Nichtstreiten Nichtreden Nichtdenken

Moderator: void

Kommunikation kann oft ein Widerspruch zur Lehre sein.
Wie das fallen des Wassertropfens in der Höhle.Es gibt ein Echo.
Aber es sollte keine Antwort darauf geben.Denn es ist keine Frage.

Es ist eine Wahrheit.

Würden wir alle die Wahrheit besitzen bräuchten wir nicht mehr zu kommunizieren.
Samadhi hat geschrieben:
Würden wir alle die Wahrheit besitzen bräuchten wir nicht mehr zu kommunizieren.


Ne, bräuchten wir nicht, sollten wir aber - aus Mit-Gefühl.
Oder hat der Buddha aufgehört zu kommunizieren?
_()_
Samadhi hat geschrieben:
Kommunikation kann oft ein Widerspruch zur Lehre sein.
Wie das fallen des Wassertropfens in der Höhle.Es gibt ein Echo.
Aber es sollte keine Antwort darauf geben.Denn es ist keine Frage.

Es ist eine Wahrheit.
.....


Also die Lehre so wie sie ist akzeptieren als Wahrheit:

Denn der Erhabene weiß, indem er weiß; er sieht, indem er sieht; er ist das Auge, er ist das Wissen, er ist das Dhamma, er ist der Heilige; er ist derjenige, der ausspricht, der verkündet, der Bedeutung erhellt, der das Todlose gibt, der Herr des Dhamma, der Tathāgata. M.138


Wenn der Buddha gegenwärtig ist mag man ein solches Vertrauen fassen, nach über 2500 Jahren Lehre ist das nicht immer so einfach, das ist ein Grund warum hinterfragt wird.
Samadhi hat geschrieben:
Kommunikation kann oft ein Widerspruch zur Lehre sein.
Wie das fallen des Wassertropfens in der Höhle.Es gibt ein Echo.
Aber es sollte keine Antwort darauf geben.Denn es ist keine Frage.

Es ist eine Wahrheit.

Würden wir alle die Wahrheit besitzen bräuchten wir nicht mehr zu kommunizieren.


Für die Nichtkommunikation haben wir ja exra Das Hermetisch Geschlossene Zen-Forum

Das ist extra so eingerichtet, dass da gar keiner schreiben kann.

Es ist eine Höhle ohne Echo.
Samadhi hat geschrieben:
Kommunikation kann oft ein Widerspruch zur Lehre sein.
Wie das fallen des Wassertropfens in der Höhle.Es gibt ein Echo.
Aber es sollte keine Antwort darauf geben.Denn es ist keine Frage.

Es ist eine Wahrheit.

Würden wir alle die Wahrheit besitzen bräuchten wir nicht mehr zu kommunizieren.


Ich würde auch ungern mit jemandem kommunizieren wollen, der meint, die Wahrheit zu besitzen.
Holzklotz hat geschrieben:
Samadhi hat geschrieben:
Kommunikation kann oft ein Widerspruch zur Lehre sein.
Wie das fallen des Wassertropfens in der Höhle.Es gibt ein Echo.
Aber es sollte keine Antwort darauf geben.Denn es ist keine Frage.

Es ist eine Wahrheit.

Würden wir alle die Wahrheit besitzen bräuchten wir nicht mehr zu kommunizieren.


Ich würde auch ungern mit jemandem kommunizieren wollen, der meint, die Wahrheit zu besitzen.

Warum?
Spacy hat geschrieben:
Warum?

wegen dem Wort "besitzen". Falls es überhaupt "Die Wahrheit" gibt, dann kann man sie gewiss nicht besitzen. Was soll ich mit jemandem reden, der eh schon die Wahrheit mindestens gepachtet zu haben glaubt? Was sollte dabei heraus kommen?
Holzklotz hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Warum?

wegen dem Wort "besitzen". Falls es überhaupt "Die Wahrheit" gibt, dann kann man sie gewiss nicht besitzen. Was soll ich mit jemandem reden, der eh schon die Wahrheit mindestens gepachtet zu haben glaubt? Was sollte dabei heraus kommen?

Besitz ist nicht Eigentum. Insoweit klar.
Der Sachverhalt "Wahrheit" ist obsolet. Insoweit klar.
Dennoch die Frage:
Warum? ;)
Spacy hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Warum?

wegen dem Wort "besitzen". Falls es überhaupt "Die Wahrheit" gibt, dann kann man sie gewiss nicht besitzen. Was soll ich mit jemandem reden, der eh schon die Wahrheit mindestens gepachtet zu haben glaubt? Was sollte dabei heraus kommen?

