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Säkularer Buddhismus - Was ist das?

  • Kusala
  • 18. Dezember 2013 um 07:52
  • Zum letzten Beitrag
  • mukti
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    • 19. Dezember 2013 um 10:34
    • #151
    Jazzica:
    mukti:

    Der säkulare Buddhismus hat nicht das Verständnis der vier edlen Wahrheiten wie es überliefert und wie es von den großen buddhistischen Schulen anerkannt ist. Sie sagen dass es gar keine Wahrheiten sind.


    im sinne von "nicht absolut", sondern "relativ" oder?

    Das ist wieder ein eigenes Thema was absolut und relativ ist, sie sagen jedenfalls dass das nicht wahr ist wie es überliefert ist. Damit haben sie ein anderes Verständnis von der Essenz der Lehre.

    Mit Metta, mukti.


  • Axel Benz
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 10:35
    • #152

    Einige Anmerkungen zu dem Versuch, hier eine mehr oder weniger allgemeinverbindliche Definition zu finden:

    Ich halte das für schlechterdings unmöglich. Es können nur Bausteine zusammengetragen werden, aber selbst die sind keinesfalls 'Allgemeingut', zu heterogen ist die Bewegung des Säkulären Buddhismus. Vielleicht kann ich das am ersten der beiden Texte verdeutlichen, die ich als Anhang beifüge:

    Wenn Higgins schreibt

    Zitat

    Es ist stimmig, dass säkularer Buddhismus jetzt in deutschsprachigen Ländern auftritt, denn die moderne deutsche Philosophie hat einen wesentlichen Beitrag für ihn geleistet. Diese Geschichte beginnt mit dem ersten Schimmer von säkularem Buddhismus im Werk des englisch stämmigen Theravada-Mönchs Nanavîra Thera Clearing the path (1965). Der Autor macht in dynamischer Weise Gebrauch von Martin Heideggers Opus magnum: Sein und Zeit (1927), das möglicherweise der bedeutendste philosophische Einfluss auf säkularen Buddhismus bleibt, sowohl direkt als auch vermittelt durch die Werke von Theologen wie Rudolf Bultmann und John Macquarrie.


    so trifft das mit Sicherheit für Einige innerhalb der Bewegung zu - ich selber hätte da starke Bauchschmerzen, genau so wie mit der später erwähnten Bezugnahme auf die Hermeneutik. Als jemand, der sich in einem 'früheren Leben' stark mit christlicher Theologie beschäftigt hat, habe ich wenig Interesse an der Suche nach dem 'historischen Buddha' und dem, was er 'wirklich' gelehrt hat, weil ich die Suche nach dem 'historischen Jesus' schon hinter mir habe und nicht das Gefühl habe, es hätte viel gebracht.

    Im Gegensatz zu Higgins (wenn ich ihn hier richtig verstehe), der schreibt

    Zitat

    Einer weit verbreiteten Wahrnehmung entsprechend, verdankt der heutige säkulare Buddhismus der Wissenschaft eine ganze Menge, oder vielleicht dem Szientismus im Sinn einer messianischen Subkultur rund um Wissenschaft und ihre berühmten Repräsentanten, wie etwa die “neuen Atheisten” und einige Autoren neurowissenschaftlicher Arbeiten. Ungeachtet dieser Wahrnehmung ist schwer einzusehen, wie säkularer Buddhismus aus diesen Quellen mehr Substanz erhalten hätte als der Buddhismus als ganzer aus den Naturwissenschaften während der letzten 150 Jahre.(...)Und die heutige Flut neuer Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft beschäftigt sich kaum mit den Fragen, wie ich leben sollte und wie ich den Dharma als reflektierende (sich selbst-interpretierende) Disziplin am besten praktizieren sollte.


    finde ich die Anwendung der Prinzipien einer 'naturalisierten Erkenntnistheorie' (im Anschluss an Autoren wie Daniel Dennett, Sam Harris, Thomas Metzinger usw.) auf buddhistische Kernaussagen für mich durchaus sinnvoll.

