Buddhistische Küche

Moderator: void

Hallöchen,

ich möchte gerne eine kleine Sammlung für Rezepte bzw. Speisen anlegen, die man im weitesten Sinn als "Buddhistische Küche" bezeichnen kann.

Eine bestimmte "Buddhistische Küche" gibt es ja in diesem Sinne nicht. Die Speisegebote oder auch kulturellen Gewohnheiten der jeweiligen Länder, in welchem Buddhismus als Religion vorherrscht sind ja sehr verschieden. So gibt es Länder und Linien in welchen z.b. Fleisch/Fisch auf dem Speiseplan steht und in anderen wiederum nicht.

Aber vielleicht hat ja jemand auch schon mal etwas Zeit in einem Kloster verbracht und dort einige monastische Speisen kennengelernt, oder auf den eigenen Reisen einige Rezepte mitgebracht.

Ich mache mal einen ganz simplen Anfang mit einer meiner Leibspeisen:




Mitgebracht aus: China

Songshan Shucai (Songshan Gemüse) - Vegetarisch/Vegan

Geräte:
Wok
Flache Kelle
Topf

Zutaten:
Chinakohl oder Pak Choi
4 Karotten
200 g Mungobohnen (frisch)
Brokkoli
2 Paprika
200 g Pilze (Mu Err, aber auch Champignons oder Austernpilze)
Ingwerknolle
Sojasauce
Erdnussöl
Pinienkerne
Geröstetes Sesamöl
Chili/Tabasco oder Sambal Oelek
Salz
Zucker
Erdnussbutter

Chinakohl/Pak Choi, Karotten, Paprika, Brokkoli waschen und klein schneiden - es darf ruhig etwas gröber sein. Ingwer ebenfalls waschen, aber in kleine Würfel schneiden.

Pilze mit einem Küchentuch reinigen (nicht unters Wasser) und ebenfalls in grobe Stücke schneiden.

Mungobohnen gründlich waschen und beiseite Stellen.

50 ml Wasser mit etwas Zucker und Sojasauce verrühren und bei Seite stellen.

Brokkoli in einem Sieb mit kochendem Wasser übergießen und anschließend sofort mit kaltem Wasser abschrecken.

- Erdnussöl auf großer Hitze erwärmen
- Hand voll Pinienkerne ins heiße Öl wenige Sekunden anrösten
- Paprika, Karotten und Brokkoli ins heiße Öl geben und durch ständiges Rühren mit der Kelle scharf anbraten
- Nach max. 3 Minuten Pilze hinzugeben, ebenso Chinakohl und die Ingwerwürfel
- Esslöffel Sambal Oelek hinzugeben und erneut unter ständigem Rühren mit der Kelle scharf anbraten
- Nach max. 3 Minuten mit dem Soja-Zucker-Wasser ablöschen und einen Teelöffel Erdnussbutter hinzugeben
- Wok vom Herd nehmen und mit einem Schuss vom Sesamöl verfeinern - gründlich durchrühren und heiß servieren

Dazu passen Reis oder Nudeln.

Bild folgt. ^^
Genau diesen hab ich noch nicht ausprobiert, da mein Rezept jetzt nicht als buddhistisch gelabelt ist. Ich wette aber dieser hier ist auch gut...
Kimchi ist eigentlich immer gut :) .... Zudem auch noch sehr gesund...

Hier gehts zum Tempel Kimchi

http://www.koreanfeast.com/kimchi-3/who ... hu-kimchi/
Weil es in Kyoto sehr viele buddhitische Mönche (und Pilger) gab, hat sich da die buddhtische Tempelküche (Shojin Ryori) entwickelt.

So etwas gibt es auch in anderen buddhitischen Ländern (Buddhist cuisine).
void hat geschrieben:
Weil es in Kyoto sehr viele buddhitische Mönche (und Pilger) gab, hat sich da die buddhtische Tempelküche (Shojin Ryori) entwickelt.

So etwas gibt es auch in anderen buddhitischen Ländern (Buddhist cuisine).


