Christ und Buddhist sein

Moderator: void

523 Beiträge
Ist es völlig abwegig oder gibt es doch Paralelen? Christ sein und Buddhist sein- oder auch umgekehrt. Ist es möglich?
Es gibt Menschen, die sagen sie seien beides. Andere halten es wieder für völlig abwegig.
War Jesus Christus im Grunde ein Buddhist- und hat seine Lehre viel vom Buddhismus- wie seht ihr es?
Das ist total unmoeglich! Man muss sich immer schoen an die Konfession halten die Andere einem vorgeben! Das ist besonders wichtig, denn wo kaemen wir denn da hin wenn alle moegliegen Leute auf einmal irhe eigenen Wege gehen wuerden! Das waere ja schrecklich! Stell dir das mal vor, wie soll der Klerus denn da seine Schaefchen abkassieren. Womoeglich wuerde es dadurch viele neue Heilige und Buddhas geben, das waere wirklich schlimm.
Nein nein nein schoen an die vorgegebenen Wege halten und den Buddhistischen Lehrern ODER den Christlichen das Geld geben, nicht son Misch Masch. Es koennte uns zuviele Erkenntnisse schenken.
Also ich bin dagegen.

Aber du kannst mir ja mal deine Individualreligioesen Vorstellungen mitteilen, vielleicht stimme ich mit dem einen oder anderen Gedanken ueberein, das wuerd ich mir dann vielleicht in mein System integrieren :)

Nein wichtig ist das Herz der Religion, und das ist bei allen gleich.
Ich habe das hier auch schon gefragt und musste feststellen, das sich die Leute da teilweise an konfessionellen Dingen aufhalten.

Was kommt in jeder Religion vor?

Ein Mystiker(Jesus,Buddha,Mohammed,Odin,Krishna,Laotze...), Liebe, Meditation\Gebet, Philosophie, Gott\Bewusstsein\Dao\Nirvana\das Braman etc.

Was ist bei jeder Religion auesserlich vorhanden
seltsame Gebote\Verbote, Priester\Religionsvorsteher\verwirrte Fanatiker

Meiner Meinung nach ist Buddhismus eine Philosophie bzw ein Mystischer Weg. So wie es alle Religionen waren nach deren Gruendern.
Erst die Nachfolger machten daraus eine Religion!
Obwohl Religion ja soviel heisst wie rueckkehr zum Ursprung oder so aehnlich..
Wenn du wie ich aus dem Christentum kommst dann kannst du meiner Meinung nach auch zusaetzlich Buddhist sein.
Ich hatte da meine Zweifel wegen Bildnisse anbeten etc und Goetzen verehren.
Das hat meiner Meinung nach mit dem Ursprungsbuddhismus auch nichts zu tun.
Denn frag dich mal.. hat Buddha eine Statue angebetet??
Ich denke wohl eher nicht.
Der Buddhismus wie von Shakyamuni Buddha gelerht ist meiner Meinung nach keine Religion! Sondern ein Weg zur Befreiung vom Leiden.
Und die ganzen Buddha Statuen und Tara Gottheiten und das alles finde ich sehr fragwuerdig.
Fuer mich gibt es das eine schoepferische Wesen Gott ich brauche keine Bilder anzubeten!
Jesus war fuer mich der wohl bedeutendste aller Lehrer was liebe anbelangt.
Er representiert fuer mich die Erleuchtung schlecht hin den perfekten Menschen doch er hat nicht viel hinterlassen an Meditativem Wissen ueber den Weg.
Buddhas Juenger haben mehr aufgeschrieben..
Naja man kann es vielleicht hinbiegen wenn man da und dort nach eigener Vorstellung etwas heruminterpretiert.
Jesus ist kein Buddhist und wollte auch keiner werden, konnte er auch nicht. Es war ihm ja schon nicht möglich ein Jude zu sein. Aber Buddhist war für ihn undenkbar.
Buddha hat den Schritt getan den Jesus oder ein Christ, Jude, Moslem, nie machen kann. Wer Buddha folgt verliert jede Religion, auch jede Form des Buddhismus.
Wer Buddha folgt verliert jedes Paradies und jede Hölle. Erkenn das Wesen der Dinge. Alle Dinge sind ohne Wesen. Zwischen den Dingen ist Leere, in der Leere ist InFormation. -()-
„Seine Jünger sprachen zu ihm: Das Königreich – an welchem Tag wird es kommen? Nicht im Erwarten wird es kommen! Sie werden nicht sagen: Siehe hier, oder siehe, dort! Vielmehr ist das Königreich des Vaters ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“ Das ist auf den Punkt gebracht die Aussage: Das Königreich des Vaters ist in euch. Es ist eine reine geistige Wirklichkeit, die sich dem erschließt, der bereit ist sich selber zu erkennen, und darin und daraus folgend sich als Kind des lebendigen Vaters zu begreifen und anzunehmen. Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis sind untrennbar aneinander gebunden.
https://religionheute.wordpress.com/201 ... vangelium/
keks hat geschrieben:
„Seine Jünger sprachen zu ihm: Das Königreich – an welchem Tag wird es kommen? Nicht im Erwarten wird es kommen! Sie werden nicht sagen: Siehe hier, oder siehe, dort! Vielmehr ist das Königreich des Vaters ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.“ Das ist auf den Punkt gebracht die Aussage: Das Königreich des Vaters ist in euch. Es ist eine reine geistige Wirklichkeit, die sich dem erschließt, der bereit ist sich selber zu erkennen, und darin und daraus folgend sich als Kind des lebendigen Vaters zu begreifen und anzunehmen. Selbsterkenntnis und Gotteserkenntnis sind untrennbar aneinander gebunden.
https://religionheute.wordpress.com/201 ... vangelium/


