Buddhismuskritik

Moderator: void

Aja, danke karma_yeshe, jetzt verstehe ich schon besser was du gemeint hast. Ich glaube aber schon auch dass es ganz ohne Willensanstrengung zur Vermeidung der Verlockungen nicht gehen wird, jedenfalls bei mir.
karma_yeshe hat geschrieben:
-Christian- hat geschrieben:
Das ist interessant. Bisher hatte ich nämlich immer den Eindruck, dass der Buddhismus eben genau eine Vermeidungsreligion ist!

Ein bekannter Einwand und übrigens aber nicht dein Fehler -- denn es ist leicht, diesem Missverständnis aufzusitzen.

Wenn man überhaupt solche Kategorien anlegen will, ist Buddhismus viel eher eine "Konfrontations-" als eine "Vermeidungs-"Religion. Es geht eigentlich immer darum, möglichst klar zu sehen, was ist. Buddhas Lehre ist im Grunde ein geschickt zusammengestellter Katalog von Techniken und Methoden, die es ermöglichen sollen, Selbsttäuschung, Verwirrung und auch Lebenslügen nach und nach abzutragen, um einen immer genaueren Blick auf das legen zu können, was wirklich vor sich geht.

Wir sind ziemlich gut darin, uns selbst etwas vorzumachen. Ob es um kleine Dinge geht ("MORGEN höre ich WIRKLICH mit dem Rauchen auf") oder größere ("Ich liebe meinen Mann noch immer WIE AM ERSTEN TAG"), um offensichtliche ("Der kleine Bierbauch steht mir doch ganz gut") oder subtile ("Buddhismus ist was für Pessimisten, das Leben besteht doch nicht nur aus Leiden") -- es ist Teil unseres täglichen Lebens, es mit manchen Dingen einfach nicht allzu genau zu nehmen um uns bestimmte Illusionen nicht zu zerstören. Einige dieser Vorstellungen lernen wir mit der Zeit durch Praxis und Geduld klarer zu sehen. Manchmal ist das Hinschauen schmerzhaft und schwierig. Viele Geschichten, die wir uns erzählen, halten sich sehr hartnäckig. Manchmal fällt uns erst nach ein paar Jahren auf, was für ein Kartenhaus wir uns aufgebaut haben.

In jedem Fall ist der Weg nicht einer der Abkehr von der Welt und irgendwelchen Problemen -- auch wenn ich zugestehe, dass man diesen Eindruck wirklich leicht bekommen kann -- sondern der Konfrontation mit dem, was tatsächlich ist. Ohne Filter. Ohne Schönreden. Das wird am Ende helfen, behauptet Buddha.

Oder wie eine andere bekannte Persönlichkeit des religiösen Lebens es formulierte: "Die Wahrheit wird euch frei machen" 8)


Sehr interessanter Beitrag. Vielen Dank für die Erklärungen.
-Christian- hat geschrieben:

Das ist interessant. Bisher hatte ich nämlich immer den Eindruck, dass der Buddhismus eben genau eine Vermeidungsreligion ist!


Das ist natürlich schon so. Die Fanboys und Fangirls in diesem Forum sehen das natürlich ganz anders: Buddhismus ist für sie mehr so eine Art alternative Psychotherapie.
Punk hat geschrieben:
-Christian- hat geschrieben:

Das ist interessant. Bisher hatte ich nämlich immer den Eindruck, dass der Buddhismus eben genau eine Vermeidungsreligion ist!


Das ist natürlich schon so. Die Fanboys und Fangirls in diesem Forum sehen das natürlich ganz anders: Buddhismus ist für sie mehr so eine Art alternative Psychotherapie.


Woher dein Wissen/Urteil über die verschiedenen User des Forums?
Das ist natürlich schon so. Die Fanboys und Fangirls in diesem Forum sehen das natürlich ganz anders: Buddhismus ist für sie mehr so eine Art alternative Psychotherapie.

Nachdem man mir immer wieder zu Hause meine Ärger über die Firma anmerkte war es meine Frau irgendwann zu bunt und sie hat mich zum Psychotherapeuten geschickt. Der hat sich auch Mühe gegeben und es war auch ganz nett. Aber ich glaube er hat nie verstanden, warum dieser Typ sich so anstellt.

Dann habe ich in einem Hotel in Asien in der Nachttischschublade neben der Bibel liegend ein Büchlein namens "The Teaching of Buddha" (*) gesehen und angefangen darin zu lesen. Und siehe da: Was da beschrieben wurde war genau mein Problem! Ich war ganz baff. Seitdem mache ich in den Lehren Buddhas immer wieder heilsame Entdeckungen für mich. Es heißt jetzt nicht mehr nützlich, sondern heilsam ... ;-). Aber für schwere Fälle ist wohl ein Psychotherapeut besser sofern man einen fähigen findet.

Bin ich jetzt auch so ein Fanboy?

* http://e4thai.com/e4e/images/pdf/thetea ... buddha.pdf
-Christian- hat geschrieben:
Ich denke, es ist stark verfälscht und einseitig, den Buddhismus immer nur in positivem Licht erscheinen zu lassen.


