Familien

Moderator: void

Immer noch habe ich 'Last' mit meiner Herkunftsfamilie, wie vielleicht einige von euch es kennen. Bei meinen Eltern ist mir zur Zeit klar, dass ich das weitgehend in mir lösen muss, weil Aussprachen nicht funktionieren würden.

... meine Schwester lebt nicht in der Nähe. Bei den letzten Treffen war sie zugewandt und freundlich und ich merke, wie viel für mich noch zwischen uns steht. Frühere Gesprächsversuche hat sie immer abgeblockt.

Wie sind eure Erfahrungen oder was denkt ihr dazu - nochmal ansprechen, und damit hoffentlich die Beziehung klären und verbessern? Oder mit meinen Themen alleine weiter machen mit der Gefahr, dass ich noch evtl. lange brauchen werde, bis ich ehrlich freundlich zu ihr sein kann?
Lucy hat geschrieben:
Bei meinen Eltern ist mir zur Zeit klar, dass ich das weitgehend in mir lösen muss, weil Aussprachen nicht funktionieren würden.


Das geht mir (zur Zeit) genauso. Man muss aber beobachten was die Zeit bringt. Man soll nie nie sagen...

Lucy hat geschrieben:
Oder mit meinen Themen alleine weiter machen mit der Gefahr, dass ich noch evtl. lange brauchen werde, bis ich ehrlich freundlich zu ihr sein kann?


Diesen Zusammenhang verstehe ich nicht. Warum meinst Du, dass Du lange brauchen wirst, bis Du ehrlich freundlich zu Deiner Schwester sein kannst?

Mit meinem Bruder (und mit seiner Familie) habe ich kaum eine Gemeinsamkeit. Er hat immer viel zu tun, sagt er. Da kümmert er sich in seiner knappen Freizeit lieber um seine Kinder und um seine Frau als um seinen Bruder. Ist auch o.k. so. Das hat aber zur Folge, dass wir, wenn wir uns dann mal sehen,uns nur über Oberflächlichkeiten unterhalten. Das ist langweilig und anstrengend, aber trotzdem bleibe ich ehrlich und freundlich ihm uns seiner Familie gegenüber.
Hallo Lucy,
ich hatte mit meinem Bruder 20 Jahre keinen Kontakt. Obwohl dieser Kontakt fehlte - ich hatte große Angst vor ihm -, habe ich mich jedoch gedanklich, meditierend und sogar in Träumen mit ihm auseinandergesetzt bzw. es fand eine innere Versöhnung statt. Ich hatte ihm verziehen, konnte aber dennoch lange keinen Kontakt aufnehmen. Als ich einmal im tibetischen Zentrum in Berne meditierte, überkam mich großes Mitgefühl, aber auch Reue. Ich habe daraufhin meinen ältesten Bruder, mit dem ich auch keinen Kontakt mehr hatte, angerufen. Leider war er inzwischen so krank, dass ich ihn erst im Pflegeheim besuchen konnte. Ich will nicht zu sentimental klingen, aber es hat mir fast das Herz zerrissen. Das war für mich der Auslöser, auch meinen "jüngeren" Bruder anzurufen und ihn über den Zustand zu informieren, denn auch diese hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr zueinander. Leider verstarb mein ältester Bruder ein Jahr später. Das ist jetzt 17 Jahre her.

Mein jüngerer Bruder (75) und ich haben einen herzlichen Kontakt. Und obwohl ich Grund zu unserer Trennung hatte, habe ich auch eingesehen, dass ich dazu beigetragen habe bzw. dass es nicht nur seine Schuld war. Wir sprechen nicht darüber. Ich finde, das muss auch nicht sein. An seiner Haltung kann ich es erkennen.

