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Moderator: void

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G20 Welcome to Hell

Moderation:
Link zu den Veranstaltern des "G20 Welcome to Hell" entfernt.


mit welcher "Begründung" bitteschön... :?:
Zensur, oder so....??
Samten hat geschrieben:
mit welcher "Begründung" bitteschön... :?:
Zensur, oder so....??


Moderation:
In diesem Forum wurden schon öfter mal, rechtsradikale Links gepostet. Mal Seiten von Reichbürgern, mal solcher FPÖ nahe Thinktanks, mal AfD nahe Beiträge über kriminelle Ausländer. Und selbst Seiten von Mitgleidern des KuKluxKlan kamen schon vor. Dies wurde mit der Begründung gelöscht, dass alles was zu Diskriminerung, Hass und Gewalt aufruft, gerade in einem buddhitischen Forum deplaziert ist.

Eine Moderation, die dererlei unterbindet, dann aber bei linken Gruppen Verweise auf vom Verfassungschutz beobachtete, gewaltbereite Bewegungen toleriert, würde sich dem Vorwurf aussetzen, da mit ungleichem Mass zu messen und aus den eigenen politischen Präferenzen heraus zu entschieden satt Neutralität zu wahren.

Ich habe deinen Beitrag nicht gelöscht, und jeder kann die Internetpräsenz der Veranstalter googeln.
void hat geschrieben:
Samten hat geschrieben:
mit welcher "Begründung" bitteschön... :?:
Zensur, oder so....??


Moderation:
In diesem Forum wurden schon öfter mal, rechtsradikale Links gepostet. Mal Seiten von Reichbürgern, mal solcher FPÖ nahe Thinktanks, mal AfD nahe Beiträge über kriminelle Ausländer. Und selbst Seiten von Mitgleidern des KuKluxKlan kamen schon vor. Dies wurde mit der Begründung gelöscht, dass alles was zu Diskriminerung, Hass und Gewalt aufruft, gerade in einem buddhitischen Forum deplaziert ist.

Eine Moderation, die dererlei unterbindet, dann aber bei linken Gruppen Verweise auf vom Verfassungschutz beobachtete, gewaltbereite Bewegungen toleriert, würde sich dem Vorwurf aussetzen, da mit ungleichem Mass zu messen und aus den eigenen politischen Präferenzen heraus zu entschieden satt Neutralität zu wahren.

Ich habe deinen Beitrag nicht gelöscht, und jeder kann die Internetpräsenz der Veranstalter googeln.



:like:
Es sind eher die Schwachen, die Gewalt ausüben, während die Mächtigen das ja nicht nötig haben, das sie institutionalisierte, strukturelle Gewalt ausüben können.

Wenn jemand versucht einen anderen Menschen mit einem Messer zu töten und du gehst dazwischen, indem du ihn anrempelst, dann gilt das als erweiterte Notwehr. Man sieht ganz klar, dass nur deswegen gerempelt wurde um ein Töten zu verhindern.

Der G20 Gipfel ist ein Symbol für ein Wirtschaftssystem, von dem die Demonstraten mit guten Gründen annehmen, dass es ganz legal und über so langeweilige Sachen wie Lebensmittelpreise Tag für Tag zehntausende von Menschen tötet. Aber weil die Gewalt strukturell ist und anonym als Marktkraft wirkt, ist sie unsichtbar.

Während selbst hilflose Akte der Gegenwehr wie Sachbeschädigung nicht wie eine Antwort und auch nicht wie erweiterten Notwehr wirken, sondern als ein Angriff auf eine an sich friedliche Weltordnung.

Und auch der Buddhismus sieht das so: Er konzentriert sich auf die "direkte Gewalt" und ihm fehlt ein wenig der Begriff einer "strukturellen Gewalt" wie sie in der Ungerechtigkeit vorhenaden ist. Eine friedliche Ungerechtigkeit nimmt er eher hin als ein Gewaltsames Aufbegehren gegen Ungerechtigkeit.

