SGI Deutschland -- eine traumatische bittere Erfahrung

Moderator: Jojo

Grüssteuch miteinander,
leider gehöre ich zu denen, die mit dem Nichiren-Buddhismus ganz schlechte
Erfahrungen machen mussten.
Diese Erfahrungen, die nun schon 10 Jahre zurück liegen, gehören
zu den für mich enttäuschendsten zwischenmenschlichen Erfahrungen
meines mittlerweile 63jährigen Lebens.
Mein Bericht, mit dem ich nun endlich mal an die Öffentlichkeit gehen
will, wird wahrlich kein Ruhmesblatt für die SGI werden - ganz im Gegenteil.
Ich möchte vorher abklären, wie weit ich mit meinen Schilderungen gehen kann,
ob dies hier überhaupt erwünscht ist und dadurch vermeiden, das ich wieder
mal in eine "Einweg-Kommunikation" gehe oder meine Kommunikation gar
unterdrückt/gelöscht werden wird --
es wäre mit der SGI und deren Mitgliedern nicht das erste Mal, ich
habe mit denen eine unglaubliche Ausgrenzung erlebt, die in meinem Leben
absolut beispiellos war und bis heute ist.
Ich werde keine Namen nennen, möchte aber schon gerne mitteilen, das es sich
um eine Gruppe aus Hessen handelt und welche
haarsträubenden Dinge ich mit denen habe erleben müssen.
Ich bin kein Troll und kein Fake und stelle mich einem persönlichen Kontakt
zur Verfügung - sehr gerne auf einer öffentlichen SGI-Versammlung.
Also frage ich hiermit den Admin, ob ich hier eine Geschichte berichten darf,
die so Manchen entsetzen dürfte.
Ich bin übrigens bereit, Jedem der danach fragt, über die Wahrheit meines
Berichtes eine Eidesstattliche Versicherung zukommen zu lassen und werde nicht
im Deckmantel der Anonymität bleiben.
Nun bin ich gespannt.
Dies ist ja ein Forum also vor allem ein Ort um miteinander zu diskutieren. Es ist nicht so gedacht, um darauf grössere Abhandlungen zu publizieren.

Auch inhaltlich ist es eine Gradwanderung. Einerseits ist das Forum ein Stückweit so etwas wie "buddhistische Öffentlichkeit" wo man natürliche auch Missstände diskutieren können sollte.

Auf der anderen Seite ist es das Forum einer Privatperson, die für alles hier geschriebene rechtlich den Kopf hinhalten muss.

Und bei dem Forumseigner ist spätestens dann eine Grenze erreicht, wenn das Ganze juristisch relevant wird. Wenn ein Text droht zum Inhalt einer Verleumdungsklage zu werden, dann kann er hier nicht stehen bleiben.

Von daher würde ich dich bitten, deinen Bericht eher auf einen privaten Blog stellen und gegebenenfalls hier zu diskutieren.

Ein guter Anlaufpunkt ist der http://blog.buddhistische-sekten.de von Tenzin Peljor, in dem ebenfalls problematische Gruppen oder Vorfälle aus alle möglichen buddhistischen Gruppen veröffentlicht werden. Vielleicht erhält du da auch den ein oder den anderen Rat wie man so etwas am Besten angeht.
Liebe Grüße Schanta,

meine Bedenken gehen in eine ähnliche Richtung wie die von void.
Niemand hier hätte wahrscheinlich die Möglichkeit, Deinen Bericht zu bestätigen und angemessen zu diskutieren.

Es ist hier einfach nicht der richtige Raum dafür. Ich kann es nachvollziehen, daß jemand, der negative Erfahrungen mit einer Gruppe, Organisation etc. gemacht hat, diese anderen zur Warnung weitergeben möchte.

Vielleicht sind die Sektenbeauftragten der Bundesländer viel geeignetere Anlaufstellen, da diese auch die Möglichkeit haben, neue Berichte mit bereits vorhandenen abzugleichen und gegebenenfalls eigene Informationen zu beschaffen.

Ich hoffe, daß für Dich eine kleinere Gruppe nicht stellvertretend für den ganzen Buddhismus steht.
Vielleicht kann der Kontakt zu Buddhaland Element eines Loslaßprozesses und Neuanfangs werden.
fotost hat geschrieben:
Vielleicht sind die Sektenbeauftragten der Bundesländer viel geeignetere Anlaufstellen, da diese auch die Möglichkeit haben, neue Berichte mit bereits vorhandenen abzugleichen und gegebenenfalls eigene Informationen zu beschaffen.


Sektenbeauftragte kommen häufig aus einem sehr christlichen Umfeld. So ist auch in Hessen SINUS (Sekten-Information und Selbsthilfe) christlich/theologisch geprägt. In den 80ziger Jahren ging das mit dem christlichen Bias oftmals so, dass vieles als Sekte gesehen wurde, einfach weil es nicht christlich war. Inzwischen ist das wohl etwas besser, aber ich glaube das im Umgang mit dem Buddhismus oftmals der Hintergrund fehlt, um da die notwendige Differenzierung vornehmen zu können. Oftmals läuft das auf die Frage "Ist es eine totalitäre Psychosekte oder nicht raus"

An dem "buddhistische Sekten" Blog finde ich schön, das da immer ein grundsätzliches Wohlwollen vorhanden bleibt. Anstatt die Frage zu stellen "Ist es ein böser Kult!' kann man sehen, wie in bestimmten Gruppen problematische und gefährliche Strukturen entstehen konnten. Auch wenn es in ihr sehr nette, idealistische Menschen sind.

Wahrscheinlich kann man das Thema hier schon ein Stück weit diskutieren, vielleicht ist so ein Forum auch einfach ein Resonanzraum, in dem man andere Leute findet, mit denen man sich austauschen und vernetzten kann. Es kann aber natürlich schnell an Grenzen stossen.

Und es ist aber nicht der Ort wo man einen ganzen Erfahrungsbericht rein stellen sollte.

Das beste wäre vielleicht ein eigener Blog für das Anliegen. Hier gibt es auch bestimmt viele Leute, die da technisch Hilfe leisten können, wie man so etwas macht.
Hallo!
Auch wenn dies, wie angesprochen, nicht der richtige Raum sein mag, und ohne genauer gelesen zu haben, worum es geht, möchte ich, um vielleicht passend zu vermitteln diese Einladung hier diesbezüglich weitergeben.
Herzliche Grüße
perkele (Moritz)
Ich hoffe, daß für Dich eine kleinere Gruppe nicht stellvertretend für den ganzen Buddhismus steht.
Vielleicht kann der Kontakt zu Buddhaland Element eines Loslaßprozesses und Neuanfangs werden.


