"Mehr" Klarheit ?

Moderator: void

gbg hat geschrieben:
accinca hat geschrieben:
Ganz sicher nicht.

Ich denke schon accinca :wink: :)
Lässt man alle Gegensatzpaare in sich zusammenfallen so ist das Ergebnis nicht NICHTS sondern ETWAS - eine Knospe - da aus NICHTS nichts entstehen - aufblühen - kann.
L.G. gbg

Ich kann dich ja auch nicht daran hindern etwas zu denken
was ich nicht denken würde. Du bist halt ein Poet und damit
hab ich es nicht so - viel zu viele unnötige Gedanken.
Dorje Sema hat geschrieben:
Eine Knospe ohne Wurzel und Samen ?
Tja, hm, und was machen wir ohne aktives dynamisches Bestäubungsprinzip, ohne Bienchen keine Blümchen ...?
Tja, dieses accinca nichts fällt gerade so wie ein kaputtes Universum in sich zusammen, tja accinca das mit dem Erdbeben das muss warten, Griechenland hat gerade leider Vorrang.
Eine entvölkerte erleuchtete Erde ? Ohne Euro ohne Dollar ohne Sex !

Poeten unter sich......
accinca hat geschrieben:
Genau, das Nichts kann es ja nicht sein, denn das wird schon vorher erreicht
und bildest daher einer der höchsten Daseinsweisen. Andererseits kann man natürlich
(in anderem Sinn) zu Nibbana "Nichts" sagen.

Das war natürlich klar, dass ich dich damit auf den Plan rufe. :wink:

Mir gefällt Aufhören besser. Ein Nichts impliziert indirekt, dass vorher etwas da gewesen wäre. Wir haben aber nur ein Fließen, eine ständige Veränderung, die kein innewohnendes Sein/Etwas hat. Dieses Nichts nennt sich dann aber Anatta. Also das Nichts ist schon die ganze Zeit um uns herum, es wird nur durch die geistigen Konzepte verfestigt zum Sein geformt und so verdeckt.

Und hier beginnt das Verständnisproblem. Denn genau diese Art des Nichts entspricht in etwa dem Verständnis des Nirwana des Mahyana. Damit hätten wir die falsche Vorstellung des Nichts als eine Art Urgrund der Phänomene.

Im Theravada ist Anatta aber nur ein Daseinsmerkmal aller Phänomene (also nur eine Eigenschaft), während hier Nirwana keinen Urgrund der Phänomene, sondern deren Aufhören bedeutet. "Nichts" kann hier missverständlich gedeutet werden.

Gruß
Sven
Sven hat geschrieben:

Mir gefällt Aufhören besser. Ein Nichts impliziert indirekt, dass vorher etwas da gewesen wäre. Wir haben aber nur ein Fließen, eine ständige Veränderung, die kein innewohnendes Sein/Etwas hat.


Von einem Nichts kann aber da nicht die Rede sein. Da IST das ewige Strömen und Fließen. Alles was dieses Strömen und Fließen gebiert, existiert zu keinem Moment als autonome Wesenheit sondern ist immer nur Fluss. Aber nicht Nichts.

LG
Onda
Sven hat geschrieben:

Im Theravada ist Anatta aber nur ein Daseinsmerkmal aller Phänomene (also nur eine Eigenschaft), während hier Nirwana keinen Urgrund der Phänomene, sondern deren Aufhören bedeutet.

Gruß
Sven


Letztlich ein nihilistisches Konzept...
Onda
Moin zusammen,
vielleicht trügt mich da was, aber ich meine, daß dieser Text, wohlmöglich um zwei Ecken herum, ganz gut hierher passt, und man möge mich in Honig tunken und mit gemähtem Gras überschütten, ja vielleicht sogar mit dem Klammerbeutel pudern, wenn ich irre.

http://www.dhamma-dana.de/buecher/nanav ... hrheit.htm
Sven hat geschrieben:
Mir gefällt Aufhören besser. Ein Nichts impliziert indirekt, dass vorher etwas da gewesen wäre.

Ganz genau, vorher war Leiden bzw. Samsaro, Begehren, Daseinsdurst,
Nichtwissen usw. aber impliziert wird nichts. Was und ob jemand impliziert
ist natürlich auch jedermanns Privatangelegenheit mit entsprechenden Ursache
versteht sich.

