Neuer Blog über Buddhas Lehre

Links können auch hier eingetragen werden: http://www.buddhaland.de/directory
Dort sind die Links übersichtlicher und können regelmäßig geprüft werden.

Moderator: kilaya

Hallo Zusammen

Vor kurzem bin ich über diese tolle Forum gestossen. Ich freue mich hier in diesem Kompendium zu stöbern und mich auszutauschen

Ich möchte mich kurz Vorstellen.

Meine Name ist Thomas, ich praktiziere nun seit Jahren im Theravada Buddhismus. Vor einem Jahr bin ich aufgebrochen, um für eine Weile im Kloster in Sri Lanka zu leben und ggf. Mönch zu werden. Das bin ich schlussendlich noch nicht geworden. Doch diese intensive Zeit hat mich viel gelehrt.

Daraus entstanden ist eine Webseite,womit ich mich mit verschiedenen Themen buddhistischer Praxis und Lehre beschäftige. Ich möchte sie hier mit euch teilen.

http://buddhaslehre.comBild

schaut mal rein.....
Hallo Thomas,

vielen Dank für den Link auf Deine Webseite.

Die Seite sieht prima aus, die Gestaltung finde ich gut gelungen.
Und man sieht auch, dass schon viel Arbeit in dem Projekt steckt!

:)

Zu den Texten:

Du schreibst in einem Blog-Beitrag über Deine Motivation, dass Du Dir durch das Schreiben selbst Klarheit verschaffen möchtest.

Andererseits scheinst Du aber auch "Anfänger" über Grundbegriffe der Lehre des Buddha aufklären zu wollen.
Es gibt in Deinen Texten Passagen, die sich wirklich an Anfänger richten. Und daneben gibt es Passagen, die für Anfänger viel zu kompliziert und unverständlich sind.

Vielleicht ist es sinnvoll, wenn Du für Dich klärst, für wen genau Du schreiben willst. Oder zumindest, welche Beiträge für "Anfänger" und welche für "Fortgeschrittene" gedacht sind. Je nach dem könntest Du bestimmte Texte als Einführungen kennzeichnen und andere Beiträge Deines Blogs als weiterführende Texte.

Noch eine Rückmeldung, konkret zum Text über Meditation:

Der stufenweise Fortschritt nach Deiner Darstellung erweckt den Anschein, dass man erst perfekte Tugendhaftigkeit erwerben müsse, anschließend ein Meister bei der Bewachung der Sinne werden müsse usw., bevor man überhaupt mit Meditation anfangen dürfe.
Du schreibst zwar selbst, dass das vermutlich nur für Mönche so gedacht sei. Aber dennoch entsteht da ein Eindruck, der sehr in die Irre führen kann.

Ayya Khema hat in ihren Meditationsretreats immer betont, dass man nicht perfekt sein muss in Sila, wenn man mit Meditation beginnen möchte. (Denn sonst würde niemand je anfangen damit. :wink: )

Die Sutta, die Du ausführlich zitierst, ist vielleicht gar nicht so gut geeignet, um Anfängern einen hilfreichen ersten Eindruck von Meditation zu geben.

Gerade weil Du offenbar viel Arbeit in Deine Webseite steckst, lohnt es sich vielleicht, den Aufbau der Texte noch mal gründlich zu überdenken.

Herzliche Grüße
_()_
@ Frieden-und-Freude

Viele Dank für dein konstruktives Feedback. Da ich noch am Anfang meiner Blog-Arbeit stehe, hat sich noch keine genaue Linie gebildet, deswegen, und da gib ich dir recht, ist es noch ein bisschen ungeordnet bzw. durcheinander. Ich erhoffe mir, durch Erfahrung, das besser in den Griff zu bekommen. Eine mögliche Kennzeichnung werde ich in Betracht ziehen.

Wie in meinem Beitrag über mich erwähnt ist, ist für mich die Begriffe bzw. die Themen erklären zu können ein geeignetes Mittel, mich mit einem Thema näher zu beschäftigen und als Kontrolle dies verstanden zu haben. Ich bin da ein bisschen Zweigeteilt, einerseits schreibe ich für mich anderseits für andere, dass sie das auch verstehen können. Wie gesagt, ich hoffe das wird sich dann raus kristalisieren.

Zu deinem Konkreten Beispiel

Wenn das wirklich so den Anschein erweckt, werde ich das natürlich überarbeiten.
Ich wollte aber klar Aufzeigen, dass wenn man Fortschreiten will, dass es gewisse Bedingungen braucht, ansonsten "kommt" man möglicherweise nicht weit.
Dem Anfänger wollte ich damit auch zeigen, das andere Punkte sehr wichtig sind.
Das diese Punkte aber Vorbedingungen sind, um überhaupt meditieren zu können, dies hoffe ich nicht zu vermitteln. Da sie es nicht sind.

Zum Thema selber, es betrifft nicht nur vermutlich Mönche, sondern es betrifft die Mönche ganz bestimmt. Ich wollte dies dann für den Hausmenschen (Anfänger-fortgeschrittener) mit folgenden Satz relativieren:

Der im Haushalt lebende Mensch (Hausmensch), aber findet sich sehr selten in solch einer passenden Situation, dennoch ist dieser Leittext des Erwachten so gut wie möglich für den nach Fortschritt strebenden zu verwirklichen. (Sutta für den Hausmenschen)

Die tägliche meditative Praxis ist für den Hausmenschen aber trotz den vielen oben erwähnten Voraussetzungen unabdingbar, und zwar nur die tägliche.


ich werde das wohl noch mit einem Satz ergänzen, Meiner Meinung nach sollte das aber nicht irreführend sein.
ich habe die erwähnte Passage abgeändert

Der im Haushalt lebende Mensch (Hausmensch), aber findet sich sehr selten in solch einer passenden Situation und kann, auch ohne diese Vorbedingungen für den Mönch erfüllt zu haben, mit Meditieren beginnen. Dennoch ist dieser Leittext des Erwachten so gut wie möglich für den nach Fortschritt strebenden zu verwirklichen. (Sutta für den Hausmenschen)

Die tägliche meditative Praxis ist für den Hausmenschen unabdingbar, und zwar nur die tägliche, auch wenn man in der Tugend nicht vollkommen bewandert ist. Es ist ein Übungsweg und nur das regelmässige auseinandersetzten mit dem menschlichen Geist und seinen Trübungen


:)
td2009 hat geschrieben:
ich habe die erwähnte Passage abgeändert

:)


:)
Ja, das finde ich jetzt viel deutlicher und ist hoffentlich nützlich für Anfänger, die Deinen Blog lesen.

Dass Du "zweigeteilt" (oder "dreigeteilt"?) bist, also einerseits für Dich selbst schreibst (zur Klärung), andererseits für Anfänger (als Unterstützung) und vielleicht drittens noch für andere Praktizierende (evtl. zwecks Dialog/Austausch?) - das habe ich beim Lesen gespürt.
Es würde mich freuen, wenn Du da einen Weg findest, Deinen Blog so einzurichten, dass die Texte für alle Deine Absichten hilfreich sind.

Herzliche Grüße
_()_

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