Kleidung

Moderator: void

Kleider machen Leute, das erfährt man daran wie unterschiedlich man behandelt wird wenn man einen Anzug mit Krawatte trägt, oder ein zerschlissenes T-Shirt mit ausgefranster Hose. Im Mittelalter hat die Art der Kleidung noch mehr über den Stand ausgesagt, indem es bindende Vorschriften zur Kleiderordnung gab. Einige Asketen wollten auf das Ansehen, das der geistliche Stand genoss, verzichten und bekleideten sich nur mit irgendwelchen alten Tüchern. Bezüglich des Buddha-Ordens ist das übersetzt mit "Fetzengewandträger".
mukti hat geschrieben:
Kleider machen Leute, das erfährt man daran wie unterschiedlich man behandelt wird wenn man einen Anzug mit Krawatte trägt, oder ein zerschlissenes T-Shirt mit ausgefranster Hose. Im Mittelalter hat die Art der Kleidung noch mehr über den Stand ausgesagt, indem es bindende Vorschriften zur Kleiderordnung gab. Einige Asketen wollten auf das Ansehen, das der geistliche Stand genoss, verzichten und bekleideten sich nur mit irgendwelchen alten Tüchern. Bezüglich des Buddha-Ordens ist das übersetzt mit "Fetzengewandträger".


Wahr!

Niemand ist davor gewahr zuerst auf das zu sehen, was man zuerst sehen kann und dann erst auf den Menschen dahinter. Niemand ist davor gewahr zuerst als das gesehen zu werden, was man zuerst sehen kann und dann erst als der Mensch dahinter.

Ich denke beim Thema Asketen - Buddha war kein Asket. Er hat mit dem Beschreiten des mittleren Wegs jedes Asketentum negiert. Er hatte auf den anderen Seite kein Interesse an dem Stand, den die Geistlichen (Brahmanen) zur Zeit seiner Erleuchtung genossen. Im Gegenteil, diese Art von Interesse war dem Buddha suspekt.

Es geht um die Lehre! Im dreiteiligen Amani Anzug, in ausgefransten Jeans oder in der Robe :mrgreen:
Ich mußte mich auch über den Begriff des "Pazifisten" belehren lassen.
Daher: Schau doch Mal beim "Asket"en rein.
LG
fotost hat geschrieben:
Niemand ist davor gewahr zuerst auf das zu sehen, was man zuerst sehen kann und dann erst auf den Menschen dahinter. Niemand ist davor gewahr zuerst als das gesehen zu werden, was man zuerst sehen kann und dann erst als der Mensch dahinter.


Diese Erfahrung mache ich auch immer wieder.

fotost hat geschrieben:
Ich denke beim Thema Asketen - Buddha war kein Asket. Er hat mit dem Beschreiten des mittleren Wegs jedes Asketentum negiert. Er hatte auf den anderen Seite kein Interesse an dem Stand, den die Geistlichen (Brahmanen) zur Zeit seiner Erleuchtung genossen. Im Gegenteil, diese Art von Interesse war dem Buddha suspekt.


Kommt daruf an was man unter dem Begriff "Asket" versteht. Jedenfalls hat der Buddha abgelegte Tücher oder sogar Leichentücher als Mönchsbekleidung zugelassen, wenn auch nicht gefordert. Und ja, Standesdünkel hat er wohl keinen gehabt.

fotost hat geschrieben:
Es geht um die Lehre! Im dreiteiligen Amani Anzug, in ausgefransten Jeans oder in der Robe :mrgreen:


Wobei die Lehre unter Anderem Bedürfnislosigkeit, Einfachheit und das Abstehen von Eitelkeit beinhaltet. Aber für Laien, besonders mit Berufsleben oder gesellschaftlichen Verpflichtungen, ist das natürlich nicht so eng zu sehen.
Ist es Askese, wenn man sich "Das Frühstück sterbenden" vorenthält?
Überlegungen zur Bescheidenheit:

Wird Bescheidenheit als Abwesenheit von Gier verstanden, dann meint dies eine innere Haltung. Mäßigung kann dabei als Mittel zur eigenen Zufriedenheit verstanden werden, schreibt der DL sinngemäß.