Sven hat geschrieben:
Dieses Nichts nennt sich dann aber Anatta. Also das Nichts ist schon die
ganze Zeit um uns herum, es wird nur durch die geistigen Konzepte verfestigt
zum Sein geformt und so verdeckt.

Also wer das "Nichts" nennst, der stellst sich dann aber
außerhalb jeder Gesprächsfähigkeit. Ein solches "Nichts"
kenne ich nicht. Formen. Gefühle, Wahrnehmungen werden
nirgendwo als "Nichts" bezeichnet. Jedenfalls auch nicht in der
Lehre des Buddha.

Sven hat geschrieben:
Und hier beginnt das Verständnisproblem.

Kein Wunder kann ich da nur sagen!!! :roll:

Sven hat geschrieben:
Denn genau diese Art des Nichts entspricht in etwa dem Verständnis
des Nirwana des Mahyana. Damit hätten wir die falsche Vorstellung
des Nichts als eine Art Urgrund der Phänomene.

Von "Nichts" kann man davon auch nicht reden.

Sven hat geschrieben:
Im Theravada ist Anatta aber nur ein Daseinsmerkmal aller Phänomene
(also nur eine Eigenschaft), während hier Nirwana keinen Urgrund der
Phänomene, sondern deren Aufhören bedeutet. "Nichts" kann hier
missverständlich gedeutet werden.Sven


Erinnert etwas an die Sache mit dem Räuber der flüchtete.
Der Räuber nannte sich "Niemand". Als die Polizei kam und
die Leute fragte, habt ihr jemand gesehen? Sagten sie: Wir haben Niemand gesehen.
accinca hat geschrieben:
Erinnert etwas an die Sache mit dem Räuber der flüchtete.
Der Räuber nannte sich "Niemand". Als die Polizei kam und
die Leute fragte, habt ihr jemand gesehen? Sagten sie: Wir haben Niemand gesehen.


Und wenn die Leute (oder die Polizei) den Akkusativ (Jemanden) beherrscht hätten, wäre es nicht zu dem Missverständnis gekommen.
Onda
Meinst Du unseren Nachbarn, der heisst nämlich Niemand.
:lol: Monika
monikamarie hat geschrieben:
Hi Onyx,

Onyx9 hat geschrieben:
...
Noch eine Bitte ! Es würde mich entlasten wenn Du mir mehr vertrauen würdest ! Du bist manchmal äußerst "persönlich" kritisch, punktuell und plötzlich.


Das mag auf Dich so wirken, aber ich vertraue Dir durchaus, allerdings auch nicht mehr als allen anderen und mir selbst. Dass ich punktuell und plötzlich etwas kritisch sehe stimmt, dann werde ich zwangsläufig auch persönlich.

Man kann einen ganzen Thread nicht spontan von außen betrachten und ein rechtes Urteil fällen über Auszüge von Einzelnen.


Ich lese den gesamten Thread und reagiere spontan nur, wenn mir schon mehrmals etwas dabei aufgefallen ist. Irren kann ich mich natürlich, wenn das der Fall gewesen ist und ich wieder einmal voreingenommen gewesen scheine, dann möchte ich mich hiermit entschuldigen.

Das ist natürlich. Gerade wenn man den Impuls verspürt nun mal Tacheless zu sprechen, muss man mehrmals prüfen.
Das möchte ich gern mehr tun oder schweigen; vielleicht Du auch ?


Ich prüfe auch mehrmals. Du glaubst gar nicht, wie oft ich schweige. :wink: Aber Du hast sicher Recht, da geht noch ein bisschen was. Deshalb räumte ich ja auch die Möglichkeit ein, dass ich vielleicht nur in einen Spiegel geschaut habe. Und das ist ja auch genau der Grund, warum wir aufeinander reagieren. :D

Auch mit ganz lieben Grüßen aus dem warmen, aber bedeckten Norden
_()_ Monika


ich habe mich doch nicht auf dich oder auf "alle" bezogen, sondern auf jene, die die "lehre" und die "leere" immer nur als ein konstrukt sehen- hier in diesem thread; wie könnte ich dabei ausgerechnet an dich denken ?! für dich ist die lehre kein konzept oder konstrukt. gott sei dank !
in diesem fall magst du wirklich gedacht haben in einen spiegel zu sehen.
du weißt, wir sind täglich und stündlich mit konflikten konfrontiert und mit dieser brille lesen, sehen und denken wir.

ich kann dir nur sagen, es stimmt mich traurig, wenn du über mich herfällst.
du kannst es trotzdem tun. kennen wir uns denn ?! ich hab keine geheimnisse, wozu auch ?
wenn ich eine aggressive, arrogante, zynische einstellung hätte zu einem satz, zu einer meinung, würde ich das auch so posten. mit den entsprechenden icons.
wenn das nicht so ist, poste ich es auch nicht.

von daher - ich bitte dich - wir haben alle unsere sorgen und kämpfe - lass uns das bedenken, bevor wir gedankenlos werden.
accinca hat geschrieben:
Ganz genau, vorher war Leiden bzw. Samsaro, Begehren, Daseinsdurst,
Nichtwissen usw. ..

