es Befreiung.

  • Noreply
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    • October 20, 2015 at 3:50 PM
    • #16
    Quote from JazzOderNie
    Quote

    "Gar kurz ist das Leben der Menschen, begrenzt und flüchtig, voller Leiden und Qualen. Weise sollte man dies erkennen, Gutes tun und den heiligen Wandel führen, denn kein Geborener entrinnt dem Tode.
    Gleichwie der Tautropfen an der Spitze eines Grashalmes beim Aufgehen der Sonne gar schnell zergeht, nicht lange bleibt: so auch ist das dem Tautropfen vergleichbare Leben der Menschen gar begrenzt und flüchtig.
    Oder gleichwie beim Herabgießen einer mächtig geballten Regenwolke die Blasen auf dem Wasser gar schnell zergehen, nicht lange bleiben: so auch ist das der Wasserblase vergleichbare Leben der Menschen gar begrenzt und flüchtig. Oder gleichwie die mit einem Stocke im Wasser gezogene Furche gar schnell verschwindet, nicht lange bleibt: so auch ist das der Wasserfurche vergleichbare Leben der Menschen gar begrenzt und flüchtig." (Ang. Nik.)

    Diese Erkenntnis vom Leben als Leiden ist in der ersten edlen Wahrheit vom Leiden zusammengefasst:
    "Das ist die edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, von Lieben getrennt sein ist Leiden, mit Unlieben vereint sein ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden. Kurz, die fünf Gruppen des Anhaftens sind Leiden."

    Wenn auf die Geburt als Leiden verwiesen wird, so ist darunter neben dem Leidvollen des gegenwärtigen Daseins der bereits erwähnte Kreislauf ständigen Lebens und Sterbens zu verstehen, wie er sich aus dem Gesetz des ewigen Werdens ergibt. In der Heilslehre des Buddha— wie im ganzen Osten—wird Leben nicht nur als an eine Geburt gebunden angesehen, sondern das Jetzt bildet nur ein Glied einer unendlichen Kette vorherigen und nachfolgenden Lebens. Leben hat nicht mit der Geburt begonnen und endet auch nicht mit dem Tode, sondern lebt sich fort und fort, solange Durst und Haften, Gier, Haß und Wahn vorhanden sind.

    Diese Auffassung von der Wiedergeburt (nicht Seelenwanderung) ist von vielen Dichtern und Denkern des Abendlandes geteilt worden, von denen nur Empedokles und Goethe genannt seien. Der Gedanke des Vorher und Nachher klärt viele Zusammenhänge, die sonst nicht zu erklären wären. Hier, in der Lehre von der Wiedergeburt, lösen sich die vielen Fragen nach dem "Großen Warum", die gerade heute wieder Millionen Herzen bewegen. [67]

    http://www.palikanon.com/buddhbib/heilslehre/heilslehre5a .

    Ich hab es bis jetzt immer nur als Aufzaehlung gelesen, was genau unter dukkha zaehlt. Aber vllt hab ich auch nur nicht das richtige Sutra erwischt.

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    Soweit ich das sehe sind das zusammengefügte Teil verschiedener Reden Buddha. Aber auch hier wird nie behauptet das Buddha sagt das Leben selbst Leiden ist. Das Leben der Menschen, ja, was Leiden ist, ja, aber nicht das Leben leiden ist.

  • keks
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    • October 20, 2015 at 3:51 PM
    • #17
    Quote from JazzOderNie


    Diese Erkenntnis vom Leben als Leiden ist in der ersten edlen Wahrheit vom Leiden zusammengefasst:
    "Das ist die edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, von Lieben getrennt sein ist Leiden, mit Unlieben vereint sein ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden. Kurz, die fünf Gruppen des Anhaftens sind Leiden."

    Das dick markierte st ein Kommentar von was weiss ich wem. Eher unwichtig weil derjenige da irgendwas reininterpretiert hat was im folgenden Abschnitt nicht steht. Da steht nirgends Leben ist Leiden.
    Da aber Nirvana im Leben statt findet wäre es merkwürdig wenn Buddha sowas sagte, da passt dann die gesamte Lehre hinten und vorne nicht mehr.

    Bubu :clown::oops:

    Edited once, last by keks (October 20, 2015 at 3:57 PM).

  • Noreply
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    • #18
    Quote from fotost

    Wenn Leben gleich Leiden wäre, dann wäre ein Überwinden des Leidens nur durch das Ende des Lebens möglich.

    Genau das ist es was mir als erstes eingefallen ist als ich diesen Satz das erste Mal gelesen habe. Darum habe ich mich mit Buddha beschäftigt, denn sowas kann der nie gesagt haben!

  • JazzOderNie
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    • October 20, 2015 at 4:04 PM
    • #19
    Quote from keks
    Quote from JazzOderNie


    Diese Erkenntnis vom Leben als Leiden ist in der ersten edlen Wahrheit vom Leiden zusammengefasst:
    "Das ist die edle Wahrheit vom Leiden: Geburt ist Leiden, Alter ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden, von Lieben getrennt sein ist Leiden, mit Unlieben vereint sein ist Leiden, nicht erlangen, was man begehrt, ist Leiden, Kummer, Jammer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind Leiden. Kurz, die fünf Gruppen des Anhaftens sind Leiden."