Dein Ansatz ist nobel und richtig – aber die Diskussion darüber hier zu suchen ist sinnlos. Anders als viele Christen, zum Beispiel, sind X-Buddhisten prinzipiell nicht in der Lage Kritik oder Selbstkritik zu üben. Man hat das hier und anderswo schon häufig versucht. Im schlimmsten Falle erntet man primitivste Anmache als Reaktion, im besseren Falle, das was man Bauchrednerei nennen kann. Das liegt daran, das viele Christen, zum Beispiel, gelernt haben, die Instrumente der Aufklärung zu nutzen. Sie wissen was Kritik ist und bedeutet und verwechseln Kritik nicht mit blöder Anmache. Der Buddhismus des Westens dagegen ist eine Reaktion gegen die Aufklärung und die Moderne. Wenn man sich mit seiner Geschichte etwas befasst, kann man das gut sehen. Heute mündet das in eine Form der Esoterik die ihren Leumund angeblicher Authentizität bezieht, in dem sie sich fleissig bei Religionen aus dem Osten bedient. Buddhismus im Westen, das ist heisse Luft in Tüten, nix für teuer verkauft. Die Diskussionen um eine Buddhismuskritik drehen sich entsprechend im Kreis. Hier im Forum ist man seit Jahre nicht weiter. Immer die Gleichen erzählen einem wie es wirklich ist, während die Wirklichkeit draussen ausgeblendet bleibt. Man diskutiert zum 1000sten Mal über Karma oder sonst einen Blödsinn... Das ist Beschäftigunstherapie – und im Prinzip das was man will vom Buddhisten wie von jedem braven Verbraucher: Knackwurscht fressen und Maul halten.
Ein Fanboy ist jemand der keine Kritik am Fanobjekt zulässt.
Der Unbuddhist hat geschrieben:
-Christian- hat geschrieben:
Ich denke, es ist stark verfälscht und einseitig, den Buddhismus immer nur in positivem Licht erscheinen zu lassen.


Dein Ansatz ist nobel und richtig – aber die Diskussion darüber hier zu suchen ist sinnlos. Anders als viele Christen, zum Beispiel, sind X-Buddhisten prinzipiell nicht in der Lage Kritik oder Selbstkritik zu üben. Man hat das hier und anderswo schon häufig versucht. Im schlimmsten Falle erntet man primitivste Anmache als Reaktion, im besseren Falle, das was man Bauchrednerei nennen kann. Das liegt daran, das viele Christen, zum Beispiel, gelernt haben, die Instrumente der Aufklärung zu nutzen. Sie wissen was Kritik ist und bedeutet und verwechseln Kritik nicht mit blöder Anmache. Der Buddhismus des Westens dagegen ist eine Reaktion gegen die Aufklärung und die Moderne. Wenn man sich mit seiner Geschichte etwas befasst, kann man das gut sehen. Heute mündet das in eine Form der Esoterik die ihren Leumund angeblicher Authentizität bezieht, in dem sie sich fleissig bei Religionen aus dem Osten bedient. Buddhismus im Westen, das ist heisse Luft in Tüten, nix für teuer verkauft. Die Diskussionen um eine Buddhismuskritik drehen sich entsprechend im Kreis. Hier im Forum ist man seit Jahre nicht weiter. Immer die Gleichen erzählen einem wie es wirklich ist, während die Wirklichkeit draussen ausgeblendet bleibt. Man diskutiert zum 1000sten Mal über Karma oder sonst einen Blödsinn... Das ist Beschäftigunstherapie – und im Prinzip das was man will vom Buddhisten wie von jedem braven Verbraucher: Knackwurscht fressen und Maul halten.


Genau! Buddha im evolutierten Denken und vor allem Finden - da trifft der Bauer auf den Städter, da ist Nora das Fanal des Untergangs, um sich neu zu Denken

Gruss
Spacy hat geschrieben:
Nora das Fanal des Untergangs, um sich neu zu Denken.

Ibsen im Buddhaland... Cool.
Ernüchterung, notwendige (saliency of requisite disenchantment). “Ernüchterung” ist ein wichtiger buddhistischer Begriff. Der Protagonist setzt sie als Katalysator par excellence. Beispielsweise ist “das Haus verlassen”, oder “das Leben dem Dharma weihen” ohne diese affektive Voraussetzung nicht möglich. In Manier des Spekulativen Non-Buddhismus können wir hier eine Devestitur des Begriffes vornehmen und ihn damit von der Beschränktheit des X-Buddhismus befreien. Indem wir das tun, beanspruchen wir ihn als einen Wert für den Menschen. Wir wenden ihn gegen “das Haus verlassen”, “das Leben dem Dharma weihen”, gegen den X-Buddhismus selbst! Die Ernüchterung über das irisierende buddhistische Orakel ist der Auslöser für die Analyse durch den Spekulativen Non-Buddhismus.

Aus der "Heuristik des Spekulativen Non-Buddhismus".
Der Unbuddhist hat geschrieben:
Ernüchterung, notwendige (saliency of requisite disenchantment). “Ernüchterung” ist ein wichtiger buddhistischer Begriff. Der Protagonist setzt sie als Katalysator par excellence. Beispielsweise ist “das Haus verlassen”, oder “das Leben dem Dharma weihen” ohne diese affektive Voraussetzung nicht möglich. In Manier des Spekulativen Non-Buddhismus können wir hier eine Devestitur des Begriffes vornehmen und ihn damit von der Beschränktheit des X-Buddhismus befreien. Indem wir das tun, beanspruchen wir ihn als einen Wert für den Menschen. Wir wenden ihn gegen “das Haus verlassen”, “das Leben dem Dharma weihen”, gegen den X-Buddhismus selbst! Die Ernüchterung über das irisierende buddhistische Orakel ist der Auslöser für die Analyse durch den Spekulativen Non-Buddhismus.

