Amitabha Yoga

Moderator: void

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Quelle https://sites.google.com/site/nilshorn2 ... ida-orakel

Als Grundlage des Amitabha Yoga beziehe ich mich auf den Zen-Meister Yongming: "Mit Zen (Meditation und Gehen) aber ohne das Gebet (Nembutsu), werden neun von zehn Menschen auf Abwege geraten. Wenn der Tod kommt, werden sie nicht ins Paradies kommen. Mit dem täglichen Gebet aber ohne Zen, werden alle die Hingeburt ins Reine Land erlangen. Mit beidem, Zen und dem Weg des Amitabha Buddhismus, gelangt man spätestens im nächsten Leben zur Erleuchtung. Es ist als ob man die Kraft eines Tigers mit der eines Büffels vereinigt." Es ist gut sich jeden Tag mit Amitabha geistig zu verbinden. Aber es ist noch besser Nembutsu und spirituelle Übungen zu machen. Dann kommt man schneller auf seinem Weg zur Erleuchtung voran. Das ist deutlich meine persönliche Erfahrung.

Wenn wir die Meditation (Zen) als die Mutter aller spirituellen Übungen sehen, dann ist es gut jeden Tag zu meditieren. Die meisten Menschen im Westen sind aber so verspannt, dass sie nicht wirklich in eine tiefe Meditation gelangen können. In der Hatha Yoga Pradipika heißt es, dass wer erfolgreich meditieren (Raja Yoga) möchte, erst durch Körperübungen (Hatha Yoga) sich grundlegend von seinen inneren Verspannungen (Samskaras) reinigen muss. Im tibetischen Buddhismus wird dementsprechend gefordert, dass man zuerst viele Niederwerfungen machen muss, bevor man in die höheren Stufen der Meditation eingeweiht wird. So sollte es auch beim Amitabha Buddhismus sein.

Der Buddha Amitabha zeigt uns verschiedene Handhaltungen (Mudras, Gesten). Und er wird im Sitzen und Stehen dargestellt. Daraus kann man ableiten, dass er mit verschiedenen spirituellen Techniken seine Erleuchtungsenergie erweckt. Da Amitabha unser Vorbild ist, sollten wir es ihm gleichtun. Der Amitabha Buddhismus ist vor etwa 2000 Jahren entstanden. Inszwischen wurden viele neue spirituelle Techniken entdeckt, insbesondere in der tantrischen Epoche in Indien. Im 15. Jahrhundert wurde die Hatha Yoga Pradipika geschrieben, das Grundwerk des Hatha Yoga. Daraus hat sich dann der heutige vielfältige Yoga entwickelt, der in den letzten Jahrzehnten seinen Siegeszug im Westen angetreten hat. In Deutschland praktizieren inzwischen etwa 3 Millionen Menschen Yoga.

Der Buddhismus hat an diesen Entwicklungen nur begrenzt teilgenommen, obwohl der Begründer des tibetischen Buddhismus Padmasambhava ein Yogi war. Es gibt im tibetischen Buddhismus neben den Niederwerfungen auch ein eigenes Yoga System Lu Jong. Es wird Zeit Yoga auch in den Amitabha Buddhismus einzuführen. Dazu können wir alle Übungen machen, die für uns hilfreich sind. Ich möchte hier einige einfache Übungen vorstellen, die normalerweise in fünf Minuten am Computer praktiziert werden können. Yoga muss nicht kompliziert sein. Wir müssen keine Dehnakrobaten werden. Es kommt mir neben einer leichten körperlichen Gymnastik vor allem auf die inneren Wirkungen an. Für Rückmeldungen bin ich dankbar.

Ritual des Lichts

Wir machen zu Beginn das Ritual des Lichts, um das Licht in uns zu erwecken und uns mit Licht aufzuladen. Dieses Ritual besteht aus einer Verbindung von Visualisierung, Mantra und Mudra.

a) Gebetsgeste = Wir legen die Handflächen vor dem Herzchakra aneinander, visualisieren den Buddha Amitabha vor oder über uns. Dann denken wir das Mantra: "Namu Amida Butsu (Oder Om Buddha Amitabha). Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Wir stellen uns vor, dass wir real mit Buddha Amitabha (allen erleuchteten Meistern des Amitabha Buddhismus) verbunden sind und mit dem Mantra seine Energie in uns hinein fließt. Wir können dazu ein schönes Bild von Amitabha aufhängen oder im Internet betrachten (als Desktopbild installieren).

b) Meditationsgeste = Wir legen die Hände im Schoß zusammen, visualisieren uns als Buddha Amitabha und denken das Mantra: "Ich bin ein Buddha des Lichts. Ich lebe im Licht. Ich gehe den Weg des Lichts." Wir spüren, wie wir dabei mit Licht gefüllt werden und ins Licht gelangen. Wir gelangen in einen Zustand des Ruhe, des Frieden, der Gelassenheit, der Liebe, der Kraft und des Glücks. Um die Wirkung zu verstärken, können wir mit den Füßen auf der Erde gehen.

c) Segnungsgeste = Wir bewegen eine Hand segnend vor dem Herzchakra hin und her. Wir können auch zwei segnende Hände bilden (eine Hand zeigt nach oben und die andere nach unten) und diese Hände vor dem Bauch ihre Position mehrmals wechseln lassen (die jeweils andere Hand zeigt dann nach oben oder unten). Wir senden einem Menschen Licht und denken: "Ich sende Licht zu ...(Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben." Stell dir vor, dass das Licht tatsächlich bei dem Menschen ankommt. Visualisiere die ganze Welt voller glücklicher Wesen.

d) Meditation = Der Rücken ist gerade und der Bauch ist entspannt. Die Hände liegen im Schoß oder auf den Beinen. Stoppe deine Gedanken. Bringe deinen Geist in einer kurzen Meditation zur Ruhe. Du kannst zuerst eine Minute das Nembutsu (Namu Amida Butsu) denken. Konzentriere dich dabei auf deinen Körper. Reinige dich innerlich mit dem Mantra. Bringe damit auch deine Gedanken zur Ruhe. Verweile dann einige Minuten in der Ruhe. Lasse die Gedanken kommen und gehen wie sie wollen. Entspanne dich und bleib in der Ruhe.

e) Positiver Satz = Was brauchst du jetzt? Welcher positive Satz gibt dir die Kraft um erfolgreich durch deinen Tag zu gehen? Mit Optimismus voran. Gelingen.
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Paradies Meditation

Körper = Wir konzentrieren uns auf unseren Körper und bringen dadurch unseren Geist zur Ruhe. Wir spüren in unsere Beine und Füße hinein. Wir lassen Licht um unsere Beine und Füße kreisen. Wir denken dabei das Wort "Licht" als Mantra. Wir lassen Licht um unsere Arme und Hände kreisen. Wir denken "Licht". Wir konzentrieren uns auf unseren Kopf, lassen Licht um unseren Kopf kreisen und denken das Mantra "Licht". Wir hüllen unseren ganzen Körper mit Licht ein und denken "Licht." Dann entspannen wir uns.

Energiewolke = Wir beginnen jetzt unseren Aufstieg in den Himmel. Zuerst gehen wir in die Astralwelt. Wir werden zu einer Seele. Wir visualisieren eine Wolke aus feinstofflicher Energie um unseren Körper herum. Wir sind diese Wolke. Wir konzentrieren uns auf die Wolke und nicht auf unseren Körper. Wir lassen unseren Körper los. Wir denken mehrmals das Mantra: "Ich bin eine Wolke. Ich bin eine Seele. Ich bin unabhängig von meinem Körper." Wir denken das Mantra so lange, bis wir uns als Wolke um unseren Körper herum fühlen.

Sterne = Wir visualisieren den ganzen Kosmos um uns herum voller Sterne. Unsere Seele kann überall hinreisen, wenn sie es will. Wir meditieren auf den Kosmos. Wir denken mehrmals das Mantra: "Sterne." Wir machen dabei große Kreise mit den Armen. Bis in uns das Gefühl des Einsseins mit dem Kosmos entsteht. Wir fühlen uns geborgen in der großen Ordnung des Kosmos.

Welt der positiven Seelen = Wir gelangen in die oberste Astralwelt, die hinter dem materiellen Kosmos liegt. Das ist die Welt der positiven Seelen. Wir werden in uns positiv. Wir überlegen uns die positiven Punkte in unserem Leben. Wir denken das Mantra: "Positiv in meinem Leben ist ..." Wir zählen so viele positive Dinge auf, bis unser Geist positiv wird.