Wenn wir den Samsara ganz konventionell betrachten, gibt es auch sehr viel Glück, wenn es auch vergänglich ist.


accinca hat geschrieben:
Also wer das "Nichts" nennst, der stellst sich dann aber
außerhalb jeder Gesprächsfähigkeit. Ein solches "Nichts"
kenne ich nicht. Formen. Gefühle, Wahrnehmungen werden
nirgendwo als "Nichts" bezeichnet. Jedenfalls auch nicht in der
Lehre des Buddha.


Doch. Die vergangenen Gefühle etc. (ab jetzt hier Skhanda genannt) existieren nicht mehr und die zukünftigen sind noch nicht erschienen.
Wir habe es also mit den "momentanen" Skhandas zu tun. Aber auch ein "Moment" ist etwas Theroretisches, ein Zeitraum, den man weiter unterteilen könnte.
Zum Beispiel in Anfang, Mitte und Ende. Für diesen mittleren Moment gilt wieder dasselbe. Auch hier wären die Skhandas nicht wirklich existent.
Weitere Unterteilungen können wir bis in die Unendlichkeit fortsetzen und wir kommen so zum Konzept des Daseinsstroms, wo nichts wirklich existiert (da ist), sondern es nur eine Art bedingende Bewegung "gibt". Dasein erscheint nur durch den normale Denkart des Geistes.

Deshalb wird natürlich im Mahayana und Theravada nicht "Nichts" gesagt, sondern: "Alle Phänomen sind leer!" und so kommt der Mahayana zur Leerheit hinter den Phänomenen als eine Art Konstante.

Auch rede ich hier nicht von einer Lehre des Buddhas, sondern von unterschiedlichen buddhistischen Schulen mit unterschiedlichen durchaus interssanten Ansichten.

Gruß
Sven
Sven hat geschrieben:
accinca hat geschrieben:
Ganz genau, vorher war Leiden bzw. Samsaro, Begehren, Daseinsdurst,
Nichtwissen usw. ..

Wenn wir den Samsara ganz konventionell betrachten, gibt es auch sehr viel Glück,
wenn es auch vergänglich ist.

Vom Begehren aus betrachtet gibt es natürlich das Glück
der momentanen Befriedigung und das Elend der Unbefriedigung.

Sven hat geschrieben:
accinca hat geschrieben:
Also wer das "Nichts" nennst, der stellst sich dann aber
außerhalb jeder Gesprächsfähigkeit. Ein solches "Nichts"
kenne ich nicht. Formen. Gefühle, Wahrnehmungen werden
nirgendwo als "Nichts" bezeichnet. Jedenfalls auch nicht in der
Lehre des Buddha.

Doch. Die vergangenen Gefühle etc. (ab jetzt hier Skhanda genannt)
existieren nicht mehr und die zukünftigen sind noch nicht erschienen.

Falsch. Ich hatte ja nur von vorhandenen Gefühle gesprochen.
Entschuldigung wenn ich es oben nicht ausdrücklich hervorgehoben hatte.

Sven hat geschrieben:
Deshalb wird natürlich im Mahayana und Theravada nicht "Nichts" gesagt,
sondern: "Alle Phänomen sind leer!" und so kommt der Mahayana zur
Leerheit hinter den Phänomenen als eine Art Konstante.


Ich hatte auch niemals behauptet, daß die dukkhakkhandas Nichts seien.
Vielmehr hatte ich dich so verstanden, das die Mahayanas das glauben würden.

