Kanada plant die Legalisierung von Cannabis

Moderator: void

kilaya hat geschrieben:
Ich habe auch immer das Drumherum sehr anziehend gefunden. Manchmal war die neue Pfeife eigentlich interessanter als der Inhalt.

Aber der schamanische Nutzen ist da - wenn man in der Lage ist, es in der richtigen Weise einzusetzen. Es öffnet die Pforten zum Unterbewusstsein. Nun kommt es aber darauf an, was man mit dem, was da hochkommt, macht. Es kann schön sein oder die Hölle. Und man kann dem Schönen sinnlos hinterher rennen, oder das Jetzt geniessen. Man kann in der Hölle untergehen, oder Kraft in der eigenen Dunkelheit finden und diese gezielt überwinden.

Um aber die buddhistische Perspektive wieder reinzubringen, Buddhismus ist nun mal kein Schamanismus: wenn man es sinnvoll nutzen kann und will, ist es wesentlich klarer und effektiver es gleich zu lassen und mit Meditation zu arbeiten. Dann besteht auch nicht die Gefahr, dass man mal die Tür zu weit aufmacht und man von dem inneren Gerümpel erschlagen wird. ;)


Im Schamanismus werden Drogen rituell verwendet, mit Vorbereitung, einem traditionellen okkulten Rahmen und zu bestimmten Zeiten, mit einer Lehrer-Schüler Beziehung und einer Art Einweihung. Aber so nach Lust und Laune ist das nicht ungefährlich, man kann schnell die Kontrolle verlieren. In der Hippiezeit bin ich vielen begegnet die in Verwirrung oder Lethargie und Verwahrlosung gerieten, mit intellektuellem und moralischem Verfall. Besser sind noch die weggekommen die das nur ab und an so nebenbei zum Spaß geraucht haben. Es kann leicht eine psychische Abhängigkeit entstehen, wo das Zeug dann den wichtigsten Platz im Leben einnimmt.

In Indien wird das von einigen sogenannten Wandersadhus geraucht, die aber bei den seriösen Orden und ihren Laienkreisen kein Ansehen genießen. Ich hatte mich mal in so eine Runde dazugesetzt und wurde sofort aufgefordert Cannabis zu kaufen. Als ich das ablehnte bedeutete mir der "Guru" dass ich gleich wieder abhauen soll. Später in einer anderen Runde erlebte ich einen "Meister" als hoffnungslos süchtig, als es kein Cannabis gab war er heftig hustender Kettenraucher, die Zigaretten wurden ihm von eifrigen Anhängern gespendet. Einmal bin ich an einen Betrüger geraten, ein "Kiffersadhu" der mich mit einem Trick um Geld erleichtert hat. Schließlich habe ich mich von dieser Art Asketen ferngehalten.
Ich bin ja froh dass mich das schon lange nicht mehr interessiert. Es gehört zu den belastenden Dingen die man nicht braucht.
Mirco hat geschrieben:
Samten hat geschrieben:

wie war das nochmal mit dem Schwimmweltmeister Phelps, oder den "Jungs" die "El Capitain" senkrecht hochkrabbeln und zur Nacht in Ihren Butterflys noch 1-2 Stickys zur Entspannung Rauchen...keine "Leistungsverkörperer"?

sind keine buddhistischen 'Leistungsträger'.

LG


na und ......:)muss ja nich überall "Buddhistisch" draufstehn....
mit Hash-Rauchern lassen sich auch keine Kriege "gewinnen", die wollen nähmlich in Frieden Leben.. :rainbow: .. :rainbow: .. :rainbow:
Mirco hat geschrieben:
happygolucky hat geschrieben:
Sorry, ich habe dabei noch nie eine Bewusstseinserweiterung feststellen können. Höchstens eine Bewusstseinsverwirrung, die dem Betroffenen wie eine Erweiterung vorkommt, einem nüchternen Beobachter aber eher wie eine komplette Verwirrung. :)

das kann ich aus der Erfahrung von jahrelangem regelmässig-unregelmässigem Konsums (ca. 1992-2008) genau so bestätigen. Die einzig gute Wirkung ist die entspannende, welche aber für mich in keinem Verhältnis zu den unangenehmen steht.

Für jemanden, der nicht auf einem Weg zu mehr Ruhe und Klahrheit ist und für den es eine Alternative zu schulmedizinischen Schmerzmitteln bei chronischen Schmerzen sein soll: bitte schön.

Ist eh eure Sache, was ihr macht. Wichtig für mich ist, dass ich mich gut behandle.

LG


hat sich hier auch nur ein einziger als "Dauerkiffer" geoutet??

Schulmedizinische Schmerzmittel??...solltest ma sehn wie einer "daherkommt" nach 25 Jahren "Schmerztheraphie" mit nem Opiatabkömmling...danke auch.
da ham nur zwei mit 'nen Reibach gemacht: Pharmaindustie und Apo aber dem "Patienten" gehts mit seiner Sucht noch lange nicht besser.
Hallo Samten,
Samten hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:
happygolucky hat geschrieben:
Sorry, ich habe dabei noch nie eine Bewusstseinserweiterung feststellen können. Höchstens eine Bewusstseinsverwirrung, die dem Betroffenen wie eine Erweiterung vorkommt, einem nüchternen Beobachter aber eher wie eine komplette Verwirrung. :)

das kann ich aus der Erfahrung von jahrelangem regelmässig-unregelmässigem Konsums (ca. 1992-2008) genau so bestätigen. Die einzig gute Wirkung ist die entspannende, welche aber für mich in keinem Verhältnis zu den unangenehmen steht.

