Zitate des Buddha

Moderator: Jojo

Ich vermute, das Zitat stammt in dieser Form nicht von Buddha, es fällt eher in die Gedanken, die sich etwa in christlichen Kurzgebete der Form 'Herr, gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und den Gleichmut die anderen Dinge zu ertragen' äußert.


Es gibt in der Lehre in anderem Zusammenhang die klare Aufforderung aus nicht lösbaren (gedanklichen) Problemen keine Dauerprobleme zu machen. Etwa

Vier unerfaßbare Dinge gibt es, ihr Mönche, über die man nicht nachdenken sollte, über welche nachdenkend man dem Wahnsinn oder der Verstörung anheimfallen möchte. Welches sind diese vier Dinge?
  • Der Machtbereich der Buddhas, ihr Mönche, ist etwas Unerfaßbares, über das man nicht nachdenken sollte und über das nachdenkend man dem Wahnsinn oder der Verstörung anheimfallen möchte.
  • Der Machtbereich der Vertiefungen (*1) -
  • die Wirkung der Taten (kamma-vipāka)
  • das Grübeln über die Welt ist etwas Unerfaßbares, worüber man nicht nachdenken sollte, und worüber nachdenkend, man dem Wahnsinn oder der Verstörung anheimfallen möchte.

A.IV.77 Die vier unerfaßbaren Dinge (acinteyya) - 7. Acinteyya Sutta http://www.palikanon.com/angutt/a04_071-080.html#a_iv77

Sieh Dir allein unser Forum an :kiss:
Da gibt es immer wieder besonders Eifrige, die genau diese Fragen für sich ganz genau geklärt haben möchten (und sich ein Problem daraus machen)

Für den ersten Teil des Zitats könnte man den rechten Kampf als Element des achtfachen Pfades aufführen.

Wenn man also im angeblichen Zitat klar auf Probleme mit dem Verständnis der Lehre und den Bemühungen auf dem mittleren Weg zielt, hat es schon buddhistischen Inhalt. Originalzitate sind mir trotzdem lieber 8)
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
mukti hat geschrieben:

Das verstehe ich nicht ganz, Kannst du bitte erklären wie das eine wichtige Rolle in unseren Alltagssituationen spielt?
Wenn man aus einem Problem keines macht, bleibt es ja trotzdem bestehen. Z.B. ein Alkoholiker würde sich sagen: Ich kann das Trinken nicht lassen, aber daraus mache ich kein Problem. Dann ändert sich nichts.


Nach meinem Wissen handelt es sich um etwas anderes.

Eine Person hat ein Problem. Leider ist er oder sie nicht im Stande dieses Problem zu lösen. Aus diesem Grund soll diese Person ruhig bleiben. Sonst wird diese Person aus diesem Problem ein zweites Problem machen.


Ja in diesem Zusammenhang ist das nachvollziehbar und führt zu mehr Gelassenheit.
mukti hat geschrieben:
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
mukti hat geschrieben:

Das verstehe ich nicht ganz, Kannst du bitte erklären wie das eine wichtige Rolle in unseren Alltagssituationen spielt?
Wenn man aus einem Problem keines macht, bleibt es ja trotzdem bestehen. Z.B. ein Alkoholiker würde sich sagen: Ich kann das Trinken nicht lassen, aber daraus mache ich kein Problem. Dann ändert sich nichts.


Nach meinem Wissen handelt es sich um etwas anderes.

Eine Person hat ein Problem. Leider ist er oder sie nicht im Stande dieses Problem zu lösen. Aus diesem Grund soll diese Person ruhig bleiben. Sonst wird diese Person aus diesem Problem ein zweites Problem machen.


Ja in diesem Zusammenhang ist das nachvollziehbar und führt zu mehr Gelassenheit.


Das ist zwar nicht aus dem PK., aber Shantideva hat es in seinem Bodhicaryavatara sinngemäß ganz ähnlich formuliert wie die Formulierungen aus den "christlichen Kurzgebeten": "Wenn ich Dinge ändern kann, dann ändere ich sie. Wenn ich Dinge nicht ändern kann, dann nützt es nichts, sich darüber zu ärgern!"
An seiner Seite stehend sprach sie den Erwachten an:

"Die in der Wildnis leben,
friedlich, tugendhaft,
nur eine Mahlzeit täglich:
Wodurch wird ihr Aussehen so licht?
"

Der Erwachte:

"Sie trauern nicht um die Vergangenheit,
sie sehnen die Zukunft nicht herbei;
Sie leben in der Gegenwart:
dadurch wird ihr Aussehen so licht.

Trauer um die Vergangenheit,
Sehnsucht nach der Zukunft:
Dadurch verdorren die Ungeübten,
wie abgeschnittenes grünes Schilf
"



Samyutta Nikaya 1.10
„Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.“

https://www.aphorismen.de/zitat/67943

Da ich Theravada Buddhist bin, glaube ich, das wahre Glück liegt nicht im Festhalten von Dingen, Personen und Zuständen, sondern im Loslassen. Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden, dieses Zitat vom Gauthama Buddha einzureichen.
Mohan Gnanathilake hat geschrieben:
„Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück.“

https://www.aphorismen.de/zitat/67943

Da ich Theravada Buddhist bin, glaube ich, das wahre Glück liegt nicht im Festhalten von Dingen, Personen und Zuständen, sondern im Loslassen. Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden, dieses Zitat vom Gauthama Buddha einzureichen.


Durch die Lehre vom Gautama Buddha habe ich gelernt, dass die Wurzel des Leidens Bindung ist.

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