Na dann her mir deinen Rezepten und Erfahrungen der Tempelküche.
Ich werde die Tage noch einige Gerichte posten, die ich in meinen Reisen mitgebracht habe. ^^
Da ist auch ein bisschen japanische, thailändische, indische und chinesische Tempelküche dabei.
Gemüsereis (vegan)

5 Möhren, in Würfelchen geschnitten
1 Stange Lauch, in dünne Ringe geschnitten
300 g Chinakohl, fein geschnitten
2 EL Öl
1 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
200 g Reis (gut geht es mit Basmati oder Rundkornreis)
ca. 3/4-1 l heiße Gemüsebrühe
1 Bund glatte Petersilie, fein gehackt (nach Wunsch)

Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch andünsten. Den Reis zugeben und bei milder Hitze andünsten. Es ist wichtig, dass der Reis rundherum vom Öl umgeben ist, aber nicht braun wird. Gemüsebrühe nach und nach zum Reis geben. Immer wieder rühren, damit nichts anbrennt. Nach ca. 15 Min. die Möhren, den Lauch und den Chinakohl beifügen und noch einmal 10-15 Minuten garen. Dabei stets etwas Brühe zugiessen, damit nichts anbrennt! Das Gericht mit Salz und Pfeffer und einem Spritzer Sojasauce würzen. Evtl. Petersilie dazugeben, etwas ziehen lassen und servieren.

Das Gericht kann man sehr gut mit Gomasio (japanisches Gewürz aus Sesamsamen und Meersalz) bestreuen.

Dazu passen auch sehr gut gewürfelte, geröstete Tofuwürfel, die cross angebraten wurden.
Schöner (und vor allem auch mal direkt umsetzbarer) Thread mit konkretem Nutzen :D

Etwas zum Beitrag von Waldler vorher..

Ich wäre für Tipps dankbar, was man mit Tofu anfangen kann. Bitte nicht falsch verstehen, ich nutze Tofu schon heute gern, aber am Ende kommt es immer wieder darauf zurück, daß ich den Tofublock in Würfelchen oder Streifen schneide, für einige Zeit in Öl, Sojasoße und Sambal Olek oder frischem Chili mariniere und dann einfach brate wie Hähnchenstreifen.

Ist eine gesunde Ergänzung zu Gemüsepfannen, aber irgendwann auch langweilig.
Sachen aus dem Internet sind häufig zu aufwendig oder unpraktisch.

Habt ihr etwas, das ihr tatsächlich regelmäßig nutzt?
fotost hat geschrieben:
Schöner (und vor allem auch mal direkt umsetzbarer) Thread mit konkretem Nutzen :D

Etwas zum Beitrag von Waldler vorher..

Ich wäre für Tipps dankbar, was man mit Tofu anfangen kann. Bitte nicht falsch verstehen, ich nutze Tofu schon heute gern, aber am Ende kommt es immer wieder darauf zurück, daß ich den Tofublock in Würfelchen oder Streifen schneide, für einige Zeit in Öl, Sojasoße und Sambal Olek oder frischem Chili mariniere und dann einfach brate wie Hähnchenstreifen.

Ist eine gesunde Ergänzung zu Gemüsepfannen, aber irgendwann auch langweilig.
Sachen aus dem Internet sind häufig zu aufwendig oder unpraktisch.

Habt ihr etwas, das ihr tatsächlich regelmäßig nutzt?


Und je mehr mitmachen, desto besser wird's. ^^

Tofu ist ja leider immer etwas geschmacksarm - ein bisschen damit zu kämpfen hat man immer, denke ich.

Tofu macht sich aber auch hervorragend als Süßspeise! Mit Honig bestreichen und einmal durch gehackte Nüsse ziehen. Ab in die Pfanne in heißem Butterschmalz backen. :D

Klassisches Panieren (Mehl, Ei, Paniermehl/Kichererbsenmehl) gibt dem ganzen auch manchmal eine geschmackliche Note.

Ansonsten habe ich vor einiger Zeit geräucherten Tofu entdeckt. Der gibt gerade bei Pfannengerichten ein interessantes Raucharoma ab und Bedarf nicht zwingend einer "Nachbehandlung" - kommt bei mir mittlerweile sogar in den Grünkohl.

Auch Seidentofu hat geschmacklich etwas mehr drauf als der klassische Tofublock.
fotost hat geschrieben:
Ich wäre für Tipps dankbar, was man mit Tofu anfangen kann. Bitte nicht falsch verstehen, ich nutze Tofu schon heute gern, aber am Ende kommt es immer wieder darauf zurück, daß ich den Tofublock in Würfelchen oder Streifen schneide, für einige Zeit in Öl, Sojasoße und Sambal Olek oder frischem Chili mariniere und dann einfach brate wie Hähnchenstreifen.