Aus der "Heuristik des Spekulativen Non-Buddhismus".
Hab mal in der Heuristik herumgelesen. Nun wird mir so langsam klar warum ich hier kaum noch schreiben kann. :)
Oder meinst du Hermeneutik?

Gruss
Können sich bitte alle mal wieder beruhigen? Das hier sollte ein sachlicher Thread zum Thema Buddhismuskritik sein mit sachlichen Argumenten und keine Schlammschlacht von Kritikern und Befürwortern.

Der Unbuddhist hat geschrieben:
Wann macht man mit Buddhismuskritik wirklich ernst? In dem Augenblick in dem man aufhört über Buddhismus zu reden. Alles andere ist eine Ausrede. Retreats, Exotik, Meditation. Das ist alles narzistische Selbstvergewisserung. Ich bin noch was. Ich bin noch da. Ich bin wichtig. Ich bin. Das was unsere Kultur ständig suggeriert um den Verbraucher ordentlich zu verwehrten. X-Buddhismus ist Konsum. Spiritueller Materialismus. Das Stichwort ist richtig (obwohl sein Erfinder selbst schon auf diese Kultur reingefallen ist).


Die Kritik, dass der Buddhismus das perfekte Opium fürs Volk ist, womit sich das Volk ruhig stellen lässt, damit die Eliten in ihren Machenschaften walten können, haben wir oben bereits angesprochen. Die Kritik mit dem Konsum hat was. Heute ist die Buddhismus-Industrie in der westlichen Welt sicherlich ein Millionengeschäft, wo mit Büchern, CDs, Vorträgen, Retreats usw. haufenweise Geld geschäffelt wird. Der Buddhismus wurde im Westen ohne Frage kommerzialisiert. Auf der anderen Seite, lehrt der Buddhismus nicht auch das Entsagen vom Materialismus und dem Hinterherlaufen von immer neuen materiellen Wünschen?

VG
Jede Art von Kritik ist von einer bestimmten Position aus getroffen. Mache Formen der Kritik sagen weniger über den kritiserten Gegenstand aus, sondern darüber, wie man sich zu ihm positioniert - also wo man selber steht.

Eine Sache, die am X-Buddhismus kritisiert wird, ist ja sein Anspruch ein "grundsätzliche Wahrheit" zu verkünden. Und dass eine Spaltung in eine gegeben und eine transzendental Idealisierten Welt eine Machtposition der Dharma-Bescheidwisser etabliert. ich stell mir das wie beim Roulett vor:
Hier die vergängliche Welt der Zahlen auf die Tableau, wo alles was man darauf setzt früher oder später verschwindet. Und dort der einzig richtige Ort: Der Punkt der Achse des Dharmarades, die als einzige still steht während alle anderen bis zum Erbrechen im samsarischen Kreis sausen. Die Bank ( der Metaort jenseits des Spielfeldes ) ist der der immer gewinnt, auch wenn alle anderen verlieren. Die Amaßung dieser Metaposition ist das zentrale Problem der Dharma_Ideolgie. Und das Problem mit "Buddhemen" ist, das sie aus dieser Metaposition heraus gesprochen werden und sie stützen.

Nun kann man sich fragen, von wo aus die "Heuristik des Spekulativen Non-Buddhismus" kritisiert. Aus dem ersten Absatz (fitting proximity) erwächst der Eindruck, dass das aus dem westlichen Gegenstück zur buddhitischen "Entscheidung" nämlich der "wissenschaftlichen Entscheidung" des Forschers heraus geschieht . Was prolmeatisch ist. So wie sich derjenige der auf der Metafeld der Dharma grundsätzlich über das samsaraische Gewurstel erhaben sieht, hat auch der Forscher einen " gebührenden Abstand". Eine Metaposition aus der heraus, man kritiseren darf, aber sehr jenseits jeder Kritik ist.

Auch "der Forscher" hat ja seine Metaphysik. Forscher ist jemand der kurz mal auf den Thron des transzendtalen Subjekts darf um von dort aus sein Fernrohr oder Miskroskop auf die "Forschungsobjekte" zu richten. Als er seinen Kittel anzog hat er sich seiner privaten subjektiven Haltung entledigt und denkt ud verkündigt jetzt "was objektiv der Fall" ist. Er ist der dienshabende Halbgott in Weiss. Weil "der Forscher" also selber eine metaphysisches Minenfeld ist, wäre es wichtig genau den Ort zu reflektieren, von dem aus man kritisiert.

Der Unbuddhist hat geschrieben:
Die Antworten die jetzt kommen, sind berechenbar. Die übliche Dummbazigkeit. Buddhistisches Spießertum. Oder es kommen gar keine.


Ein typisches Stilmittel des X-Buddhismus ist es Fragen zu stellen, auf die man nicht antworten kann, weil alles was man antworten kann schon innerhlab des Systems vorweggenommen ist. Weil man selber sich auf die "Dharma Perspektive" stellt, kann der andere mir entweder nur beipflichten ( er produziert die selbe Art Dharmatalk wie ich) oder er tut es nicht (er redet samarischen, vergänglichen Müll ) In bedien Fällen sagt er mir deswegen nichts neues, weil er das nciht kann. Weil ich mich ja von Anfang an auf die Position des Wissenden gestellt habe.

