Hunger: die G20 an ihr Versprechen erinnern

Moderator: void

Relativierungen sind doch ein Weg, die eigene Aussage Schritt für Shritt zurückzunehmen, ohne das Gesicht zu verlieren. Und da hat doch Sherab Yönten sich so weit zurückgenommen, dass er die akute Hungerhilfe in militärischen Krisenregionen meint.

Der letzte grosse Fall, wo das in den Medien vorkoman, war ja die Hungersnot anlässlich des Darfur-Konfliktes 2004 Das war doch wirklich eine Situation, in der die Hilfe unter extremen Bedingungen stattfand und man ständig Angst haben musste, durch das eigene Vorgehen nicht die blutigen Rebellen oder den sudanesischen Staat zu unterstützten.

    Der größte Geldgeber sind laut eigener Aussage die Vereinigten Staaten, die von Oktober 2003 bis September 2006 für humanitäre Hilfe 681 Millionen US-Dollar über das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung zur Verfügung stellten. Von den Geldern, die zumeist in Flüchtlingslager flossen, waren etwa zwei Drittel für Nahrungsmittellieferungen vorgesehen, der Rest diente unter anderem zum Bau von Unterkünften und zur Versorgung mit Trinkwasser. Der Anteil von rund 23 Millionen US-Dollar an diesem Betrag für das Rote Kreuz war für Menschen, die in ihrer Heimat geblieben waren gedacht. Der Zugang zu Hilfsbedürftigen war durch Kriegshandlungen, Entführungen durch Banditen oder Reisebeschränkungen der Regierung häufig nicht oder nur eingeschränkt möglich. So musste im Januar 2006 das UN-Hilfspersonal für zwei Monate aus West-Darfur abgezogen werden und im Juli 2006 waren in Nord-Darfur 460.000 Menschen von Hilfslieferungen abgeschnitten. Kontrollposten behindern häufig den Zugang zu Gebieten, die von Rebellen kontrolliert werden.

Ich nehem an ,dass es die Medienberichte über deiesen Konflikt sind, an die Sherab Yönten sich erinnert, und die er nun unzulässig verallgemeinert.

Eine Situation, wo das mit der Hungerheilfe wegen der extremen Situation nicht geklapp hat, überschattet damit die 99% der Fälle, in denen es funktioniert und hifreich ist.
void hat geschrieben:
ch nehem an ,dass es die Medienberichte über deiesen Konflikt sind, an die Sherab Yönten sich erinnert, und die er nun unzulässig verallgemeinert.


Nein Void, es waren aktuelle Berichte (vielleicht ein paar Wochen alt) aus den Ländern, die ich aufgezählt hatte. Nur bei Syrien war ich mir nicht sicher, deshalb das "eventuell" (EDIT: es ging gerade darum, dass alle Welt nur auf Syrien blickt, dafür aber die anderen Länder vernachlässigen würde) Daher habe ich auch nichts "unzulässig verallgemeinert".
Sherab Yönten hat geschrieben:
Was ist für Dich "wider besseres Wissen"?

"Besseres Wissen" ist das, was Du mittlerweile aufgrund der Dir gegebenen Hinweise haben könntest. Was Du haben solltest, wenn Du Dich wirklich qualifiziert zu dem Thema äußern willst.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Ich bin der festen Überzeugung, dass auch die Hilfsorganisationen selbst erkennen, wie schwer es ist, in der aktuellen Situation Nahrungsmittel in die betroffenen Kriegsgebiete zu transportieren

Lenk nicht schon wieder ab. Du hast nicht behauptet, es sei schwierig, Nahrungsmittel in die betroffenen Kriegsgebiete zu transportieren. Du hast behauptet, dass die Hilfsgüter die Betroffenen nicht erreichen - und dies erst gezwungenermaßen nach und nach relativiert - erst sollte das nur noch für bestimmte Kriegsgebiete gelten und dann darüber hinaus nur noch für "kurzfristige Nahrunsmittelhilfen". Wobei auch dieses noch schlicht falsch war. Was bleibt denn nun von Deiner Behauptung noch übrig? Dass die Hilfe dort schwierig ist? Stand das zur Debatte?