Es sind viele verlorene Jahre.
_()_ Monika

PS: Andererseits bin ich jedoch davon überzeugt, dass es für alles seine Zeit gibt. Es war halt eher nicht möglich, weil die Angst größer war als die Kraft, sich möglicherweise einer Demütigung oder Zurückweisung auszusetzen.
Ich habe mich aus meiner Familie ganz gelöst und werde wohl auch keinen Kontakt mehr haben, ihr Wollen wird es zeigen. Bei mir ist es eher so das ich etwas getan habe das nicht zu ihren Grundüberzeugungen gehört. Mein drei Geschwister haben mich nicht als Bruder gesehen sonder als Teil der Eltern. Der Vater war nur am Wochenende da und da auch oft nicht zu Hause. Die Mutter war schwer krank. Ich habe neben der Schule den Haushalt gemacht, den Kindern geholfen, naja Mütter und Väter wissen was da alles so zu tun ist. Dann starb die Mutter und ...vielleicht wissen wenige was das für mich bedeutete. 12. bis 18. Lebensjahr als ich zwölf war wurde meine Schwester geboren Beginn der VaterMutterrolle.
Erster Vorwurf: Ich habe die Familie verlassen um mein Ding(Lehre) zu machen. Nach 30 Jahren im Status der ungeliebten Eltern, 10 Jahre nach der Mutter starb der Vater, machte ich etwas das sich nun wirklich nicht gehört für Eltern: Ich heiratete meinen Mann und der kam aus Essen, 300 Kilometer weg. Heirat wäre ja kein Problem, aber einen Mann?!?! Ja da war der zweite Vorwurf: Wie kann der uns das antun. Da wurde mir klar das ich garkeine Person bin ich bin und war immer ein Objekt, ein Ding das da war.
Da hab ich angefangen alle Bindungen so über 6 Jahre abzubrechen. Heute bin ich wirklich froh wenn sie mich und uns vergessen. Wenn zu den Grabstein(Geburtstag, Weihnachten, Neujahr)festen keinerlei Meldungen kommen. Ich bin, zu meinem Erschrecken, wirklich froh das da nichts mehr kommt. Ich lebe heute und wenn Familie nicht dazu in der Lage ist bin ich froh meine Erinnerungen für uns zu bearbeiten.
Nur so nebenbei: Wenn ich nicht aufpasse tauchen die Schmerzen aus allen Verletzungen in meinem Körper und meiner Psyche auf. Es tut mir nicht nur "seelisch" weh bei mir ist es auch körperlich. Buddha hat meinen Dank das seine Worte immer noch Bestand haben, den Schmerz des Buddhismus kann ich mir nicht antun.
Außerdem bin ich am 23.3 zwölf einhalb Jahr glücklich, wirklich glücklich verheiratet. :D
Lucy hat geschrieben:
..
Wie sind eure Erfahrungen oder was denkt ihr dazu - nochmal ansprechen, und damit hoffentlich die Beziehung klären und verbessern? Oder mit meinen Themen alleine weiter machen mit der Gefahr, dass ich noch evtl. lange brauchen werde, bis ich ehrlich freundlich zu ihr sein kann?


Über meine Erfahrungen will ich nicht reden, ich bin herzlich unfreundlich und ein Einzelgänger aus Passion.. :mrgreen:

Was ich dazu denke teile ich aber gern. Ab einem bestimmten Alter sollte Familie, nur weil es Familie ist, denkbar unwichtig werden. Blut ist vielleicht dicker als Wasser, es wird aber auch viel schneller schlecht und damit gefährlich.

Wenn in langen Jahren Familienmitglieder auch Freunde werden sehe ich keinen Grund keine engen Beziehungen zu pflegen. Rechtliche Verpflichtungen sind zu erfüllen, so wie andere rechtliche Verpflichtungen.

Grundsätzlich sollte man als Erwachsener vielleicht häufiger prüfen, was die Grundlagen für Beziehungen zu anderen sind. Wie viel Anhaftung ist dabei, wie viel schadender Egoismus?

Ist die erwünschte Beziehung zu früheren Familienangehörigen einfach nur Anhaftung an Ideen einer Idealfamilie, Träume aus der Vergangenheit, Anhaftung an Kindheitserlebnisse? Der Wunsch gesellschaftliche Normen zu erfüllen?

Liebe Lucy, wenn Du Dir vorstellen kannst, daß Du deine Schwester gern als Freundin hättest auch wenn Du sie früher nie gesehen hättest - toll 8)
Danke für eure so unterschiedlichen Antworten!

Ich fange mal am Schluß an @fotost - was dagegen spricht ist, dass es mich belastet und dass wir in nicht allzu fernen Zukunft unsere Eltern bekümmern und irgendwann begraben und beerben müssen.

Die Art von Rechnung, die ich noch mit ihr offen habe, ist leichter aus der Welt zu schaffen, wenn beide sich beteiligen. Wenn auch ich die Verantwortung habe für meinen Kram. Es gibt noch Hoffnung, dass ein Gespräch uns beiden hilft.
Lucy hat geschrieben:
Danke für eure so unterschiedlichen Antworten!

Ich fange mal am Schluß an @fotost - was dagegen spricht ist, dass es mich belastet und dass wir in nicht allzu fernen Zukunft unsere Eltern bekümmern und irgendwann begraben und beerben müssen.

Die Art von Rechnung, die ich noch mit ihr offen habe, ist leichter aus der Welt zu schaffen, wenn beide sich beteiligen. Wenn auch ich die Verantwortung habe für meinen Kram. Es gibt noch Hoffnung, dass ein Gespräch uns beiden hilft.


Danke @Lucy.

Es tut mir leid, daß es Dich belastet.
Ich denke im persönlichen Gespräch würden wir sehr schnell zu einer Übereinstimmung finden. Alles Gute für Dich und die Beziehung zu Deiner Schwester
fotost hat geschrieben:
(...)Ab einem bestimmten Alter sollte Familie, nur weil es Familie ist, denkbar unwichtig werden. Blut ist vielleicht dicker als Wasser, es wird aber auch viel schneller schlecht und damit gefährlich.