Wie kann man verhindern, dass sich dieses Muster innerhlab der Kritik wiederholt? Wo man dann eben statt der unkritiserbaren Dharma-Metataposition den unkritiserbaren Forscher hat. Die einzige Möglichkeit ist die, dass die Kritik nicht von einer Metaposition aus geübt wird, die sich in einem unhintefragbaren Aussen positioniert. Sondern sich selber mit einbezieht. Rückhaltlos keinen Unterscheid zwischen sich und anderen macht, und sich selbst in die Aufzählung der Labertaschen, die hier schlau daherreden einreit. Und sich zusmamen mit diesen rücksichtslos kritisert.

Die "Heuristik des Spekulativen Non-Buddhismus" wäre dann nicht mehr mit einer Metaposition ausserhalb und über dem X-Buddhismus assoziiert. Sondern eher etwas was jeder in die Hand nehmen und notfalls auch auf dich richten kann.
Der Rest ist hier OT: Buddhismuskritik (in) Dialog der Philosophien, Religionen und Freidenker zu finden.
Es wäre schön, wenn es hier ohne persönliches Gequengel weitergehen würde.
Also, ich bin definitiv zu blöd für das alles. :oops:
bel:
"Der Buddhismus" suggeriert nichts in dieser Richtung, weil dukkha nicht kongruent zum derzeitig gebräuchlichen Inhalt des deutschen Wortes "Leiden" ist. Zugegeben, ne Menge Buddhisten verstehen das auch nicht.


Vor allem verstehen viele nicht, dass der Palikanon es selbst nicht recht verstand. Die Stelle, die deinen Verdacht bestätigt, Christian, ist Samyutta Nikaya 38.14. Auf Deutsch findest Du nichtssagende Übersetzungen wie diese: "(14) "Leiden, Leiden, Bruder Sāriputto, sagt man. Was ist nun, Bruder, Leiden?"
"Diese drei Leidhaftigkeiten, Bruder, gibt es: Die Leidhaftigkeit des Leidens, die Leidhaftigkeit des Gestaltens, die Leidhaftigkeit der Wandelbarkeit. Diese drei Leidhaftigkeiten gibt es".

Auf Englisch wird es deutlicher: ""Painfulness (duhkha, dukkha), painfulness! is the saying, friend Sariputta. But what, friend, is painfulness? There are these three form of painfulness: the sort caused by bodily pain (dukkha dukkhata), the sort caused by psychological change (sankâra dukkhata), the sort caused by the changeable nature of things (viparinama dukkhatâ)"

Oder: ""There are these three forms of stressfulness, my friend: the stressfulness of pain, the stressfulness of fabrication, the stressfulness of change. These are the three forms of stressfulness." (Thanissaro Bhikku)

Thanissaro Bhikkhu übersetzt dann aber weiter, dass der achtfache Pfad ein Pfad zum Verständnis dieses Leidens (stressfullness) sei und zur Achtsamkeit führe. Wer jedoch die vier edlen Wahrheiten an das oben Gesagte anlegt, der wird zum Glauben verleitet, es könne durch diesen Pfad zu mehr als Verständnis und Achtsamkeit bzw. einer veränderten (nicht-wertenden, nicht-abwehrenden) Einstellung zum Unvermeidbaren (Altern, Krankheit, Tod) kommen, nämlich zum Aufheben des Leidens (incl. Schmerzes) an sich. Man findet das in der Praxis auch allüberall, wenn z.B. vom stoischen Sterben großer Meister berichtet wird, vom coolen Aushalten von körperlichem Schmerz, und wenn sogar bei der Meditation gerade im Zen immer wieder aufgefordert wird, die Schmerzen dabei auszuhalten und sich im Hinnehmen des schwer Erträglichen zu üben.
void hat geschrieben:
Die "Heuristik des Spekulativen Non-Buddhismus" wäre dann nicht mehr mit einer Metaposition ausserhalb und über dem X-Buddhismus assoziiert. Sondern eher etwas was jeder in die Hand nehmen und notfalls auch auf dich richten kann.


Auch hier wieder die Andeutung, der Kritiker sei nicht kritikfähig. Wo ist dein Argument?

Natürlcih gilt das auch für mich. Natürlich kann man auch den Non-Buddhismus kritisieren. Ist auch schon getan worden. Könnte man reichlich Material zu finden – jetzt wo alles auch auf Deutsch vorliegt. Und warum kommt nichts? Weil ihr zu faul seid. Ich fänd's gut, wenn sich mal jemand richtig die Mühe machen würde. Aber es kommt nichts. Ich könnte x-beliebige Beispiele aus dem Ärmel zaubern bei denen verschiedene Buddhismuskritiker Texte geschrieben haben, die wüst beschimpft wurden – hier und andersowo –, wo behauptet wurde das sei alles Schwachsinn, wo aber nie eine ordentliche Replik kam. Der Fall Shimano zum Beispiel: Euer Super Chan-Heini Sexy PotenZenbombe Guido. Vollmundige Versprechungen, er werde Shimano rehabilitieren. Was kam? Nichts. Höchstens blamable Retourkutschen. Oder Zen hat keine Moral. Was ein Aufruhr hier im Forum. Meine Güte. Da sind bei den lieben Buddhisten echt ein paar Sicherungen durchgebrannt. Aber kam eine Replik die diesen Namen verdient hätte? Nöö. Nullanzeige. Genauso der Karmaskandal bei euren X-Kollegen in Hamburg. Da hat sich sogar olle Christof Spitz einschalten müssen, weil ein paar rechtsnazinonale BuddhismusKonserven, deren Haltbarkeitsdatum längst abgelaufen war, andeuteten, dass auch Auschwitz... Karma... usw. Man mag es nicht aussprechen so eklig war das. (Da war Spitz der einzige übrigens, der was gescheites gesagt hat. Respekt.) Oder erst vergangene Herbst diese Debate mit tenpel, darüber dass er verneinte, dass der Dalai Lama das mit der Reinkarntion und dem Karma durchaus wörtlich und ganz mechanistisch meint. Vollmundig verkündet der Dalai-Lama-Jünger, das sei in Wirklichkeit alles ganz anders gemeint und er werde das belegen. Und was kommt? Nichts.