Welt der glücklichen Seelen = Über der Welt der positiven Seelen liegt die Welt der glücklichen Seelen (Bodhisattvas). Wir sind jetzt im Paradies Amitabhas. Wir stellen uns vor, dass alle unsere Wünsche erfüllt werden. Welche Wünsche hast du? Werde dir aller deiner Wünsche bewusst. Erfülle sie dir oder lasse sie los. Definiere deinen Genugpunkt. Verlange nichts darüber hinaus. Gelange zur Zufriedenheit mit dir und deinem Leben: "Mein Weg der Zufriedenheit ist ..."

Welt der Buddhas = Über der Welt der glücklichen Menschen liegt die Welt der Buddhas (Erleuchteten). Wir visualisieren uns als Buddha des Lichts oder Göttin der Liebe. Wir wünschen eine glückliche Welt. Wir bewegen segnend eine Hand und denken: "Ich sende Licht zu ... (zähle mehrere Menschen auf und hülle sie in Licht und Liebe ein). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

Große Umwandlung = Wir bewegen weiter segnend unsere Hand. Wir füllen den ganzen Kosmos mit Liebe und Licht. Wir durchstrahlen auch alle Leidbereiche mit Licht. Wir senden allen leidenden Wesen Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken das Mantra: "Ich sende Licht zu ..." Wir denken an die Probleme in unserem Leben und senden allen Problemen Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken das Mantra: "Meine Probleme sind ... Ich sende ihnen Licht." Wir hüllen unsere Probleme so lange mit Licht ein, bis wir sie annehmen und in unser Leben integrieren können. Wir werden zu einem Meister des Lebens, der in allen Lebenssituationen im Licht bleiben kann.

Siebter Himmel = Wir kommen in den siebten Himmel (höchstes Nirwana, formlos). Wir visualisieren um uns herum eine Sonne aus starker Energie von Liebe und Glück. Wir denken das Mantra: "Om Sonne, Licht, Liebe, Frieden, Glück." Wir laden unsere Seele vollständig mit Licht und Glück auf. Wir ruhen einige Zeit in der Energie aus Licht, Liebe und Glück.

Erleuchtete Meister = Wir verbinden uns mit Buddha Amitabha und allen erleuchteten Meistern (Buddhas und Bodhisattvas). Wir reiben die Handflächen vor dem Herzchakra, visualisieren Buddha Amitabha in der Sonne des siebten Himmels und denken: "Om Buddha des Lichts, Om innere Weisheit. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg." Wir fühlen uns mit Buddha Amitabha und allen erleuchteten Meistern real verbunden. Wir spüren, wie mit dem Mantra die Energie des Buddhas Amitabha in uns hinein fließt und uns erfüllt.

Zurückkommen = Wir bewegen die Füße. Wir strecken und räkeln uns. Wir sind wieder auf der Erde und in unserem Leben. Mit Optimismus voran. Geh auf deine Weise deinen Weg der Wahrheit und Liebe.
Hallo Nils,

wie stellst Du Dir die Erkenntnisse eines voll Erleuchteten eigentlich vor? Welche wichtigste Themenfelder könnte er durch seine Weisheit "durchleuchten" bzw. "durchleuchtet" haben?
Aus was bestünde dann womöglich sein Körper?
Aus "Leerheit" vielleicht? Wie könnte man sich das "vorstellen"? Oder aus was meinst Du bestünde er dann, aus Energie?
Mit welchen Begrifflichkeiten, - ich selbst würde ihn vielleicht u.a als Körper der Freiheit bezeichnen - würdest Du den Buddhakörper bezeichnen? Oder hätte er gar keinen mehr?
Und für zumindest mich noch "undurchsichtiger" ist die Frage:
Sind für einen der Buddhaschaft erlangt hat Körper, Rede und Geist noch irgendwie zu unterscheiden? Wie ist es beim Amitabha-Buddha? <- Frage in Anlehnung an Auszug aus "Dalai Lama; Von hier zur Erleuchtung".

Liebe Grüße
gbg
mukti hat geschrieben:

gbg hat geschrieben: Ich lese gerade Leerheit sei der natürliche Körper eines Buddha.
Das Bewusstsein würde zum Buddhakörper der Wahrheit als der Weisheit.
Und die mit dem Weisheitsgeist einhergehende Energie werde zum Form-Körper. (Dazu würden gehören Rede und seine Körperlichen Handlungen).


Dazu musst du die ehrenwerten Mahayanis fragen :|


Hallo Nils. Darf ich die Frage, ob man das nicht so sehen kann an Dich weiterreichen? _()_
Jesus ist der Weinstock. Und sein Vater unser Gott der Winzer.
Wir sind alle in seiner Ruhe gegründet und werden alle mit der aus Jesus, als unserem Alpha und Omega zu uns hinströmenden und aus ihm wieder im Vater eingehenden Liebe durchströmt. Sie fließt durch uns hindurch, auf dass wir nicht verstocken.
Unser Gewissen, das aus der Ruhe Gottes kommt spürt Stockungen im Energiefluss der Liebe auf.
Das erkennen wir aber nur, indem wir uns selbstverpflichten, immer mehr auf unsere Herzen, (durch die, mit Jesus als unserem Herzzentrum die Energien von Herz zu Herz wandern können), hören, sie nicht verstockend aus der Kraft der Ruhe Gottes heraus handeln.

Buddha Gautama war Jesus, als er noch ganz Mensch schon von Gott auserwählt war. Er war von Anbeginn des Universums an als eingeborener Sohn als Wort bei Gott ausgewählt. _()_
Gottes innere Ruhe stärkt uns und gibt uns Kraft Leid zu tragen. Das Leid liegt begründet in der häufig durch Gierbefriedigung machtübertünchten Angst vor dem Tod, vor Versagen und Liebesentzug, die Hass aufkommen lässt und damit Schmerz. Jesu Liebe in uns bestärkt uns in der Fürsorge für die Bedürftigen. Und auf stille Momente in Oasen der Gottesruhe dürfen wir gottvertrauend hoffen.

Dafür sollten wir dankbar sein.

Wir sollten uns im "Fallenlassen" von allem Besitz auch geistigem üben.
gbg hat geschrieben:
Hallo Nils, wie stellst Du Dir die Erkenntnisse eines voll Erleuchteten eigentlich vor? Welche wichtigste Themenfelder könnte er durch seine Weisheit "durchleuchten" bzw. "durchleuchtet" haben? Aus was bestünde dann womöglich sein Körper? Aus "Leerheit" vielleicht? Wie könnte man sich das "vorstellen"? Oder aus was meinst Du bestünde er dann, aus Energie? Mit welchen Begrifflichkeiten, - ich selbst würde ihn vielleicht u.a als Körper der Freiheit bezeichnen - würdest Du den Buddhakörper bezeichnen? Oder hätte er gar keinen mehr? Und für zumindest mich noch "undurchsichtiger" ist die Frage: Sind für einen der Buddhaschaft erlangt hat Körper, Rede und Geist noch irgendwie zu unterscheiden? Wie ist es beim Amitabha-Buddha? <- Frage in Anlehnung an Auszug aus "Dalai Lama; Von hier zur Erleuchtung". Liebe Grüße gbg

Die Erkenntnisse eines voll Erleuchteten können grundsätzlich mit Allgegenwart, Allwissenheit und Allmacht beschrieben. Ich übersetze die Fähigkeiten so, dass ein vollständig Erleuchteter überall mit seinem Geist (seiner Energie) anwesend sein kann. Wer an den Erleuchteten denkt, den kann er sehen und spüren. Er kann genau die Situation (den Menschen) sehen. Und er kann ihm umfassend mit seiner Energie helfen. Das ist die Grundlage des Amitabha Weges. Ein vollständig Erleuchteter hat alles durchleuchtet. Konkret haben meiner Meinung nach die verschiedenen Erleuchteten verschiedene Schwerpunkte.