Wenn in langen Jahren Familienmitglieder auch Freunde werden sehe ich keinen Grund keine engen Beziehungen zu pflegen. Rechtliche Verpflichtungen sind zu erfüllen, so wie andere rechtliche Verpflichtungen.

Grundsätzlich sollte man als Erwachsener vielleicht häufiger prüfen, was die Grundlagen für Beziehungen zu anderen sind. Wie viel Anhaftung ist dabei, wie viel schadender Egoismus?

Ist die erwünschte Beziehung zu früheren Familienangehörigen einfach nur Anhaftung an Ideen einer Idealfamilie, Träume aus der Vergangenheit, Anhaftung an Kindheitserlebnisse? Der Wunsch gesellschaftliche Normen zu erfüllen?


@Lucy
Ich hoffe, dass Du Anregungen bekommen hast, wie Du mit der Situation in Deiner Familie umgehen kannst. 'Familie' ist wahrscheinlich nur in Werbespots oder den Sonntagsreden von Politikern über 'Familienwerte' einfach. Ich wünsche Dir alles Gute.

@fotost
Ich muss zugeben, dass ich Dein Familienbild einigermaßen gruselig finde, allerdings auch eine hübsche 'buddhistische' Version des vorherrschenden neoliberalen Weltbilds. Wegen solcher Beiträge bin ich (trotz meiner anfänglichen Euphorie) nicht mehr so ganz überzeugt vom 'säkularen' Buddhismus... :badgrin: Irgendwie scheint es unausweichlich zu sein, dass die Säkularisierung immer über kurz oder lang beim Menschenbild der FDP landet...

Die Familie hat über Jahrzehntausende immer eine wichtige Rolle gespielt. Sie tut das auch noch immer in allen Gesellschaften, in denen es McSociety noch nicht geschafft hat, sämtliche sozialen Beziehungen der Warenform zu unterwerfen (von der bezahlten 'Leihmütterschaft' über die Ideologie, dass nur Lohnarbeit einer Frau Würde verleiht, von dem Auseinanderreißen gewachsener Strukturen als positive 'Mobilität' bis zur Auslagerung der Pflege unserer Alten in Heime).

Irgenwie wundere ich mich nicht mehr darüber, warum der Mainstream der Gesellschaft über diese Form des Buddhismus so begeistert ist. Ist ja toll, wenn es mit 'Anhaftung' als 'Grundlage von Beziehungen zu anderen', dem Runterbrechen von Familie auf 'rechtliche Beziehungen' und 'Anhaftung an Kindheitserlebnisse' so einfach ist, ein Hindernis auf dem Weg der Kommodifizierung der Gesellschaft wegzuräumen...
An dieser Stelle möchte ich Dir, lieber Helmut, danken für Deine große Offenheit in Deinem Beitrag.
_()_ Monika
Liebe Monika,

vielen Dank für deine Antwort!

Viele Jahre verloren, schreibst du ... ja, es ist traurig, wie lange manche Veränderungen brauchen. Mir tut es richtig weh.

Aber du machst mir Mut, dass es Versöhnung geben kann im inneren und im äußeren!
Das wünsche ich mir auch so sehr.

Vielleicht teile ich ihr mit, dass ich zur Zeit nicht zur Tagesordnung über gehen kann und mir eine Aussprache wünsche? Dann kann sie ja entscheiden, ob sie darauf eingehen möchte/kann...
Zu deiner Frage, sherap: weil es bei bestimmten Dingen so schwer fällt, sie los zu lassen *seufz

Aber verändern tun die sich bereits.
Axel hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
(...)Ab einem bestimmten Alter sollte Familie, nur weil es Familie ist, denkbar unwichtig werden. Blut ist vielleicht dicker als Wasser, es wird aber auch viel schneller schlecht und damit gefährlich.

Wenn in langen Jahren Familienmitglieder auch Freunde werden sehe ich keinen Grund keine engen Beziehungen zu pflegen. Rechtliche Verpflichtungen sind zu erfüllen, so wie andere rechtliche Verpflichtungen.

Grundsätzlich sollte man als Erwachsener vielleicht häufiger prüfen, was die Grundlagen für Beziehungen zu anderen sind. Wie viel Anhaftung ist dabei, wie viel schadender Egoismus?

Ist die erwünschte Beziehung zu früheren Familienangehörigen einfach nur Anhaftung an Ideen einer Idealfamilie, Träume aus der Vergangenheit, Anhaftung an Kindheitserlebnisse? Der Wunsch gesellschaftliche Normen zu erfüllen?

...

