tantrische Praxis ohne Einweihung

Moderator: void

Hallo,

mir ist letztens bewusst geworden, dass man eigtl. keine Einweihung braucht, um trotzdem sein Energiesystem ein bisschen mit höheren Bodhisattva Energien zu verbessern. Dies hilft dabei sein inneres Gleichgewicht zu halten und verbessert geistige Fähigkeiten, Meditation und Gesundheit.

Hier meine Empfehlung: lernt so etwas wie Pendeln oder kinesiologische Selbsttests mit den Armen oder Händen.

Dann testet ihr aus, welche feinstofflichen Energien ihr optimalerweise benötigt um euer System in Balance zu bringen - am besten auf einer Skala von 1-10.

Für die entsprechenden Energien gibt es offen verfügbare Bodhisattvas:

- rot (Feuer): Avalokiteshvara
- blau (Wasser): Vajrapani
- gelb (Erde): Manjushri
- grün (Luft): grüne Tara
- weiß (Bewusstsein): weiße Tara (bzw. sein männlicher Pedant: sozusagen der Tarus :mrgreen: Ob männlich oder weiblich, kann man auch austesten)

Die entsprechenden Energien kann man per Gebete in sein Energiesystem einladen und darum bitten zu verweilen. Das können wie gesagt auch mehr als ein Bodhisattva sein.

Je nach Dauer und Funktion gerade im Leben kann und sollte man regelmäßig austesten, ob entsprechende Energien noch notwendig sind oder geändert werden müssten.

Wie ihr seht, sind für jeden Menschen auch ohne Einweihung und Bodhisattva Gelübde solche Energien möglich zu benutzen. Dass diese Bodhisattvas genau den 5 Elementen entsprechen, ist kein Zufall.
Moderation:
Das hat so wenig mit dem tantrischen Buddhismus zu tun, dass ich es zu den "Freidenkern" verschoben habe.

Das ist zugegeben auch ein inhaltliches Statement ;)
Was soll der Unsinn?

Das ist selbstverständlich tantrischer Buddhismus. Man braucht aber nicht für alles immer einen Lehrer, der jetzt sagt "mach mal die Tara". Das kann man alles selbst heraus finden und praktizieren.
Das Zeitalter den Lehrern hinterher zu rennen ist eh vorbei - bei den Anfängen des Tantras gab es sowas sowieso nicht.

Selbstermächtigungen sind durchaus eine wichtige Traditon im Tantra. Und gerade mit den offenen Bodhisattvas gibt es dazu ein offenes System, was ich hier vorgestellt habe.
kilaya hat geschrieben:
Moderation:
Das hat so wenig mit dem tantrischen Buddhismus zu tun, dass ich es zu den "Freidenkern" verschoben habe.

Das ist zugegeben auch ein inhaltliches Statement ;)


Tantriker waren schon immer Freidenker.

Wenn man also nicht-konservativen Ideen im tantrischen Buddhismus Forum nicht akzeptieren kann, heißt dass ja nichts anderes, als dass dieses forum dogmatisch und verschlossen ist.

das mag vielleicht für die jahrhunderten alten schulen des tantras gelten - aber nicht für tantra an sich, denn dieses erfindet sich andauernd selbst und ist so dynamisch, wie die welt.
raterz hat geschrieben:
Das Zeitalter den Lehrern hinterher zu rennen ist eh vorbei

es ist jetzt nicht sooo ein Akt, einmal im Leben eine tantrische Einweihung zu bekommen für einen Yidam und diese Praxis dann zu machen. Selbst wenn man in Hintertupfingen wohnt. Wie oft rennt man (potentiellen) Partner hinterher, einem besserem Job, der Sonne in südlicheren Ländern, einer Party, der Hochzeit der Cousine usw.
Wertfrei gesagt ist egal worum es geht einfach: Dort hinfahren.
Wichtig ist, dass man etwas empfindet, dass etwas vor sich geht in den Chakras und Energiekanälen. Das hat nichts mit Magie zu tun, sondern ist eher mit einem Handwerk zu vergleichen, und manche sind darin geschickter, andere empfinden nie etwas. Je nachdem, was man bereits von früher mitgebracht hat.
Man kann weder behaupten, dass raterz falsch liegt, ob es Tantra ist, was er da beschreibt, noch dass er Recht hat. Ich würde es nicht beurteilen, sondern offen lassen.