Betrachten wir alleine das eigene Wohl, dann finde ich es beispielsweise okay, wenn jemand als Bettelmönch in Indien lebt, dabei aber ein dickes Bankkonto in der Heimat hat und davon nichts abgibt. Genauso ist es dann okay, mit einer Rolex zu protzen, wenn der Erwerb kein Thema subjektiver Gier ist, da der Besitzer eben ein Konto wie Dagobert hat.

(Anmerkung: Sicher kann der Wunsch nach materiellen Dingen wie etwa schöne Kleidung eine übertriebene Bedeutung im Sinne einer Ersatzbefriedigung erlangen. Untersuchungen belegen, dass die Freude über neue Dinge wie etwa die zehnte Hose in der Regel nicht lange hält.)

Problematischer wird die Sache, weil der persönliche Lebensstil auch das Wohlbefinden anderer betrifft. Bekanntlich sind die Ressourcen begrenzt, und der westliche Konsum dient als Vorbild. Beinahe eine Milliarde lebt in extremer Armut. Für den Preis einer Rolex könnten sich vielleicht 30 Menschen Fahrräder leisten, was einer wesentlich höheren resultierenden Glückssumme entspricht. Nicht zuletzt droht eine absolute Klimakatastrophe.

Interessant finde ich zudem die Überlegung, welche Auswirkungen der Materialismus auf die Gesellschaft hat. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Gesellschaften, wo der Wohlstand eher gleichmäßig verteilt ist, zufriedener sind. Ich frage mich, ob das Protzen mit der Rolex insofern ein Nullsummenspiel ist – wo der eine an Aufmerksamkeit gewinnt, verliert der andere mit seiner bloß zweitklassigen Uhr?

Wie steht ihr eigentlich dazu, wenn Frauen sich besonders sexy kleiden? Seid ihr über außerordentliche Freizügigkeit und Einblicke überwiegend glücklich oder tolerant oder genervt oder is sowas egal? :P
Interessant finde ich zudem die Überlegung, welche Auswirkungen der Materialismus auf die Gesellschaft hat. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Gesellschaften, wo der Wohlstand eher gleichmäßig verteilt ist, zufriedener sind. Ich frage mich, ob das Protzen mit der Rolex insofern ein Nullsummenspiel ist – wo der eine an Aufmerksamkeit gewinnt, verliert der andere mit seiner bloß zweitklassigen Uhr?


Zur Bescheidenheit:

Im Dao de jing (dh. in einer sehr poethischen deutschen Übersetzungen davon) steht im dritten Abschnitt ¨Schlichtheit¨:

Die Tüchtigen beherrlicht nicht,
macht sie auf Wettstreit nicht erpicht.
Preist unerhältlliches nicht an:
macht Leute nicht zum Räuber dann.
Nichts sehen können als begehrt,
lässt ihre Herzen unversehrt.
Wo also weise Menschen leiten,
da leeren sie Begehrlichkeiten:
die Bäuche füllen, Ehrgeiz senken,
und Kraft in ihre Mitte lenken.
Beständig sie das Volk befreiten
von Schläue und Begehrlichkeiten,
und lassen die mit Wissen reifen,
nicht wagen, damit einzugreifen.
Dann handelt man, doch greift nicht ein -
dann wird nix unerledigt sein!
Wie steht ihr eigentlich dazu, wenn Frauen sich besonders sexy kleiden? Seid ihr über außerordentliche Freizügigkeit und Einblicke überwiegend glücklich oder tolerant oder genervt oder is sowas egal? :P

Alles entsteht im eigenen Geisṭ ... Was findest Du "besonders sexy"? :wink: 8)

Gegen ein schickes, gut geschnittenes Kleid, dass eine zarte Figur umschmeichelt, alternativ eine freche, gut sitzende Jeans, kombiniert mit luftigem Oberteil für die Damen, oder einen tadellos sitzenden Anzug mit farblich harmonierendem Hemd (ggf. geschmacklich gut sortiertem "Vatermörder"), oder einer sportlichen Freizeithose jeglicher Länge (bitte - ohne die, das Auge trübenden, bis zur halben Wade strammgezogenen weißen "Urlaubersocken" kombiniert mit der "Altherrensandale") mit lockerem Poloshirt für die Herren der Schöpfung habe ich nichts einzuwendeṇ, aber ...

... dennoch stellt sich mir beim Betrachten einiger Frauen und Männer oftmals die Frage: haben diese Menschen niemanden, der sie berät?

