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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Aussage des Dalai Lama

  • gbg
  • 6. Oktober 2014 um 13:15
  • Zum letzten Beitrag
1. offizieller Beitrag
  • gbg
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    • 6. Oktober 2014 um 13:15
    • #1

    "Man kann nicht unmittelbare Ursache oder Wirkung seiner selbst sein." so zitiert der Dalai Lama den Autor des mittleren Stufenweges. Aber wie können wir uns dann das bedingte Entstehen vorstellen?

  • MartinS1978
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    • 18. November 2014 um 22:07
    • #2

    Wenn alles voneinander bedingt ist, dürfte sich "selbst neu zu erfinden" schwer gestalten. ;)

    "Die Lösung des Problems, das Du im Leben siehst, ist eine Art zu leben, die das Problemhafte zum Verschwinden bringt."
    Ludwig Wittgenstein, Vermischte Bemerkungen, 1937

  • @soka
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    • 18. November 2014 um 22:21
    • #3

    Er sagt es ja "unmittelbar".

    Nimm nen hammer hau dir auf den finger und sei deiner selbst "unmittelbar" bewusst. ;)

  • nibbuti
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    • 19. November 2014 um 00:17
    • #4
    gbg:

    Aber wie können wir uns dann das bedingte Entstehen vorstellen?


    Zitat

    So, Bhikkhus, sind

    durch Nichtwissen (avijja) bedingt die Gestalter (sankhara)

    durch Gestalter bedingt ist das Bewusstsein (vinnana)

    durch Bewusstsein bedingt sind Name-&-Form (namarupa)

    durch Name-&-Form bedingt sind die sechs Sinnespforten (salayatana)

    durch sechs Sinnespforten bedingt ist die Berührung (phassa)

    durch Berührung bedingt ist die Empfindung (vedana)

    durch Empfindung bedingt ist das Verlangen (tanha)

    durch Verlangen bedingt ist das Anhaften (upadana)

    durch Anhaften bedingt ist das Werden (bhava)

    durch Werden bedingt ist die Geburt (jati)

    durch Geburt bedingt ist die Last (dukkha)

    durch Last bedingt ist das Vertrauen (in die Lehre; saddha)

    durch Vertrauen (in die Lehre) bedingt ist das Wohlgefallen (pamojjha)

    durch Wohlgefallen bedingt ist das Ent-zücken (piti)

    durch Entzücken bedingt ist die Gelassenheit (passaddhi)

    durch Gelassenheit bedingt ist die Freude (sukha)

    durch Freude bedingt ist die geistige Sammlung (samadhi)

    durch Sammlung bedingt ist das Wissen-&-Sehen der Dinge wie sie sind (yathabutha)

    durch Wissen-&-Sehen der Dinge wie sie sind bedingt ist die Ent-täuschung (nibbida)

    durch Enttäuschung bedingt ist die Unlust (viraga)

    durch Unlust bedingt ist das Loslösen (vimutti)

    durch Loslösen bedingt ist das Wissen vom Ende (khayenana).


    S 12.23

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    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Arnold
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    • 19. November 2014 um 13:22
    • #5

    Danke nibbuti,

    genau das, was ich gerade zur Orientation gebraucht hab. :) Perfekt!

  • nibbuti
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    • 20. November 2014 um 19:19
    • #6
    Arnold:

    Danke nibbuti,


    Bitte

    Arnold:

    genau das, was ich gerade zur Orientation gebraucht hab.


    freut mich wenn es dir auf deinem eigenen Weg weiterhilft Arnold

    nach Jahrtausenden ist die Lehre des Buddha noch immer haltbar

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • boehnchen
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    • 21. November 2014 um 08:02
    • #7
    gbg:

    "Man kann nicht unmittelbare Ursache oder Wirkung seiner selbst sein."


    ja :->) sonst geht ‚das andere‘ ab =die Trennung ist aufgehoben. (weil ich schiebe die Schuld zb nicht mehr auf die Mutter/vermeintl.Ursache; ich bin (auch) die Mutter.)
    und das wollen wir nicht (also die Trennung/vermeintl!Ursache/das’andere’/den’anderen’ aufheben) - so etwas kann ein ich nicht wollen, nicht wollen können - sich selbst abschaffen.

