Rationalität und Sinn

Das Problem ist nicht der Sinn sondern das es dem Menschen meist sehr schwer fällt das es einfach geschieht. Das er Tatsachen beobachtet die bei näherer Betrachtung gar keine Tatsachen sind sonder nur glauben wollen das es so ist wie er das sieht.
Ellviral hat geschrieben:
Das Problem ist nicht der Sinn sondern das es dem Menschen meist sehr schwer fällt das es einfach geschieht. Das er Tatsachen beobachtet die bei näherer Betrachtung gar keine Tatsachen sind sonder nur glauben wollen das es so ist wie er das sieht.

Probleme gibt's gar nicht. "Der Sinn" kann aber nur entstehen auf der Grundlage inhärenter Existenz. Ein Sinn kann nicht entstehen bei Leerheit von inhärenter Existenz. Bei Leerheit von inhärenter Existenz kann man aber sagen, in welchem Kontext der Gebrauch des Wortes "Sinn" sprachlich angemessen ist.
Stero hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:
Die Störche fliegen nicht mehr alle immer jeden Winter in den Süden, manche bleiben auch hier... woher kommt diese Umdispisition?

Ich kann weder bestätigen noch verneinen, dass es sich so verhält. Wenn es sich aber so verhält, dann musst du die Storche fragen
Carneol hat geschrieben:
Woher wollen denn die Störche wissen dass sie hier überleben können?

Wer sagt denn, ob sie wissen oder wissen wollen?
Carneol hat geschrieben:
Warum fliegen die einen doch noch, andere aber nicht?

Frag sie.

Das kann ich ja mal probieren... 8)

... aber hier hab ich auch schon mal was Interessantes dazu gefunden (sie stellen Hypothesen auf und probieren einfach aus ob's funktioniert - dabei sind einige mutiger und andere weniger risikofreudig...): Zugvögel - Störche überwintern gerne in Deutschland

Stero hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:
Erstmal ist es ja interessant zu sehen, dass Bienen und Wespen diese als optimal erkannte Struktur verwenden. Nun fragt man sich wieso?

Wer fragt sich warum?

Ich meinte gebeten worden zu sein, auf individualisierten Ausdruck zu verzichten, deswegen hätte ich jetzt besser so formuliert:
"Nun ist also zu ergründen, wodurch bedingt genannte optimale Strukturen Verwendung finden." :mrgreen:

Carneol hat geschrieben:
Wie kommen die Tierchen dazu das zu tun? Wieso nicht anders? Eine Variabilität im Verhalten, die letztlich zu dieser Form geführt hat? Aber warum?

Wie kommst du "Tierchen" denn dazu solche Fragen zu stellen? ;)

Der Antrieb für deine Fragen könnte die gleiche Ursache haben wie das Verhalten der Störche und Bienen und Wespen, oder?

Neugier?

Stero hat geschrieben:

Du projizierst einen Sinn. Ebenso wie du an Seele, ich, du, Personen glaubst, glaubst du an teleologischen Sinn, Wesenhaftigkeit, Beseeltheit ... ich denke, dass das typisch ist, für deinen Lebensstil und Lebenswandel. Das eine kommt vom anderen. Wer involviert ist, ist wie das Kollektiv.

Deswegen heißen meine Threads alle "Rationalität und ...". Man muss also erst aussteigen, bevor man mitreden kann ;)

Ich wandle gerne durch's Leben.

Und ich muss gar nichts. Außer natürlich die Konsequenzen tragen und irgendwann sterben. Aber das ist ja auch eine Konsequenz, nämlich die der Geburt.

:moon: :om: :rainbow:
Carneol hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:
Wie kommen die Tierchen dazu das zu tun? Wieso nicht anders? Eine Variabilität im Verhalten, die letztlich zu dieser Form geführt hat? Aber warum?

Wie kommst du "Tierchen" denn dazu solche Fragen zu stellen? ;)

Der Antrieb für deine Fragen könnte die gleiche Ursache haben wie das Verhalten der Störche und Bienen und Wespen, oder?

Neugier?

Nein, nichts, keine Ursache. Einfach Handeln eines willenlosen getriebenen Systems. Warum das nicht so erscheint hat einfach den Grund, dass 'ich', 'mich', 'mir', 'mein' als inhärent existent, als wahr, erscheint.
Stero hat geschrieben:
Carneol hat geschrieben:

Wie kommst du "Tierchen" denn dazu solche Fragen zu stellen? ;)

Der Antrieb für deine Fragen könnte die gleiche Ursache haben wie das Verhalten der Störche und Bienen und Wespen, oder?

Neugier?

Nein, nichts, keine Ursache. Einfach Handeln eines willenlosen getriebenen Systems. Warum das nicht so erscheint hat einfach den Grund, dass 'ich', 'mich', 'mir', 'mein' als inhärent existent, als wahr, erscheint.

"Einfach Handeln eines willenlosen getriebenen Systems", welches inspiriert und neugierig sein kann, Wege gehen kann die heilsam oder unheilsam sind, oder subjektiv wünschenswert oder nicht, Schwimmen mit dem Strom oder gegen den Strom, Handlungsalternativen abwägen und Parameter und Wahrscheinlichkeiten beachten und sich danach entscheiden, oder aus weiteren subjektiven Gründen doch anders entscheiden, oder was übersehen und nicht beachtet haben und somit wieder anders entscheiden... :dao: :om:
Carneol hat geschrieben:
"Einfach Handeln eines willenlosen getriebenen Systems", welches inspiriert und neugierig sein kann, Wege gehen kann die heilsam oder unheilsam sind, oder subjektiv wünschenswert oder nicht, Schwimmen mit dem Strom oder gegen den Strom, Handlungsalternativen abwägen und Parameter und Wahrscheinlichkeiten beachten und sich danach entscheiden, oder aus weiteren subjektiven Gründen doch anders entscheiden, oder was übersehen und nicht beachtet haben und somit wieder anders entscheiden... :dao: :om:

"Heilsam", "unheilsam"? Die Bewertung eines vermeinlich Anderen. Ein willenlos getriebenes System ohne inhärent existentes 'ich', 'mich', 'mir', 'mein' kann so nicht bewerten, dem ist auch nichts wünschenswert, das wägt auch nichts ab und entscheidet nichts. Trotzdem erscheint es einem Beobachter mit vermeintlich inhärent existentem 'ich', 'mich', 'mir', 'mein' so als ob es tun würde auswählend aus Tun-Optionen ... Störche, Bienen ...
Steromaterie?
Die Inhärenz ist völlig obsolet, solange genug Klopapier da ist. Danach wird es aber eng. 8)

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