Ein Erleuchteter besteht im Wesentlichen aus reinem Bewusstsein (ohne Ego, ohne Anhaftungen). Er besitzt ein Bewusstsein der Leere und Einheit. Er empfindet sich als Nichts und ist gleichzeitig doch alles. Das reine Bewusstsein kann bestimmte Identitäten bilden. Es kann die Identität eines Buddhas, Heiligen, einer Göttin der Kraft oder einer Göttin der Liebe bilden. Es bildet die Identität, die in der jeweiligen Situation hilfreich ist. Ein Erleuchteter kann einen Körper annehmen, um auf der Erde zu handeln. Obwohl er einen Körper hat, fühlt es sich für ihn aber so an, als ob er im Wesentlichen aus Lichtenergie besteht. Er sagt deshalb: "Ich bin Licht. Ich habe einen Körper." Der Körper besteht natürlich aus Materie. Aus dem reinen Bewusstsein manifestiert ein Buddha seinen Körper, seine Rede und seinen Geist. Man redet aus dem Licht (einen höheren Bewusstsein) heraus. Das merken die Menschen.

gbg hat geschrieben:
Ich lese gerade Leerheit sei der natürliche Körper eines Buddha. Das Bewusstsein würde zum Buddhakörper der Wahrheit als der Weisheit.
Und die mit dem Weisheitsgeist einhergehende Energie werde zum Form-Körper. (Dazu würden gehören Rede und seine Körperlichen Handlungen). Hallo Nils. Darf ich die Frage, ob man das nicht so sehen kann an Dich weiterreichen? _()_

Das kann man so sehen. Ich habe das oben deutlich erklärt.

gbg hat geschrieben:
Buddha Gautama war Jesus, als er noch ganz Mensch schon von Gott auserwählt war. Er war von Anbeginn des Universums an als eingeborener Sohn als Wort bei Gott ausgewählt. _()_

Für mich war Jesus ein voll Erleuchteter. Und Gautama Buddha war auch ein voll Erleuchteter. Es sind zwei verschiedene Erleuchtete.

gbg hat geschrieben:
Gottes innere Ruhe stärkt uns und gibt uns Kraft Leid zu tragen. Jesu Liebe in uns bestärkt uns in der Fürsorge für die Bedürftigen. Und auf stille Momente in Oasen der Gottesruhe dürfen wir gottvertrauend hoffen. Dafür sollten wir dankbar sein. Wir sollten uns im "Fallenlassen" von allem Besitz auch geistigem üben.

So ist es.
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Gehmeditation. Geh jeden Tag 30 Minuten oder mindestens am Wochenende eine Stunde. Geh am Anfang eher schnell (Power-Walking) und am Ende eher langsam (Slow-Walking). Mache alle 10 Punkte auf deine Art, so dass sie dir gut tun.
1. Stampfe deine Wut beim Gehen in den Boden. Lass alle aufgestaute Wut heraus. Denke das Mantra "Wut". Was ärgert dich heute? Befreie dich! Löse danach beim Gehen deine Trauer. Spüre in deine Trauer hinein. Was macht dich heute traurig? Denke mehrmals das Mantra: "Ich bin traurig, weil...".
2. Schultern kreisen. Löse die Verspannungen in deinen Schultern und im Nacken. Auf welche Art musst du die Schultern bewegen, damit du eine gute Wirkung erzielst?
3. Wirbelsäulendrehen. Drehe dich beim Gehen mehrmals in der Wirbelsäule nach rechts und links. Drehe auch den Kopf mit.
4. Massiere eine Heilfarbe vom Kopf bis zu den Füßen in deinen Körper ein und denke den Namen der Farbe als Mantra. Welche Farbe brauchst du heute? "Blau, rot, gold ...".
5. Konzentriere dich beim Gehen auf den Erdboden. Spüre die Erde. Denke das Mantra "Erde". Atme eine Minute in die Füße hinein.
6. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und sende einem Mitmenschen einen positiven Satz. Was möchtest du ihm heute sagen? Denke den Satz mehrmals als Mantra. Sende der ganzen Welt Licht und denke: "Mögen alle Wesen auf der Welt glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."
7. Denke das Mantra "Namu Amida Butsu" im Kopf, Brustkorb, Bauch, in den Beinen, Füßen und in der Erde (unter den Füßen). Löse so jeden Tag schnell und effektiv die Verspannungen in allen wichtigen Körperbereichen.
8. Visualisiere am Himmel eine schöne Sonne und hülle dich in einen goldenen Sonnenstrahl ein. Fülle dich mit Licht und denke mehrmals das Wort "Licht" als Mantra.
9. Stoppe fünf Minuten alle Gedanken und bewege beim Gehen allen Stress aus dir heraus, bis dein Geist ganz ruhig wird. Verweile einige Zeit in der Ruhe. Lass alle Gedanken kommen und gehen, wie sie wollen.
10. Freies Gehen. Gehe so, wie du gerade Lust hast. Genieße es. Beobachte, wie dein Geist langsam positiv wird. Du bist jetzt wieder ins Licht gegangen. Du hast eine wichtige Tat für deine körperliche Gesundheit und dein seelisches Wohlgefühl getan. Das Licht wird dich durch deinen ganzen Tag begleiten.
Nils hat geschrieben:

Aus dem reinen Bewusstsein manifestiert ein Buddha seinen Körper, seine Rede und seinen Geist. Man redet aus dem Licht (einen höheren Bewusstsein) heraus. Das merken die Menschen.



Das ist auch für mich so stimmig, Nils. :)

Möchte nur noch eines was mir wichtig ist anmerken:
Jesus ist das Licht das zu den Menschen kam. Er ist die Energie, die Liebe aus der alle Buddhas in der Nachfolge des Buddhas Gautama mit ihm als "Herzzentrum" tätig sein dürfen. Man kann aus Jesu Liebe, wenn man ihn nicht als göttlich und Gott seinen Vater, dessen eingeborener Sohn er ist uns sein wird von Anbegin der Welt bis ans Ende der Welt als den alleinigen Gott der Ruhe, der Kraft Leid zu ertragen schenkt nicht anerkennt auch wieder herausfallen. Wir Menschen sind uns gleichgestellt wir besitzen die falsche Freiheit zur Sünde und die echte Freiheit zu lieben und zu tun was wir wollen.

Buddha war Jesus noch ganz Mensch aber von Gott ausgewählt von Anbeginn des Universums.
Jesus war nachdem Buddha Parinirvana erlangt hatte und der Heilige Geist auf ihn herabgekommen war göttlich (Wort Gottes zu den Menschen), Bindeglied zwischen Mensch und Gott.
Nach seinem Tod unser, der Menschen und allem das Herzzentrum, Zentrum unserer Liebe zueinander zu ihm und zu Gott.
Und Gott war und wird immer bleiben der alleinige Gott in dem wir allein vollkommene Ruhe und vollkommenen Frieden finden.

Aber ansonsten finde ich zwischen unseren Gedanken und Überzeugungen überaschend und nicht weniger erfreulich große Übereinstimmungen. _()_
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Meister des Lebens

Amitabha ist der Meister der fünf Eigenschaften Weisheit, Selbstdisziplin, Frieden, Liebe und Glück.

1. Der Sieger = Wir schütteln unsere Fäuste in Höhe des Kopfes und denken: “Ich bin ein Sieger. Ich erreiche meine Ziele. Meine Ziele sind … “.

2. Der Starke = Wir strecken eine Hand zur Erde (Erdungsgeste Buddhas). Wir reiben die Füße auf der Erde, visualisieren unter uns die Erdkugel und denken: “Ich sitze auf der Erde (auf einer Lotusblume). Ich bewahre Gleichmut bei Leid. Ich gehe mit Ausdauer meinen Weg.”

3. Der Gelassene = Wir machen große Kreise mit den Armen, visualisieren um uns herum den Kosmos voller Sterne und denken: “Ich lebe in der großen Ordnung des Kosmos. Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind. Ich fließe positiv mit dem Leben.”

4. Der Yogi = Wir visualisieren in uns die Kundalini-Schlange (Bild von Nagaruna, siehe oben), bewegen die Zehen, reiben kreisend unseren Bauch und denken: “Ich bin ein Yogi. Ich rette mich durch meine spirituellen Übungen.”

5. Der Bodhisattva = Wir bewegen segnend eine Hand (Ermutigungsgeste), senden allen Wesen Licht und denken: “Ich bin ein Bodhisattva. Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.”

6. Anrufung = Wir legen die Hände vor dem Herzchakra zusammen (Gebetshaltung), visualisieren über uns im Himmel die erleuchteten Meister und denken: “Om Buddha Amitabha. Om alle erleuchteten Meister. Ich bitte um Führung und Hilfe auf meinem Weg.”

7. Amitabha-Bild = Konzentriere dich auf ein Bild oder eine Statue von Amitabha. Bewege eine Hand in Höhe des Herzchakras und nimm dadurch Energie von Amitabha auf. Denke mehrmals das Mantra “Namu Amida Butsu” (Ich verbinde mich mit Amitabha) und spüre, wie mit dem Mantra die Energie Amitabhas in dich hineinfließt.

8. Meditation = Wir legen die Hände in den Schoß, bewegen die Zehen und denken das Mantra “Om” im Bauch. Dann stoppen wir eine Minute alle Gedanken. Wir verweilen einige Zeit entspannt in der Meditation und kommen dann zurück.
Lieber Nils,

mir kommt es so vor, als nimmst du alles, was du in den unterschiedlichsten Traditionen für sich als heilsam und positiv erlebt hast (also Yoga, Kundalini, Liebe, Energie, positives Denken) , und verbindest es unter dem Dach des Amidabha-Buddhas.