    => also ist weiter die Mutter schuld ... und das leidvolle Spiel geht weiter.


    gbg:

    Aber wie können wir uns dann das bedingte Entstehen vorstellen?


    Das bedingte Entsethen = ist der Glaube an eine Ursache. Und daraus folgt:
    Es gibt kein bedingtes Entstehen.

  • Lirum Larum
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    • 21. November 2014 um 08:29
    • #8
    gbg:

    "Man kann nicht unmittelbare Ursache oder Wirkung seiner selbst sein." so zitiert der Dalai Lama den Autor des mittleren Stufenweges.


    Ein Zitat des Dalai Lama von einem Zitat Nagarjunas übersetzt ins Deutsche? Wieviel vom Sinngehalt ist dann hier noch angekommen? Was wollte der Dalai Lama damit ausdrücken? Worüber sprach er gerade?
    Mich erinnert dieser Satz (den ich noch nie gehört habe) an die alte Seglerweisheit, dass man nicht ins Segel pusten kann, um vorwärts zu kommen. :) Hab ich bis heute noch nicht verstanden.

    Zitat

    Aber wie können wir uns dann das bedingte Entstehen vorstellen?


    Was wolltest Du nun genau wissen?
    Das bedingte Entstehen ist ein Meditationsobjekt, welches man immer und immer wieder durchleuchten kann, um es allmählich zu verstehen. Der Schlüssel zum Verständnis liegt dann im Loslassen von Vorstellungen, der Befreiung von Konzepten.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • keks
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    • 21. November 2014 um 10:16
    • #9

    Wann und wo hat er es gesagt/geschrieben und in welchem Zusammenhang ?

    Die linke Hand schlägt die rechte Hand. Der Nachweis, dass ich die Ursache bin und die Wirkung spüre.

    Bubu :clown::oops:

  • boehnchen
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    • 9. Dezember 2014 um 05:07
    • #10

    Hi Losang

    Losang Lamo:

    die alte Seglerweisheit, dass man nicht ins Segel pusten kann, um vorwärts zu kommen. :) Hab ich bis heute noch nicht verstanden.


    wie man den Verstand nicht im/mit dem Verstand überwinden kann. Man bräuchte ein anderes Werkzeug.
    Haben wir aber nicht.

    = wir pusten tatsächlich ins Segel/Kissen

  • Lirum Larum
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    • 9. Dezember 2014 um 10:52
    • #11
    boehnchen:

    Hi Losang

    Losang Lamo:

    die alte Seglerweisheit, dass man nicht ins Segel pusten kann, um vorwärts zu kommen. :) Hab ich bis heute noch nicht verstanden.


    wie man den Verstand nicht im/mit dem Verstand überwinden kann. Man bräuchte ein anderes Werkzeug.
    Haben wir aber nicht.
    ....

    Ah ja, aber mit dem Geist kann man schon den Verstand "überwinden", also mit geistigen Aspekten wie Achtsamkeit, Bewusstheit, Herzgeist, Intuition. Mit Überwinden meine ich hier erkennen, entlarven und verändern.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Aiko
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    • 9. Dezember 2014 um 12:43
    • #12
    Losang Lamo:


    Ah ja, aber mit dem Geist kann man schon den Verstand "überwinden", also mit geistigen Aspekten wie Achtsamkeit, Bewusstheit, Herzgeist, Intuition. Mit Überwinden meine ich hier erkennen, entlarven und verändern.


    Also was denn - mit dem Geist oder mit geistigen Aspekten? Und wer überwindet da dann welchen Verstand? Du? Wie du überwindest dich? Du erkennst dich, entlarvst dich und veränderst dich? Wenn das so wäre, warum machst du es dann nicht einfach?