Keine Frau (kein Mann) muss sich einen Sack über den Kopf ziehen, mit Kleidern, die "zwei Hand breit unter dem Knie" enden, oder "ordentlichen langen Hosen" herumlaufen, (:eek: ? Ja, noch vor ca. 50/ 60 Jahren waren kurze Hosen den "Knaben" vorbehalten und für "heranwachsende Burschen" und erwachsenen Männer verpönt.) aber ....

... mit einer Oberbekleidung, die weibliche Merkmale, ähnlich sichtbar macht, wie Melonnen in der Auslage eines Obstverkäufers an der Straße, oder Hosen, die entweder nur die Hälfte des Gesäßes bedecken, zwischen dessen Hälften verschwinden, oder simulieren, dass der Träger nur über ein Drittel seiner Beinlänge verfügt, und ähnlichen Erscheinungen der "Modewelt" ist lediglich den Anbietern dieser Unsäglichkeiten gedient. ...

... Weder Mann, noch Frau bedarf angesichts der Sichtbarkeit all dessen, was seiner gnädigen Verhüllung verlustig ging, noch der Phantasie. Schade eigentlich, oder zu unserem großen Glück ...?
Karnataka hat geschrieben:
Wie steht ihr eigentlich dazu, wenn Frauen sich besonders sexy kleiden? Seid ihr über außerordentliche Freizügigkeit und Einblicke überwiegend glücklich oder tolerant oder genervt oder is sowas egal? :P


Was ist schon sexy?
Frauen interessieren mich jetzt nicht so. Also, müsste die Frage lauten, wie ich dazu stehe, wenn Männer sich besonders sexy kleiden. :mrgreen:
Da muss ich ehrlich sagen, es gibt keine sexy Kleidung für Männer. Aber es gibt erotisch sehr anziehende Männer. Das hat mit der Kleidung nichts zu tun.
Natürlich habe ich auch ein Empfinden dafür, welche Frauen ich sexy finde und welche nicht. Aber das ist jenseits der Bekleidungsklischees. Und sicher nicht das enge rote Kleid mit dem tiefen Ausschnitt und High Heels.
Bei beiden Geschlechtern hat das für mich was mit Ausstrahlung zu tun, mit dem Körpergefühl, Bewegung, Anmut, Geist, Humor, Intelligenz – und letztendlich mit meiner Stimmung … Von daher ist mir das Wurscht, wenn die Hotpants den halben Po freilegen.
Aber ich stimme mkha zu: Zumindest in Deutschland haben die wenigsten Menschen ein gutes Körpergefühl und einen sicheren Geschmack, was ihr Aussehen betrifft. Das erschreckt mich immer wieder.
Karnataka hat geschrieben:
Ich frage mich, ob das Protzen mit der Rolex insofern ein Nullsummenspiel ist – wo der eine an Aufmerksamkeit gewinnt, verliert der andere mit seiner bloß zweitklassigen Uhr?
Es gibt ja auch negative Aufmerksamkeit und positive Aufmerksamkeit. So kann man denken "was für eine schöne Uhr, passt gut zu seiner Garderobe" oder "das Geld hätt' er mal lieber für seine Kinder verwendet, dass die auch mal an einer Klassenfahrt teilnehmen können". Also ob jemand mit seinen Ausgaben über seine Verhältnisse lebt und andere darunter leiden - oder er sich wegen Statussymbolen verschuldet z.B.; ansonsten kann man sich auch mitfreuen, und neidlos anderen ihre Freude an Sachen gönnen, die man selber - aus welchem Grund auch immer - nicht tragen würde. Und apropos "zweitklassige Uhr" - wer gibt dir denn deine Maßstäbe vor, wenn nicht du selber?

