Angst vor der Erleuchtung

Moderator: void

216 Beiträge
@Helmut

Meine Rrente wird auch bescheiden ausfallen, vermutlich gibt es in 20 Jahren eh keine mehr. Durch dusselige Umstaende landete ich vor einigen Wochen in einer Notunterkunft fuer Obdachlose wie du eventuell weisst. Weniger tragisch als es auf den ersten Blick erscheint, es funktioniert auch mit Obdachlosigkeit. Ich bin heute froh, dass es so gelaufen ist, denn die Angst davor ist komplett weg und sie ist unbegruendet. Im Gegenteil, ich fuehel mich momentan pudelwohl mit meinen wenigen Habseligkeiten. Demnaechst ziehe ich um in eine Unterkunft direkt am See und bin ganz sicher nicht ungluecklich :)
@ Helmut
Du hast meditiert ohne zu wissen was du da machst? Du kanntest Buddhismus nicht?

@keck
Du bist Obdachlos? Was besitzt du dann noch? Ein Handy oder ein Computer anscheinend. Woher bekommst du Internetzugang? Wieviel Sachen hast du noch allgemein?
Aha hat geschrieben:
Wahrscheinlich, werde ich niemals die Erleuchtung erhalten, weil ich in diesem Leben noch nicht bereit bin, aber was ist, wenn ich soweit komme, dass ich mir eine Psychose einhole oder auf einmal soweit komme, dass mir meine Familie egal wird.

Die Lehre Buddhas ist die Schulung des Geistes und die Schulung des Herzens. Wenn man in der Meditation auch daran arbeitet Freundlichkeit und ein offenes Herz zu entwickeln, wird einem die Familie nicht egal sein. Ich hatte auch mal den Gedanken, dass ich zum Android werde, wenn durch Meditation mein Kopf völlig klar ist und ich mich dann irgendwie verliere. Aber die Angst davor verschwindet, wenn man die Entwicklung eines offenen freundlichen Herzes miteinschließt. Dann weiß man, dass man auf der "richtigen Seite" bleiben wird.
Aha hat geschrieben:
@ Helmut
Du hast meditiert ohne zu wissen was du da machst? Du kanntest Buddhismus nicht?

@keck
Du bist Obdachlos? Was besitzt du dann noch? Ein Handy oder ein Computer anscheinend. Woher bekommst du Internetzugang? Wieviel Sachen hast du noch allgemein?


Handy, Notebook, Fahrrad :) 3 Pullis, 5 Tshirts, 2 paar Schuhe, Regenschirm :D 2 Jacken, Regenjacke, Sonnenbrille. Das wars. Uebersichtlich und schoen minimalistisch, es lebt sich vorzueglich mit wenig Krams. Muss dazu schreiben, dass ich auch das Gegenteil kenne mit viel Geld und hunderten Gegenstaenden. Aber mit wenig lebt es sich dann doch besser. Vermissen tue ich eine gemuetliche Couch, eventuell ab und an mein Motorrad, geht aber auch ohne :P
Wenn ich wollte koennte ich sicherlich wieder eine neue GmbH gruenden mit Angestellten, hab aber ueberhaupt kein Interesse daran wenn ich an den Stress denke der dann wieder entsteht. Durch Meditation und simple Erkenntnis hat sich da schon einiges bereinigt vom "dauernd mehr haben wollen".
keks hat geschrieben:
Handy, Notebook, Fahrrad 3 Pullis, 5 Tshirts, 2 paar Schuhe, Regenschirm 2 Jacken, Regenjacke, Sonnenbrille. Das wars. Uebersichtlich und schoen minimalistisch, es lebt sich vorzueglich mit wenig Krams. Muss dazu schreiben, dass ich auch das Gegenteil kenne mit viel Geld und hunderten Gegenstaenden. Aber mit wenig lebt es sich dann doch besser. Vermissen tue ich eine gemuetliche Couch, eventuell ab und an mein Motorrad, geht aber auch ohne


Heutzutage haben "die Obdachlosen" also Handy, Notebook und Fahrrad :shock:
Und was machst Du im Winter ? :?
keks hat geschrieben:
...Uebersichtlich und schoen minimalistisch, es lebt sich vorzueglich mit wenig Krams... Durch Meditation und simple Erkenntnis hat sich da schon einiges bereinigt vom "dauernd mehr haben wollen".