Nein, niemals, könnte ich "eine kleinere Gruppe" stellvertretend hinstellen. Ob wohl doch hier eigentlich von massgeblichen Leuten des SGI im Frankfurter Rhein-Main-Gebiet die Rede ist -- eine kleinere Gruppe??
Ein "Loslassprozess" -- wenn ich wieder nur geblockt werde?
Negative Erfahrungen mit einer buddh. Gruppierung sind hier also unerwünscht --
schmutzige Wäsche von Irgendjemandem, das man nicht mal nachprüfen kann-- aha.
Wird denn hier alles verifiziert, alles überprüfbar?? Achso, die guten Erfahrungen, "Chanten bis zur Ekstase" und so-- das geht hier gerne rein, gell.
Ich habe auch - zum Glück - ganz andere Erfahrungen mit Buddhismus gemacht - das hilft eher beim loslassen.
Also mal etwas zu meiner Vorstellung:
ich habe mal vor langer Zeit für eine Woche in Frankreich eine sehr tiefe Erfahrung mit sowas wie Zen-Buddhismus machen dürfen, leider habe ich den Namen dieses bemerkenswerten Amerikaners vergessen (ein grosser Bob-Dylan-Fan..), der diese Gruppe leitete, 80er Jahre war das. Tagelang im Zeitlupentempo draussen im Freien einen Fuss vor den anderen setzen in absoluter Bewusstheit-- das hat mich wahrlich ins Herz des HierundJetzt und wohl auch ins Zen geführt. Es war auch die Präsenz dieses Meisters wie auch die Qualität der Gruppe dort, die mir noch heute in guter Erinnerung ist. Wer jemals diesen direkten befreienden und wohltuenden Zugang zur Wahrnehmung von HierundJetzt erlebt hat, kann dies kaum je wieder verlieren.
# 2
Mit der buddh. "Nomenklatur" bin ich halt nicht so gut, so kann ich nicht genau sagen, welcher Richtung Ole Nydahl angehört. Aber mit ihm verbindet mich ein aussergewöhnliches Erlebnis mit dem Karmapa, das bei "Eingeweihten" stes eine Art ehrfürchtiges Staunen erzeugte, wenn ich mal - so selten aber - davon berichtete. Ich hatte mal irgendwann gegen 1980 in Frankfurt M. die Ehre zu einer erlauchten Gruppe eingeladen zu werden, wo in einem speziellen Ritual im Beisein Ole's der Karmapa "die goldene Lichtkrone" auf seinem Kopf offenbarte, manifestierte, was für mich eine meiner grössten Erfahrungen war --- ich sah diese unglaubliche Lichtkrone auf seinem Kopf erscheinen und empfing die Segnung, die der Karmapa dabei über die Gruppe ausgoss -- es war eines meiner kleinen kurzen Erleuchtungserlebnisse.eine Segnung vom Karmapa.. werde ich nie vergessen.
Ich bin also spirituell nicht gerade aus dem Hinterwald gekommen, als ich 2005 erstmalig mit den Nichirens in Kontakt kam. Und da gäb es noch einiges mehr an solch "hohen Erfahrungen" zu berichten - etwa der Santo Daime Kult, Baghwan, Shri Anandamurti, etc. - die aber dann wirklich nicht so in ein buddh. Forum gehören. Und über solche positiven Erfahrungen darf man also hier gerne berichten(Oder runzelt man auch hier wegen mangelnder Überprüfbarkeit die Stirn..??)-- stürzt man aber irgendwo ab, dann wird man zu einem Sektenbeauftragten geschickt--aha. Das sind mir gerade die Richtigen, wenn sie von der Kirche beauftragt und gesponsort werden :mrgreen: An den Christen - auch die vermeintlich "modernen" - bin ich in meiner Geschichte - offen für alles, wie ich nun mal bin - schon mehrfach allein deshalb gescheitert, weil ich mich mit Astrologie befasse und diese profund gelernt und praktiziert habe, auch professionell. Gescheitert an völlig vernagelten dogmatischen Gläubigen, die darin nur das Werk des Teufels sehen konnten -- nicht anders als bei den Zeugen Jehovas, die ich hier in unserem osthessischen Örtchen anhand meiner Schwester eingehend studieren konnte--- bei denen und deren "Beauftragten" wirds nix mit loslassen, ich stehe ohnehin - vermute mal karmisch von früher geprägt.. :twisted: - mit der Kirche auf Kriegsfuss... > tags > Kreuzzüge, Inquisition, etc.
Diese besagten Menschen aus der Sokka Gakai um Frankfurt und ich:
wir brauchen sowas wie
GRUPPENTHERAPIE
zum Wohle ALLER.
Ich kann nicht sagen, das ich ein Problem mit dem Nichiren-Buddhismus habe. Ich konnte dem Namyo-"Chanten" > besser Gesinge, nie grösser etwas abgewinnen. Auch war mir einiges aus der damaligen Entstehungsgeschichte im 13.Jahrhundert in Japan nicht so geheuer, hatte mich nicht so angesprochen; andere buddh. Richtungen fand ich interessanter, z.b. Ole Nydahl. Ich suchte wohl eher etwas Meditatives und Anschluss an eine spirituelle Gruppe und sowas wie Religion in der Nähe meines Wohnortes, nähe Friedberg. Hat sicherlich etwas, vor diesem Gonhonzon zu sitzen und alte chinesische Rezitative zu murmeln. ABER: in seiner Neujahransprache für 2006 sagte "Präsident" Ikeda, der Führer dieser Bewegung in Japan/weltweit sowas wie (nahezu wörtlich aus meiner Erinnerung, in welche dies förmlich eingebrannt ist..):
" für einen Buddhisten, der praktizierend auf dem Wege sein will, muss es dazu gehören, ist es praktisch eine buddhistische Pflicht, auf Die zu achten, die am Wegesrande liegen bleiben und ihnen aufzuhelfen, damit sie mit uns weiter den Weg gehen können.."
Ja, ich blieb damals, Anfang 2006, am Wegesrand liegen...
und sie gingen ALLE und AUSNAHMSLOS weiter, ohne sich jemals - nicht ein einziges Mal - auch nur mal umzudrehen, geschweige denn mal eine Hand auszustrecken. Bis heute werde ich ausgegrenzt und jedweder Kontakt vermieden. Was dies damals bei mir - unheilvoll -auslöste, mich fast das Leben kostend, darf ich hier nicht berichten. Aber in einem buddhistischen Forum möchte ich sagen können, das man - Pech habend oder schlechtes Karma wohl :roll: - in buddhistischen Bewegungen Menschen treffen kann, die - wenn man sie prüft - etwas ganz Anderes offenbaren, eine schreckliche und grausame Ignoranz, ein menschenverachtendes Ausgrenzen von Hilflosen, welches einen menschlichen Abgrund darstellt, der nichts mit Buddhismus zu tun hat, sondern eher mit bestimmten Abgründen der katholischen Kirche, die sie in ihrer Geschichte hinterlassen hat.
Also, ihr Suchenden, das schlechte Karma bleibt nicht draussen vor dem Tempel, wenn ihr euch vor das Gohonzon setzt und Ehrwürdiges singt....
und @ void
eine "Verleumdungsklage" befürchten? Erstens gibts es Zeugen aus meinem familiären Umfeld (die blieben mir damals in höchster Not wenigstens noch..). Verleumden durch Anprangern von unterlassener Hilfeleistung? Wohl kaum. Das waren keine strafbaren Handlungen, das waren menschlich verwerfliche Handlungen von seelisch und charakterlich Armen, die für mich eine Schande für den Buddhismus waren und sind. Noch heute werden meine Kontaktversuche - nun nach ca. 9 Jahren erstmals wieder - nachwievor mit eisigem Schweigen beantwortet. Schweigen auf die Bitte hin, dies mal gemeinsam aufzuarbeiten, damit Alle entlastet werden können--- es ist einfach nur unfassbar.
Du, ich kann mich hier gegenüber Leitung/Admin identifizieren und dies auch verifizierbar, sodass du dann Verleumdungsklagen gleich an mich weiter adressieren kannst. Das möchte ich sehen, wenn diese Leute sich wagen würden, mich wegen Verleumdung anzuzeigen. Die möchten sich nur verstecken und VERDRÄNGEN, denn das passt nicht in ihr Weltbild und nie werden sie damit in die Öffentlichkeit eines Gerichtes gehen, um vor Scham in den Boden zu versinken und sich dabei der Gefahr auszusetzen, öffentlich der Seelischen Grausamkeit beschuldigt zu werden-- das wäre wirklich ein gefundenes Fressen für die Sektenbeauftragten!
Ich stelle mich hier für Jeden, der es wissen will, im Bereich Private Nachrichten
identifizierbar mit Namen und Adresse, ich lasse mich auf persönliche Kontakte ein, die einen Austausch herstellen wollen und ich stelle mich hier (und auch woanders) einem TV-Bericht zur Verfügung, der "investigativ" darüber recherchieren will, was sich hinter so manch erhabenen Fassaden abspielt.
Nun wirst du sicherlich bald aufgefordert werden, meine Beiträge zu löschen..... oder :lol:
Was ist denn nun so schwierig daran, deinen vollständigen Erfahrungsbericht irgendwo ins Netz zu stellen und hier den Link anzugeben? Es wurde dir ja sogar angeboten dann hier darüber zu diskutieren.
Wenn dich in dieser genannten Gruppe etwas enttäuscht oder schockiert hat, dann lass dich davon nicht ewig quälen.
Als Buddhist verstehst du was von Karma. Also: Trag den Schmutz nicht weiter, sondern mach aus großen Problemen kleine, mach aus kleinen Problemen keine.
Als Buddhist verstehst du was von 'loslassen'. Man muss auch solche Erlebnisse loslassen können. Wenn es schwer fällt, dann sieh genau diese Vorkommnisse als fortgeschrittene Lektion für dich an. Such dir was neues oder geh allein deinen Weg weiter, so wie du ihn verstanden hast.
Wir sind alle 'auf dem Weg', also noch lange nicht vollkommen. Da kann es durchaus passieren, dass du an eine Gruppe gerätst, wo die persönlichen Unvollkommenheiten der Anderen genau einen wunden Punkt bei dir getroffen haben. Blöd gelaufen, aber kein Grund sich ewig damit rumzuärgern.
Du wirst Samsara nicht verbessern. Aber du wirst deine Kompetenz im Umgang mit Samsara verbessern.
Wenn du anderen mitteilen willst, dass du bzgl. einer Gruppe negative Erfahrungen hast, dann ist das hier durchaus ok. Aber eben in Form einer kurzen Anmerkung a la ' Gruppe xy war nicht so meins, ich traf da auf Verhaltensweisen, die ich so nicht erwartet hatte und ich war etwas enttäuscht.'
K-Dorje hat geschrieben:
Trag den Schmutz nicht weiter, sondern mach aus großen Problemen kleine, mach aus kleinen Problemen keine.