Zur Debatte stand, was man tun kann - und ich habe auf Dana verwiesen, u.a. in Form von Spenden an Hilfsorganisationen. Darf ich dich an Deine Reaktion erinnern?
Sherab Yönten hat geschrieben:
Dana ist für mich dann sinnvoll, wenn wenigsten die Chance besteht, dass es auch bei den "Bedürftigen" ankommt. Alles andere sind Illusionen von Dana.
- offensichtlich bezogen auf
Sherab Yönten hat geschrieben:
Eigentlich habe ich bisher eher die Ansicht vertreten, dass auch Spenden (zur Zeit) nichts bringen

Nun - wie sieht es denn nun konkret aus mit der Chance, dass die Spenden bei den Bedürftigen - auch und gerade in Ländern, wo Krieg geführt wird - ankommen? Hat es da irgendeinen Erkenntniszuwachs gegeben?

Was die G20 angeht, auf die Du da stattdessen Deine Hoffnungen zu setzen scheinst - schau Dir mal an, wer in diesem erlauchten Gremium sitzt und welche von diesen Staaten gerade an den o.g. Kriegen beteiligt sind.

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Warum sollte ich ablenken? Von was? Ich habe von vornherein gesagt, ich kann mich nicht mehr so genau an die Berichte erinnern. Vielleicht gibt es in einigen Gebieten dieser betroffenen Länder, Schwierigkeiten, die Menschen zu erreichen, vielleicht ist das in bestimmten Regionen dieser Länder (leider) nicht möglich. Und nochmal: Es ist nicht meine Behauptung, sondern die Behauptung von seriösen Medien, deren Berichte ich gehört und gelesen habe.

Sudhana hat geschrieben:
Nun - wie sieht es denn nun konkret aus mit der Chance, dass die Spenden bei den Bedürftigen - auch und gerade in Ländern, wo Krieg geführt wird - ankommen? Hat es da irgendeinen Erkenntniszuwachs gegeben?


Dazu müsste man die Lage vor Ort genauer recherchieren. Dazu bist weder Du noch ich in der Lage!
Aber vielleicht hast Du recht: Im Zweifel sollte man lieber spenden. Die Organisationen vor Ort können dann besser als wir beurteilen, wo diese Spenden am effektivsten eingesetzt werden!
Sherab Yönten hat geschrieben:
Dazu müsste man die Lage vor Ort genauer recherchieren. Dazu bist weder Du noch ich in der Lage!

Ich denke, in dieser Hinsicht sollte man Organisationen, die in der Vergangenheit nachweislich transparent gearbeitet haben - d.h. ihren Haushalt offengelegt und z.B. vom DZI als unabhängiger Einrichtung prüfen ließen sowie ihre bisherigen Projekte ebenfalls von unabhängigen Instituten haben evaluieren lassen, einen Vertrauensvorschuss einräumen.

In diesem Fall besteht objektiv ein nachvollziehbarer Anlass für Vertrauen. Für Misstrauen oder "Zweifel" hingegen nicht. Das ist schon ein Unterschied.

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Sudhana hat geschrieben:
n diesem Fall besteht objektiv ein nachvollziehbarer Anlass für Vertrauen


Siehe hier:

Sherab Yönten hat geschrieben:
Die Organisationen vor Ort können dann besser als wir beurteilen, wo diese Spenden am effektivsten eingesetzt werden!
Sherab Yönten hat geschrieben:
, lässt sich nur dann beenden, wenn Menschen in Machtpositionen den Hunger auch beenden wollen. Sowohl im Südsudan, als auch im Jemen oder in Somalia (geschweige denn in Syrien) kann ich zur Zeit diesen Willen nicht erkennen.


Im Jemen gab es nicht einfach einen lokalen Koflikt zwische irgendwelchen lokalen Leuten in Machtpostionen, sondern es fand eine breit anglegte Militärintervention statt, bei der mit Großbritannien,Frankreich, denVereinigte Staaten und Saudi-Arabien auch Nationen der G20 mitwirkten und unterstützten:

    Die Militärintervention im Jemen seit 2015 ist eine militärische und politische Intervention einer von Saudi-Arabien angeführten Militärallianz im Jemen, der neben Saudi-Arabien Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Marokko, Sudan und seit Mai 2015 Senegal angehören und die von den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich und Großbritannien logistisch unterstützt wird. Die Militärintervention begann am 26. März 2015 mit der als Operation Decisive Storm (deutsch „Sturm der Entschlossenheit“ oder „Operation Entscheidungssturm“, arabisch عملية عاصفة الحزم, DMG ʿamaliyyat ʿāṣifat al-ḥazm) bezeichneten Militäroffensive. Einige teilnehmende Staaten wie Pakistan lehnten während der Operation Decisive Storm nachträglich eine Beteiligung an den Luftangriffen ab oder beteiligten sich eher symbolisch wie Marokko.Militäintervention im Jemen