    Dateien

    Higgins, Quellen.pdf 97,7 kB – 89 Downloads
  • Doris
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    • 19. Dezember 2013 um 10:35
    • #153

    Dann ist ja alles in Ordnung, werte Aiko.
    Ich kann dann ja freimütig gestehen, dass ich meine Vanillekipferl schon letzte Woche gebacken habe. Und dazu noch sechs weitere Sorten und ein paar mache ich heute.
    Soll ich Dir das Rezept für meine besonderen Makronen mit exotischen Früchten geben? :D

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Axel Benz
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 10:36
    • #154

    Da ich gerade gemerkt habe, dass man pro Beitrag nur einen Anhang versenden kann, hier der zweite...

    Dateien

    higgins12.pdf 640,21 kB – 107 Downloads
  • xxx
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    • 19. Dezember 2013 um 10:39
    • #155
    Aiko:

    Ich backe heute Vanille-Kipferl.

    Bist du etwa auch eine von diesen:

    Jikjisa:

    .... und plätzchen backenden sawaki tussis die den moralischen stinkefinger heben können mich mal am dhyana hintern

    :D:D:D:D

    Ich liebe Vanille-Kipferl

    Bakram

    Einmal editiert, zuletzt von xxx (19. Dezember 2013 um 10:40)

  • Merkur-Uranus
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    • 19. Dezember 2013 um 10:40
    • #156
    Axel Benz:

    Einige Anmerkungen zu dem Versuch, hier eine mehr oder weniger allgemeinverbindliche Definition zu finden:

    Ich halte das für schlechterdings unmöglich. Es können nur Bausteine zusammengetragen werden, aber selbst die sind keinesfalls 'Allgemeingut', zu heterogen ist die Bewegung des Säkulären Buddhismus. Vielleicht kann ich das am ersten der beiden Texte verdeutlichen, die ich als Anhang beifüge:
    .

    Es ist hauptsächlich auch deswegen schwierig, weil die meisten der sogenannten "Gegnern" des Säkularen Buddhismus sich überhaupt nicht mit ihm auseinander gesetzt haben (beziehungsweise Texte gelesen haben), sondern zumeist aufgrund des Gefühls, welches der Begriff "säkular" in ihnen auslöst, diskutieren.

    So kommt es zu sehr viel Gerede - ohne wirklichen Inhalt.

  • Doris
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    • 19. Dezember 2013 um 10:44
    • #157
    Bakram:
    Aiko:

    Ich backe heute Vanille-Kipferl.

    Bist du etwa auch eine von diesen:

    Jikjisa:

    .... und plätzchen backenden sawaki tussis die den moralischen stinkefinger heben können mich mal am dhyana hintern

    :D:D:D:D

    Ich liebe Vanille-Kipferl

    Bakram

    Alles anzeigen

    Aber gewiss.
    Hätte ich Kinder, so kämen sie jeden Advent in den Genuss des Plätzchenbackens. Ich mag diese einfachen, lebenserhaltenden und -verschönernden Tätigkeiten. Ist mir lieber als sinnlose Exhibitionieren meines doch schon etwas in die Jahre gekommenen Sitzfleisches … :grinsen:

    Gib mir Deine Adresse und ich schick Dir ein Päckchen …

    Liebe Grüße
    Doris

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Aiko
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 11:00
    • #158
    Bakram:


    Ich liebe Vanille-Kipferl

    Bakram

    Von einigen Dingen mal abgesehen - ich will das jetzt hier nicht aufzählen; aber die 42 erinnert doch stark an Douglas Adams. Da lasse ich dann den Rest natürlich fünfe grade sein.

  • Noreply
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    • 19. Dezember 2013 um 11:03
    • #159

    Das ganze Ding gehört in "Buddhismus für Ungläubige/Postbuddhismus".
    Das wäre eine Leben-Spende.

  • Aiko
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 11:05
    • #160
    Merkur-Uranus:
    Axel Benz:

    Einige Anmerkungen zu dem Versuch, hier eine mehr oder weniger allgemeinverbindliche Definition zu finden:

    Ich halte das für schlechterdings unmöglich. Es können nur Bausteine zusammengetragen werden, aber selbst die sind keinesfalls 'Allgemeingut', zu heterogen ist die Bewegung des Säkulären Buddhismus. Vielleicht kann ich das am ersten der beiden Texte verdeutlichen, die ich als Anhang beifüge:
    .

    Es ist hauptsächlich auch deswegen schwierig, weil die meisten der sogenannten "Gegnern" des Säkularen Buddhismus sich überhaupt nicht mit ihm auseinander gesetzt haben (beziehungsweise Texte gelesen haben), sondern zumeist aufgrund des Gefühls, welches der Begriff "säkular" in ihnen auslöst, diskutieren.