:) :like:

Dazu fällt mir die Signatur eines ehemaligen Users (Simo) ein: "Kein Ich, keine Probleme" :)
mukti hat geschrieben:
Was ist denn nun so schwierig daran, deinen vollständigen Erfahrungsbericht irgendwo ins Netz zu stellen und hier den Link anzugeben? Es wurde dir ja sogar angeboten dann hier darüber zu diskutieren.
Wenn das so ist warum dann nicht hier? Hier geht es doch wiedermal nur darum die buddhistische heile Welt zu erhalten. Hier geht es darum Konflikten aus dem Weg zu gehen. Hier geht es doch darum die Traum-Welten der schwebenden Heiligen zu schützen. Andererseits könnte es natürlich sein das Buddhaland dabei zerrissen wird. Das wäre auch schade.

Also hat Du ganz recht, wer Lust auf endlose Streitereien hat soll es da machen wo es gewollt ist. Hier hat man genug damit zu tun die ganz normalen Träume zu erkennen und das nicht in blutigen Kämpfen auszutragen sondern im Angesicht des achtfachen Weges.
K-Dorje hat geschrieben:
Wenn dich in dieser genannten Gruppe etwas enttäuscht oder schockiert hat, dann lass dich davon nicht ewig quälen.

Absolut. Wer eigenen negativen Erfahrungen nachhängt, erlaubt indirekt damit den Verursachern dieser negativen Erfahrungen weiter Einfluß auf das eigene Leben.

K-Dorje hat geschrieben:
Als Buddhist verstehst du was von Karma. Also: Trag den Schmutz nicht weiter, sondern mach aus großen Problemen kleine, mach aus kleinen Problemen keine.

Wenn jemand nach einem Überfall zur Polizei geht - trägt er dann Schmutz weiter? Ok, das ist jetzt sehr überspitzt und provokativ. Du verstehst die Idee dahinter.

Der Threadstarter hat etwas für ihn persönlich Belastendes erlebt.

Ich denke, man muß so etwas klar in 2 Ebenen teilen. Erstens - wie gehe ich damit für mich um? Zweitens - ist das möglicherweise relevant (im Sinne von gefährlich, sozial negativ...) für andere?