Besitz ist nicht Eigentum. Insoweit klar.
Der Sachverhalt "Wahrheit" ist obsolet. Insoweit klar.
Dennoch die Frage:
Warum? ;)

Wenn jemand meint, (s)ein spiritueller Weg sollte dahin führen, dass Kommunikation überflüssig wird, dann will derjenige ja das schnöde, menschliche Leben hinter sich lassen. Somit wäre ich als Kommunikationspartner nur ein Relikt aus einer rein illusorischen Welt, die überwunden werden muss. Da will ich mich natürlich nicht aufdrängen und demjenigen ein Stein des Anstoßes sein. Man könnte dann ja wieder reden, wenn das Wachs an den Flügeln geschmolzen ist. :sunny:
Spacy hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Warum?

wegen dem Wort "besitzen". Falls es überhaupt "Die Wahrheit" gibt, dann kann man sie gewiss nicht besitzen. Was soll ich mit jemandem reden, der eh schon die Wahrheit mindestens gepachtet zu haben glaubt? Was sollte dabei heraus kommen?

Besitz ist nicht Eigentum. Insoweit klar.
Der Sachverhalt "Wahrheit" ist obsolet. Insoweit klar.
Dennoch die Frage:
Warum? ;)


Warum nicht?
Sunu hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
wegen dem Wort "besitzen". Falls es überhaupt "Die Wahrheit" gibt, dann kann man sie gewiss nicht besitzen. Was soll ich mit jemandem reden, der eh schon die Wahrheit mindestens gepachtet zu haben glaubt? Was sollte dabei heraus kommen?

Besitz ist nicht Eigentum. Insoweit klar.
Der Sachverhalt "Wahrheit" ist obsolet. Insoweit klar.
Dennoch die Frage:
Warum? ;)


Warum nicht?


Wie kann ein Fisch das Wasser erkennen, wenn er nicht unter großen Druck gerät, so dass er eine Metamorphose durchmacht, die ihn zum Landgang zwingt?
Wie, wenn Stücke vom Ozean von anderen abgeschnitten, wie einst Pangea auseinandergetriftet langsam verdunsteten.
Was wäre eine solche Metamorphose, was wäre das Land?
Wäre das Leben auf dem Land, in der Natur außerhalb ihrer immer kleiner werdenden Welten, den Kulturen nicht ein Dasein, das den Kosmos, die Wahrheit zwischen Natur und Kulturen spiegelverkehrt darstellt?
Vielleicht, auch, weil man dann erkannt hat, dass der Mond, die eigene Erkenntnis sich zahlreich in den Wassern den Kulturen spiegelt. Spiegelungen, die, die Fische sofort nach dem sie geboren sind als Kunst verschlucken, als Kunst zu Denken, zu Reden und zu Streiten, um sich zu Mondfischen zu wandeln, wo man selbst doch nun ein Mensch ist, der in der Wahrheit dem Kosmos den Mondfischen die Kunst der Entkünstelung zeigen will, indem er auf den Mond zeigt und sie so dazu bringt auszuwürgen, Erkenntis, die vom Wasser, und nicht im Angesicht der Natur als eigen entdeckter Mond, als eigene Monderfahrung, damit als Selbst in der Wahrheit ist.

Alles Gute
Werter gbg, Deine Beiträge gefallen mir. _()_
Ein Poet ^^
Holzklotz hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Warum?

wegen dem Wort "besitzen". Falls es überhaupt "Die Wahrheit" gibt, dann kann man sie gewiss nicht besitzen. Was soll ich mit jemandem reden, der eh schon die Wahrheit mindestens gepachtet zu haben glaubt? Was sollte dabei heraus kommen?

Das: ich geb dir meine Wahrheit und du gibst mir deine Wahrheit. Na und? Was ist denn daran so schlimm? :D
gbg hat geschrieben:
Wie kann ein Fisch das Wasser erkennen, wenn er nicht unter großen Druck gerät, so dass er eine Metamorphose durchmacht, die ihn zum Landgang zwingt?
Wie, wenn Stücke vom Ozean von anderen abgeschnitten, wie einst Pangea auseinandergetriftet langsam verdunsteten.
Was wäre eine solche Metamorphose, was wäre das Land?
Wäre das Leben auf dem Land, in der Natur außerhalb ihrer immer kleiner werdenden Welten, den Kulturen nicht ein Dasein, das den Kosmos, die Wahrheit zwischen Natur und Kulturen spiegelverkehrt darstellt?
Vielleicht, auch, weil man dann erkannt hat, dass der Mond, die eigene Erkenntnis sich zahlreich in den Wassern den Kulturen spiegelt. Spiegelungen, die, die Fische sofort nach dem sie geboren sind als Kunst verschlucken, als Kunst zu Denken, zu Reden und zu Streiten, um sich zu Mondfischen zu wandeln, wo man selbst doch nun ein Mensch ist, der in der Wahrheit dem Kosmos den Mondfischen die Kunst der Entkünstelung zeigen will, indem er auf den Mond zeigt und sie so dazu bringt auszuwürgen, Erkenntis, die vom Wasser, und nicht im Angesicht der Natur als eigen entdeckter Mond, als eigene Monderfahrung, damit als Selbst in der Wahrheit ist.