Wie kommt Dieter Koch zu dieser Schlußfolgerung, dass es eine reine geistige Wirklichkeit gäbe? Hingegen muss es heißen "Es ist eine Wirklichkeit ..... weil das Geistige sich ja verkörpert und eine untrennbare Einheit von Körper-Geist ist.
Ellviral hat geschrieben:
Es war ihm ja schon nicht möglich ein Jude zu sein.

Quatsch - Jesus war ein stinknormaler Jude, der als Prophet rumgewandert ist und da die Juden ihre Propheten häufig umgebracht haben, hatte er da das Ende eines jüdischen Propheten.
Genaugenommen, ist Jesus ein Reformer des Judentums gewesen und er hat auch nur Juden angesprochen..
Im Grunde kann man nur als Jude Christ sein.
Das schliesse ich aus der Aussage von Jesus in der er sagte: Ich bin NUR gekommen fuer die Kinder Israels.. (Als eine Auslaenderin die keine vom Israelischen Stamm war, zu ih kam um heilung bat), da meinte Sie zu Ihm aber auch die Hunde fressen die Brocken die unter den Tisch fallen.. (stellte sich selbst als minderwertigerer Mensch im Gegenzug zu den Israeliten da (seltsam rassistisch irgendwie), als Jesus das hoerte, bekam er mitleid und heilte ihre Tochter (oder um wessen Heilung sie bat).
Jesus heilte aus Mitleid auch einen Diener eines Roemischen Miltaermanns.. Allerdings wie aus dem Vers zu entnehmen war das Christentum nur fuer Juden gedacht.
Erst der selbsternannte Juenger Pauluns wollte das Christentum auf andere Menschen ausweiten.
Wenn Jesus das von vornherein vor hatte, alle Menschen zu bekehren, warum dann der Ausspruch: Ich bin nur fuer die Kinder Israels gekommen???
Ist doch eine Wiederlegung des Paulus vorhaben.. Oder war Paulus einfach ein besessener der Macht witterte? Paulus zerstritt sich auch mit den anderen Juengern.. und machte sein eigenes Ding.
Thursday hat geschrieben:
Wie kommt Dieter Koch zu dieser Schlußfolgerung, dass es eine reine geistige Wirklichkeit gäbe? Hingegen muss es heißen "Es ist eine Wirklichkeit ..... weil das Geistige sich ja verkörpert und eine untrennbare Einheit von Körper-Geist ist.


1. Musst du ihn selbst fragen
2. Was ist mit OBE und Nahtoderfahrungen ?
Herzsutra hat geschrieben:
Ist es völlig abwegig oder gibt es doch Paralelen? Christ sein und Buddhist sein- oder auch umgekehrt. Ist es möglich?
Es gibt Menschen, die sagen sie seien beides. Andere halten es wieder für völlig abwegig.
War Jesus Christus im Grunde ein Buddhist- und hat seine Lehre viel vom Buddhismus- wie seht ihr es?


