Was würde Buddha zur AFD sagen ?

Moderator: void

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[url]Nach der Bundestagswahl und einiger Recherche komme ich zu der Erkenntnis, dass von den Parteien die jetzt im Bundestag vertreten sind die AFD am wenigsten den achtfachen Pfad folgt.
Nun könnte man sagen wir leben in einer Demokratie und da kann jeder wählen was er will. [/url]Der folgende Artikel hat mich nicht besonders erstaunt:

https://info-buddhismus.de/lama_ole_nydahl.html

https://www.ursachewirkung.at/blog/1642-preisverleihung-an-ole-nydahl-eine-fehlentscheidung


Beim Deutschlandtreffen des Diamantweges am 23.3.16 im Kasseler Messezentrum, soll Nydahl seinen ZuhörerInnen empfohlen haben, die ›Alternative für Deutschand‹ (AfD) zu wählen, da »Frau Merkel ja alle die aufnehmen wolle, die sonst keiner haben möchte. Alle Menschen, die aus den Ländern mit islamischer Kultur stammen, seien ungebildet, schlügen ihre Frauen und vergingen sich an den deutschen Frauen.«³¹ – so berichtet eine Zuhörerin dem Blog von Ursache & Wirkung. Jan Weber, Rechtsanwalt und Geschäftsführer der »Buddhismus Stiftung Diamantweg« behauptet hingegen, dies sei eine »unwahre und verleumderische Tatsachenbehauptung« und rückt Ole Nydahl in die Nähe des Dalai Lama: »Er gilt neben dem Dalai Lama als bekanntester Vertreter des Tibetischen Buddhismus in Deutschland…«. Die Zuhörerin, die das Treffen via Livestream mit ihrem Freund, einem Ole Nydahl Schüler, zusammen verfolgte, steht weiterhin zu ihrer Aussage. Ein weiterer Zeuge bestätigt, dass Ole Nydahl auf eine Frage hin antwortete, dass die einzige Lösung für das beschriebene Dilemma die Wahl der AfD sei. Dieser Zeuge vergleicht Ole Nydahl mit Donald Trump und nennt weitere Details. Er verließ den Raum vor dem Ende der Frage-Antwort Runde und bestätigt nicht den 2. Teil der oben wiedergegebenen Behauptung der Zuhörerin.


Jetzt könnte man argumentieren, es seien alles Behauptungen.
Allerdings weiß ich durch einen Artikel, dass ein relativ prominentes AFD Mitglied in Berlin, auch Ole Nydahls Schüler ist.
Um es vorweg zu nehmen. Ich halte sowohl die Kritik an der Flüchtlingspolitik, der Migrationspolitik und dem Islam nicht nur für legitim im Sinne eines demokratischen Prozesses, sondern auch wichtig und hoffe dass sich alle Parteien mit diesen wichtigen und schwierigen Themen achtsam auseinandersetzen.
Allerdings halte ich die AFD und vor allem sehr viele ihrer Spitzenpolitiker sowie viele ihrer Wähler für nicht nur für unachtsam im Sinne des Achtfachen Pfades, sondern auch für gefährlich für unsere Demokratie, unsere Meinungsfreiheit, unsere Religionsfreiheit und für unsere Sicherheit. Die AFD ist völlig unkritisch gegenüber Putin, Erdogan und Trump. Und warum? Weil sie der gleichen nationalistisch autoritären Ideologie folgen zu Diktaturen führen so wie wir es vor allem Russland und der Türkei gerade beobachten können.
Um es mal direkt zu fragen und vor allem die Nydahl Schüler: Wer von euch ist in der AFD oder hat sie gewählt? Haltet ihr diese Ideologie mit dem Buddhismus vereinbar?
AFD ist auf jeden Fall personifizierter Hass und Verblendung. Wahrscheinlich kommt auch noch Eitelkeit mit auf die Liste. Was soll der Buddha dazu schon sagen?
"Samsara".

Ich schließe mich Deiner o.g. Einschätzung an. "Dumm und gefährlich", scheint dieses Jahrfünft modern zu sein.
also ich habe sie nicht gewählt.
Sicher gibt es da mehrere verblendete Trottel in dieser Partei, aber irgendwo bin ich auch gespannt, wie sich die Debattenkultur im Bundestag verändert. Die neue Herausforderung kann evtl. auch Positives bewirken. In der großen Koalition war ja von Debatte nicht viel zu spüren. Jetzt müssen die "echten Demokraten" vielleicht darüber nachdenken was sie denn wirklich ausmacht und das (neu) zum Ausdruck bringen.

Ich will auch garnicht leugnen, dass ich eine gewisse Protesthaltung verstehen kann. Ob man deshalb die AfD wählen muss ist eine andere Frage. Ich glaube schon, dass Deutschland besonders schnell mit weichen Denkverboten bei der Stelle ist und das hat die neue Rechte vielleicht auch mit stark gemacht. Über die Reaktion von Angela Merkel "Ich wüsste nicht, was wir anders machen sollen" habe ich mich am Wahlsonntag eigentlich mehr aufgeregt als über das Abschneiden der AfD.