    Das ist doch genau das, mit dem Segel und dem Wind.

  • Lirum Larum
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    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 9. Dezember 2014 um 12:52
    • #13
    Aiko:
    Losang Lamo:


    Ah ja, aber mit dem Geist kann man schon den Verstand "überwinden", also mit geistigen Aspekten wie Achtsamkeit, Bewusstheit, Herzgeist, Intuition. Mit Überwinden meine ich hier erkennen, entlarven und verändern.


    Also was denn - mit dem Geist oder mit geistigen Aspekten? Und wer überwindet da dann welchen Verstand? Du? Wie du überwindest dich? Du erkennst dich, entlarvst dich und veränderst dich? Wenn das so wäre, warum machst du es dann nicht einfach?

    Das ist doch genau das, mit dem Segel und dem Wind.

    Was ist denn der Unterschied zwischen dem Geist und seinen Einzelaspekten? Wer legt die Aspekte worauf fest? Und in welcher Sprache sprechen wir? :) Und wer ist "ich"? Und wer bist "Du"? :lol:
    Also mach mich gefälligst nicht an, sondern antworte mir geduldig.
    Ich behaupte hier bestimmt nicht, irgendeine Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Also komm herunter von den Barrikaden und steck die Kalaschnikow ein. 8)

    Schön übrigens, Dich mal wieder hier zu lesen. Willkommen. Setz Dich. Möchste einen Tee?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Aiko
    Gast
    • 9. Dezember 2014 um 13:31
    • #14
    Aiko:
    Losang Lamo:


    Ah ja, aber mit dem Geist kann man schon den Verstand "überwinden", also mit geistigen Aspekten wie Achtsamkeit, Bewusstheit, Herzgeist, Intuition. Mit Überwinden meine ich hier erkennen, entlarven und verändern.


    Also was denn - mit dem Geist oder mit geistigen Aspekten? Und wer überwindet da dann welchen Verstand? Du? Wie du überwindest dich? Du erkennst dich, entlarvst dich und veränderst dich? Wenn das so wäre, warum machst du es dann nicht einfach?

    Das ist doch genau das, mit dem Segel und dem Wind.

    Losang Lamo:


    Was ist denn der Unterschied zwischen dem Geist und seinen Einzelaspekten? Wer legt die Aspekte worauf fest? Und in welcher Sprache sprechen wir? :) Und wer ist "ich"? Und wer bist "Du"? :lol:
    Also mach mich gefälligst nicht an, sondern antworte mir geduldig.
    Ich behaupte hier bestimmt nicht, irgendeine Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Also komm herunter von den Barrikaden und steck die Kalaschnikow ein. 8)

    Schön übrigens, Dich mal wieder hier zu lesen. Willkommen. Setz Dich. Möchste einen Tee?

    Danke. Ich bin unbewaffnet -.
    Nun zu deinen Fragen: wenn man davon ausgeht, dass die Unterscheidung von Ursache und Wirkung durch ein Selbst oder Ich getroffen wird, dann gibt es das nur zusammen mit dem Selbst bzw. Ich. Und so ist es mit allen Unterscheidungen, wie auch mit Körper-Geist und Geist und Aspekte des Geistes. Die Aspekte legt natürlich das Selbst fest (hier: LL oder Aiko) und dabei wird auch die Beziehung festgelegt. Das geht alles ratz-fatz.
    Der Satz vom DL ist in diesem Kontext von Selbst und Nicht-Selbst bzw. Selbst und Andere. Und er sollte zeigen, dass Ursache-Wirkung; Bedingtes Entstehen und der Stufenweg alles geistige Konstrukte sind. Aber ohne diese könnten wir uns nicht orientieren. Für eine bestimmte Zeit sind Markierungen notwendig.