Ihr liefert einfach nicht. Nichts, Nichts und wieder Nichts.

Kommt hinzu, dass Gesprächsangebote regelmässig als Anbiederung und Kumpanei abgetan werden. Kürzlich gerade (wieder einmal) eure liebe Aiko. Void deutet an, der Unbuddhist stelle sich nicht der Kritik, die liebe Aiko behauptet das Gesprächsangebot sei Anbiederung. Ja wie denn nun?

void hat geschrieben:
Nun kann man sich fragen, von wo aus die "Heuristik des Spekulativen Non-Buddhismus" kritisiert. Aus dem ersten Absatz (fitting proximity) erwächst der Eindruck, dass das aus dem westlichen Gegenstück zur buddhitischen "Entscheidung" nämlich der "wissenschaftlichen Entscheidung" des Forschers heraus geschieht .


Dieser "Eindruck" ist falsch. Es geht nicht darum, Aberglauben mit Wissenschaft zu ersetzen. Void, einfach mal genauer nachsehen oder die Klappe halten.

In der Tat stimmt es, dass man das Non-Buddhismus Projekt kritisieren kann. Es hat Fehler, Löcher, ist nur halb fertig oder ist vielleicht komplett sinnlos. Diese Kritik kann man aber nicht aus der Position des X-Buddhismus üben – so wie man auch die Darwin'sche Version der Evolutionstheorie kritisieren kann, aber eben nicht aus der Position eines Zeugen Jehovas.
[Vorbemerkung: Wir haben das nicht abgesprochen, aber es ist mir schon klar, dass dies einer der Wege ist, wie der Unbuddhist das Thema und auch seinen Blog am Laufen halten will. Ich habe nichts dagegen, da hin und wieder mitzumachen.]

so wie man auch die Darwin'sche Version der Evolutionstheorie kritisieren kann, aber eben nicht aus der Position eines Zeugen Jehovas.


Der Vergleich hinkt. Denn bei den Non- oder Y-Buddhisten handelt es sich ja ebenfalls um ("praktizierende") Buddhisten. Hier etwas zu ihrer Biografie:
http://der-asso-blog.blogspot.com/2014/ ... isten.html

Unbuddhist:
Euer Super Chan-Heini Sexy PotenZenbombe Guido. Vollmundige Versprechungen, er werde Shimano rehabilitieren. Was kam? Nichts. Höchstens blamable Retourkutschen. Oder Zen hat keine Moral. Was ein Aufruhr hier im Forum. Meine Güte. Da sind bei den lieben Buddhisten echt ein paar Sicherungen durchgebrannt.


Ein gutes Beispiel, wie der Unbuddhist selbst wahrmacht, was er ankreidet - und sich in inhaltsleerer Rhetorik suhlt. Das nennt er z.B. in Sachen Shimano nichts: http://der-asso-blog.blogspot.com/search?q=eido+shimano Ich schätze, der Zeitaufwand hierfür war größer als der des Unbuddhisten für seine oberflächliche Anklage. (Am größten ist natürlich der Aufwand von Kobutse Malone, der das Shimano-Archiv weiter pflegt und einst seine Partnerin mit Shimano teilen musste bzw. an ihn verlor - ein starkes Handlungsmotiv, zumal wenn man weiß, dass die Eifersucht proportional mit dem Alter anzusteigen droht. Es ist vor allem deshalb erstaunlich, weil Malone in seiner Akribie ständig auch Belege dafür liefert, dass Shimano nicht der Mensch ist, den er in ihm offenbar sieht.)

Von einem Versprechen, Shimano zu "rehabilitieren", ist da trotzdem nicht die Rede, das erscheint mir wie ein Lüge des Unbuddhisten; eine Rehabilitation für nötig zu erachten würde ja die Sichtweise des Unbuddhisten voraussetzen. Da ist aber einer offenbar das komplette Shimano-Archiv durchgegangen und hat an einzelnen Beispielen Widersprüche aufgezeigt. In der Sache geht es erst mal darum, sich die Fakten anzuschauen und sich auch mal mit dem zu beschäftigen, was Shimano gelehrt hat, um ein vollständigeres Bild von dem Mann zu bekommen. Dazu wurde sogar die Wiederauflage eines Werkes von Shimano im nächsten Jahr angekündigt. So schließt man Bildungslücken.

