Hunger: die G20 an ihr Versprechen erinnern

Moderator: void

Petition:
Erinnere die G20 an ihr Versprechen: Hunger beenden bis 2030!

Weltweit hungern 795 Mio. Menschen. Die Staaten der Welt haben beschlossen, das zu ändern. Deutschland lädt die 20 wichtigsten Staats- und Regierungschefs nächstes Jahr nach Hamburg ein. Sie müssen ein klares Programm für ein Ende des Hungers beschließen: #ZeroHunger. Erinnere sie daran.

Weltweit hungern noch immer knapp 795 Millionen Menschen. 700 Mio. Menschen leben in extremer Armut und zwei Milliarden Menschen mangelt es an Nährstoffen. Sie leiden unter „verstecktem Hunger“. In der Folge sind 165 Mio. Kinder körperlich wie geistig in ihrer Entwicklung eingeschränkt. Das muss sich ändern. Das sagt auch die Agenda 2030.

Agenda 2030: Leitplanken und Zeitplan
September 2015: Die UNO verabschiedet im Rahmen der Agenda 2030 die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG). Darin hat sich die Staatengemeinschaft 17 Ziele gesteckt, die weit über das hinausgehen, was die zuvor geltenden Millennium Entwicklungsziele (MDG) forderten. Es geht darum, den Planeten für künftige Generationen vor dem Kollaps zu retten, unser Wirtschaften und unsere Gesellschaft gerechter zu gestalten. Nachhaltigkeit ist das Gegenteil von Raubbau und Ausgrenzung benachteiligter Gruppen. Für dieses Verständnis liefert die Agenda 2030 den Fahrplan.

Das Nachhaltigkeitsziel Nr. 2 sieht vor, Hunger und Mangelernährung bis 2030 zu beenden.
Im genauen Wortlaut fordert Ziel 2: „Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.“
In Zahlen bedeutet das: 0 statt heute 795 Millionen Hungernde: #ZeroHunger!
Die 20 wirtschaftlich gewichtigsten Industrie- und Schwellenländer, die sich im Rahmen der G20 regelmäßig treffen, haben sich dieser Agenda und den SDG verpflichtet.

Jetzt gilt es, Wort zu halten.
Im Dezember 2017 übernimmt Deutschland die Präsidentschaft der G20 und hat die Staats- und Regierungschefs im Juli 2017 zum Gipfeltreffen nach Hamburg eingeladen.
Erinnern wir die G20 an ihre Versprechen und ihre Verantwortung, Hunger zu bekämpfen. Unterzeichne unsere Petition und fordere mit uns, dieses Thema ganz oben auf die Agenda des Gipfels zu setzen! Sie müssen die Agenda 2030 umsetzen und die Welt gerechter und nachhaltiger gestalten:
Kämpfen Sie dafür, Hunger und Mangelernährung weltweit zu überwinden! Denn Mangelernährung und Hunger hindern persönliche und gesellschaftliche Entwicklung.

Stärken Sie die kleinbäuerliche Landwirtschaft! Sorgen Sie dafür, dass die Produktivität und die Einkommen von Kleinbauern verdoppelt werden.
Geben Sie den Opfern von Landraub eine Stimme und drängen Sie in den von Landraub betroffenen Ländern darauf, zivilgesellschaftliche und gemeindebasierte Organisationen bei der Mitgestaltung von Investitionsvorhaben stärker einzubinden.

Stärken Sie die Rechte der Frauen! Frauen sind bei der Vergabe von Landeigentum und Besitzrechten benachteiligt. Sie produzieren weltweit die Hälfte aller Nahrungsmittel und besitzen dennoch weniger als 20 Prozent der Landtitel.
Machen Sie sich für die Schwächsten stark und sorgen Sie für mehr internationales Engagement für die schwachen und ärmsten Staaten.
Mehr Informationen zu unseren Forderungen finden Sie auf unserer Webseite: www.welthungerhilfe.de/kompass2030


https://www.change.org/p/erinnere-die-g ... n-bis-2030
Den Hunger dieser Welt, der ja überwiegend in den sogenannten "Entwicklungsländern", die gleichzeitig Schauplatz von kriegerischen Auseinandersetzungen sind, zu menschlichem Leid führt, lässt sich nur dann beenden, wenn Menschen in Machtpositionen den Hunger auch beenden wollen. Sowohl im Südsudan, als auch im Jemen oder in Somalia (geschweige denn in Syrien) kann ich zur Zeit diesen Willen nicht erkennen.
Zum Vergleich, man hat das meist nicht auf dem Schirm, hab ich die Weltbevölkerungszahlen von 1985 herausgenommen Quelle: http://pdwb.de/nd02.htm
1985 4 852 541
2016 7 432 663
Plus: 2 580 122 ist der Zuwachs an Menschen.
Wenn ich mir so überfliegend die Daten so erlese fällt mir auf das die größten Hungerkatastrophen in den Gebieten entsteht in denen irgendwelche Gruppen um Macht kämpfen mit Waffen die gekauft werden mit Mitteln die für die eigenen Bevölkerung bestimmt sind.
Ich sehe auch ein weiteres Problem, das nicht gelöst werden kann. Durch die kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Gruppen kommt es zu Hunger und dann zu Flucht dann zu Hilfe durch die Welt für die Hungernden.