Rechte Rede greift nur für den zweiten Teil.
fotost hat geschrieben:
Wenn jemand nach einem Überfall zur Polizei geht - trägt er dann Schmutz weiter?


Ich verstehe das so, dass es ums Loslassen geht. Der "Schmutz" ist im eigenen Geist. Wenn er quält, dann sollte man versuchen, ihn loszulassen.
Sherab Yönten hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Wenn jemand nach einem Überfall zur Polizei geht - trägt er dann Schmutz weiter?


Ich verstehe das so, dass es ums Loslassen geht. Der "Schmutz" ist im eigenen Geist. Wenn er quält, dann sollte man versuchen, ihn loszulassen.


Das ist eine gute, weise Einstellung. Leider gibt es massenweise "Schmutz" in der realen Welt.

Wenn Dich jemand überfällt, beraubt, zusammenschlägt, vergewaltigt - wenn die Möglichkeit (Wahrscheinlichkeit) besteht, daß der/die Täter(in) weitere Verbrechen begeht - erstattest Du Anzeige? Wo bleibt das Mitgefühl den möglichen weiteren Opfern gegenüber?

Ich habe eine deutliche Unterscheidung für zwei unterschiedliche Ebenen gemacht. Die Reduktion auf die erste allein ist mE. problematisch.
mukti hat geschrieben:
Was ist denn nun so schwierig daran, deinen vollständigen Erfahrungsbericht irgendwo ins Netz zu stellen und hier den Link anzugeben? Es wurde dir ja sogar angeboten dann hier darüber zu diskutieren.


Wo denn? Ich meine, wo im Netz ? Es gibt leider keine Plattform für Erfahrungsberichte.
Natürlich müsste eine solche eine gewisse Struktur haben; einen Fragenkatalog vielleicht und eine Begrenzung der Anzahl der Zeilen usw. ; damits nicht so "explodiert".
Ich lese wohl noch mit, aber mein Interesse schwindet hier täglich.
Bin nur momentan etwas belastet durch meine Verpflichtungen,
um ausführlicher zu antworten--
hier kann wohl auch nur ein Wunder helfen,
auf das ich bei dem SGI schon seit 11 Jahren warte.
Es belastet mich auch gerade seelisch ziemlich....
Diese besagten Menschen aus der Sokka Gakai um Frankfurt und ich:
wir brauchen sowas wie
GRUPPENTHERAPIE
zum Wohle ALLER.

Also das ist schon rätselhaft. Einerseits sagt dir die Nichiren Praxis nicht zu und deine Rede diesbezüglich ist auch herablassend, andererseits verlangst du, man möge auf dich zukommen. Wie soll das denn angehen ?
Morpho hat geschrieben:
mukti hat geschrieben:
Was ist denn nun so schwierig daran, deinen vollständigen Erfahrungsbericht irgendwo ins Netz zu stellen und hier den Link anzugeben? Es wurde dir ja sogar angeboten dann hier darüber zu diskutieren.


Wo denn? Ich meine, wo im Netz ? Es gibt leider keine Plattform für Erfahrungsberichte.
Natürlich müsste eine solche eine gewisse Struktur haben; einen Fragenkatalog vielleicht und eine Begrenzung der Anzahl der Zeilen usw. ; damits nicht so "explodiert".


Man macht halt einen Blog, wie schon von void vorgeschlagen, dort kann man auch auf eigene Verantwortung alles diskutieren. Ansonsten kann man einen Text leicht ins Internet stellen, und sei es auf eine eigene Homepage, man kann sogar ein Forum eröffnen, ist alles gratis und einfach, bringe sogar ich zusammen.
Namaste!

Hallo und willkommen Schanta,
mukti hat geschrieben:
Was ist denn nun so schwierig daran, deinen vollständigen Erfahrungsbericht irgendwo ins Netz zu stellen und hier den Link anzugeben? Es wurde dir ja sogar angeboten dann hier darüber zu diskutieren.


Da gebe ich mukti recht.
Du könntest beispielsweise einfach einen Blog eröffnen und darin Deinen Erfahrungsbericht einstellen. Das ist wirklich simpel, z. B. bei blogspot.com, ohne jetzt hier Werbung machen zu wollen.

