Dukkha today

Moderator: void

Bei der Zeitungslektüre bin ich auf einen Artikel gestoßen, der eindrucksvoll darstellt, was DUKKHA in der heutigen Arbeitswelt der jungen Trendsetter bedeuten kann.

Amüsant zu lesen! :wink:

https://www.welt.de/vermischtes/article ... klich.html

Was meint Ihr:
Unterscheidet sich DUKKHA in der westlichen Welt heute im Vergleich zu früher? Vor 30 oder 50 Jahren?
In den letzten 30 oder 50 Jahren?
Dukkha (Alter, Krankheit, Tod) hat es immer gegeben.
Solange es Samsara gibt, gibt es auch Dukkha. :wink:
Sherab Yönten hat geschrieben:
In den letzten 30 oder 50 Jahren?
Dukkha (Alter, Krankheit, Tod) hat es immer gegeben.
Solange es Samsara gibt, gibt es auch Dukkha. :wink:


Klar, aber Dukkha beschränkt sich nicht auf Geburt, Alter, Krankheit, Tod.

In der heutigen westlichen Gesellschaft haben viele Menschen ein scheinbar glückliches und befriedigendes Leben. Mit Privilegien und Möglichkeiten, von denen man früher nur träumen konnte.

Dennoch sind diese privilegierten Existenzen keine rundum glücklichen.
Dukkha schleicht sich überall ein.

Das fand ich in dem Artikel gut und pointiert dargestellt.
:)
Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:
In den letzten 30 oder 50 Jahren?
Dukkha (Alter, Krankheit, Tod) hat es immer gegeben.
Solange es Samsara gibt, gibt es auch Dukkha. :wink:


Klar, aber Dukkha beschränkt sich nicht auf Geburt, Alter, Krankheit, Tod.

In der heutigen westlichen Gesellschaft haben viele Menschen ein scheinbar glückliches und befriedigendes Leben. Mit Privilegien und Möglichkeiten, von denen man früher nur träumen konnte.

Dennoch sind diese privilegierten Existenzen keine rundum glücklichen.
Dukkha schleicht sich überall ein.

Das fand ich in dem Artikel gut und pointiert dargestellt.
:)


Ich stimme zu. Also nicht so ganz zum Zeitungsartikel, das war eher gelangweiltes Jammern auf hohem Niveau :mrgreen:
aber zu der Grundidee. Die Lebenserwartung ist im Durchschnitt gegenüber der Zeit Buddhas mehr als doppelt so hoch, viele Krankheiten haben ihren Schrecken verloren, jeder bei dem die Mindestvoraussetzungen bestehen kann lesen und schreiben, niemand muss in unserem reichen Land hungern...

Viele von uns sind die Götter in lichten Höhen von denen die einfachen Menschen zu seiner Zeit geträumt haben.

Aber auch die Götter müssen sich daran erinnern lassen, daß sie sterblich sind und sie jammern drüber, wenn sie es erkennen. Besser ist es, ein Mensch zu sein, die Ursachen des Leidens zu erkennen und sich daran zu machen, sie zu überwinden.
fotost hat geschrieben:
Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:
In den letzten 30 oder 50 Jahren?
Dukkha (Alter, Krankheit, Tod) hat es immer gegeben.
Solange es Samsara gibt, gibt es auch Dukkha. :wink:


Klar, aber Dukkha beschränkt sich nicht auf Geburt, Alter, Krankheit, Tod.

In der heutigen westlichen Gesellschaft haben viele Menschen ein scheinbar glückliches und befriedigendes Leben. Mit Privilegien und Möglichkeiten, von denen man früher nur träumen konnte.

Dennoch sind diese privilegierten Existenzen keine rundum glücklichen.
Dukkha schleicht sich überall ein.

