Kanada plant die Legalisierung von Cannabis

Moderator: void

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/k ... 50605.html

In Deutschland gerät die Justiz schon wegen einer einzigen Hanfpflanze in Wallung. Dabei gibt es viele Gründe für die Legalisierung von Cannabis.


http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 71634.html


Kanada erlaubt Anbau und Verkauf von Marihuana

Die kanadische Regierung hat ein Gesetz zur Legalisierung von Marihuana vorgelegt. Die bestehenden Regeln hätten „erbärmlich dabei versagt“, die öffentliche Gesundheit und Sicherheit zu schützen.



naendlich und find ich gut....hehe....:)))
Wenn ich das Hanföl mit CBD entdeckt hätte würde es mir immer noch schlecht gehen. Auf THC kann ich gern verzichten ist auch nicht mein Ding. Von mir aus kann das Zeug verboten bleiben. Kiffer können gern frei bleiben mir gehen diese Typen einfach nur auf die Nerven mit ihrem scheinbarem Cool sein, die sind ganz einfach nur arbeitsunfähig.
Ellviral hat geschrieben:
Wenn ich das Hanföl mit CBD entdeckt hätte würde es mir immer noch schlecht gehen. Auf THC kann ich gern verzichten ist auch nicht mein Ding. Von mir aus kann das Zeug verboten bleiben. Kiffer können gern frei bleiben mir gehen diese Typen einfach nur auf die Nerven mit ihrem scheinbarem Cool sein, die sind ganz einfach nur arbeitsunfähig.


alter..
das ist Quatsch und das weisst du ganz genau...:)
Samten hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Wenn ich das Hanföl mit CBD entdeckt hätte würde es mir immer noch schlecht gehen. Auf THC kann ich gern verzichten ist auch nicht mein Ding. Von mir aus kann das Zeug verboten bleiben. Kiffer können gern frei bleiben mir gehen diese Typen einfach nur auf die Nerven mit ihrem scheinbarem Cool sein, die sind ganz einfach nur arbeitsunfähig.


alter..
das ist Quatsch und das weisst du ganz genau...:)
Ich habe noch nie mit einem Kiffer gearbeitet der auch nur annähert die geistige Leistung brachte die in einer Küche gebraucht wurde, von der körperlichen ganz zu schweigen. Gleiches berichten Nicht-Kiffer aus dem Service.
Dazu fällt mir immer ein Satz ein den ich von einem indischen Swami gehört habe:
"Wir sind bereits berauscht durch die körperliche Auffassung des Lebens, wenn wir die Berauschung steigern, sind wir verloren".
Samten hat geschrieben:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kanada-plant-die-legalisierung-von-cannabis-13950605.html

In Deutschland gerät die Justiz schon wegen einer einzigen Hanfpflanze in Wallung. Dabei gibt es viele Gründe für die Legalisierung von Cannabis.


http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 71634.html


Kanada erlaubt Anbau und Verkauf von Marihuana

Die kanadische Regierung hat ein Gesetz zur Legalisierung von Marihuana vorgelegt. Die bestehenden Regeln hätten „erbärmlich dabei versagt“, die öffentliche Gesundheit und Sicherheit zu schützen.



naendlich und find ich gut....hehe....:)))

Wer sind denn bei dir "die Kiffer"? Analog wie beim Alkohol "die Säufer"?

Ich denke der Zeitpunkt und die Menge des Konsums spielen dabei wahrscheinlich keine ganz unwesentliche Rolle.

Also nicht "bekifft" zur Arbeit genauso wie nicht "besoffen" zur Arbeit. Oder wohin auch immer.
mukti hat geschrieben:
Dazu fällt mir immer ein Satz ein den ich von einem indischen Swami gehört habe:
"Wir sind bereits berauscht durch die körperliche Auffassung des Lebens, wenn wir die Berauschung steigern, sind wir verloren".