Mich erinnert das an die Restaurants mit mongolischen Barbecue, die es inzwischen in vielen Städten gibt. Da kann man aus einer Vielzahl aus verschiednen Fleischarten (darunter so exotisches wie Schlange und Krokodil) , Gemüsearten und Saucenarten auswählen und das wird einem dann auf einer Steinplatte lecker zubereitet. Wenn man ein wenig Erfahrung hat, kann man sich da köstliche und ungewöhnliche Kombinationen zusammenstellen, bei der die unterschiedlichsten Länderküchen sich gut ergänzen. Allerdings ist das ganze eine Adaption des japanischen Teppanyaki und hat mit den Mongolen und ihrer Küche überhaupt nichts zu tun.

Wenn du den buddhitischen Amitabha mit Kundalini-Schlange verbindest ist, erinnert mich das daran. Nicht die Sache ist falsch, sondern der falsche Eindruck, der durch das ganz andere Etikett entsteht. Wobei ich natürlich verstehe, dass du dich nicht einer Tradition unterodnen willst sondern religiöse Formen als Anregung für kreative Neukombinatation nutzbar machen willst.

Es fehlt sowas wie ein Fussnote wie. "Dieses Essen heisst zwar mongolisch, was aber nicht bedeutet, dass es aus der Mongolei kommt." Verstehe das bitte nicht dals versuch, dich 2auf Linie zu bringen" oder dich in deiner religiösen Kreativität beschneiden zu wollen.
Ich bemühe mich um einen Amitabha Buddhismus, der auch im Westen erfolgreich ist. Dazu muss der Amitabha Buddhismus an westliche Werte angepasst werden. Er muss wissenschaftlich, undogmatisch und vielfältig werden. Nagarjuna ist einer der Begründer des Amitabha Buddhismus. Er hat Kundalini Yoga praktiziert. Deshalb können die Techniken des Kundalini Yoga sehr gut in den Amitabha Buddhismus übernommen werden. Die Statue von Nagarjuna auf der Kundalini Schlange stammt übrigens von einem tibetischen Zentrum in Schottland. Der Begründer des tibetischen Buddhismus Padmasambava war ein Freund der Vielfalt und hat sehr viele Techniken aus dem indischen Yoga in den tibetischen Buddhismus übertragen. Und so mache ich es auch. Ich war 18 Jahre Yogalehrer an der Volkshochschule und habe alle Techniken gründlich mit den Menschen getestet. Die hier vorgestellten Übungen haben sich alle als hilfreich für westliche Menschen herausgestellt.

Ich verbinde mich jeden Tag mit dem Buddha Amitabha und handel dann aus meiner inneren Weisheit heraus. Ich glaube, dass ich so auf dem richtigen Weg geführt werde. Auch Shinran hat aus sich selbst heraus den Amitabha Buddhismus auf seine Art gestaltet. Ich bin der Überzeugung, dass wir alle das dürfen. In der Praxis wird sich erweisen was gut ist. Es gibt den schönen Satz: "Wer heilt, hat Recht." Wenn die Übungen hilfreich und heilsam sind, dann sind sie gut. Letztlich darf jeder selbst entscheiden, was er gut findet und praktizieren möchte.
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Gottheiten-Yoga

Mit dem Gottheiten-Yoga (Vorbild-Yoga) können wir schnell in ein Leben der Kraft, der Gelassenheit, der Weisheit und der Liebe und gelangen. Wichtig beim Gottheiten-Yoga ist es, dass wir immer gut in Kontakt mit uns selbst sind. Wir sollten nie formal (rein äußerlich, ohne innere Beteiligung) geistige Bilder aufbauen und die dazugehörigen Mantras (positive Sätze) denken. Wir sollten eher kreativ und spielerisch damit umgehen. Wir sollten unsere persönliche Form des Gottheiten-Yoga finden.

1. Göttin der Kraft = Verwandle dich in eine Göttin der Kraft. Was du dir vornimmst, erreichst du. Du bist eine Siegerin. Strecke beide Fäuste hoch, schüttel sie und denke mehrmals das Wort “Kraft”, bis du die Kraft der Göttin in dir spürst.

2. Göttin des Loslassens = Opfer dein Ego. Lege deine Hände in den Schoß. Reibe immer abwechselnd mit den rechten und mit dem linken Fuß kreisend die Erde, visualisiere (spüre) den Boden unter dir und denke: “Ich lasse meine falschen Wünsche los. Ich nehme das Leid in meinem Leben an. Ich fließe positiv mit dem Leben.” Was musst du heute loslassen? Was möchtest du heute annehmen?

3. Göttin der Weisheit = Was ist heute dein Gedanke der Weisheit? Strecke den Zeigefinger neben dem Kopf zum Himmel und denke: “Mein Weg der Weisheit ist … Unweise ist ...”.

4. Göttin der Fülle = Erkenne dich als Göttin der Fülle. Welche Fülle hast du? Reibe kreisend mit deinen Händen deinen Bauch und denke das Mantra: “Die Fülle in meinem Leben ist … Gut in meinem Leben ist … Ich bin dankbar für …”.

5. Göttin der Liebe = Sieh dich als Mutter aller Wesen. Betrachte alle Wesen auf der Erde als deine Kinder. Identifiziere dich mit ihnen. Wünsche ihnen Glück. Du bist jetzt Lakshmi mit den gebenden Händen. Bringe deine Hände neben das Becken, öffne sie nach vorne zur Erde, bewege sie leicht hin und her, visualisiere alle Wesen auf der Erde und sende ihnen Licht: “Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein.”
Nils:
Dazu muss der Amitabha Buddhismus an westliche Werte angepasst werden. Er muss wissenschaftlich, undogmatisch und vielfältig werden.


Nein, muss er nicht. Schöne Bilder von Kwan Um, Kwan Seum Bosal, Guan Jin . Wenn wir - aus kulturellen Gründen - nicht vertrauensvoll "auf" die Bodhisattvas rezitieren können oder sie visualisieren, dann können wir das eben nicht. Womit sollte denn ein Amitabha oder eine Kwan Seum Bosal wissenschaftlich ersetzt werden ? Oder die Dharanis ? Was sind "westliche Werte" - sind sie universell ? Wenn ich "Aldi, Benz und Knete" rezitiere, hat das die selbe Wirkung wie ein Kido ?
Ipek hat geschrieben:
Nein, muss er nicht. Schöne Bilder von Kwan Um, Kwan Seum Bosal, Guan Jin . Wenn wir - aus kulturellen Gründen - nicht vertrauensvoll "auf" die Bodhisattvas rezitieren können oder sie visualisieren, dann können wir das eben nicht. Womit sollte denn ein Amitabha oder eine Kwan Seum Bosal wissenschaftlich ersetzt werden ?

Du hast Recht. Der Amitabha Buddhismus muss nicht an westliche Werte angepasst werden. Er kann es aber. Und er sollte es meiner Meinung nach, damit er auch im Westen erfolgreich sein und vielen Menschen helfen kann. Ich vertrete den Standpunkt der Toleranz. Wer mit dem traditionellen Amitabha Buddhismus gut arbeiten kann, darf es weiterhin tun. Aber es gibt viele Menschen im Westen, die das nicht können. Ich bin ein Beispiel dafür. Dann muss man einen neuen Weg finden. Und diesen Weg habe ich für mich gefunden. Es muss nicht der Weg für jeden Menschen sein. Jeder darf seinen spirituellen Weg selbst finden. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass wir überhaupt einen spirituellen Weg haben.

Der Amitabha Buddhismus beruht auf vielen Dogmen, die sehr spekulativ sind. Die Menschen im Westen denken überwiegend wissenschaftlich und undogmatisch. Ein westlicher Amitabha Buddhismus sollte nur zwei Dogmen kennen: Die Wahrheit und die Liebe. Es ist eine Tatsache, dass es die Erleuchtung gibt. Das Ziel der Erleuchtung ist auch in einer wissenschaftlich denkenden Zeit vermittelbar. Erleuchtung ist innerer Frieden, Glück und umfassende Liebe. Erleuchtung ist höchstes Glück. Erleuchtung ist der tiefere Sinn des Lebens. Vielen Menschen im Westen fehlen innerer Frieden, Glück und Liebe. Der Buddha Amitabha weist einen Weg, wie alle Menschen diese Werte in ihrem Leben verwirklichen können. Letztlich müssen wir selbst zu Buddha Amitabha werden, um das Glück der Erleuchtung genießen zu können. Aber es gibt viele Schritte zu diesem Ziel. Wir müssen es nicht sofort verwirklichen. Wir können jeden Tag im Rahmen unserer Möglichkeiten und auf unsere Art spirituell praktizieren.