Sven hat geschrieben:
Auch rede ich hier nicht von einer Lehre des Buddhas, sondern
von unterschiedlichen buddhistischen Schulen mit unterschiedlichen
durchaus interssanten Ansichten. Gruß Sven


Das es sowohl Parallelen wie auch Unterschiede gibt zwischen
der Lehre des Buddha und anderen Schulen, ist mir klar.
imma das letzte wort, accinca . :lol:
Hallo liebe Menschen aus dem Internet :D
Bei dem enorm schnellen Zuwachs an Posts der an einem Tag zu einem Thread entsteht, kommt man kaum noch zum Antworten wenn man nicht auf der 7. Seite landen will.
Ich habe mir bereits ein dutzend Themen angesehen und bin größten Teils positiv überrascht wie viele gute Antworten man doch in so einem Forum findet :)

Um mich kurz zu halten, möchte ich doch etwas zu "Mehr" Klarheit beitragen. Auch wenn das Thema wohl stellenweise leicht entartet ist ;)

Ich studiere Mathematik in Bonn (reine Mathematik, kein Lehramt).
In diesem Studiengang ist das Wissen im Verhältnis zur Auffassungsgabe fast schon irrelevant.
Meditation hat mir dabei geholfen einen Zustand von Klarheit aufzubauen den ich während Vorlesungen und beim Arbeiten abrufen kann, der enorm zu meiner Leistungsfähigkeit beigetragen hat.

Aber das war nur deswegen möglich, weil mein Geist etwas hatte woran er seine Krallen schärfen konnte. Eine Herrausforderung die als "für mich Machbar" definiert ist, aber immer extrem schwer zu bewältigen. Unsere Aufgaben bestehen fast immer aus einem Problem für das man (je nach Professor) 2 bis 6 Stunden investieren muss um auf die Lösung ( in der Regel eine halbe A4 Seite Text ) zu kommen. Diese Zeit verbringt man tatsächlich mit denken ( Mathematiker rechnen nicht, das machen PCs ^^).

Ich denke, wenn ich mich nicht solchen Herrausforderungen stelle, würde ich auch wesentlich weniger geistige Klarheit erfahren.
Es stellt sich außerdem nach der Lösung des Problems eine Extaseartige Klarheit ein die den Frust wärend der Arbeit mehr als wieder gut macht.
Auch jetzt kann ich mich nur schwer gegen dieses beteubende Glücksgefühl wehren. Aber um die geht es garnicht^^
Es geht darum dass man vielleicht eine geistige Herrausvorderung gebrauchen kann wenn die Klarheit nicht von selber kommen will :D

Vor dem Studium habe ich dazu Schach gespielt ^^

Ich denke dass man Klarheit wirklich mit einem Teil von der Vorstellung von Leere vergleichen kann. Leere deutet hier bloß auf die Abwesenheit von störgefühlen hin. Die hindern deinen Geist also nicht mehr seinen Sprint zu beginnen um Geistige Akkrobatik betreiben zu dürfen.

Liebe Grüße
Sunlfower
Guten Morgen Sunlfower (Sunflower?),
und ein herzliches Willkommen
viel Erfolg wünsche ich Dir
_()_ Monika
Eigentlich Sunflower, aber ich habe mich bei der Registrierung vertippt. Jetzt finde ich aber auch gefallen an Sunlfower. Außerdem hat der liebe Administrator gesagt Sunflower sei schon vergeben ;)
crazy-dragon hat geschrieben:
Onyx9 hat geschrieben:
Woran macht sich echte Klarheit bemerkbar ?


_()_Onyx9-san:
An der Leere.

_()_ c.d.


stimmt !
Onyx9 hat geschrieben:
Wenn der Affe mich endlich in Ruhe lässt
und ich das eine oder andere Hemmniss überwunden habe,
bin ich schon fast wieder am einpennen.
Und das komische ist, ich hab das Gefühl mein Körper ist wach, aber mein Geist nicht-
oder umgekehrt. Ich weiß nur, dass keine Öffnung erfolgt.
Woran macht sich echte Klarheit bemerkbar ?
Auch an friedlich und zuversichtlich ?
Was kann Klarheit noch behindern ?

Bitte keine Kinderantworten. 8)


ich möchte J´un Ken aus meiner, nicht-buddhistischen, Perspektive, zustimmen.
Zuerst ist "Klarheit", oder was ich darunter verstehe, nur von/für sich,
wenn es in Berührung mit alltäglichem, diesem unbekanntem kommt,
äußert es sich mglw. derart, daß

Stärke nicht überlegen ist,

nicht Dominanz, in solchen Zusammenhängen, sondern Präsenz ist.


Demut ist keine Waffe.

