Vimalo Kulbarz

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Moderator: kilaya

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Die Buddhalehre
und ihre Überlieferung
in der Theravada-Tradition
Von Vimalo Kulbarz


Wäre es vielleicht sinnvoller, den Pali-Kanon keiner buddhistischen Schule zuzuordnen?


Die Umwandlung von Denkmustern ist eines der wirksamsten Mittel zur inneren Verwandlung und war ein Kernstück der ursprünglichen Buddhalehre und Geistesschulung, aber heute hört man sehr wenig davon. Bei Buddha war die Einstellung des Geistes und der Bewusstseinszustand von zentraler Bedeutung, aber im Theravada legt man mehr Wert auf Verhaltensformen und Techniken, und das ist schon ein beträchtlicher Unterschied.

Die Chance der heutigen Zeit, in der verschiedene buddhistische Schulen zum ersten Mal einander begegnen, ist, dass man erkennen kann, was in der eigenen Tradition lange vergessen oder übersehen wurde. Ist man offen für Anregungen und Denkanstöße, dann kann die Auseinandersetzung mit anderen Lehrauffassungen außerordentlich fruchtbar sein und dazu führen, Aspekte der Lehre wiederzubeleben, die zur Zeit Buddhas wichtig waren, aber später nicht mehr verstanden und daher ignoriert wurden.


Vimalo Kulbarz war 25 Jahre buddhistischer Mönch. Er ist ein gründlicher Kenner der buddhistischen Schriften und bekam seine Ausbildung als Meditationslehrer in Burma bei Mahasi Sayadaw.
Danke für den Link, doch wieso nun wieder der Krieg zwischen Schrift-Wegen und Versenkungs-Buddhismus?

_()_
jianwang hat geschrieben:
Danke für den Link, doch wieso nun wieder der Krieg zwischen Schrift-Wegen und Versenkungs-Buddhismus?

_()_


Ich seh da keinen Krieg gemacht. Es gab bislang einige Punkte, die ich mir nicht weiter erhellen konnte, der Artikel, in aller Kürze, hat mich da aufgeklärt. Aber das ist sicher eine sehr individ. Angelegenheit.
Diese "Diskussion" ist fast so lange da wie der Mahayana.
jianwang hat geschrieben:
Diese "Diskussion" ist fast so lange da wie der Mahayana.


In dem Artikel hats keine Diskussion. Hab anderswo draus zitiert und dort geschrieben dass ich den Artikel dann hier verlinke.

Grüsse, M.
Interessanter Aufsatz!
Dieser Umstand, dass es einer Lehre gut tut, wenn sie sich gegen Andere behaupten muss gilt ja vielleicht auch im Kleinen - also dass sich eine Lehre im Leben des Übenden immer wieder behaupten muss und nicht unreflektiert einfach geglaubt wird.
Holzklotz hat geschrieben:
Interessanter Aufsatz!
Dieser Umstand, dass es einer Lehre gut tut, wenn sie sich gegen Andere behaupten muss gilt ja vielleicht auch im Kleinen - also dass sich eine Lehre im Leben des Übenden immer wieder behaupten muss und nicht unreflektiert einfach geglaubt wird.


'erweisen' :wink:

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