Abschiedsbrief

Moderator: void

Die Dharmafreundin, die kürzlich an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben ist (siehe hier: Lilli @ Re: om mani peme hung  (in) Tibetischer Buddhismus), hat einen ganz wunderbaren Abschiedsbrief für die Hinterbliebenen hinterlassen. Handschriftlich an alle Freunde und Familienmitglieder. Kurz und Bündig, ohne Gejammer und ohne sich wichtig zu nehmen! Ein Trost (sie sei sich sicher, dass es nach dem Sterben weiter geht) und Inspiration zugleich.
Zum Schluss bat sie, statt Blumen, um eine Spende für eine bestimmte Organisation.
Ich habe mir vorgenommen, es genau so zu machen!
Liebe SY,

ich hoffe sehr, daß die Verstorbene vernünftige Ärzte und eine gute Begleitung hatte, die unnötiges Leiden soweit möglich verhindert haben :rose:

Dir wünsche ich, daß die guten Erinnerungen die Trauer überwiegen mögen.

In einer Zeit, in der das einzig wirklich 100% sichere weitgehend verleugnet oder ausgeblendet wird, wird mir die Erinnerung des Buddha 'denke an die Endlichkeit dieses Lebens' immer wertvoller.
Mein Beileid, Sherry... :rose:

Es ist dir und vor allem den Angehörigen wohl ein Trost, dass sie so tapfer und bewusst ihren Weg zu Ende gegangen ist.
Sie durfte zu Hause sterben! In Begleitung Ihres Mannes und eines Palliativ Teams. Einmal hatte sie wohl kurz Schmerzen, die Palliativmediziner waren aber recht schnell vor Ort und konnten die Schmerzen eindämmen.

Es geht mir hier übrigens nicht darum, Beileid entgegen zu nehmen (so gut kannte ich sie nun auch wieder nicht, trotzdem vielen Dank @ fotost und @ Elke), Ziel war es, die Idee diese spezielle Form des Abschiedes hier im Forum zu veröffentlichen, weil sie eventuell auch andere inspirieren könnte.

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