Ehrlich gesagt, ich habe mich meistens schwergetan, etwas zu empfinden, wenn ich einer Einweihung beigewohnt habe. Üblicherweise sind Einweihungs-Veranstaltungen immer proppevoll, das sind die Renner in den Tibetisch-Buddhistischen Zentren. Und davon leben sie. Einweihungen sind so schön bunt, mit viel Geklingel und Klimbim, und viele schräge Vögel glauben, dass in solchen Veranstaltungen was Magisches übertragen werden kann. Aber das Highsein hält meistens nicht lange an, der nächste persönliche Ausraster ist vorprogrammiert.
Ich habe die Unruhe gefühlt, die dort präsent war, die Gier nach etwas "Großartigem" undsoweiter.

Geht es aber um die Essenz, wenn zum Beispiel das Thema lautet: "Grundlagen der Meditation" oder "Die vier Edlen Wahrheiten" und Ähnliches, dann macht es große Mühe, Besucher zusammenzubekommen, und bei erwünschter Voranmeldung fällt eine solche Veranstaltung dann nicht selten aus - wegen Mangels an Beteiligung. Traurig!
Dabei kann es passieren, dass in solch einer kleinen Runde etwas ganz Tiefgründiges zwischen Lehrer und Schüler passiert, etwas ganz Kostbares. Dann ist es wahres Tantra.
Belehrungen dieser Art können auch dazu führen, dass man die Ununterscheidbarkeit zwischen äußerem und innerem Lehrer fühlt, weil man näher dran ist als bei einer Massenveranstaltung.

Außerdem möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass auch das Tantra auf den Grundlagen fußt, nämlich der Zuflucht zum Buddha, Dharma und Sangha, die man aufrichtig nimmt, wenn man verstanden hat, was die Vier Edlen Wahrheiten bedeuten, und sie aufrichtig bejaht.
Nimmt man ganz für sich, im stillen Kämmerlein, auf diese Weise aufrichtig Zuflucht, so ist es offiziell gültig, dass man eben diese Zuflucht gegangen und man Buddhist ist (das habe ich schriftlich bestätigt gefunden). Man kann zwar auch vor Zeugen Zuflucht nehmen, aber es ist nicht zwingend erforderlich.
Genauso ist es mit dem Tantra auch, wenn man dann darauf aufbauen will.

Entscheidend ist immer die innere Reife.

Liebe Grüße von Amdap
Guten Abend, raterz,

pardon - das, was Du schriebst, in Kurzfom:
Das kann man alles selbst heraus finden und praktizieren. … mir ist letztens bewusst geworden, dass …. ". Das Zeitalter den Lehrern hinterher zu rennen ist eh vorbei … Hier meine Empfehlung: lernt so etwas wie … offenes System, was ich hier vorgestellt habe. … Tantriker waren schon immer Freidenker. …
So weit, so gut, … Du nennst das, was Du laut eigener Angabe herausgefunden und nun vorgestellt hast, tantrischen Buddhismus. Einige Mitmenschen haben eine anderer Sichtweise; das steht ihnen zu. Jeder nach seiner Façon.

Du bist der Überzeugung, Tantriker seien schon immer Freidenker gewesen. Da Du (D)eine freie Auslegung bevorzugst, gehe ich mal davon aus, dass Du Deine Lehre lebst. Wie passt das Sortieren in Nicht-Konservative und Dogmatisch-Verschlossene dazu? … und ist es Dir, in Deiner Eigenschaft als Tantriker, nicht im Grunde einerlei, in welcher Kategorie des Forums Du Deine Empfehlungen darlegst?

LG mkha‘
Wenn Du sagst, dass Tantriker schon immer Freidenker waren, dann tut es Dir ja auch sicher nicht weh, das unter "Freidenker" zu diskutieren?

Mir ging es weniger um den Aspekt, dass man Einweihungen auch mal weglassen oder auf andere Weise als von einem Lehrer erhalten kann. Oder auch von einem Lehrer, aber ohne ihn aufzusuchen. Das würde ich alles noch innerhalb des Tantra einordnen und das gehört wie Du weißt auch zu der Art, wie ich selbst Tantra praktiziere / praktiziert habe.

Wenn aber Kinesiologie und Pendeln ins Spiel kommen, dann kippt das Gewicht doch eher in Richtung Freidenker. ;) Falls Du mit dem Verschieben eine grundsätzliche Bewertung in "besser" oder "schlechter" verbinden solltest, so ist es nicht gemeint.