Das ist für mich der köstlichste Tofu Klassiker. Ist jedoch nicht als buddhistische Fastenspeise geeignet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mapo_Doufu

Wie kann man denn buddhistische Küche definieren? Sind indische Rezepte dann hinduistisch?
Vielleicht weiss das jemand von Euch. Merci vielmal
happygolucky hat geschrieben:
Das ist für mich der köstlichste Tofu Klassiker. Ist jedoch nicht als buddhistische Fastenspeise geeignet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mapo_Doufu

Wie kann man denn buddhistische Küche definieren? Sind indische Rezepte dann hinduistisch?
Vielleicht weiss das jemand von Euch. Merci vielmal


Kenne ich sehr gut. Das ist superlecker! Auch ohne Hackfleisch :)

Buddhistische Küche meinte im Titel des Threads eher den tatsächlichen Wohnraum Küche und nicht wie "Italienische Küche" oder "chinesische Küche" im Sinne von "Speisen".
DIE buddhistische Küche an sich gibt es wiegesagt nicht - aber wie richtig schon von Void geteilt:
Es gibt kleinere Tempelküchen/Klosterküchen, die in der Tradition buddhistischen Lebens stehen.
Dort gibt es einige Gerichte/Rezepte, die man insofern als buddhistische Küche bezeichnen kann.
Einheitlich sind diese aber nicht.

Für mich persönlich bedeutet "buddhistische Küche" Speisen, die bescheiden, aber gut sind. Die sozusagen den Mittelweg gehen und nicht rein auf Genüsse ausgelegt sind, aber nicht bloß ungewürzte Fastenspeise. Und sie sollte sich auch in der Auswahl der Zutaten auf regionale und saisonale Produkte beschränken. D.h. nicht irgendwie den Szechuan Pfeffer für 20€ pro 50 g forcieren. Sozusagen etwas an der Lehre orientiert - Mittelweg und den Silas entsprechend (d.h. vorwiegend kein Fleisch, nichts was man nur aus "zweifelhaften" Quellen beziehen kann und nichts was berauscht)
Es muss daher nicht asiatisch sein. Eine gute Kohlsuppe mit Möhren und Kartoffeln würde ich ebenfalls als ein Gericht verstehen, dass ich "buddhistisch" nennen würde.

D.h. Definition "Buddhistische Küche":
1. Traditionell: Aus den buddhistischen Tempeln/Klöstern stammende Gerichte für die Einhaltung buddhistischer Speisegebote
2. Lokale Gerichte, die man so zubereitet, dass buddhistische Speisegebote eingehalten werden

Bsp:
Eine Sahne-Nuss Torte mit Krokantmantel ist in diesem Sinn keine buddhistische Speise
Ein Hefe-Blechkuchen mit Streuseln und gehackten Nüssen schon eher

Heißt: Buddhistische Küche ist für mich nicht regional beschränkt - es kann jede Kultur umfassen, richtet sich aber danach nicht übermäßig auszuschweifen, aber auch nicht einfach nur was zu Essen zu haben.

Indische Küche ist nicht automatisch hinduistische Küche. Hinduistische Küche gibt es ebenfalls nicht einheitlich, aber es gibt viele hinduistische Küchen. Das hat damit zu tun, dass der Hinduismus kein geschlossenes System ist. Sie richtet sich stets nach der jeweiligen Ausprägung und den lokalen Bräuchen. I.d.R. fließt dort auch etwas Ayurvedische Tradition mit ein.
D.h. wenn du in Delhi Dal ist, dann hat das dort keinen "hinduistischen Touch" - wenn du in Tamil Nadu Dal ist, dann wird es aufgrund der lokalen Vorstellung als "hinduistische Küche" gelten, weil eine lokale Gottheit Dal liebt.
Im Westen kommt hinduistische Küche meistens nur als "Ayurvedische Küche" vor.
Ayudha hat geschrieben:
happygolucky hat geschrieben:
Das ist für mich der köstlichste Tofu Klassiker. Ist jedoch nicht als buddhistische Fastenspeise geeignet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mapo_Doufu