Ich glaub, man bezieht sich auf das selbe Terrain. Auf den Menschen und sein Leid. Man biete also eine Medizin gegen die gleiche Krankheit an. Und weil der Mensch und seine verschiedenen Neigungen zum Unheilsamen ( Hass, Gier) eine bestimmte Struktur hat, finden sich auch bei den Gegenmitteln ( Geduld, Entsagung ) Ähnlichkeiten.

Allerdings wird die Krankheit in jeder der beiden Religionen nach einem ganz anderen Grundmuster aufgefasst, weswegen sich ein System ganz unterschiedlicher Konzepte und Praktiken ergeben haben. Diese Grundmuster machen beide für sich selber Sinn. Sie berühren sich an vielen Stellen aber sind selber als Muster inkompatibel. Dort wo sie sich berühren kann man zum anderen rüberschauen und sehen, dass seine Wahrheit auf die gleiche Wirklichkeit verweist. Aber obwowhl das der Fall ist, tut sie das jeweils nur als Teil einer größeren Geschichte. Und wenn man die "Wahrheiten der anderen" aus dem Kontext nimmt, macht sie keinen Sinn mehr. man hat keine lebendige Blume mehr, sondern eine gepflückte.

Wobei es dann schon wieder Stellen gibt, wo zwar jeder seinen eigenen Texxt und seine eigne Melodie hat, man aber im Kanon singen kann. Zum Beispiel beim Gleichnis vom verlorenen Sohn, dass sowohl im Lotossutra als auch im Evangelium auftaucht. Aber auch hier besteht die Gefahr darin, das zu zerschlagen. Es nicht auszuhalten, das jeder seinen Text in seinem Kontext liest und zu versuchen eine gemeinsame Patchwork-Ebene zu schaffen in dem beides gleichermaßen aus dem Kontext gerissen ist.

So kann man natürlich insofern Buddhist und Christ sein, indem man an einem Ort ist, auf den beide Systeme hinführen. Aber ich halte es für extrem schwer, gleichermassen lebendig Teil dieser beiden ganz verschiedenen Muster zu sein.
keks hat geschrieben:
Thursday hat geschrieben:
Wie kommt Dieter Koch zu dieser Schlußfolgerung, dass es eine reine geistige Wirklichkeit gäbe? Hingegen muss es heißen "Es ist eine Wirklichkeit ..... weil das Geistige sich ja verkörpert und eine untrennbare Einheit von Körper-Geist ist.


1. Musst du ihn selbst fragen
2. Was ist mit OBE und Nahtoderfahrungen ?


Was ist OBE?
Nahtoderfahrungen sind Erfahrungen, nichts besonderes also. Wir machen immer Erfahrungen. Spannend wird es erst, wenn du tot bist und dann wieder kommst - dann kannste mal reden über deine Erfahrungen.
Nach 14 Inkarnationen müsste das der Dalai Lama perfekt können ;)
https://www.youtube.com/watch?v=e0V99Wo7tsg

Logion 56: Jesus spricht: Wer die Welt erkannt hat, hat eine Leiche gefunden. <--hört sich nach Zen oder Advaita an.
Thursday hat geschrieben:

Was ist OBE?
.



https://de.m.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9 ... _Erfahrung
kanshiketsu hat geschrieben:
Thursday hat geschrieben:

Was ist OBE?
.



https://de.m.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9 ... _Erfahrung


Achso.

Alle Erfahrung ist körperlich. Das video, dass ich hier kürzlich gepostet habe, zeigt sehr schön, dass die WahrnehmungsORGANE unsere Welt bilden, wie z.B. Licht oder Farben, Töne usw. Das funktioniert und solange wir damit überleben, bestätigen wir unsere Angepasstheit.