Beide Probleme würden gelöst werde wenn den Hungernden nicht geholfen wird, weil sich die Kriegerischen Parteien darauf verlassen das die Welt den Hungernden hilft, in den Fluchtländern und so dafür sorgen das die Auseinandersetzungen durch die Abwesenheit derer um die nicht gewollten sind beruhigen, sie nehmen wieder Fahrt auf wenn das Nebenprodukt Hungerflucht durch Hilfe der Welt in Rückkehr wandelt.

Beides ist nicht möglich, wir müssen den Hungernden helfen können aber gleichzeitig nicht die Politische Lage verändern. Eigentlich müsste die UN Krieg führen gegen die Gruppen die diese Katastrophen auslösen, Geht auch nicht.

Wie 1985 sehe ich keinerlei Veranlassung auch nur einen Pfennig für Hungernden zu spenden denn in den meisten Fällen waren das auch Wählende. Sie haben mit Stimmzetteln eine Wahl getroffen in der Hoffnung auf Besserung, wenn das nichts ändert habe ich, auch politisch, nicht das Recht da einzugreifen, weder mit Spenden noch mit Waffen. Diese Wahl bindet meine Hände und mein Mitleid. Außerdem sehe ich nicht ein die Ziele kämpfender Gruppen zu unterstützen die wissen das die Welt schon dafür sorgt das der Bevölkerung Essen gegeben wird. Erfahrungen aus den anderen Hungerkatastrophen. Ein Problem um das sich die Kämpfenden nicht zu kümmern brauchen, ein Problem das die Kämpfenden immer ignoriert haben, die Wohlfahrt ihrer Völker. Geld ist in den Ländern auch genug da es müsste nur für Essen ausgegeben zu werden, durch Spenden schütze ich auch die finanziellen Ressourcen der Kämpfenden.

Ich bleibe bei der Form des Mitgefühls für alle Menschen in den Hungergebieten und auch das bindet meine Hände, so leidend wie ich auch durch Mitleid bin, das Mitgefühl ist hier größer. Die Hungernden tun mir wirklich leid, aber ich kann und darf nichts tun um ihnen zu helfen denn damit helfe ich auch den Verursacher, Essen ist genug da. Geld ist auch genug da, mit Spenden schütze ich auch die finanziellen Ressourcen der Kämpfende. Verkauft ihnen keine Waffen solange Hunger herrscht, ich weiss sehr witzig.
Ich denke, bei der Petition geht es nicht darum, den Hungernden lediglich "zu helfen", sondern die Politiker der G20 sollen sich gemeinsam darum kümmern, die Bedingungen, unter denen der Hunger entsteht, zu bekämpfen.
Wie das genau zusammenhängt, hab ic leider keinen Überblick. Bestimmt ist es komplizierter und verwoben.
Das Maßnahmenpaket müsste sicherlich vielfältig und zielgerichtet sein.
Aber korrupte Kriegsparteien auf andere Bahnen zu zwingen, klingt nach einer schönen Idee - solange es nicht Menschenleben kostet.
Für den Überblick:
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Losang Lamo hat geschrieben:
Ich denke, bei der Petition geht es nicht darum, den Hungernden lediglich "zu helfen", sondern die Politiker der G20 sollen sich gemeinsam darum kümmern, die Bedingungen, unter denen der Hunger entsteht, zu bekämpfen.
Wie das genau zusammenhängt, hab ic leider keinen Überblick. Bestimmt ist es komplizierter und verwoben.
Das Maßnahmenpaket müsste sicherlich vielfältig und zielgerichtet sein.
Aber korrupte Kriegsparteien auf andere Bahnen zu zwingen, klingt nach einer schönen Idee - solange es nicht Menschenleben kostet.


