Meine persönliche Verbindung mit Buddha Amitabha

Moderator: void

Wenn wir uns jeden Tag mit dem Licht (Gott, der Erleuchtung, dem inneren Frieden und Glück) verbinden, wachsen wir ins Licht. Wir werden eines Tages inneren Frieden, Glück und Liebe erlangen. In allen Religionen ist das tägliche Gebet sehr wichtig. Buddhisten nehmen täglich Zuflucht zu Buddha, zum Dharma und zur Sangha. Christen beten täglich zu Gott oder zu Jesus. Yogis praktizieren täglich eine kleine Puja oder denken ihr persönliches Mantra. Dadurch programmieren wir unser Unterbewusstsein auf Sieg. Wir schaffen eine starke Energieverbindung zu unserem erleuchteten Meister (Gott, Buddha, Shiva), der uns so im Laufe unseres Lebens ins Licht führen kann.

Das tägliche Gebet ist eine große Gnade. Es wird eines Tages einen großen Segen entfalten. Dieses zum indischen Harmonium gesungene Mantra besteht aus fünf Teilen: 1. Visualisierung des persönlichen Vorbildes (hier Buddha der Liebe) 2. Verbindung mit einem erleuchteten Meister (Mutter Meera). 3. Verbindung mit sich selbst (Yogi Nils) 4. Verbindung mit der inneren Weisheit (Hören auf die eigene innere Stimme) 5. Alle Wesen glücklich wünschen (der Schritt in die umfassende Liebe). https://www.youtube.com/watch?v=WTuB93BUn3s

In diesem Zusammenhang gibt es im Amitabha-Buddhismus viele Fragen. Ist es wichtig sich jeden Tag mit Buddha Amitabha zu verbinden? Darf man dabei seine persönliche Formel verwenden?
Namaste!

Hallo Nils,

ich finde es etwas befremdlich, den Buddha Amitabha zusammen mit einer Hindu-Avatara und sich selbst anzurufen... :?:
Dem traditionellen Amitabha-Buddhismus, wie ich ihn aus Japan, China und Vietnam kenne, ist das sehr fern.

Nach den Sutren des Reinen Landes, auf welche ja der Glaube an die Rettungskraft des Buddha Amitabha im Wesentlichen aufbaut, wendet man sich in der Hauptsache diesem Buddha, nämlich Amitabha, zu und macht ihn zum Hauptobjekt der Praxis, das kann Meditation sein oder auch Nenbutsu. Andere, sogenannte "sonstige Praktiken", welche nicht direkt auf Amitabha ausgerichtet sind, wie etwa das Einhalten der Sîla, das Üben von Zazen oder auch Gebete und Rezitationen, werden in der Absicht geübt die Hingeburt ins Reine Land zu erlangen, etwa indem man diesem Ziel die Verdienste dieser Praktiken widmet.
Dies ist die Sichtweise der orthodoxeren japanischen Schulen, welche Amitabha verehren (z. B. Jôdo Shû, Tendai Shû, Shingon Shû oder Ôbaku Shû) und auch wohl jene, die in China und Vietnam geläufig ist.

In der Jôdo Shinshû dagegen wird das absolute Anvertrauen an Amitabha Buddha und das Nenbutsu ("Namu-Amida-Butsu" oder "Namandabu") als Praxis aus Dankbarkeit als einzig sinnvolle Einstellung angesehen.
Alles was darüber hinaus vollzogen wird- sei es Meditation, Ethik, etc., spielt für die Errettung durch Amitabha keine Rolle, sondern kann allenfalls dazu dienen, hier-und-jetzt ein sinnvolles Leben zu leben.

Nils hat geschrieben:
In diesem Zusammenhang gibt es im Amitabha-Buddhismus viele Fragen. Ist es wichtig sich jeden Tag mit Buddha Amitabha zu verbinden? Darf man dabei seine persönliche Formel verwenden?

Die vorgenannten orthodoxen Traditionen kennen jeweils eigene Formeln und Formen, wie Amitabha bei ihnen angerufen und / oder verehrt wird. Empfohlen, bzw. vorgesehen, werden meist zwei oder drei tägliche Andachten, welche dann auch Praktiken auf Amitabha-Buddha beinhalten. Das Nenbutsu ("Namu-Amida-Butsu"; in China "Namo Amito-Fô"; in Vietnam "Namo-Adida-Phat") ist dabei allen eigen und es kann zusätzlich bei den alltäglichen Verrichtungen "im Herzen bewahrt" oder laut gesprochen werden. Einigen dieser Schulen kennen zusätzlich Mantras und andere Verrichtungen, welche von den entsprechenden Lehrern weitergegeben werden, welche man aber teilweise auch in den entsprechenden Büchern über den "Daily Service" im Internet findet. Auch das Rezitieren von Auszügen aus den Amitabha-Sutras wird in diesem Zusammenhang als Sinn- und Verdienstvoll angesehen.