Gruß
Onyx9 hat geschrieben:
Woran macht sich echte Klarheit bemerkbar ?

Keine Fragen.

Onyx9 hat geschrieben:
Auch an friedlich und zuversichtlich ?

Keine Antwort.

Onyx9 hat geschrieben:
Was kann Klarheit noch behindern ?

Fragen und Antworten.

Onyx9 hat geschrieben:
Bitte keine Kinderantworten. 8)

Bild
Warum habt ihr das denn wieder rausgekramt? ( siehe Datum )
Ich für meinen Teil bin mit den gegebenen Antworten zufrieden;
es waren sehr gute ! Und ich bin mir dauerhaft - für diesen Teil - klar geworden.
:wink:
Onyx9 hat geschrieben:
Warum habt ihr das denn wieder rausgekramt? ( siehe Datum )
Ich für meinen Teil bin mit den gegebenen Antworten zufrieden;
es waren sehr gute ! Und ich bin mir dauerhaft - für diesen Teil - klar geworden.
:wink:


Klarheit über die Klarheit :lol:
Grund hat geschrieben:
Onyx9 hat geschrieben:
Woran macht sich echte Klarheit bemerkbar ?

Keine Fragen.

Onyx9 hat geschrieben:
Auch an friedlich und zuversichtlich ?

Keine Antwort.

Onyx9 hat geschrieben:
Was kann Klarheit noch behindern ?

Fragen und Antworten.

Onyx9 hat geschrieben:
Bitte keine Kinderantworten. 8)

Bild


Das ist der Grund, warum ich Grund so sehr vermisse.

Ich hoffe, es geht Dir wirklich gut, lieber Grund!
Sven hat geschrieben:
accinca hat geschrieben:
Andererseits kann man natürlich
(in anderem Sinn) zu Nibbana "Nichts" sagen.

Das war natürlich klar, dass ich dich damit auf den Plan rufe. :wink:
Mir gefällt Aufhören besser. Ein Nichts impliziert indirekt, dass vorher etwas da gewesen wäre.
Wir haben aber nur ein Fließen, eine ständige Veränderung, die kein innewohnendes Sein/Etwas hat. Dieses Nichts nennt sich dann aber Anatta. Also das Nichts ist schon die ganze Zeit um uns herum, es wird nur durch die geistigen Konzepte verfestigt zum Sein geformt und so verdeckt.


Für dich impliziert vielleicht etwas.
Das gilt aber nicht für alle.
Die Wahrheit ist, es paßt dir nicht ins Konzept.
Und wieso sollte man "nichts" anatta nennen?
Und wieso könnte Nichts um einem herum sein?
Wir reden hier doch nicht über ein physikalische "Nichts",
das um etwas herum sein könnte. Wir reden bei anatta doch
von etwas das es nicht gibt, nämlich ein atta.
Nichts ist nicht zu Stein geformt. Da brauchst du dir keine
Sorgen machen das dir "Nichts" auf den Kopf fällt wenn die Decke
runter kommt.
Da ich im Moment gerade nicht zu Hause bin, auch mal ein Kommentar an meine Doris. (Es wird uns ja gerade wieder vorgeworfen, eine Art siamesisch-batcheloresque Verschwörung gegen Buddhaland zu sein... :mrgreen: ):

Auch in diesem Fall sehe ich keinen Grund (lol), einen sechs Jahre alten thread hervorzukramen. Wir können uns (hoffentlich) alle mit der Zeit ändern. Und (ohne den ganzen thread jetzt nachzulesen) die Kommentare von Grund empfinde ich als das, was ich öfter kritisiere: rotzlöffelhaft, aber Hauptsache 'zennig' klingen...

(Oh Gott, vielleicht bleibe ich noch etwas länger bei meiner Mutter,,, :lol: )
Axel hat geschrieben:

(Oh Gott, vielleicht bleibe ich noch etwas länger bei meiner Mutter,,, :lol: )

Das kann ich Dir nur empfehlen …

Ich habe halt ein bisschen gestöbert und da ist mir dieser kleine Dialog ins Auge gefallen. Den finde ich einfach prima. Trifft den Nagel auf den Kopf. Wird ein Klassiker für mich.

Ja, ist zennig. Aber ist auch für alle anderen verständlich. Und der Dialogpartner macht auch Zen. Also passt es. :P Denk an Deinen Spruch über der Couch …
Und ich fand ihn prima. Und humorvoll. Und überhaupt nicht böse.

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