Ja, leider wird Entwicklungshilfe in der Politik als reines Geschäft gesehen.Irgendein Profit wird immer erwartet. Häufig bedeutet Entwicklungshilfe einfach nur die Überproduktionen bestimmter Nahrungsmittel loszuwerden und andere Länder damit in die Abhängigkeit zu treiben. Man füttert sie mit Reis, so dass es sich für keinen lokalen Bauern mehr lohnt selbst Nahrungsmittel herzustellen. Bald weiß dort auch niemand mehr wie das geht. Versiegt dann der Reisfluss aus politischen Gründen..kommt es zu Hungersnöten...
Die kulturelle Zerstörung kommt noch hinzu, indem man eine Art second Hand Markt für westliche Produkte etabliert hat. Unsere Kleider- und Handyspendenden werden dort teuer verkauft. Dazu redet man den Leuten ein, dass sie diesen Schund nun dringend benötigen um glücklich zu sein. Alkohol, Klebstoff zum schnüffeln oder billige Designerdrogen folgen und tragen ihr übriges zum Verfall bei. Tun wir es nicht, dann macht es China, oder der nahe Osten auf die jeweils eigene Art. Es wäre von Anfang an besser gewesen wenn die Politik ihre Finger da ganz herausgehalten hätte. Jetzt bliebe eigentlich nur, alles wieder Rückgängig zu machen, was kaum möglich ist.. Ich habe ehrlich gesagt kein gutes Gefühl dabei, wenn man die Politik quasi damit beauftragen will, die Hungersnot in diesen Ländern zu beenden....Irgendwie macht man da den Bock zum Gärtner. Besser wäre es, wenn jeder Einzelne der mit dem Gedanken spielt diese Petiton zu unterschreiben, selbst den Hintern bewegen würde...den Kopf einschaltet und sich überlegen würde, was er alles tun kann oder nicht tun sollte, damit es den Leuten in diesen Ländern besser geht !
In meiner Jugend war ich politisch sehr aktiv. Ich war Vorsitzender des Sozialistischen Hochschulbundes in Hamburg und als Rechtsreferendar habe ich mein Praktikum in der Hamburger Bürgerschaft gemacht. Ich habe die Innenseiten der Politik kennengelernt. Dabei habe ich erkannt, dass die Dinge im Prinzip ganz einfach sind. Es gibt die Guten und die Bösen. Politik ist ein ständiges Ringen zwischen diesen Kräften. Natürlich wird die Welt von den Bösen beherrscht, fast überall. Wir leben in einem globalisierten Kapitalismus. Es geht darum, wer die Welt am besten ausbeuten kann und am meisten Vermögen anhäuft. Es geht nicht darum die Menschen auf der Welt glücklich zu machen. Dieses Ziel wird nur propagiert um Wählerstimmen zu bekommen.

Donald Trump gehört nicht zu den Guten, Putin nicht und Merkel auch nicht. Die Guten sind wir, das Volk, die Nichtregierungsorganisation und einige wenige Menschen in den Parteien und in den Massenmedien. Die Guten müssen Druck machen, damit sich etwas bewegt. Die Lösungen zur Rettung der Welt gibt es. Auch das Hungerproblem ist leicht lösbar. Es scheitert letztlich an der Macht der Bösen. Ich glaube, dass wir derzeit nur wenig bewirken können. Aber wir sollten alle unsere Einflussmöglichkeiten nutzen. Langfristig braucht die Welt eine völlige Neubesinnung auf positive Werte wie Frieden, Liebe und allgemeines Glück. Das schaffen wir nur auf der Grundlage des Erleuchtungswissen.

Irgendwann werden die Reichen erkennen, dass man Geld nicht essen kann, dass äußerer Reichtum nicht wirklich glücklich macht, dass das Glück in einem selbst entwickelt werden muss und dass der Weg der umfassenden Liebe glücklich macht. Ich glaube daran, dass eines schönen Tages in ferner Zukunft die Weisheit über die Dummheit siegen wird. Dann wird es das Paradies auf der Erde geben. Bis dahin können wir nur das Paradies in unserem persönlichen Lebensbereich erschaffen und den leidenden Wesen auf der Welt helfen soweit es uns möglich ist. Ich spende regelmäßig Geld für die Hungernden, unterstütze Hilfsorganisationen, gehe wählen und trete überall für die Rechte der Armen, Ausgebeuteten, Leidenden und Unterdrückten ein. Ich helfe, wo ich es persönlich kann. Ich lehre den spirituellen Weg des Bodhisattva und des Karma-Yoga und hoffe, dass so eines Tages die Guten an die Macht kommen. Weltweit.
Losang Lamo hat geschrieben:
Für den Überblick:
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Darf man beim Blick auf diese Karte schließen, daß extremer Hunger, extreme Unterentwicklung irgendwie verbunden ist mit dem Anteil von theistischen Religiösen besonders Muslimen in der Bevölkerung?
Die Karte finde ich ein wenig zu statisch, fotost. In der Vergangenheit war es durchaus auch so, dass "extremer Hunger" außerhalb von muslimisch geprägten Regionen ein Problem war, z.B. in Äthiopien.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Die Karte finde ich ein wenig zu statisch, fotost. In der Vergangenheit war es durchaus auch so, dass "extremer Hunger" außerhalb von muslimisch geprägten Regionen ein Problem war, z.B. in Äthiopien.


Ich hatte geschrieben

mit dem Anteil.. von theistischen Religiösen besonders Muslimen ..
.

Ob der Anteil der Muslime dort jetzt 35% oder 50% beträgt ist egal, solange die anderen vertretenen theistischen Religiösen auch darauf bestehen ihre Religion durch Massenfortpflanzung zu verbreiten.
fotost hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:
Die Karte finde ich ein wenig zu statisch, fotost. In der Vergangenheit war es durchaus auch so, dass "extremer Hunger" außerhalb von muslimisch geprägten Regionen ein Problem war, z.B. in Äthiopien.