Hier nochmal das video
https://www.youtube.com/watch?v=CJExRtf0kvc
Christ und Buddhist sein:

Es kommt auch darauf an wiesehr man sich mit einer Richtung einlässt, als Mönch oder Nonne kann man nur entweder an Jesus den Erlöser glauben oder an Buddha den Wahrheitsverkünder. Man betet oder meditiert, hängt von der Gnade Gottes ab oder von der eigenen Bemühung, ergibt sich den Offenbarungen von Gottvater oder versucht den Weg zu verstehen und zu leben, den der Buddha selber gefunden hat.
Im Laienstand lässt sich schon einiges machen, hält man die entsprechenden Sittenregeln ein, wird einem die zusätzliche Beschäftigung mit einer anderen Richtung nicht unbedingt übelgenommen.
Als Autodidakt kann man an einer Synthese basteln, an die Einheit aller Religionen glauben und verschiedene Praktiken adaptieren.

Nachdem die endültige Befreiung oder Erlösung für gewöhnlich ohnehin in weiter Ferne ist, kann es immerhin in allen drei Varianten ein Weiterkommen in Sittlichkeit, Sammlung und Weisheit geben.
mukti hat geschrieben:
Als Autodidakt kann man an einer Synthese basteln, an die Einheit aller Religionen glauben und verschiedene Praktiken adaptieren. Nachdem die endültige Befreiung oder Erlösung für gewöhnlich ohnehin in weiter Ferne ist, kann es immerhin in allen drei Varianten ein Weiterkommen in Sittlichkeit, Sammlung und Weisheit geben.

Kann, kann aber auch nicht. Übrigens das mit den "Autodidakt". Man könnte es aber auch so sagen:
"Als Gläubiger kann man an einer Synthese basteln, an die Einheit aller Religionen glauben und
verschiedene Praktiken adaptieren." Kommt halt immer darauf an was einer glaubt glauben zu müssen.
Für mich geht das überein, warum denn auch nicht? Jeder geht den Weg, der zu ihm passt. Die Freiheit nehme ich mir. Ich denke, dass es einen Grund hat, wenn man in einem bestimmten kulturellen/religiösen Umfeld aufwächst. Ich finde es für mich auch vollkommen in Ordnung jene Lehren und Praktiken anzunehmen und zu integrieren, die sich als heilsam und hilfreich erweisen, auch wenn es religionsübergreifend ist. Ich filtere da für mich die Wahrheiten heraus, die sich für mich wahr anfühlen. Ich finde es eher manchmal etwas befremdlich, wenn Menschen so sehr in ihrem Glaubenssystem verhaftet sind, dass sich das ganze Denken dementsprechend ausrichtet. Die Gefahr besteht da für mich, dass man nicht mehr über den Tellerrand blicken kann oder gar die eigene Entwicklung blockiert wird.

Wenn ich hier lese...

Jesus war dies, Jesus war jenes....

Ja? Is it true?

Neulich habe ich von jemandem gehört, dass Jesus besessen war...

Hinterfragen und auf´s Herz hören.
accinca hat geschrieben:
Kommt halt immer darauf an was einer glaubt glauben zu müssen.


MIr scheint an irgendetwas Überweltliches muss jeder glauben der nach Befreiung vom Leid strebt.
mukti hat geschrieben:
accinca hat geschrieben:
Kommt halt immer darauf an was einer glaubt glauben zu müssen.

Mir scheint an irgendetwas Überweltliches muss jeder glauben der nach Befreiung vom Leid strebt.

Hm, "überweltlich" ist ein Begriff mit einem weiten Feld.
Was der Mensch nicht alles für "überweltlich" hält. Davon
ist wohl nicht unbedingt viel zu halten. Da kann man nicht
von buddhistischen Vorstellungen ausgehen.
Man denke nur an die 72 Jungfrauen für männliche Hormongesteuerte. Auch das
kann jemand für wahrlich "überweltlich" halten. Nimmt man den Begriff aber
ganz genau, gibt es nichts überweltliches denn alles was es geben könnte
ist ja, wenn es sowas geben würde, in der Welt, da "Welt" hier ein alles
umfassender Begriff ist. Insbesondere die monotheistischen Religionen
legen ja besonderen Wert darauf das es ihren Gott tatsächlich gibt. Damit
wäre auch dieser Gott ein "Globalpayer" in der Welt, auch wenn er für
"überweltlich" gehalten würde.
accinca hat geschrieben:
Nimmt man den Begriff aber
ganz genau, gibt es nichts überweltliches denn alles was es geben könnte
ist ja, wenn es sowas geben würde, in der Welt, da "Welt" hier ein alles
umfassender Begriff ist.