Was bedeutet das Gebet im Amitabha Buddhismus? Ich formuliere es in meinen Worten so: Es gibt die Erleuchtung. Das habe ich selbst erlebt. Die Erleuchtung ist ein Zustand des Einheitsbewusstseins, des inneren Frieden, der großen Kraft, der Klarheit, des Glücks und der umfassenden Liebe. In der Erleuchtung können besondere spirituelle Fähigkeiten entstehen wie Allgegenwart (zu allen Orten des Kosmos hin spüren können, sich mit allen Wesen energetisch verbinden können), Allwissenheit (Vergangenheit und Zukunft, innere und äußere Situation) und die Kraft allen Wesen energetisch zu helfen (mit hilfreichen Gedanken, Kraft, Liebe, Frieden und Glück). Ich erlebe das selbst in kleinem Maße bei mir. Große erleuchtete Meister haben diese Fähigkeiten umfassend entwickelt. Sie können uns daher umfassend spirituell helfen, wenn wir uns geistig mit ihnen verbinden. Auch das erfahre ich deutlich durch meine Meister.

Wir brauchen uns also nur geistig mit einem vollständig Erleuchteten zu verbinden. Dann geschieht Hilfe automatisch, von alleine und im jeweils richtigen Maß. Wir brauchen nicht um etwas Spezielles zu bitten. Wir können es aber tun. Wenn wir uns jeden Tag mindestens einmal, am besten morgens und abends, verbinden, dann gelangen wir in eine dauerhafte Verbindung. Wir bekommen dann dauerhaft Hilfe und werden dauerhaft auf unserem spirituellen Weg geführt. Auch das erfahre ich in meinem Leben. Alle Erleuchteten besitzen ein kosmisches Bewusstsein. Sie sind eins mit allem und auch gegenseitig verbunden. Sie stehen über allen Begriffen und religiösen Systemen. Sie helfen deshalb religionsübergreifend. Wir können sie mit jedem Namen oder Mantra anrufen, dass uns persönlich zusagt. Wir können sie mit den Worten "alle erleuchteten Meister", "alle Buddhas und Bodhisattvas" und auch einem speziellen Namen (Amitabha, Guanyin) anrufen.
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Quelle http://de.wikihow.com/Yoga-für-Anfänger-machen

Yoga für Anfänger

Yoga ist ein großer Schatz. Yoga hält unseren Körper beweglich, kräftigt unsere Muskeln, löst Verspannungen in den inneren Organen, aktiviert unsere Lebensenergie und macht unseren Geist positiv. Mach die Übungen so, wie sie für dich gut sind. Ich habe mir überlegt, wie man als Anfänger am besten mit Yoga beginnt. Daraus wurde eine der weltweit erfolgreichsten Yogareihen. Im amerikanischen WikiHow haben sie schon über 180 000 Menschen angeklickt. Die Bilder zu den einzelnen Übungen kannst du im deutschen WikiHow sehen. Im amerikanischen WikiHow kannst du sie mit animierten Bildern betrachten.
http://www.wikihow.com/Do-Yoga-for-Absolute-Beginners
https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q= ... 8239,d.bGQ (Yoga für Anfänger mit Bildern)

1. Wir liegen auf dem Rücken und entspannen uns.

2. Wir heben das ausgestreckte rechte Bein an und halten es in der Luft. Dann heben wir das linke Bein an.

3. Wir heben beide Beine und den Kopf an. Wir halten die Position so lange wie möglich und atmen entspannt in unserem Bauch.

4. Wir gehen in die Kerze, heben den Po an und strecken die Beine zum Himmel. Die Hände unterstützen unsere Rücken. Wir bewegen unsere Füße und entspannen uns eine Minute in der Kerze.

5. Wir legen uns wieder hin und drehen die Wirbelsäule einige Male. Wir drehen das Becken nach rechts und dem Kopf nach links. Und umgekehrt. Wir drehen die Wirbelsäule jeweils so weit wie möglich.

6. Wir legen uns auf den Bauch und heben das rechte ausgestreckte Bein an. Wir halten es und atmen entspannt in unseren Bauch. Dann heben wir das linke Bein an und halten es in der Luft.

7. Wir ziehen unser Kopf nach hinten und bringen die Füße so weit wie möglich zum Hinterkopf. Die Oberschenkel sind in der Luft und die Hände unterstützen seitlich neben dem Körper die Position. Wir halten die Kobra, den atmen entspannt in den Bauch und bewegen die Füße.

8. Wir legen den Kopf auf die Hände, bewegen unsere Füße und entspannen uns in der Bauchlage.

9. Wir sitzen im Schneidersitz oder im Fersensitz. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Wir denken eine Minute das Mantra "Namu Amida Butsu" oder "Om Amitabha". Wir denken es so schnell, dass alle Gedanken zur Ruhe kommen. Dann bewegen wir segnend eine Hand und denken: "Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

10. Wir legen uns bequem hin. Wir spannen die Muskeln der Beine und Füße an. Wir entspannen. Wir spannen die Muskeln der Arme und Hände an. Wir entspannen. Wir spannen die Muskeln des Kopfes und des Gesichts an. Wir entspannen. Wir spannen die Muskeln des ganzen Körpers an. Wir entspannen. Wir bewegen die Füße. Dann entspannen wir uns für einige Minuten vollständig. Wir gehen glücklich durch unser Leben.
Es gibt kein Standartkonzept für den Zugang zum Dhamma, ebenso auch nicht das eine Alternativrezept. Du mühst dich sehr anderen zu helfen, aber der Zugang ist meiner Erfahrung nach karmisch bedingt. Zieht uns eine Schule an, hat das Gründe, kann der Rationalist mit den traditionellen Sachen nichts anfangen, hat das Gründe. Die Gründe liegen sicher nicht an einem Mangel an Alternativen. Gäbe es die karmische Tendenz zu "westlichen Alternativen", dann würde sich das zeigen. Jeder kann sich ein Konzept basteln, aber die Basis sollte traditionell sein, finde ich. Gute Messer kommen aus guten Werkstätten, aus alten Werkstätten, von erfahrenen Leuten. Die spirituelle Intuition kann eh niemand ersetzen oder erschaffen. Aus der folgt alles weitere. Wenn die Intuition noch nicht da ist, ist noch gar nichts da. Da ist dann nur materielle Denke und Ziele. Kann man nichts machen.
Die Basis sollte die echte eigene Erfahrung sein. Da ich die Erleuchtung erfahren habe, finde ich mich im Dschungel der verschiedenen spirituellen Lehren zurecht. Ich entwickle meinen Weg auf der Grundlage einer authentischen Erfahrung. Hat man diese Erfahrung nicht, ist jeder spirituelle Weg ein Tasten im Nebel. Wenn man weiß, wo die Erleuchtung ist und wie sie zu erreichen ist. kann man kreativ den Weg passend zur jeweiligen Situation entwickeln. Bei meiner Erleuchtung erkannte ich, dass Buddha Recht hat. Ich fand meine Erfahrung sehr gut in der buddhistischen Lehre beschrieben. Insofern hat mein Weg eine traditionelle spirituelle Basis. Und ich bekam auch viele buddhistische Einweihungen vom Dalai Lama und anderen erleuchteten Meistern. Ich wurde von einem tibetischen Meister auch in die Amitabha Lehre eingeführt. Ich verbinde mich jeden Tag mit Buddha Amitabha und glaube, dass ich durch meine innere Stimme (mein Gefühl der Richtigkeit, meine Intuition) geführt werde. Es ist mein Karma zur Entwicklung eines westlichen Buddhismus beizutragen. Ob meine Übungen nützlich sind, darf jeder Mensch für sich selbst entscheiden. Die Menschen entscheiden, aus welcher Werkstatt sie ihre Messer kaufen wollen. Aber Erfolg misst sich nicht danach, wie viele Menschen Messer von mir kaufen, sondern ob die Messer für sie spirituell hilfreich sind. Und insofern bin ich optimistisch. Ich habe meine spirituellen Übungen im engen Kontakt mit den Menschen entwickelt. Ich habe nach jeder Yogastunde in meinen Gruppen nachgefragt, wie die Übungen gewirkt haben und was noch verbessert werden kann. So ist mein spirituelles Übungssystem entstanden.
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Quelle wikihow.com/Stuhl-Yoga-(Chair-Yoga)-machen

Chair Yoga

Stuhl Yoga ist ein einfacher Weg der Yoga Praxis. Er ist auch für Anfänger geeignet. Du kannst dich damit zuhause oder am Arbeitsplatz schnell entspannen und mit guter Energie aufladen. Wir machen die Übungen so wie sie uns gut tun und uns Spaß bringen. Dauer fünf bis zehn Minuten. Die Übungen mit Bildern (WikiHow Link) und ein Video findest du unter
http://www.utopia.de/blog/yogi-nils-blo ... chair-yoga

1. Strecke die Arme nach oben aus. Du kannst dabei die Hände zusammenfalten und zum Himmel drehen. Strecke und räkele dich wie es dir gut tut. Entspanne dich.