Das fand ich in dem Artikel gut und pointiert dargestellt.
:)


Ich stimme zu. Also nicht so ganz zum Zeitungsartikel, das war eher gelangweiltes Jammern auf hohem Niveau :mrgreen:
aber zu der Grundidee. Die Lebenserwartung ist im Durchschnitt gegenüber der Zeit Buddhas mehr als doppelt so hoch, viele Krankheiten haben ihren Schrecken verloren, jeder bei dem die Mindestvoraussetzungen bestehen kann lesen und schreiben, niemand muss in unserem reichen Land hungern...

Viele von uns sind die Götter in lichten Höhen von denen die einfachen Menschen zu seiner Zeit geträumt haben.

Aber auch die Götter müssen sich daran erinnern lassen, daß sie sterblich sind und sie jammern drüber, wenn sie es erkennen. Besser ist es, ein Mensch zu sein, die Ursachen des Leidens zu erkennen und sich daran zu machen, sie zu überwinden.


Ich stimme dir auch zu.
Wobei das gelangweilte Jammern auf hohem Niveau häufig echtes Dukkha ist: eben das stark empfundene Unbefriedigtsein trotz (oder manchmal auch WEGEN) der materiellen Saturiertheit.

Wenn du sagst, viele von uns SIND Götter, dann mag das aus der Perspektive eines Menschen früherer Zeiten so erscheinen.
In Wirklichkeit ist manches an Leiden gleich geblieben oder hat sich in Richtung von Wehleidigkeit verschoben, die aber subjektiv aufrichtig als leidhaft empfunden wird.
Der Artikel ist wohl eher eine Fiktion. Wer frei ist und mit der Freiheit dann nichts anfangen kann, der ist wohl in so einer Art selbstgeschaffener Hölle. Genauso ist das mit dem Reichtum. Die Daseinsbereiche im samsara sind Darstellungen, in denen gezeigt wird, welche Handlungen wohin führen, wenn man durch Handlungen aus dem Leiden versucht auszusteigen. Das geht wohl nicht. Der Bereich des Menschen, mit Arbeit und entsprechende Frustration, ist dann der einzige Bereich, der einen Ausgang hat.
Frieden-und-Freude hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Viele von uns sind die Götter in lichten Höhen von denen die einfachen Menschen zu seiner (Buddhas) Zeit geträumt haben.

Aber auch die Götter müssen sich daran erinnern lassen, daß sie sterblich sind und sie jammern drüber, wenn sie es erkennen. Besser ist es, ein Mensch zu sein, die Ursachen des Leidens zu erkennen und sich daran zu machen, sie zu überwinden.


Wenn du sagst, viele von uns SIND Götter, dann mag das aus der Perspektive eines Menschen früherer Zeiten so erscheinen.
In Wirklichkeit ist manches an Leiden gleich geblieben oder hat sich in Richtung von Wehleidigkeit verschoben, die aber subjektiv aufrichtig als leidhaft empfunden wird.


Ich hatte genau geschrieben: (siehe oben :mrgreen: )
Die Perspektiven verschieben sich, wenn sich die äußeren Bedingungen verschieben.
So, wie wir im Westen. oder wenigstens 90% von uns moderne Medizin, ein Dach über dem Kopf, gute Kleidung, immer ausreichend Essen etc. etc. für etwas selbstverständliches halten, verschieben sich auch für uns die Ansichten.

Unsere Götter sind heute andere; die Bill Gates für diejenigen, die Geld lieben oder die Fußballstars für diejenigen, die einem Körperkult und der Aufmerksamkeit der Öffentlich nachgieren... (darf nach persönlichem Geschmack ausgeweitet werden, auch gern um positive Beispiele).

In diesem Zusammenhang könnte man es als die größte Leistung Buddhas sehen, daß er mit absoluter Klarheit erkannt hat, daß sich diese Perspektiven fast beliebig verschieben lassen jedoch nie über die Grenzen heraus, die jedem Wesen gegeben sind, solange wir diese Grenzen (Anhaftung) mit uns herumschleppen.
Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Bei der Zeitungslektüre bin ich auf einen Artikel gestoßen, der eindrucksvoll darstellt, was DUKKHA in der heutigen Arbeitswelt der jungen Trendsetter bedeuten kann.