Jedenfalls gibt es eine Menge Vorstellungen darüber was jenseits der Welt wäre, und sie sind allesamt aus der Welt entnommen. Der Begriff "Nibbana" bietet da am wenigsten Projektionsfläche.
Ellviral hat geschrieben:
Wer Buddha folgt verliert jede Religion, auch jede Form des Buddhismus.
Wer Buddha folgt verliert jedes Paradies und jede Hölle. Erkenn das Wesen der Dinge. Alle Dinge sind ohne Wesen. Zwischen den Dingen ist Leere, in der Leere ist InFormation. -()-

Und das hat Buddha denke ich, mit seinem Werk auch so gewollt- nichts anderes.
keks hat geschrieben:

Logion 56: Jesus spricht: Wer die Welt erkannt hat, hat eine Leiche gefunden. <--hört sich nach Zen oder Advaita an.

Was für eine wahrhaftige Aussage- wahrer geht es nicht.
Herzsutra hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Wer Buddha folgt verliert jede Religion, auch jede Form des Buddhismus.
Wer Buddha folgt verliert jedes Paradies und jede Hölle. Erkenn das Wesen der Dinge. Alle Dinge sind ohne Wesen. Zwischen den Dingen ist Leere, in der Leere ist InFormation. -()-

Und das hat Buddha denke ich, mit seinem Werk auch so gewollt- nichts anderes.
-()-
Es geht.
Und man kann dann auch an einem Punkt kommen, an dem man alles ist und nichts.
Man ist dann ohne -ist.
Doris Rasevic-Benz hat geschrieben:
Es geht.
Und man kann dann auch an einem Punkt kommen, an dem man alles ist und nichts.
Man ist dann ohne -ist.

Genau. Die ganzen "ismen" haben ja die Menschen gemacht. Buddhist, Christ, Hinduist..
Christus und Sidharta, haben diese Ismen bestimmt nicht gewollt.
Herzsutra hat geschrieben:
Genau. Die ganzen "ismen" haben ja die Menschen gemacht.
Buddhist, Christ, Hinduist.
Christus und Sidharta, haben diese Ismen bestimmt nicht gewollt.

Du weißt also was sie nicht gewollt haben. "ismen" was soll das schon heißen?
Hast du sicher irgendwo gelesen und geschluckt. Und was heißt von Menschen gemacht?
Heißt das, alle Menschen sind dir zu primitiv zum Denken? Von Tieren gemacht
wurde das sicher nicht. "Ismus" ist doch nur ein sprachlicher Ausdruck für
eine thematische Kategorie was immer sie auch bedeuten mag, sagt über
Wahrheit und Wert des Inhalts doch noch gar nichts aus.
Namaste!
Sanshin hat geschrieben:
Das ist total unmoeglich! Man muss sich immer schoen an die Konfession halten die Andere einem vorgeben! Das ist besonders wichtig, denn wo kaemen wir denn da hin wenn alle moegliegen Leute auf einmal irhe eigenen Wege gehen wuerden! Das waere ja schrecklich! Stell dir das mal vor, wie soll der Klerus denn da seine Schaefchen abkassieren. Womoeglich wuerde es dadurch viele neue Heilige und Buddhas geben, das waere wirklich schlimm.
Nein nein nein schoen an die vorgegebenen Wege halten und den Buddhistischen Lehrern ODER den Christlichen das Geld geben, nicht son Misch Masch. Es koennte uns zuviele Erkenntnisse schenken.
Also ich bin dagegen.

Aber du kannst mir ja mal deine Individualreligioesen Vorstellungen mitteilen, vielleicht stimme ich mit dem einen oder anderen Gedanken ueberein, das wuerd ich mir dann vielleicht in mein System integrieren :)

Werter Sanshin,

sehr überspitzt beziehst Du Dich hier auf Antworten unsererseits, welche Du auf die Frage hin, ob man den tibetischen Buddhismus praktizieren kann und gleichzeitig Christ bleiben kann, erhalten hast!

Genau das muss man schon spezieller sehen - zumal es Dir ja scheinbar gerade um die "höheren Lehren" speziell dieser buddhistischen Tradition ging!