In der Jôdo Shinshû kennt man zwar auch eine morgendliche und abendliche Andacht und zusätzlich regelmäßige Sangha-Treffen / Tempelbesuche, bei denen das Nenbutsu praktiziert wird und Sutra-Passagen sowie Texte der Patriarchen rezitiert werden, es wird aber keineswegs als Pflicht angesehen. Hier kommt es weder auf die Qualität noch auf die Quantität der Übung an, sondern allein auf das Vertrauen in Amitabhas Gelübde und den Umstand, dass man von Amitabha gerettet wird. Wenn man dann mal Andachten ausgefallen lassen hat, kann ein Blick auf den Hausaltar und ein gemurmeltes "Namandabu" ausreichen - das ist wohl je nach persönlicher Empfindung verschieden, und kommt auch auf den jeweiligen Grad des Vertrauens in Amitabha an.

Soweit mir bekannt ist, empfielt keine der genannten Traditionen, sich selbst eine Anrufung oder gar ein Mantra zusammenzustellen!
Man kann vielleicht eine deutsche Übersetzung des Nenbutsu verwenden, wenn einem der Sinn hiernach steht (etwa "Ich nehme Zuflucht zu Amitabha Buddha" oder "Verehrung dem Buddha des Grenzenlosen Lichts und Lebens"), aber "sein ureigenes Ding" durchzuziehen und sich damit von der Tradition zu entfernen, wird kein Priester/Mönch/Lehrer [gilt natürlich auch für weibliche Vertreter!] seinem Schüler empfehlen.

< gasshô >

Benkei

Namu-Amida-Butsu
Benkei hat geschrieben:
Soweit mir bekannt ist, empfielt keine der genannten Traditionen, sich selbst eine Anrufung oder gar ein Mantra zusammenzustellen!
Man kann vielleicht eine deutsche Übersetzung des Nenbutsu verwenden, wenn einem der Sinn hiernach steht (etwa "Ich nehme Zuflucht zu Amitabha Buddha" oder "Verehrung dem Buddha des Grenzenlosen Lichts und Lebens"), aber "sein ureigenes Ding" durchzuziehen und sich damit von der Tradition zu entfernen, wird kein Priester/Mönch/Lehrer [gilt natürlich auch für weibliche Vertreter!] seinem Schüler empfehlen.


Ich würd' das nicht so eng sehen. Jeder kann sich seine eigene persönliche Verbindung basteln. Und Nils ist ja hier so was wie der Buddhaland-Guru.
Thursday hat geschrieben:
Ich würd' das nicht so eng sehen. Jeder kann sich seine eigene persönliche Verbindung basteln. Und Nils ist ja hier so was wie der Buddhaland-Guru.


Es ist ja jedem unbenommen, inwieweit er buddhitische Lehren mit anderen Zugängen verbindet und da zu interessanten Mischformen kommt.

Wenn man wie Nils im Amitabha Unterforum über Amitabha schreibt, dann kann ja der falsche Eindruck enstehen, man habe es mit dem zu tun, was man üblicherweise unter Amida-Buddhismus versteht. Das ist natürlich ein Missverständnis.
Benkei hat geschrieben:
und sich selbst anzurufen... :?:


Echt jetzt? :mrgreen: Und hat er sich erhört? :mrgreen:

Ich hab nur die ersten Sekunden des Videos gesehen, denn als es mit Singen losging, habe ich weggeklickt, muss ich zugeben. Ein Warnhinweis im Voraus - "Nils singt in dem Video" - wäre nett gewesen. :)
Elke hat geschrieben:
Benkei hat geschrieben:
und sich selbst anzurufen... :?:


Echt jetzt? :mrgreen: Und hat er sich erhört? :mrgreen:

Ich hab nur die ersten Sekunden des Videos gesehen, denn als es mit Singen losging, habe ich weggeklickt, muss ich zugeben. Ein Warnhinweis im Voraus - "Nils singt in dem Video" - wäre nett gewesen. :)



Mir hat es geholfen, mal wieder über längst vergangene Gefühle wie Fremd-Schämen für Fremd-Peinlichkeiten nach zu denken...mich zu beobachten, warum ich mich so unwohl fühle, so, als sei es meine eigene Peinlichkeit, mein eigener Darstellungstrieb und Geltungsdrang...
Tara4U hat geschrieben:
Mir hat es geholfen, mal wieder über längst vergangene Gefühle wie Fremd-Schämen für Fremd-Peinlichkeiten nach zu denken...mich zu beobachten, warum ich mich so unwohl fühle, so, als sei es meine eigene Peinlichkeit, mein eigener Darstellungstrieb und Geltungsdrang...