Amüsant zu lesen! :wink:

https://www.welt.de/vermischtes/article ... klich.html

Was meint Ihr:
Unterscheidet sich DUKKHA in der westlichen Welt heute im Vergleich zu früher? Vor 30 oder 50 Jahren?

Hab ihn endlich gelesen. :mrgreen:
Hatte keine Zeit, musste googeln, jetzt googeln wie googlen geschrieben wird, schreiben irgendwas tun was zu tun ist, ich bin frei was ich tun will und was nicht doch das Leben zwingt mich Dinge zu tun, die ich glaube zu wollen doch ich weiß ich will sie nicht tun, ich tu sie weil sie zu tun sind.
Bruch!
Es wird doch ganz klar wo das Problem ist, es ist das Glauben wollen das ich tue was zu tun ist. Es ist der Glaube an Frei sein. Es ist der Glaube das mein Geist besser arbeitet wenn er keine Menschen um sich hat. Der Fehler ist zu Glauben das das getan wird was zu tun ist.
Der Geist verhindert mit seinem Glauben das ich frei bin in meinem tun, mit der Vorstellung das ich jetzt etwas tut was zu tun ist und macht mir glauben das es richtig ist das liegen zu lassen was wirklich jetzt zu tun ist.

Buddha nennt das Trägheit des Geistes. Es ist aber keine Trägheit sondern die Aktivität nicht zu tun was zu tun ist sonder das zu tun was ich glaube was zu tun ist, denn ich bin frei in meinem Tun. Bin ich nicht! Mein Glauben das ich tue was zu tun ist nimmt mir die Freiheit zu tun was zu tun ist. Innerer Schweinehund.

Dukkha fing schon immer damit an das geglaubt wurde das das was ich jetzt tue das ist was zu tun ist. Wenn ich es dann getan habe verfolgte mich das was zu tun gewesen wäre, aber an diesem sind nur andere Schuld sie hätten es ja tun können denn ich hatte ja zu tun was jetzt zu tun ist.
@Ellviral
:like:
Ellviral hat geschrieben:
Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Bei der Zeitungslektüre bin ich auf einen Artikel gestoßen, der eindrucksvoll darstellt, was DUKKHA in der heutigen Arbeitswelt der jungen Trendsetter bedeuten kann.

Amüsant zu lesen! :wink:

https://www.welt.de/vermischtes/article ... klich.html

Was meint Ihr:
Unterscheidet sich DUKKHA in der westlichen Welt heute im Vergleich zu früher? Vor 30 oder 50 Jahren?

Hab ihn endlich gelesen. :mrgreen:
Hatte keine Zeit, musste googeln, jetzt googeln wie googlen geschrieben wird, schreiben irgendwas tun was zu tun ist, ich bin frei was ich tun will und was nicht doch das Leben zwingt mich Dinge zu tun, die ich glaube zu wollen doch ich weiß ich will sie nicht tun, ich tu sie weil sie zu tun sind.
Bruch!
Es wird doch ganz klar wo das Problem ist, es ist das Glauben wollen das ich tue was zu tun ist. Es ist der Glaube an Frei sein. Es ist der Glaube das mein Geist besser arbeitet wenn er keine Menschen um sich hat. Der Fehler ist zu Glauben das das getan wird was zu tun ist.
Der Geist verhindert mit seinem Glauben das ich frei bin in meinem tun, mit der Vorstellung das ich jetzt etwas tut was zu tun ist und macht mir glauben das es richtig ist das liegen zu lassen was wirklich jetzt zu tun ist.

Buddha nennt das Trägheit des Geistes. Es ist aber keine Trägheit sondern die Aktivität nicht zu tun was zu tun ist sonder das zu tun was ich glaube was zu tun ist, denn ich bin frei in meinem Tun. Bin ich nicht! Mein Glauben das ich tue was zu tun ist nimmt mir die Freiheit zu tun was zu tun ist. Innerer Schweinehund.