William Burroughs meinte mal:
"Es kann sein, dass regelmäßiger Genuss von Gras den Geist angreift; es kann aber auch sein, dass Kiffer von Natur aus blöde sind.“

Aber da ja auch Burroughs viel kiffte, stimmt der gemeine Satz vielleicht gar nicht.
Carneol hat geschrieben:
Also nicht "bekifft" zur Arbeit genauso wie nicht "besoffen" zur Arbeit.

Na klar nicht. Kenne einen, der war 10 Jahre lang alkoholisierter Lokführer. Das muss nicht sein. Bekifft auch nicht. Verantwortlich Leben.

Nebenbei: Arbeit hängt zu hoch und zu dick im Raum. Deutschland. Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Bild
Quelle

Liebe Güße
Ich habe früher gute und schlechte Erfahrungen mit dem Zeug gemacht. Seit einiger Zeit vertrage ich es gar nicht mehr. Ich bin aber aus verschiedenen Gründen absolut für eine kontrollierte Legalisierung. Nicht zuletzt weil man lernen muss, damit umzugehen, und das geht nicht gut wenn es nicht legal ist. Das Verbot hält niemand vom Konsum ab, der es will, aber es hält die Gesellschaft davon ab einen vernünftigen Umgang damit zu finden und zu lehren.
Ellviral hat geschrieben:
Samten hat geschrieben:
Ellviral hat geschrieben:
Wenn ich das Hanföl mit CBD entdeckt hätte würde es mir immer noch schlecht gehen. Auf THC kann ich gern verzichten ist auch nicht mein Ding. Von mir aus kann das Zeug verboten bleiben. Kiffer können gern frei bleiben mir gehen diese Typen einfach nur auf die Nerven mit ihrem scheinbarem Cool sein, die sind ganz einfach nur arbeitsunfähig.


alter..
das ist Quatsch und das weisst du ganz genau...:)
Ich habe noch nie mit einem Kiffer gearbeitet der auch nur annähert die geistige Leistung brachte die in einer Küche gebraucht wurde, von der körperlichen ganz zu schweigen. Gleiches berichten Nicht-Kiffer aus dem Service.


wie war das nochmal mit dem Schwimmweltmeister Phelps, oder den "Jungs" die "El Capitain" senkrecht hochkrabbeln und zur Nacht in Ihren Butterflys noch 1-2 Stickys zur Entspannung Rauchen...keine "Leistungsverkörperer"?
Es könnte sein, dass es einen Unterschied macht, ob jemand eh schon aktiv ist und dann mal was raucht, oder ob jemand eh schon keinen Bock hat und sich dann noch zusätzlich täglich die Birne vernebelt.
Ich sehe das inzwischen ganz pragmatisch.

Also erstens (in Buddhaland) - mit Buddhismus hat das wenig zu tun.
Zweitens, immerhin lebe ich in Deutschland und bin noch einiges anderes neben Buddhist zu sein

Es ist eine ziemliche Heuchelei, Alkohol und Tabak weitestgehend frei zu verkaufen und bei sog. weichen Drogen den Staatsanwalt antreten zu lassen, auch wenn diese eher weniger schädlich sind.

  • In der jetzigen Situation sind Konsumenten gezwungen, beim Kauf in Kontakt zu Kriminellen zu treten, die oft auch andere, weit gefährlichere Drogen im Angebot haben.
  • Ein recht großer Teil der Gewinne fließt in die Hände muslimischer Terroristen, mir wäre es lieber, damit würden Schulen gebaut etc. Wenn schon Handel mit Drogen, dann bitte wie bei Alkohol und Tabak mit ein paar Einnahmen für die Gesellschaft.
  • Solange das Zeug praktisch im 'freien Wettbewerb' angeboten wird besteht der Drang, immer stärkeres Material (THC Werte) anzubieten. Das was etwa heute verkauft wird hat wenig mit dem 68' Kifferzeug zu tun. Wenn schon Handel mit Drogen, dann bitte mit deklarierten Inhalts/Wirkstoffen, Kontrolle durch die Ordnungsämter und so weiter.
  • Ich weiß nicht, ob reine Konsumenten heute noch ernsthaft verfolgt und ggf. ins Gefängnis gesteckt werden, eine kontrollierte Freigabe würde auf jeden Fall zur Entkriminalisierung der Konsumenten beitragen

Ich habe die Endzuckungen der 68' Bewegung miterlebt. Da ich hartnäckiger Nichtraucher bin habe ich Kiffen nie ausprobiert und nie den Wunsch dazu verspürt. Ich versuche ehrlich zu sein.