Ich hatte geschrieben

mit dem Anteil.. von theistischen Religiösen besonders Muslimen ..
.

Ob der Anteil der Muslime dort jetzt 35% oder 50% beträgt ist egal, solange die anderen vertretenen theistischen Religiösen auch darauf bestehen ihre Religion durch Massenfortpflanzung zu verbreiten.


Ja eben. Der Ausdruck "besonders Muslimen..." hat mich gestört.
Es gibt viele wissenschaftliche Theorien in der Entwicklungstheorie, die sich mit den Ursachen des Hungers befassen. Bevölkerungswachstum (wie auch immer motiviert) ist nur ein Aspekt von vielen!
Ein Drittel der weltweit hungernden Kinder lebt in Indien.
Mirco hat geschrieben:
Ein Drittel der weltweit hungernden Kinder lebt in Indien.


Ein Staat, der sich eines der größten Militärs der Erde leistet, massenhaft Geld für die Nuklearrüstung ausgibt und die Raumfahrt intensiv vorantreibt.

Wenn die Zahl stimmt wäre es obszön.
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
Hat die furchtbare Nachricht
Nur noch nicht empfangen.

Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist.
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Der dort ruhig über die Straße geht
Ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde
Die in Not sind?

Es ist wahr: ich verdiene noch meinen Unterhalt
Aber glaubt mir: das ist nur ein Zufall. Nichts
Von dem, was ich tue, berechtigt mich dazu, mich sattzuessen.
Zufällig bin ich verschont. (Wenn mein Glück aussetzt, bin ich verloren.)

Man sagt mir: iß und trink du! Sei froh, daß du hast!
Aber wie kann ich essen und trinken, wenn
Ich dem Hungernden entreiße, was ich esse, und
Mein Glas Wasser einem Verdurstenden fehlt?
Und doch esse und trinke ich.

Ich wäre gerne auch weise.
In den alten Büchern steht, was weise ist:
Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
Ohne Furcht verbringen
Auch ohne Gewalt auskommen
Böses mit Gutem vergelten
Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen
Gilt für weise.
Alles das kann ich nicht:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!

Bert Brecht.
fotost hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:
Ein Drittel der weltweit hungernden Kinder lebt in Indien.


Ein Staat, der sich eines der größten Militärs der Erde leistet, massenhaft Geld für die Nuklearrüstung ausgibt und die Raumfahrt intensiv vorantreibt.

Wenn die Zahl stimmt wäre es obszön.


Karma würde der Inder sagen...
http://www.sos-kinderdoerfer.de/unsere- ... -in-indien

Umso ärmer, umso weniger Bildung und darum:
Karma würde der Inder sagen...
Was soll man mit wenig Bildung sonst auch sagen ?
Sunu hat geschrieben:
Karma würde der Inder sagen...

Ein Bodhisattva würde helfen. Ebenso ein Karma-Yogi. Der Neohinduismus ist ein Weg der Liebe.

https://www.back-to-life.org/stella-dee ... la-deetjen
Der Vortrag war gut. Die Lesung an sich fand ich langweilig, weil ich das Buch schon kannte. Der Raum war auch schrecklich, eine große Lagerhalle, in die ein paar Stühle gestellt wurden. Da saßen dann einige verlorene Menschen und weit entfernt am Pult stand Stella. Sie brauchte auch lange bis sie Kontakt zu den kühlen Norddeutschen fand. Erst als sie von der schönen jungen Inderin berichtete, die Lepra bekam und von ihrem Mann und ihrem Dorf mit Stöcken vertrieben wurde, waren die Menschen innerlich berührt. Die Frau war sehr schön, aber sie musste als Bettlerin ihr Leben fristen. Erst als sie Stella traf wurde ihr Leben glücklich. Sie bekam Medikamente und wurde von Lepra geheilt. Stella ist eine echte Lebensretterin. Inzwischen betreut sie 45 000 Arme in Indien, die ohne sie verloren wären.

Besonders berührend ist auch ihr neues Projekt, in dem sie Geburtshäuser in den abgelegen Dörfern in Nepal baut. Die Frauen galten während der Geburt als unrein und mussten ihre Kinder in den dreckigen Kuhställen alleine zur Welt bringen. Viele Frauen hatten große Angst davor und viele starben bei der Geburt. Jetzt werden dort Geburtshäuser gebaut, die von Hebammen betreut werden. Natürlich spendete ich kräftig und kaufte auch ihr Buch, dass ich von ihr mit einer Widmung versehen ließ. Ich unterhielt mich mit ihr und berichtete ihr von meinem abgeschiedenen Yogileben. Wir verstanden uns gut und sie hat sich meinen Namen notiert. Sie will sich meine Bücher ansehen. Sie ist eine bewunderswerte Frau, eine meiner Heldinnen. Spirituell denken wir ähnlich. Auch sie vertritt die Einheit aller Religionen und den Weg der umfassenden Liebe. Und wir sind FB Freunde.
fotost hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:
Ein Drittel der weltweit hungernden Kinder lebt in Indien.
Ein Staat, der sich eines der größten Militärs der Erde leistet, massenhaft Geld für die Nuklearrüstung ausgibt und die Raumfahrt intensiv vorantreibt. Wenn die Zahl stimmt wäre es obszön.