@fotost
Ich muss zugeben, dass ich Dein Familienbild einigermaßen gruselig finde, allerdings auch eine hübsche 'buddhistische' Version des vorherrschenden neoliberalen Weltbilds. Wegen solcher Beiträge bin ich (trotz meiner anfänglichen Euphorie) nicht mehr so ganz überzeugt vom 'säkularen' Buddhismus... :badgrin: Irgendwie scheint es unausweichlich zu sein, dass die Säkularisierung immer über kurz oder lang beim Menschenbild der FDP landet...

Die Familie hat über Jahrzehntausende immer eine wichtige Rolle gespielt. Sie tut das auch noch immer in allen Gesellschaften, in denen es McSociety noch nicht geschafft hat, sämtliche sozialen Beziehungen der Warenform zu unterwerfen (von der bezahlten 'Leihmütterschaft' über die Ideologie, dass nur Lohnarbeit einer Frau Würde verleiht, von dem Auseinanderreißen gewachsener Strukturen als positive 'Mobilität' bis zur Auslagerung der Pflege unserer Alten in Heime).

Irgenwie wundere ich mich nicht mehr darüber, warum der Mainstream der Gesellschaft über diese Form des Buddhismus so begeistert ist. Ist ja toll, wenn es mit 'Anhaftung' als 'Grundlage von Beziehungen zu anderen', dem Runterbrechen von Familie auf 'rechtliche Beziehungen' und 'Anhaftung an Kindheitserlebnisse' so einfach ist, ein Hindernis auf dem Weg der Kommodifizierung der Gesellschaft wegzuräumen...


Hallo Axel,

da geht einiges durcheinander. Mein Weltbild ist weitgehend ein säkularer Buddhismus - ich bin kein Vertreter dieser Richtung und ich will niemanden überzeugen. Eine Begeisterung der Gesellschaft über sB habe ich leider noch nicht feststellen können. Wo siehst Du Anzeichen dafür?

Ich bin definitiv kein religiöser Fanatiker und muß nicht absolut alles durch eine bestimmte Brille sehen. Wahrscheinlich gibt es woanders Freunde eines säkularen Buddhismus, die Anhänger eines eher klassischen, kuscheligen Familienbilds sind.

Den Rest Deines Textes schreibe ich einem schlechten Tag zu.

Übel nehme ich Dir allerdings, daß Du mich auch nur ansatzweise in die Nähe zur FDP gerückt hast :lol: :lol:
Lucy hat geschrieben:
Wie sind eure Erfahrungen oder was denkt ihr dazu - nochmal ansprechen, und damit hoffentlich die Beziehung klären und verbessern? Oder mit meinen Themen alleine weiter machen mit der Gefahr, dass ich noch evtl. lange brauchen werde, bis ich ehrlich freundlich zu ihr sein kann?


Ich habe schlechte Erfahrungen mit "nochmal ansprechen" gemacht. Weil die Menschen, mit denen ich in Konflikt war, an sich und der Welt sehr leiden.

Wenn deine Schwester nicht in ihrem Leid gefangen ist, kannst du versuchen, mit ihr noch mal die Aussprache zu suchen, und die unterschiedlichen Wirklichkeiten auszuloten, in denen ihr gelebt habt. Wenn sie in ihrem Leid gefangen ist, ist das meiner Erfahrung nach zwecklos und führt nur zu noch mehr Leid.

Mein Weg ist, die Vergangenheit und das Abwesende ruhen zu lassen und situativ zu sehen, ob da ein Freiraum ist, den man gemeinsam nutzen kann.

Ich habe mich daran gewöhnt, "meine Themen" alleine zu klären. Während sich gleichzeitig die Beziehung zu meiner Familie sehr verbessert hat. Ich erwarte von ihnen nichts mehr.
Lucy hat geschrieben:
Vielleicht teile ich ihr mit, dass ich zur Zeit nicht zur Tagesordnung über gehen kann und mir eine Aussprache wünsche? Dann kann sie ja entscheiden, ob sie darauf eingehen möchte/kann...

Ja, das finde ich eine gute Idee.
Lucy hat geschrieben:
Danke für eure so unterschiedlichen Antworten!

Ich fange mal am Schluß an @fotost - was dagegen spricht ist, dass es mich belastet und dass wir in nicht allzu fernen Zukunft unsere Eltern bekümmern und irgendwann begraben und beerben müssen.

Die Art von Rechnung, die ich noch mit ihr offen habe, ist leichter aus der Welt zu schaffen, wenn beide sich beteiligen. Wenn auch ich die Verantwortung habe für meinen Kram. Es gibt noch Hoffnung, dass ein Gespräch uns beiden hilft.