Deutschland ist für mein Empfinden schon immer mehr zu einem ökonomischen System geworden, bei dem sich die Politik mehr und mehr als Schmiermittel missbrauchen lässt. Visionen sind Mangelware und da braucht man sich nicht wundern, wenn Hirnriss gewählt wird, der zumindest tiefgreifende Änderungen ankündigt (selbst wenn sie unüberlegt und platt sind). Die SPD hat mal wieder eine Chance vergeigt und war viel zu brav. Erst als die Wahl gelaufen war ist mal ein bisschen echtes Feuer im Schulz aufgeblitzt. Das reicht halt nicht.

Ich glaube viele der AfD-Wähler sind garnicht so blöd wie sie dargestellt werden. Sie können es vielleicht nicht richtig zum Ausdruck bringen, aber sie haben womöglich gemerkt, dass die alten Konzepte und das immer gleiche Drehen an ausgeleierten Schräubchen am kaputten Motor nicht mehr ausreicht. Wer geht denn heute noch in die Politik? Wo sind die echten Visionen geblieben?
In Österreich wird am 15. Oktober die Bundesregierung gewählt, man rechnet mit einer Regierungsbeteiligung der Rechtspopulisten. Jaja, hoch die heiligen Fahnen für Volk und Vaterland, ach du meine Güte, geht das schon wieder los.
stiller_raum hat geschrieben:
Haltet ihr diese Ideologie mit dem Buddhismus vereinbar?


Ich denke, es gibt die wichtigere Frage - da es ja Wahlfreiheit gibt - ist das Programm der AfD mit deutschen Gesetzen vereinbar? Der Bundeswahlleiter hat das entschieden. Falls jemand im Namen der AfD illegale Taten begeht, steht Dir der Rechtsweg offen.

Religion sollte sich nicht in Politik einmischen. Ich brauche in Deutschland weder eine Mönchsrepublik noch einen Gottesstaat.

Und was würde Buddha zur AfD sagen? Wahrscheinlich überhaupt nichts. Zu den Mitgliedern und Wählern das, was er auch jedem anderen gesagt hat. Buddha war nicht wählerisch. Der hat in jedem Menschen das leidende Wesen gesehen.
Meiner Meinung nach hat man in der Politik zu lange die Ängste und Nöte der Bevölkerung ignoriert. Es gab ja immer mal wieder zuläufe zu Rechtsparteien. Anstatt sich damit auseinanderzusetzen hat man sich einfach weggedreht, sie als eine Dummheit und Schande bezeichnet und fertig. Es reicht halt nicht zu sagen: "Ihr seit böse, mit euch will ich nichts zu tun haben". Was ich auch nicht verstanden habe, sind immer wieder solche Aussagen von Politikern, wie diese: "das die deutschen eine besondere Schuld tragen würden".. Solche Aussagen und pauschalisierungen, beruhen doch im Prinzip auf einem rassistischen Grundgedanken... Auch wenn es gar nicht so gemeint ist, kommt es doch bei vielen Menschen so an, als wolle man ihnen eine Erbschuld aufladen, nur weil sie hier geboren wurden. Das hat meiner Meinung nach leider den Rechten Parteien in die Karten gespielt und wird ja von denen auch immer wieder thematisiert....
Holzklotz hat geschrieben:
... Ich glaube viele der AfD-Wähler sind garnicht so blöd wie sie dargestellt werden. Sie können es vielleicht nicht richtig zum Ausdruck bringen, aber sie haben womöglich gemerkt, dass die alten Konzepte und das immer gleiche Drehen an ausgeleierten Schräubchen am kaputten Motor nicht mehr ausreicht. Wer geht denn heute noch in die Politik? Wo sind die echten Visionen geblieben?

Das klingt hübsch tolerant und demokratisch, aber ich denke, solch Sichtweise ist ein Irrweg.

1) Muss die Dummheit der AfD-Wähler nicht eine generelle sein. Auch Menschen mit hohem IQ können parziell zu blöd für irgendwas sein. In diesem Falle geht es um die Blödheit, politische und soziale Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch werden die falschen Schlussfolgerungen gezogen und eine undemokratische Partei gewählt.

2) Als Ursache für den fatalen Rechtsruck erachte ich auch nicht aktuelle Missstände, sondern die mangelnde Erziehung zur Demokratie in der DDR - und anderswo.
Es fehlt also eher an Bildung, denn die Missstände, gegen die die AfD Sturm läuft, sind ja nur erdachte und herbeigeredet. (Hetzkampagnen in sozialen Medien etc.)

3) Die AfD ist undemokratisch, da sie an vielen Beispielen zeigt, wie menschenverachtend ihr Wahlprogramm und ihre Vertreter sind.

4) Eine Demokratie, die nicht in der Lage ist, ihre eigenen aufklärerischen Werte zu verteidigen (Gleichheit, Vernunft, Menschenwürde, etc) gefährdet sich mit falsch verstandener Toleranz selbst.