Dukkha fing schon immer damit an das geglaubt wurde das das was ich jetzt tue das ist was zu tun ist. Wenn ich es dann getan habe verfolgte mich das was zu tun gewesen wäre, aber an diesem sind nur andere Schuld sie hätten es ja tun können denn ich hatte ja zu tun was jetzt zu tun ist.


Danke für die interessante Antwort und Sichtweise!

Was würdest du denn der Autorin des Artikels empfehlen: Wie kann sie diese Form von Dukkha beenden?
Tychiades hat geschrieben:
Der Artikel ist wohl eher eine Fiktion. Wer frei ist und mit der Freiheit dann nichts anfangen kann, der ist wohl in so einer Art selbstgeschaffener Hölle.


"Fiktion" vielleicht im Sinne einer literarisch pointierten und ein wenig überhöhten Darstellung.
Doch diese selbstgeschaffene Hölle existiert doch real bei vielen Menschen!
Jeder versucht, sich vermeintlich ideale Lebensbedingungen zu schaffen und muss feststellen: Auch dort ist kein Glück, auch das ist nicht völlig befriedigend!
Frieden-und-Freude hat geschrieben:

Danke für die interessante Antwort und Sichtweise!

Was würdest du denn der Autorin des Artikels empfehlen: Wie kann sie diese Form von Dukkha beenden?

Mach keinen Unterschied mehr zwischen Arbeit und Urlaub.
Es geht um das Üben der Tat, die keine Bedingungen hat sonder einfach nur getan werden muss. Wenn ich Artikel schreiben muss weil ich das wollte kann ich mich nicht damit rausreden das ich mein Büro verlege und weil es da so schön ist kann ich nicht schreiben und im Büro bin ich gelangweilt weil ich erst um 18 Uhr gehen kann. Es gibt immer was zu tun da wo ich bin.

Natürlich nur wenn ich körperlich tätig sein will, auch noch einen Unterschied mache zwischen geistiger und körperlicher Arbeit. Wobei Geistige natürlich höher bewertet wird, doch dadurch wird sogar die Bewegungen der Finger als Arbeit gesehen. Die die Süßigkeiten zum Mund befördern werden natürlich nicht als Arbeit gesehen.

Mach das was zu tun ist und hör auf nach einem schönen Arbeitsplatz zu suchen, denn da wo Du bist ist gut, schön ist eine Illusion. Das brauch ich jetzt nicht machen. Warum nicht? Wer macht es später? Wer macht es jetzt? Warum nicht Jetzt, wann sonst?
Ellviral hat geschrieben:
Frieden-und-Freude hat geschrieben:

Danke für die interessante Antwort und Sichtweise!

Was würdest du denn der Autorin des Artikels empfehlen: Wie kann sie diese Form von Dukkha beenden?

Mach keinen Unterschied mehr zwischen Arbeit und Urlaub.
Es geht um das Üben der Tat, die keine Bedingungen hat sonder einfach nur getan werden muss. Wenn ich Artikel schreiben muss weil ich das wollte kann ich mich nicht damit rausreden das ich mein Büro verlege und weil es da so schön ist kann ich nicht schreiben und im Büro bin ich gelangweilt weil ich erst um 18 Uhr gehen kann. Es gibt immer was zu tun da wo ich bin.

Natürlich nur wenn ich körperlich tätig sein will, auch noch einen Unterschied mache zwischen geistiger und körperlicher Arbeit. Wobei Geistige natürlich höher bewertet wird, doch dadurch wird sogar die Bewegungen der Finger als Arbeit gesehen. Die die Süßigkeiten zum Mund befördern werden natürlich nicht als Arbeit gesehen.

Mach das was zu tun ist und hör auf nach einem schönen Arbeitsplatz zu suchen, denn da wo Du bist ist gut, schön ist eine Illusion. Das brauch ich jetzt nicht machen. Warum nicht? Wer macht es später? Wer macht es jetzt? Warum nicht Jetzt, wann sonst?