< gasshô >

Benkei

Namu-Myôhô-Renge-Kyô
Namu-Amida-Butsu
simpel vielleicht wenn man sich drei tage mit beschäftigt hat und man darf auch nicht aufhören, sonst muss man sich erstmal wieder drei tage mit der funktionsweise vertraut machen. aber darum gehts nicht. eigentlich geht es eben gerade darum, das die leute mit ihrem anliegen wahrgenommen werden wollen und da taugt kein x gedörnster blog eines einzelnen. die dbu kriegt bisher ja noch nicht mal allgemein verbindliche ethikrichtlinien für unterweisende hin; macht jede sangha wie denkt. eigentlich wäre es "ihre" pflicht eine plattform anzubieten, dann kommts vielleicht auch nicht mehr zu ganz argen "fehlentwicklungen". wie das aussehen könnte, damits in vernünftigen bahnen bleibt?- keine ahnung, noch nicht mit beschäftigt. aber eins geht nicht: immer zu deckel drauf; das drängt betroffene oder die sich betroffen fühlen ins schweigen und "merkwürdige" "umstände" können sich verfestigen.
Danke, morpho.
Ja, da haben sich schon so lange "merkwürdige Umstände"
verfestigt.
Ich habe nichts gegen den Nichiren Buddhismus, sondern habe
mit dessen Mitgliedern im Rhein-Main-Gebiet rund um Frankfurt
eine krasse Erfahrung gemacht - ich kann also "herablassend"
nur über die Menschen sprechen, die wieder mal den Eindruck
einer spirituellen Kultur derart verhunzt haben, das eigentlich jedem
wahren Buddhisten Angst und Bange werden muss.
Also:
Nach 10 mahren habe ich die Wochen mal wieder versucht, dahin Kontakt
zu knüpfen und habe vorgeschlagen, diese Zeit mal gemeinsam aufzuarbeiten.
Erneut wieder NULL REAKTION.
Ich habe dann mal über die Googlesuche nach Eindrücken zur Sokka Gakkai,
also zum Nichiren Buddhismus, gesucht und bin so auf dieses Forum hier
gestossen. Die Überschriften der Sparten klingen doch eigentlich so, das
man hier "seine Erfahrungen mit einer buddh. Tradition" posten kann.
Dachte ich.
Dazu gehört doch wohl auch, was man denn mit den Menschen erlebt,
den Gruppen, die diesen Buddhismus praktizieren und veranstalten.
Meine Ankunft in so einer Gruppe lief das erste Jahr eigentlich recht gut.
Diese Meditation vor einem Gohonzon hat wahrlich etwas.
Was ich von dieser buddh. Richtung halte, steht für mich hier nicht
so zur Debatte, denn dies hatte für mein nachfolgend etwas angerissenes
Erleben keine Bedeutung.
Damals in 2006:
Ich kam in eine Beziehungskrise und stürzte ab, mitunter hatte ich
auch in den falchen Momenten zu viel Alk getrunken. Meine tiefe Depression
erzeugte seitens der Gruppe das Angebot, mal vorbei zu kommen, um bei
mir den Gohonzon aufzustellen und zu chanten. Ich lehnte dies ab,
dachte, ich bringe dazu nicht die Kraft auf, etc.
Danach lies man mich nach dieser Zurückweisung sofort fallen, und zwar
ausnahmslos und vollständig und dies bis zum heutigen Tage --
es gab seit diesem Tag im Jahre 2006 KEINEN EINZIGEN VERSUCH, über irgendein
Komm.mittel, mich zu kontakten - ABSOLUT NULL.
Man hat mich gemieden und ausgegrenzt, als wäre ich eine Art gefährlicher Psychopath.
Ich fiel dann so tief, das ich nicht mehr wollte und es in einem neuen
Leben weiter versuchen wollte. Dieser "Versuch" misslang, obwohl er hätte
erfolgreich sein müssen bei meiner guten Planung. Zurück blieb ein
Nervenschaden, der zunehmende Erblindung nach sich zog. Auf Anraten der
Ärzte (denen ich ausnahmsweise mal vertraute..) ging ich zur Vermeidung
völliger Erblindung in eine Spezialklinik und entzog am gleichen Tag
von Alk und Nikotin; seit dem rauche ich nicht mehr, Alkohol erst viel
später wieder und nie extrem.
Ich habe mich gut regeneriert.
Völlig alleine.
Ja, meine Schwester half mir.
Aber keine Beziehung, wenig Freunde.
Und überhaupt nicht meine ex-buddhistischen "Freunde"
und Gefährten auf dem Wege.
Vor der Klinik nicht, nicht danach.
Ich knüpfte dann auch Kontakt zur Zentrale nach Bingen,
da kannte ich paar Leute, da war ich zu Feiern gewesen.
Am Telefon ein quietsche nettes "ja, ich werd mal mit denen
sprechen und mich dann wieder bei dir melden.."--
bis heute nichts passiert --
man hat mich komplett ausgeblendet, bis zum heutigen Tage.
Da kann man dann schon "herablassend " werden, lieber morpho, nicht wahr.
Weil auf so ein scientologyartiges Ausgrenzungsprogramm, welches
eine Art von seelischer Grausamkeit darstellt, BLICKE ICH HERAB.
Denn:
niemals käme es mir an deren Stelle - ob ich mich nun als Buddhist
definiere oder einfach nur als mitfühlender Mensch - in den Sinn,
mich derart gegenüber Jemanden zu verhalten / zu verhärten,
der eben auf "dem Weg in den Graben gefallen ist"-- ich bleibe
stehen, gehe noch vielleicht zurück und HELFE und gebe BEISTAND,
auch wenn Jemand trinkt und vor lauter Herzschmerz sterben möchte--
ganz so, wie ich den Präsidenten der Sokkai in seiner Neujahransprache
- just zu diesem Zeitpunkt Anfang 2006! - zitierte, weil es nämlich
eine buddh. Pflicht ist, weil es eine buddh. Tugend ist, wir wohl
kaum wirklich helfen können, aber als wahre Buddhisten unser MITGEFÜHL
denjenigen schenken können, die im Leiden liegen geblieben sind und
ihnen sowas wie Beistand - wenigstens - schenken können und MÜSSEN,
wenn wir uns wirklich als Buddhisten bezeichnen wollen.
Angesichts der aktuellen Beispiele ist das so, wie wenn vor der
afrikanischen Küste von einem Schiff aus ein besagtes Gummiboot
voller Schwarzer sichtete und der Kapitän dann unfassbarer
Weise die Order erteilt " mit Vollgas weg und nicht mal umdrehen.."
Ich knabbere schon lange daran, warum ich derart hartes Karma bekomme
und derart unsäglich im Stich gelassen worden bin-- das dürft
ihr mir glauben. Offensichtlich habe ich es, und diese Leute
geben es mir - bis heute, über nun 11 Jahre.
Sind sie damit nun entlastet, ist ja mein schlechtes Karma?
Ich finde nicht.
Diese Geschichte stellt für mein Empfingen und für meine
spirituelle Überzeugung kaum mehr als eine Schande für die
Praxis der Sokka Gakkai, der SGI, dar.
Das hat mal garnichts mehr mit gelebtem Buddhismus zu tun.
Da leben Menschen ihre eklatanten Schattenthemen, die trotz
jahrelangem Chanten vor dem Gohonzon ganz offensichtlich
weiter in ihnen leben und zu solch einem erbärmlichen
Verhalten führt.
Solche Menschen muss man mit dieser ihrer Wahrheit konfrontieren,
ihnen den Spiegel vorhalten.
Das werde ich woanders noch ausführlich machen, da wurde schon
Interesse bekundet.
Und das dürfen hier Suchende erfahren, die sich hier nach dem
Nichiren B. umschauen und dürfen halt sehen, das dort nicht alles Gold tatsächlich ist,
was vermeintlich so glänzen mag--
Merke:
hinter so manchem eifrig Gläubigen, so manchen extatisch
praktizierenden Jünger des Weges verbirgt sich ein
Riesenpaket an Neurosen und seelischer Grausamkeit.
Um das man sich kümmern sollte in einer Bewegung,
in einer katholischen Kirche, bei den Baghwans,
den Krishnas und wohl auch bei den Buddhisten.
Die spirituelle Praxis einer Richtung wird erst dann
wirklich erfolgreich, wenn sie solche Abgründe bewusst
und willentlich anspricht und angeht--
denn in Vielen
-- und besonders bei Denen, die achso Spirituelle sind....--
wohnt neben ihrer wachsenden Göttlichkeit noch der alte
Teufel, den man anschauen muss, wenn man wirklich einen
Weg gehen will.
Diesen schaue ich an
und diesen müssen diese besagten Menschen anschauen.
Erst mal finde ich sollten sich einige, inclusive der Moderatoren (ja euer Job hier ist wichtig und sinnig), nicht gleich ins Hemd Machen.
Das reale Buddhaland mit allem was sich daran tummelt und buddhistisch nennt ist eben nicht Lummerland und nicht jeder füttert nach der morgendlichen Andacht sein Einhorn.
Es gibt auch Probleme, massive Probleme, und man sollte sie in diesem Forum auch ansprechen und benennen dürfen. Das sollte auch Schanta erlaubt sein.
Zum anderen haben die Hinweise einiger anderen auch ihren Zweck.
1. Erreicht man in diesem Forum keine grosse Öffentlichkeit (gerade weil sich die Admins sehr unsicher ihrer eigentlichen rechtlichen Überlegenheit sind)
2. Zweitens wäre, je nach Tragweite, sei es hier oder in einem Blog ratsam Namen erst einmal unkenntlich zu machen oder zu verfremden.
3. Eine Klage wegen Beleidigung etc. ist rechtlich keine einfache Sache – Schantas Erfahrung ist seine/ihre Realität Punkt um.
Zudem erkläre ich mich gerne bereit deine Erfahrung zu lesen und du kannst sie mir hier über die Nachrichtenfunktion zukommen lassen. Eigentlich ein Armutszeugnis liebe Admins Schanta dies nicht angeboten zu haben – einfach mal jemanden helfen mit etwas klarzukommen, das ist - Buddhist oder nicht - ne menschliche Sache.
Es ist eine typische Taktik der SGI (und auch so manch anderer Gruppen) Fehlverhalten erst mal von sich zu weisen und als Einschüchterung mit der Klagekeule zu schwingen. Gerne wird in der SGI die selbst erlebte Negativität auf den Einzelnen zurückprojiziert – denn er/sie hat ja das Problem bzw sein/ihr Karma und wenn alle Stricke reißen ist das mangelnde „Ichinen“ Schuld. Und Entschuldigung liebe Modertoren ihr blasst ungewollt in das gleiche Horn. Es sei euch angeraten einmal die Literatur zu Sektenstrukturen etc. zu wälzen und auch mal Kurse zu besuchen.
Schanta suche dir somit vor allem jemand NEUTRALES um erst mal zu sortieren dafür ist eine Sektenberatungsstelle zu empfehlen. Nach jeder Sekte ist eine Zeit der „Entgiftung“ wichtig – alles wieder in klare Bahnen lenken, sich vom Jargon verabschieden. Wenn du jetzt unbedacht an die Sache gehst verpuffen deine Erfahrungen mit der SGI und deine Kritik sonst. Bekomme erst einen klaren Kopf und wenn der da ist gehe an die Öffentlichkeit.
catflap08 hat geschrieben:
Erst mal finde ich sollten sich einige, inclusive der Moderatoren (ja euer Job hier ist wichtig und sinnig), nicht gleich ins Hemd Machen.
Das reale Buddhaland mit allem was sich daran tummelt und buddhistisch nennt ist eben nicht Lummerland und nicht jeder füttert nach der morgendlichen Andacht sein Einhorn.
Es gibt auch Probleme, massive Probleme, und man sollte sie in diesem Forum auch ansprechen und benennen dürfen. Das sollte auch Schanta erlaubt sein.
Zum anderen haben die Hinweise einiger anderen auch ihren Zweck.
1. Erreicht man in diesem Forum keine grosse Öffentlichkeit (gerade weil sich die Admins sehr unsicher ihrer eigentlichen rechtlichen Überlegenheit sind)
2. Zweitens wäre, je nach Tragweite, sei es hier oder in einem Blog ratsam Namen erst einmal unkenntlich zu machen oder zu verfremden.
3. Eine Klage wegen Beleidigung etc. ist rechtlich keine einfache Sache – Schantas Erfahrung ist seine/ihre Realität Punkt um.
Zudem erkläre ich mich gerne bereit deine Erfahrung zu lesen und du kannst sie mir hier über die Nachrichtenfunktion zukommen lassen. Eigentlich ein Armutszeugnis liebe Admins Schanta dies nicht angeboten zu haben – einfach mal jemanden helfen mit etwas klarzukommen, das ist - Buddhist oder nicht - ne menschliche Sache.
Es ist eine typische Taktik der SGI (und auch so manch anderer Gruppen) Fehlverhalten erst mal von sich zu weisen und als Einschüchterung mit der Klagekeule zu schwingen. Gerne wird in der SGI die selbst erlebte Negativität auf den Einzelnen zurückprojiziert – denn er/sie hat ja das Problem bzw sein/ihr Karma und wenn alle Stricke reißen ist das mangelnde „Ichinen“ Schuld. Und Entschuldigung liebe Modertoren ihr blasst ungewollt in das gleiche Horn. Es sei euch angeraten einmal die Literatur zu Sektenstrukturen etc. zu wälzen und auch mal Kurse zu besuchen.
Schanta suche dir somit vor allem jemand NEUTRALES um erst mal zu sortieren dafür ist eine Sektenberatungsstelle zu empfehlen. Nach jeder Sekte ist eine Zeit der „Entgiftung“ wichtig – alles wieder in klare Bahnen lenken, sich vom Jargon verabschieden. Wenn du jetzt unbedacht an die Sache gehst verpuffen deine Erfahrungen mit der SGI und deine Kritik sonst. Bekomme erst einen klaren Kopf und wenn der da ist gehe an die Öffentlichkeit.