Fazit: Ich denke, die Ethik der Toleranz darf Intoleranz nicht akzeptieren und die stärkste Waffe dagegen muss Bildung und Aufklärung sein. Aber ein Schönreden von Nazis ist keine demokratische Lösung, auch wenn es auf den allerersten Blick so aussehen mag.
Der Aufstieg der AfD ist dem Gedanken zu verdanken den schon die NSDAP hoch gebracht haben. Die Eliten sind Überzeugt das sie das schon in den Griff bekommen oder das vergeht mit der Zeit, wir sind ja das Land der Dichter und Denker.
Damals haben diese Eliten schon versagt weil sie nicht erkennen konnten oder wollten das sie nur eine verschwindende Minderheit sind die vom wählenden Volk, das durch einer noch kleinerer Elite zum Wählen von Imperatoren getrieben wird. (Klemperer: Das Tagebuch") Was die damaligen anderen Eliten nicht gesehen haben ist: Wer die Medien zum schreien bringt wird den der sagt: Das vergeht schon, das kriegen wir in den Würgegriff!, verjagen. Alle großen politischen Revolutionen sind erst erfolgreich geworden als die Wortbeherrscher, Medien, nicht mehr Tatsachen berichteten sonder Fakten, Fakten, Fakten. Als sich die Wortbeherrscher einer Seite zugeschrieben haben, in ihrer erkannten scheinbaren Langeweile das nichts besonderes politisches mehr geschieht. Ja wenn ich das so betrachte waren es Schreihälse die verlacht wurden doch die Medien für sich gewinnen konnten und die Lachenden vernichteten. Da kann man von der Französischen Revolution über Napoléon bis hin zu Erdogan nur Schreihälse sehen die dem Volk einredeten: Mir MIR wird Morgen oder Übermorgen alles besser. Ein Versprechen das dem Banker, Handwerker, Hartz4 Empfänger, Händler die Hände reiben lässt.
Die politische Elite glaubt fest daran, Das kriegen wir mit Diplomatie in den Griff und werden mit dem Schwert der Wahrheit erschlagen. Eine Führung die nur politisch Korrekt sein will, schon allein weil sie sich für Edel hält, wird Massenmorde verursachen eben weil sie nicht möchten das man sie als grob bezeichnet, die grobe Wirklichkeit wird sie köpfen wenn sie nicht auch das Schwert der Worte in die Hand nehmen. Die politische Elite glaubt das sie die Mehrheit ist weil sie die Mehrheit gewählt hat, die die diese Elite bilden sind aber eine Minderheit die unter der 5% Marke liegt, keiner würde die wählen, gewählt werden die die die Langeweile vertreiben, diese Unerträglichkeit der Zufriedenheit mit Schreinerei vertreiben, endlich mal wieder Demonstrieren gehen für was auch immer. Brot und Spiele, wenn interessiert schon das Leid derer in der Arena, nur heute ist in der Arena das "Volk". War das Volk nicht immer schon da? Saßen die Eliten nicht schon immer da und Wetteten wieviele wohl heute sterben?

Geben AfD hilft nur nicht beachten, keine Nachrichten, kein Fernsehauftritt, keine Berichte in den Massenmedien. Gegen Meinungen kann man nicht mit Meinungen angehen oder mit Wahrheit. Was ist eigentlich mit der Montagsdemo passiert? Keinen interessiert das mehr, genau so wie vor dem Medieninteresse. Stopft ihnen das Maul indem ihr nicht mehr berichtet, auch nicht das was ihr bei denen nicht gut findet, garnichts mehr. Oh Gott oh Gott keine politischen Sensationen mehr, da ist der weisse Hase mit seiner Taschenuhr: Ich komm zu spät, ich komm zu spät oh Gott ich kann nichts mehr berichte was Sinn hat, ich komm zu spät.
Mich wundert das nicht.
Genau diese Töne waren der Hauptgrund für mich, den Diamantweg nach kurzer Zeit zu verlassen.
Was da geschah, war echt gruselig.
Ich krieg gerade einen Hals, wenn ich lese, wie da jetzt alles dementiert wird.
Was könnte Buddha sagen? Er wäre weder Elite noch Obdachloser, wenn er sich regen würde wären sofort die Eliten da und die die diese durch Elite sein wollen bekämpfen und würden ihn Verstummen lassen. Buddha hätte keine Macht durch Medien, einfach zu unwichtig, zu wenig Geld mit zu machen, nur Sensationen bringen Geld und Macht durch Medien.
Sunu hat geschrieben:
Meiner Meinung nach hat man in der Politik zu lange die Ängste und Nöte der Bevölkerung ignoriert.


Das begann bereits mit Norbert Blüms berühmten Satz: "Die Rente ist sicher!"

fotost hat geschrieben:
Religion sollte sich nicht in Politik einmischen


Und die Politik nicht in Religion. Die AFD behauptet ja pauschal, der Islam sei keine Religion, sondern eine Ideologie. Deshalb stünde der Islam nicht unter dem Schutz des Artikels zur Religionsfreiheit. Ist nicht jede Religion auch eine Ideologie?

