Frage zur Länge der Meditation

Moderator: kilaya

Hallo Ihr Lieben,

im Moment sitze ich 3x30min am Tag.
Würde 6x15min den gleichen Effekt bewirken bzw Vorteilhafter sein oder besser bei 3x30min bleiben?

Danke und Liebe Grüße :heart:
medi
medi1210 hat geschrieben:
Würde 6x15min den gleichen Effekt bewirken bzw Vorteilhafter sein oder besser bei 3x30min bleiben?

Das hängt nicht zuletzt davon ab, worin der "Effekt" bestehen soll. Grundsätzlich lässt sich die Frage jedoch gar nicht generell beantworten, Jeder Jeck ist anders. Probiere es aus - Versuch macht kluch :)

Ich persönlich richte mich zu Hause nach den bei der gemeinsamen Übung üblichen Zeiten. Das erspart einem die Umgewöhnung.

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Sudhana hat geschrieben:
medi1210 hat geschrieben:
Würde 6x15min den gleichen Effekt bewirken bzw Vorteilhafter sein oder besser bei 3x30min bleiben?

Das hängt nicht zuletzt davon ab, worin der "Effekt" bestehen soll. Grundsätzlich lässt sich die Frage jedoch gar nicht generell beantworten, Jeder Jeck ist anders. Probiere es aus - Versuch macht kluch :)

Ich persönlich richte mich zu Hause nach den bei der gemeinsamen Übung üblichen Zeiten. Das erspart einem die Umgewöhnung.

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Hallo, Sudhana,

Ok, dachte nur dass man eventuell mit mehr "Sitzungen" den Körper eher an Ruhe,Gelassenheit und Beharrlichkeit gewöhnen kann. Also im Endeffekt geht es mir darum die Meditation noch mehr ins Leben zu integrieren und nicht ( wie es öfter mal schon vorgekommen ist )zu denken ach, wenn ich ein mal ne halbe Stunde sausen lasse dann wird es wohl nicht so schlimm sein.
Aber das paradoxe ist ja dass ich mich nach der Medi jedesmal sehr gut fühle, aber anderseits wie grad oben geschrieben mir oftmals nicht die Zeit nehme weil der Computer mal wieder wichtiger war.... Wieso vermeide ich das was mir gut tut und wähle das was mir nicht gut tut bzw unnötig ist?
medi1210 hat geschrieben:
Aber das paradoxe ist ja dass ich mich nach der Medi jedesmal sehr gut fühle, aber anderseits wie grad oben geschrieben mir oftmals nicht die Zeit nehme weil der Computer mal wieder wichtiger war


Diesen scheinbaren Widerspruch kenne ich auch. Das hatte bei mir 1. etwas mit dem Ego zu tun (den inneren Schweinehund, der immer irgendwelche Ausreden erfand), dann 2. mit Bequemlichkeit (Mangel an Tatkraft), 3. wenig Einsicht in die "kostbare menschliche Existenz" (Nutze Deinen Geist und Körper solange es noch geht). Von Montags bis Freitags meditiere ich seit fast 3 Wochen nun regelmäßig von 5.30 Uhr bis 6.00 Uhr (am Wochenende sind es andere Zeitfenster) und habe festgestellt, dass das regelmäßige Praktizieren am wichtigsten ist!!!
Sherab Yönten hat geschrieben:
medi1210 hat geschrieben:
Aber das paradoxe ist ja dass ich mich nach der Medi jedesmal sehr gut fühle, aber anderseits wie grad oben geschrieben mir oftmals nicht die Zeit nehme weil der Computer mal wieder wichtiger war


Diesen scheinbaren Widerspruch kenne ich auch. Das hatte bei mir 1. etwas mit dem Ego zu tun (den inneren Schweinehund, der immer irgendwelche Ausreden erfand), dann 2. mit Bequemlichkeit (Mangel an Tatkraft), 3. wenig Einsicht in die "kostbare menschliche Existenz" (Nutze Deinen Geist und Körper solange es noch geht). Von Montags bis Freitags meditiere ich seit fast 3 Wochen nun regelmäßig von 5.30 Uhr bis 6.00 Uhr (am Wochenende sind es andere Zeitfenster) und habe festgestellt, dass das regelmäßige Praktizieren am wichtigsten ist!!!


Man kann auf und ab springen im falschen Leben - es wird deshalb noch lange nicht richtig.
Spacy hat geschrieben:
Man kann auf und ab springen im falschen Leben - es wird deshalb noch lange nicht richtig.


Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich verstehe einfach Dein Vokabular nicht und den Zusammenhang, um den es hier geht! Was soll ein "falsches" Leben sein? Und was ein "richtiges" Leben? Darum ging es hier doch gar nicht!!!
Sherab Yönten hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Man kann auf und ab springen im falschen Leben - es wird deshalb noch lange nicht richtig.


Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich verstehe einfach Dein Vokabular nicht und den Zusammenhang, um den es hier geht! Was soll ein "falsches" Leben sein? Und was ein "richtiges" Leben? Darum ging es hier doch gar nicht!!!

Um im Duktus zu bleiben:
Wie kann eine Zeit (Dauer) wichtig sein, für etwas, für das es keine Zeit (Dauer) gibt (Nirvana)?
(Was aber deine Frage nach dem falschen/richtigen Leben nicht beantwortet :? 8) )
Ihr immer mit euren Zeiten :wink:

Es gibt Tage, an denen kann man länger meditieren, und Tage, an denen es kürzer ausfallen kann. Dann geht mal einen Tag gar nichts. Und was ist schlimm daran? Gar nichts.
Spacy hat geschrieben:
Wie kann eine Zeit (Dauer) wichtig sein, für etwas, für das es keine Zeit (Dauer) gibt (Nirvana)?