    So kommt es zu sehr viel Gerede - ohne wirklichen Inhalt.

    Guter Witz.
    Ich mag' deine aus der Luft gegriffenen Vorstellungen über die Gefühle anderer. Batechlor ist ein ziemlicher Dünnbrettbohrer und da bleiben in einer Auseinandersetzung nur noch Späne und Stroh übrig, wenn man da mal mit Verstand dran geht.
    Flaches Wasser eben, wie man im Zen das auch nennt.

  • Sumedhâ
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 11:10
    • #161
    Aiko:

    Ich mag' deine aus der Luft gegriffenen Vorstellungen über die Gefühle anderer. Batechlor ist ein ziemlicher Dünnbrettbohrer und da bleiben in einer Auseinandersetzung nur noch Späne und Stroh übrig, wenn man da mal mit Verstand dran geht.
    Flaches Wasser eben, wie man im Zen das auch nennt.


    das kann ich unter Aikos persönliche meinung zum thema buchen...oder?
    _()_
    .

  • Merkur-Uranus
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    • 19. Dezember 2013 um 11:11
    • #162
    Aiko:
    Merkur-Uranus:

    Es ist hauptsächlich auch deswegen schwierig, weil die meisten der sogenannten "Gegnern" des Säkularen Buddhismus sich überhaupt nicht mit ihm auseinander gesetzt haben (beziehungsweise Texte gelesen haben), sondern zumeist aufgrund des Gefühls, welches der Begriff "säkular" in ihnen auslöst, diskutieren.

    So kommt es zu sehr viel Gerede - ohne wirklichen Inhalt.

    Guter Witz.
    Ich mag' deine aus der Luft gegriffenen Vorstellungen über die Gefühle anderer. Batechlor ist ein ziemlicher Dünnbrettbohrer und da bleiben in einer Auseinandersetzung nur noch Späne und Stroh übrig, wenn man da mal mit Verstand dran geht.
    Flaches Wasser eben, wie man im Zen das auch nennt.


    Genau das meine ich. Besser hätte ich es nicht darstellen können. Anstatt mit Fakten und Analysen zu interpretieren, werden Begriffe wie "Dünnbrettbohrer" "Flaches Wasser" um sich geworfen. Und das von Menschen die sich ihres "scharfen Intellekts" rühmen. ;)

  • Matthias65
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 11:14
    • #163

    @ Axel, was treibt Deiner Meinung nach denn die Bewegung des Säkulären Buddhismus an ?
    Welche Motivation steckt dahiner ? Ja - und wie praktizieren Anhänger des SB ?

  • mukti
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    • 19. Dezember 2013 um 11:19
    • #164
    Axel Benz:

    Einige Anmerkungen zu dem Versuch, hier eine mehr oder weniger allgemeinverbindliche Definition zu finden:

    Ich halte das für schlechterdings unmöglich. Es können nur Bausteine zusammengetragen werden, aber selbst die sind keinesfalls 'Allgemeingut', zu heterogen ist die Bewegung des Säkulären Buddhismus.

    .

    Immerhin sollte sich der wesentliche Unterschied zum nicht-säkularen Buddhismus definieren lassen.

    Mit Metta, mukti.


  • Aiko
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 11:24
    • #165
    Merkur-Uranus:


    Genau das meine ich. Besser hätte ich es nicht darstellen können. Anstatt mit Fakten und Analysen zu interpretieren, werden Begriffe wie "Dünnbrettbohrer" "Flaches Wasser" um sich geworfen. Und das von Menschen die sich ihres "scharfen Intellekts" rühmen. ;)

    Wenn du nicht zwischen Ironie und Nicht-Ironie unterscheiden kannst, wie willst du dann die subtilen Brüche bei Batechlor wahrnehmen? Ich habe hier früher ziemlich ausführlich über den Buddhismus für Leichtgläubige diskutiert. Mich persönlich interessiert das nicht mehr und was andere machen ist mir auch nicht so wichtig. Zumindest richten diese Buddhisten ja keinen sozialen Schaden an. Da können sie in ihrer Ecke sich einrichten wie sie es wollen.
    Batechlor greift etwas an, was nur am Beispiel des Buddhismus sich zeigt - es ist die zersetzende Weise, an die Dinge heran zu gehen und sie findet sich auch bei politisch-philosophischen Strömungen, wie den Libertarians. Insofern ist es kein Zufall, dass Batchelor aus England kommt. Und: die Dinge müssen sich eben auflösen, wenn sie entsprechend gedacht werden. Seine Versuche da wieder aus den aufgelösten Bausteinen einen neuen besseren Buddhismus zusammen zu basteln - lieb gemeint, aber weder technisch, noch künsterlisch ausgereift - es gibt halt Sachen, die kann man nicht machen, da muss man warten, bis sie selbst in Erscheinunge treten.