Demnächst wird offenbar auch noch über Shimanos Klage gegen seine ehemalige Sangha entschieden. Gegen Shimano selbst ist meines Wissens noch immer kein Verfahren anhängig. Diese Dinge werden im Asso-Blog sauber getrennt. Lehrer, die den Lexus und anderen Schmodder brauchen (wie Shimano, Sasaki oder TTS) werden genau darum kritisiert. Lehrer, die etwas zu sagen haben, werden aber - trotz jener Kritik - DAFÜR auch gelobt und zitiert. Diese Ausgeglichenheit geht dem Unbuddhisten ab. Oder auch: dieses Verständnis des Zen.

Es ist abstoßend und erregt in mir den Verdacht, dass einer von flacher Moral ist, wenn er wegen des (nicht einmal justiziablen) Sexualverhaltens eines anderen diesen darauf reduziert. Das hat was von Stammtischniveau, und da helfen auch keine kruden neuen Lexika des "Non" und Namen wie Laruelle mehr.

"Zen hat keine Moral": Von wem stammte denn die Vorarbeit zum Fall Zernickow (Dr. Sex)? Vom Asso-Blog, vom ebenfalls kritisierten Tenzin und von Betroffenen - oder von Hamacher, der dann den Vortrag hielt (wie man beim Unbuddhisten fast glauben mag)? Wem soll da eine Sicherung durchbrennen? Sicher nicht einem Blogger, der sich seit Jahren mit der Kritik an bekannten Lehrern beschäftigt und Shimano und Dr. Sex noch vor dem Unbuddhisten und Hamacher aufs Korn nahm: http://der-asso-blog.blogspot.com/2012/ ... anbul.html und http://der-asso-blog.blogspot.com/search?q=dr.+sex Damit sind diese Kapitel aber nicht abgeschlossen. Inwiefern recherchieren aber Hamacher oder der Unbuddhist noch weiter zu den beiden?

So sieht es also mit der Kritikverträglichkeit des Unbuddhisten aus, wenn man stärkere Geschütze gegen sein ideologisches Gefasel auffährt. Dem "Heini" macht er den Heino, der ja ebenfalls meint, durch seine dunkle Brille alles genau sehen zu können. In einem internationalen Forum wurde die Sache Shimano vor einigen Monaten nochmal aufgerollt. Befragt, wo denn Frauen mit ihrem bürgerlichen Namen tatsächlich zu den Vorwürfen gegen ihn in der Öffentlichkeit gestanden hätten, wurden zwei Zeuginnen genannt. Die eine war jedoch nur über einen Dritten im Shimano-Archiv zitiert worden und hatte lediglich von "Verführung" gesprochen (igitt!), und die andere war Shimanos Dharma-Nachfolgerin, die im Übrigen mehrfach die Sache anders darstellte, u.a. so, dass sie sich nur umarmt hätten.

Wer so wenig von der Psychologie von Frauen versteht, reagiert natürlich auch allergisch auf alle, die Spaß mit ihnen haben. Vielleicht hat es aber auch andere Gründe. Ich bin kürzlich einem Urlauber begegnet, der sich täglich an einem Strand besoff. Er sagte mir, dass er seit fünf Jahren impotent sei und sich nun fragte, warum er eigentlich überhaupt noch in Gegenden ginge, wo die anderen vor allem wegen der körperlichen Freuden wären. Das sei nun das letzte Mal. Immer wieder betonte er zwar, dass er sich damit abgefunden habe, aber schon bald wurde er unangenehm körperlich und aggressiv. Daran erinnert mich nun der Tonfall des Unbuddhisten.
Hi,
das ist wieder die typische Fehlinformation, die durch den Wikibuddhismus ensteht.
Les doch die drei Bände des Pali-Kanons, da steht alles drin was du brauchst.
Neumann, Karl-Eugen: Die Reden Gotamo Buddhos, Wien-Zürich, 1957, noch im Antiquariat ehältlich.

sakko
-Christian- hat geschrieben:
Können sich bitte alle mal wieder beruhigen? Das hier sollte ein sachlicher Thread zum Thema Buddhismuskritik sein mit sachlichen Argumenten und keine Schlammschlacht von Kritikern und Befürwortern.

Der Unbuddhist hat geschrieben:
Wann macht man mit Buddhismuskritik wirklich ernst? In dem Augenblick in dem man aufhört über Buddhismus zu reden. Alles andere ist eine Ausrede. Retreats, Exotik, Meditation. Das ist alles narzistische Selbstvergewisserung. Ich bin noch was. Ich bin noch da. Ich bin wichtig. Ich bin. Das was unsere Kultur ständig suggeriert um den Verbraucher ordentlich zu verwehrten. X-Buddhismus ist Konsum. Spiritueller Materialismus. Das Stichwort ist richtig (obwohl sein Erfinder selbst schon auf diese Kultur reingefallen ist).


Die Kritik, dass der Buddhismus das perfekte Opium fürs Volk ist, womit sich das Volk ruhig stellen lässt, damit die Eliten in ihren Machenschaften walten können, haben wir oben bereits angesprochen. Die Kritik mit dem Konsum hat was. Heute ist die Buddhismus-Industrie in der westlichen Welt sicherlich ein Millionengeschäft, wo mit Büchern, CDs, Vorträgen, Retreats usw. haufenweise Geld geschäffelt wird. Der Buddhismus wurde im Westen ohne Frage kommerzialisiert. Auf der anderen Seite, lehrt der Buddhismus nicht auch das Entsagen vom Materialismus und dem Hinterherlaufen von immer neuen materiellen Wünschen?