2. Massiere deinen Körper vom Kopf bis zu den Füßen. Visualisiere eine Sonne am Himmel über dir. Denke beim Massieren das Mantra "Licht".

3. Beuge dich mit dem Oberkörper vor, strecke die Hände zur Erde und visualisiere die Erde unter dir. Denke das Wort "Erde". Der Kopf zeigt zur Erde. Richte dich dann mit dem Oberkörper wieder auf, strecke die Hände zum Himmel und visualisiere den Himmel über dir. Denke "Himmel". Bewege dich jetzt dynamisch mehrmals von oben nach unten und denke dabei jeweils "Himmel" oder "Erde". So lösen sich die Verspannungen in deinem Bauch.

4. Bewege den Kopf mehrmals vor (nicken) und zurück (Nacken). Konzentriere dich auf dabei auf deinen Körper und sende Licht nach vorne über das Brustbein und nach hinten über die Wirbelsäule bis zu den Füßen. Denke das Mantra "Licht".

5. Bewege die Schultern auf deine Art. Löse die Verspannungen in den Schultern und im Nacken. Kreise mit den Schultern vorwärts und rückwärts.

6. Drehe dich in der Wirbelsäule mehrmals sanft so weit wie möglich nach links und nach rechts. Konzentriere dich auf die Wirbelsäule und denke mehrmals das Mantra "Wirbelsäule".

7. Atme tief in den Bauch und fülle dich mit Atemenergie (Prana). Du kannst auch in den Beckenboden oder in die Fußsohlen hinein atmen. Finde heraus, was dich am besten zur Ruhe bringt.

8. Bewege die Füße auf deine Art. Löse die Verspannungen in den Füßen. Denke in den Füßen die Zahlen 1 bis 20.

9. Bewege segnend eine Hand und denke: "Ich sende Licht zu (Name). Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben."

10. Meditiere und bringe deine Gedanken zur Ruhe. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Was ist die beste Handhaltung für deine Meditation? Entspanne dich. Komme zurück.
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Quelle Selbstgemalt :D :lol:

Yoga mit positivem Denken
Das ist auch eine meiner beliebtesten Yogareihen mit über 100 000 Klicks im amerikanischen WikiHow (dort auch mit Bildern).
http://www.wikihow.com/Do-Yoga-and-Positive-Thinking

1. Gehen = Wir gehen auf der Stelle, bewegen die Arme wie eine Dampflokomotive, drehen uns um uns selbst, visualisieren Licht um uns herum und denken: “Ich gehe den Weg des Positiven.”

2. Windmühle = Wir grätschen die Beine auseinander, beugen uns in der Windmühle vor, drehen uns in der Wirbelsäule und denken:“Meine Ziele sind …”. Welche Ziele möchtest du in deinem Leben erreichen?

3. Frosch = Wir beugen uns aus dem Stand mit dem Oberkörper vor. Wir stützen uns mit den Händen auf dem Boden ab und bewegen den Hintern nach unten in die Hocke und wieder nach oben in die Vorbeuge. Der Kopf geht dabei nach oben und wieder herunter zur Erde. Wir praktizieren mehrmals den Frosch und denken: “Ich habe Kraft und Ausdauer.”

4. Arm-Beinheben = Wir legen uns auf den Bauch. Wir heben den linken Arm und das rechte gestreckte Bein an. Wir senken beides wieder ab und heben den rechten Arm und das linke Bein an. Das machen wir mehrmals. Beim entgegengesetzten Armbeinheben denken wir: “Ich nehme die Dinge so an, wie sie sind.” Was willst du heute annehmen?

5. Oberkörperheben = Wir liegen auf dem Bauch, stützen die Hände seitlich auf den Boden und drücken mehrmals den Oberkörper hoch und runter. Das ist eine einfache Form des Liegestützes, bei der das Becken auf dem Boden bleibt. Beim Ein- und Ausatmen denken wir: “Ich lasse meine falschen Wünsche los.” Was möchtest du heute loslassen?

6. Beckendrehen = In der Bauchlage drehen wir entspannt das Becken hin und her. Der Kopf liegt auf den Händen. Wir denken: “Ich bin traurig, weil … “. Was ist heute dein Grund der Trauer?

7. Füßebewegen = Wir bewegen in der Bauchlage sanft die Füße und denken: “Ich verzeihe … (Ich verzeihe meinem Partner/Eltern, dass er/sie …. Ich verzeihe dem Kosmos, dass mein Leben so schwer ist. Ich verzeihe mir, dass ich …)”.Wem möchtest du heute was verzeihen? Denke deine Worte so lange, bis in dir ein Gefühl der Trauer, des Loslassens und des Verzeihens entsteht.

8. Radfahren = Wir drehen uns auf den Rücken, heben den Kopf und fahren mit Armen und Beinen Rad. Dabei denken wir: “Ich gehe den Weg des Positiven. Mein positiver Satz ist heute … “.

9. Kerze = Wir strecken die Beine zum Himmel und stützen uns mit den Händen am Rücken ab. Wir visualisieren den Himmel, bewegen die Füße und denken mehrmals das Mantra “Himmel”, bis die Energie des Himmels in uns hineinfließt.

10. Meditationssitz = Wir rollen aus der Kerze ab in den Meditationssitz (Schneidersitz, Fersensitz). Wir legen die Hände in den Schoß. Der Rücken ist gerade und der Bauch entspannt. Wir bewegen segnend eine Hand und senden allen Feinden und Schwierigkeiten Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken: “Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.” Wir stoppen eine Minute alle Gedanken und entspannen uns danach.
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Quelle Wikimedia

Urlaubssonne

Dieses ist die beliebteste Meditation in meinen Yogagruppen. Viele Menschen kommen nur, um einmal in der Woche diese Meditation zu machen. Sie entspannt uns auf einer tiefen Ebene. Sie harmonisiert den Körper und den Geist. Sie bringt uns ins Licht. Wir können sie im Liegen oder im Sitzen praktizieren. Dauer 5 bis 15 Minuten.
Video: http://www.youtube.com/watch?v=KCNqo7Hn_GQ

1. Entspannung = Wir spannen die Muskeln der Beine und der Füße an. Wir halten die Anspannung, stoppen alle Gedanken und atmen in die Beine hinein. Dann entspannen wir uns kurz. Wir spannen die Muskeln der Arme und Hände an. Wir atmen in die Arme und Hände hinein. Wir entspannen uns. Wir spannen die Muskeln des Kopfes und des Gesichtes an. Wir atmen in das Gesicht hinein. Wir entspannen uns. Wir spannen die Muskeln des ganzen Körpers an. Wir atmen in den ganzen Körper hinein. Wir entspannen uns.

2. Zahlen 1 bis 20 = Wir zählen mehrmals im Kopf die Zahlen von 1 bis 20, konzentrieren uns auf den Kopf und atmen in den Kopf hinein. Unser Geist kommt zur Ruhe. Wir konzentrieren uns auf den Brustkorb, atmen in den Brustkorb hinein und zählen im Brustkorb die Zahlen von 1 bis 20. Wir atmen in den Bauch und zählen dort die Zahlen von 1 bis 20. Wir konzentrieren uns auf die Beine und Füße und zählen dort die Zahlen von 1 bis 20. Wir visualisieren unter den Fußsohlen einen großen Ball vor und zählen die Zahlen von 1 bis 20 im Ball.

3. Sonne am Himmel = Wir stellen uns am Himmel eine schöne Sonne vor. Sie sendet ihre Strahlen auf uns herab. Wir spüren ihr Licht und ihre Wärme auf unserer Haut. Es ist, als ob wir im Urlaub in der Sonne liegen. Wir genießen das Sonnenlicht.

4. In Licht einhüllen = Wir hüllen unseren ganzen Körper mit Licht ein. Wir nehmen einen goldenen Sonnenstrahl und lassen das Sonnenlicht überall um uns herum kreisen. Dabei denken wir das Mantra “Licht”. Wir lassen das Sonnenlicht in uns hinein fließen und füllen uns ganz mit Licht. Wir denken das Mantra “Licht”. Wir senden allen Wesen Licht. Wir hüllen sie mit Licht ein und denken: “Ich sende Licht zu … Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.”

5. Gedankenstopp = Wir stoppen eine Minute alle Gedanken und bewegen dabei sanft die Füße. Wir konzentrieren uns auf unsere Füße und bewegen sie immer weiter, bis unser Geist ganz zur Ruhe kommt. Wir liegen einige Minuten einfach nur da und entspannen uns. Gedanken und Gefühle können kommen und gehen, wie sie wollen. Wir kommen langsam zurück. Wir bewegen die Füße und die Hände. Wir strecken und räkeln uns. Wir setzen uns auf und sind wieder da.
Wir strecken und räkeln uns. Wir setzen uns auf und sind wieder da.