Zum Aspekt 'Kiffen und Leistung' könnte man sich fragen, ob Kiffen die Leistung im Erwerbsbereich stört oder ob nicht vielleicht Personen mit einer alternativen Einstellung zu dieser Leistung sich nicht vom Kiffen angezogen fühlen. Bei Henne oder Ei ist die Antwort klar, hier für mich nicht.

Jeder darf drüber nachdenken, ob er einen lahmarschigen Kiffer bedenklicher findet als etwa einen Immobilienbanker, der sich zur Leistungsoptimierung Amphetamin oder ähnliches reinzieht.
Carneol hat geschrieben:
Samten hat geschrieben:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kanada-plant-die-legalisierung-von-cannabis-13950605.html

In Deutschland gerät die Justiz schon wegen einer einzigen Hanfpflanze in Wallung. Dabei gibt es viele Gründe für die Legalisierung von Cannabis.


http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 71634.html


Kanada erlaubt Anbau und Verkauf von Marihuana

Die kanadische Regierung hat ein Gesetz zur Legalisierung von Marihuana vorgelegt. Die bestehenden Regeln hätten „erbärmlich dabei versagt“, die öffentliche Gesundheit und Sicherheit zu schützen.



naendlich und find ich gut....hehe....:)))

Wer sind denn bei dir "die Kiffer"? Analog wie beim Alkohol "die Säufer"?

Ich denke der Zeitpunkt und die Menge des Konsums spielen dabei wahrscheinlich keine ganz unwesentliche Rolle.

Also nicht "bekifft" zur Arbeit genauso wie nicht "besoffen" zur Arbeit. Oder wohin auch immer.


die "Schlagzeile" so zu übernehmen war etwas unüberlegt von mir...ich hab Void darum gebeten, das umzubenennen...
Wenn man sich Gesellschaften anschaut, wo Kiffen legal oder geduldet ist, dann sieht man, dass 1. nicht mehr gekifft wird 2. die Leistungsbereitschaft der Gesellschaft nicht sinkt 3. nicht mehr Jugendliche kiffen - eher weniger (Reiz des Verbotenen fällt weg)

Was Jugendliche angeht, so ist Jugendschutz allerdings schon wichtig, aber bitte durch Aufklärung und Sensibilisierung. Denn so vergleichsweise harmlos kiffen für Erwachsene ist, so sehr schadet es einem Gehirn, das noch nicht voll ausgebildet ist. Wer sehr früh anfängt, ist oft in der körperlichen Entwicklung gebremst und da kann es sich wirklich auf Motivation und Leistung in der Schule auswirken.

Wie sich Prohibition auswirkt, sieht man am Beispiel Alkohol in den USA. Man wundert sich, dass die aktuellen Gesetze zum Hanf weltweit ausgerechnet von den USA forciert wurden, obwohl man die Erfahrung schon hinter sich hatte. Und jetzt gehören die USA zu den weltweiten Vorreitern, was die Re-Legalisierung angeht.
kilaya hat geschrieben:
Wenn man sich Gesellschaften anschaut, wo Kiffen legal oder geduldet ist, dann sieht man, dass 1. nicht mehr gekifft wird 2. die Leistungsbereitschaft der Gesellschaft nicht sinkt 3. nicht mehr Jugendliche kiffen - eher weniger (Reiz des Verbotenen fällt weg)