    Das dick markierte st ein Kommentar von was weiss ich wem. Eher unwichtig weil derjenige da irgendwas reininterpretiert hat was im folgenden Abschnitt nicht steht. Da steht nirgends Leben ist Leiden.
    Da aber Nirvana im Leben statt findet wäre es merkwürdig wenn Buddha sowas sagte, da passt dann die gesamte Lehre hinten und vorne nicht mehr.


    ja, das meine ich ja. vermutlich gibt es diese zusammenfassung nur als interpretation, weil ich wie gesagt diesen satz auch noch nicht direkt sah, wenn dann immer mit passender erklaerung in bezug auf den werdensdurst, usw.

    ps.: meine erklaerungen waren auch schonmal ausfuerhlicher. mein fehler...

  • Stero
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    • #20
    Quote from Sherab Yönten
    Quote from Stero


    Das ist nun aber ein anderer Ausdruck als "Leben ist Leid". "Leben ist Leid" ist Gleichsetzung, wogegen "Leid des Lebens" mMn keine Gleichsetzung ist, weil es neben dem "Leid des Lebens" ja durchaus auch noch das "Glück des Lebens" geben könnte ... also nur so als theoretische Möglichkeit ;)

    Ja, sehr theoretisch :lol:
    Denn das Glück des Lebens ist ja auch vergänglich.


    Ups ... soll das heißen dass du sagst, Glück sei nicht möglich, weil es nicht permanent ist? :shock:

  • Karma Pema
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    • October 20, 2015 at 4:46 PM
    • #21

    Das ist die Erste der Vier Edlen Wahrheiten :shock:
    Da Geburt leidhaft ist und mit dieser Alter, Krankheit und Tod, ebenso wie die verschiedenen Arten des Leidens, nicht zu vermeiden sind.

    Diese Formulierung der Ersten Edlen Wahrheit erfasst auch den hoffnungslosesten Menschen und führt ihn so zur Zweiten Edlen Wahrheit.

    Edited 3 times, last by Karma Pema (October 20, 2015 at 5:33 PM).

  • Stero
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    • October 20, 2015 at 4:51 PM
    • #22

    Also ich für meinen Teil finde grade die Vergänglichkeit des Glückes reizvoll, denn wäre es permanent, dann wäre es ja unerträglich. ;)

    Ich glaub da muss man echt aufpassen auf was man sich da einlässt mit dem Buddhismus. Am Ende hat man kein vergängliches Glück mehr, sondern nur noch permanentes Leid. :?:

  • mukti
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    • October 20, 2015 at 5:30 PM
    • #23
    Quote from Ellviral
    Quote from mukti

    Vielleicht hier?


    Die fünf Daseinsgruppen machen das Leben aus, ein Leben ohne sie gibt es nicht, daher dürfte hier geagt sein, dass Leben Leiden ist.


    Das kenn ich ja. Doch wo sagt er das das Leben selbst Leiden ist. Denn das sagen ja diese unschuldigen Worte. Es geht mir gerade darum, um das was Buddha sagte und das was MAN sagen könnte. Außerdem ist die erste Wahrheit das nicht ausführen der Zwei Extreme. Das würde dann auch passen den Leben ist Leiden ist ein Extrem, also kann ich mich wohl totsuchen. Er hat beschrieben was Leiden ist doch darin sehe ich nirgends das Leben selber Leiden ist.

    Weiß ja nicht was du unter "Leben" verstehst, für mich ist es dasselbe wie Dasein. Die fünf Daseinsgruppen sind Leiden, sagt der Buddha, folglich ist Dasein Leiden. Wo ist das Problem?

    Mit Metta, mukti.


  • JazzOderNie
    Guest
    • October 20, 2015 at 5:32 PM
    • #24
    Quote from Ellviral


    Soweit ich das sehe sind das zusammengefügte Teil verschiedener Reden Buddha. Aber auch hier wird nie behauptet das Buddha sagt das Leben selbst Leiden ist. Das Leben der Menschen, ja, was Leiden ist, ja, aber nicht das Leben leiden ist.


    Ich vermute die Uebung als Mensch ist Uebung genug. :D

  • keks
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    • October 20, 2015 at 6:04 PM
    • #25
    Quote from mukti

    Die fünf Daseinsgruppen sind Leiden, sagt der Buddha, folglich ist Dasein Leiden. Wo ist das Problem?

    Das Problem was ich sehe, ist, dass Buddha jedes einzelne Wort bis zum erbrechen (sorry) wiederholt hat und jeden Satz nochmal zerkleinert hat, aus jeder Erklärung zig Untererklärungen machte aber das Wort Leben nicht im direkten Bezug zu Leiden auftaucht.

    Bubu :clown::oops:

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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