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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Anhaftung beenden

  • mukti
  • May 10, 2015 at 10:40 AM
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  • Jinen
    Guest
    • June 22, 2015 at 4:19 PM
    • #76

    Sicher kommt es immer auf das richtige Maß an. Eine Prise Salz kann das essen verfeinern, eine Packung Salz isz glaub ich nicht so gut. Aber das weiß ja eigentlich jeder.

    Und je feiner der Geschmack, umso geringer müssen die Reize sein. So gibt es ja auch einen Lobpreis des faden und einfachen.

  • mukti
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    September 16, 2010
    • June 22, 2015 at 5:08 PM
    • #77
    Quote from JazzOderNie

    ich hab das so verstanden, dass man das essen (objekt), das wahrnehmen (warm, usw.), das empfinden (genuss) und das bewusstsein ("klasse erfindung") wahrnehmen kann. also könnte man statts den genuss zu streichen ebenso das essen streichen, wenn man sagt "es gibt keinen genuss".

    ich hoffe ich habe die begriffe nicht verdreht. die ganzen begriffe sind so verwirrend, wenn man sich eine weile damit nicht beschäftigt... is alles so absurd hier und was is eig mit dem "neutralen dukkha"?

    Sehe ich so dass Essen schmackhaft sein kann, aber man macht da nichts draus, fährt nicht drauf ab, die angenehme Erfahrung ist nicht der Sinn des Lebens.
    "Neutrales dukkha" weiß ich nicht, es gibt aber ein angenehmes, unangenehmes und weder angenehmes noch unangenehmes (neutrales) Gefühl. Dukkha ist immer Unzufriedenheit, Leid, Unzulänglichkeit.

    Mit Metta, mukti.


  • Anandasa
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    April 11, 2015
    • June 22, 2015 at 5:19 PM
    • #78

    Ein Weg um Anhaftung zu beenden ist mehr Altruismus. Weil man dann mehr an andere denkt, lässt man die eigenen Anhaftungen los. Das Problem ist zu glauben durch ein Mehr an Altruismus würde man verlieren. Deswegen will man an den Anhaftungen festhalten. Nur verliert man in Wirklichkeit nicht, weil das bisschen Altruismus kaum was kostet und die Reduzierung der Anhaftungen aber sehr viel bringt.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Spacy
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    October 29, 2014
    • June 22, 2015 at 5:23 PM
    • #79
    Quote from Anandasa

    Ein Weg um Anhaftung zu beenden ist mehr Altruismus. Weil man dann mehr an andere denkt, lässt man die eigenen Anhaftungen los. Das Problem ist zu glauben durch ein Mehr an Altruismus würde man verlieren. Deswegen will man an den Anhaftungen festhalten. Nur verliert man in Wirklichkeit nicht, weil das bisschen Altruismus kaum was kostet und die Reduzierung der Anhaftungen aber sehr viel bringt.

    Setzt du da nicht ein imaginäres Soll mit dem Ist gleich?
    Altruismus ist dumm - weil er relativ ist.

    Provokante Grusse

  • mukti
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    September 16, 2010
    • June 22, 2015 at 5:31 PM
    • #80
    Quote from Anandasa

    Ein Weg um Anhaftung zu beenden ist mehr Altruismus. Weil man dann mehr an andere denkt, lässt man die eigenen Anhaftungen los.

    Ja, besonders Metta trägt dazu bei den harten Knoten der Anhaftung aufzulösen.

    Mit Metta, mukti.


  • mukti
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    September 16, 2010
    • June 22, 2015 at 6:16 PM
    • #81
    Quote from JazzOderNie


    was ist ein beispiel für dukkha mit einem neutralen gefühl?

    Ich denke mal so eine Art Stumpfheit, wenn einem alles egal ist.

    Mit Metta, mukti.


  • brigittefoe
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    September 22, 2010
    • June 22, 2015 at 9:24 PM
    • #82
    Quote from mukti
    Quote from JazzOderNie


    was ist ein beispiel für dukkha mit einem neutralen gefühl?

    Ich denke mal so eine Art Stumpfheit, wenn einem alles egal ist.



    Ich nenne das leer -
    da ist nix mehr, was mich an irgendetwas teilnehmen lassen will,
    sei es da essen, trinken, rauchen, what ever ...

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Anandasa
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    April 11, 2015
    • June 23, 2015 at 9:00 AM
    • #83
    Quote

    Setzt du da nicht ein imaginäres Soll mit dem Ist gleich?
    Altruismus ist dumm - weil er relativ ist.