Die ausdrückliche Vermischung von Techniken wie "ich pendel mir meinen Yidam aus" mag freidenkerisch-tantrisch funktionieren, ist kein tibetischer Buddhismus, unter dem Du das ja gepostet hattest.

Nun erwähne ich ja selbst immer mal wieder alle möglichen nicht-buddhistischen Sachen - der Unterschied ist aber, dass ich das vergleichend dazu nehme und nicht als Teil des tantrischen Buddhismus bezeichne.

Oder ich verwende mal andere Begriffe, die so manchem eher "hinduistisch" oder noch anders klingen, aber da bleibt die Bedeutung - zumindest meinem Verständnis nach - buddhistisch.
Ich lese immer die Astro-News auf Sat1 - .... bin ich jetzt des Tsufels?
es gibt unzählige formen der divination.

du kannst auch eine blüte rückwärts in ein mandala werfen und solche späße, die für sowas von anderen indischen tantrikern entwickelt wurden. dadurch wurden auch die adi-buddha zuordnungen bestimmt. also ich denk mir das nicht generell aus.

unsere typisch westliche divination ist eben das pendel und weit verbreitet mittlerweile die kinesiologischen muskeltests. ich sehe keinen grund nicht auch westliche einflüsse und praktiken mit dem tantra zu verbinden, weil das immer und überall passiert.

deshalb ist das immer noch 100% tantra.. ich wäre dafür das forum nicht nur für tibetischen buddhismus zu benutzen, sondern für vajrayana im allgemeinen. vajrayana existiert ja nicht nur in tibet - mittlerweile ja dort eher am wenigsten.
diamantweg ist auch kein tibetischer buddhismus. die japanischen varianten auch nicht.
aber ist schon ok. ich fände es eiglt. sinnvoller die technik zu besprechen, als ob das noch tibetischer buddhismus ist ^^

beispielweise um die grundsätzliche sache, dass jeder mensch unterschiedliche yidams braucht. nicht jeder yidam passt zu jeder person. ich bin mir noch nicht einmal sicher, ob die tibetischen lehrer ihren schülern solch passende zuordnung geben oder immer nur allen standardmäßig vajrasattva geben und die damit erstmal für jahre/jahrzehnte beschäftigt sind.

die unterschiede warum ein yidam zu einer person passt sind folgende attribute:

- die energie in form der elemente, also die farbe des yidams
- das geschlecht
- zornvoll oder friedvoll


dazu gibt es dann varianten: jeder yidam hat alle elemente in sich enthalten und kann mit entsprechender änderung des mantras die farbe ohne probleme wechseln.
das geschlecht geht meistens auch, wenn man irgendwie das mantra des partners raus bekommt.
ob zornvoll oder friedvoll ist nicht so einfach, weil die zornvollen noch abstufungen ihres zorns haben und die friedvollen abstufungen ihres friedens.

grundsätzlich kann man aber, wenn man obige parameter bestimmt recht klar eingrenzen welche yidams am besten in frage kommen (sofern man die yidams ein bisschen kennt).

da wir ja eh schon im freigeist forum sind:

wer will, kann sich entsprechenden yidam austesten nach obigen verfahren und dann gucken ob er irgendwo eine entsprechende einweihung findet.
wenn das nicht möglich ist, kann man aber auch den weg wählen heraus zu finden, ob man wenigstens das mantra des yidams im internet irgendwo findet. man findet mittlerweile recht viele sadhanas zu allen mölgichen yidams, was ich ganz gut finde.

wenn man diesen dann praktizieren will, muss man es mit selbsteinweihungen probieren. wie das geht, muss jeder tantrische magier selbst heraus finden und da kann ich gar keine allgemeingültige dinge sagen. Das ist durchaus auch ein längerer Prozess, der aber gut funktionieren kann. In meiner Erfahrung sogar besser als Einweihungen durch fremde. Man muss letztendlich einfach Kontakt mit der Gottheit aufnehmen, um Einweihung und Instruktionen bitten.
Es gibt noch mehr Wege, die jeder selbst heraus finden kann.

