The Amazing Atheist - Reinkarnation

Moderator: void

Hallo,

Ich weiß wir haben schon genügend Threads über die Reinkarnation im Buddhismus, dennoch würde ich diesem Video einen speziellen Thread widmen:




Was sagen "gläubige" Buddhisten dazu?

LG
Stawrogin

PS: Interessant wären noch dieses Videos von dem Herrn:

Part 1:
Part 2:
Ich kann Dir nicht sagen, was ein gläubiger Buddhist zum ersten Video antworten würde. Als säkularer Buddhist würde ich mich den Fragen des AA anschließen, der aber wie üblich Reinkarnation mit Wiedergeburt verwechselt und grundsätzlich von Buddhismus wenig weiß.

Was sich aus in den nächsten Videos zeigt :lol:

The Amazing Atheist oder TJ ist eine recht bekannte Figur aus der US Atheisten Szene. Er war häufiger in großen US Fernsehsendern eingeladen um seinen Standpunkt darzulegen und er macht das geschickt.

Zwangsläufig stehen Atheisten in den USA zuerst einmal der Bevölkerungsmehrheit der Christen gegenüber. Seit ein paar Jahren haben diese angefangen bei religiösen Debatten regelmäßig die Märtyrerkarte zu ziehen. "Wir werden von allen angegriffen. Wir werden verfolgt. Alle diskriminieren uns." Ist natürlich Unfug, aber rhetorisch nicht dumm, weil es die eigenen Reihen schließt.

Leute wie TJ sehen sich oft gezwungen, zu erklären, daß sie Atheisten nicht nur gegenüber einem christlichen Gott sind, sondern gegenüber allen Göttern etc. Damit begeben sich die professionellen Atheisten dann schnell auf Gebiete, von denen sie wenig Sachinformation haben und auf denen sie sich nicht wohl fühlen.

Ich habe Dutzende von TJs YouTube Videos gesehen und es ist für mich ganz klar, daß die beiden Buddhismus kritischen Geschichten eher gelangweilt runtergekurbelt sind nach dem Motto 'ok, dann hab' ich dazu auch was gesagt'.
fotost hat geschrieben:
Ich habe Dutzende von TJs YouTube Videos gesehen und es ist für mich ganz klar, daß die beiden Buddhismus kritischen Geschichten eher gelangweilt runtergekurbelt sind nach dem Motto 'ok, dann hab' ich dazu auch was gesagt'.


Es gibt ja die Anektode von dem Biologiestudnten, der alles über Schlangen weiss, und dann in der Prüfung über Elefanten gefragt wird und deswegen zwangshaft versucht das Thema umzubiegen: "Der Rüssel des Elefanten sieht aus wie eine Schlange. Die Schlangen unterteilt man in .."

Vielen Atheisten - die ja ihre Messer am Christentum geschärft haben - geht es ähnlich und sie kritisieren den Buddhismus in eienr Weise, die aus ihm eine Variante des Christentums macht: "Ist er Dalai Lama nicht irgendwie ein Papst? Gibt es nicht auch im Buddhismus Himmel und Höllen? Glaubt nicht auch der Buddhismus an Rettund durch übersinnliche Wesen? hat nicht auch der Buddhismus heilige Bücher und Dogmen?"
LOL.. Ist die Anekdote vom Biologiestudenten eine Ableitung des buddhistischen Gleichnisses der blinden Männer die einen Elefanten befühlen - Udāna VI 4-6 ?

Das, was Du zum Thema Wissen über den Buddhismus geschrieben hast, sehe ich ebenso.
Bei uns schlägt das dann oft in ein um 180° versetztes positives Überimage um.
Es darf jeder glauben oder nicht glauben was er will. Es soll jeder jedem dies selber auch zugestehen.

Ich verstehe nicht was es da zu kritisieren gäbe. Ist doch eh alles nur konstruierte Vorstellung. Je nach Geschmack.

Völlig unnötig für Atheismus zu missionieren oder sonst einen Glauben.
Bakram hat geschrieben:
Es darf jeder glauben oder nicht glauben was er will. Es soll jeder jedem dies selber auch zugestehen.

Sicher, sicher.. In einem weltlichen Rahmen betrachtet ist das so. Es fehlt dann der Zusatz, jeder darf glauben was er will, solange er aus dem Glauben keine Taten ableitet die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen.

Aber dieser Blickwinkel darf in einem Forum für Buddhismus hinterfragt werden. Unter buddhistischem Denkansatz ist eben nicht jeder Glaube, jeder Gedanke gleichwertig. Wenigstens wer sich Buddhist nennt darf nicht alles glauben was er möchte, wenn er der Lehre ernsthaft folgt.
Buddha erhebt den Anspruch das Richtige (rechte) zu lehren und bietet gute Argumente an.
Nicht jeder Weg ist gleich.

Bakram hat geschrieben:
Ich verstehe nicht was es da zu kritisieren gäbe. Ist doch eh alles nur konstruierte Vorstellung. Je nach Geschmack.

Völlig unnötig für Atheismus zu missionieren oder sonst einen Glauben.

Atheismus ist kein Glaube. Es ist ganz einfach das Fehlen oder die Abwesenheit des Glaubens an eine Gottheit oder Gottheiten.

Ob es in Anbetracht des unendlichen Elends, das durch Glauben entstanden ist wünschenswert erscheint für die Verbreitung der atheistischen Idee einzutreten muß jeder für sich entscheiden.
fotost hat geschrieben:
Sicher, sicher.. In einem weltlichen Rahmen betrachtet ist das so. Es fehlt dann der Zusatz, jeder darf glauben was er will, solange er aus dem Glauben keine Taten ableitet die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen.

Aber dieser Blickwinkel darf in einem Forum für Buddhismus hinterfragt werden. Unter buddhistischem Denkansatz ist eben nicht jeder Glaube, jeder Gedanke gleichwertig. Wenigstens wer sich Buddhist nennt darf nicht alles glauben was er möchte, wenn er der Lehre ernsthaft folgt.
Buddha erhebt den Anspruch das Richtige (rechte) zu lehren und bietet gute Argumente an.
Nicht jeder Weg ist gleich.


Heureka, Sadhu und Amen!

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