Ich lese zur Zeit dieses Buch, von dem du mal geschrieben hast: Zen für Küche und Leben.
Finde es spannend, auch andere Denkansätze nachzuvollziehen, die mir bislang fremd waren.

Es ist aber eine Herausforderung für mich, da ich darauf trainiert bin, etwas so klar und präzise wie möglich zu formulieren.
Und dieses Zen kommt mir da eher mysteriös und oft auch nebulös vor. :)

Deine Beiträge heute glaube ich jedoch zu verstehen. :D
Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Frieden-und-Freude hat geschrieben:

Danke für die interessante Antwort und Sichtweise!

Was würdest du denn der Autorin des Artikels empfehlen: Wie kann sie diese Form von Dukkha beenden?

Mach keinen Unterschied mehr zwischen Arbeit und Urlaub.
Es geht um das Üben der Tat, die keine Bedingungen hat sonder einfach nur getan werden muss. Wenn ich Artikel schreiben muss weil ich das wollte kann ich mich nicht damit rausreden das ich mein Büro verlege und weil es da so schön ist kann ich nicht schreiben und im Büro bin ich gelangweilt weil ich erst um 18 Uhr gehen kann. Es gibt immer was zu tun da wo ich bin.

Natürlich nur wenn ich körperlich tätig sein will, auch noch einen Unterschied mache zwischen geistiger und körperlicher Arbeit. Wobei Geistige natürlich höher bewertet wird, doch dadurch wird sogar die Bewegungen der Finger als Arbeit gesehen. Die die Süßigkeiten zum Mund befördern werden natürlich nicht als Arbeit gesehen.

Mach das was zu tun ist und hör auf nach einem schönen Arbeitsplatz zu suchen, denn da wo Du bist ist gut, schön ist eine Illusion. Das brauch ich jetzt nicht machen. Warum nicht? Wer macht es später? Wer macht es jetzt? Warum nicht Jetzt, wann sonst?


Ich lese zur Zeit dieses Buch, von dem du mal geschrieben hast: Zen für Küche und Leben.
Finde es spannend, auch andere Denkansätze nachzuvollziehen, die mir bislang fremd waren.

Es ist aber eine Herausforderung für mich, da ich darauf trainiert bin, etwas so klar und präzise wie möglich zu formulieren.
Und dieses Zen kommt mir da eher mysteriös und oft auch nebulös vor. :)

Deine Beiträge heute glaube ich jedoch zu verstehen. :D
Dein Ego, der Glaube so zu sein wie Du bist vernebeln. Les das in drei Monaten nochmal. Voraussetzung ist das Du es ganz gelesen hast, es ist deinem Hirn vollkommen egal ob DU das verstehst. Weglegen und vergessen in drei Monaten wieder lesen.
Ellviral hat geschrieben:
Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Mach keinen Unterschied mehr zwischen Arbeit und Urlaub.
Es geht um das Üben der Tat, die keine Bedingungen hat sonder einfach nur getan werden muss. Wenn ich Artikel schreiben muss weil ich das wollte kann ich mich nicht damit rausreden das ich mein Büro verlege und weil es da so schön ist kann ich nicht schreiben und im Büro bin ich gelangweilt weil ich erst um 18 Uhr gehen kann. Es gibt immer was zu tun da wo ich bin.

Natürlich nur wenn ich körperlich tätig sein will, auch noch einen Unterschied mache zwischen geistiger und körperlicher Arbeit. Wobei Geistige natürlich höher bewertet wird, doch dadurch wird sogar die Bewegungen der Finger als Arbeit gesehen. Die die Süßigkeiten zum Mund befördern werden natürlich nicht als Arbeit gesehen.

Mach das was zu tun ist und hör auf nach einem schönen Arbeitsplatz zu suchen, denn da wo Du bist ist gut, schön ist eine Illusion. Das brauch ich jetzt nicht machen. Warum nicht? Wer macht es später? Wer macht es jetzt? Warum nicht Jetzt, wann sonst?