Buddhismus und Gegenwart. Über Buddhismus im Westen, Globalisierung und strukturelle Gewalt
Kennt der Buddhismus überhaupt Begriffe wie "Gerechtigkeit" bzw. "Ungerechtigkeit"?
In Hamburg ist immer noch ordentlich was los. Gestern gab es die Demo "Welcome to hell" der autonomen Szene (Linksradikale, Anarchisten). Die ganze Nacht gab es Kämpfe mit der Polizei. Autos brannten und die Stimmung war sehr aggressiv. Auf N24 konnte man das Geschehen life mitverfolgen. Äußerst spannend. Sehr friedlich ging es auf dem Global Citizen Festival zu. Die kommerzielle Musikszene organisiert weltweit Konzerte für eine bessere und gerechtere Welt. Mir ist das etwas zu kommerziell, aber so erreicht man die Menschen von heute mit politischen Forderungen. Ich werde morgen auf die Großdemo "Grenzenlose Solidarität statt G20" gehen. Dort trifft sich die gesamte linke und Weltretterszene.
Nils hat geschrieben:
In Hamburg ist immer noch ordentlich was los. Gestern gab es die Demo "Welcome to hell" der autonomen Szene (Linksradikale, Anarchisten). Die ganze Nacht gab es Kämpfe mit der Polizei. Autos brannten und die Stimmung war sehr aggressiv. Auf N24 konnte man das Geschehen life mitverfolgen. Äußerst spannend. Sehr friedlich ging es auf dem Global Citizen Festival zu. Die kommerzielle Musikszene organisiert weltweit Konzerte für eine bessere und gerechtere Welt. Mir ist das etwas zu kommerziell, aber so erreicht man die Menschen von heute mit politischen Forderungen. Ich werde morgen auf die Großdemo "Grenzenlose Solidarität statt G20" gehen. Dort trifft sich die gesamte linke und Weltretterszene.


Als Hamburger blutet mir das Herz, wenn ich sehe, wie die Gewalt in die einzelnen Stadtteile getragen wird.

@ Nils, sei vorsichtig wenn Du bei der Demo mitmnachst. Wahrscheinlich werden dort auch vermummte, gewaltbereite Demonstranten sein.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Als Hamburger blutet mir das Herz, wenn ich sehe, wie die Gewalt in die einzelnen Stadtteile getragen wird. @ Nils, sei vorsichtig wenn Du bei der Demo mitmnachst. Wahrscheinlich werden dort auch vermummte, gewaltbereite Demonstranten sein.

Ich finde Gewalt auch falsch. Deshalb vertrete ich den Grundsatz der Gewaltlosigkeit. Und halte mich grundsätzlich von Gewalt fern. Deshalb bin ich gestern auch nicht auf die Demo gegangen. Ich denke, dass die Demo morgen friedlich wird.
Nils hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:
Als Hamburger blutet mir das Herz, wenn ich sehe, wie die Gewalt in die einzelnen Stadtteile getragen wird. @ Nils, sei vorsichtig wenn Du bei der Demo mitmnachst. Wahrscheinlich werden dort auch vermummte, gewaltbereite Demonstranten sein.

Ich finde Gewalt auch falsch. Deshalb vertrete ich den Grundsatz der Gewaltlosigkeit. Und halte mich grundsätzlich von Gewalt fern. Deshalb bin ich gestern auch nicht auf die Demo gegangen. Ich denke, dass die Demo morgen friedlich wird.

Wenn sich die Friedlichen nicht klar abgrenzen wird zu Gewalt für alle kommen. Starke Ausgrenzung der Unfriedlichen ist eine Lösung, wenn das nicht unter den Friedlichen welche wären die auch einen Teil der Meinung haben der Unfriedlichen.
Auch wenn ich hier formal nix zu sagen habe, ich stimme der Entscheidung von void zu, den Link zu entfernen. Etwas das als direkter Aufruf zu politischer Aktivität egal welcher Farbe verstanden werden kann, passt nicht ins Forum. Die Diskussion darüber mit einer Einordung, wie man die Themen buddhistisch sehen oder angehen kann, dagegen schon.
Ellviral hat geschrieben:
Wenn sich die Friedlichen nicht klar abgrenzen wird zu Gewalt für alle kommen


Wie sollen die sich bitte abgrenzen, wenn eine Horde von Vermummten ihre Demo als Vehicle missbraucht?
Sherab Yönten hat geschrieben:
Kennt der Buddhismus überhaupt Begriffe wie "Gerechtigkeit" bzw. "Ungerechtigkeit"?


Ich will jetzt mal nicht die Suchfunktion im PK anwerfen, sondern den Weg über unsere Sprache nehmen.

ge-recht (Gerechtigkeit) kommt aus einer Verstärkung des Wortes recht.
Der im buddhistischen Kontext lieber als Begriffe wie 'gut' und 'böse' benutzte Begriff richtig ist eine Ableitung aus richten (eher im Sinne von ausrichten, etwa eines Bauwerks etc.). Richten selbst geht dann wieder auf ähnliche Wurzeln zurück wie die Wurzeln von recht.