Was Jugendliche angeht, so ist Jugendschutz allerdings schon wichtig, aber bitte durch Aufklärung und Sensibilisierung. Denn so vergleichsweise harmlos kiffen für Erwachsene ist, so sehr schadet es einem Gehirn, das noch nicht voll ausgebildet ist. Wer sehr früh anfängt, ist oft in der körperlichen Entwicklung gebremst und da kann es sich wirklich auf Motivation und Leistung in der Schule auswirken.


bei dem Kraut heutzutage Sowieso (wie fotost richtig bemerkt hat), ich kenn "alte Hasen" die das "Zeug" rundweg ablehnen (zu heftig)...ich selbst kenn's gaarnicht, weil ich mein letztes Chillum so vor 35Jährchen geraucht hab....

Was mich auch stört bei der ganzen Geschichte , ist eben auch , dass Leute kriminalisiert werden, wenn sie Bedarf haben im Krankheitsfall, wie MS , Krebs etc. oder als Schmerzpatienten.
Und die Pharm-mafia den Finger drauf hat um dann Ihr eigenes Dope zu Apothekenpreisen zu verscheuern, anstatt der Möglichkeit Raum zu geben, sich seine Pflänzchen selbst zu Hause zu ziehen…
kilaya hat geschrieben:
Es könnte sein, dass es einen Unterschied macht, ob jemand eh schon aktiv ist und dann mal was raucht, oder ob jemand eh schon keinen Bock hat und sich dann noch zusätzlich täglich die Birne vernebelt.
So kenn ich das auch, statt Alkohol einen "starken Tobak" um schneller runter zu kommen ist ein Segen. Doch eben nur zu diesem Zweck und nach Viel Arbeit. Hab ich auch eine Zeit gemacht bis der Lieferant ausfiel und dann lernte ich AT.
kilaya hat geschrieben:
..
Was Jugendliche angeht, so ist Jugendschutz allerdings schon wichtig, aber bitte durch Aufklärung und Sensibilisierung. Denn so vergleichsweise harmlos kiffen für Erwachsene ist, so sehr schadet es einem Gehirn, das noch nicht voll ausgebildet ist. Wer sehr früh anfängt, ist oft in der körperlichen Entwicklung gebremst und da kann es sich wirklich auf Motivation und Leistung in der Schule auswirken.

Wie sich Prohibition auswirkt, sieht man am Beispiel Alkohol in den USA. Man wundert sich, dass die aktuellen Gesetze zum Hanf weltweit ausgerechnet von den USA forciert wurden, obwohl man die Erfahrung schon hinter sich hatte. Und jetzt gehören die USA zu den weltweiten Vorreitern, was die Re-Legalisierung angeht.


Jugendschutz ist ein entscheidender Faktor in diesem Zusammenhang. Wahrscheinlich wird es insgesamt leichter damit, wenn man den Umgang mit weichen Drogen 'normalisiert'. Wenn der Reiz des Verbotenen wegfällt und man ehrlich drüber reden kann.

Den Hinweis auf Prohibitionsversuche etwa in den USA finde ich sehr wichtig. Es wurde nicht weniger getrunken, die Randbedingungen waren nur gefährlicher (Capone und Co.) und Alkohol war viel gefährlicher. Ist doch auch in unserer Nähe heute noch so. Berichte darüber, daß mal wieder 20 Leute an gepanschtem, selbst gebranntem Alkohol gestorben sind kommen aus Polen, Rußland oder der Türkei. Fast nie aus Deutschland wo das Zeugs extrem billig in Massen in jedem Supermarkt liegt.
Auf der anderen Seite sterben reichlich Leute an nicht gepanschtem Alkohol - es wären halt nur noch mehr, wenn das auch noch dazu käme.

Nicht zu vergessen wäre noch eines der größten Drogenprobleme überhaupt: von Ärzten verschriebene Medikamente: Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungstabletten usw.