Hallo,

Habe die Zahl aus einer GEO 360° Reportage.
Mit einem kostenlosen Essen für Schulkinder versucht die Regierung dem beizukommen.

Freundliche Grüße
Mirco hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Mirco hat geschrieben:
Ein Drittel der weltweit hungernden Kinder lebt in Indien.
Ein Staat, der sich eines der größten Militärs der Erde leistet, massenhaft Geld für die Nuklearrüstung ausgibt und die Raumfahrt intensiv vorantreibt. Wenn die Zahl stimmt wäre es obszön.


Hallo,

Habe die Zahl aus einer GEO 360° Reportage.
Mit einem kostenlosen Essen für Schulkinder versucht die Regierung dem beizukommen. (Zwei Fliegen mit einer Klappe)

Freundliche Grüße
Interessant, positive Nachrichten habe ich in dem Zusammenhang noch nie gehört:

Im ARD-Morgenmagazin sagte eben ein Sprecher der Welthungerhilfe, es seien schon Fortschritte gemacht worden seit 2000 - der Hunger in Afrika sei um 30% zurück gegangen. Also, es ist nicht so, dass nichts getan woden sei. Allerdings würden nun die Kämpfe (zB im Jemen und Sudan) die Hilfe sehr gefährden und auch die Dürre und der Klimawandel würden Fortschritte zunichte machen. Er bedankte sich auch für die große Unterstützung aus Deutschland...

Aber es ist eben noch lange nicht "alles gut". Die Situation droht dieses Jahr völlig abzugleiten.
Losang Lamo hat geschrieben:
Die Situation droht dieses Jahr völlig abzugleiten.


Nur - was können wir tun?
Wenn wir spenden landet unsere Spende ggf. in die Hände von korrupten Politikern.
Oder: Die Hilfsorganisationen kommen mit ihrem Transport der Nahrungsmittel nicht zu den Bedürftigen, weil kriegerische Auseinandersetzungen das verhindern.

Wie geht die Welthungerhilfe mit solchen "logistischen" Problemen um ?
Losang Lamo hat geschrieben:
Im ARD-Morgenmagazin sagte eben ein Sprecher der Welthungerhilfe, es seien schon Fortschritte gemacht worden seit 2000 - der Hunger in Afrika sei um 30% zurück gegangen.

Matthias Mogge (Programmvorstand der Welthungerhilfe) sprach vor allem davon, dass aktuell 20 Millionen Menschen im Osten Afrikas vom Hungertod bedroht sind. Laut UN bahnt sich derzeit die schlimmste humanitäre Katastrophe seit Ende des 2. Weltkriegs an, s. Deutschlandfunk

Deutschland war übrigens 2016 der zweitgrößte Finanzier des UN World Food Programme (WFP) - mit 791,5 Millionen Euro. Das ist ziemlich genau ein Drittel der 2717 Millionen Euro, um die der Etat des Kriegsministeriums 2017 im Vergleich zum Vorjahr erhöht wird. Oder knapp 2,31% der Rüstungsausgaben 2016. Die Gelder sind übrigens hauptsächlich nach Syrien geflossen - Menschen, die in ihrer Heimat verhungern, sind ein geringeres Problem als solche, die uns womöglich als Flüchtlinge besuchen kommen.

Das größte Problem zeichnet sich allerdings nicht in Afrika ab, sondern im Jemen, wo Saudi-Arabien seit zwei Jahren einen von der USA auch militärisch (mit Drohnenbomben und Kommandoaktionen) unterstützten Krieg führt, der in unseren Mainstream-Medien bezeichnenderweise nahezu totgeschwiegen (sic!) wird. Deutschland ist an diesem Krieg "nur" mit Waffenlieferungen an Saudi-Arabien beteiligt. Vor gerade mal 10 Tagen (am 14.03.) unterrichtete die neue Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries ausgewählte Abgeordnete davon, dass der Bundessicherheitsrat in einer Geheimsitzung die Lieferung von zwei Patrouillen-Booten (bis zu 46 weitere sollen folgen, grundsätzlich bereits 2013 genehmigt), außerdem Radarsysteme und 330 "Sidewinder"-Raketen an Saudi-Arabien genehmigt hat. Profiteure sind hier vor allem die Familie Lürssen (Eigner der Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG, bereits seit dem 1. Weltkrieg im Rüstungsgeschäft aktiv) und die Familie Diehl, die über die Diehl Stiftung & Co. KG Eigentümer der Diehl Defence ist. Auch ein Traditionsbetrieb - im 2. Weltkrieg haben die die Produktionskosten mit Arbeitssklaven (Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter) optimiert.

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Sherab Yönten hat geschrieben:
Nur - was können wir tun?
Wenn wir spenden landet unsere Spende ggf. in die Hände von korrupten Politikern.