  • Noreply
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    • 19. Dezember 2013 um 11:26
    • #166
    Aiko:
    Merkur-Uranus:

    Es ist hauptsächlich auch deswegen schwierig, weil die meisten der sogenannten "Gegnern" des Säkularen Buddhismus sich überhaupt nicht mit ihm auseinander gesetzt haben (beziehungsweise Texte gelesen haben), sondern zumeist aufgrund des Gefühls, welches der Begriff "säkular" in ihnen auslöst, diskutieren.

    So kommt es zu sehr viel Gerede - ohne wirklichen Inhalt.

    Guter Witz.
    Ich mag' deine aus der Luft gegriffenen Vorstellungen über die Gefühle anderer. Batechlor ist ein ziemlicher Dünnbrettbohrer und da bleiben in einer Auseinandersetzung nur noch Späne und Stroh übrig, wenn man da mal mit Verstand dran geht.
    Flaches Wasser eben, wie man im Zen das auch nennt.


    Wenn man da mit Verstand ran geht bleibt weder flaches Wasser noch Stroh noch Späne noch Zen über.
    Was bleibt?

  • Axel Benz
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 11:39
    • #167
    Matthias65:

    @ Axel, was treibt Deiner Meinung nach denn die Bewegung des Säkulären Buddhismus an ?
    Welche Motivation steckt dahiner ? Ja - und wie praktizieren Anhänger des SB ?


    Ich kann auch da nur für mich sprechen:
    Bestimmte Grundannahmen des Buddhismus decken sich in weiten Teilen mit dem, was heute mehr oder weniger Konsens unter Wissenschaftlern bei der Erforschung des Bewusstseins ist (Nicht-Ich, Willensfreiheit, bedingtes Entstehen etwa). Was vielleicht wichtiger ist: Auch die Notwendigkeit einer strukturierten Praxis wird da immer mehr anerkannt und gewürdigt (daher die Entstehung des hier vielgeschmähten MBSR und ähnlicher Formen). Ich glaube, viele der 'Säkulären Buddhisten' wollen zum einen nicht auf den Erfahrungsschatz eines 2500 Jahre langen 'Feldversuchs' (einschließlich der Irrwege, von denen man vielleicht soviel lernt, wie von den 'Erfolgen'...) verzichten. Der Mensch denkt auch in Bildern und Geschichten, und ich persönlich fühle mich in der Bilder- und Geschichtenwelt
    des Buddhismus (oder jedenfalls einiger Strömungen) ausgesprochen wohl.
    Zum anderen muss man zugeben, dass etwa der Bereich des Mitgefühls und der ethischen Richtlinien in einem Ansatz, der rein 'wissenschaftlich' ist, oft fehlt. Die Dreigliederung in sila, panna, samadhi hat definitiv ihre Berechtigung.

    Was das Praktizieren angeht: Viele sind ja zusätzlich in allen möglichen anderen buddhistischen Zusammenhängen aktiv und werden wohl hauptsächlich die dort gelehrten Meditationsformen usw. praktizieren, dem ganzen aber für sich selbst einen 'säkulären' Dreh geben.

  • Merkur-Uranus
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    • 19. Dezember 2013 um 11:47
    • #168
    Matthias65:

    Ja - und wie praktizieren Anhänger des SB ?

    Die Praxis des Säkularen Buddhismus (nicht zwingend in dieser Reihenfolge):

    1. Studium und Analyse der überlieferten Lehren (inkl. Kontemplation).

    2. Ethisches Verhalten.

    3. Meditation.

    4. Integration der buddhistischen Praxis in den Lebensalltag.

    5. Zufluchtnahme.

  • Axel Benz
    Gast
    • 19. Dezember 2013 um 11:49
    • #169
    mukti:

    Immerhin sollte sich der wesentliche Unterschied zum nicht-säkularen Buddhismus definieren lassen.