Da werden Mittel verschrieben, die wirklich gefährlich sind, wo ein natürliches Produkt - nämlich Hanf - nicht völlig harmlos ist, aber im Vergleich erheblich verträglicher. Aber zumindest im Bereich Hanf-Medizinprodukte tut sich ja in DE schon mal was.
kilaya hat geschrieben:
Auf der anderen Seite sterben reichlich Leute an nicht gepanschtem Alkohol - es wären halt nur noch mehr, wenn das auch noch dazu käme.

Nicht zu vergessen wäre noch eines der größten Drogenprobleme überhaupt: von Ärzten verschriebene Medikamente: Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungstabletten usw.
...


Vor einigen Tagen habe ich gelesen, daß etwa 10% sämtlicher Tode weltweit auf Rauchen zurückgeführt werden können. Natürlich würden diese Menschen irgendwann auch sterben, wenn sie Nichtraucher gewesen wären, nur hat eben Rauchen ihr Leben unnatürlich abgekürzt.
10% - das ist eine unglaubliche Rate. Noch nicht einmal in den Weltkriegen sind 10% aller Menschen vor ihrer Zeit gestorben.

Und ja - bei uns hier (im Westen, ganz besonders in den USA) stellen vollkommen legale, von Ärzten verschriebene, von der Gesellschaft finanzierte Drogen ein echtes Problem dar. Stichwort für die USA - Ritalin. Wir hier in Deutschland dürften den Peak der Entwicklung noch nicht einmal ansatzweise erlebt haben. Mit der zunehmenden Überalterung unserer Gesellschaft werden Psychopharmaka in den nächsten Jahren immer stärker wie Bonbons verteilt werden.

In Ländern, in denen über Jahrhunderte die buddhistische Lehre das Alltagsleben geregelt/beeinflußt hat scheinen eher chemisch billig herzustellende Aufputschdrogen, die einem westlichen Leistungsgedanken folgen ein ernstes Problem darzustellen.

http://www.srf.ch/news/international/drogenproblem-in-thailand-nicht-geloest

Die beste Droge ist ein klarer Kopf! Der beste Weg zu einem klaren Kopf ist der mittlere Weg :like: :like:
fotost hat geschrieben:
kilaya hat geschrieben:
Auf der anderen Seite sterben reichlich Leute an nicht gepanschtem Alkohol - es wären halt nur noch mehr, wenn das auch noch dazu käme.

Nicht zu vergessen wäre noch eines der größten Drogenprobleme überhaupt: von Ärzten verschriebene Medikamente: Abhängigkeit von Schlaf- und Beruhigungstabletten usw.
...


Vor einigen Tagen habe ich gelesen, daß etwa 10% sämtlicher Tode weltweit auf Rauchen zurückgeführt werden können. Natürlich würden diese Menschen irgendwann auch sterben, wenn sie Nichtraucher gewesen wären, nur hat eben Rauchen ihr Leben unnatürlich abgekürzt.
10% - das ist eine unglaubliche Rate. Noch nicht einmal in den Weltkriegen sind 10% aller Menschen vor ihrer Zeit gestorben.

Und ja - bei uns hier (im Westen, ganz besonders in den USA) stellen vollkommen legale, von Ärzten verschriebene, von der Gesellschaft finanzierte Drogen ein echtes Problem dar. Stichwort für die USA - Ritalin. Wir hier in Deutschland dürften den Peak der Entwicklung noch nicht einmal ansatzweise erlebt haben. Mit der zunehmenden Überalterung unserer Gesellschaft werden Psychopharmaka in den nächsten Jahren immer stärker wie Bonbons verteilt werden.

In Ländern, in denen über Jahrhunderte die buddhistische Lehre das Alltagsleben geregelt/beeinflußt hat scheinen eher chemisch billig herzustellende Aufputschdrogen, die einem westlichen Leistungsgedanken folgen ein ernstes Problem darzustellen.

http://www.srf.ch/news/international/drogenproblem-in-thailand-nicht-geloest

Die beste Droge ist ein klarer Kopf! Der beste Weg zu einem klaren Kopf ist der mittlere Weg :like: :like:




Ja, Drogenverbote wären vlt. gar nicht nötig, wenn diese Gier gesellschaftlich nicht so etabliert wäre. Der Kick reicht mir nicht ...immer mehr, mehr, mehr..schneller, weiter, höher.