Spenden lösen nicht das Grundproblem - was wiederum kein Grund ist, nicht zu spenden. ME durchaus brauchbare Hinweise hinsichtlich geeigneter Empfänger kann man hier finden. Korrupte Politiker sind da eher ein Ansatzpunkt. Und damit meine ich nicht die im Ausland. Nur mal so als Hinweis: dieses Jahr sind Bundestagswahlen. Klar - wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten. Aber zumindest sind sie ein Anlass, sich mal ein wenig mit Politik und auch mit Parteiprogrammen zu beschäftigen.

Ansonsten - nicht resignieren. Eine Kerze anzünden, um den Winkel der Welt, in dem wir stehen, wenigstens ein bißchen zu erhellen.

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Sudhana hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:
Nur - was können wir tun?
Wenn wir spenden landet unsere Spende ggf. in die Hände von korrupten Politikern.

Spenden lösen nicht das Grundproblem - was wiederum kein Grund ist, nicht zu spenden. ME durchaus brauchbare Hinweise hinsichtlich geeigneter Empfänger kann man hier finden. Korrupte Politiker sind da eher ein Ansatzpunkt. Und damit meine ich nicht die im Ausland. Nur mal so als Hinweis: dieses Jahr sind Bundestagswahlen. Klar - wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie verboten. Aber zumindest sind sie ein Anlass, sich mal ein wenig mit Politik und auch mit Parteiprogrammen zu beschäftigen.

Ansonsten - nicht resignieren. Eine Kerze anzünden, um den Winkel der Welt, in dem wir stehen, wenigstens ein bißchen zu erhellen.

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Grundsätzlich habe ich meine Probleme mit der Vergabe von "Qualitätssiegeln". Nicht nur in diesem Zusammenhang, auch bei Nahrungsmitteln oder Stiftung Warentest u.s.w.
Warum sollten Wahlen keine Änderungen hervorbringen? Verstehe Deine Aussage nicht.
Optimismus finde ich in diesem Zusammenhang nicht angebracht. Eher Realismus. Es fehlt schon seit langem der politische Wille, dieses Problem zu lösen. Mit der Flüchtlingsproblematik kommt allerdings ganz langsam ein Bewusstsein in die Politik, dass Armut in anderen Teilen der Welt auch uns in Europa etwas angeht. Allerdings zu langsam, um den Menschen, die JETZT an Hunger leiden, helfen zu können.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Grundsätzlich habe ich meine Probleme mit der Vergabe von "Qualitätssiegeln". Nicht nur in diesem Zusammenhang, auch bei Nahrungsmitteln oder Stiftung Warentest u.s.w.

Damit wir uns nicht missverstehen - selbstverständlich sollte man sich bei solchen Siegeln immer anschauen, wer sie vergibt und nach welchen Kriterien. Das DIZ-Siegel ist insofern eine brauchbare Entscheidungshilfe, als sie einem die Suche nach einem geeigneten Empfänger durch die angebotene Datenbanksuche (nach Arbeitsbereich, Einsatzländern und Sitz der Organisation) erleichtert. Die Datenbank enthält übrigens auch Organisationen ohne DIZ-Siegel. Es gibt grobe Informationen über Organisationsform und insbesondere über den 'Wirkungsgrad' der Spenden - also wie viel von einer Spende für Internes (z.B. Vorstandshonorare) draufgeht. Hat man so eine Vorauswahl aus den ca. 1000 spendenfinanzierten Organisationen in Deutschland getroffen, kann man per Email detailliertere Informationen anfordern. Hat man so konkret einen Spendenempfänger ins Auge gefasst, kann man sich direkt mit der in Frage kommenden Organisation befassen, also mit ihrer Selbstdarstellung. Es geht hier also darum, bei der Suche nach Spendenempfängern eine Hilfe anzubieten. Sinnvoller als eine Google-Suche oder spontane Entscheidungen aufgrund rührseliger Fernsehwerbespots ist das allemal. Die Kriterien für das Siegel sind mE sinnvoll (wahre, eindeutige und sachliche Spendenwerbung, zweckgerichtete, sparsame und wirtschaftliche Verwendung der Spendengelder sowie funktionierende Planung und Kontrolle), der Vergeber ist allem Anschein nach unabhängig und unparteiisch.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Warum sollten Wahlen keine Änderungen hervorbringen? Verstehe Deine Aussage nicht.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Welthunger und Weltwirtschaft und ebenso einen Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Politik. Das ist trivial. Nur mal kurz angerissen: es leben derzeit ca. 7,5 Milliarden Menschen auf der Erde. Nach Schätzung der Welternährungsorganisation FAO - Stichjahr 2013 - haben 842 Millionen davon regelmäßig nicht genug zu essen, sind also chronisch unterernährt. Im selben Jahr (2013) erzeugten die Landwirte sowohl in absoluten Zahlen wie auch pro Kopf der Weltbevölkerung die größte Ernte in der Geschichte der Menschheit. Vollständig und effektiv als Lebensmittel eingesetzt würde das zur Ernährung von 12-14 Milliarden Menschen ausreichen. Das Problem ist also keineswegs die sog. 'Überbevölkerung' - das ist schlicht ein Märchen. Diese Überproduktion im Agrarsektor ist übrigens eine der wichtigsten Ursachen für Klimawandel, Artensterben, Umweltverschmutzung und wachsende Wasserknappheit. Das eigentliche Problem dabei ist natürlich nicht, dass den über 800 Millionen Hungernden ca. 1,9 Milliarden an Übergewicht und krankhafter Fettleibigkeit Leidende gegenüberstehen, dass die den Armen das Futter wegfressen. Nicht einmal die Vernichtung von Lebensmitteln - nach einer Studie der Uni Stuttgart von 2012 wurden alleine in Deutschland in diesem Jahr ca. 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel als Müll entsorgt. Das größte Loch liegt woanders: 2016 wurden weltweit 2,5 Milliarden Tonnen Getreide geerntet. Mehr als die Hälfte davon (57%) wurden zu Tierfutter für Schlachtvieh, zu Sprit und Industrierohstoffen verarbeitet. Unser Steak auf dem Teller, unser 'ökologisch korrekt' mit Biodiesel angetriebenes Auto sind unmittelbar mitverantwortlich für den Welthunger.