Und es war ja genau diese Militärintervention, die zu dem extremen humanitären Zuständen geführt hat:

    Die saudisch geführte Militärkoaltion verhängte maritime Kontrollen, die von UN-Diplomaten als eine Seeblockade beschrieben wurden, die verhinderte, dass Importe den Jemen erreichten.[80] Damit war auch auf Handelsschiffe eine saudisch geführte Blockade für den Jemen, der vor der Krise 90 Prozent seiner Lebensmittel durch Importe bezogen hatte, auferlegt worden, die von einer UN-Verifizierungsmission beaufsichtigt wurde Humanitäre Aspekte der Militärintervention im Jemen 2015/2016

In dem Artikel kann man nachlesen, dass das nicht nur die Lebensmittelversorgeung betrifft, sondern dass die Bobardements zu dem Zusammenbrechen der Trinkwasserversorgung und der Elektizität geführt haben.

    Oxfam warf finanzstarken Ländern wie Deutschland im September 2015 eine Mitverantwortung an der Lage im Jemen, die von den UN zum höchstmöglichen humanitären Notfall erklärt worden war, vor: Sie heizten den Konflikt durch Rüstungsexporte an die kriegführenden Parteien an, während sie gleichzeitig bei weitem zu wenig Geld für die humanitäre Nothilfe ausgäben. So waren Oxfam zufolge zu diesem Zeitpunkt lediglich 38 Prozent der 1,6 Milliarden US-Dollar zusammengekommen, die laut UNO für die am stärksten gefährdeten 11,7 Millionen Menschen im Jemen an Nothilfe nötig waren. Nach Oxfam-Berechnungen hatte Deutschland mit umgerechnet 44,4 Millionen US-Dollar lediglich 55 Prozent des Anteils eingezahlt, der seiner Wirtschaftskraft angemessen wäre. Andere Geberstaaten wie die USA (44 Prozent ihres gerechten Anteils) hätten noch weniger Mittel zur Verfügung gestellt. Oxfam urteilte: „Dies steht im krassen Widerspruch zu den lukrativen Rüstungsgeschäften, die diese Länder mit den kriegführenden Parteien abgeschlossen haben“. Deutsche Rüstungsunternehmen hätten seit 1999 allein an Saudi-Arabien Panzerfahrzeuge, Gewehre, Munition und andere Rüstungsgüter im Gesamtwert von rund 2,8 Milliarden Euro geliefert. Auch nach Beginn der saudisch geführten Militärintervention im Jemen Ende März 2015 habe die deutsche Bundesregierung noch Rüstungsexporte an Saudi-Arabien genehmigt, allein im April 2015 im Wert von 12,9 Millionen Euro.

    Medienangaben zufolge stand Saudi-Arabien im Jahr 2014 auf Platz sechs der wichtigsten Empfängerländer der deutschen Rüstungsindustrie.[376] Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien waren in Deutschland bereits vor der Militärintervention im Jemen im Jahr 2015 seit Jahren umstritten. Das saudische Regime galt wegen seiner autokratischen Herrschaft nicht als Vorzeigepartner. Anderseits galt Saudi-Arabien als benötigte regionale Kraft und verlässlicher Ansprechpartner für die deutsche wie für die US-amerikanische Regierung im sogenannten „Krieg gegen den Terrorismus“.[367] Nach Artikel III Absatz 5 der deutschen Waffenexportrichtlinie war „die Lieferung von Kriegswaffen […] nicht genehmigt in Länder, die in bewaffnete Auseinandersetzungen verwickelt sind oder wo eine solche droht.“[444]
    ...
    Entgegen der Hoffnungen der Rüstungsgegner nach der Antrittsrede Gabriels wiesen die statistischen Angaben 2015 nicht auf eine restriktivere Rüstungsexportpolitik hin. Im ersten Halbjahr 2015 lag Saudi-Arabien nach Großbritannien und Israel auf Platz 3 der Empfängerländer. Saudi-Arabien erhielt deutsche Rüstungsgüter im Wert von knapp 179 Millionen Euro. Während das Wirtschaftsministerium betonte, es seien lediglich Waren wie unbewaffnete Drohnen oder Fahrgestelle für unbewaffnete LKW geliefert worden, wertete die Opposition diese Lieferungen als nicht harmlos und argumentierte, mit ihnen ermögliche es Deutschland den Saudis, den Krieg gegen Rebellen im Jemen fortzusetzen
    Militäintervention im Jemen

Es ist also so, dass auch deutsche Waffen dazu benutzt werden im Jemen die Infrastruktur zu zerstören, und so Hunger zu schaffen. Vilelicht kann man dann einfach Hunger verhindert, indem man solche Militärinterventionen und die beteiligten Länder nicht unterstützt.