Den Maßstab meiner Jungs beim Bekleidungskauf finde ich übrigens richtig gut: "Cool aber nicht angeberisch". Was das ist, wissen nur sie selber - also irgendwas mitbringen geht meistens schief. :mrgreen:

Karnataka hat geschrieben:
Wie steht ihr eigentlich dazu, wenn Frauen sich besonders sexy kleiden? Seid ihr über außerordentliche Freizügigkeit und Einblicke überwiegend glücklich oder tolerant oder genervt oder is sowas egal? :P

Wenn Frauen oder Männer sich besonders sexy kleiden und so auf der Straße herumlaufen, finde ich es schön, wenn mir der Anblick gefällt, d.h sich die Person das vom Aussehen her auch leisten kann, tolerant bin ich grundsätzlich, auch bei besonders auffälligen Erscheinungen wie Mann mit kurzem Rock, rasierten Beinen und gepflegtem Vollbart (schon gesehen). Wenn es dagegen sehr unästhetisch aussieht, bin ich zwar nicht genervt, aber hingucken will ich dann auch nicht. Vom Standpunkt "Nondualität" sollte mir aber auch das egal sein. :badgrin: :rainbow:

P.S.: auf der Arbeit gibt es sowieso eine "Firmenkultur", d.h. man weiß einfach, was wann geht und was wann nicht.
Karnataka hat geschrieben:
Wie steht ihr eigentlich dazu, wenn Frauen sich besonders sexy kleiden? Seid ihr über außerordentliche Freizügigkeit und Einblicke überwiegend glücklich oder tolerant oder genervt oder is sowas egal?
Das sehe ich mir oft interessiert an und beobachte dann die vorbeigehenden Männer und ihre Blicke und Reaktionen. :wink: Eine Schule fürs Leben. :mrgreen:
Ne Bolex is niee ne erstklassige Uhr...die is höchstens halbseiden.
Nanüdele ... 8)
(hehe)...:)
"Wie steht ihr eigentlich dazu, wenn Frauen sich besonders sexy kleiden? Seid ihr über außerordentliche Freizügigkeit und Einblicke überwiegend glücklich oder tolerant oder genervt oder is sowas egal? :P "

also, bei so mancher "Fleischbeschau" wird mir eher flau...da isses egal ob männlein oder weiblein,da is das falsche wenige zuviel, ich weiß "schöne" Bodies zu schätzen..aber die sind doch eher die Ausnahme und da brauchts kein "sexy Outfit" .ich für mich mag am liebsten Chucks, Jeans und T-Shirt...oder auchma 'n Hemd...kurzärmlig....

ich hab hier mehrere türkische Nachbarinnen, immer mit langen Klamotten und Kopfbedeckung, aber sowas von Stil....könnte direkt sexy sein......OHNE Hintergedanken.

ich kann z.B. Musik als sehr "sexy" empfinden......:
ich hab hier mehrere türkische Nachbarinnen, immer mit langen Klamotten und Kopfbedeckung, aber sowas von Stil....könnte direkt sexy sein......OHNE Hintergedanken.

:like: Yeap, so isset! :)

Weißt Du, das liegt u.v.a. auch an zwei Dingen:

a.) an der natürlichen Anmut und Fröhlichkeit der jungen Frauen, und
b.) der Selbstverständlichkeit, (familiär eingebunden zu bleiben, gefragt und gebraucht zu werden, und somit im Kreise der Lieben) in Würde zu altern, der ältereṇ Damen (und Herren).

Beides gute Voraussetzungen, um von innen heraus zu strahleṇ ... Das ist der schönste Schmuck. :sunny:
mkha' hat geschrieben:
... oder einen tadellos sitzenden Anzug mit farblich harmonierendem Hemd (ggf. geschmacklich gut sortiertem "Vatermörder"), oder einer sportlichen Freizeithose jeglicher Länge (bitte - ohne die, das Auge trübenden, bis zur halben Wade strammgezogenen weißen "Urlaubersocken" kombiniert mit der "Altherrensandale") mit lockerem Poloshirt für die Herren der Schöpfung habe ich nichts einzuwendeṇ, aber ...


Die Bezeichnung Vatermörder kannte ich nicht, doch ist mir beim Hemd ein schmaler Kragen wichtig. In den letzten Jahren war's einfach unmöglich, günstige Hemden mit schmalem Kragen zu finden.

Carneols Jungs sprechen von „cool, aber nicht angeberisch“. Natürlich reicht der finanzielle Aspekt nicht aus, um dem Thema Kleidung gerecht zu werden. Nehmen wir die so missachteten Altherrensandalen. Sandalen, die ein bequemes Bett für den Fuß besitzen, können niemals cool aussehen, oder? Wenn Sommer plus Sandalen, was soll man dann also tragen?