Sehr schön geschrieben! :) :rose: :om:
Carneol hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Warum?

wegen dem Wort "besitzen". Falls es überhaupt "Die Wahrheit" gibt, dann kann man sie gewiss nicht besitzen. Was soll ich mit jemandem reden, der eh schon die Wahrheit mindestens gepachtet zu haben glaubt? Was sollte dabei heraus kommen?

Das: ich geb dir meine Wahrheit und du gibst mir deine Wahrheit. Na und? Was ist denn daran so schlimm? :D

Nichts. Es ist aber oft eher wie "Ich geb Dir die Wahrheit und wart mal ab was Du dann wieder für nen Stuss zurück gibst"
Was auch nicht schlimm ist, aber eben fruchtlos.
Holzklotz hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
wegen dem Wort "besitzen". Falls es überhaupt "Die Wahrheit" gibt, dann kann man sie gewiss nicht besitzen. Was soll ich mit jemandem reden, der eh schon die Wahrheit mindestens gepachtet zu haben glaubt? Was sollte dabei heraus kommen?

Das: ich geb dir meine Wahrheit und du gibst mir deine Wahrheit. Na und? Was ist denn daran so schlimm? :D

Nichts. Es ist aber oft eher wie "Ich geb Dir die Wahrheit und wart mal ab was Du dann wieder für nen Stuss zurück gibst"
Was auch nicht schlimm ist, aber eben fruchtlos.

Fruchtlos für den, der die Frucht nicht fangen konnte. Oder wie der Fuchs in der Fabel, dem die Trauben zu hoch hingen und er daraufhin postulierte sie seien ja noch unreif. :mrgreen:
Carneol hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:
Das: ich geb dir meine Wahrheit und du gibst mir deine Wahrheit. Na und? Was ist denn daran so schlimm? :D

Nichts. Es ist aber oft eher wie "Ich geb Dir die Wahrheit und wart mal ab was Du dann wieder für nen Stuss zurück gibst"
Was auch nicht schlimm ist, aber eben fruchtlos.

Fruchtlos für den, der die Frucht nicht fangen konnte. Oder wie der Fuchs in der Fabel, dem die Trauben zu hoch hingen und er daraufhin postulierte sie seien ja noch unreif. :mrgreen:

ja, Du hast Recht
Holzklotz hat geschrieben:
ja, Du hast Recht

:shock: woher willst du das denn wissen? :lol:
Carneol hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
ja, Du hast Recht

:shock: woher willst du das denn wissen? :lol:

Ich weiß es ja nicht, aber es hat ja jeder recht und niemand hat recht. Das mit der Wahrheit haben wir ja nur erfunden, weil wir die Ungewissheit schwer aushalten. Wir klammern uns an unsere Wahrheiten/Meinungen, weil wir Sicherheit wollen. Das gilt auch für spirituelle Wahrheiten.
Wenn wir also nur Wahrheiten von uns geben wollten, dann könnten wir in der Tat in endloses Schweigen verfallen, aber die Alternative ist, seine Meinung zu vertreten in dem Wissen, dass sie immer nur vorläufig sein kann.
Holzklotz hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
ja, Du hast Recht

:shock: woher willst du das denn wissen? :lol:

Ich weiß es ja nicht, aber es hat ja jeder recht und niemand hat recht. Das mit der Wahrheit haben wir ja nur erfunden, weil wir die Ungewissheit schwer aushalten. Wir klammern uns an unsere Wahrheiten/Meinungen, weil wir Sicherheit wollen. Das gilt auch für spirituelle Wahrheiten.
Wenn wir also nur Wahrheiten von uns geben wollten, dann könnten wir in der Tat in endloses Schweigen verfallen, aber die Alternative ist, seine Meinung zu vertreten in dem Wissen, dass sie immer nur vorläufig sein kann.
Meine Lösung ist Vertrauen auf meine Wahrheiten bis ich feststelle das sie nicht ganz wahr sind um sie dann zu ändern oder sogar zu verwerfen. Der Glaube das meine Wahrheiten wahr sind hat mir viel Unruhe eingebracht, also vertraue ich so lange drauf bis ich sie loslassen kann oder sie mich einfach verlassen. Technische/Physikalische Wahrheiten brauchen keinen Glauben und kein Vertrauen. Auch bei Buddha suche ich die technischen Wahrheiten die mit den Allgemeinen Regelwerken des Lebens im Einklang sind.
Ellviral hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:
:shock: woher willst du das denn wissen? :lol:

Ich weiß es ja nicht, aber es hat ja jeder recht und niemand hat recht. Das mit der Wahrheit haben wir ja nur erfunden, weil wir die Ungewissheit schwer aushalten. Wir klammern uns an unsere Wahrheiten/Meinungen, weil wir Sicherheit wollen. Das gilt auch für spirituelle Wahrheiten.
Wenn wir also nur Wahrheiten von uns geben wollten, dann könnten wir in der Tat in endloses Schweigen verfallen, aber die Alternative ist, seine Meinung zu vertreten in dem Wissen, dass sie immer nur vorläufig sein kann.
Meine Lösung ist Vertrauen auf meine Wahrheiten bis ich feststelle das sie nicht ganz wahr sind um sie dann zu ändern oder sogar zu verwerfen. Der Glaube das meine Wahrheiten wahr sind hat mir viel Unruhe eingebracht, also vertraue ich so lange drauf bis ich sie loslassen kann oder sie mich einfach verlassen. Technische/Physikalische Wahrheiten brauchen keinen Glauben und kein Vertrauen. Auch bei Buddha suche ich die technischen Wahrheiten die mit den Allgemeinen Regelwerken des Lebens im Einklang sind.

Ich glaube auch, dass 1+1=2 ist. Aber ich weiß, dass 1+1≠2 ist. Nur ist mein Glaube noch stärker als mein Wissen. :angel:
Die Biegsamkeit des Wissens wie des Glaubens, ist die Grundlage der Erkenntnis, dass weder Glauben noch Wissen wahrhaft erkennen können.
In der Null, im nil (Turbo Pascal :D), liegt die Sehnsucht, die den Menschen antreibt. Genau da liegt der Fehler!
Spacy hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
Ich weiß es ja nicht, aber es hat ja jeder recht und niemand hat recht. Das mit der Wahrheit haben wir ja nur erfunden, weil wir die Ungewissheit schwer aushalten. Wir klammern uns an unsere Wahrheiten/Meinungen, weil wir Sicherheit wollen. Das gilt auch für spirituelle Wahrheiten.
Wenn wir also nur Wahrheiten von uns geben wollten, dann könnten wir in der Tat in endloses Schweigen verfallen, aber die Alternative ist, seine Meinung zu vertreten in dem Wissen, dass sie immer nur vorläufig sein kann.
Meine Lösung ist Vertrauen auf meine Wahrheiten bis ich feststelle das sie nicht ganz wahr sind um sie dann zu ändern oder sogar zu verwerfen. Der Glaube das meine Wahrheiten wahr sind hat mir viel Unruhe eingebracht, also vertraue ich so lange drauf bis ich sie loslassen kann oder sie mich einfach verlassen. Technische/Physikalische Wahrheiten brauchen keinen Glauben und kein Vertrauen. Auch bei Buddha suche ich die technischen Wahrheiten die mit den Allgemeinen Regelwerken des Lebens im Einklang sind.

Ich glaube auch, dass 1+1=2 ist. Aber ich weiß, dass 1+1≠2 ist. Nur ist mein Glaube noch stärker als mein Wissen. :angel:
Die Biegsamkeit des Wissens wie des Glaubens, ist die Grundlage der Erkenntnis, dass weder Glauben noch Wissen wahrhaft erkennen können.
In der Null, im nil (Turbo Pascal :D), liegt die Sehnsucht, die den Menschen antreibt. Genau da liegt der Fehler!