So betrachtet wäre gerecht das, was richtig ist und wäre durchaus buddhistischer Betrachtung zugänglich.

Was ist richtig?
fotost hat geschrieben:
ge-recht (Gerechtigkeit) kommt aus einer Verstärkung des Wortes recht.


Also die Saskrit Entsprechnung von "Recht" wäre ja "Ṛta". Hier steht, dass das zur Zeit des Brahmanismus in Indien ein wichtiger Begriff war, dann aber durch den Begriff "Dharma" ersetzt wurde - natürlich ist hier Dharma im hinduistischen Sinne gemeint- also als Weltordnung gemeint und nicht als Buddha-Dharma.

Und bei diesem Dharma geht es nicht so sehr um "Recht" sonder um "Pflicht". Der König erfüllt sein Königs-Dharma, der Bauer sein Bauern-Dharma usw. Was aber auch bedeutet, dass nur der König für die Ordnung des Landes (aso für Gerechtigkeit, Wohlstand, Friede) zuständig ist, während der Bauer sich um die Ernährung zu kümmern hat. Das Land ist wie ein Körper, bei dem der König Kopf ist und der Bauer die Füße.

Ich glaube im indischen Buddhismus wurde das dann ähnlich gesehen. Also das Gerechtigkeit eine Sache des Herrschers ist, den man darin beraten kann, ein weiser Herrscher zu sein, aber nicht so als Sache des Einzelnen.

Während es ja bei den Juden so war, dass die sich lange gegen einen weltlichen Herrscher sträubten,
weil sie Gott als Herrscher und die Thora als sein Gesetz sahen. Und es jeder einzelne aufgefordert war, diesem Gesetz und dieser Gerechtigkeit Ausdruck zu verschaffen. Von daher war da Recht sehr mit der allgemeinen Ethik verbunden. Ich denke in der Bibel würde man viele sozialrevolutionäre Querköpfe finden, die sich auch mit den Protestierenden verstehen würden. Während die ja im Buddhismus eher sehr selten waren.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Wenn sich die Friedlichen nicht klar abgrenzen wird zu Gewalt für alle kommen


Wie sollen die sich bitte abgrenzen, wenn eine Horde von Vermummten ihre Demo als Vehicle missbraucht?
Ich geh nicht demonstrieren.
void hat geschrieben:
..
Und bei diesem Dharma geht es nicht so sehr um "Recht" sonder um "Pflicht". Der König erfüllt sein Königs-Dharma, der Bauer sein Bauern-Dharma usw. Was aber auch bedeutet, dass nur der König für die Ordnung des Landes (aso für Gerechtigkeit, Wohlstand, Friede) zuständig ist, während der Bauer sich um die Ernährung zu kümmern hat. Das Land ist wie ein Körper, bei dem der König Kopf ist und der Bauer die Füße.

Ich glaube im indischen Buddhismus wurde das dann ähnlich gesehen. Also das Gerechtigkeit eine Sache des Herrschers ist, den man darin beraten kann, ein weiser Herrscher zu sein, aber nicht so als Sache des Einzelnen.
...


Ich vermute, das stimmt so. Es gibt haufenweise PK Stellen, die eine ständische Gesellschaftsordnung als 'gegeben' akzeptieren. Zum guten Teile gibt es solche Stellen, die so eine Ordnung sogar idealisieren. Im Prinzip war diese Ordnung zur Zeit Buddhas ja wirklich gegeben/real existent.

void hat geschrieben:
Sache des Einzelnen.

Hier bietet Buddha für den Einzelnen (seiner Zeit) die Alternative des Mönchstums an. Den vollkommenen, radikalen Ausstieg aus allen älteren Gesellschaftsmodellen. Buddha war der Buddha und nicht Che Guevara. Hätte Buddha vor 2.600 Jahren einen Guevara Weg versucht, würden wir heute nichts mehr von ihm wissen.