Ellviral hat geschrieben:
Geben AfD hilft nur nicht beachten


Mein erster Impuls beim Lesen des Eingangsthreads: Jetzt ist die AFD auch schon im Buddhaland angekommen.

mukti hat geschrieben:
In Österreich wird am 15. Oktober die Bundesregierung gewählt, man rechnet mit einer Regierungsbeteiligung der Rechtspopulisten


Ich drücke die Daumen, dass das noch verhindert werden kann!

stiller_raum hat geschrieben:
Haltet ihr diese Ideologie mit dem Buddhismus vereinbar?


Ich bin kein Nydahl Schüler. Natürlich ist die AFD Ideologie nicht mit dem Buddhismus vereinbar.
Es wurden bereits diverse Gründe genannt.

Die Frage ist nun: Wie gehen die demokratischen Parteien mit einer Partei wie die AFD um?
Wird sie sich dauerhaft etablieren oder sich selbst in dieser Legislaturperiode demontieren?
Sherab Yönten hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Religion sollte sich nicht in Politik einmischen


Und die Politik nicht in Religion. Die AFD behauptet ja pauschal, der Islam sei keine Religion, sondern eine Ideologie. Deshalb stünde der Islam nicht unter dem Schutz des Artikels zur Religionsfreiheit. Ist nicht jede Religion auch eine Ideologie?


Politik sollte sich nicht in Religion einmischen halte ich vom Grundsatz her für falsch.

Solange Religion sich hier auf das private, persönliche Bekenntnis bezieht sollte sich der Staat nicht einmischen. Dies geschieht im Rahmen der Religionsfreiheit.

Wenn organisierte Religion zum Umsturz staatlicher Strukturen aufruft oder zu individuellen Verbrechen ist dies durch eine Religionsfreiheit nicht mehr gedeckt und die Politik hat sich einzumischen.

Ich frage mich etwas verwundert, wie Du mit Deiner Haltung mit den dauernden, regelmäßigen Eingriffen unserer Politik in Religion umgehst? Wie hältst Du das aus?

Und zum zweiten - grundsätzlich ist jede Religion eine Ideologie. Nicht jede Ideologie ist eine Religion (obwohl ich da schon Zweifel habe :mrgreen: ).
fotost hat geschrieben:
Ich frage mich etwas verwundert, wie Du mit Deiner Haltung mit den dauernden, regelmäßigen Eingriffen unserer Politik in Religion umgehst? Wie hältst Du das aus?


Aushalten? Lt. deutscher Verfassung sollte Staat und Religion getrennt sein. Dass es nicht überall so ist nehme ich zur Kenntnis. Aber ändern kann ich es nicht.

fotost hat geschrieben:
Wenn organisierte Religion zum Umsturz staatlicher Strukturen aufruft oder zu individuellen Verbrechen ist dies durch eine Religionsfreiheit nicht mehr gedeckt und die Politik hat sich einzumischen.


Das ist etwas anderes. Auch die Religionen müssen sich natürlich im Rahmen der deutschen Verfassung bewegen. Religionsfreiheit gibt es nicht um jeden Preis.
ABER: Wir reden hier aber über die AFD. Darum geht es in diesem Thread. Und die sieht den Islam pauschal als Ideologie, die sich nicht im Rahmen der Verfassung bewegt. Und das ist schlichtweg nicht im Einklang mit der Religionsfreiheit.
Buddha würde ALLE Parteien ablehnen. Auch die Demokratie würde er ablehnen. Es gibt keine "Buddhakonforme Partei". Das ist auch gut so, denn wenn diese Partei etwa "buddhistische Kandidaten" wie Losang stellen würde, dann wäre die Politik genauso, wie sie heute ist - ignorant.

Muss die Dummheit der AfD-Wähler nicht eine generelle sein. Auch Menschen mit hohem IQ können parziell zu blöd für irgendwas sein. In diesem Falle geht es um die Blödheit, politische und soziale Zusammenhänge zu verstehen. Dadurch werden die falschen Schlussfolgerungen gezogen und eine undemokratische Partei gewählt.


De facto kann die AFD keine undemokratische Partei sein, da sie Teil des demokratischen Systems ist. Die "Dummheit", die du siehst, ist ein Urteil, dass du einfach vorschnell ziehst. Und sag mir jetzt nicht, dass du viele AFD Wähler kennst.


Fazit: Ich denke, die Ethik der Toleranz darf Intoleranz nicht akzeptieren und die stärkste Waffe dagegen muss Bildung und Aufklärung sein.


Das ist so ziemlich der dümmste Satz, den ich je gehört habe. Ich habe den schon mehrmals gehört, auch damals im Kulturradio (!). Darf ich darauf hinweisen, dass dieser Satz an Unlogik nicht mehr zu überbieten ist?

Ein Toleranz, die Intoleranz nicht akzeptiert, und Waffen dagegen benutzt, ist überhaupt keine Toleranz - es ist Ignoranz. Was einem in dem Kram passt, das wird akzeptiert - alles andere nicht. Solche Ignoranz, die man selbst hegt, projiziert man dann auf die bekannten "Buhmänner" (Afd, Nazis, Npd, radikale Muslime, Arbeistlose...). Solch ein Verhalten ist vollkommen Regelkonform und deckt sich mit der "demokratischen Auffassung".