Wer keine sadhanas findet kann sich auch ein mantra geben lassen bzw austesten. Die kommen alle ursprünglich nur aus solchen Kanälen ;)


Warum ich das auch erzähle: nur wer den richtig passenden Yidam praktiziert, kommt schnell vorwärts. Das ist wirklich nicht unwichtig. Das was ein gut passender Yidam in einem Jahr auflösen kann, dafür benötigt ein schlecht passender vielleicht 50 Jahre.
Und bei so wichtigen Dingen, wie der eigene Yidam, sollte man entweder einem wirklichen echten Meister vertrauen, oder eben sich selbst.
ich wäre dafür das forum nicht nur für tibetischen buddhismus zu benutzen, sondern für vajrayana im allgemeinen. vajrayana existiert ja nicht nur in tibet - mittlerweile ja dort eher am wenigsten.
diamantweg ist auch kein tibetischer buddhismus. die japanischen varianten auch nicht.


Das Problem mit der Einteilung der Foren ist, dass es immer verschiene Kategorien gibt, wo man etwas einsortieren kann. Tibetischer Buddhismus umfasst nicht nur Vajrayana, Vajrayana gibt es nicht nur in Tibet. usw. Neue Forensysteme haben teilweise daher ganz von den statischen Ordnern Abstand genommen und arbeiten nur noch mit Tags. Das finde ich allerdings sehr unübersichtlich. Eine Mischung wäre nicht schlecht, also Order aka Foren und Tags. Leider gibt es derzeit keine praxistaugliche Tag-Erweiterung für das phpBB. Wir hatten das schon mal getestet. Dann könnte man nämlich sowohl in die Ordner schauen, oder z.B. den Tag "Vajrayana" anklicken und alles finden, was jemand damit markiert hat.

Über die Definition von "tibetischer Buddhismus" hatten wir schonmal etwas diskutiert. Man kann das ja auch auf jede Art von Buddhismus beziehen, die "nach tibetischer Art" gestaltet ist. Dann würden die typisch tibetischen Aspekte im Vordergrund stehen. Während "Vajrayana" ja eine andere Einteilung ist und sich auf die Methoden bezieht. Tantra als Einzelbegriff muss wiederum nicht mal buddhistisch sein.

So gesehen ist "Diamantweg" sicherlich tibetischer Buddhismus. Es gibt da nichts, was nicht aus einer authentischen tibetischen Übertragung stammt, auch wenn es im Stil modernisiert und verwestlicht wurde.

Was Shingon angeht, so müsste man schauen, wie stark welche Einflüsse sind. In Japan sind ja sehr verschiedene Stilrichtungen verbreitet, so dass "japanischer Buddhismus" keinen einheitlichen Charakter hat. Da müsste man eigentlich Zen als einzelne und nichtmal größte Schule Japans zurücknehmen, die Kategorie "Zen" und die Kategorie "tibetischer Buddhismus" sind nicht wirklich vergleichbar.

Vielleicht könnte man das Forum in "Tibetischer Buddhismus / Vajrayana" umbenennen. Und in der Erklärung dazu schreiben, dass auch nicht-tibetischer Vajrayana dort seinen Platz hat.

Das überzeugt mich aber noch lange nicht davon, Pendel und Runen dort als gut platziert zu halten. Auch wenn Du so etwas als "tantrisch" bezeichnest, weil es irgendeine Form der Divination ist, die man verwenden könnte, ist es deswegen weder Vajrayana noch überhaupt Buddhismus.

Ich verwende ja selbst das MO, das allerdings in einer Form, die ganz klar im Buddhismus verankert ist, auf einer buddhistischen Übertragung basiert und in den Antworten auf buddhistische Praxis hinweist. Wenn ich schon Divination betreiben würde, um Yidams zu ermitteln (tu ich nicht, weil wenn die was von mir wollen, sollen die sich selbst bei mir melden) dann mit dem MO, wo jedes Zeichen einen klaren Bezug entweder direkt zu einer Gottheit oder Praxis hat, oder über die Elemente eine solche Zuordnung ermöglicht.
Warum sollte Vajrayana kein Pendel beinhalten?
Es gibt so viele andere Ritualobjekte im Vajrayana. Wieso auch kein Pendel? ^^
Ist ja gang und gäbe in allen anderen westlichen magischen Traditionen.

Ich verstehe dein Bedenken nicht. Du hast ja selber dein Orakel als Divinationsobjekt und die Yidams kommen automatisch zu dir. Aber was ist mit denen ohne Orakel und ohne zufliegende Yidams? ;)
Es gibt schon genug kulturellen Ballast im tibetischen Tantra. Wir müssen nicht auch noch unseren esoterischen Mist mit dazu schmeissen. Eher wäre es gut, den eigentlichen Kern aus dem kulturellen Kontext zu lösen.