Ich habe Nils so verstanden, dass er in seinem früheren Leben jemand war, der die Anforderungen der Gesellschaft übererfüllte und dadurch einen Burn-Out hatte. Worauf hin er beschloss einen Weg einzuschlagen, der zu Verbundenheit, Glück und Lebensfreude führt. Der Plan war also, von einem verdüsterten, verkopften, pflichtbewussten Erwachsenendasein zu der Freude und Unbeschwertheit eines Kindes zurückzukehren. Und dafür auch zu riskieren "kindisch" und egozentrisch rüberzukommen.

Amidabha repräsentiert für ihn sowas wie eine positive Grundstimmung der Geborgenheit. Eher einen wunderschönen, freudigen Traum, als ein kaltes Erwachen.
Tara:
Darstellungstrieb und Geltungsdrang..
.

Hat ja nicht selten auch was mit Kontaktwunsch zu tun- "Päsentation" und "Überzeugung"- zuviel geht nach hinten los. Man sagt: Ist dann "nur noch peinlich". Und Scham ist extrem unangenehm. Überall Selbstdarstellung wittern, hat aber auch seine Ursache im Inneren, genauso wie wenn ich überall Abweisung wittere und nur noch misstraue: meiner Erfahrung nach in den Schatten verleugnete, als "böse" ( schlecht ) bewertete "allgemeine" PersönlichkeitsAspekte. Ich find Dharma dufte, weil es Gefühle und Vorstellungen auch sprachlich entpersonifiziert. So fiele "Selbstdarstellung" unter "Dünkel" und Dünkel ist die subtilste aller Fesseln des Geistes, des Herzens, und kein Wesen außer einem Buddha erlöst davon.
void hat geschrieben:
Tara4U hat geschrieben:
Mir hat es geholfen, mal wieder über längst vergangene Gefühle wie Fremd-Schämen für Fremd-Peinlichkeiten nach zu denken...mich zu beobachten, warum ich mich so unwohl fühle, so, als sei es meine eigene Peinlichkeit, mein eigener Darstellungstrieb und Geltungsdrang...


Ich habe Nils so verstanden, dass er in seinem früheren Leben jemand war, der die Anforderungen der Gesellschaft übererfüllte und dadurch einen Burn-Out hatte. Worauf hin er beschloss einen Weg einzuschlagen, der zu Verbundenheit, Glück und Lebensfreude führt. Der Plan war also, von einem verdüsterten, verkopften, pflichtbewussten Erwachsenendasein zu der Freude und Unbeschwertheit eines Kindes zurückzukehren. Und dafür auch zu riskieren "kindisch" und egozentrisch rüberzukommen.

Amidabha repräsentiert für ihn sowas wie eine positive Grundstimmung der Geborgenheit. Eher einen wunderschönen, freudigen Traum, als ein kaltes Erwachen.


Void,
ja...........und?

Was genau hat das mit meinem Post zu tun?

Ich schrieb von meinen Beobachtungen re meiner Reaktion, meiner Gefühle.
Darum, dass sich mir die Fussnägel aufrollen, wenn ich von selbstgefälligen "Segnungen", "Licht senden" und was weiss ich nicht alles lese. Dass ich das Wort "undogmatisch" und "Eremit" nicht mehr selbst verwenden mag...ich weiss bis heute nicht, was ein "undogmatischer Vegetarianer" ist, der sich Schweineteile reinschiebt.
Nils hat ja seine Bühnen, die er ständig besetzt. Das ist ja auch ok.

Mein Verhältnis zu Amithaba ist ein völlig anderes, welches ich hier in der Öffentlichkeit auch nicht erläutern werde.
Vielleicht kann ich es auch nicht verstehen, warum eine Intimität so profan zur Schau gestellt wird.
Tara4U hat geschrieben:
Was genau hat das mit meinem Post zu tun?


Auch ich kämpfe sehr mit dem Gefühl des Aufrollens der Zehennägel.