Aber genau das wird ja forciert . Konsum, Konsum...... Und gerade so eine Konsumgesellschaft ist eben nicht reif bzw. vernünftig genug, um mit diesen Drogen umgehen zu können.... Eigentlich sollte man sich darüber gedanken machen, wie man in diese Richtung etwas verbessern kann, anstatt sich nur über mehr Verbote den Kopf zu zerbrechen.
Sunu hat geschrieben:
...
Ja, Drogenverbote wären vlt. gar nicht nötig, wenn diese Gier gesellschaftlich nicht so etabliert wäre. Der Kick reicht mir nicht ...immer mehr, mehr, mehr..schneller, weiter, höher.


Wozu brauche ich einen Aus-Weg, wenn der Weg klar ist :mrgreen: ?
Sunu hat geschrieben:
Ja, Drogenverbote wären vlt. gar nicht nötig, wenn diese Gier gesellschaftlich nicht so etabliert wäre. Der Kick reicht mir nicht ...immer mehr, mehr, mehr..schneller, weiter, höher.

Aber genau das wird ja forciert . Konsum, Konsum...... Und gerade so eine Konsumgesellschaft ist eben nicht reif bzw. vernünftig genug, um mit diesen Drogen umgehen zu können.... Eigentlich sollte man sich darüber gedanken machen, wie man in diese Richtung etwas verbessern kann, anstatt sich nur über mehr Verbote den Kopf zu zerbrechen.
Es geht um das erzeugen von Werten die keinerlei Wert haben. Konsum entsteht wenn es Dinge gibt die kein Mensch wirklich braucht doch weil ein anderer sie hat Gier schafft. Buddha hat dieses Problem auch erkannt als es zur Einführung von Geld kam. Da war da plötzlich ein Gold-Löwe anstatt ein goldener Löwe. Etwas bekam einen Wert der mit keinem Sinn als wahr erkannt werden konnte. Er sah viele Menschen hinter einem Wert herzurennen der nur erdacht war. Cannabis ist ein Medikament und kein Bewusstseinerweiterer.
Ellviral hat geschrieben:
Cannabis ist ein Medikament und kein Bewusstseinerweiterer.

Ich würde sagen es ist beides, und manchmal sogar gleichzeitig. Ich will mich jetzt nicht im Detail dazu auslassen, aber in einem richtigen Setting kann es ein Medikament sein, weil es bewusstseinserweiternd wirken kann. Wie bei allen Medikamenten macht die Dosis das Gift, in diesem Fall die Häufigkeit (denn bevor man akut an den Wirkstoffen sterben würde, würde man wohl an einer Rauchvergiftung zugrunde gehen...) und der Kontext.
Sorry, ich habe dabei noch nie eine Bewusstseinserweiterung feststellen können. Höchstens eine Bewusstseinsverwirrung, die dem Betroffenen wie eine Erweiterung vorkommt, einem nüchternen Beobachter aber eher wie eine komplette Verwirrung. :)
Etwas buddhistisches: nicht anhaften an erlaubt oder nicht erlaubt. Was heute erlaubt ist, ist morgen wieder verboten und dann ist das Gejammere gross :) Gut, man kann das auch mit geschichtlichem Hintergrund betrachten, da war es auch bisher immer so.
Bei Zigaretten glaubt man ja überhaupt nicht, dass die Realität den diversen Idealbildern ( Cowboys am Lagerfeuer) entspricht.

Bei Cannabis kommt das Idealbild nicht aus der Werbung sondern aus der Subkultur: Mit dem Wirkstoff verbindet sich ein Aussteigen aus der Leistungsgesellschaft hin zu mehr Buntheit, Entspanntheit, Love & Peace und Bewusstseinserweiterung.