Liebe Grüße catflap08,

ich kann nicht finden, daß unsere Moderatoren hier etwas falsch gemacht haben. Bei neuen Mitgliedern gibt es die Regel, daß die ersten Beiträge einzeln freigegeben werden müssen. Natürlich weiß ich nicht, ob eventuell irgendwelche Beiträge des Threadstarters nicht freigegeben wurden.
Allein die Tatsache, daß der Startbeitrag hier freigegeben wurde und weitere Beiträge zum Thema danach zeigt die grundsätzliche Offenheit zum Gespräch.

Unsere Moderatoren haben nicht die primäre Aufgabe, jedem neuen Mitglied zu helfen - ihre erste Aufgabe ist, das Forum am Laufen zu halten, die Einhaltung der Forenregeln zu sichern und den Bestand des Forums zu schützen.

Die meisten vom uns sind keine Juristen und können die Gefahren von Verleumdungsklagen oder Schadensersatzforderungen im Bereich von Foren nicht wirklich einschätzen. Wenn ajung als Eigentümer des Forums wenig Lust hat die Grenzen dieser Gefahren auszutesten und wenn die Moderatoren dies berücksichtigen - mein volles Verständnis haben sie.

In zwei Punkten gebe ich Dir Recht - 1) man hätte vielleicht auf das Angebot von Schanta aus dem ersten Beitrag in diesem Thread hinweisen können, daß natürlich private Kommunikation erlaubt ist und 2) daß nach negativen Erfahrungen oft eine Zeit für Sammlung und für neue Erfahrungen nötig ist.
Unsere Moderatoren haben nicht die primäre Aufgabe, jedem neuen Mitglied zu helfen - ihre erste Aufgabe ist, das Forum am Laufen zu halten, die Einhaltung der Forenregeln zu sichern und den Bestand des Forums zu schützen.