  • Doris
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    • 9. Dezember 2014 um 14:29
    • #15

    Ich verstehe nicht, was eigentlich verändert werden sollte?
    Und mir leuchtet nicht ein, warum der Verstand überwunden werden soll?

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

    Einmal editiert, zuletzt von Doris (9. Dezember 2014 um 14:52)

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 9. Dezember 2014 um 14:40
    • #16
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich verstehe nicht, was eigentlich verändert werden sollte?
    Und mir leuchtet nicht ein, warum der Verstand überwindet werden soll?

    Na, guck Dir doch allgemein die Dialoge hier an:
    Mit "überwundenem Verstand" würden diese Missverständnisse alle so nicht passieren - schätze ich mit meiner
    Vorstellung. Und dann hätte sich einiges verändert.

    Aber egal. Jeder wie er mag und wie er's versteht.
    Hier treffen wieder nur ganz einfach verschiedene Sprachen aufeinander bzw segeln aneinander vorbei. :?

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • xxx
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    • 9. Dezember 2014 um 15:30
    • #17
    Losang Lamo:

    Na, guck Dir doch allgemein die Dialoge hier an:Mit "überwundenem Verstand" würden diese Missverständnisse alle so nicht passieren

    :lol: Diese Dialoge bezeugen ja gerade eben nicht immer scharfen Verstand

  • Lirum Larum
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    • 9. Dezember 2014 um 15:39
    • #18
    Bakram:
    Losang Lamo:

    Na, guck Dir doch allgemein die Dialoge hier an:Mit "überwundenem Verstand" würden diese Missverständnisse alle so nicht passieren

    :lol: Diese Dialoge bezeugen ja gerade eben nicht immer scharfen Verstand

    Ja, witzig - aber verstand-en hast Du nicht, was ich meinte. Zu viel "scharfer" Verstand im Weg. ;)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • boehnchen
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    • 9. Dezember 2014 um 15:55
    • #19
    Losang Lamo:
    boehnchen:

    Hi Losang


    wie man den Verstand nicht im/mit dem Verstand überwinden kann. Man bräuchte ein anderes Werkzeug.
    Haben wir aber nicht.
    ....

    Ah ja, aber mit dem Geist kann man schon den Verstand "überwinden", also mit geistigen Aspekten wie Achtsamkeit, Bewusstheit, Herzgeist, Intuition. Mit Überwinden meine ich hier erkennen, entlarven und verändern.


    ich kann Druck ausüben. (bis der Mast bricht
    oder ich im Wasser liege.)

  • boehnchen
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    • 9. Dezember 2014 um 16:19
    • #20

    Grüß Dich Aiko

    Aiko:

    mit dem Geist oder mit geistigen Aspekten? Und wer überwindet da dann welchen Verstand? Du? Wie du überwindest dich? Du erkennst dich, entlarvst dich und veränderst dich? Wenn das so wäre, warum machst du es dann nicht einfach?

    Das ist doch genau das, mit dem Segel und dem Wind.


    ich glaube wir meinen hier dasselbe.

    _______________


    Aiko:

    wenn man davon ausgeht, dass die Unterscheidung von Ursache und Wirkung durch ein Selbst oder Ich getroffen wird, dann gibt es das nur zusammen mit dem Selbst bzw. Ich. Und so ist es mit allen Unterscheidungen, wie auch mit Körper-Geist und Geist und Aspekte des Geistes. Die Aspekte legt natürlich das Selbst fest (hier: LL oder Aiko) und dabei wird auch die Beziehung festgelegt. Das geht alles ratz-fatz.