Kann ich nachvollziehen, ohne unnötiges Zeugs und der entsprechenden Praxis und Philosophie war ich immer am Glücklichsten. Die Erfahrung von Freiheit, anstatt nur von Befreiung zu reden. Hab es dann aber doch nciht so ganz bis heute durchziehen können.
Und ja, zum Thema - Vor der Freiheit von Leid (Erleuchtung) braucht man keine Angst zu haben, die Angst entsteht weil man etwas bewahren und festhalten will. Es gelingen auch alle weltlichen Unternehmungen am Besten wenn man eine gewisse innere Losgelöstheit entwickelt.
Sherab Yönten hat geschrieben:
keks hat geschrieben:
Handy, Notebook, Fahrrad 3 Pullis, 5 Tshirts, 2 paar Schuhe, Regenschirm 2 Jacken, Regenjacke, Sonnenbrille. Das wars. Uebersichtlich und schoen minimalistisch, es lebt sich vorzueglich mit wenig Krams. Muss dazu schreiben, dass ich auch das Gegenteil kenne mit viel Geld und hunderten Gegenstaenden. Aber mit wenig lebt es sich dann doch besser. Vermissen tue ich eine gemuetliche Couch, eventuell ab und an mein Motorrad, geht aber auch ohne


Heutzutage haben "die Obdachlosen" also Handy, Notebook und Fahrrad :shock:
Und was machst Du im Winter ? :?


Hallenbad ;)
Unter obdachlos verstand ich "nix Eigenheim, nix Wohnung" sondern "nasse" Notunterkunft bzw. Heim mit Alkis, das darfst selbst googlen. ;)

Hab es dann aber doch nciht so ganz bis heute durchziehen können.

Hätte ich auch nicht wenn man mich da nicht reingedrückt hätte. Da ist nichts was man einem noch wegnehmen könnte. Man muss sich um nichts sorgen, finden tut man auch alles weil es übersichtlich ist, man kann nachvollziehen warum manche Buddhisten ein Dauergrinsen haben und hat es selbst auch. Nebenher jobbe ich als Fahrradkurier undüer Buddhismus mach ich mir nur wenige Gedanken, da schaue ich lieber den Fischen im Wasser zu :)
Aha hat geschrieben:
@ Helmut
Du hast meditiert ohne zu wissen was du da machst? Du kanntest Buddhismus nicht?
Ja. Ich hatte als erstes Buch: "Die Herz-Meditation" und damit bin ich angefangen. Alles was da nach Buddhismus roch habe ich ausgeschlossen. Dann kam, in meiner Beschäftigung mit meinen Depressionen, über die Psychologie, C.G.Jung das Buch "Das Geheimnis der goldenen Blüte" dazu und auch da wurde alles was Buddhismus war nicht beachtet. Buddhismus war für mich bis 2001 Igitt Igitt. Dann hat mir dieser aber alles erklären können was ich bisher erfahren habe für das ich aber keine Worte hatte. Die Worte des Buddha der "Palikanon" kam erst 2010 in mein Bewusstsein und Buddha hatte endlich die Worte die ich sofort verstand. Mit Buddhisten habe ich keinerlei Kontakt und die die sich anbahnten habe ich abgebrochen weil sie mich zu sehr an Esoterische Spinner erinnerten und davon hatte ich gründlich die Nase voll. Ich wollte mit beiden Füßen auf dem Boden stehen und nicht in süßlichen Wolken der all-selig-machenden Glückseligkeit leben.
Und ja, zum Thema - Vor der Freiheit von Leid (Erleuchtung) braucht man keine Angst zu haben, die Angst entsteht weil man etwas bewahren und festhalten will. Es gelingen auch alle weltlichen Unternehmungen am Besten wenn man eine gewisse innere Losgelöstheit entwickelt.


Dann ist Erleuchtung nicht der Gewinn von etwas, sondern der Verlust von dem was man ehemals als kostbar erachtet hatte. :)
ist keks jetzt ein digitaler nomade? :D

Find ich aber klasse, dass du das so meisterst...Respekt! Und alles Gute für die Zukunft!
Huhu? Ohne Handy,Notebook und Rad bekomme ich nervoese Zuckungen :D
keks hat geschrieben:

Dann ist Erleuchtung nicht der Gewinn von etwas, sondern der Verlust von dem was man ehemals als kostbar erachtet hatte. :)


Ja es geht bei der ganzen Sache doch eigentlich nur darum, Illusionen und Anhaftungen loszuwerden.
@ aha:
Ich wollte nur wissen, ob es noch jemanden gibt, der sich darüber Gedanken macht, dass das Erstreben nach der Erleuchtung Angst machen kann.