Dieser Beitrag steht im Thread G20. Vielleicht wäre ganz grundsätzlich eine Gesprächsrunde über eine gesellschaftspolitische Bedeutung von Buddhismus hier und jetzt ganz interessant.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Nils hat geschrieben:
In Hamburg ist immer noch ordentlich was los. Gestern gab es die Demo "Welcome to hell" der autonomen Szene (Linksradikale, Anarchisten). Die ganze Nacht gab es Kämpfe mit der Polizei. Autos brannten und die Stimmung war sehr aggressiv. Auf N24 konnte man das Geschehen life mitverfolgen. Äußerst spannend. Sehr friedlich ging es auf dem Global Citizen Festival zu. Die kommerzielle Musikszene organisiert weltweit Konzerte für eine bessere und gerechtere Welt. Mir ist das etwas zu kommerziell, aber so erreicht man die Menschen von heute mit politischen Forderungen. Ich werde morgen auf die Großdemo "Grenzenlose Solidarität statt G20" gehen. Dort trifft sich die gesamte linke und Weltretterszene.


Als Hamburger blutet mir das Herz, wenn ich sehe, wie die Gewalt in die einzelnen Stadtteile getragen wird.

@ Nils, sei vorsichtig wenn Du bei der Demo mitmnachst. Wahrscheinlich werden dort auch vermummte, gewaltbereite Demonstranten sein.



's könnten aber auch vermummte,gewaltbereite "Bullen" sein....:

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 56315.html :


"SPIEGEL-Reporter vor Ort beobachteten, wie massiv die Polizei von Beginn an auftrat. Dem Demonstrationszug stellten sich sehr schnell mehrere Wasserwerfer entgegen, zugleich wurden Zugriffseinheiten der Bereitschaftspolizei zusammengezogen. Zwar legten zahlreiche Autonome ihre Vermummungen nach entsprechenden Aufforderungen der Einsatzkräfte ab. Jedoch kamen nicht alle Maskierten dem nach. Daraufhin rückte die Staatsmacht überaus robust vor. Autonome und Protestierer flüchteten teilweise panisch vor den Beamten, es gab Verletzte, Flaschen flogen, die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein.

"Das war ganz bestimmt nicht rechtmäßig", sagte Matthias Wisbar vom anwaltlichen Notdienst über das Eingreifen der Polizei am Fischmarkt. "Nach übereinstimmenden Berichten ging von den Demonstranten keine Gewalt aus."

genau sowas treibt die Gewalt "in die einzelnen Stadtteile"
Ich gehe demonstrieren. Es ist wichtig für eine bessere Welt einzutreten. Das Demonstrationsrecht ist dazu ein wichtiges Recht. Nach meiner Beobachtung ist sowohl die Polizei als auch die Autonome Szene sehr aggressiv. Die Autonomen wollten die Gewalt. Es wäre sicherlich auf alle Fälle zur Gewalt gekommen. Die Polizei wollte die Gewalt von Anfang an massiv stoppen. Das hat möglicherweise zur Eskalation beigetragen. Eine schwierige Entscheidung der Polizei. Ich werde versuchen die gewaltfreien Demonstranten zu unterstützen. Wie genau werde ich heute sehen.
Zombies descend on Hamburg and the undead walk the streets


Samten hat geschrieben:
Zombies descend on Hamburg and the undead walk the streets

:like: Sehr geile Aktion, braucht keine Worte zur Erklärung und sehr eindrücklich :D
Nils hat geschrieben:
Ich gehe demonstrieren. Es ist wichtig für eine bessere Welt einzutreten. Das Demonstrationsrecht ist dazu ein wichtiges Recht. Nach meiner Beobachtung ist sowohl die Polizei als auch die Autonome Szene sehr aggressiv. Die Autonomen wollten die Gewalt. Es wäre sicherlich auf alle Fälle zur Gewalt gekommen. Die Polizei wollte die Gewalt von Anfang an massiv stoppen. Das hat möglicherweise zur Eskalation beigetragen. Eine schwierige Entscheidung der Polizei. Ich werde versuchen die gewaltfreien Demonstranten zu unterstützen. Wie genau werde ich heute sehen.