Das halte ich für einen Guten Ansatz. Vlt. bittest du deine Schwester dir zu helfen, das Problem was dich belastet zu lösen. D.h. ganz ohne dabei Vorwürfe zu machen und ohne Schuldzuweisungen. Nach dem Motto : "ich habe ein Problem, kannst du mir helfen dieses Problem aus dem Weg zu schaffen ?" Falls du ein Nein bekommst, dann kannst du mit deinen Themen ja immer noch alleine weiter machen. Es gibt also eigentlich nichts zu verlieren.
Danke ihr lieben.
:rose:
Demnächst werde ich in ihrer Stadt sein, mal sehen, ob ich den Mut habe ...
Liebe Lucy,

ich habe in solchen Situationen meinen Klienten meist den Rat gegeben, dem Betreffenden einen ruhigen, sachlichen, freundlichen Brief zu schreiben, in dem man ganz ehrlich und offen seine Bedürfnisse, seine Sorgen, seine Bedenken und seine Hoffnungen mitteilt. So wie Du das hier in diesem Thread auch getan hast. Ich habe da sehr gute Ergebnisse erfahren.

So ein Brief hat den Vorteil, dass man sich beim Formulieren und Schreiben noch einmal selbst auf das Thema konzentriert und vielleicht das eine oder andere einem selbst noch bewusster, klarer wird. Für den Briefempfänger hat das den Vorteil, dass er nicht sofort reagieren muss, weder positiv noch negativ, sondern erst einmal "darüber schlafen" kann. Auch das bringt oft andere, bessere Ergebnisse als wenn ein Gegenüber auf eine persönliche (direkt oder telefonisch) Aufforderung sofort reagieren muss.

Ich wünsche Dir, dass alles gut wird.

W.
Lucy hat geschrieben:
Danke ihr lieben.
:rose:
Demnächst werde ich in ihrer Stadt sein, mal sehen, ob ich den Mut habe ...


Hallo Lucy,
ich möchte nochmal betonen, dass es nicht zwingend notwendig ist, um jeden Preis Versöhnung herbeizuführen.
Wichtig erscheint mir dabei, dass Du Dich innerlich bereits versöhnst und Abstand nimmst von eventuellen Verletzungen. So heilst Du Dich selbst, und das ist die beste Ausgangsbasis für eine Heilung mit anderen.

Ich wünsche Dir alles Gute.
_()_ Monika
Hallo ihr,

war nun in ihrer Stadt und hatte auch Lust, sie zu besuchen. Der Kontakt war erst mal freundlich - man ist sich vertraut.
Mit ihrer Denkweise bin ich nicht so vertraut und es wurde auch nach und nach alles 'bedeutungsschwerer'.
Einmal versuchte ich etwas recht aktuelles anzusprechen, aber es gelang keine Begegnung, sie gab es mir nur zurück. Sie wurde dann ein wenig vorwürflich, ohne konkret zu sagen, was sie sich wünscht. Unsere Eltern waren schnell mit im Boot, diesmal von ihr immer wieder eingebracht. Ich bin froh, ruhig geblieben zu sein! Es ist aber scheinbar schon unfreundlich, den anderen nicht in seiner Meinung zu bestätigen?

Jedenfalls hab ich hier nochmal reingelesen und mir gedacht - hätteste mal ruhig kurz vor der Abfahrt machen sollen :mrgreen:


Jojo hat geschrieben:

Ich habe schlechte Erfahrungen mit "nochmal ansprechen" gemacht. Weil die Menschen, mit denen ich in Konflikt war, an sich und der Welt sehr leiden.

Wenn deine Schwester nicht in ihrem Leid gefangen ist, kannst du versuchen, mit ihr noch mal die Aussprache zu suchen, und die unterschiedlichen Wirklichkeiten auszuloten, in denen ihr gelebt habt. Wenn sie in ihrem Leid gefangen ist, ist das meiner Erfahrung nach zwecklos und führt nur zu noch mehr Leid.

Mein Weg ist, die Vergangenheit und das Abwesende ruhen zu lassen und situativ zu sehen, ob da ein Freiraum ist, den man gemeinsam nutzen kann.

Ich habe mich daran gewöhnt, "meine Themen" alleine zu klären. Während sich gleichzeitig die Beziehung zu meiner Familie sehr verbessert hat. Ich erwarte von ihnen nichts mehr.


Jojo, das mit dem 'gefangen in sich / im leid' scheint mir zuzutreffen ...
Wenn du schreibst, du erwartest von deiner Familie nichts mehr, dann auch nicht, dass sie deine Grenzen und Entscheidungen respektieren? Du kannst zum 100sten mal geduldig bleiben, wenn jemand klebrig ist?

Long way to go :?