Das, was Du da über die Biegsamkeit sagst gefällt mir.
Verschwenden wir nicht unsere Zeit, wenn wir daran festhalten, eine endgültige und eindeutige Lösung für das Problem des Lebens finden zu wollen, anstatt zu akzeptieren, dass es immer nur eine sich ständig wandelnde Näherungslösung geben kann, die zu jedem Zeitpukt in Ordnung, aber eben niemals komplett ist?
Programmiertechnisch würde ich sagen, das Problem liegt darin, dass wir beim Lebensproblem von einer falschen Komplexitätsklasse ausgehen. Es ist nicht lösbar, sondern nur er-lebbar. Vielleicht könnte man auch sagen, dass es nicht der Mensch ist, der das Lebensproblem zu lösen hat, sondern das Leben ist ständig dabei das Menschproblem zu lösen und wir müssen das nur zulassen :)
Spacy hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
Ich weiß es ja nicht, aber es hat ja jeder recht und niemand hat recht. Das mit der Wahrheit haben wir ja nur erfunden, weil wir die Ungewissheit schwer aushalten. Wir klammern uns an unsere Wahrheiten/Meinungen, weil wir Sicherheit wollen. Das gilt auch für spirituelle Wahrheiten.
Wenn wir also nur Wahrheiten von uns geben wollten, dann könnten wir in der Tat in endloses Schweigen verfallen, aber die Alternative ist, seine Meinung zu vertreten in dem Wissen, dass sie immer nur vorläufig sein kann.
Meine Lösung ist Vertrauen auf meine Wahrheiten bis ich feststelle das sie nicht ganz wahr sind um sie dann zu ändern oder sogar zu verwerfen. Der Glaube das meine Wahrheiten wahr sind hat mir viel Unruhe eingebracht, also vertraue ich so lange drauf bis ich sie loslassen kann oder sie mich einfach verlassen. Technische/Physikalische Wahrheiten brauchen keinen Glauben und kein Vertrauen. Auch bei Buddha suche ich die technischen Wahrheiten die mit den Allgemeinen Regelwerken des Lebens im Einklang sind.

Ich glaube auch, dass 1+1=2 ist. Aber ich weiß, dass 1+1≠2 ist. Nur ist mein Glaube noch stärker als mein Wissen. :angel:
Die Biegsamkeit des Wissens wie des Glaubens, ist die Grundlage der Erkenntnis, dass weder Glauben noch Wissen wahrhaft erkennen können.
In der Null, im nil (Turbo Pascal :D), liegt die Sehnsucht, die den Menschen antreibt. Genau da liegt der Fehler!
Also kann ich nur auf das Vertrauen was ich wahrnehme, da Wissen und Glaube nur meine Berechnungen sind. Ob meine Berechnungen, Planungen zutreffen erfahre ich erst wenn etwas erscheint das diesen entspricht oder nicht. Bei beiden Ereignissen müsste ich neu berechnen, Nachdenken, dem Ergebnis kann ich auch nur vertrauen, muss also auch seinem Scheiten können zustimmen.
Von diesem Gedanken-bauen ist nur das befreit das jetzt erscheint, das als Sinnesobjekte direkt wahrgenommen wird. Die Sehnsucht des Menschen liegt in der Hoffnung das es so erscheint wie er es Nachgedacht hat, "Glück gehabt" ist ein Antrieb es nicht mehr zu Bedenken sonder ein altes nicht mehr zutreffendes Muster anzuwenden und damit zu scheitern. Selten, wieder Glück gehabt.

Immer wieder die gleichen Zahlen beim Lotto zu verwenden ist der Glaube das Lotto ein System ist. Ist es ja auch, jede Ziehung ist EIN System, mit jeder Ziehung ist das System gestartet und beendet wenn die Zahlen Vorliegen. Keine Berechnung möglich doch der Glaube rechnet nicht mehr. Vertrauen heißt das Scheitern können des Bedachten einzubeziehen. Enttäuschung ist dann nicht möglich weil keine Täuschung erzeugt wurde. "Nichtstreiten Nichtreden Nichtdenken" ist möglich in Meditation, das ist das Ziel der Meditation, immer wieder kurze Zeit Ruhe zu haben vor dem Streiter, dem Redner, dem Denker, vor mir dem Wissenden.
Meditation ist ein "Gegen etwas sein".
Spacy hat geschrieben:
Meditation ist ein "Gegen etwas sein".

Ähm... Geht's etwas genauer?
Nein - das mußt du schon allein herausfinden 8)
Spacy hat geschrieben:
Nein - das mußt du schon allein herausfinden 8)

Keine Zeit :P
Holzklotz hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Nein - das mußt du schon allein herausfinden 8)

Keine Zeit :P

Dann freu dich, dass du keine Zeit hast.
Spacy hat geschrieben:
Holzklotz hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Nein - das mußt du schon allein herausfinden 8)

Keine Zeit :P

Dann freu dich, dass du keine Zeit hast.

Oh, ich dachte das mit dem "allein herausfinden" war schon Dein Schlussatz. Wie geht's jetzt weiter?

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