Es handelt sich um einen Verblendungszusammenhang - ein Begriff der, so buddhistisch er klingt, von Adorno stammt. In unserer Weltwirtschaftsordnung sind die Geistesgifte gesellschaftlich institutionalisiert. Der globale Kapitalismus insbesondere in seiner neoliberalen Ausprägung ist institutionalisierte Gier, der militärisch-industrielle Komplex ist institutionalisierter Hass, die Medien und der von ihnen produzierte Müll (Orwell's prolefeed, Prolefutter) sind institutionalisierte Verblendung. Politik, die diesen Verblendungszusammenhang nicht grundsätzlich in Frage stellt, strukturiert ihn lediglich, gibt ihm Gestalt und sorgt für sein Fortbestehen. Das ist die vorgebliche Alternativlosigkeit der Politik, wo sich die 'Angebote' der Parteien eigentlich nur noch in ihren Anstrichfarben unterscheiden. Das, was Herbert Marcuse als eindimensionales Denken beschrieben hat.

De facto haben wir eine große Koalition von rot über schwarz, grün und gelb bis hin zur AfD - Wahlen entscheiden eigentlich nur noch über den Verteilungsschlüssel der Pfründen, nicht über Politik. Keine dieser Parteien stellt die kapitalistische Wirtschaftsform in Frage, keine Rüstungsproduktion und -export, geschweige denn NATO-Mitgliedschaft und Bundeswehr-Auslandseinsätze. Schon gar nicht der Messias aus Würselen - der sorgt nur dafür, dass die nächste Wahl von den Medien wieder mal zur großen Entscheidungswahl hochgeputscht werden kann. Wobei die Medien mit bewährter Zuverlässigkeit dafür sorgen, dass die ganz große Koalition mit dem weiter-so-Programm stabil über 80% der Wählerstimmen erhält. Darüber kann man eigentlich nur noch Witze reißen.

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Sudhana hat geschrieben:
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Welthunger und Weltwirtschaft und ebenso einen Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Politik. Das ist trivial.

Es handelt sich um einen Verblendungszusammenhang - ein Begriff der, so buddhistisch er klingt, von Adorno stammt. In unserer Weltwirtschaftsordnung sind die Geistesgifte gesellschaftlich institutionalisiert. Der globale Kapitalismus insbesondere in seiner neoliberalen Ausprägung ist institutionalisierte Gier, der militärisch-industrielle Komplex ist institutionalisierter Hass, die Medien und der von ihnen produzierte Müll (Orwell's prolefeed, Prolefutter) sind institutionalisierte Verblendung. Politik, die diesen Verblendungszusammenhang nicht grundsätzlich in Frage stellt, strukturiert ihn lediglich, gibt ihm Gestalt und sorgt für sein Fortbestehen. Das ist die vorgebliche Alternativlosigkeit der Politik, wo sich die 'Angebote' der Parteien eigentlich nur noch in ihren Anstrichfarben unterscheiden. Das, was Herbert Marcuse als eindimensionales Denken beschrieben hat.