Ich sage nicht, dass Du das nicht für Dich selbst so machen kannst - Du bist ja frei zu entscheiden. Wo aber die Dharma-Schützer um mich herum mit den Füssen scharren, ist wenn sowas als Bestandteil der tibetischen Lehre dargestellt wird, nur weil Du keine ordentliche Unterscheidung zwischen westlicher Magie und tibetisch-buddhistischer Symbolmagie treffen kannst. Dein gesamter Blick auf die Schützer im anderen Thread zeigt m.E., dass es Dir hier an Unterscheidungsweisheit mangelt.

Es gibt schon einen grossen Unterschied zwischen dem Mipham-MO, bei dem man auf das Kraffeld von Manjushri vertraut, und einem Pendel, das in höchstem Maße vom eigenen Unbewussten manipuliert werden kann. Oder sogar absichtlich missbräuchlich manipuliert werden kann. Das Gleiche gilt für kinesiologische Testungen, wenn auch nicht ganz so extrem. Ich habe oft genug erlebt, wie der Wunsch Vater der "gemessenen Energien" wurde...

Warum sollte jemand, der keinen intuitiven Zugang zu den Yidams hat, nicht das MO benutzen? Das Mipham-MO bedarf keiner Einweihung und kann von jedem verwendet werden. Die Frage, mit welcher Praxis oder welchem Yidam man in Bezug auf eine bestimmte Fragestellung Kontakt aufnehmen kann, wird da direkt und wortwörtlich beantwortet - da ist - in dem Punkt - keine Interpretation notwendig.

Auch wird man da darauf hingewiesen z.B. wenn man mit einer Kraft herumexperimentiert hat, deren Einfluss man nicht mehr los wird. Oder wenn man sich für etwas eine Einweihung holen sollte.
der eigtl Kern ist die divination..

ich glaube nicht, dass das ego da groß mit rein spielt, denn das ego identifiziert sich nicht mit irgendwelchen elementen.
parameter zu bestimmen ist meistens nicht so schwer. selbst wenn man dabei falsche angaben bekommt, ist das alles halb so schlimm - es geht ja nur darum seine energetischen zustand zu bestimmen.
und je öfter man die gleichen messungen macht, desto mehr kommt man dann eh an die wahrheit.

finde ich einfacher als sich jetzt ein mo-orakel zu kaufen und sich da einzuarbeiten. für die kinesiologischen muskeltests braucht man gar nichts außer sich selbst.

das mit den schützern nehme ich dir nicht ab. warum sollten die sich bei diesem thema melden?
ich gleiche den inhalt hier natürlich selber ständig mit den schützern ab. ein paar sachen durfte ich nicht veröffentlichen - diese hingegen schon.

ich denke eher, dass ich da irgendwas persönliches bei dir treffe, weil divination ein ding von dir ist.
raterz hat geschrieben:

das mit den schützern nehme ich dir nicht ab. warum sollten die sich bei diesem thema melden?
ich gleiche den inhalt hier natürlich selber ständig mit den schützern ab. ein paar sachen durfte ich nicht veröffentlichen - diese hingegen schon.

ich denke eher, dass ich da irgendwas persönliches bei dir treffe, weil divination ein ding von dir ist.

wirkliche Magier, Hellseher, Yogis auf dem Level, dass sie Yidams und Schützer wahrnehmen können, nehmen das gleiche wahr. Sie haben auch eine Ausstrahlung auf andere, so dass ihnen nicht nur spirituelle Kritik begegnet. Im Gegenteil, sie ziehen oft Schüler an, ohne was dafür zu tun. Und wie gesagt untereinander sind sie sich oft einig. Der eine sagt, was der andere braucht nur ein ganz schwaches Nicken. Auf diese Weise ist man dann auch zusammen sehr handlungsfähig.
raterz hat geschrieben:
ich glaube nicht, dass das ego da groß mit rein spielt, denn das ego identifiziert sich nicht mit irgendwelchen elementen.

