Fragen um die Meditation

Moderator: Jojo

Aiko hat geschrieben:
Du kannst dich mitteilen, aber das ist höchst belanglos. Deine Erfahrungen sind nutzlos, weil ein anderer seine Erfahrungen selbst macht und diese sind eben seine Erfahrungen.
Zudem sind sie vergangen, also immer bloß Erinnerungen und da malt sich jeder so seine Konzepte zurecht. Insofern sind Erfahrungen wie Rezepte - aber jeder muss selbst kochen und auch selbst schmecken und dem einen schmeckt dieses nicht und dem anderen jenes.

Ja genau, hatte ich das nicht genau so geschrieben? *verwirrt guck*
Erfahrungen (und deren Austausch) sind im selben Maße nutzlos, wie auch das Sitzen nutzlos ist - in der Verknüpfung mit bestimmten Erwartungen. Hat man keine Erwartungen, kann man mit beidem easy umgehen, ganz natürlich.
Das stimmt.

"Praktizieren zum Wohle aller Wesen"

Wenigstens. Wer kauft schon ne Tüte Luft ? :)
Grüß Dich EinGedanke
EinGedanke hat geschrieben:
boehnchen,

an dem was Sherab geschrieben hat ist absolut nichts auszusetzen. Die Dinge die du erwähnt hast, sicher warnst du vor etwas was in der Tat in die falsche Richtung gehen kann. Das ist allerdings nicht der Grund dafür wieso diese Konzepte gelehrt werden. Konzepte sind nicht schlecht. Wenn man ein Floss vorzeitig wegwirft ohne am anderen Ufer angekommen zu sein ertrinkt man.

Wenn diese Dinge zu Gehirnwäsche und Selbstbetrug führen liegt es wohl daran, dass etwas außerordentlich schief gelaufen ist. Sei es weil man seine eigenen falschen Interpretationen vom Buddhismus angewendet hat, sei es weil man nie aus dem Denken rauskam und die eigentliche Medizin nur begutachtet hat anstatt sie auch wirklich zu nehmen oder weil man einem falschen Lehrer oder Gemeinschaft auf den Leim gegangen ist.

Diese Fehlschläge jedoch liegen nicht im System dieser Lehre selbst. Ethik, Samadhi und Weisheit, in dieser Reihenfolge bilden einen sicheren Weg der, sofern man ihn richtig anwendet, Leid völlig erlöschen lässt oder zumindest die Lebensqualität beträchtlich verbessert. Wenn das letztere nicht eintrifft, die Wogen des Geistes sich nicht glätten, man nicht zu einem ruhigeren und offerenen Menschen wird, dann liegt es eventuell daran, dass wir etwas falsch machen, wir die Medizin nicht nehmen. Es geht also um die tatsächliche Umsätzung und nicht die Dogmen und das Gerede drumherum. Und zur Umsetzung gehört die Rechte Ansicht, die versteht wie Ethik, Samadhi und Einsicht zusammenhängen und sich gegenseitig bedingen.

gäbe es den Buddhismus als Erleuchtungs-weg
wärest du derjenige der ihn am gediegensten beschreibt :->)
@Herzsutra
zu deiner Frage (Funktion, Gewichtung, Notwendigkeit von Meditation) bitte auch die postings an Keks, Sherab, Jojo lesen.
Es haben wohl mehr Leute Einsteins Relativitätstheorie verstanden, oder den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik, als U.G. ...




Wir scheinen nicht und nicht zu bemerken, dass wir uns mit unseren 'Erkenntnissen, Verstehen und Fortschritten' in einem KinderSudoku drehn

    vergleichbar mit dem Alzheimer-Patient, der die letzten Jahrzehnte seines Lebens eine Schachtel in der Hand hin und her dreht.
    hin und her
und das ohne Unterlass,
ohne zu sehen,
dass der Kreis nicht geschlossen ist.
Ach, wisst ihr, wenn sich da so ein paar bockige Buddhisten weiter in ihrem Kreis drehen, ist das noch nicht das Ende der Spezies.
Kümmert Euch einfach um die hoffnungsvolleren Fälle.
@ Jojo: Schick mir die Adresse eurer Community, ich komm und back euch ein paar Kekse- mit eurem Namen drauf.
http://petersteiner.info/wp/wp-content/ ... Zen-M2.pdf

http://www.kleine-spirituelle-seite.de/ ... -roshi.pdf

Sitzen im sitzen. Direkt bei SICH sein.
Verbunden mit dem Kosmos und doch allein (bei/mit sich)
Unglaublich was da zusammengeschriebselt wird, also da bleib ich doch lieber bei den ursprünglichen Anweisungen.
Kleine Sammlung: http://antaiji.org/?page_id=94&lang=de
bel hat geschrieben:
Unglaublich was da zusammengeschriebselt wird, also da bleib ich doch lieber bei den ursprünglichen Anweisungen.
Kleine Sammlung: http://antaiji.org/?page_id=94&lang=de





_()_
Zazen bedeutet, mit sich selbst ganz allein im Universum zu sein. Es bedeutet, diesem Selbst ganz auf den Grund zu gehen, mit ihm vertraut zu werden. Nicht weil es dir irgendetwas bringt. Auch nicht um spirituelle Erfahrungen zu machen, oder in der Hoffnung auf eine gute Wiedergeburt. Wenn du Zazen übst, musst du aufhören, auch nur auf ein einziges Ding zu hoffen.

http://antaiji.org/?page_id=98&lang=de
Hi,
es ist ein gewaltiger Unterschied zur Autosuggestion. Bei der Autosuggestion gibt es schon Ähnlichkeiten. Ich kenne das Autogene Training auch.
Bei der Vertiefung des Achtfachen Weges entstehen Bewußtseinsveränderungen, die in der Auflösung
der Wahrnehmbarkeit endet.

kesakambalo

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