zeitgeist

Moderator: void

zeitgeist

glaubt ihr das der zeitgeist einen teil unseres selbstbewusstseins definiert
wo wären wir ohne den letzten 2500jahren

ich habe gestern eine sendung über die ersten menschen gesehen - war so eine fernsehsendung -und sie suchten nach den ursprüngen des modernen menschen
und auch arychischer menschformen -(ich weiß zwar nicht wo da der unterschied sein soll) -da gab es genetisch eine ureva und einen uradam -glaubt ihr das gene einfluss auf unseren geist haben ?

auf unser ich bewusstsein ?

worauf ich hinauswollte ........es gibt soviele ansichten wie es menschen gibt . und gott braucht sie alle ..........und sie sind unter seiner herrschafft bedingt entstanden .

ja gott das leidige thema .
gott ist
weil er ist
und verborgen ist

alle wesen sind meiner ansicht nach - zimmlich elendiglich - vieleicht bin ich selbst elendiglich

selbst was soll das heißen ?? selbst ist laut buddhas aussage zimmlich relativ - dies ist nicht mein selbst ( was ist dann das selbst ) außer gott selbst

ich kann nicht mal gescheit lesen oder schreiben - i8n meinem bewusstseins zustand und in meinem normalen ist es nicht viel besser
was kann ich nun gegen diese natur tun ......

mir tut noch immer alles weh ......und ich träume schwach sinn .....
hanujo hat geschrieben:
zeitgeist

glaubt ihr das der zeitgeist einen teil unseres selbstbewusstseins definiert
wo wären wir ohne den letzten 2500jahren


Dein Geist ist der Zeitgeist.
Ohne die letzten 2500 Jahre wäre ich genau hier.

worauf ich hinauswollte ........es gibt soviele ansichten wie es menschen gibt . und gott braucht sie alle ..........und sie sind unter seiner herrschafft bedingt entstanden .

Du sollst dir kein Bild von Gott und damit auch vom Menschen machen. Das verhindert die vorbehaltlose Begegnung mit dem Anderen.
hanujo hat geschrieben:
...
glaubt ihr das gene einfluss auf unseren geist haben ?
auf unser ich bewusstsein ?


Wie fast immer wird das wieder auf eine semantisch verschwurbelte Diskussion rauslaufen bei denen Vertreter verschiedener Interpretationen diese unausgesprochen benutzen und sich wundern, weshalb die anderen ihre Ideen nicht verstehen.

Du solltest also vielleicht eindeutig definieren, was Du mit Geist meinst.
Ein Gemisch aus höheren kognitiven Fähigkeiten? Irgend etwas unabhängig vom Körper existierendes was unsere Persönlichkeit ausmacht? Etwas aus einem Scobidoo Cartoon?

Ich bleib mal bei den kognitiven Fähigkeiten, das macht die Antwort einfach. Der biologische Aufbau unseres Gehirns und des Zentralnervensystems ist genetisch stark beeinflußt - also haben Gene einen Einfluß auf unseren Geist.

Menschliches Bewußtsein ist eine Funktion des Gehirns. Ich vermute stark, daß mittelfristig IT Systeme Verhalten zeigen werden, das ohne 'Bewußtsein' nicht erklärt werden kann. Höhere Tiere haben klare Indikatoren für Bewußtsein. In anderen Welten mag es Millionen Zivilisationen mit bewußten Lebensformen geben. In jedem Fall ist Bewußtsein an einen materiellen Träger gebunden. In unserem Fall ist der Träger genetisch vorgeprägt - also haben Gene einen Einfluß auf unsere Bewußtsein.
der geist des beobachters - kann undefiniert - und frei von materiellen träger existieren - glaube ich -
hanujo hat geschrieben:
der geist des beobachters - kann undefiniert - und frei von materiellen träger existieren - glaube ich -


Nee.
Was sollte da denn Beobachtung sein?
hanujo hat geschrieben:
glaubt ihr das der zeitgeist einen teil unseres selbstbewusstseins definiert


Das Ich-Konzept ist so ein Zwiebel.

In den ganz basalen Schichten sind wir alle gleich. In unserem Hunger und unseren Schmerzen. Fällt uns was auf den Zeh, dann jaulen wir rum!

Auf den "allgemein-menschlichen" Schichten haben wird dann ganz raffiierte, kulturell geprägte Formen des Ichs. All das was wir so gewohnt sind: Eine Bauersfrau vor hundert Jahren war halt an Hühnrfüttern, Hühnertöten und die Wichtigkeit des wöchentlichen Kirchgangs gepolt. Während unser Ich vielleicht an unserem Smartphone hängt und wir ganz verdrosse werden, wenn der Akku leer ist.

Aber das ändert sich ja viellecht schon, wenn wir mal länger im Urlaub sind. Und ich habe auch gehört, dass Menschen, die in Papua-Nuguinea noch als Steinzeitmenschen geboren wurden, sich innerhalb nur einige Jahrzehnten an die moderne Welt gewöhnten.

Es ist interessant, wie anpassungsfähig man da so ist.

hanujo hat geschrieben:
der geist des beobachters - kann undefiniert - und frei von materiellen träger existieren - glaube ich -


Ich finde es sehr schön, dass wir Wurzeln haben und aus der Welt wachsen und keine körperlosen Geistwesen sind.

Den Gedanken an Gespenster finde ich traurig.
void hat geschrieben:
...
Aber das ändert sich ja viellecht schon, wenn wir mal länger im Urlaub sind. Und ich habe auch gehört, dass Menschen, die in Papua-Nuguinea noch als Steinzeitmenschen geboren wurden, sich innerhalb nur einige Jahrzehnten an die moderne Welt gewöhnten.