Der Buddha würde solche ein Verhalten tadeln. Hat er nicht auch Mörder um sich gescharrt? Meinst du, er würde jemanden wegschicken, der die Einwanderungspolitik kritisiert? Nein, er würde ihm seine Denkfehler aufweisen, allen voran den "Ich" und "Mein" Dünkel hinsichtlich "meines Vaterlandes" usw.
Sherab Yönten hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Wenn organisierte Religion zum Umsturz staatlicher Strukturen aufruft oder zu individuellen Verbrechen ist dies durch eine Religionsfreiheit nicht mehr gedeckt und die Politik hat sich einzumischen.


Das ist etwas anderes. Auch die Religionen müssen sich natürlich im Rahmen der deutschen Verfassung bewegen. Religionsfreiheit gibt es nicht um jeden Preis.

Das beruhigt mich

Sherab Yönten hat geschrieben:
ABER: Wir reden hier aber über die AFD. Darum geht es in diesem Thread. Und die sieht den Islam pauschal als Ideologie, die sich nicht im Rahmen der Verfassung bewegt. Und das ist schlichtweg nicht im Einklang mit der Religionsfreiheit.

Falls einzelne Mitglieder oder Wähler der AfD illegale Handlungen begehen steht der Rechtsweg offen.
Sollte die AfD als Partei gegen das Grundgesetz verstoßen hat das BVG über ein Parteienverbot zu entscheiden.
Die Hürden dafür sind recht hoch, wie man an dem unangenehmen Hickhack über das NPD Verbot sehen kann.

Dazu gilt eigentlich genau das, was Du zu (organisierten) Religionen geschrieben hast, man muß nur ein Wort austauschen:

"(Auch) die Parteien müssen sich natürlich im Rahmen der deutschen Verfassung bewegen. Parteienfreiheit (besser - das Parteienprivileg) gibt es nicht um jeden Preis."

Ich finde das ok.
fotost hat geschrieben:
Sollte die AfD als Partei gegen das Grundgesetz verstoßen hat das BVG über ein Parteienverbot zu entscheiden.


Ich fürchte, so einfach ist das nicht. Die AFD ist ja nicht grundsätzlich gegen Religionsfreiheit, sondern sie bezieht sich lediglich auf den Islam.
Daneben gibt es nicht nur die Religionsfreiheit, sondern auch die Meinungsfreiheit.
Wenn die AFD als Partei also behautet, der Islam sei eine Ideologie, dann würde das wohl unter "Meinungsfreiheit" fallen und wäre nicht verfassungswidrig.

Etwas anderes wäre es, wenn die AFD tatsächlich politische Macht hätte und die Ausübung des islamischen Glaubens in Deutschland aktiv verhindern würde indem sie z.B. Moscheen abreißen würde u.s.w. Das wäre dann keine Meinungsfreiheit mehr, sondern Einschränkung der Religionsfreiheit.
Sherab Yönten hat geschrieben:

mukti hat geschrieben:
In Österreich wird am 15. Oktober die Bundesregierung gewählt, man rechnet mit einer Regierungsbeteiligung der Rechtspopulisten
Ich drücke die Daumen, dass das noch verhindert werden kann!

Genau das ist vollkommener Blödsinn!!! Wenn eine Partei eine Mehrheit erreichen kann um regieren oder an Regierung beteiligt werden zu können muss sie mit regieren! Das ist Demokratie, mir ist scheiß egal was da die Eliten dazu sagen. Nur in der Regierung können sich Parteien des Volkes in Kooperation für das Volk ihre Ideen überprüfen und wenn sie sich als wahr und hilfreich erweisen dann werden sie auch in Gesetze einfließen. Ich kann doch nicht sagen bloß weil mir die AfD nicht gefällt das sie nicht in den Bunderstag kommen kann? Die NPD VerbotsIrrsinn hat mir gereicht.
Ich will nicht in einem Land leben in dem Buddha nicht ist und Buddha ist die Kraft hilfreich zu sein. Du meine Güte, was wäre ich für ein Lehrer wenn ich meine Schüler zwingen würde meine allein seeligmachenden Handlungen auszuführen und keinerlei Taten die ihnen helfen selber zu scheitern? Heute leben wir in einer Demokratie in der es möglich ist zu regieren und seine Prinzipien, der Kooperation um hilfreich zu sein, unter zu ordnen. Wenn es keine Jamaika gibt wird es eine Groko geben, denn Neuwahlen, das wissen alle Parteien und das Volk, führt in die Hände der Rechten, denen die heute die AfD ins Abseits führen.
Frauke Petri hat doch recht mit ihrer Auffassung das die AfD eine Partei sein muss die regierungsfähig ist und das kann sie sein wenn sie eine Partei wird die eine bundesweite "CSU" wird. Die Bayern gehn dann endlich den Bach runter und können die CDU nicht mehr mit ihrem Wahnsinn erpressen. Die CSU ist für mich immer viel gefährlicher gewesen als jede andere "extreme" Partei. Die einzige Demo die ich mitgemacht habe ist die gegen den Möchtegern Despoten Josef Strauß.
Sherab Yönten hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Sollte die AfD als Partei gegen das Grundgesetz verstoßen hat das BVG über ein Parteienverbot zu entscheiden.