Als ich ein Kind kam, lief da manchmal der "Musikantendstadel" im Fernsehen. Das war mir so ganz und gar unverständlich - eine vollkommen andere Kultur. Ich habe mich immerzu entgeistert gefragt, wie man sowas geradezu debil kitschiges machen kann. Ich konnte mir da keine drei Lieder anhören, ohne ganz gehörige Gefühle der Abenigung zu bekommen. Es fühlt sich an wie in einem rosa Milkshake zu ertrinken. Und nicht nur Abneigung sondern auch Dünkel. Weil ich mir mit dem eigenen Musikgeschmack da natürlich sehr überlegen vorkam. Aber bestimmt war der Musikantenstadel für Millionen Omas etwas, was sie ein wenig glücklicher gemacht hat. Auch wenn es mich auf die Dauer eher dazu gebracht hätte, mit dem Kopf gegen die Wand zu laufen.

Und im Bezug auf manche Spielarten der Esoterik fühle ich da den gleichen Dünkel. Bei Begriffen wie "Licht senden" dreht es auch mir die Fussnägel hoch. Genauso geht es mir bei Leute, die zu Hindu-Gurus gehen, um sich energetische aufladen zu lassen, die an Heilwasser glauben verschiedene Engel anrufen. Und bei Nils halt auch.
void hat geschrieben:
Tara4U hat geschrieben:
Was genau hat das mit meinem Post zu tun?


Auch ich kämpfe sehr mit dem Gefühl des Aufrollens der Zehennägel.

Als ich ein Kind kam, lief da manchmal der "Musikantendstadel" im Fernsehen. Das war mir so ganz und gar unverständlich - eine vollkommen andere Kultur. Ich habe mich immerzu entgeistert gefragt, wie man sowas geradezu debil kitschiges machen kann. Ich konnte mir da keine drei Lieder anhören, ohne ganz gehörige Gefühle der Abenigung zu bekommen. Es fühlt sich an wie in einem rosa Milkshake zu ertrinken. Und nicht nur Abneigung sondern auch Dünkel. Weil ich mir mit dem eigenen Musikgeschmack/Kleidunggeschmack und so, da natürlich sehr überlegen vorkam. Aber bestimmt war der Musikantenstadel für Millionen Omas etwas, was sie ein wenig glücklicher gemacht hat. Auch wenn es mich auf die Dauer eher dazu gebracht hätte, mit dem Kopf gegen die Wand zu laufen.

Und im Bezug auf manche Spielarten der Esoterik fühle ich da den gleichen Dünkel. Bei Begriffen wie "Licht senden" dreht es auch mir die Fussnägel hoch. Genauso geht es mir bei Leute, die zu Hindu-Gurus gehen, um sich energetische aufladen zu lassen, die an Heilwasser glauben verschiedene Engel anrufen. Und bei Nils halt auch.


Ich war stets jemand, die vor den neuen "Erkentnissen" der Freundinnen geflohen war... alle 2 Monate einen anderen Workshop, einen anderen Vortrag...ich trank lieber mein Bier als ihr gesegnetes Heilwasser...-und ganz und gar hat es bei mir ausgesetzt, als man mir von der "Kommunikation" mit den verstorbenen Haustieren von XZ erzählte....ich schüttelte nur den Kopf...da haben Menschen also über 10 Jahre nicht gelernt, bei Lebzeiten wirklich mit ihrem Tier zu kommunizieren und nun, soll so ein .......hmmm......... sagen wir mal "medialer Mensch" ihnen sagen, dass das Tier verzeiht, ihm es nun gut ginge, es schmerzfrei ist....
Ja. Was nicht durch meine langjährige fundierte naturwissenschaftlichen Ausbildung erklärt werden konnte, das existierte nicht.
Punkt.
Nun, durch einen gnadenlosen Presslufthammer habe ich erkennen müssen, dass es schon noch andere DIng gibt...
Ich akzeptiere und lebe mit dem, was eben unerklärbar ist. Ich habe gelernt, dass es durchaus Menschen gibt, die hm...hier sagt man: "einen Gang mehr drauf haben...."
Doch diese Menschen wirken still und unscheinbar. Sie sind da und versuchen zu helfen, ungefragt, weil sie die Not und das Leiden anderer erkennen, unscheinbar Dinge korrigieren. Niemals würden sie sich ins Rampenlicht stellen...niemals würden sie sich anmassen Orakel für andere zu ziehen, es sei denn, man bäte sie darum... es gibt Menschen, die wirklich Licht und Freude senden... aber sie sind ganz still...unscheinbar
Nils hat geschrieben:
....
Das tägliche Gebet ist eine große Gnade. ....