@axel - da es heutzutage nicht mehr zwingend ist, auch zusammenzuhalten, wenn man sich nicht so mag (oder gar trotz Alkoholismus, Gewalt und emotionaler Kälte im Wechsel mit emotionaler Erpressung), verändert sich das gesellschaftlich. Ist wohl ein breites Phänomen, da schon lange Frieden und Wohlstand vorhanden sind.
Ps: alle eure Beiträge habe i h sorgfältig und gerne gelesen, danke!
Ich möchte einen kleinen Lichtblick einwerfen: ich habe verschiedenste schwierige Phasen mit der Familie hinter mir, inkl. jahrelanger Funkstille, und zu einzelnen Mitgliedern der Familie ein konstant schwieriges Verhältnis gehabt. Je mehr ich versucht habe, die Beziehungen zu verbessern, geradezu darum gekämpft habe, umso schwieriger wurde es. Dann habe ich es mit Loslassen und Abstand versucht, innerlich und äußerlich, und das war auch nur ein Schritt auf dem Weg, hat so direkt nicht funktioniert. Aber inzwischen verbessern sich die Umstände zunehmend. Ich glaube ich bin v.a. sehr viel entspannter geworden, sowohl mit mir selbst als auch mit den Dingen, die ich vorher schwierig fand und verändern wollte. (Gleichmut). Das hat den Umgang sehr erleichtert. Nachdem ich lange fast am anderen Ende des Landes gewohnt habe, und eigentlich auch in der Gegend bleiben wollte, bin ich seit einiger Zeit wieder recht nah - wenn auch nicht zu nah - an der Familie. Auch bewusst gewählt, und das ist gut so. Mein Fazit für meine Erfahrung: es ist möglich, dass sich was verändert, es braucht Zeit und Geduld und der eigene Umgang damit ist besonders wichtig für eine Veränderung. Aber Phasen von Abstand und sogar kompletter Lösung waren auch wichtig auf dem Weg dahin.
Ich habe lange gezögert, in diesem Thread zu schreiben.
Die verschiedenen Antworten berührten mich.
Zudem...naja, ich stecke gerade selbst in einer seltsamen Situation re Familien.
Als Kind hatte ich immer das Gefühl, in meiner Familie irgendwie überflüssig zu sein. Als Nesthäckchen wurde ich aus der Sichtweise der beiden viel älteren Brüder verzogen. Tatsächlich war das Leben dort für mich emotional sehr schlimm. Sobald ich konnte, also nach der Schule mit 18 Jahren, suchte ich mir Jobs, damit ich mir eine kleine Wohnung leisten konnte, um dem Druck zu entkommen. Familientreffen versuchte ich zu vermeiden, und ich versuchte immer mehr räumlichen Abstand zu gewinnen, indem ich andererorts studierte oder arbeitete, weil ich das Gefühl hatte, nicht mehr atmen zu können. Irgendwann brach ich nach weiteren absurden Unterstellungen den Kontakt zu den Brüdern ab, der Kontakt zu den Eltern blieb, jedoch reduzierte ich ihn drastisch.
Aber auch mit einem Abstand von 600 km fühlte ich noch die lange Hand der Familie, und noch immer den brennenden Wunsch in mir, mich doch anzuerkennen, nicht nur meine Leistungen, sondern MICH. Natürlich hatte ich mich längst zurückgezogen, auch Schicksalsschläge nicht mehr mitgeteilt. Doch erst als ich in ein anderes Land ging, begann die innerliche Befreiung für mich.
Da wurde ich einmal gefragt:"Wo willst Du weitermachen, hier oder Zuhause?" und ich begriff, dass mein Zuhause in diesem fremden Land war, wo ich zur Ruhe kam, mich lösen konnte, Freunde gewonnen hatte, die mir näher standen, als es meine Familie je war. Freunde, die für mich einstanden wie selbstverständlich in grosser Not, ohne sich als Gutmenschen zu rühmen, Menschen, die mich wirklich und ohne jede Verpflichtung oder Abhängigkeit schätzten. .
Nun bin ich wieder in Deutschland, nach fast 20 Jahren. Zu meinen Geschwistern habe ich auch weiterhin keinen Kontakt. Einmal sah ich zufälligerweise einen Bruder kurz im TV. Er hatte noch immer dieselbe selbstgefällige, grossmäulerische und herrische Art an sich, er hatte sich nicht verändert. Wäre es ein fremder Mensch, der mir zufällig irgendwo begegnete, würde ich ihn ebensowenig mögen, da mir diese Verhaltensmuster zuwider sind.
Und ich erkenne, dass ich nicht mit jemandem auskommen muss, nur weil wir einen sehr ähnlichen genetischen Pool haben.
Hier lebe ich seit einem Jahr (und nach 18 Jahren Eremitenleben im Wald) mit der Familie meines Partners, und es ist nicht einfach für mich. Ich beobachte ähnliche Verhaltensmechanismen der Geschwister untereinander, und es geht nicht spurlos an mir vorbei.
Nur soviel....ich habe meine Familie für weit weniger verlassen, als für das, was sich innerhalb dieser Familie abspielt. Nur hier kann ich mich abgrenzen, also ich habe es erst lernen müssen und weiter noch lernen, nicht in eine duselige Gefühlsfalle zu trappen. Und dann, nach alledem was man sich in dieser Familie um die Ohren wirft, antut usw sind alle wieder herzensgut miteinander, stehen für den anderen ein, wenn es eine Krise gibt, halten zusammen wie Pech und Schwefel. Und darauf sind sie stolz!
Und ich merke, wie fassungslos mich das macht, überlege, ob es Neid ist, den ich verspüre, habe wirklich sogar darüber meditiert... aber es ist kein Neid ob dieses Familien-Zusammenhaltes, es ist wirklich nur Fassungslosigkeit über diese "zwieträchtige Harmonie", die ich nur schwer ertragen kann. Und dann, in diesen Momenten, dann sehne ich mich wieder nach meinem sehr sehr bescheidenem Leben, nach meinem Alleinesein im Wald.
Lucy hat geschrieben:
Immer noch habe ich 'Last' mit meiner Herkunftsfamilie, wie vielleicht einige von euch es kennen. Bei meinen Eltern ist mir zur Zeit klar, dass ich das weitgehend in mir lösen muss, weil Aussprachen nicht funktionieren würden.