An Glaubenssystemen - welche ohnehin immer nur Konzepte sind und keinesfalls die "Letztliche Wahrheit (TM)", kann man alles für sich irgendwie schlüssig erklären und gedankenlogisch machen.
Da geht dann vielleicht auch das Anatman mit dem Allmächtig-Allgnädigen Schöpfergott-Logos konform :roll:
Wie gesagt: "Was der Denker denkt, wird der Beweisführer beweisen!" :twisted:

Sanshin hat geschrieben:
Genaugenommen, ist Jesus ein Reformer des Judentums gewesen und er hat auch nur Juden angesprochen..
Im Grunde kann man nur als Jude Christ sein.
Das schliesse ich aus der Aussage von Jesus in der er sagte: Ich bin NUR gekommen fuer die Kinder Israels.. (Als eine Auslaenderin die keine vom Israelischen Stamm war, zu ih kam um heilung bat), da meinte Sie zu Ihm aber auch die Hunde fressen die Brocken die unter den Tisch fallen.. (stellte sich selbst als minderwertigerer Mensch im Gegenzug zu den Israeliten da (seltsam rassistisch irgendwie), als Jesus das hoerte, bekam er mitleid und heilte ihre Tochter (oder um wessen Heilung sie bat).
Jesus heilte aus Mitleid auch einen Diener eines Roemischen Miltaermanns.. Allerdings wie aus dem Vers zu entnehmen war das Christentum nur fuer Juden gedacht.
Erst der selbsternannte Juenger Pauluns wollte das Christentum auf andere Menschen ausweiten.
Wenn Jesus das von vornherein vor hatte, alle Menschen zu bekehren, warum dann der Ausspruch: Ich bin nur fuer die Kinder Israels gekommen???
Ist doch eine Wiederlegung des Paulus vorhaben.. Oder war Paulus einfach ein besessener der Macht witterte? Paulus zerstritt sich auch mit den anderen Juengern.. und machte sein eigenes Ding.

Wäre schön, wenn Du die entsprechenden Bibel- oder Apokrypen-Stellen zitieren könntest, dann könnte man das im entsprechenden Kontext nachlesen.

< gasshô >

Benkei

Namu-Myôhô-Renge-Kyô
Sanshin hat geschrieben:
Genaugenommen, ist Jesus ein Reformer des Judentums gewesen und er hat auch nur Juden angesprochen.
...... Allerdings wie aus dem Vers zu entnehmen war das Christentum nur fuer Juden gedacht.
Erst der selbsternannte Juenger Pauluns wollte das Christentum auf andere Menschen ausweiten.
Wenn Jesus das von vornherein vor hatte, alle Menschen zu bekehren, warum dann der Ausspruch: Ich bin nur fuer die Kinder Israels gekommen???


Mit solideren Hintergrundinformationen sieht die Sache etwas anders aus.....
Brauchbare Hintergrundinformationen - neben eher persönlichen Tönen - findet man z.B.hier:
http://www.zwischenraum.net/single-news ... us-mt.html
Sprite hat geschrieben:
Entscheide dich einfach für einen Weg. Der ganze MischMasch bringt nichts.



Überprüfe einfach das Gesagte in der Praxis. Die Beschäftigung etwa mit den 4 edlen Wahrheiten hat mehr praktischen Wert als irgendwelche Bittgebete an den "Vater". Klar gibt es auch in gewissen Richtungen Bittgebete an Buddha´s, aber dies hat dann einen völlig anderen Hintergrund und sind mehr Aspekte des eigenen Geistes.

Du hast irgendwie schon recht. Mischimaschi ist manchmal dann nix Halbes und nix Ganzes.
Nur muss ich auch sagen, dass ich es manchmal sehr schwierig finde, im Leben nur den Pfad und die Wahrheiten zu Rate zu ziehen. Ich fühle mich manchmal so hilflos.
Da scheint dann der christliche Glaube mehr Hilfe, Stärke und Mut zu vermitteln..
Wobei das finde ich auch ne Typenfrage ist. Es gibt Menschen, die brauchen den Gott in den Monotheistischen Religionen, und dann gibt es Menschen, die kommen mit dem Buddhismus klar.
In dem es ja kein übernatürliches Wesen gibt, die Wege aufzeigt, Mut und Kraft schenkt..
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