Und wie du den Artikeln entnehmen kannst, waren es ja gerade humanitäre NGOs wie Oxfam und "Ärzte ohne Grenzen", die die Zustände anprangern. Weil diese eben nicht nur so "Charity-mässig" denken sondern druchaus politisch an das Thema herangehen.

Willst du mir wirklich sagen, dass es falsch war, den "Ärzte ohne Grenzen" zu spenden?

Und dass nicht recherchieren kann, was da im Land vorgeht?
void hat geschrieben:
Im Jemen gab es nicht einfach einen lokalen Koflikt zwische irgendwelchen lokalen Leuten in Machtpostionen,


Zeige mir die Stelle wo ich behauptet habe, in Jemen gäbe es einen "lokalen Koflikt zwischen irgendwelchen lokalen Leuten in Machtpostionen" !

void hat geschrieben:
In dem Artikel kann man nachlesen, dass das nicht nur die Lebensmittelversorgeung betrifft, sondern dass die Bobardements zu dem Zusammenbrechen der Trinkwasserversorgung und der Elektizität geführt haben.


Ja und? Umso tragischer für die Menschen, die darunter leiden.

void hat geschrieben:
Und wie du den Artikeln entnehmen kannst, waren es ja gerade humanitäre NGOs wie Oxfam und "Ärzte ohne Grenzen", die die Zustände anprangern


Das ist ja auch gut so!

void hat geschrieben:
Willst du mir wirklich sagen, dass es falsch war, den "Ärzte ohne Grenzen" zu spenden?


Auch für Dich noch mal zur Info: Ich habe in TV/Zeitung davon gehört/gelesen, die von den jeweiligen Problemen berichtet hatten. Diese Berichte erschienen mir seriös.

In diesen Reportagen ging es auch um die Probleme, dass Hilfsorganisationen nicht alle Menschen mit ihrer Hilfe erreichen. Ob das nun stimmt, lässt sich per Ferndiagnose nicht nachvollziehen.

Es ging mir also nicht darum zu sagen, dass es generell falsch ist, an solche Organisationen zu spenden, sondern lediglich festzustellen dass nicht alle Hilfe dort ankommt wo sie gebraucht wird. Ich verstehe nicht, warum diese Möglichkeit nicht in Betracht gezogen wird!

void hat geschrieben:
Und dass nicht recherchieren kann, was da im Land vorgeht?


Das Recherchieren in solchen Ländern ist immer problematisch, weil viele Desinformationen gestreut werden zu Propagandazwecken.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Zeige mir die Stelle wo ich behauptet habe, in Jemen gäbe es einen "lokalen Koflikt zwischen irgendwelchen lokalen Leuten in Machtpostionen" !


Ich beziehe mich auf deine Worte:

void hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:
, lässt sich nur dann beenden, wenn Menschen in Machtpositionen den Hunger auch beenden wollen. Sowohl im Südsudan, als auch im Jemen oder in Somalia (geschweige denn in Syrien) kann ich zur Zeit diesen Willen nicht erkennen.


Ich habe das so verstanden, als gäbe es westliche Hilfsorganisationen, die aber Hunegr nicht wirksam bekämpfen können, weil die Leute dort in den den Machtpositionen diesen nicht beenden wollen. Als Beispiel dafür hattest du Südsudan, Jemen und Syrien angegeben. Ich dachte mir, du stellst dir das so vo als, kämpften da lokale Warlords miteinenader weswegen da keine Sicherheit für humanitäre Hilfe da wäre.

Wenn du das nicht meinst, frage ich mich allerdings gerade ernsthaft, waas deine Worte sonst bedeuten könnten.

Sherab Yönten hat geschrieben:
Das Recherchieren in solchen Ländern ist immer problematisch, weil viele Desinformationen gestreut werden zu Propagandazwecken.


Also mich wundert eher, dass man über den Krieg im Jemen in den Medien so wenig gehört hat.
void hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:
Zeige mir die Stelle wo ich behauptet habe, in Jemen gäbe es einen "lokalen Koflikt zwischen irgendwelchen lokalen Leuten in Machtpostionen" !