De facto haben wir eine große Koalition von rot über schwarz, grün und gelb bis hin zur AfD - Wahlen entscheiden eigentlich nur noch über den Verteilungsschlüssel der Pfründen, nicht über Politik. Keine dieser Parteien stellt die kapitalistische Wirtschaftsform in Frage, keine Rüstungsproduktion und -export, geschweige denn NATO-Mitgliedschaft und Bundeswehr-Auslandseinsätze. Schon gar nicht der Messias aus Würselen - der sorgt nur dafür, dass die nächste Wahl von den Medien wieder mal zur großen Entscheidungswahl hochgeputscht werden kann. Wobei die Medien mit bewährter Zuverlässigkeit dafür sorgen, dass die ganz große Koalition mit dem weiter-so-Programm stabil über 80% der Wählerstimmen erhält. ()

Ich bevorzuge auch das systemische Denken. Alles hängt zusammen. Wirtschaft, Politik und Massenmedien. Aber es gibt in jedem System auch Schrauben, an denen man drehen kann. Wir können die Linke wählen, die gegen Rüstungsexporte und Auslandseinsätze ist und das Wirtschaftssstem in Frage stellt. Das tun aber die meisten Deutschen nicht, weil sie durch die Massenmedien manipuliert werden, die von der Wirtschaft (Privatfernsehen ist werbefinanziert und gehört Unternehmern) und der Politik (durch die Aufsichtsgremien) abhängig ist. Aber es gibt einzelne Querdenker in den Medien und insbesondere das freie Internet. Auch der Buchmarkt ist frei. Jeder kann bei Amazon schreiben. Politik ist ein ständiges Ringen. Wir sollten unsere Möglichkeiten nutzen. Die bestehen insbesondere in der Verbreitung der buddhistischen Lehre und dem Weg der umfassenden Liebe.
Nils hat geschrieben:
Politik ist ein ständiges Ringen. Wir sollten unsere Möglichkeiten nutzen. Die bestehen insbesondere in der Verbreitung der buddhistischen Lehre und dem Weg der umfassenden Liebe.

Danke, Nils. Ich wollte keineswegs Resignation empfehlen. Das, was man tun kan - auch, wenn es (zu) wenig zu sein scheint - sollte man tun und auf die Kraft heilsamen Handelns vertrauen. Keine Ursache ohne Wirkung, keine Wirkung ohne Ursache.

()
Wer sich für "Entwicklungstheorien" interessiert:

https://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungstheorie

Am interessantesten ist jedoch der letzte Absatz zur Kritik an den Entwicklungstheorien:

Die Konflikte zwischen den Theorie-Strömungen haben sich gemildert, da weithin Unzufriedenheit mit allen Entwicklungstheorien um sich greift. Vielfach wird kritisiert, dass keine der Theorien die Realität plausibel beschreibe und widerspruchsfrei erkläre. Sie seien mehr oder weniger monokausal und blenden mit ihrem globalen Gültigkeitsanspruch lokal relevante Gegebenheiten aus. Die Probleme der Entwicklungsländer werden zunehmend als Komplex von Symptomen gesehen, zu dessen Erklärung naturräumliche, demografische, soziale, politische und religiöse, also gleichermaßen endogene und exogene Faktoren herangezogen werden müssen. Für eine zureichende Erklärung müsse auch historisch weiter als nur wenige Jahrhunderte zurückgegangen werden.
Sudhana hat geschrieben:
Keine Ursache ohne Wirkung, keine Wirkung ohne Ursache.

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Ok, das ist richtig. Nur hat nicht (in einem Forum zu buddhistischen Themen erwähnt) Buddha selbst erklärt, daß die konkrete Zusammenführung, Ableitung, in Beziehung Setzung von Ursache und Wirkung oft schwierig bis unmöglich ist?

Ich habe damit wenig Schwierigkeiten. Dieser Ansatz stimmt gut mit naturwissenschaftlichen Modellen auf Quantenebene oder anderen wissenschaftlichen Modellen überein. Nur - für mich ist Buddhismus bestimmt keine total deterministische Lehre.
fotost hat geschrieben:
Sudhana hat geschrieben:
Keine Ursache ohne Wirkung, keine Wirkung ohne Ursache.

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Ok, das ist richtig. Nur hat nicht (in einem Forum zu buddhistischen Themen erwähnt) Buddha selbst erklärt, daß die konkrete Zusammenführung, Ableitung, in Beziehung Setzung von Ursache und Wirkung oft schwierig bis unmöglich ist?

Ich habe damit wenig Schwierigkeiten. Dieser Ansatz stimmt gut mit naturwissenschaftlichen Modellen auf Quantenebene oder anderen wissenschaftlichen Modellen überein. Nur - für mich ist Buddhismus bestimmt keine total deterministische Lehre.
Wenn man Ursache und Wirkung nicht genau bestimmen kann dann bleibt nur das Erscheinende so zu handhaben wie es jetzt gehandhabt werden kann. Da es nur Erscheinen gibt geht es in meinen Handlungen nur darum das jetzt mir Erscheinende zu handhaben. Das was jetzt hat hat eine Ursache und das was ich damit tue hat eine Wirkung, wenn das durch meine Handlung Erscheinende nicht hilfreich ist kann ich nur mit dem so Erscheinenden handel damit es hilfreichere Wirkung hat. Die Suche warum es mir nicht hilfreich erscheint ist dann nur die Suche nach meinen Vorstellungen nach denen ich gehandelt habe. Meine Vorstellungen sind nach Motiven die aus Gier, Hass, Glauben wollen entstanden sind zu prüfen um dann ohne diese Geistesgifte zu handeln.

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