Lesenwerter Artikel bei Spiegel Online: http://www.spiegel.de/panorama/meinungs ... 74146.html

Darin:
Dass ich eine Meinung haben und äußern darf, bedeutet aber umgekehrt nicht, dass jede Redaktion sie auch veröffentlichen muss, zum Beispiel in einem Forum für Leserkommentare unter diesem Artikel. Die Meinungsfreiheit richtet sich in erster Linie gegen den Staat. Ein Recht auf ein Diskussionsforum unter jedem Artikel gibt es nicht. Jedes Medium entscheidet autonom, was es veröffentlicht und was nicht, schließlich ist es für die Inhalte verantwortlich.


Ich würde sagen, das kann man auch auf ein Diskussionsforum wie Buddhaland übertragen, etwa in dem Sinne: "ein Recht in einem Forum alles zu sagen gibt es nicht. Der Betreiber entscheidet autonom, was er zulassen will und was nicht, schliesslich ist er für die Inhalte (mit-)verantwortlich." Auch für den Betreiber und die Moderatoren ist aber wichtig zu wissen: was ist eine Meinung, was ist eine Tatsachenbehauptung, was ist eine Beleidigung, was kann als Volksverhetzung gelten usw. Dafür gibt der verlinkte Artikel einige Anhaltspunkte aus dem Blickwinkel der Gesetzgebung in Deutschland her.

kilaya