Ich lese zur Zeit dieses Buch, von dem du mal geschrieben hast: Zen für Küche und Leben.
Finde es spannend, auch andere Denkansätze nachzuvollziehen, die mir bislang fremd waren.

Es ist aber eine Herausforderung für mich, da ich darauf trainiert bin, etwas so klar und präzise wie möglich zu formulieren.
Und dieses Zen kommt mir da eher mysteriös und oft auch nebulös vor. :)

Deine Beiträge heute glaube ich jedoch zu verstehen. :D
Dein Ego, der Glaube so zu sein wie Du bist vernebeln. Les das in drei Monaten nochmal. Voraussetzung ist das Du es ganz gelesen hast, es ist deinem Hirn vollkommen egal ob DU das verstehst. Weglegen und vergessen in drei Monaten wieder lesen.


:D
Warum nicht, es ist ja glücklicherweise ein kurzes Buch!
:)

Zurück zum Thema:

Wenn alles, was mir begegnet, mein Leben ist: Warum dann noch Unterschiede machen?
Dann kann die Autorin des Artikels doch genauso gut in den Pool steigen oder sich schminken oder die Schokolade essen oder den Artikel schreiben?!

Ist dann nicht alles gleichermaßen wichtig oder unwichtig, weil alles mein Leben ist, ohne jeden Unterschied?!
Frieden-und-Freude hat geschrieben:


:D
Warum nicht, es ist ja glücklicherweise ein kurzes Buch!
:)

Zurück zum Thema:

Wenn alles, was mir begegnet, mein Leben ist: Warum dann noch Unterschiede machen?
Dann kann die Autorin des Artikels doch genauso gut in den Pool steigen oder sich schminken oder die Schokolade essen oder den Artikel schreiben?!

Ist dann nicht alles gleichermaßen wichtig oder unwichtig, weil alles mein Leben ist, ohne jeden Unterschied?!
Das ist soweit richtig. Nur ist für mich zu bedenken das das ideal nur ganz zutrifft wenn ich ein Robinson bin. Wenn Freitag erscheint gibt es da einen Menschen dem ich als sein Leben begegne. Da ist die Schnittstelle für Leiden durch Vorstellungen über den anderen. Sprache muss neu gelernt werden, nicht die eigene nicht die des anderen sondern eine Sprache, eine Metasprache, in der sich beide einigermaßen wiederfinden können. Und dann kommen die Abmachungen die ich mit dem, meinem Leben, das mir begegnet treffe. Wenn ich einen Vertrag zu erfüllen habe dann begegnet mir mit diesem Vertrag, mein Leben, in dem ich etwas versprochen habe. Robinson allein kann machen was er will, Robinson und Freitag können das nicht mehr. Da begegnet beiden nicht nur ihr Leben sondern es erscheint auch ein Metaleben.
Ellviral hat geschrieben:
Dein Ego, der Glaube so zu sein wie Du bist vernebeln. Les das in drei Monaten nochmal. Voraussetzung ist das Du es ganz gelesen hast, es ist deinem Hirn vollkommen egal ob DU das verstehst. Weglegen und vergessen in drei Monaten wieder lesen.

:like:
(Auch wenn Du es nicht willst, verneige ich mich leicht vor Dir)
Ellviral hat geschrieben:
Frieden-und-Freude hat geschrieben:


:D
Warum nicht, es ist ja glücklicherweise ein kurzes Buch!
:)

Zurück zum Thema:

Wenn alles, was mir begegnet, mein Leben ist: Warum dann noch Unterschiede machen?
Dann kann die Autorin des Artikels doch genauso gut in den Pool steigen oder sich schminken oder die Schokolade essen oder den Artikel schreiben?!