Die Stigmatisierung weißer Socken dauert nun schon so viele Jahre, da könnte man doch fast auf eine „paradoxe Intervention“ setzen! Eventuell zusammen mit einer richtig kurzen Hose? :angel:

Okay, bin schon still…
Gerade ist ein neuer sehr sehr hipper Trend aufgekommen:
Adiletten und Socken.



http://www.bento.de/style/adiletten-war ... n-1501697/
Ich hab zwar nich so stylo Adiletten, aber ich trag manchma Omalatschen mit Socken. Is gemütlicher.
Ein gern gesehener Trend kommt aus China auch langsam zu uns. Der Beijing Bikini 8)
https://www.nytimes.com/2016/09/02/worl ... ikini.html
Hallo Karnataka,

1.) Vatermörder => Schlips, bzw. Krawatte, etc.

2.) Zur "Altherrensandale" mit weißer Socke: Du findest gewiss
annehmbare Alternativen zu dieser Variante: :wink:
Urlaubsguru.de.jpg
Quelle: Urlaubsguru.de

PS: ... vielleicht sähe es mit Hanfsocken gar nicht so schlecht aus
... schade, ich kann hier leider kein zweites Bild hochladen - findet
sich aber im www. :upsidedown:
Eigenartig finde ich an der ganzen Sache das ich kaum eine Kleidung tragen kann ohne an die Wirkung auf andere zu denken. Da es viel zu viel Zeit braucht um mich mit den Moden zu beschäftigen die in meiner Umgebung so herrschen bin ich jemand dem die Meinung was ich trage egal ist. Sie soll nicht auffällig sein den Umgebungsbedingten Sitten entsprechen und funktional sein. Auch in der Zeit wo ich "modisch" war hatte ich eigentlich keine Beziehung von "trag ich gern, mag ist" gehabt. Es ging nur um meinen Glauben was andere an mir schick finden könnten, ging daneben kam zum nicht auffallen zurück. Auch die Ansicht zu weißen Socken und Sandalen war für mich immer nur eine Verachtung erzeugende Meinung. Wird immer wieder gern aufgegriffen um Menschen zu katalogisieren, einer Meinung auszusetzen. Kurz ich hab überhaupt keinen Draht zu schön und Mark-ant.
Auch die Ansicht zu weißen Socken und Sandalen war für mich immer nur eine Verachtung erzeugende Meinung.

Du hast ja Recht, mein Lieber, ... ich versichere, das meine Anmerkung zu "Altherrensandalen" und "bis zur Wade stramm hochgezogenen weißen Socken" mit einem Augenzwinkern gepostet wurde. Das Thema ist ja längst abgegriffen und so alt, wie Methusalem; ich hätte mir die Bemerkung also verkneifen könneṇ. ... :rose:

Mir selbst war es noch nie wichtig, wie (ich selbst und) das, was ich trage, auf andere (wirke) wirkt. ... Ich wurde (zwecks Disziplinierung) in einem Internat von Nonnen erzogen. Dort gab es "Einheits-Heimkleidung" - zweckmäßig und dazu geschaffen, die so Bekleideten zu einer dunkelblauen Einheit zu verschmelzeṇ. Die einzig erlaubte und geforderte Variante, waren die weißen Schürzen zum "Tisch-und-Spüldienst, sowie die blau-melierten zum Verrichten diverser anderer Putzarbeiten.

PS: Ich habe mich nie darüber beklagt, (als junger Mensch war ich zu stolz dazu). Ich lernte unglaublich viel fürs Leben; allerdings wurde dies dem "wilden, unbändigen Geschöpf" erst viel, viel später bewussṭ - (und ich erkannte, dass es für mich nie einen Grund gab, mich zu beklageṇ).

LG mkha'
Ich nehme hier Gelesenes meist nur als Info eines Geistes, nur wenn es mir auch so erscheint alsob es eine feste Meinung ist reagiere ich anders. Die Bemerkung war also notwendig um mich zu erinnern das es bei mir vom ersten Hören an ein Grinsen auslöste. Da war überhaupt kein Verstehen von Schönheit oder Hässlichkeit. Ich verstand die Aufregung überhaupt nicht. Das führte mich heute zum erkennen meines gleichgültigen Umgangs mit Kleider machen Leute.
Du bist - (Deinem Schreiben nach) - ein erkennender & verstehender Mensch, ... Eine Seltenheit auf unserem Planeteṇ :rainbow: :earth:

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