ja. angst ist es aber nicht. weiß nicht, ob s noch mal sein wird, meine reue ist sehr tief, doch mir war es unmöglich meine kinder im stich zu lassen, da sie nur mich auf der welt haben, obwohl ich keine liebe, ergo kein begehren und kein anhangen mehr empfand.
leerheit ist echt ne sache für sich.
aber solltest du in eine psychose rutschen, geh zu einem arzt und nimm ruhig medikamente. eine psychose hat mit erwachen und leerheit absolut nix zu tun. das ist eine krankheit.
Morpho hat geschrieben:
@ aha:
Ich wollte nur wissen, ob es noch jemanden gibt, der sich darüber Gedanken macht, dass das Erstreben nach der Erleuchtung Angst machen kann.


ja. weiß nicht, ob s noch mal sein wird. meine reue ist sehr tief, doch mir war es unmöglich meine kinder im stich zu lassen, da sie nur mich auf der welt haben, obwohl ich da keine liebe -kein begehren- mehr empfand.


Kinder sind wie Pfeile die man als Elternteile als Yin und Yang des Bogens abschießen muss. Und die evtl. im nächsten Leben nach einer Samsaraumrundung wieder als Elternteile bei einem auftauchen noch vor der eigenen Geburt. :)

Man selbst hat sich derweil bei Kaffee und Kuchen es sich im Nirwana gemütlich gemacht.

Gruß
:)
Ich praktiziere auch schon immer alleine quer Beet, und da gibt es NICHTS was es zu Fürchten gibt,
außer wir fürchten uns vor NICHTS.

Furcht hat viele Gesichter.

S.H. der Dalai Lama aus „A Policy of Kindness:

Es gibt Menschen, die sich für religiös halten. Sie zeigen dies, in dem sie sich in einer bestimmten Weise kleiden, ein besonderes Leben lebend und sich selbst vom Rest der Gesellschaft trennen. Das ist falsch. Eine Art des Geistestraining besagt: „Transformiere deinen inneren Standpunkt, aber lasse deine äußere Erscheinung, wie sie ist.“ Das ist wichtig. Denn der Zweck des Praktizierens des großen Fahrzeugs ist die Sorge für die Welt. Ihr solltet Euch nicht von der Gesellschaft zurückziehen. Um zu helfen, um zu dienen, müsst Ihr in der Gesellschaft bleiben."

Oder wir fürchten uns vor dem Leben ? :roll:

LG und viel Glück
Sherab Yönten hat geschrieben:

Heutzutage haben "die Obdachlosen" also Handy, Notebook und Fahrrad :shock:
Und was machst Du im Winter ? :?


Empfindest du das als irgendwie viel?
@Helmut
Ja, die bisherigen Menschen, die ich kenne, die meditieren haben irgendwie den totalen Drang sich mit esoterischen Dingen zu profilieren. Ich habe nicht das Bedürfnis mit ihnen meine Freizeit zu gestalten, da ich anders bin.

Andererseits habe ich viele Interviews mit Nonnen oder Mönchen gesehen, die sind gar nicht so. Viel geerdeter. Viel angenehmer. Aber wie ich mit solchen Menschen in Kontakt treten kann ... keine Ahnung.

@Morpho
Also praktiziert du und hast einen gewissen Grad an Erleuchtung, hast aber deine Kinder nicht verlassen. Liebst sie aber nicht mehr? Nicht mehr wie vorher?
@Citröen
Der DL hat gesagt, man soll sich nicht zurückziehen?

Er lebt doch auch zurückgezogen.

Buddha war nicht umsonst Mönch. Und er hatte auch gar nicht vor irgendwelchen Menschen von seiner Lehre zu erzählen.

Das normale Leben lenkt sehr stark ab. Vor allen den Geist. Wie soll man sich dann auf die Leerheit fokussieren?
Ehrlich, finde Angst absolut ich-bezogen, und austauschbar durch andere Gefühle. Und Erleuchtung auch. Angst mehr als Gefühl und auch körperlich (auch ohne Gedanken zu haben, meine Erfahrung, z.B. Liebe oder Wut) und Erleuchtung als Gedanken-Konstrukt. Irgendwie alles dem Dualismus entgegenkommend.
@cinnamon
Na klar ist Angst Ich-bezogen. Ich bin ja auch noch nicht erleuchtet.

So Leude,
Hab jetzt weiter gelesen und es geht wohl allgemein um die Vipassana Meditation, die die wichtigste Meditation ist für die Erleuchtung, aber diese tatsächlich zu Geisteskrankheit führen kann. wenn man zu schnell in der Entwicklung ist.