Die meisten vom uns sind keine Juristen und können die Gefahren von Verleumdungsklagen oder Schadensersatzforderungen im Bereich von Foren nicht wirklich einschätzen. Wenn ajung als Eigentümer des Forums wenig Lust hat die Grenzen dieser Gefahren auszutesten und wenn die Moderatoren dies berücksichtigen - mein volles Verständnis haben sie.


Alles gut ich stimme überein – aber dann sollte man sich im Internet nicht tummeln. Juristen gibt es in diesem Land so viele die beraten einen sogar gegen (verhältnismäßig recht wenig) Geld. Ein Unding als Buddhist ist, in meinen Augen, jemand im Regen stehen zu lassen. Er /Sie wendet sich an ein buddhistisches Forum – ein Forum in dem man auch erst mal plaudern sollte – die Antworten fand ich stellenweise schlicht weg schlecht. Stellt euch bitte erst mal richtig auf –BITTE- sei es juristisch und auch im Erkennen von Sektenstrukturen. Denn im deutschen Strafrecht gilt: Unwissenheit schütz vor Strafe nicht – ihr macht euren Job gut! Aber man kann ihn noch besser machen. In diesem Forum werden auch immer Menschen Hilfe suchen – Hilfe vor denjenigen die den Begriff Buddhismus ad absurdum führen … dazu gehört Gespür.
catflap08 hat geschrieben:
Unsere Moderatoren haben nicht die primäre Aufgabe, jedem neuen Mitglied zu helfen - ihre erste Aufgabe ist, das Forum am Laufen zu halten, die Einhaltung der Forenregeln zu sichern und den Bestand des Forums zu schützen.

Die meisten vom uns sind keine Juristen und können die Gefahren von Verleumdungsklagen oder Schadensersatzforderungen im Bereich von Foren nicht wirklich einschätzen. Wenn ajung als Eigentümer des Forums wenig Lust hat die Grenzen dieser Gefahren auszutesten und wenn die Moderatoren dies berücksichtigen - mein volles Verständnis haben sie.


Alles gut ich stimme überein – aber dann sollte man sich im Internet nicht tummeln. Juristen gibt es in diesem Land so viele die beraten einen sogar gegen (verhältnismäßig recht wenig) Geld. Ein Unding als Buddhist ist, in meinen Augen, jemand im Regen stehen zu lassen. Er /Sie wendet sich an ein buddhistisches Forum – ein Forum in dem man auch erst mal plaudern sollte – die Antworten fand ich stellenweise schlicht weg schlecht. Stellt euch bitte erst mal richtig auf –BITTE- sei es juristisch und auch im Erkennen von Sektenstrukturen. Denn im deutschen Strafrecht gilt: Unwissenheit schütz vor Strafe nicht – ihr macht euren Job gut! Aber man kann ihn noch besser machen. In diesem Forum werden auch immer Menschen Hilfe suchen – Hilfe vor denjenigen die den Begriff Buddhismus ad absurdum führen … dafür gehört Gespür.


Danke für Deine Antwort

Stellt euch bitte erst mal richtig auf


ich bin kein Moderator hier und stehe nur für mich selbst. Wenn ich meinen ersten Beitrag hier ansehe finde ich eine beachtliche Schnittmenge zu Deinen Ideen darin.

Hilfe vor denjenigen die den Begriff Buddhismus ad absurdum führen


Ja, ich stimme Dir zu. Leider gibt es in anonymen Internetforen auch immer wieder Mitglieder, die unter buddhistischer Flagge versuchen, der Lehre am Zeug zu flicken und zersetzende Ansichten zu pflegen. Ich zähle Schanta nicht dazu. Sein/Ihr Bericht klingt viel zu sehr nach eigener Betroffenheit und Verletztheit.

Leider ist verletzt sein nicht die beste Grundlage um zu handeln. Manchmal müssen sich Wunden auch erst schließen und müssen Traumata überwunden werden.
catflap08 hat geschrieben:
Erst mal finde ich sollten sich einige, inclusive der Moderatoren (ja euer Job hier ist wichtig und sinnig), nicht gleich ins Hemd Machen.


Hat denn hier irgendwer gesagt, dass er seine Erfahrung hier nicht posten soll oder darf? Von Anfang an war doch die Frage die, wo die Grenzen sind. Und die ist erreicht, wenn es juristische Klagen gibt. Das bedeutet doch für mich, dass sehr viel gepostet werden kann, ohne dass es ein Problem gäbe.
Hallo Schanta,

ich wundere mich, nachdem ich Deine Ausführungen aufmerksam gelesen habe, nicht darüber, dass mit dir manche Menschen keinen Kontakt haben möchten. Und zwar, aber das wirst Du vielleicht nicht verstehen, ganz unabhängig davon, ob sie SGI-D Anhänger im Rhein-Main-Gebiet sind, oder nicht.

Manche Menschen meidet man halt. Ich meide welche. Und welche meiden, Gott sei Dank, mich.

Wie kommst Du auf die Idee, dass irgendjemand mit Dir Kontakt halten oder nach zehn Jahren ihn wieder aufnehmen müsste? Kannst Du diese Entscheidung nicht den anderen überlassen, haben sie nicht die Freiheit dazu?

Ich stelle mir gerade vor, was Du hier alles schreiben würdest, wenn die "SGI-Nichirens" in deiner Notlage am Ball geblieben wären, wenn sie sich um dich gekümmert hätten, genauso so, als ob du darauf ein Recht hättest, wie Du es dir gewünscht hast.

Und da sehe ich, dass Du geschrieben hättest, dass sie dich mit "Liebe", mit "Mitgefühl" (die natürlich nur geheuchelt hätten sein können) so lange traktiert hätten, bis Du ihnen ganz auf den Leim gegangen wärest, denn das machen Sekten so usw., usf.

Wie Du vielleicht weißt, steht das überragende Objekt der Verehrung im Mittelpunkt der ganzen Sache. Sich in einer psychischen (also mehr oder weniger in einer geistigen, um nicht zu sagen spirituellen) Notlange zu befinden, aber das wichtigste Heilmittel, dass diese Menschen zu bieten haben, Objekt und Verehrung (Du hast einen lustigen und passenden Ausdruck für das Chanten genannt, der mir gerade entfallen ist) abzulehnen macht diese Art von Medizinern ratlos und fassungslos. Du wolltest es nicht, sie haben es respektiert, sie haben dich nicht bedrängt und genötigt. Ich finde: Respekt!