Für jemanden, der nicht auf einem Weg zu mehr Ruhe und Klahrheit ist und für den es eine Alternative zu schulmedizinischen Schmerzmitteln bei chronischen Schmerzen sein soll: bitte schön.

Ist eh eure Sache, was ihr macht. Wichtig für mich ist, dass ich mich gut behandle.


hat sich hier auch nur ein einziger als "Dauerkiffer" geoutet??

falls ich das recht verstehe und du dich nur auf den letzten Satz beziehst (ahnte beim Absatz setzen schon, dass sich jemand den herauspicken wird ^^ ):
Das "was ihr macht" war im übertragenen Sinne gemeint. Nicht gut kenntlich gemacht, sorry. Anders formuliert: es lohnt sich nicht, die Handlungen Anderer zu be- oder verurteilen und sich daran aufzureiben oder darüber zu ereifern. Das eigene Wirken (körperlich/gedanklich/sprachlich) ist von Bedeutung. (inkl. nicht-ereifern :angel: )

LG
Samten hat geschrieben:
mit Hash-Rauchern lassen sich auch keine Kriege "gewinnen", die wollen nähmlich in Frieden Leben.. :rainbow: .. :rainbow: .. :rainbow:


Vor allem schießen sie wohl zu oft daneben. Das alte Klischee dass Haschischraucher friedliebende Menschen sind stimmt nach meiner Erfahrung nicht, das ist nur in bestimmten Kreisen so, wo Frieden ohnehin einen hohen Wert hat. Es fühlen sich aber Menschen aller Art zum Kiffen hingezogen. Das Zeug wirkt als eine Art Verstärker, welche Veranlagung jemand auch immer hat, die wird gesteigert.
Samten hat geschrieben:
dem ist aber nicht nur so,
es gibt von Hans Georg Behr 'n ganz nettes Buch: Von Hanf ist die Rede, da wird "Hintergründiges" etwas ausgeleuchtet.

Das Buch ist wirklich nicht schlecht, sehr interessant. Meine Ausgabe ist von ihm signiert, die persönliche Begegnung war - nun ja - eher unerfreulich.

Samten hat geschrieben:
Zudem ist Hanf ne uralte "Heimische Angelegenheit" hier im Süden war früher mit das grösste Anbaugebiet,und das nicht nur zum Seile herstellen...der "Knaster", den die Leute in Ihrem Vorgarten anpflanzten war auch ziemlich "gehaltvoll"...:P:P...

Interessanterweise hat man "Knaster" eher als billigen Ersatz für Tabak geraucht, wenn man sich den nicht leisten konnte.

Samten hat geschrieben:
hanf war heimisch, bis es der Petro- und Pharma- Mafia nicht mehr in ihrem Kram passte und Hanf in allen Formen "dämonisiert" wurde, auch die Nutzung als Öl und Faser.

Pharma vielleicht ein bischen, aber sehr wichtig war der Aspekt, dass die meiste Kleidung wenn nicht auch Wolle aus Hanffaser hergestellt wurde - und die ging so gut wie gar nicht kaputt. Das ist wirtschaftlich gesehen für Hersteller natürlich nachteilig. Man wollte die Baumwolle puschen - und dafür natürlich den globalen Absatzmarkt öffnen. Die war leichter zu verarbeiten, ist weicher und zunächst mal viel angenehmer zu tragen - und geht schön schnell kaputt. ;)

Aus die Maus mit einer der ältesten heimischen Kulturpflanzen mit vielseitigsten Eigenschaften und grossen ökologischen Vorteilen. Da man inzwischen komplett THC-freie Sorten gezüchtet hat, muss man natürlich keinen berauschenden Hanf mehr anbauen, um das alles zu nutzen. Insofern sind die Diskussionen komplett trennbar.
mukti hat geschrieben:
Samten hat geschrieben:
mit Hash-Rauchern lassen sich auch keine Kriege "gewinnen", die wollen nähmlich in Frieden Leben.. :rainbow: .. :rainbow: .. :rainbow:


Vor allem schießen sie wohl zu oft daneben. Das alte Klischee dass Haschischraucher friedliebende Menschen sind stimmt nach meiner Erfahrung nicht, das ist nur in bestimmten Kreisen so, wo Frieden ohnehin einen hohen Wert hat.