Das Ego identifiziert sich gerne mit allen möglichen Dingen. Das ist seine Natur. Dabei kann es sehr subtil arbeiten und sich auch im Gewand aller möglichen grossen und tollen Geistesaspekte darstellen.

parameter zu bestimmen ist meistens nicht so schwer. selbst wenn man dabei falsche angaben bekommt, ist das alles halb so schlimm - es geht ja nur darum seine energetischen zustand zu bestimmen.
und je öfter man die gleichen messungen macht, desto mehr kommt man dann eh an die wahrheit.

finde ich einfacher als sich jetzt ein mo-orakel zu kaufen und sich da einzuarbeiten. für die kinesiologischen muskeltests braucht man gar nichts außer sich selbst.

Aber auch diese Testungen muss man erstmal lernen - und ganz vor allen Dinge muss man lernen, zu unterscheiden, was Wunschdenken ist, und was von einer anderen Ebene kommt. Und das passiert nicht einfach so. Ich wage zu behaupten: wenn man auf der Ebene der Verwirklichung ist, dass man dabei nicht mehr vom Ego beeinflussbar ist, dann braucht man solche Mittel gar nicht mehr.

das mit den schützern nehme ich dir nicht ab. warum sollten die sich bei diesem thema melden?
ich gleiche den inhalt hier natürlich selber ständig mit den schützern ab. ein paar sachen durfte ich nicht veröffentlichen - diese hingegen schon.

Deine Unterscheidungsweisheit bei den Schützern kritisiere ich ja bereits. ;) Bei mir war die Aussage übrigens eher metaphorisch gemeint. Wenn es darum geht, den Dharma, also die buddhistische Lehre zu schützen, dann geht es in erster Linie darum, sie auf geistiger Ebene vor Fremdeinflüssen zu schützen. Die "Feinde des Dharma" sind nicht irgendwelche Horden kriegerischer Invasoren, sondern Gedankenmuster, irrige Ideen und falsche Konzepte. Die erleuchteten Schützer wie Mahakala usw. haben allem voran die Aufgabe, solche Konzepte vom Praktizierenden fern zu halten.

ich denke eher, dass ich da irgendwas persönliches bei dir treffe, weil divination ein ding von dir ist.

Du triffst insofern etwas "persönliches" von mir, als dass ich mich mein Leben lang (sagen wir seit über 25 Jahren zumindest) mit den verschiedensten Formen der Divination aus aller Welt beschäftigt habe (Runen, I Ging, Tarot, Karten, Pendel, Kinesiologie ... sogar Formen der Divination als Medium - und eben dem MO in verschiedenen Formen) und mich daher gut auskenne. Ich denke daher, dass ich hier eine sehr fundierte Meinung abgeben kann. Und die ist: man kann einem Anfänger nicht empfehlen, nicht in erleuchteten Weisheitsfeldern basierte Formen der Divination zu verwenden und das "Buddhismus" nennen.

Ich verwende durchaus manchmal noch Runen oder bestimmte Karten. Aber alles für den passenden Wirkungsrahmen. Es wäre irrsinnig, Runen zu benutzen, um buddhistische Praxisformen auszuloten. Und zwar deswegen, weil die Runen als Kraftfeld keine erleuchtete Ebene haben. Aber Runen zu verwenden, sagen wir um zu bestimmen, wann man in Mitteleuropa am besten seine Tomaten auf dem Balkon pflanzt - das wäre passend.

Pendel und Kinesiologie basieren beide auf unbewussten Muskelreaktionen im Körper. Sie können einem sagen, was das eigene Unterbewusstsein denkt, aber einem nicht die Interpretation abnehmen. Wenn das eigene Unterbewusstsein "Nein" zu etwas sagt, dann heisst das noch lange nicht, dass nicht auf einer Ebene, die einen weiter bringen soll, "Ja" gerade deswegen der richtige Weg sei. Und an dem Punkt wo das Unterbewusstsein und die erleuchteten Kraftfelder immer eins sind, da braucht man solche Krücken ohnehin nicht mehr.
kilaya hat geschrieben:
Es gibt schon genug kulturellen Ballast im tibetischen Tantra. Wir müssen nicht auch noch unseren esoterischen Mist mit dazu schmeissen. Eher wäre es gut, den eigentlichen Kern aus dem kulturellen Kontext zu lösen.

:like: :like: :like:

Das sehe ich als wichtig in ALLEN Traditionen des Buddhismus an, die wir "übernommen" haben.