Ich fürchte, so einfach ist das nicht.

Kannst Du das bitte klarstellen? Es ist so einfach. Ob eine politische Partei gegen das Grundgesetz verstößt entscheidet das BVG. Ich könnte jetzt den § raussuchen, hab' aber keine Lust dazu.

Sherab Yönten hat geschrieben:
Die AFD ist ja nicht grundsätzlich gegen Religionsfreiheit, sondern sie bezieht sich lediglich auf den Islam. Daneben gibt es nicht nur die Religionsfreiheit, sondern auch die Meinungsfreiheit.
Wenn die AFD als Partei also behautet, der Islam sei eine Ideologie, dann würde das wohl unter "Meinungsfreiheit" fallen und wäre nicht verfassungswidrig.

Auch die Meinungsfreiheit ist nicht unendlich und unbegrenzt. Auch sie findet ihre Schranken in anderen Bestimmungen des Grundgesetzes und anderer Gesetze. Was Du "meinst" ist Deine Angelegenheit. Wenn Du es richtig findest aus Deiner Meinung Aktivitäten abzuleiten, musst Du bereit sein, die Konsequenzen dafür zu tragen.

Sherab Yönten hat geschrieben:
Etwas anderes wäre es, wenn die AFD tatsächlich politische Macht hätte und die Ausübung des islamischen Glaubens in Deutschland aktiv verhindern würde indem sie z.B. Moscheen abreißen würde u.s.w. Das wäre dann keine Meinungsfreiheit mehr, sondern Einschränkung der Religionsfreiheit.


Jein.. Kommt auf die Rahmenbedingungen an. Schau Dir Scientologie an, die ihre Organisation als Kirche und ihrer Lehre als Religion betrachten.

Grundsätzlich geben ich Dir Recht. Menschen haben individuell das Recht auf Religionsfreiheit und für mich als Buddhisten gehört dazu eindeutig das Recht auf die Bildung von Gemeinschaften und auf friedliche Zusammenkünfte.

Immerhin gehört dies zu den 3 Juwelen meiner Weltanschauung und ich bin bereit, diese zu verteidigen und auch für andere das einzufordern, was ich für mich wünsche.

Probleme fangen immer dann an, wenn Gruppen für sich etwas fordern, daß sie anderen verweigern würden. Keinerlei Toleranz gegenüber den Intoleranten!
fotost hat geschrieben:
Kannst Du das bitte klarstellen?


Dazu brauchst Du nur meinen ganzen Beitrag zu lesen.

Ellviral hat geschrieben:
Genau das ist vollkommener Blödsinn!!!


Was ist Blödsinn? Wünsche zu haben? Daumen zu Drücken? Sorry, stehe gerade auf dem Schlauch.

Eigentlich wollte ich mich zurückhalten zu politischen Themen. Daher ziehe ich mich aus dieser Diskussion wieder zurück.

AFD

Ellviral hat geschrieben:
Frauke Petri hat doch recht mit ihrer Auffassung das die AfD eine Partei sein muss die regierungsfähig ist und das kann sie sein wenn sie eine Partei wird die eine bundesweite "CSU" wird. Die Bayern gehn dann endlich den Bach runter und können die CDU nicht mehr mit ihrem Wahnsinn erpressen. Die CSU ist für mich immer viel gefährlicher gewesen als jede andere "extreme" Partei. Die einzige Demo die ich mitgemacht habe ist die gegen den Möchtegern Despoten Josef Strauß.


Nu, es geht hier schon länger nicht mehr um ADF und Buddha, deshalb antworte ich auf Deinen Beitrag.

Das Konstrukt CDU/CSU ist ziemlich unglücklich. Ganz grundsätzlich, auch ohne Franz Josef oder Herrn Seehofer.
Genau so unglücklich wie die Idee, daß es rechts (was auch immer das bedeuten mag) davon keine anderen Parteien geben 'darf'.

Die Idee einer bundesweiten CSU (mit der Konsequenz einer bayrischen CDU) wäre die beste Antwort auf die AFD gewesen.
Sherab Yönten hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Kannst Du das bitte klarstellen?


Dazu brauchst Du nur meinen ganzen Beitrag zu lesen.


Ich habe Deinen ganzen Beitrag gelesen und Satz für Satz zitiert und kommentiert.

Noch einmal. Kannst Du bitte klarstellen, daß Du die Aussage

Sollte die AfD als Partei gegen das Grundgesetz verstoßen hat das BVG über ein Parteienverbot zu entscheiden.


als richtig ansiehst.
fotost hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Frauke Petri hat doch recht mit ihrer Auffassung das die AfD eine Partei sein muss die regierungsfähig ist und das kann sie sein wenn sie eine Partei wird die eine bundesweite "CSU" wird. Die Bayern gehn dann endlich den Bach runter und können die CDU nicht mehr mit ihrem Wahnsinn erpressen. Die CSU ist für mich immer viel gefährlicher gewesen als jede andere "extreme" Partei. Die einzige Demo die ich mitgemacht habe ist die gegen den Möchtegern Despoten Josef Strauß.