Kenne ich sehr gut. Das ist superlecker! Auch ohne Hackfleisch :)


Ok, wenn jetzt schon zwei dafür stimmen kommt das nächste Woche auf den Speisezettel :mrgreen:
Ich bin kein Vegetarier, also auch mit Hack. Tofu ist für mich eine tolle Möglichkeit meinen Fleischkonsum zu vermindern. Das hat jetzt wenig damit zu tun, daß ich zuerst die Variante mit Hackfleisch versuchen werde.
Tofu ist einfach eine gesunde Alternative und je mehr Möglichkeiten des Einsatzes ich finde, desto häufiger kommt es auf den Tisch.
Mein Liebling indischer Hausmannskost.
Aloo Ghobi nach einem Rezept meiner Freundin Rashmi aus Bombay:

1 kleiner Blumenkohl, in Röschen geteilt,
3 mittelgroße Kartoffeln geschält und in kleinere Stückchen geschnitten (kleiner als Salzkartoffeln),
3-4 mittelgroße Tomaten in kleinen Stücken,
frischer Ingwer, eine getrocknete Chilischote, 1 Teelöffel Kreuzkümmelsamen, 1 große Zwiebel, 2 große Knoblauchzehen, Zucker, Salz, Garam Masala Pulver und 1 Bund frischer Koriander. Ghee oder Speiseöl

Fett im großen Topf heiss werden lassen, Kreuzkümmelsamen leicht kurz anrösten bis sie duften, dann kleingeschnittenen Ingwer, Zwiebel, Knoblauch und zerbröselte Chilischote ohne Kerne zusammen dünsten. Prise Zucker und ordentlich Salz drangeben, immer schön rühren und dann KOhl, Kartoffen und Tomaten dazu, umrühren und bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel 20-25 Minuten durchköcheln. Immer mal wieder durchrühren damit nichts anbrennt und falls die Tomaten zu wenig Flüssigkeit haben noch wenig Wasser angiessen. Wenn alles gar und schön durchgezogen ist, mit einem Esslöffel Garam Masala verfeinern, frisch gehackte Korianderblätter drüberstreuen und mit Reis oder Chapati verspeisen.
Man kann das sehr gut aufwärmen und am nächsten Tag den Rest davon essen falls was übrigbleibt. :)
fotost hat geschrieben:
Ok, wenn jetzt schon zwei dafür stimmen kommt das [mapo doufu] nächste Woche auf den Speisezettel :mrgreen: Ich bin kein Vegetarier, also auch mit Hack.


Natürlich mit Hack, sonst ist es kein mapo doufu. Eine Schlange mit Beinen ist ja auch keine Schlange. Und mapo doufu ist auch eine klare Empfehlung von mir. Mit Foto bitte nächste Woche.
Bei uns in der Kantine gab's mal "Chili con Carne ohne Fleisch" :mrgreen: das war mit Tofu und hat fast wie "con Carne" geschmeckt.

Frage mich überhaupt, warum man den Fleisch-Geschmack immer wieder haben will, dass man diesen in allerlei Variationen nachzumachen versucht...

Ich bin kein Vegetarier, esse aber Fleisch nicht "standardmäßig", sondern nur hin und wieder mal.

Ansonsten finde ich für "buddhistische Küche" die Definition von Ayudha gut passend im Sinne des "mittleren Weges":

Ayudha hat geschrieben:
2. Lokale Gerichte, die man so zubereitet, dass buddhistische Speisegebote eingehalten werden

Bsp:
Eine Sahne-Nuss Torte mit Krokantmantel ist in diesem Sinn keine buddhistische Speise
Ein Hefe-Blechkuchen mit Streuseln und gehackten Nüssen schon eher

Heißt: Buddhistische Küche ist für mich nicht regional beschränkt - es kann jede Kultur umfassen, richtet sich aber danach nicht übermäßig auszuschweifen, aber auch nicht einfach nur was zu Essen zu haben.
Carneol hat geschrieben:
Bei uns in der Kantine gab's mal "Chili con Carne ohne Fleisch" :mrgreen: das war mit Tofu und hat fast wie "con Carne" geschmeckt.

Frage mich überhaupt, warum man den Fleisch-Geschmack immer wieder haben will, dass man diesen in allerlei Variationen nachzumachen versucht...