VG


Ich schalte mich jetzt einfach mal hier ein und gebe meinen Senf auf die lange Wurst hier.. :-)

1. Kritik ist ein wichtiger Teil im Buddhismus

Buddha hat selbst dazu aufgefordert alles kritisch zu prüfen. Also auch ihn selbst, seine Lehre und die Gemeinschaft.
Er hat auch nie behauptet, dass Buddhismus der einzige Weg zur Befreiung ist, sondern nur, dass man nicht höhere Belehrungen suchen
muss, denn Buddha sah seine Lehre als vollkommen geeignet an um das "ziel" zu erreichen und Befreiung zu erfahren.

2. Es gibt keine absolute Wahrheit IM Buddhismus

Der sehr weise Nagarjuna hat schon früh erkannt, dass der Buddhismus keine absolute Wahrheit ist. Denn keine Belehrung kann
absolut wahr sein, denn unser Verstand der die Worte versteht, kann immer nur in Gegensätzen Dinge erkennen die wir in Worte ausdrücken.
Da eine absolute Wahrheit keine Gegensetze haben kann können wir dies also auch nicht mit dem Verstand verstehen.

ABER:
Der Buddhismus ist ein geeigneter Weg um die absolute Wahrheit zu erfahren!

Aus den zwei Punkten ergibt sich für mich folgendes:

a) Buddhismus fordert zwar zum kritischen prüfen auf, aber das sollte kein Selbstzweck werden um mehr Umsatz zu machen wie es auf
einigen Blogs wie z.B. beim Assoblog geschieht. Denn wie heißt es so schön in der Bibel: kein Mensch ist ohne Sünde.
Und das gilt nicht nur für alle erleuchteten sondern sogar für Buddha selbst. Sünde kann man auch modern als
unbewusstheit übersetzen. Buddha war vor seiner Erleuchtung sündig im Sinne von unbewusst. Und auch nach seiner
Erleuchtung war für ihn nicht alles sofort klar, sondern er musste auch Entscheidungen treffen und musste sich Zeit nehmen
die Meinungen von anderen anzuhören. Sprich: Buddha war mit Sicherheit auch kritikfähig und nahm Kritik als Teil des Lebens an.

b) Kritik alleine führt nicht zu mehr Erkenntnis oder gar Befreiung
Auch wenn wir im Westen dazu erzogen werden alles kritisch zu hinterfragen, kann die Ständige Kritik auch zu einer Sucht werden.
Man nennt dies auch Zweifelsucht und es gilt als ein Hindernis zum Stromeintritt. Das bedeutet konkret, dass ein ständiges Kritisieren
auf eine fehlende Praxis hinweisen kann. Auch hier zeigt uns die Bibel die sehr bekannten Einsichten, dass man doch lieber erst den eigenen
Balken im Auge erkennen sollte.

Fazit:
Ich finde Kritik sollte immer auch die eigene Absicht erkennen lassen.
Über den Buddhismus findet man ja relativ wenig Kritik im Vergleich zu anderen Religionen oder Ideologien.
Gerade deswegen sollte man sich bewusst sein, was man mit der Kritik eigentlich zum Ausdruck bringt.
Mir persönlich ist dabei aufgefallen, dass die Kritik grob sich in drei Bereiche einteilen lässt.

1. sachliche Kritik
SEHR wichtig wenn z.B. Grundbegriffe wie Karma oder Reinkarnation falsch gelehrt werden, oder noch schlimmer mißbraucht werden um z.B. den Holocaust zu relativieren.
Diese Kritik, die auch dem Aufdecken von Mißbrauch aufdeckt ist die Pflicht für jeden Buddhisten. Man kann auch sagen, dass wenn man keinen Mut hat solche
kritik zu üben, man kein wirklicher Buddhist ist, sondern nur ein mitläufer.

2. persönlich motivierte Kritik
Wenn jemand keinen Partner findet und man neidisch wird, dass bestimmte Buddhisten (und auch Lehrer) viele Partner haben oder hatten und man dies dann
als Kritik tarnt, dann ist das einfach nur unglaubwürdig und peinlich. So hat der Herr Keller vom assoblog ja gerne über den Ole Nydahl hergehetzt wobei
ich darin eher eine aggressive Projektion deute, da der Herr Keller nach selbstausagen ja sein hart verdientes Geld für prostituierte ausgibt.
So sollte man bei jeder Kritik auch immer die Motivation des Kritikers erkennen. In meinem Fall bin ich einfach gegen Prostitution
da dies aus meiner Sicht zu sehr viel Leid führt und somit nicht mit dem Buddhismus vereinbar ist.

3. religiöse und ideologisch motivierte Kritik
wenn jemand den Buddhismus kritisiert um seine eigene Religion oder seine eigene Ideologie zu rechtfertigen, dann hat er meist nicht viel vom Buddhismus
verstanden. Natürlich kann man Religionen vergleichen, aber man sollte dabei auch die Kultur dahinter verstehen. Für viele Christen steht das Mitgefühl
für arme, kranke und schwache Menschen da zu sein mehr im Vordergrund, als für viele Buddhisten. Das ist noch nicht einmal eine Kritik sondern einfach
nur eine sachliche Feststellung, die ja auch viele Buddhisten in Asien erkennen und die dazu führt, dass es immer mehr Christen in Asien gibt.