Ist dann nicht alles gleichermaßen wichtig oder unwichtig, weil alles mein Leben ist, ohne jeden Unterschied?!
Das ist soweit richtig. Nur ist für mich zu bedenken das das ideal nur ganz zutrifft wenn ich ein Robinson bin. Wenn Freitag erscheint gibt es da einen Menschen dem ich als sein Leben begegne. Da ist die Schnittstelle für Leiden durch Vorstellungen über den anderen. Sprache muss neu gelernt werden, nicht die eigene nicht die des anderen sondern eine Sprache, eine Metasprache, in der sich beide einigermaßen wiederfinden können. Und dann kommen die Abmachungen die ich mit dem, meinem Leben, das mir begegnet treffe. Wenn ich einen Vertrag zu erfüllen habe dann begegnet mir mit diesem Vertrag, mein Leben, in dem ich etwas versprochen habe. Robinson allein kann machen was er will, Robinson und Freitag können das nicht mehr. Da begegnet beiden nicht nur ihr Leben sondern es erscheint auch ein Metaleben.


In der Sprache der Tradition, mit der ich vertraut bin, könnte man das, was du zu diesem Thema gesagt hast, vielleicht so zusammenfassen:

Dein Ego und die damit verbundenen Glaubenssätze stehen dir im Weg. Ohne deine Ich-Fixierung wird dein Leben ganz einfach. Du kannst dann handeln so wie die Situation es erfordert. Dazu gehören auch deine Verpflichtungen und Versprechungen gegenüber anderen, denn auch das gehört zum achtfachen Pfad.
Suche das Glück nicht in irgendwelchen Optimierungen deiner äußeren Situation, denn egal wie sehr du versuchst, ideale Bedingungen herzustellen, es bleibt immer unbefriedigend in der Sinneswelt. Der umgekehrte Weg der Entsagung und möglichst einfachen Lebensweise ist heilsamer und du kannst dabei ohne Ablenkung durch Designer-Ringe und Palmenstrände einfach das tun, was gerade wirklich sinnvoll ist. :)

Inwieweit ist das deckungsgleich mit dem, was du gesagt hast?
Nur eine andere Sprache oder auch ein anderer Inhalt?
Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Frieden-und-Freude hat geschrieben:


:D
Warum nicht, es ist ja glücklicherweise ein kurzes Buch!
:)

Zurück zum Thema:

Wenn alles, was mir begegnet, mein Leben ist: Warum dann noch Unterschiede machen?
Dann kann die Autorin des Artikels doch genauso gut in den Pool steigen oder sich schminken oder die Schokolade essen oder den Artikel schreiben?!

Ist dann nicht alles gleichermaßen wichtig oder unwichtig, weil alles mein Leben ist, ohne jeden Unterschied?!
Das ist soweit richtig. Nur ist für mich zu bedenken das das ideal nur ganz zutrifft wenn ich ein Robinson bin. Wenn Freitag erscheint gibt es da einen Menschen dem ich als sein Leben begegne. Da ist die Schnittstelle für Leiden durch Vorstellungen über den anderen. Sprache muss neu gelernt werden, nicht die eigene nicht die des anderen sondern eine Sprache, eine Metasprache, in der sich beide einigermaßen wiederfinden können. Und dann kommen die Abmachungen die ich mit dem, meinem Leben, das mir begegnet treffe. Wenn ich einen Vertrag zu erfüllen habe dann begegnet mir mit diesem Vertrag, mein Leben, in dem ich etwas versprochen habe. Robinson allein kann machen was er will, Robinson und Freitag können das nicht mehr. Da begegnet beiden nicht nur ihr Leben sondern es erscheint auch ein Metaleben.