Ich habe jetzt Vipassana ausprobiert und bin übelst schlecht darin. Ich komm noch nicht mal so weit, daß ich irgend welche kribbelerlebnise in meinem Körper spüre, wenn ich mich auf ein Körperteil fokusiere.

Auch das Benennen der Sachen, die ich tue fällt mir schwer.

Kann jemand Vipassana?
Aha hat geschrieben:
@cinnamon
Na klar ist Angst Ich-bezogen. Ich bin ja auch noch nicht erleuchtet.

So Leude,
Hab jetzt weiter gelesen und es geht wohl allgemein um die Vipassana Meditation, die die wichtigste Meditation ist für die Erleuchtung, aber diese tatsächlich zu Geisteskrankheit führen kann. wenn man zu schnell in der Entwicklung ist.

Ich habe jetzt Vipassana ausprobiert und bin übelst schlecht darin. Ich komm noch nicht mal so weit, daß ich irgend welche kribbelerlebnise in meinem Körper spüre, wenn ich mich auf ein Körperteil fokusiere.

Auch das Benennen der Sachen, die ich tue fällt mir schwer.

Kann jemand Vipassana?
Vipassana, mal eben nachgeschlagen, "Die Dinge sehen wie sie wirklich sind." Was hat das mit kribbeln in einem Körperteil erzeugen zu tun?
Sich auf einen Körperteil fokussiere sollte überhaupt nichts erzeugen. Das ist nicht sehen wie das wirklich ist auf das ich meine Achtsamkeit richte, das ist Manipulieren ein Ereignis erzeugen wollen. Diese Art von "Meditation" kann wirklich in den Wahn-Sinn führen. Betrachte die Hand, betrachte sie so lange bis sie nur noch "Ding" ist.
@Ellviral (Helmut?)
Nee es geht wohl damit einher, dass man dir einzelnen Momente des Fühlens wahrnimmt und das äußert sich durch ein Kribbeln.

Mit dieser Medition erfährt man, dass nichts aus sich selbst existiert. Das man kein eigenes Selbst hat, sondern nur aus mehreren Sachen besteht.

Man soll auch vorher Schutzmeditationen machen. Eine davon ist über die Unreinheit des Körpers zu meditieren.

Ich muss sagen, dass ich eine starke Ablehnung gegen diese Meditation verspühre. Ich hab Jahre lang mit Komplexen gelebt und durch den Buddhismus ein gutes Körpergefühl bekommen. Ich fühle mich wohl in meinem Körper. Jetzt ihn wieder schlecht zu machen. ..
Aha hat geschrieben:
@Ellviral (Helmut?)
Nee es geht wohl damit einher, dass man dir einzelnen Momente des Fühlens wahrnimmt und das äußert sich durch ein Kribbeln.

Mit dieser Medition erfährt man, dass nichts aus sich selbst existiert. Das man kein eigenes Selbst hat, sondern nur aus mehreren Sachen besteht.

Man soll auch vorher Schutzmeditationen machen. Eine davon ist über die Unreinheit des Körpers zu meditieren.

Ich muss sagen, dass ich eine starke Ablehnung gegen diese Meditation verspühre. Ich hab Jahre lang mit Komplexen gelebt und durch den Buddhismus ein gutes Körpergefühl bekommen. Ich fühle mich wohl in meinem Körper. Jetzt ihn wieder schlecht zu machen. ..
Dir geht es wie mir, immer wenn ich von MEINEM Weg, abgewichen bin und einen scheinbar erprobten gewählt habe ging es mit dreckig. Das, die Unreinheit des Körpers betrachten, hast Du doch schon hinter Dir. Du nimmst deinen Körper doch schon so an wie er eben ist, es hat keinen Sinn sich einzureden das er schlecht ist wenn Du schon weiß das er so ist wie er ist. Nicht gut, nicht schlecht, nicht sauber, nicht dreckig einfach so wie er eben jetzt ist. Es ist eine erste Befreiung wenn der Körper nicht erst "gereinigt" oder "geschützt" werden muss. Ist nur ein Körper wie jeder andere.
Aha hat geschrieben:
@Helmut

Andererseits habe ich viele Interviews mit Nonnen oder Mönchen gesehen, die sind gar nicht so. Viel geerdeter. Viel angenehmer. Aber wie ich mit solchen Menschen in Kontakt treten kann ... keine Ahnung.