... meine Schwester lebt nicht in der Nähe. Bei den letzten Treffen war sie zugewandt und freundlich und ich merke, wie viel für mich noch zwischen uns steht. Frühere Gesprächsversuche hat sie immer abgeblockt.

Wie sind eure Erfahrungen oder was denkt ihr dazu - nochmal ansprechen, und damit hoffentlich die Beziehung klären und verbessern? Oder mit meinen Themen alleine weiter machen mit der Gefahr, dass ich noch evtl. lange brauchen werde, bis ich ehrlich freundlich zu ihr sein kann?


(Hab den Thread nicht gelesen. Meine Gedanken zu diesem OP.)
Gespräche können sehr heilsam sein, jedoch muss der richtige Zeitpunkt abgepasst werden. Man muss abwarten und beobachten, ob der andere gesprächsbereit ist. Man kann Gesprächsbereitschaft und Einsicht nicht einfordern.

Bei alten Eltern habe ich auch festgestellt, dass deren Verständnis oder Entschuldigung nicht der relevante Punkt ist, der zur Heilung führt. Vielmehr hilft es, sich von der eigenen Sicht ein Stückchen zu distanzieren und zu versuchen, das Bild aus einem weiteren Blickwinkel zu betrachten. Also z.B. die Betrachtung, wie sehr meine Eltern mich mit ihren Ängsten eingeschränkt haben, beiseite tun und statt dessen zu fragen: "Woher rührt denn die Angst?"
Zu erkennen, dass ich nicht Auslöser der mütterlichen Angst bin, sondern dass die Ursache ein Fliegerangriff von 1945 ist, den sie als Teenager knapp überlebt hat, hat bei mir viel Groll aufgelöst und Perspektiven zurechtgerückt.

Mit elterlichen Verbrechen wie Kindesmissbrauch oder Prügelstrafe kenne ich mich allerdings nicht aus und kann nicht mitreden.
Lucy hat geschrieben:
Immer noch habe ich 'Last' mit meiner Herkunftsfamilie, wie vielleicht einige von euch es kennen. Bei meinen Eltern ist mir zur Zeit klar, dass ich das weitgehend in mir lösen muss, weil Aussprachen nicht funktionieren würden.

... meine Schwester lebt nicht in der Nähe. Bei den letzten Treffen war sie zugewandt und freundlich und ich merke, wie viel für mich noch zwischen uns steht. Frühere Gesprächsversuche hat sie immer abgeblockt.

Wie sind eure Erfahrungen oder was denkt ihr dazu - nochmal ansprechen, und damit hoffentlich die Beziehung klären und verbessern? Oder mit meinen Themen alleine weiter machen mit der Gefahr, dass ich noch evtl. lange brauchen werde, bis ich ehrlich freundlich zu ihr sein kann?


Ich finde es da wichtig zwei Dinge zu trennen. Nämlich das man die Sache für sich selber klärt, und zweitens, etwas vom anderen zu erwarten.

Eine Gespräch ist da nicht immer das richtige, weil da manchmal so die unaugesprochene Aufforderung drin steckt, das sich der andere vertrauensvoll öffnet. Was ja manchmal gar nicht gegeben ist. Dadurch kommt dann leicht so etwas befangenes, bedeutungsschwere und vorwürfliches mit hinein.

Was mir sehr geholfen hat, sind Briefe zu schreiben, die man nicht abschickt. Wo man dem anderen sagt, wie es einem geht und sich ausspricht. Das ist wirklich gut, weil ein virtueller Briefpartner es einen von der Last befreit, das mit sich selber auszumachen. Es ist interessant, das sich diese Briefe mit der Zeit verändern und versöhnlicher werden und das "Bedeutungsschwere" und "Vorwürfliche" abnimmt.