In der Sprache der Tradition, mit der ich vertraut bin, könnte man das, was du zu diesem Thema gesagt hast, vielleicht so zusammenfassen:

Dein Ego und die damit verbundenen Glaubenssätze stehen dir im Weg. Ohne deine Ich-Fixierung wird dein Leben ganz einfach. Du kannst dann handeln so wie die Situation es erfordert. Dazu gehören auch deine Verpflichtungen und Versprechungen gegenüber anderen, denn auch das gehört zum achtfachen Pfad.
Suche das Glück nicht in irgendwelchen Optimierungen deiner äußeren Situation, denn egal wie sehr du versuchst, ideale Bedingungen herzustellen, es bleibt immer unbefriedigend in der Sinneswelt. Der umgekehrte Weg der Entsagung und möglichst einfachen Lebensweise ist heilsamer und du kannst dabei ohne Ablenkung durch Designer-Ringe und Palmenstrände einfach das tun, was gerade wirklich sinnvoll ist. :)

Inwieweit ist das deckungsgleich mit dem, was du gesagt hast?
Nur eine andere Sprache oder auch ein anderer Inhalt?
Das meine ich mit Metasprache. Ich verstehe Dich und es gibt nichts hinzuzufügen oder zu "verbessern". :like:
Ellviral hat geschrieben:
Frieden-und-Freude hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Das ist soweit richtig. Nur ist für mich zu bedenken das das ideal nur ganz zutrifft wenn ich ein Robinson bin. Wenn Freitag erscheint gibt es da einen Menschen dem ich als sein Leben begegne. Da ist die Schnittstelle für Leiden durch Vorstellungen über den anderen. Sprache muss neu gelernt werden, nicht die eigene nicht die des anderen sondern eine Sprache, eine Metasprache, in der sich beide einigermaßen wiederfinden können. Und dann kommen die Abmachungen die ich mit dem, meinem Leben, das mir begegnet treffe. Wenn ich einen Vertrag zu erfüllen habe dann begegnet mir mit diesem Vertrag, mein Leben, in dem ich etwas versprochen habe. Robinson allein kann machen was er will, Robinson und Freitag können das nicht mehr. Da begegnet beiden nicht nur ihr Leben sondern es erscheint auch ein Metaleben.


In der Sprache der Tradition, mit der ich vertraut bin, könnte man das, was du zu diesem Thema gesagt hast, vielleicht so zusammenfassen:

Dein Ego und die damit verbundenen Glaubenssätze stehen dir im Weg. Ohne deine Ich-Fixierung wird dein Leben ganz einfach. Du kannst dann handeln so wie die Situation es erfordert. Dazu gehören auch deine Verpflichtungen und Versprechungen gegenüber anderen, denn auch das gehört zum achtfachen Pfad.
Suche das Glück nicht in irgendwelchen Optimierungen deiner äußeren Situation, denn egal wie sehr du versuchst, ideale Bedingungen herzustellen, es bleibt immer unbefriedigend in der Sinneswelt. Der umgekehrte Weg der Entsagung und möglichst einfachen Lebensweise ist heilsamer und du kannst dabei ohne Ablenkung durch Designer-Ringe und Palmenstrände einfach das tun, was gerade wirklich sinnvoll ist. :)

Inwieweit ist das deckungsgleich mit dem, was du gesagt hast?
Nur eine andere Sprache oder auch ein anderer Inhalt?
Das meine ich mit Metasprache. Ich verstehe Dich und es gibt nichts hinzuzufügen oder zu "verbessern". :like:


Okay :)
Wenn es da aus Zen-Sicht nichts hinzuzufügen gibt, wozu ist die Zen-Sicht dann gut?
Da könnte man doch bei den traditionellen Theravada-Formulierungen bleiben, die für die meisten Menschen leichter verständlich sind.
Eine einfache Sprache zur zwischenmenschlichen Verständigung!
Dafür ist Sprache doch gedacht. Eine rein private Sprache gibt es nicht und der Versuch einer Privatsprache scheitert.

Bitte nicht falsch verstehen: Ich respektiere andere Traditionen und bin offen dafür, mich davon inspirieren zu lassen, wenn es da etwas gibt, das mich inspiriert.

Bislang enden allerdings all meine Versuche der Beschäftigung mit Zen bei dem trivialen Ergebnis: Ist das, was ein Zen-Meister sagt sinnvoll, dann lässt sich das Sinnvolle auch in eine normale Sprache "übersetzen".
Warum also nicht gleich in allgemein verständlicher Sprache sprechen?

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