Auch wenn ich meine Praxis nicht als Gebet bezeichne, berührt mich dieser Satz. So wahr. Und gut, sich mal daran zu erinnern. :)
void hat geschrieben:
Ich habe Nils so verstanden, dass er in seinem früheren Leben jemand war, der die Anforderungen der Gesellschaft übererfüllte und dadurch einen Burn-Out hatte. Worauf hin er beschloss einen Weg einzuschlagen, der zu Verbundenheit, Glück und Lebensfreude führt. Der Plan war also, von einem verdüsterten, verkopften, pflichtbewussten Erwachsenendasein zu der Freude und Unbeschwertheit eines Kindes zurückzukehren. Und dafür auch zu riskieren "kindisch" und egozentrisch rüberzukommen. Amidabha repräsentiert für ihn sowas wie eine positive Grundstimmung der Geborgenheit. Eher einen wunderschönen, freudigen Traum, als ein kaltes Erwachen.

Den Burn-Out bekam ich, weil ich äußere Dinge zu wichtig nahm. Und mir fehlte das Wissen vom spirituellen Weg. Seitdem ich diesen Weg kenne, wachse ich im inneren Frieden und Glück. Es stört mich relativ wenig, was andere von mir denken. Ich gehe den Weg meiner Wahrheit und Liebe. Amitabha ist ein wichtiges Vorbild für mich. Ich arbeite für eine Welt der Liebe, des Friedens und der Erleuchtung. Ich möchte vielen Menschen helfen. Das gelingt, indem ich den spirituellen Weg undogmatisch vermitteln. Für viele Menschen ist das sicherlich zu undogmatisch. Für viele andere ist meine Art der Vermittlung hilfreich. Erleuchtete Meister sind sehr unterschiedlich. Manche treten bescheiden und andere sehr kraftvoll und manchmal auch etwas provokativ auf. Wobei ich mich nicht als erleuchteten Meister sehe. Ich bin eigentlich nur ein ganz bescheidener und lieber Mensch. ;-)
Erleuchtete Meister sind sehr unterschiedlich. Manche treten bescheiden und andere sehr kraftvoll und manchmal auch etwas provokativ auf. Wobei ich mich nicht als erleuchteten Meister sehe. Ich bin eigentlich nur ein ganz bescheidener und lieber Mensch. ;-)


Jetzt hab ich den Knackpunkt....
es ist diese gespielte Bescheidenheit, die mich wirklich ärgert...
bei dem Verlangen, sich selbst darzustellen, in jeder Form hier immer unter den aktuellen Themen zu sein - dieser enorme Drang zur Selbstdarstellung.... dann sei er doch wenigstens konsequent!


Auf der einen Seite verkündet Nils, in der Lage zu sein Licht und Liebe zu senden, Menschen zu führen, Tiere zu segnen, oft genug beschreibt sich Nils als erleuchtet, als einen "Meister", selbstverliebt als "kleiner Yogi" , dann wieder, dass alles nur ein Scherz sei (...haha. was hab ich über diese "Weihnachtsgeschichte" gelacht :doubt: ) ... soooooooooooooo bescheiden will er sich dann wieder "verkaufen" ..ja, genau das ist es, was mich wirklich ärgert. Und daran werde ich arbeiten...denn sich über so etwas zu ärgern ist -wie aller, (selbst berechtigter) Ärger...einfach nicht gut für mich...und für andere dann auch nicht

:(

edit: manchmal ist die Verblendung der Weg zur Erkenntnis....
Aha! :idea:
Also ist Nils dann tatsächlich ein Lehrer für Dich. :wink: :wink: :wink:
Mai hat geschrieben:
Aha! :idea:
Also ist Nils dann tatsächlich ein Lehrer für Dich. :wink: :wink: :wink:


:D sagen wir...ein Übungsobjekt....
Die wahren Lehrer sind meine realen Feinde.
:wink:
Nils hat geschrieben:
Dieses zum indischen Harmonium gesungene Mantra watch?v=WTuB93BUn3s

Wie krass.

Da ich mich nach dem Ansehen deiner Darbietung nicht duschen kann, was erforderlich wäre, höre ich das: https://www.youtube.com/watch?v=5577-NZHxgg - das hilft auch.

In Ergänzung zu dem, was Benkei schon schrieb, kann ich noch hinzufügen, dass auch im chinesischen Buddhismus niemand im Zusammenhang mit Amitabha auf die Idee kommt, sich selbst oder irgendeine Meera "anzurufen".

Im chinesischen Buddhismus wird hinsichtlich Amitabha übrigens das gelernt, was wir auch von der Jodo Shu, nicht aber das, was wir von der Jodo Shinshu kennen (einfach gesagt).

Kongjiazhong
Tara4U hat geschrieben:
Die wahren Lehrer sind meine realen Feinde.
:wink:


Ein chinesisches Sprichwort sagt: Mein Feind ist mein Lehrer.

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