Nu, es geht hier schon länger nicht mehr um ADF und Buddha, deshalb antworte ich auf Deinen Beitrag.

Das Konstrukt CDU/CSU ist ziemlich unglücklich. Ganz grundsätzlich, auch ohne Franz Josef oder Herrn Seehofer.
Genau so unglücklich wie die Idee, daß es rechts (was auch immer das bedeuten mag) davon keine anderen Parteien geben 'darf'.

Die Idee einer bundesweiten CSU (mit der Konsequenz einer bayrischen CDU) wäre die beste Antwort auf die AFD gewesen.
Richtig, das wäre es. Aber schon Franz Josef hat erkannt das es seine Macht erheblich einschränken würde wenn der die Koalition aufgeben würde und beide Parteien bundesweit auftreten würden. Da hat er lieber Zement gerührt die eine Erpressung weiter erhalten kann. Die Meister der CSU haben einfach schiss keine Macht mehr zu haben.
fotost hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Kannst Du das bitte klarstellen?


Dazu brauchst Du nur meinen ganzen Beitrag zu lesen.


Ich habe Deinen ganzen Beitrag gelesen und Satz für Satz zitiert und kommentiert.

Noch einmal. Kannst Du bitte klarstellen, daß Du die Aussage

Sollte die AfD als Partei gegen das Grundgesetz verstoßen hat das BVG über ein Parteienverbot zu entscheiden.


als richtig ansiehst.


Wenn das im Grundgesetz so geregelt ist, dann wird das wohl stimmen was Du geschrieben hast.
ABER - und das meinte ich mit meiner Antwort: Es ist halt nicht so einfach festzustellen ob und wann eine Partei gegen das Grundgesetzt verstößt, zumal es aus mehreren Artikeln besteht.
Wenn Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit zusammenstoßen, dann bewerten die Richter des BVG häufig völlig subjektiv, welches Recht höher einzuschätzen ist im Vergleich zu dem anderen.
Sherab Yönten hat geschrieben:

Etwas anderes wäre es, wenn die AFD tatsächlich politische Macht hätte und die Ausübung des islamischen Glaubens in Deutschland aktiv verhindern würde indem sie z.B. Moscheen abreißen würde u.s.w. Das wäre dann keine Meinungsfreiheit mehr, sondern Einschränkung der Religionsfreiheit.

Bin mir nicht sicher, ob z. B. Alice Weidel tatsächlich so doof und unsachlich ist, dass sie einfach Moscheen abreissen lassen würde. Sinnvoller wäre ja ein Verbot, den ungekürzten Koran zu verbreiten. Mit den Mordaufforderungen an Ungläubigen. Sachlicherweise dann auch das Verbreiten des ungekürzten alten Testament zu verbieten denn das ist nicht besser. Und die Waldorfschulen streng zu kontrollieren, dort gibt es Bücher wie: "Ritter, Reiter, Gottesstreiter"- ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ein verherrlichendes Bild des Mittelalter einschließlich der Kreuzzüge an Waldorfschulen vermittelt wird. Zumindest vor 30 Jahren war es noch so und ich hatte auch mal gegooglet, das besagte Buch ist zumindest noch zu haben.

Die Frau Weidel glaubt ja, gegen die homophobe Hetze des Islam kämpfen zu müssen und das gleiche homophobe Zeug steht soweit ich weiß auch im alten Testament.
Sherab Yönten hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Sollte die AfD als Partei gegen das Grundgesetz verstoßen hat das BVG über ein Parteienverbot zu entscheiden.


Ich fürchte, so einfach ist das nicht. Die AFD ist ja nicht grundsätzlich gegen Religionsfreiheit, sondern sie bezieht sich lediglich auf den Islam.
Daneben gibt es nicht nur die Religionsfreiheit, sondern auch die Meinungsfreiheit.
Wenn die AFD als Partei also behautet, der Islam sei eine Ideologie, dann würde das wohl unter "Meinungsfreiheit" fallen und wäre nicht verfassungswidrig.

Etwas anderes wäre es, wenn die AFD tatsächlich politische Macht hätte und die Ausübung des islamischen Glaubens in Deutschland aktiv verhindern würde indem sie z.B. Moscheen abreißen würde u.s.w. Das wäre dann keine Meinungsfreiheit mehr, sondern Einschränkung der Religionsfreiheit.
Ich hab das Parteiprogramm der AfD gelesen und da sind die Großkotzigsten Versprechen nur dann durchzusetzen wenn die das Grundgesetz ändern können. Wenn sie das hinkriegen gibt es nur zwei Möglichkeiten, weg oder kämpfen.
Sherab Yönten hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:

Dazu brauchst Du nur meinen ganzen Beitrag zu lesen.


Ich habe Deinen ganzen Beitrag gelesen und Satz für Satz zitiert und kommentiert.

Noch einmal. Kannst Du bitte klarstellen, daß Du die Aussage

Sollte die AfD als Partei gegen das Grundgesetz verstoßen hat das BVG über ein Parteienverbot zu entscheiden.


als richtig ansiehst.