So.

Ich fand das immer merkwürdig in Entspannungsrunden, daß dann da gesagt wurde: so, und jetzt kommen wir langsam wieder zurück ; wie befinden uns wieder in der Gegenwart... o.ä.
Ich war nie fort.
Was will ich nun ? Meditation oder Trance und Träumerei ?
Die Lichtvisualisation wie auch die Chan-Visualisationen um sich zu heilen und zu erden, sind wertvoll.
Aber ich weiß doch: es ist eine Visualisation, eine Methode.
Weder werde ich Licht, noch Buddha durch Fantasien.
Es gibt eine Geschichte eines Zen-Mönches, der das Verweilen in der vierten Vertiefungsstufe mit der Arhatschaft verwechselte. Er landete in der Hölle, weil er sich im Sterben von Buddha betrogen fühlte. ( Steht bei Dogen - Shizen biku Der Mönch in der vierten Vertiefung )
Überhaupt kann man sich alles mögliche einbilden. Z.B. berufen zu sein den Amitabha-Buddhismus in den Westen reinzupassen. Aber das alles ist eine Fessel. Weil es Dünkel ist.
Dünkel ist die übelste Falle überhaupt. Selbst der heilige Dünkel. Um so mehr .


Alles Gute.
Ipek hat geschrieben:
Ich fand das immer merkwürdig in Entspannungsrunden, daß dann da gesagt wurde: so, und jetzt kommen wir langsam wieder zurück ; wie befinden uns wieder in der Gegenwart... o.ä. Ich war nie fort.

Dann warst du nie in einer tiefen Meditation. Aus einer tiefen Meditation muss man langsam heraus kommen.

Ipek hat geschrieben:
Was will ich nun ? Meditation oder Trance und Träumerei ? Die Lichtvisualisation wie auch die Chan-Visualisationen um sich zu heilen und zu erden, sind wertvoll. Aber ich weiß doch: es ist eine Visualisation, eine Methode. Weder werde ich Licht, noch Buddha durch Fantasien.

Wenn du ein Buddha werden willst, brauchst du eine Methode. Meditation ist eine Methode. Die Lichtmeditation ist eine Methode. Natürlich kannst du ein Buddha werden, indem du dich als Buddha visualisierst. Für viele Menschen hat das funktioniert. Ebenso kannst du ins Licht gelangen, wenn du Licht visualisierst. Das ist eine der besten Methoden um ein Heiliger (Arhat) zu werden.
Nils hat geschrieben:
Ebenso kannst du ins Licht gelangen, wenn du Licht visualisierst. Das ist eine der besten Methoden um ein Heiliger (Arhat) zu werden.


...übertrete niemals das Wort des Brahmā. Wenn du das Wort des Brahmā übertrittst, Bhikkhu, dann wird es dich treffen, wie einen Mann, der versucht, einen ankommenden Lichtstrahl mit einem Stock abzulenken, oder wie einen Mann, der mit Händen und Füßen den Halt auf der Erde verliert, während er in eine tiefe Kluft stürzt... (Mara zu Anhänger Buddhas)


Wie würdest Du diese Stelle deuten Nils?

Wessen Verkörperung ist das Licht?

Ich denke mara will uns um 180° verwirren!
Der Buddha sprach zu Nils von seinem eigenen Licht in dem er uns birgt!

Gelobt sei Buddha _()_

Nils? was sagst Du dazu?
gbg hat geschrieben:
...übertrete niemals das Wort des Brahmā.
Wie würdest Du diese Stelle deuten Nils?

Das bedeutet, dass man sich an die spirituellen Regeln halten soll, wenn man ins Licht kommen will. Man sollte also nicht lügen, nicht stehlen, nicht töten...

gbg hat geschrieben:
Wessen Verkörperung ist das Licht?

Das Licht ist ein Ausdruck für die Erleuchtungsenergie. Wenn man sich innerlich durch spirituelle Übungen reinigt (seine inneren Verspannungen und Energieblockaden auflöst), dann fließt das Licht in einen hinein. Dann wird man ein Erleuchteter, aus dem das Licht heraus leuchtet.

gbg hat geschrieben:
Ich denke mara will uns um 180° verwirren!

Für mich ist Mara ein Symbol für das Ego. Das Ego verwirrt uns, weil es uns glauben läßt, dass das Glück in der Außenwelt zu finden ist. Ein Erleuchteter ist aber aus sich selbst heraus glücklich. Er wird glücklich durch das Licht in sich. Er wird eins mit dem Licht.
Nils hat geschrieben:
gbg hat geschrieben:
...übertrete niemals das Wort des Brahmā.
Wie würdest Du diese Stelle deuten Nils?

Das bedeutet, dass man sich an die spirituellen Regeln halten soll, wenn man ins Licht kommen will. Man sollte also nicht lügen, nicht stehlen, nicht töten...

gbg hat geschrieben:
Wessen Verkörperung ist das Licht?

Das Licht ist ein Ausdruck für die Erleuchtungsenergie. Wenn man sich innerlich durch spirituelle Übungen reinigt (seine inneren Verspannungen und Energieblockaden auflöst), dann fließt das Licht in einen hinein. Dann wird man ein Erleuchteter, aus dem das Licht heraus leuchtet.

gbg hat geschrieben:
Ich denke mara will uns um 180° verwirren!

Für mich ist Mara ein Symbol für das Ego. Das Ego verwirrt uns, weil es uns glauben läßt, dass das Glück in der Außenwelt zu finden. Ein Erleuchteter ist aber aus sich selbst heraus glücklich. Er wird glücklich durch das Licht in sich.


Ist der Brahma nicht ein König der Wandlung der nicht die Vergänglichkeit schaut. Vertraust Du uneingeschränkt solch einem einem König, Nils?

Woher kommt das Licht, Nils. Ist es Eigenverdienst?

Mara ist nicht unser EGO, sondern der freie selbst vom Buddha nicht gebannt wordene Herrscher der Unterwelt der unsere EGOs für sich vereinnahmen möchte, auf dass er uns als Nichtselbste verblendet.
Dem sollten wir wenn es dazu kommt nicht hörig sein, sondern in Buddhas Licht ausharren auf das er uns wieder zur inneren Freiheit verhilft.
gbg hat geschrieben:
Ist der Brahma nicht ein König der Wandlung der nicht die Vergänglichkeit schaut. Vertraust Du uneingeschränkt solch einem einem König, Nils?

Ich spiele das Spiel des Kampfes zwischen den Religionen nicht mit. Alle Religionen beruhen auf der Erleuchtungserfahrung ihres Gründers. Sie erklären den Weg zur Erleuchtung dann in unterschiedlichen Worten. Brahma ist eine Verkörperung der Erleuchtungsenergie (des höchsten Bewusstsein, Brahman). Ebenso wie Buddha eine Verkörperung des Nirwanas ist. Für die Hindus ist Brahma eines der höchsten Vorbilder. Und für Buddhisten ist Buddha das höchste Vorbild. Die Religionen sollten sich gegenseitig achten und nicht ihre jeweiligen höchsten Vorbilder für minderwertig erklären. Brahma ist für mich ein Symbol für einen erleuchteten Weisen, der sicherlich die Vergänglichkeit durchschaut hat. Ich vertraue mir selbst und erleuchteten Meistern wie Buddha. dem Dalai Lama und Nagarjuna.

gbg hat geschrieben:
Woher kommt das Licht, Nils. Ist es Eigenverdienst?

Das Licht besteht aus Bewusstseinsenergie. Woher kommt das Bewusstsein? Das ist die große philosophische Frage. Aus meiner Sicht besteht der ganze Kosmos im Zentrum aus Bewusstseinsenergie. Daher kommt das Bewusstsein. Eigenverdienst ist es sein Bewusstsein zur Erleuchtung hin zu entwickeln. Dabei kann man sich von erleuchteten Meistern (Amitabha) helfen lassen.

gbg hat geschrieben:
Mara ist nicht unser EGO, sondern der freie selbst vom Buddha nicht gebannt wordene Herrscher der Unterwelt der unsere EGOs für sich vereinnahmen möchte, auf dass er uns als Nichtselbste verblendet. Dem sollten wir wenn es dazu kommt nicht hörig sein, sondern in Buddhas Licht ausharren auf das er uns wieder zur inneren Freiheit verhilft.

Ich habe kein dualistisches Weltbild. In der Erleuchtung überwindet man das dualistische Denken. Für einen Buddha gibt es keinen Teufel mehr. Er hat sich in Licht aufgelöst.
Nils hat geschrieben:
Dann warst du nie in einer tiefen Meditation. Aus einer tiefen Meditation muss man langsam heraus kommen.