und gestern Abend 3 Stunden "untätigkeit" der Polizei in der Schanze..
erinnert mich leicht an die Kölner Dom-Platte
und nur so nebenbei bemerkt:
ich bin gegen Gewalt..... :earth:
Ich glaub die Polizei hat den undankbarsten Job, sie können eigentlich nichts richtig machen. Solange es diese gewaltbereiten, den schwarzen Block usw. gibt, die immer aggressiver werden, kommt es so oder so zu Gewalt. Nehmen wir die "Welcome to Hell" hätten sie nichts gemacht, hätte man die Gewalt der Polizei angelastet, so haben sie versucht was zu machen und es ist natürlich auch falsch. Allerdings denke ich, dass es durchaus sowas wie einen mittleren Weg gegeben hätte. Aber das ist für Aussenstehende leicht gesagt.
kilaya hat geschrieben:
Ich glaub die Polizei hat den undankbarsten Job, sie können eigentlich nichts richtig machen. Solange es diese gewaltbereiten, den schwarzen Block usw. gibt, die immer aggressiver werden, kommt es so oder so zu Gewalt. Nehmen wir die "Welcome to Hell" hätten sie nichts gemacht, hätte man die Gewalt der Polizei angelastet, so haben sie versucht was zu machen und es ist natürlich auch falsch. Allerdings denke ich, dass es durchaus sowas wie einen mittleren Weg gegeben hätte. Aber das ist für Aussenstehende leicht gesagt.
Eine Möglichkeit wäre die Polizei nicht immer als Gewalttäter darzustellen. Die schützen vor allem, doch was soll man tun bevor nichts getan wurde sind sie die Gewalttäter gegen die Aufmärsche, welcher Gruppen auch immer. Kommt es dann zur Gewalt durch nicht Polizei fragen sich angeblich viele warum die "Bullen"( in Anfuehrungsstriche gesetzt.void) denn nichts getan haben. Greifen sie dann die Gewalttäter an wird ihnen Brutalität vorgeworfen. Die Gewaltwollenden Demonstranten haben immer die Presse auf ihrer Seite und damit die Meinung der sogenannten mündigen Bürger. Wenn man dann die Bilder der Schlacht sieht, die ganzen Trümmer wird sich doch tatsächlich gefragt wo den die Schutzpolizei war.

Als 5. jähriger hab ich schon erfahren wie man mit Polizei umgeht. Wir spielten auf der Straße und da kam von weit her ein Streifenwagen und alle, auch ich, versteckten uns hinter Hecken. War echt spannend. Dann hatte ich die Idee: Wie soll Dich die Polizei schützen wenn Du vor ihr weg läufst? Ich kam aus meinen Versteck und spielte weiter ohne die anderen, als der Wagen vorbei war lächelten die Polizisten und ich uns an. Ab da hab ich nur Menschen gesehen die eine wichtige Aufgabe erfüllen. Die Gier nach angeblichen Rechtsbrüchen der Polizei ist so groß das sie viele Verbrecher nach der Aufnahme der Personalien wieder frei lassen muss oder von Richter frei gelassen werden.

Wie hätten Polizisten, DU, den die ganzen Besitztümer des Schanzenviertels schützen können? Was hättest DU geben die Rechte/Sila-brecher getan? Ach ja, Die MEINUNGSfreiheit geschützt. Das wäre hier auch mal angebracht, Meinungsschutz statt Rechthaberei. Mal Verteidigung gegen die auftretenden IchhabRecht, mal diesen Schreihälsen das Maul stopfen und darauf aufmerksam machen, öffentlich das sie sich daneben benehmen, die die Meinung anderer zu vernichten wollen.

Ich lösche hier sehr viele meiner Anmerkungen um genau dieses Bewahrern ihrer Wahrheit keine Munition zu liefern. Hattest du gedacht das Hamburg nicht hier ist? Benehmt euch nicht so wie die Polizei dargestellt wird und alles ist gut, nein eben nicht!!! es gibt auch hier Gewaltwollende Demonstranten die ja nur ihre Meinung sagen wollen und sicher sind das es eben auch mit Silabruch gehen muss.
.
kilaya hat geschrieben:
Ich glaub die Polizei hat den undankbarsten Job, sie können eigentlich nichts richtig machen. Solange es diese gewaltbereiten, den schwarzen Block usw. gibt, die immer aggressiver werden, kommt es so oder so zu Gewalt. Nehmen wir die "Welcome to Hell" hätten sie nichts gemacht, hätte man die Gewalt der Polizei angelastet, so haben sie versucht was zu machen und es ist natürlich auch falsch. Allerdings denke ich, dass es durchaus sowas wie einen mittleren Weg gegeben hätte. Aber das ist für Aussenstehende leicht gesagt.