_()_
@kilaya: du meinst, dass das system eines normalen menschen nicht fähig ist auskunft über seinen energiezustand der elemente zu sagen?

meines erachtens kennt das unterbewusstsein diese informationen und kann sie ohne probleme weiter geben - aber selbst wenn nicht ganz richtig übertragen, sehe ich darin auch immer noch keinen schaden. denn wenn man möglicherweise nicht ganz korrekt arbeitet ist man möglichweise trotzdem mit dem gemessen näher als ohne messung.
wenn man damit dann entsprechende erfahrungen macht und diese mit seinen werten abgleicht, wird man bei erneutigen messungen möglicherweise abweichungen feststellen, die man dann korrigieren kann.
wenn man aber erst einmal angefangen hat werden entsprechende energien schon dafür sorgen, dass man an bessere werte kommt.

natürlich ist beim pendeln noch niemand als meister vom himmel gefallen, aber wenn man dran bleibt, wird man beachtliche fortschritte machen.

es geht ja immer um fehler machen, hinfallen und wieder aufstehen.


und das thema ist wichtig, weil ein falscher yidam wirklich nicht effektiv ist.
ich bin ja auch erst darauf gekommen, weil ich gesehen habe, dass alle elemente frei verfügbar sind. Ich habe seit dem abstand genommen von meinen eingeweihten yidams und arbeite mit oben genannten frei verfügbaren. Und dies läuft um einiges BESSER, weil es endlich richtig energetisch passt.
Hätte ich das mal irgendwo gelesen, hätte ich mir einige einweihungen sparen können ;)

aber für alle die angst haben sowas auf eigene weise zu erlernen, können gerne auch bei mir nachfragen. ich mache solche testungen auch unverbindlich über entfernung ^^
Wie schon oben gesagt: wenn es für Dich so passt, dann ist das doch wunderbar. Aber für die allermeisten ist es besser, wenn ein Lehrer den Yidam auswählt und man eine Einweihung hat.

Denn: Du beschreibst einen geschlossenen Kreislauf. Du wählst mit dem Pendel einen Yidam, zu dem Du dann ohne Einweihung eine Verbindung aufbaust. So kannst Du nicht sicher sein, mit dem echten Yidam in Kontakt zu sein. Wenn Du dann davon ausgehst, dass dieser Yidam Dein Pendeln präziser machst... usw. usf. bewegst Du Dich ohne echte Kontrolle in einer Spirale.

Die "frei verfügbaren" Yidams sind nur deswegen im Sinne des "äußeren Tantra" ohne Einweihung zugänglich, weil man mit einer falschen Praxis nicht allzu viel Schaden anrichten kann. So kann man erste Erfahrungen machen. Meint man es aber wirklich ernst, sollte man sich auch dazu eine Einweihung holen. Dann kann man deutlich sicherer sein, dass man es mit seiner gesamten Symbolik richtig versteht.

Kann sein, ich reagiere auf Deine Idee besonders stark, weil mein eigener Umgang zeitweise ähnlich war. Ich habe mich aber immer in den Kernpunkten abgesichert und Prioritäten gesetzt. Eine "Selbsteinweihung" habe ich nur dann als Grundlage genommen, wenn ich schon eine Segenseinweihung hatte. Damit war das Band zu dem Feld klar. DANN habe ich mir weitere Informationen schon mal - wenn es nicht anders ging - direkt aus diesem Feld geholt.

Du hast selbst vor nicht allzu langer Zeit auch hier im Forum sehr massiv vertreten, dass sich viele negative Kräfte - in Deinen Worten "Dämonen" - als Bodhisattvas oder Engel maskieren könnten um einen zu täuschen. Kurze Zeit später kommst Du mit diesen Ideen an - was soll man da denn denken?
ok du hast warscheinlich recht.. die technik ist eher für fortgeschrittene, die schon mind. eine einweihung hatten, damit sie nicht falschen wesen auf den leim gehen. gut erkannt, da war ich nicht umsichtig genug
Verstehen und Einweihung sind zwei Paar Schuhe
Ja, eine Einweihung ist sogar tatsächlich wie ein Paar Schuhe: man braucht schon Stiefel, um zu wandern.

Eine Einweihung gibt Halt, Stabilität und Schutz - aber laufen muss man dann alleine. Da geht schon sofort die Selbstverantwortlichkeit los.
Stiefel machen noch keinen Wanderer und eine Einweihung allein macht noch keinen Tantriker.

Man kann ja auch 1000 Meilen barfuß laufen. Niemand verbietet das. Aber ich hätte keine Lust dazu.

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