    Warum? Um eine neue Orthodoxie zu schaffen, in der dann die gleichen Machtspielchen abgehen, die man hier gerade wieder so schön beobachten kann?
    Mukti, ich halte dich nicht für so doof, dass du da nicht selbst draufkommst: Ich glaube, säkuläre Buddhisten konnen sich - mehr oder weniger - auf angehängtes Programm des Naturalismus einigen und versuchen, diese Erkenntnisse auf den Dhamma anzuwenden.

    Dateien

    Was ist Naturalismus.pdf 67,49 kB – 93 Downloads
  • Simo
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    • 19. Dezember 2013 um 11:57
    • #170
    Merkur-Uranus:
    Matthias65:

    Ja - und wie praktizieren Anhänger des SB ?

    Die Praxis des Säkularen Buddhismus (nicht zwingend in dieser Reihenfolge):

    1. Studium und Analyse der überlieferten Lehren (inkl. Kontemplation).

    2. Ethisches Verhalten.

    3. Meditation.

    4. Integration der buddhistischen Praxis in den Lebensalltag.

    5. Zufluchtnahme.

    Alles anzeigen

    Und wo ist dort der Unterschied zum nicht-säkularen Buddhismus? Wenn es keinen gibt, wozu dann das ganze?

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Axel Benz
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    • 19. Dezember 2013 um 12:01
    • #171

    Wenn ich Merkur richtig verstehe, sprach er von der Praxis (die in der Tat nicht groß anders sein muss), nicht von der Theorie...

  • Merkur-Uranus
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    • 19. Dezember 2013 um 12:11
    • #172
    Simo:
    Merkur-Uranus:

    Die Praxis des Säkularen Buddhismus (nicht zwingend in dieser Reihenfolge):

    1. Studium und Analyse der überlieferten Lehren (inkl. Kontemplation).

    2. Ethisches Verhalten.

    3. Meditation.

    4. Integration der buddhistischen Praxis in den Lebensalltag.

    5. Zufluchtnahme.

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    Und wo ist dort der Unterschied zum nicht-säkularen Buddhismus? Wenn es keinen gibt, wozu dann das ganze?

    Liebe Grüße.

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    Der Unterschied liegt in der Weltsicht: "Sei es «Hinayana» oder «Mahayana» in seiner Ausrichtung, alle diese Formen von Buddhismus betrachten das Erreichen des nibbāna als letztes Ziel ihrer Praxis, das heisst das vollständige Loslassen des Verlangens (taṇhā), das den unablässigen Kreislauf von Geburt, Tod und Wiedergeburt antreibt. Solches Verlangen liegt an der Wurzel von Gier, Hass und Verwirrung, die einen veranlassen, Handlungen zu begehen, die ihrerseits verursachen, dass man nach dem Tod unter mehr oder weniger günstigen Bedingungen im Samsara wiedergeboren wird." S.B.

    Der Säkulare Buddhismus "entmystifiziert" diese traditionellen Formen des Buddhismus - und praktiziert auf der Grundlage der Lehre des Buddha (ohne metaphysischen Überbau).

  • Noreply
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    • 19. Dezember 2013 um 12:23
    • #173

    Wie definiert man da Tod?
    Tod gleich Zeiten Ohne Bewusstsein oder
    Tod gleich das zerfallen des Körpers?

  • Simo
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    • 19. Dezember 2013 um 12:24
    • #174
    Merkur-Uranus:

    Der Säkulare Buddhismus "entmystifiziert" diese traditionellen Formen des Buddhismus - und praktiziert auf der Grundlage der Lehre des Buddha (ohne metaphysischen Überbau).

    Und als was wird da der metaphysische Überbau betrachtet?

    Liebe Grüße.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Noreply
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    • 19. Dezember 2013 um 12:32
    • #175
    Simo:
    Merkur-Uranus:

    Der Säkulare Buddhismus "entmystifiziert" diese traditionellen Formen des Buddhismus - und praktiziert auf der Grundlage der Lehre des Buddha (ohne metaphysischen Überbau).

    Und als was wird da der metaphysische Überbau betrachtet?

    Liebe Grüße.


    Das mit der Wiedergeburt in mehr oder weniger günstigen Bedingungen im Samsara scheint es nicht zu sein.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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