Ich beziehe mich auf deine Worte:

void hat geschrieben:
Sherab Yönten hat geschrieben:
, lässt sich nur dann beenden, wenn Menschen in Machtpositionen den Hunger auch beenden wollen. Sowohl im Südsudan, als auch im Jemen oder in Somalia (geschweige denn in Syrien) kann ich zur Zeit diesen Willen nicht erkennen.


Ich habe das so verstanden, als gäbe es westliche Hilfsorganisationen, die aber Hunegr nicht wirksam bekämpfen können, weil die Leute dort in den den Machtpositionen diesen nicht beenden wollen. Als Beispiel dafür hattest du Südsudan, Jemen und Syrien angegeben.


Das hast Du teilweise richtig verstanden. Allerdings habe ich das Wort "lokal" nicht verwendet. Mir ist schon klar, dass es sich auch im Jemen (wie in Syrien) um einen internationalen Konflikt handelt. Und ich habe auch nicht von "Konflikten" gesprochen, sondern von kriegerischen Auseinandersetzungen. Die wesentlichen Voraussetzungen, um den Hunger in solchen Kriegsgebieten zu bekämpfen sind Friedensverhandlungen zwischen den Konfliktparteien! Kannst Du den politischen Willen erkennen, dass im Jemen solche Friedensverhandlungen initiiert werden? Die Lage erscheint mir mindestens genauso kompliziert wie die in Syrien, wobei man es in Syrien wenigstens schon mal versucht hatte (man installierte damals in Aleppo in der Tat sogar auch die Einrichtung von Korridors für Hilfskonvois, wenn ich mich richtig erinnere wurden diese Hilfskonvois sogar beschossen, trotz Waffenstillstandsabkommen).
Sherab Yönten hat geschrieben:
Die Lage erscheint mir mindestens genauso kompliziert wie die in Syrien, wobei man es in Syrien wenigstens schon mal versucht hatte (man installierte damals in Aleppo in der Tat sogar auch die Einrichtung von Korridors für Hilfskonvois, wenn ich mich richtig erinnere wurden diese Hilfskonvois sogar beschossen, trotz Waffenstillstandsabkommen).


Mir wird immer unklarer, was du meinst. Also wenn in Syrien von den 22 Millionen Einwohnern, die 400 000 in Aleppo von humanitärer Hilfe abgeschnitten sind, dann bedeutet das genau was?

Ich finde nicht, dass man warten sollte bis sich da ein politische Wille auftut, und man so lange warten wollte, bis da Assad und IS umdenken. Sind nicht eher diejenige die gegen alle Widerstände dafür sorgen, dass sowas wie Korridore für Hilfskonvois möglich sind Helden sind?
void hat geschrieben:
Mir wird immer unklarer, was du meinst


Dann soll das so sein. Ich beende hiermit die Diskussion.
Sherab Yönten hat geschrieben:
Dann soll das so sein. Ich beende hiermit die Diskussion.


Also mir ging es jetzt nicht darum, dich irgendwie zu nerven oder anzuklagen.

Ich denke es ist das Thema selber, das ziemlich vertrackt und zwiespältig ist.

Und da ist es glaube ich der Unterschied zwischen Situationen die so vertrackt sind, das man kaum mehr helfen kann, und die Bedingungen unter denen solche Situationen entstehen. Und wie man bei den Bedingungen ansetzten kann.
Hallo Sherab Yönten,
Ich nenne Dich nicht „Verleumnder". Sonst könnte man Sudhana auch "Querulant" nennen, weil seine Reaktion auf Deine unbedarften Aussagen überzogen ist.

Ja, ich habe nicht alle Deine Posts gelesen - hab nicht so viel Zeit, sorry. Ich hab Dir nur erklärt, warum ich auf das eine Post nicht geantwortet habe. Auch wenn Du dann vielleicht woanders was anderes geschrieben hast, war die Aussage in dem einen Post, Du wüsstest nicht, wohin man spenden könne, weil so viele Spenden nicht dort ankämen, wofür sie bestimmt seien. Oder so ähnlich. Wo ist das Post?

Ich habe nicht geantwortet, weil ich mir gleich dachte: Och nö, so eine Diskussion muss ich jetzt HIER nicht haben. :)

Thema hier ist: die G20 an ihr Versprechen erinnern, damit Kräfte und Ideen (z.B. Welthungerhilfe), die den Menschen helfen, unterstützt werden.

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