Wenn das im Grundgesetz so geregelt ist, dann wird das wohl stimmen was Du geschrieben hast.
ABER - und das meinte ich mit meiner Antwort: Es ist halt nicht so einfach festzustellen ob und wann eine Partei gegen das Grundgesetzt verstößt, zumal es aus mehreren Artikeln besteht.
Wenn Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit zusammenstoßen, dann bewerten die Richter des BVG häufig völlig subjektiv, welches Recht höher einzuschätzen ist im Vergleich zu dem anderen.


Nun, erst einmal uneingeschränkt danke für die Klarstellung :rose:

Ich halte es für unbedingt nötig, unter Demokraten sich über die Grundlagen einig zu sein, selbst wenn in der Interpretation von Einzelheiten Unterschiede bestehen.

Ich bin kein Jurist, noch viel weniger Richter am BVG. Keine Ahnung wie einfach es für die ist, Entscheidungen zu treffen. Die Tatsache, daß die meisten Entscheidungen nicht einstimmig zustande kommen, könnte Deine Grundeinstellung bestätigen.

Zur weiteren Klarstellung - es ist ein riesiger Unterschied zwischen "ob und wann eine Partei gegen das Grundgesetzt verstößt, zumal es aus mehreren Artikeln besteht." und der Entscheidung über ein Parteienverbot.

Entscheidungen zum Grundgesetz und Fehlinterpretationen durch einzelne Parteien (auch die an der Regierung :mrgreen: ) fallen fast jede Woche. Endgültige Entscheidungen über das Verbot von Parteien hat es bisher in über 70 Jahren nur zwei gegeben.

Sherab Yönten hat geschrieben:
Wenn Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit zusammenstoßen, dann bewerten die Richter des BVG häufig völlig subjektiv, welches Recht höher einzuschätzen ist im Vergleich zu dem anderen.


A) Hast Du ein paar eindeutige Beispiele für diese Aussage? B) Richter sollten so objektiv wie möglich entscheiden C) Richter sind auch nur Menschen und als solche Subjekt :)
Nur, weil die AfD als Partei zugelassen ist, heißt das nicht, dass sie demokratisch ist. Offensichtlich haben sie sich gut durchgemogelt.
Nebenbei, dann muss die NPD ja auch eine demokratische Partei sein. Das würde bedeuten, eine demokratische Partei braucht sich also um das Grundgesetz, Artikel 1 nicht zu sorgen? Gilt nur für Arier? Denn Deutsche mit Migrationshintergrund gelten bei der AfD nicht als gleichberechtigt.

Daher vertehe ich den Wohei nicht, wenn ich sage, die AfD ist nicht demokratisch. Wer ganze Volksgruppen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion benachteiligen will, ist nicht demokratisch. Wer das unlogisch findet, bitteschön.
IkkyuSan hat geschrieben:
Das ist so ziemlich der dümmste Satz, den ich je gehört habe. Ich habe den schon mehrmals gehört, auch damals im Kulturradio (!). Darf ich darauf hinweisen, dass dieser Satz an Unlogik nicht mehr zu überbieten ist?

Ein Toleranz, die Intoleranz nicht akzeptiert, und Waffen dagegen benutzt, ist überhaupt keine Toleranz ...

Ich sprach von Bildung als Waffe.
Somit ist dieses eine Verdrehung, die für mich völlig inakzeptabel ist. Trollgeschwätz, meiner Meinung nach.
Losang Lamo hat geschrieben:
Nur, weil die AfD als Partei zugelassen ist, heißt das nicht, dass sie demokratisch ist. Offensichtlich haben sie sich gut durchgemogelt.


Unfug - das ist die Definition einer demokratischen Partei 8)

PartG
Parteienprivileg

Losang Lamo hat geschrieben:
Nebenbei, dann muss die NPD ja auch eine demokratische Partei sein. Das würde bedeuten, eine demokratische Partei braucht sich also um das Grundgesetz, Artikel 1 nicht zu sorgen? Gilt nur für Arier? Denn Deutsche mit Migrationshintergrund gelten bei der AfD nicht als gleichberechtigt.

Daher vertehe ich den Wohei nicht, wenn ich sage, die AfD ist nicht demokratisch. Wer ganze Volksgruppen aufgrund ihrer Herkunft oder Religion benachteiligen will, ist nicht demokratisch. Wer das unlogisch findet, bitteschön.


Überschäumender Hass ist nicht wirklich eine buddhistische Tugend :rainbow:

Und - dahingestellt, ob ich sie mag oder nicht - die NPD ist und bleibt bis zu einem Verbot eine Partei, die in der Demokratie mitwirkt.

Damit hier keine Unklarheiten entstehen - ich bin für ein NPD Verbot gewesen. Daß die Länderregierungen mehrerer Bundesländer und einige Figuren aus dem Verfassungsschutz dies bisher verhindern ist übel. Andererseits spielt die NPD auf Bundesebene mit 1,3% der abgegebenen gültigen Stimmen praktisch keine Rolle mehr.
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