"Mittlerer Weg ist gut"...(wie immer..:)..)
"man is natürlich hinterher immer "schlauer"
und man kanns halten wie im Fußball:
Nach der Demo is vor der Demo........
kilaya hat geschrieben:
Ich glaub die Polizei hat den undankbarsten Job, sie können eigentlich nichts richtig machen. Solange es diese gewaltbereiten, den schwarzen Block usw. gibt, die immer aggressiver werden, kommt es so oder so zu Gewalt. Nehmen wir die "Welcome to Hell" hätten sie nichts gemacht, hätte man die Gewalt der Polizei angelastet, so haben sie versucht was zu machen und es ist natürlich auch falsch. Allerdings denke ich, dass es durchaus sowas wie einen mittleren Weg gegeben hätte. Aber das ist für Aussenstehende leicht gesagt.


Der Jurist und Christdemokrat Christian Säfken hat die polizeistaatlichen Angriffe auf Demonstranten, Journalisten und Juristen während des G-20-Gipfels von einem bürgerrechtlichen Standpunkt aus deutlich kritisiert. Er sieht den Ausgangspunkt für die Gewalttätigkeiten eindeutig im Handeln der politischen und polizeilichen Verantwortungsträger begründet.

So stellt Säfken zunächst fest, dass »ein verwaltungsgerichtlich genehmigtes Protestcamp widerrechtlich von der Polizei geräumt« wurde. Gemeint ist der Angriff auf die Zeltenden in Entenwerder am vergangenen Sonntag, mit dem die Eskalationsspirale in Gang gesetzt worden war. Ab Donnerstag dann seien Journalisten »zusammengeknüppelt« worden; auch der Demonstrationszug an der Hafenstraße sei »ohne Not wegen ein paar vermummter Teilnehmer gestürmt« worden, »wodurch Gewalttätigkeiten ausgelöst wurden«.

Er sei als Jurist »nicht auf der Nudelsuppe daher geschwommen«: »Was die Polizeiführung in Hamburg derzeit veranstaltet, würde man im Zivilrecht als Minderleistung bezeichnen, manche Vertreter des öffentlichen Rechts sprechen schon von einer offensichtlichen Verletzung der Gewaltenteilung und einem gewollten Verfassungsbruch.«

Säfkens Einschätzungen wurden zuerst am Freitag um 11.48 Uhr auf »Facebook« veröffentlicht.
Meine Ablehnung gilt dieser Haltung, Situationen möglichst aufzuheizen, um zum Kampf zu finden. Es ist eine Art Fieber, mit dem sich Menschen gegenseitig infizieren und einander bestärken, mitzumarschieren, die Welt in Gut und Böse zu teilen, der gleichen Meinung zu sein, ihre Wut mit drastischen Mitteln zum Ausdruck zu bringen.

Im Zusammenhang mit sehr komplexen Problemen wäre friedlicher Protest ein wichtiges Zeichen gewesen, um an einer besseren Zukunft zu arbeiten. So entstand der Eindruck von Raufbolden.
Wenn ein Zug ohne irgendwen am Steuer auf einen Abgrund zurast, dann ist jemand der durch das Abteil geht, alle an schreit, dass eine Notsituation besteht, Schlafende unsanft aufweckt und Panik verbreitet der richtig Handelnde.

Während derjenige der die Ruhe bewahrt und die Leute friedlich dösen lässt unverantwortlich handelt.

Ist der Kapitalismus jetzt eher ein Zug der auf einen Abgrund zusteuert oder ist er eine sicheres Beförderunsmittel, das uns zu schönen zukünftigen Bahnhöfe bringt? So dass jede Art von Aufruhr nur ein Ausdruck einer unfreien und pubertären Geisteshaltung ist?

Oder ist es noch wirrer? Der Zug rast auf einen Abgrund zu, die einen schlafen und die, die eigentlich warnen sollten machen stattdessen pubertären Unsinn?
Hallo Void,

Danke für deine tollen Beiträge und die überirdisch engagierte Moderation in den letzten Wochen!

Ergänzend noch folgende Frage und Anmerkung:

Und bei diesem Dharma geht es nicht so sehr um "Recht" sonder um "Pflicht".


Vergleichbar vielleicht 'unserer' alten skuld, einer der Nornen?


void hat geschrieben:
Wenn ein Zug ohne irgendwen am Steuer auf einen Abgrund zurast, dann ist jemand der durch das Abteil geht, alle an schreit, dass eine Notsituation besteht, Schlafende unsanft aufweckt und Panik verbreitet der richtig Handelnde.