Geh mal raus :D Heute morgen gondelte ich mit dem Rad umher als ich von weitem eine Frau nur mit Handtuch bekleidet sah, dachte ich. Ok in der Naehe ist der Fkk-Bereich, koennte ja sein, zwar etwas frisch aber Verrueckte gibts ueberall. Als ich naeher kam - huch, ok getaeuscht, eine Nonne :D
Ach, ist die Unreinheit des Körper zu betrachten, vielleicht für die Menschen, die zu sehr auf ihren Körper achten? Ich meine halt das typische modebewusste verhalten ...

Zu denen gehörte ich ja nie. Eher zu denen, der sich wohl der Unreinheit mehr als bewusst war ....ich brauchte viel Liebe und Güte zu mir, um meinen Körper so zu akzeptieren wie er ist. Wohl gemerkt, ist er nicht anders als andere Körper. Dann hatte ich diese Betrachtung wohl schon gehabt und brauchte nur Anleitung, sie richtig zu verstehen ....
Aha hat geschrieben:
Ach, ist die Unreinheit des Körper zu betrachten, vielleicht für die Menschen, die zu sehr auf ihren Körper achten? Ich meine halt das typische modebewusste verhalten ...

Zu denen gehörte ich ja nie. Eher zu denen, der sich wohl der Unreinheit mehr als bewusst war ....ich brauchte viel Liebe und Güte zu mir, um meinen Körper so zu akzeptieren wie er ist. Wohl gemerkt, ist er nicht anders als andere Körper. Dann hatte ich diese Betrachtung wohl schon gehabt und brauchte nur Anleitung, sie richtig zu verstehen ....
Bei der Lehre des Buddha geht es immer, immer um die Ablösung von Anhaftung an irgendwas. Hier um die Anhaftung das MEIN Körper schön, häßlich, rein, unrein, oder sonstwas ist außer nur dieser Körper. Ein Ereignis im Körper zu entdecken, Kribbeln, kann die Meinung verstärken: MEIN Körper kribbelt an dieser Stelle.
aha:
Liebst sie aber nicht mehr? Nicht mehr wie vorher?


ne, ich liebte sie dann wieder wie "vorher", weiß aber nun, wie s mit der leerheit aussieht. hab keine angst, das ist ein erlösender "zustand", dein ursprüngliches gesicht, deine wahre natur. nur samadhi ist ein bisschen merkwürdig, aber nix was verrückt (im klassischen sinne) machen täte.

allgemein: an deiner stelle würde ich hier nicht soviel von diesem gedöns lesen bzw. einsteigen, dich beeinflusssen lassen. das meiste was in diesem thread zu lesen ist ist nämlich vollkommenes gedöns und selbstgefällig obendrein.

günstig wäre auch, wenn du das wesentliche an deinen fragen sortierst, kurz und eindeutig formulierst, mit den derzeit für dich relevantesten neuen anlauf nimmst, nicht hier.
Ellviral hat geschrieben:
/quote]Vipassana, mal eben nachgeschlagen, "Die Dinge sehen wie sie wirklich sind." Was hat das mit kribbeln in einem Körperteil erzeugen zu tun?
Sich auf einen Körperteil fokussiere sollte überhaupt nichts erzeugen. Das ist nicht sehen wie das wirklich ist auf das ich meine Achtsamkeit richte, das ist Manipulieren ein Ereignis erzeugen wollen. Diese Art von "Meditation" kann wirklich in den Wahn-Sinn führen. Betrachte die Hand, betrachte sie so lange bis sie nur noch "Ding" ist.


Ich verstehe nicht wie das gehen soll: "DIe DInge wie sie wirklich sind." auf Körper bezogen. Entweder fokussiere ich- habe dann kribbeln, oder ich lass dem "Bewusstsein" freien Lauf. Da ist genauso kribbeln oder Körperteilempfinden.

Und ich kann "Angst" rein durch Körper"manipulation" (Durch Vorstellung) wegempfinden (ersetzen).
Weiß ich nicht ...

Das Kribbeln muss man ja nicht auf seinen Körper beziehen...

Einfach als ein Kribbeln, egal wo ....
Aha hat geschrieben:
Weiß ich nicht ...

Das Kribbeln muss man ja nicht auf seinen Körper beziehen...

Einfach als ein Kribbeln, egal wo ....
Reicht Dir ein Empfinden deiner Kleidung, ein leichter Hauch des Windes, ein Niesen, Husten nicht? Muss es was erzeugtes sein ein Beweis Deiner Macht, des Geistes, über den Körper?
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