Oh, es gibt sie schon die Zeit (Dauer). Es ist halt die Frage, mit welchen Qualitäten Du sie ausfüllst. Meditation ist dabei eine von vielen Möglichkeiten. Eine andere Möglichkeit wäre es, wenn Du Deine Zeit damit vergeuden würdest, Dich den ganzen Tag von der Glotze berieseln zu lassen

IkkyuSan hat geschrieben:
Es gibt Tage, an denen kann man länger meditieren, und Tage, an denen es kürzer ausfallen kann. Dann geht mal einen Tag gar nichts. Und was ist schlimm daran? Gar nichts


Solange man vor lauter Bequemlichkeit die Meditation nicht völlig vernachlässigt, ist nichts Schlimmes daran. Den Begriff "Regelmäßigkeit" mag jeder für sich auslegen. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass eine Meditation am frühen Morgen sehr nützlich ist, weil diese geistige Einstellung sich sehr gut in den hektischen Alltag des Tages integrieren lässt. Nur für das Wochenende muss ich mir noch was überlegen. Da möchte ich nicht um 5.30 Uhr aufstehen :lol:
Sherab Yönten hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Wie kann eine Zeit (Dauer) wichtig sein, für etwas, für das es keine Zeit (Dauer) gibt (Nirvana)?


Oh, es gibt sie schon die Zeit (Dauer). Es ist halt die Frage, mit welchen Qualitäten Du sie ausfüllst. Meditation ist dabei eine von vielen Möglichkeiten. Eine andere Möglichkeit wäre es, wenn Du Deine Zeit damit vergeuden würdest, Dich den ganzen Tag von der Glotze berieseln zu lassen

IkkyuSan hat geschrieben:
Es gibt Tage, an denen kann man länger meditieren, und Tage, an denen es kürzer ausfallen kann. Dann geht mal einen Tag gar nichts. Und was ist schlimm daran? Gar nichts


Solange man vor lauter Bequemlichkeit die Meditation nicht völlig vernachlässigt, ist nichts Schlimmes daran. Den Begriff "Regelmäßigkeit" mag jeder für sich auslegen. Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass eine Meditation am frühen Morgen sehr nützlich ist, weil diese geistige Einstellung sich sehr gut in den hektischen Alltag des Tages integrieren lässt. Nur für das Wochenende muss ich mir noch was überlegen. Da möchte ich nicht um 5.30 Uhr aufstehen :lol:


Ja sicher, da hast du Recht. Ich wollte einfach nur darauf hinweisen, dass man dabei nicht so streng mit sich sein sollte. Wenn es gut läuft, soll es ja ein lebenslanger Weg sein (d.h. die Meditation). Da fallen ein paar Versäumnisstunden oder Tage nicht ins Gewicht. Wenn man zu harsch rangeht, mit Zeitplänen und Tabellen, da kann man sich die wunderbare Technik der Meditation auch selbst vermiesen. Das kommt öfter vor, wie man meint.
Meditation ist ein Mittel um die "Stille" die da zu erreichen ist in die Zeit zu nehmen in der nicht meditiert wird. Wenn ich diese "Stille" wiedermal verloren habe meditiere ich wieder. Ich bin auch anders denn ich kann jeder Zeit mein Nachdenken abschalten, ich kann auch jeder Zeit Ichlos arbeiten. Doch ohne Meditation wäre das heute nicht möglich. Meditation ist eine Welt aber nicht die Welt.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Wie kann eine Zeit (Dauer) wichtig sein, für etwas, für das es keine Zeit (Dauer) gibt (Nirvana)?


Oh, es gibt sie schon die Zeit (Dauer). Es ist halt die Frage, mit welchen Qualitäten Du sie ausfüllst. Meditation ist dabei eine von vielen Möglichkeiten. Eine andere Möglichkeit wäre es, wenn Du Deine Zeit damit vergeuden würdest, Dich den ganzen Tag von der Glotze berieseln zu lassen

a) Was meinst du mit "Qualitäten"?
b) Was ist der Unterschied zwischen: Füllen der Zeit (Dauer ;) ) mit "Meditation" oder "Glotze"?
LG
Spacy hat geschrieben:
Was meinst du mit "Qualitäten"?


Ein verschimmelter Joghurt hat eine schlechtere Qualität wie ein frischer Joghurt. Genauso kann sich Dein Geist anfühlen. :wink:

Spacy hat geschrieben:
Was ist der Unterschied zwischen:


Es gibt keinen Unterschied. Das war aber nicht die Frage.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Spacy hat geschrieben:
Was meinst du mit "Qualitäten"?


Ein verschimmelter Joghurt hat eine schlechtere Qualität wie ein frischer Joghurt. Genauso kann sich Dein Geist anfühlen. :wink:

Spacy hat geschrieben:
Was ist der Unterschied zwischen:


Es gibt keinen Unterschied. Das war aber nicht die Frage.

Da gibt es zwei Punkte:
a) Wer bestimmt, was eine "Qualität" ist?
b) Ist ein verschimmelnder Joghurt nicht ein Himmelreich für einen Verhungernden?

Es klang so, als wenn es einen Unterschied zwischen Glotze und Meditation gäbe...
Spacy hat geschrieben:
Es klang so, als wenn es einen Unterschied zwischen Glotze und Meditation gäbe...


Für einen Buddha mag es keinen Unterschied geben!
Hi,
ich versuche mich mal kurz und bündig auszudrücken. Die Vertiefung sollte so lange
gehen bis der Achtfache Weg durchmeditiert ist.
Wie lange da jeder braucht kann sehr individuell sein.
"There ain`t no strength in numbers"

kesakambalo

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