Soweit mein Senf dazu
stiller_raum:
Wenn jemand keinen Partner findet und man neidisch wird, dass bestimmte Buddhisten (und auch Lehrer) viele Partner haben oder hatten und man dies dann als Kritik tarnt, dann ist das einfach nur unglaubwürdig und peinlich.

und
So hat der Herr Keller vom assoblog ja gerne über den Ole Nydahl hergehetzt wobei
ich darin eher eine aggressive Projektion deute, da der Herr Keller nach selbstausagen ja sein hart verdientes Geld für prostituierte ausgibt.


Vor allem hat der Herr Keller - der mal wieder der einzige ist, den und dessen Blog du hier mehrfach erwähnst - treffend festgestellt, dass du von ihm stalkerhaft besessen bist. Wie dein neuer Beitrag noch einmal unterstreicht.

Außerdem hat er treffend festgestellt, dass sich immer wieder Anhänger der Ole Nydahl-Fraktion in Foren gegen seine Beiträge entblöden. Wo du doch so krampfhaft versucht hast zu betonen, es ginge dir eigentlich um Jack Kornfield.

Und schließlich hat er treffend festgestellt, dass du nichts von Logik verstehst, denn offenbar hat er ja mehr Frauen als Nydahl und einen größeren Pool zur Auswahl (es gibt nun mal mehr Freudenmädchen als Nydahl-Anhängerinnen) - wieso sollte er da neidisch sein? Soll ich ihn mal bitten, die Facebook-Seiten seiner "Partnerinnen" zu verlinken, damit dir da ein Licht aufgeht? :mrgreen:

Ich glaube nicht, dass der Herr Keller sein Geld härter verdient als der Ole Nydahl, und der muss ja sicher auch was für seine Weiber springen lassen. Ich denke mal, mehr als dieser Verleger, wenn man allein an diese ganzen Statushobbies und Reisen denkt. So was wird halt bestraft und zieht die entsprechende Klientel an.

In meinem Fall bin ich einfach gegen Prostitution
da dies aus meiner Sicht zu sehr viel Leid führt und somit nicht mit dem Buddhismus vereinbar ist.


Wir haben deine Meinung zur Kenntnis genommen. Sie entbehrt offenbar der eigenen Erfahrung und auch wissenschaftlicher Erkenntnisse. Oder beruht nur auf ganz selektiver Wahrnehmung und Lektüre. Ein solcher Scheuklappenblick - die Verdrehung der Wahrheit und damit die Lüge - ist leider nicht mit dem Buddhismus vereinbar.

Der Asso-Blog handelt übrigens von Zen. Vielleicht merkst du noch, dass das nicht das Gleiche ist.
Diamant und stiller_raum, führt euren persönlichen Kleinkrieg woanders. Das gilt jetzt auch ganz speziell für dich, stiller_raum.
ich habe es Diamant und dem Unbuddhisten angedroht und ich mache es auch bei euch beiden. Ich sperre nicht mehr, ich verwarne nicht mehr, ich schmeiße raus.
Als Admin habe ich hier "Hausrecht" und davon mache ich hin und wieder auch gebrauch.

Und es gibt für keinen von euch beiden in diesem Thread ein letztes Wort zu diesem Thema. Haltet euch daran.
Hi,
beide Thesen sind auf die Lehre Gotamo Buddhos nicht zutreffend. Sie offenbaren lediglich die Unkenntnis.

sakko
sakko hat geschrieben:
Hi,
das ist wieder die typische Fehlinformation, die durch den Wikibuddhismus ensteht.
Les doch die drei Bände des Pali-Kanons, da steht alles drin was du brauchst.
Neumann, Karl-Eugen: Die Reden Gotamo Buddhos, Wien-Zürich, 1957, noch im Antiquariat ehältlich.

sakko



Bitte, bloss nicht den Neumann, der Duktus des 19. Jahrhunderts ist kaum zu lesen.

Ich empfehle die moderne Übersetzung von Bhikkhu Bodhi, eingedeutsch von Bhikkhu Anālayo, überall erhältlich.
Es ist schon erstaunlich, daß der gute Sakko überhaupt die Majjhima Nikāya zur Kenntnis genommen hat.
Und Bhodi schwächelt eben deutlich an anderer Stelle - und wo, zum Buddha, hätte denn Anālayo iwas "eingedeutscht" - mal von M10 abgesehen?
sinn-los hat geschrieben:
eingedeutsch von Bhikkhu Anālayo, überall erhältlich.

bel hat geschrieben:
und wo, zum Buddha, hätte denn Anālayo iwas "eingedeutscht" -

die Eindeutschung fand von Bhikkhu Mettiko statt, als er noch mit bürgerlichem Namen Kay Zumwinkel hieß, und soll später mit dem Pali Original als Vorlage überarbeitet worden sein

Ich empfehle die moderne Übersetzung von Bhikkhu Bodhi,

ich kenne zur Zeit auch keine bessere Übersetzung in eine westliche Sprache als die Bhikkhu Bodhis

seit er die Anguttara Nikaya in einem chinesischen Zen-Tempel übersetzte ist das Englisch sogar fließend zu lesen und scheint zurückhaltender mit den klassisch-dogmatischen Interpretationen seiner eigenen Tradition

Grüße

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