Es ist nicht meine Absicht in diesem Forum ausschließlich ehemalige Anhänger (Praktizierende) des Nichiren Buddhismus im Stil der SGI zu finden, die mir irgendwie suspekt und sozusagen geistig unattraktiv vorkommen, aber ich finde hier nur solche.

Schanta, bei wem soll ich mich darüber beschweren?

Schande hat geschrieben:
Also: Nach 10 mahren habe ich die Wochen mal wieder versucht, dahin Kontakt zu knüpfen und habe vorgeschlagen, diese Zeit mal gemeinsam aufzuarbeiten. Erneut wieder NULL REAKTION.

Diesen mir unbekannten Leuten kann ich zu dieser Entscheidung nur gratulieren.

Die Überschriften der Sparten klingen doch eigentlich so, das
man hier "seine Erfahrungen mit einer buddh. Tradition" posten kann.
Dachte ich.


Ich hätte nichts dagegen. Ich befürchte aber, dass Du dich in ein relativ schlechtes Licht setzen würdest - das beurteile ich nach dem, was Du schon geschrieben hast.

Meine Ankunft in so einer Gruppe lief das erste Jahr eigentlich recht gut.

Sehr erfreulich!

Diese Meditation vor einem Gohonzon hat wahrlich etwas.

Ja, so ist es.

Damals in 2006: Ich kam in eine Beziehungskrise und stürzte ab, mitunter hatte ich auch in den falchen Momenten zu viel Alk getrunken.


Ja, kenne ich auch, es ist der Blues.

Meine tiefe Depression erzeugte seitens der Gruppe das Angebot, mal vorbei zu kommen, um bei mir den Gohonzon aufzustellen und zu chanten.


Das nenne ich Mitgefühl. Und man wollte dir mit allem helfen, man wollte dir mit dem Großartigsten zu Hilfe kommen was man hat.

Ich lehnte dies ab,dachte, ich bringe dazu nicht die Kraft auf, etc.


Das ist dein gutes Recht, es ist deine Entscheidung in Freiheit.

Danach lies man mich nach dieser Zurückweisung sofort fallen, und zwar ausnahmslos und vollständig und dies bis zum heutigen Tage


Man hat also deine Entscheidung respektiert und dich in Ruhe gelassen.

es gab seit diesem Tag im Jahre 2006 KEINEN EINZIGEN VERSUCH, über irgendein Komm.mittel, mich zu kontakten - ABSOLUT NULL.


Ich pflege auch mit diversen Leuten keine Kontakte mehr. Ich bin so frei. Es gibt in Deutschland über 80.000.000 Menschen, die keine SGI-Anhänger sind, es gibt also genügend Kontaktmöglichkeiten.

Man hat mich gemieden und ausgegrenzt, als wäre ich eine Art gefährlicher Psychopath.


Jedenfalls Du bist der Meinung, dass Du kein Psychopath bist. Ich habe schon von Stalkern gelesen, die ihre vergangene "Liebe" nicht loslassen können, ständig Kontakt suchen, ständig keinen finden, die ihr ganzes Unglück oder Glück von einer Person abhängig machen. Die auch noch Jahre oder Jahrzehnte ständig auf tatsächliche oder eingebildete, auf zu Recht oder aufgrund bloßer Bosheit erfolgten Zurückweisungen fixiert sind. Besonders gesund kommt mir das nicht vor.

Ich fiel dann so tief, das ich nicht mehr wollte und es in einem neuen Leben weiter versuchen wollte.


Es bleibt dir natürlich unbenommen, deinen Suizidversuch der SGI-D in Rhein-Main in die Schuhe zu schieben, aber ist das realistisch und fair? Wahrscheinlich haben 99,99 Prozent aller Versuche das eigene Leben zu beenden oder sozusagen zu unterbrechen, um "neu" anzufangen (genauer gesagt, um den gleichen Mist in einem neuen Körper fortzusetzen) nichts mit den "Nichirens" zu tun. Es kann dafür noch eine Reihe anderer Gründe geben.

Ich habe mich gut regeneriert.


Mein Ratschlag: Dann freue dich darüber und lasse andere in Frieden.

Kongjiazhong
Hat denn hier irgendwer gesagt, dass er seine Erfahrung hier nicht posten soll oder darf? Von Anfang an war doch die Frage die, wo die Grenzen sind. Und die ist erreicht, wenn es juristische Klagen gibt. Das bedeutet doch für mich, dass sehr viel gepostet werden kann, ohne dass es ein Problem gäbe.


Dann lass erst mal dein Gegenüber zu Wort kommen und biete einen zweiten Kanal an. Nach dem Motto zu handeln „Wasch mir den Rücken aber mach mich nicht nass“ ist eben keine Lösung. Ihr geht hier raus und präsentiert euch als sog, Forum aber verdammt nochmal nicht alles was unter dem Deckmantel Buddhismus glaubt firmieren zu müssen hat einen Heiligenschein verdient. Und es tut mir wirklich leid gerade im Fall der SGI werden eben einige ermutigt sog. „Führung“ in ihrer Funktion als „Leiter“ zu geben zu der sie schlicht Weg nicht in der Lage sind … für solch allumfassende Lebensberatung gehört eben ein gewisses Maß an Schulung. Und diese Erfahrung zeigt es wieder. Jede unter dem Deckmantel Buddhismus verlautbarte Meinung ist eben nicht per se entschuldbar. Im Englischen nennt man so etwas „counseling“ dafür gibt es Stellen die Menschen auf so etwas schulen – losgelöst vom religiösen Dogma. Mich nervt die Scharlatanerie die unter dem Deckmantel des Buddhismus praktiziert wird und es wird Zeit dass deren Opfer auch ein Sprachrohr bekommen,
So liebe Moderatoren … aber kongjiazhong kann weiter hier plaudern?? Alles gut.
Hi Schanta,,

Es ist gut, dass du das aufgeschrieben hast. Ich bin mit Anfang 20 an einen "Abt" geraten, hab ihn um Rat gefragt, und hätte mich in der Folge beinahe umgebracht. Derjenige leitet heute noch dasselbe große Zentrum in Österreich und gibt weiterhin Sesshin. Es gibt sicher viele die endlich offen und frei von ihren Erfahrungen berichten wollten. Es wird dabei natürlich auch Leute geben die lügen oder übertreiben, und leider ist es so, dass diese eine Art leidige Aufmerksamkeit auf sich ziehen, und in der Folge machen viele dann dicht.
Man schmiert psychisch ab und keiner kommt, um einen zu retten?


.... Man nutzt die Chance, und 'rettet' sich selbst -


.... oder man sucht sich Schuldige für das eigene Elend und hält damit die ganze gefühlssuppe schön am kochen.

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