Wenn man bedenkt, dass das Wort "Haschisch" von den "Haschaschin" kommt - heute besser bekannt als "Assassins", also Auftragskiller, dann kann das auch nicht ganz stimmen. Viele der regelmäßigen Kiffer sind nur dann friedlich und gechillt, wenn sie high sind. Wenn sie aber eigentlich gereizt und aggressiv sind, kommt das im etwas längeren nüchternen Zustand erstmal erst recht hoch. Wenn man das nicht aufarbeitet, dann rastet jemand entweder öfter mal in cholerischer Art aus, oder es richtet sich nach innen und macht die Person selbst krank.
kilaya hat geschrieben:
mukti hat geschrieben:
Samten hat geschrieben:
mit Hash-Rauchern lassen sich auch keine Kriege "gewinnen", die wollen nähmlich in Frieden Leben.. :rainbow: .. :rainbow: .. :rainbow:


Vor allem schießen sie wohl zu oft daneben. Das alte Klischee dass Haschischraucher friedliebende Menschen sind stimmt nach meiner Erfahrung nicht, das ist nur in bestimmten Kreisen so, wo Frieden ohnehin einen hohen Wert hat.

Wenn man bedenkt, dass das Wort "Haschisch" von den "Haschaschin" kommt - heute besser bekannt als "Assassins", also Auftragskiller, dann kann das auch nicht ganz stimmen. Viele der regelmäßigen Kiffer sind nur dann friedlich und gechillt, wenn sie high sind. Wenn sie aber eigentlich gereizt und aggressiv sind, kommt das im etwas längeren nüchternen Zustand erstmal erst recht hoch. Wenn man das nicht aufarbeitet, dann rastet jemand entweder öfter mal in cholerischer Art aus, oder es richtet sich nach innen und macht die Person selbst krank.


bin da jetzt eher von mir und meinem (damaligen) Bekanntenkreis ausgegangen....Verweigerer und Ersatzdienstler und Freakies....und so...
Samten hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:
happygolucky hat geschrieben:
Sorry, ich habe dabei noch nie eine Bewusstseinserweiterung feststellen können. Höchstens eine Bewusstseinsverwirrung, die dem Betroffenen wie eine Erweiterung vorkommt, einem nüchternen Beobachter aber eher wie eine komplette Verwirrung. :)

das kann ich aus der Erfahrung von jahrelangem regelmässig-unregelmässigem Konsums (ca. 1992-2008) genau so bestätigen. Die einzig gute Wirkung ist die entspannende, welche aber für mich in keinem Verhältnis zu den unangenehmen steht.

Für jemanden, der nicht auf einem Weg zu mehr Ruhe und Klahrheit ist und für den es eine Alternative zu schulmedizinischen Schmerzmitteln bei chronischen Schmerzen sein soll: bitte schön.

Ist eh eure Sache, was ihr macht. Wichtig für mich ist, dass ich mich gut behandle.

LG


hat sich hier auch nur ein einziger als "Dauerkiffer" geoutet??

Schulmedizinische Schmerzmittel??...solltest ma sehn wie einer "daherkommt" nach 25 Jahren "Schmerztheraphie" mit nem Opiatabkömmling...danke auch.
da ham nur zwei mit 'nen Reibach gemacht: Pharmaindustie und Apo aber dem "Patienten" gehts mit seiner Sucht noch lange nicht besser.
Ich sehe es auch nicht als DAS Schmerzmittel sondern nur als einen Auszug aus der Pflanze der so wenig wie möglich THC enthält. Das Problem ist das mir das THC erlaubt zu glauben das es den Schmerz bekämpft in Wahrheit ist es nur ein Glaube. Eigentlich habe ich meine Therapie so ausgerichtet das ich kaum "Schmerzmittel" nehme. Da haben diese Mittel sogar eine ganz andere Komponente die viel wichtiger ist. Nehm ich mehr davon oder versuche ich die Schmerzen ganz zu betäuben geht es mir recht dreckig was meiner Denkleistung und meine Interaktionen mit der Umwelt angeht.
Cannabis wie ich es gebrauche ist ein Stoff der hilft mein Schmerzgedächtnis zu erkennen und es damit zu verändern. Schmerzfrei will ich nicht werden, dazu ist dieses Signal ganz einfach zu wichtig. Cannabis in der hier verwendeten Form bringt mich ganz schnell aus der Bahn denn ich hab das Problem das ich sehr schnell süchtig nach Stoffen werde egal welchen. Bewusstseinverändernde sind für mich echt gefährlich. Andere mögen genau die Erscheinungen die mich stören bevorzugen ich verabscheue es wenn ich nicht klar denken kann.
Meine Dosis ist aber auch recht lächerlich 3 Tropfen zu einem Medikament eine Stunde vor dem Schlafen gehen. Nehm ich das Morgens, 3 Tropfen, bekomm ich Fressattacken, auch nicht so hilfreich.
Was die Pharmaindustrie und die Apotheken da treiben ist für mich eine echte Schweinerei. Nur weil sie behaupten das das Zeug standardisiert ist, wie geht das bei einer Pflanze, so eine riesen Summe.
ja ich kenn so "Schmerzgeschichten" ich reagier seit Kinderzeiten auf wetterumschwung mit Kopfschmerzen,nehme aber ausser gelegentlich ner Aspirin nix, da ich empfindlich reagiere..
man muss sich drauf einstellen, regelmässiges Leben und so...Arbeiten entsprechend einteilen.....

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