Na klar, und warum auch nicht?

Genetische Veränderungen laufen meist ziemlich langsam ab. Die paar Tausend Jahre 'Zivilisation' hat an unserer biologischen Grundausstattung wenig geändert :lol:
Der Steinzeitmensch unterscheidet sich biologisch nur wenig von uns heute (und umgekehrt)
hanujo hat geschrieben:
zeitgeist

glaubt ihr das der zeitgeist einen teil unseres selbstbewusstseins definiert

Nicht nur einen Teil, sondern das gesamte ... wenn du unter Zeitgeist auch jenen verstehst, der zum zeitpunkt deiner Geburt vorherrschend war. Also Zeitgeist als Kontinuum von der Geburt bis jetzt.

Deswegen muss Selbstvertrauen notwendigerweise vom Zeitgeist unabhängig sein um diese Bezeichnung zu rechtfertigen. :)

hanujo hat geschrieben:
...-glaubt ihr das gene einfluss auf unseren geist haben ?

auf unser ich bewusstsein ?

Geist ist ein dummer Begriff in diesem Kontext. Aber ohne Gene keine Bewußtsein, das ist Fakt.

hanujo hat geschrieben:
..es gibt soviele ansichten wie es menschen gibt . und gott braucht sie alle ..

nur wer braucht den so bedürftigen Gott? :wink:
Thursday hat geschrieben:
hanujo hat geschrieben:
der geist des beobachters - kann undefiniert - und frei von materiellen träger existieren - glaube ich -


Nee.
Was sollte da denn Beobachtung sein?


er sich selbst

aber das ist rein theoretisch .....

die natur anschaun - kann nicht alles sein - und ewig in der natur eingesperrt zu sein - macht keinen freude
hanujo hat geschrieben:
gott ist
weil er ist
und verborgen ist
So ist es, aber warum ist das so?
Weil es Gott nicht in der Welt der Lebewesen gibt. Er ist kein Lebewesen! Er kann nicht eingreifen in das Leben der Lebewesen.
Was soll ich dann damit? Eine einfache Frage.
Aber ich brauche Gott. Nicht als Gott wie er in den Religionen beschrieben wird, sondern den Gott der alle Toten aufnimmt. Es macht mich ruhig wenn ich weiß das alle Toten in Gott eingehen und Gott werden. Es macht mich ruhig das weder die Toten noch Gott jemals Einfluss haben oder hatten auf die Welt der Lebenden. Das hinterlassene Geistige Erben in Form von Schrift, Wort und gebauten Dingen hatte Einfluss doch eben nicht mehr beim Hinterlassenden nachfragbar. Ja, ich brauch Gott, einen an den ich glauben kann, eben weil mir das Wissen um diesen Gott erst offfenbart wird wenn ich tot bin. Bisher ist keiner der Toten zurückgekommen und hat von Gott berichtet. Alle Berichte von Gott stammen von Lebenden, keiner dieser Berichte kann auf Wirklichkeit überprüft werden.
Dann könnte ich diesen ganzen Kram einfach vergessen, denn für mich steht ja fest das es keinen Gott der Lebenden gibt.
Geht aber nicht! Es gibt sehr viele Menschen die an einen Gott glauben und wissen das es Gott den Schützer, Tröster und Vater gibt. Wie kann ich das ignorieren? Gar nicht! Soll ich einen Sterbenden mit meinem Gott quälen? Brauch ich garnicht weil ich ja weiß das jedes gestorbene fühlende Wesen in Gott eingeht. Ich kann jeden Menschen bei seinem Sterben begleiten. Ja, Gott ist groß und diese Welt der Lebenden interessiert ihn einen Dreck, er weiß nichts davon, er hat nichts damit zu tun und wird es nie haben. Doch Gott ist groß. Ich werde in ihn eingehen wenn ich gestorben bin. Alles wird zerfallen.
Die Bedeutung der Leidhaftigkeit in der Buddha-Lehre



Dukkha - dem Leiden unterworfen sein, Unvollkommgnheit, Elend und übel - ist eines der drei Wesensmerkmale von anicca; dukkha-anatta bezeichnet die Vergänglichkeit, Unvollkommenheit und Substanzlosigkeit aller Phänomene.

In unserer vorwiegend hedonistischen Gesellschaft hat der Begriff dukkha einen eher negativen Klang. In der Lehre Buddhas ist dukkha die Quintessenz der Vier Edlen Wahrheiten. Durch die Fremdheit der Buddha-Lehre in der westlichen Gesellschaft tauchen daher im Zusammenhang mit dem Begriff dukkha viele Fragen auf. Doch die Antworten zu diesen Fragen können durch Selbsterfahrung bald gefunden werden.

Daß wir dukkha - dem Leiden, dem körperlichen sowie dem geistigen unterworfen sind, erleben wir immer wieder. Schmerzen aller Art erschweren uns den Alltag, Krankheiten überfallen uns, Unfälle stoßen uns zu. Die körperlichen Schmerzen beeinträchtigen unseren Geist; Jammern und Klagen setzen ein, der Geist leidet mit.

usw................

quelle http://www.panyasara.de/dukkha.htm
hanujo hat geschrieben:
In unserer vorwiegend hedonistischen Gesellschaft hat der Begriff dukkha einen eher negativen Klang.

Weder ist die Gesellschaft vorwiegend hedonistisch noch gibt es den Begriff dukkha in der deutschen Sprache. Wie dukkha also übersetzt wird liegt ausschließlich an den Motivationen des Übersetzers. "Leiden" wie es im Buddhismus verwendet wird ist halt mal sehr pathetisch übertreibend und verallgemeinernd und undifferenziert.

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