Ich bin kein Vegetarier, esse aber Fleisch nicht "standardmäßig", sondern nur hin und wieder mal.

Ansonsten finde ich für "buddhistische Küche" die Definition von Ayudha gut passend im Sinne des "mittleren Weges":

Ayudha hat geschrieben:
2. Lokale Gerichte, die man so zubereitet, dass buddhistische Speisegebote eingehalten werden

Bsp:
Eine Sahne-Nuss Torte mit Krokantmantel ist in diesem Sinn keine buddhistische Speise
Ein Hefe-Blechkuchen mit Streuseln und gehackten Nüssen schon eher

Heißt: Buddhistische Küche ist für mich nicht regional beschränkt - es kann jede Kultur umfassen, richtet sich aber danach nicht übermäßig auszuschweifen, aber auch nicht einfach nur was zu Essen zu haben.


LOL.. Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Kantine mit '100% Ersatz für Fleisch' Ankündigung und dann mit einigen Meckerer,n weil 'es schmeckt eben doch nicht 110% so wie Fleisch'

Das Grundergebnis war für mich bisher am Rand immer gleich.

Vegetarisch vs. Fleischkost result vegetarisch - vegy wins :D
Carneol hat geschrieben:
Frage mich überhaupt, warum man den Fleisch-Geschmack immer wieder haben will, dass man diesen in allerlei Variationen nachzumachen versucht...


Offenbar haben Menschen auch noch eine spezielle Geschmacksvorliebe für "Umami", als Ergänzung zu den im Westen bekannten Richtungen Süss, Salzig, Bitter, Scharf.
https://de.wikipedia.org/wiki/Umami
Gruß von einem Sojasaucenjunkie :P :upsidedown:
Veggie-Döner mit Schafskäse und Joghurtsoße mit viel scharf, im frisch gebackenen Fladenbrot :like:
Samten hat geschrieben:
Veggie-Döner mit Schafskäse und Joghurtsoße mit viel scharf, im frisch gebackenen Fladenbrot :like:

Den ess' ich auch gerne mal, aber "ohne scharf". :) Oder Veggie-Burger mit viel Salat und würziger Soße, ist auch sehr lecker. :like:
egal was "man" isst,....alles "buddhistisch".... :)
Bei mir muss es meistens einfach sein. Gerade habe ich Bechüss-Kartoffeln für mich wieder entdeckt.

Kartoffeln schälen und in eine Pfanne hobeln,
nach Geschmack mit Zwiebeln und Schinken, Salz, Pfeffer, Muskat würzen,
Ca. 15 Minuten dünsten lassen - fertig.

Der Name ist Platt und bedeutet evtl Beschuss - ein Gericht, dass auch unter Beschuss noch zubereitet werden kann? Kartoffeln, Zwiebeln und Speck hatte man immer im Haus.
Lucy hat geschrieben:
Bei mir muss es meistens einfach sein. Gerade habe ich Bechüss-Kartoffeln für mich wieder entdeckt.

Kartoffeln schälen und in eine Pfanne hobeln,
nach Geschmack mit Zwiebeln und Schinken, Salz, Pfeffer, Muskat würzen,
Ca. 15 Minuten dünsten lassen - fertig.

Der Name ist Platt und bedeutet evtl Beschuss - ein Gericht, dass auch unter Beschuss noch zubereitet werden kann? Kartoffeln, Zwiebeln und Speck hatte man immer im Haus.
Du weckst Erinnerungen an meine Jugend. Kartoffeln, Speck, Zwiebeln hatte ich immer und dann gab es da noch den eigenen Garten. Damals hab ich gelernt Soßen aus fast nichts zu machen. Heute fragen mich Kollegen: Wie hast Du das den hingekriegt, da geht doch garnicht.
Ein einfaches, schnelles Essen, aber nicht geeignet (wegen Salami und Zwiebeln), wenn man die Tage tiefere Meditations- oder Energietechniken zu praktizieren vorhat:

"Chinesischer Reis":

1 große Tasse Reis mit 2 Tassen Wasser und etwas Salz kochen.

Inzwischen in einem größeren Topf 2 Schalotten (oder 1 Zwiebel) und einige Scheiben Salami klein schneiden und in Öl leicht anbraten. 2 säuerliche Äpfel entkernen und mit Schale in kleine Stücke schneiden. 2 Scheiben Käse klein schneiden.