    Altruismus hört sich vielleicht theatralisch an, hat aber nichts mit großem Helfer-Syndrom zu tun. Nehmen wir an ein Mann ist unermesslich reich. Ihm ist aber bewusst, dass er trotz seines Reichtums nichts zu essen hätte, wenn nicht Bauern ihr Feld bestellen würden. Dies allein führt dazu, das er geistig gesund bleiben wird und einen Blick für andere Menschen behalten wird. Ich habe mal in einer Bank gearbeitet (nicht im Bankgeschäft selbst). Einige der Bänker hatten in ihrem Wertesystem nur das Geld. Es war ziemlich erschreckend das zu sehen. Sie waren eigentlich lange vor der Pensionierung im Kopf schon tot. Das kleine bisschen Altruismus, dass man andere Menschen braucht auch wenn man schwer reich ist, macht schon einen riesen Unterschied.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • Anandasa
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    April 11, 2015
    • June 24, 2015 at 9:22 AM
    • #84

    Ein Weg Anhaftungen abzubauen ist der Anhaftung dessen Gegenteil entgegen zu stellen und das ist Anatta. Erkennt man, dass es kein Selbst gibt, gehen die Anhaftungen von selbst zurück, da man ihnen nicht mehr gegenüber anfällig ist.

    Aber wie praktiziert man Anatta? Ich habe das jetzt so angefangen, dass ich einfach um einen Einstieg zu bekommen vom Extrem ausgehe, dass ich aus nichts bestehe als aus einem Geist und nur das eine Ziel habe mit Hilfe meines Herzens gutes Karma zu erzeugen (also Metta). Das stelle ich mir beim Meditieren so vor und versuche es nach dem Meditieren so weiter zu machen. Ich habe auf diese Weise schon lichte Momente gehabt und viele Dinge sind mir schon viel leichter von der Hand gegangen als früher, weil Anhaftungen, Wut und Ärger zurückgehen. Anatta und Metta scheinen sich gegenseitig zu bedingen. Ohne Anatta gibt es kein Metta. Die Ich-Sucht setzt sofort wieder ein und zerstört das Metta.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • accinca
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    • June 24, 2015 at 10:16 AM
    • #85
    Quote from Anandasa

    Ein Weg Anhaftungen abzubauen ist der Anhaftung dessen Gegenteil entgegen zu stellen und das ist Anatta. Erkennt man, dass es kein Selbst gibt, gehen die Anhaftungen von selbst zurück, da man ihnen nicht mehr gegenüber anfällig ist....


    Was du schreibst das ist wahr und auch richtig aber z.B. wie viele
    Raucher kennst du oder hast von ihnen gehört, oder gibt es wohl
    auf der Welt, die das Anhaften am rauchen durch anatta überwunden haben?

  • Anandasa
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    April 11, 2015
    • June 24, 2015 at 2:11 PM
    • #86
    Quote from accinca

    Was du schreibst das ist wahr und auch richtig aber z.B. wie viele
    Raucher kennst du oder hast von ihnen gehört, oder gibt es wohl
    auf der Welt, die das Anhaften am rauchen durch anatta überwunden haben?


    Meine Kaffee- und Eis-Sucht ist auch weiterhin unverändert ;-). Problem ist, dass so eine Ahnung von Anatta für ein paar Sekunden anhält und dann ist man von Wut/Ärger/Gier wieder eingeholt worden und man ist so wieder rausgeflogen ... Ich denke es ist einfacher zu versuchen ein gutes Karma zu erzeugen als so eine Art Anatta-Erfahrung ein bisschen dauerhafter halten zu können.

    Die Dinge entstehen, existieren und vergehen. Das ist normal. Ajaan Tippakorn

  • accinca
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    • June 24, 2015 at 3:00 PM
    • #87
    Quote from Anandasa
    Quote from accinca

    Was du schreibst das ist wahr und auch richtig aber z.B. wie viele
    Raucher kennst du oder hast von ihnen gehört, oder gibt es wohl
    auf der Welt, die das Anhaften am rauchen durch anatta überwunden haben?


    Meine Kaffee- und Eis-Sucht ist auch weiterhin unverändert ;-). Problem ist, dass so eine Ahnung von Anatta für ein paar Sekunden anhält und dann ist man von Wut/Ärger/Gier wieder eingeholt worden und man ist so wieder rausgeflogen ... Ich denke es ist einfacher zu versuchen ein gutes Karma zu erzeugen als so eine Art Anatta-Erfahrung ein bisschen dauerhafter halten zu können.


    Genau so ist es in der Praxis. Aus diesem Grunde hat der Buddha
    auch mehr Übungen gelehrt die man jeweils machen kann um die
    Gegenteile der fünf Hemmungen (nivarana) zu entfalten Und vier
    heilsame Kämpfe die zu führen sind auf dem ganzen achtfachen Pfade.
    So wird man auf allen Fronten kämpfen und üben je nach den Umständen.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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