Bei mir hat es geholfen, dann mit dieser Geisteshaltung ( die nicht mehr so viel Forderndes und sei es Aussprach-Forderndes in sich hat) an den anderen heranzutreten.
Ich habe interessanterweise festgestellt, dass ich zuerst Verständnis für das Verhalten von Familienmitgliedern entwickelt habe, bevor ich Kontakt mit meinen eigenen Verletzungen und meinem Zorn bekommen habe. So habe ich meinen eigenen Ärger unterdrückt, weil ich nicht wusste, wohin damit. Bis es irgendwann - zum Glück in einem geschützten Rahmen - explodiert ist weil der innere Druck zu gross wurde. Ich bin daher der Meinung, dass eine gewisse Aufarbeitung (bei einem selbst) zuerst stattfinden muss, bevor man Verständnis entwickelt und verzeiht. Liegt der Groll aber schon offen zutage und gibt es vielleicht offene Konflikte, kann es dem gegenüber besser sein, man schaut sich die Hintergründe an und versucht, zu Verständnis und einer Vergebungshaltung zu kommen.
void hat geschrieben:
...
Was mir sehr geholfen hat, sind Briefe zu schreiben, die man nicht abschickt. Wo man dem anderen sagt, wie es einem geht und sich ausspricht. Das ist wirklich gut, weil ein virtueller Briefpartner es einen von der Last befreit, das mit sich selber auszumachen. Es ist interessant, das sich diese Briefe mit der Zeit verändern und versöhnlicher werden und das "Bedeutungsschwere" und "Vorwürfliche" abnimmt.
....


:mrgreen: Etwas OT (aber nur etwas).

Wie oft habe ich hier im Forum schon Antworten und längere Beiträge geschrieben und die dann auf dem Bildschirm stehen lassen um mal einen Kaffee zu kochen oder Essen zu bereiten.

Und wenn ich dann zurück gekommen bin habe ich die meisten Entwürfe gelöscht oder in wesentlichen Punkten anders geschrieben.

Es ist interessant, das sich diese Forenbeiträge mit der Zeit verändern und versöhnlicher werden und das "Bedeutungsschwere" und "Vorwürfliche" abnimmt
Geht mir auch so - es kommt nicht selten vor, dass eine bestimmte Emotion mit dem Schreiben eines längeren Beitrags verflogen ist und ich ihn dann nicht mehr abschicke. Manchmal schreibe ich dann nochmal kurz und sachlich neu, oder ich stelle fest dass es für einen öffentlichen Beitrag komplett überflüssig war. 8)
fotost hat geschrieben:
Es ist interessant, das sich diese Forenbeiträge mit der Zeit verändern und versöhnlicher werden und das "Bedeutungsschwere" und "Vorwürfliche" abnimmt


Es gibt da tatsächlich Ergebnisse aus der Trollforschung, wo man rausgefunden hat, dass die Schreibgeschwindigkeit von Beiträgen grob damit korreliert, inweiweit sie Unfrieden stiften.

Aber weil es naürlich auch langsam und sorgfältig schreibende Wüteriche und hinrotzende Tugendbolde git, kann man das nicht direkt nutzen.
void hat geschrieben:
fotost hat geschrieben:
Es ist interessant, das sich diese Forenbeiträge mit der Zeit verändern und versöhnlicher werden und das "Bedeutungsschwere" und "Vorwürfliche" abnimmt


Es gibt da tatsächlich Ergebnisse aus der Trollforschung, wo man rausgefunden hat, dass die Schreibgeschwindigkeit von Beiträgen grob damit korreliert, inweiweit sie Unfrieden stiften.

Aber weil es natürlich auch langsam und sorgfältig schreibende Wüteriche und hinrotzende Tugendbolde git, kann man das nicht direkt nutzen.

:lol:

ein 2-Finger Hack System scheint das Schlechteste nicht zu sein 8)
Und dann, nach alledem was man sich in dieser Familie um die Ohren wirft, antut usw sind alle wieder herzensgut miteinander, stehen für den anderen ein, wenn es eine Krise gibt, halten zusammen wie Pech und Schwefel. Und darauf sind sie stolz!
Und ich merke, wie fassungslos mich das macht, überlege, ob es Neid ist, den ich verspüre, habe wirklich sogar darüber meditiert... aber es ist kein Neid ob dieses Familien-Zusammenhaltes, es ist wirklich nur Fassungslosigkeit über diese "zwieträchtige Harmonie", die ich nur schwer ertragen kann. Und dann, in diesen Momenten, dann sehne ich mich wieder nach meinem sehr sehr bescheidenem Leben, nach meinem Alleinesein im Wald.


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