Wenn der Reis fertig ist, diesen zu Salami und Zwiebeln geben, Äpfel und Käse dazu, alles verrühren und noch 5 Min. ohne weitere Hitze ziehen lassen. Auf die Teller verteilen und Ketchup drüber (wenn man mag).

War als Kind schon eins meiner Lieblingsgerichte und meine Jungs mögen es auch.

Wer hat eine Idee, warum das bei uns "Chinesischer Reis" heißt?
Keine Ahnung, ob es zur buddhistischen Küche gehört oder nicht, aber richtig lecker :mrgreen:
Ich hab' das in einem koreanischen Blog gesehen und nach dem, was ich gerade in der Küche hatte angepasst

Die Mengen dürften für eine Beilage für etwa 3 Leute reichen und als Snack mit etwas Brot oder so für 2. Lauwarm
essen!

Gaji-namul

1 Aubergine in 3-4cm Scheiben schneiden und dämpfen (ca. 20 Min). Ich habe keinen Dämpfeinsatz, also habe ich einfach ein Metallsieb in einen Topf über kochendes Wasser gehängt und den Deckel draufgepackt.

Währenddessen

1 kleine Zwiebel/Schalotte in Würfelchen schneiden und in Öl glasig schwitzen
1 Knoblauchzehe ebenfalls in Würfelchen schneiden und ein paar Sekunden mit den Zwiebeln mitschwitzen

Während die Zwiebel, Knoblauch Geschichte etwas abkühlt Marinade herstellen

Olivenöl, Balsamikoessig, Sojasauce, (im Originalgericht kommt Fischsauce dazu - hatte ich nicht), Sambal Olek verrühren. Die in dünne Streifen geschnittenen grünen Teile von 2 Frühlingszwiebeln dazu (zur Dekoration vielleicht etwas davon übrig lassen). Glasige Zwiebeln/Knoblauch dazu. (Im Originalgericht kommt Sesamsauce dazu - ich mag den Geschmack nicht, ist aber bestimmt passend.)

Bei mir hat das eine recht breiige Masse gegeben, es hat gepasst - also keine Salatsauce herstellen :)

Jetzt die heißen Auberginen (müssen gut durch sein, mit Gabel oder so antesten) längs in Streifen reißen, nicht schneiden, damit die Oberfläche größer wird, Bei der Hitze wird das sowieso unregelmäßig. Die größten Stücke sollten so groß sein, daß man sie ohne zerschneiden aufgabeln kann. Mit der Marinade mischen, etwas durchziehen lassen.

Zur Deko eventuell noch etwas Frühlingszwiebel. (Im Original kommen auch noch Sesamkörner oben drauf - mag ich auch nicht, dürften aber auch gut passen)

Dateianhänge

Mmmh, klingt echt lecker, das koch ich bestimmt mal nach. :)
Avocado aufs Brot oder Brötchen - teelöffelweise - mit Steinsalz, ggf. bunten Pfeffer und / oder Zitrone dazu. Geht immer - früh / mittags / abends.
2017-10-30 19.17.04.jpg
Hier mal etwas Simples - (bin leider kein begnadeter Koch :oops: )

Zutaten für zwei „Tofudellen“ (in Fleischform meist Friko, Frikadelle, Bulette, Fleischküchle etc. genannt)
½ Brötchen
½ Zwiebel, ggf. Knoblauchzehe und/ oder Möhre
½ Bund Petersilie
250 g Tofu
je nach Geschmack würzen (Curry, Salz, Pfeffer, Sambal Oelek, … )

Zubereitung
Brötchen in lauwarmem Wasser einweichen, danach gut ausdrücken
Zwiebeln, (Knoblauch und/ oder Möhre), Petersilie fein zerkleinern
Zutaten miteinander vermischen
nach Geschmack würzen
kleine Bällchen formen
in eine Grillschale legen
im mit ~ 200°C vorgeheizten Backofen von beiden Seiten je ~ 10 Min. braun backen
……………………………………….

Für alle, die es einfacher bevorzugen:
400 g Tofu
1 Beutel „Maggi fix & frisch Hackbraten“ (für 500g Hackfleisch)
vermischen, Tofudellen formen, bei 200 C° im Backofen von beiden Seiten backen

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