Nur, dass man in deinem Beispiel eine klare pragmatische Lösung hat (alle raus hier), während die Weltprobleme nicht mit schwarz oder weiß, und nicht von einem persönlich zu lösen sind.
void hat geschrieben:
Wenn ein Zug ohne irgendwen am Steuer auf einen Abgrund zurast, dann ist jemand der durch das Abteil geht, alle an schreit, dass eine Notsituation besteht, Schlafende unsanft aufweckt und Panik verbreitet der richtig Handelnde.

Während derjenige der die Ruhe bewahrt und die Leute friedlich dösen lässt unverantwortlich handelt.

Ist der Kapitalismus jetzt eher ein Zug der auf einen Abgrund zusteuert oder ist er eine sicheres Beförderunsmittel, das uns zu schönen zukünftigen Bahnhöfe bringt? So dass jede Art von Aufruhr nur ein Ausdruck einer unfreien und pubertären Geisteshaltung ist?

Oder ist es noch wirrer? Der Zug rast auf einen Abgrund zu, die einen schlafen und die, die eigentlich warnen sollten machen stattdessen pubertären Unsinn?


Fragt sich welcher Zug nicht schon auf den Abgrund zugerast ist, und ob es überhaupt eine wirtschaftliche und politische Form gibt die sich auf Dauer zu allgemeiner Zufriedenheit bewährt, außer in der Theorie oder utopischen Fanatasien. Die Leute die auf die Straße rennen um ihrem Unmut in Gewaltexzessen Luft zu machen bieten kein Alternativprogramm an und haben wohl höchstens vage Vorstellungen von unrealistischer Anarchie. Es ist nicht schwer gegen etwas zu sein, aber was dann?

Die Staatsgewalt hat sich durch die Jahrhunderte abgeschwächt, die Gesetze sind milder, Todesstrafe und Folter weitgehend abgeschafft, die Standesunterschiede aufgeweicht. Ein Ende der menschlichen Gier ist aber nicht in Sicht, der Zugang zu den Ressourcen hat sich nur von einer Elite verlagert in die Allgemeinheit, jeder kann sein Sinnesglück machen, sofern er denn kann. Wer aus schicksalhaften Umständen oder mangelndem Talent dazu nicht imstande ist, dem wächst der Neid auf diejenigen, welche die Impertinenz besitzen mehr zu erreichen als er jemals dazu imstande ist.
Die da auf den Straßen wüten würde ich gerne sehen wenn sie zufällig zu Reichtum kämen. Was wäre wenn die Situation umgekehrt wäre, die jetzt Wütenden wären die Reichen und Mächtigen und die jetzt Reichen und Mächtigen wären die Ohnmächtigen. Ist es denn so dass sich Gut und Böse vertauschen würde, die Gesellschaft von lauteren Charakteren geprägt wäre, bescheidenen, friedliebenden, besonnenen, ehrlichen und selbstlosen Menschen, während diejenigen, die jetzt an den Machthebeln sitzen, wegen ihres schlechten Charakters mitfühlend im Zaum gehalten werden? Geht mir doch mit dieser Heuchelei, zeigt sich doch schon deutlich wie gut ihr seid wenn ihr unter dem Vorwand gerechter Empörung Auslagen zertrümmert, Autos anzündet und auf die Behörden eindrischt.

Noch nie ist durch Gewalt eine dauerhaft bessere Welt entstanden, nur wenn alle davon müde geworden sind bequemt man sich zum Frieden, bis zum nächsten Mal wenn der Hafer sticht. Der Kampf ist ein innerlicher, geistiger, die Wandlung des Einzelnen zum Guten und Heilsamen hat Vorbildwirkung und demonstriert, wenn er erfolgreich ist, was dem Menschen möglich wäre. Ein Buddha inspiriert Millionen durch die Jahrtausende, während poltische Systeme kommen und gehen und die Probleme in verschiedenen Gewichtungen hin und her schieben. Wer gegen politische Ungerechtigkeiten auftritt, der möge das immerhin nicht mit denselben Mitteln tun gegen die er protestiert, besser Orientierung finden bei Menschen wie Gandhi oder Martin Luther King. Aber weil die Menschheit in Wahrheit beherrscht ist von Gier, Hass und Verblendung besteht wenig Aussicht dass das mehr werden wird als seltene Ausnahmen und Einzelerscheinungen, die schließlich ermordet werden.

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