    Segelboot, innerhalb des ich (zb: zuerst erdenke ich einen Aspekt/Skandha/Dreifaltigkeit/sonstigesZiel - dann versuch ich den=mich zu schieben - dann bin ich erschöpft/ruhiger - und erfahre=erdenke einen meditationsfortschritt - die imbalance steigt aber), ich und 'andere',... wir ruckeln immer innerhalb des Systems herum. (Und Das ist die Störung.
    Gedanken. ...und geht alles ratz-fatz :->)

    Zitat

    alles geistige Konstrukte sind. Aber ohne diese könnten wir uns nicht orientieren. Für eine bestimmte Zeit sind Markierungen notwendig.

    ich bin da nicht sicher

  • Aiko
    Gast
    • 9. Dezember 2014 um 17:19
    • #21
    Losang Lamo:
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich verstehe nicht, was eigentlich verändert werden sollte?
    Und mir leuchtet nicht ein, warum der Verstand überwindet werden soll?

    Na, guck Dir doch allgemein die Dialoge hier an:
    Mit "überwundenem Verstand" würden diese Missverständnisse alle so nicht passieren - schätze ich mit meiner
    Vorstellung. Und dann hätte sich einiges verändert.

    Es ist doch einfacher, wenn du die Vorstellung änderst. Noch besser wäre es, die Vorstellung fallen zu lassen und "Verstehen wollen" zu beenden. :D

  • Doris
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    • 9. Dezember 2014 um 17:37
    • #22

    Ja, einfach entspannen.

    Ich muss doch nicht verstehen was der Andere sagen will. Wenn ich entspannt bin, ist das relativ unwichtig. Die Beziehung ist dennoch ohne Makel. Nicht das Missverstehen ist das Problem, sondern das Pflegen der Vorstellung. Was verstehen zu wollen ist auch nur der Wunsch einer Vorstellung zu genügen. Da das oft trotz großer Anstrengung nicht so klappt, gibt es Schwierigkeiten. Hingegen kann ich etwas oder jemanden völlig missverstehen und dennoch gibt es kein Problem.

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • void
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 9. Dezember 2014 um 17:47
    • Offizieller Beitrag
    • #23
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich verstehe nicht, was eigentlich verändert werden sollte?
    Und mir leuchtet nicht ein, warum der Verstand überwunden werden soll?

    Was bedeutet denn "Überwinden"?

    Ich glaube was gemeint ist, für sich die Tendenz zu überwinden, mit dem Versstand Dinge machen zu wollen, die mit ihm nicht gehen. Also vor allem "Dukkha" als ein "Rätsel" aufzufassen, dem man durch Knobeln näher käme. Und da dann so Erkentnisse rauspurzeln, die uns wieder "heile machen".

    Das bedeutet ja nicht, dass man den Verstand für andere Dinge des Alltags ( Kommunikation, Rechnen, Planen) benutzten kann.

  • keks
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    • 9. Dezember 2014 um 18:16
    • #24
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich verstehe nicht, was eigentlich verändert werden sollte?
    Und mir leuchtet nicht ein, warum der Verstand überwunden werden soll?

    Weils dann zu keinen solchen Diskussionen kommen würde.
    Wer ist denn näher an Buddha als jedes Buch und jedes Wort und jede Erfahrung ? Vermutlich der Atem.
    Ohne den entsteht gar nicht erst der Verstand und auch keine Erfahrungen von wasweissichwas, geht nicht :)

    Da brauchts keine Lehrreden, keine Meister, gar nix, einfach nur atmen :>

    Bubu :clown::oops:

  • xxx
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    • 9. Dezember 2014 um 18:52
    • #25
    Losang Lamo:

    verstand-en hast Du nicht, was ich meinte


    Losang Lamo:

    Ah ja, aber mit dem Geist kann man schon den Verstand "überwinden", also mit geistigen Aspekten wie Achtsamkeit, Bewusstheit, Herzgeist, Intuition. Mit Überwinden meine ich hier erkennen, entlarven und verändern.

    Losang Lamo:

    Was ist denn der Unterschied zwischen dem Geist und seinen Einzelaspekten?

    Ich habe Dich so verstanden: Du bevorzugst gewisse Einzelaspekte des Geistes. Und es ist nicht der Einzelaspekt Verstand den Du bevorzugst. N'est-ce pas ?

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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