Ich weiß, aber das kommt einem alles nur so vor. Es ist nur so, daß man das Gefühl hat man käme langsam zurück, wenn das Bewusstsein verschwommen war und getrübt. Entspannungsübungen beinhalten ja nicht die Sammlung der Achtsamkeit, deswegen ist der Geist dumpf, er braucht ein wenig, bis er wieder an die Sinnesoberfläche kommt. Er ist schwer. Aber das sind nur Wörter und Vorstellungen...die wir uns so ausdenken dafür... Es kommt einem alles mögliche irgendwie vor, als ob.
Z.B. heißt es `Vertiefung`, weil der Geist einsgerichtet gesammelt ist. Dann ruht die Sinnestätigkeit, das Bewusstein reagiert nicht mehr auf die Kontakte und Empfindungen, Geräusche usw. scheinen einem etwas weiter weg. Aber der Geist ist nicht inniger vertieft als sagen wir die Länge zwischen Augen und Buch .
Man ist ganz bewusst in der Vertiefung, rechten Konzentration. Man träumt nicht, dämmert nicht, visualisiert nicht. Die Gedankentätigkeit ruht völlig. Man nennt das auf japanisch : Jishô zanmai - Der Samâdhi der Selbst-Erfahrung - Ji bedeutet »selbst«, shô »erfahren« und zanmai »Samâdhi« oder »der Zustand des Gleichgewichts«. So bedeutet jishô zanmai »der Samâdhi der Selbst-Erfahrung«. Oder : Wesensschau .
Der Wortlaut `Zustand des Gleichgewichts` gefällt mir besonders, weil es die Harmonie, das Gleichgewicht zwischen Betrachtung und Konzentration beschreibt. Das ist Samma Samadhi. Es ist ein wacher, ungetrübter Zustand und es ist kein Objekt mehr nötig. Die Konzentration erhält sich von alleine.

Die Entsprechung im PK ist die vierte Versenkungsstufe, die Reinheit der Achtsamkeit.

Es ist überhaupt nicht gut sich zu sehr mit diesen Dingen zu beschäftigen, das setzt starke Hindernisse, aber der Buddhismus hat eine Besonderheit, die ihn vom Hinduismus unterscheidet. Das ist das einzige was man wirklich wissen sollte. Die buddhistsiche Meditation hängt sich an keine Erfahrung so beeindruckend sie auch sein mag. Sie lässt das alles hinter sich. Denn es gibt noch ein darüber hinaus. http://de.wikisource.org/wiki/Herz-Sutra
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Quelle https://sites.google.com/site/nilshorn2 ... ida-orakel

Meditative Vertiefungen (Jhanas)

Sehr gut. Übernehmen wir die Meditation der Vertiefungen in den Amitabha Yoga. Und das Herz-Sutra: "Deshalb: nichts erstreben die Bodhisattvas, im Reinen Gewahrsein weilend, sind sie frei von hinderlichen Gedanken... Das im Reinen Gewahrsein verkündete Mantra lautet: „gate, gate, paragate, parasamgate--- BODHI--- svaha!“ („gegangen, gegangen, hinüber gegangen, ganz hinüber gegangen, ERWACHEN, Glück“)"

1. Vertiefung – Wohlbefinden
In der ersten Vertiefung steigt ein überaus angenehmes Körpergefühl in uns auf, das von Freude begleitet wird. In diesem Körpergefühl des Wohlbefindens hat der Geist sein Zuhause gefunden, wo er sich jeder Zeit in sich geborgen zurückziehen und aus der Ruhe Kraft schöpfen kann. Die Freude, ein geistiges Zuhause gefunden zu haben, begleitet uns auch in den Alltag.

2. Vertiefung – Freude
Die Freude, die in der ersten Vertiefung mit dem Gefühl der Geborgenheit hochkommt, rückt in der zweiten Vertiefung in den Vordergrund und wird zum Meditationsobjekt. Diese Freude, deren Konzentration so groß ist, wie wir sie auf der weltlichen Ebene kaum wahrnehmen können, ist in uns nur durch unsere Geisteskonzentration entstanden. Sie ist vollkommen unabhängig von Sinneseindrücken und jeder kann sie aus sich heraus erleben. Durch diese Erfahrung wird der Wunsch, die Meditationspraxis fortzusetzen, lebendig. Uns ist klar, dass wir die Freude jederzeit wieder in uns finden.

3. Vertiefung – Zufriedenheit
Die Freude über das Wohlbefinden und deren Unabhängigkeit von angenehmen Sinneskontakten, führt in der dritten Vertiefung zu einem tiefen Gefühl der Zufriedenheit. Eine innere Kraft des Vertrauens entsteht, aus der heraus die Konzentration noch weiter wächst und unser inneres Glück aus der Tiefe unseres Seins nach außen strahlt.

4. Vertiefung – Frieden
In der vierten Vertiefung steigt aus dem Gefühl der Zufriedenheit ein tiefer Frieden auf, in den sich der Geist ganz hineinsinken lässt, da nun genügend Hingabe und Vertrauen vorhanden sind. Ist der Geist mit der Ruhe verschmolzen, ist Frieden. Das Eintauchen in die Ruhe wird oft erst im nachhinein durch ein Gefühl der Vollständigkeit und ein körperlich und geistiges Erfrischtsein wahrgenommen.

5. Vertiefung – Raumunendlichkeit
In der fünften Vertiefung lösen sich gefühlsmäßig die körperlichen Grenzen auf, und das Erleben erstreckt sich bis in das Unendliche. In dieser Wahrnehmung erwächst das Verständnis, dass die eigene Separierung eine Illusion und dass alles miteinander verbunden und eins ist.

6. Vertiefung – Bewusstseinsunendlichkeit
Gleichzeitig mit dem Erleben des unendlichen Raums ist auch das gefühlsmäßige Erfassen der Unendlichkeit des Bewusstseins, das in der sechsten Vertiefung in den Vordergrund rückt. Erst ein unendliches Bewusstsein kann die Unendlichkeit des Raumes erfahren. Es wird erkannt, dass jedes individuelle Geistesbewusstsein in ein gesamtes Bewusstsein eingebunden ist, und dass es nichts anderes mehr gibt, als Bewusstsein. Durch diese Erfahrung wird klar, dass jeder mit seinem Bewusstsein die gesamte Bewusstseinsebene beeinflusst, die wiederum ihn selbst prägt. Wer das Eingebundensein in das unendliche, universale Bewusstsein erfahren hat, wird dafür Sorge tragen, in sich die vier reinen Emotionen – Liebe, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut – weiter zu entwickeln und den achtfachen Pfad mit vollkommener Achtsamkeit zu folgen. Das Gesetz von Ursache und Wirkung wird durchschaut, und so ist das Vertrauen da, dass die innere Läuterung und der Gleichmut auch in positiver Weise nach Außen wirken.

7. Vertiefung – Leere-Energie
In der siebten Vertiefung wird die Leere als Schwingungen wahrgenommen, aus denen wir und alles bestehen. Es ist nun nichts mehr da, was den Blick trübt. Alles, was ist, wird als Schwingungen der Energie erlebt, die im unendlichen Raum und im unendlichen Bewusstsein keinerlei Form annehmen. Diese Klarheit verliert sich auch im Alltag nicht mehr, und so kann der Gleichmut entstehen, das Angenehme zwar wahrzunehmen, aber es nicht mehr festhalten zu wollen, und das Unangenehme zwar zu empfinden, aber es nichtloswerden zu wollen. Mit dem Sehen und Annehmen der Dinge, wie sie sind, lernen wir das Loslassen im Gleichmut, das Sprungbrett zur Freiheit, und wir erkennen die Fülle in der Leere, die so erfüllend ist, dass nur noch der eine Wunsch in uns vorhanden ist, die vollkommene Freiheit zu erreichen.

8. Vertiefung – Stille
Die achte Vertiefung, die „Weder-Wahrnehmung-noch-Nicht-Wahrnehmung“ heißt, ist mit vollkommener Ruhe verbunden, mit Stille. Wird die Stille, in der nichts geschieht, einen Augenblick lang erlebt, wissen wir, was wirklicher Frieden und Freiheit im Nicht-Sein ist.

9. „Vertiefung“ – Befreiung
Durch einen Bewusstseinswechsel, Erleuchtung, ist der Geist in der letzten endgültigen, vollkommenen Vertiefung eingetaucht, in der alles erlischt, was die Begierden antreibt und die Ich-Illusion aufrecht erhält, und in der Befreiung von allen Fesseln erfolgt, die durch Gier, Hass und Verblendung herrühren, sowie ein Einsseins mit dem Urgrund allen Seins.

Zitat aus http://www.yoga-allach.de/die-buddhisti ... tiefungen/

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