Ich glaube, vielen die Cannabis toll finden, geht es nicht so um das Stoffliche sondern um die damit verbundenen kulturellen Vorstellungen.
Ich habe auch immer das Drumherum sehr anziehend gefunden. Manchmal war die neue Pfeife eigentlich interessanter als der Inhalt.

Aber der schamanische Nutzen ist da - wenn man in der Lage ist, es in der richtigen Weise einzusetzen. Es öffnet die Pforten zum Unterbewusstsein. Nun kommt es aber darauf an, was man mit dem, was da hochkommt, macht. Es kann schön sein oder die Hölle. Und man kann dem Schönen sinnlos hinterher rennen, oder das Jetzt geniessen. Man kann in der Hölle untergehen, oder Kraft in der eigenen Dunkelheit finden und diese gezielt überwinden.

Um aber die buddhistische Perspektive wieder reinzubringen, Buddhismus ist nun mal kein Schamanismus: wenn man es sinnvoll nutzen kann und will, ist es wesentlich klarer und effektiver es gleich zu lassen und mit Meditation zu arbeiten. Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass man mal die Tür zu weit aufmacht und man von dem inneren Gerümpel erschlagen wird. ;)
void hat geschrieben:
Bei Zigaretten glaubt man ja überhaupt nicht, dass die Realität den diversen Idealbildern ( Cowboys am Lagerfeuer) entspricht.

Bei Cannabis kommt das Idealbild nicht aus der Werbung sondern aus der Subkultur: Mit dem Wirkstoff verbindet sich ein Aussteigen aus der Leistungsgesellschaft hin zu mehr Buntheit, Entspanntheit, Love & Peace und Bewusstseinserweiterung.

Ich glaube, vielen die Cannabis toll finden, geht es nicht so um das Stoffliche sondern um die damit verbundenen kulturellen Vorstellungen.


dem ist aber nicht nur so,
es gibt von Hans Georg Behr 'n ganz nettes Buch: Von Hanf ist die Rede, da wird "Hintergründiges" etwas ausgeleuchtet.
Zudem ist Hanf ne uralte "Heimische Angelegenheit" hier im Süden war früher mit das grösste Anbaugebiet,und das nicht nur zum Seile herstellen...der "Knaster", den die Leute in Ihrem Vorgarten anpflanzten war auch ziemlich "gehaltvoll"...:P:P...
hanf war heimisch, bis es der Petro- und Pharma- Mafia nicht mehr in ihrem Kram passte und Hanf in allen Formen "dämonisiert" wurde, auch die Nutzung als Öl und Faser.
Samten hat geschrieben:

wie war das nochmal mit dem Schwimmweltmeister Phelps, oder den "Jungs" die "El Capitain" senkrecht hochkrabbeln und zur Nacht in Ihren Butterflys noch 1-2 Stickys zur Entspannung Rauchen...keine "Leistungsverkörperer"?

sind keine buddhistischen 'Leistungsträger'.

LG
happygolucky hat geschrieben:
Sorry, ich habe dabei noch nie eine Bewusstseinserweiterung feststellen können. Höchstens eine Bewusstseinsverwirrung, die dem Betroffenen wie eine Erweiterung vorkommt, einem nüchternen Beobachter aber eher wie eine komplette Verwirrung. :)

kann ich aus Erfahrung von jahrelangem regelmässig-unregelmässigen Konsums (ca. 1992-2008) genau so bestätigen. Die einzig gute Wirkung ist die entspannende, welche aber für mich in keinem Verhältnis zu den unangenehmen steht.

Für jemanden, der nicht auf einem Weg zu mehr Ruhe und Klahrheit ist und für den es eine Alternative zu schulmedizinischen Schmerzmitteln bei chronischen Schmerzen sein soll: bitte schön.

Ist eh eure Sache, was ihr macht. Wichtig für mich ist, dass ich mich gut behandle.

LG

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